Autor Thema: 02: Seite 52 - Seite 116 (Kap. 2)  (Gelesen 466 mal)

Offline Rhea

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Sie weiß, was passieren kann, wenn sie den Schutz Fiafilas verliert und schert sich nicht drum.
Es gibt ja Leute, die halten immer nach dem größten Kaliber Ausschau. Im direkten Vergleich mit Prekesta hat Fiafila-Ignuto im Moment eventuell in Yras Augen eine Formschwäche?

Trotzdem dumm. Sie müsste mitbekommen haben, dass sich außer Fiafila keiner um sie als Mensch schert.
Ich denke es beginnt als diplomatischer Schachzug und neugieriges Experiment gemischt mit ein wenig Sehnsucht nach der Eitelkeit der Frau und wird dann aber auch von Ignuto gepuscht, damit es nicht romantisch wird.
Hm, wo seht Ihr, dass der Homunkulus sie in diese Richtung drückt?
Im Animalischen, das hätte sie sonst nicht so rausgelassen, denke ich.


Und wer denkt an das Liebescomeback für Yra?  ;D
Keiner, sie hat eigentlich genug damit zu tun zu überleben.



Ich finde es sehr interessant, dass Fiafila sich immer noch vom Wind angezogen fühlt.
Ah, scharf beobachtet!  ;)
Besonders interessant ist da Eivoras.....ach das kommt später.

Offline Murkxsi

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Der Homunkulus beschwert sich über Yra. Sie wolle immer nur auffallen, das gefällt dem Fledermausohrigen nicht  :totlach: ist ja klar....er will immer schön die Kontrolle haben. Ich befürchte Yra wird kein gutes Ende finden, aber vielleicht ein Jähes?! Ignuto könnte schon bald dafür sorgen!  >:D Zumindest bahnt sich da ein Konflikt an.
Ein jähes Ende nehme ich für Yra auch, hauptsache es endet - irgendwie.

Zitat
Da interessiert mich, wie die anderen diese Szene deuten. Wieso nimmt Fiafila-Ignuto den Lustknaben an? Fiafilas Sehnsucht? Ignutos Einfluss? Ein diplomatischer Schachzug der Avatar? ...?
Nun ja, sie ist ja immer noch eine Frau, auch wenn ihr ein hässlicher Avatar auf der Schulter sitzt. Und wer weiß, welche Qualitäten diese Lustknabe hatte. Zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.... also ich sag jetzt lieber mal nichts mehr  ;D. Ich glaube nicht, das Ignuto soviel Erfahrung mit der Weiblichkeit hat, dass er hier groß Einfluss nehmen konnte. Vielleicht hat er ein wenig für die wilden zügellosen Elemente gesorgt.

Wo ich dir beipflichte, ist, dass ich auch denke, dass der Klingenrausch für Gonter nur eine vorübergehende Phase ist. Ich sehe ihn nicht für immer unter Söldnern und dämonischen Avataren leben.

Da sehe ich ihn tatsächlich auch nicht. Die Erfahrungen, die er im Klingenrausch macht, kann er sicherlich später als König verwerten und weise Entscheidungen treffen. Von daher ist das nur eine Phase seines Lebensweges.


Itena scheint da noch die klügere Führungskraft zu sein. Er wird von ihr lernen müssen.
In jedem Fall ist sie wesentlich erfahrener. Wäre es klüger von Eivora gewesen, sie an seiner Stelle zur Rottmeisterin zu machen?
Ich glaube nicht. Es gibt immer auch welche, die in der zweiten Reihe gut sind. Sie schauen praktisch von außen auf die Situation. Das heißt aber nicht, dass sie auch bereit wären in die erste Reihe zu treten und dieVerantwortung zu übernehmen. Was man übrigens an einer Szene deutlich merkt, die aber wohl später kommt.

Ich würde sie tatsächlich auch nicht als Rottmeisterin sehen, dazu fehlt mir bei ihr ein wenig Format. Wie sagt man so schön: Lieber ein guter Zweiter als ein schlechter Erster.





Motto: Leben und leben lassen

Offline Rhea

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Der Homunkulus beschwert sich über Yra. Sie wolle immer nur auffallen, das gefällt dem Fledermausohrigen nicht  :totlach: ist ja klar....er will immer schön die Kontrolle haben. Ich befürchte Yra wird kein gutes Ende finden, aber vielleicht ein Jähes?! Ignuto könnte schon bald dafür sorgen!  >:D Zumindest bahnt sich da ein Konflikt an.
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Ihr habt wenig Mitleid für ein so gequältes Mädchen, welches in unserer Gesellschaft nur als Opfer gesehen würde. Sie ist wie alt, 14? Also ein Kind.

Offline odenwaldcollies

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Sagt mal, täusche ich mich oder hat das Buch ein ganz schönes Tempo - irgendwie kommt man gar nicht zum Ausruhen, ständig steht eine spannende Szene an  ;D

Zuerst mal zu Gonter und seiner neuen Aufgabe als Rottmeister: man merkt, dass er noch Anfänger ist, oftmals ist er etwas unsicher, aber mit Itena hat er glücklicherweise jemand an seiner Seite, die seine Unsicherheit nicht ausnützt, sondern ihm vielmehr noch Tipps gibt. Vielleicht hat Tippende Tastatur doch recht und sie macht das nicht einfach nur aus Nächstenliebe ...  ;D
Ich finde, es kommt auch gut rüber, dass Gonter als Rottmeister eine deutlich größere Verantwortung trägt, was die Entscheidungen angeht; und das ihm das durchaus bewusst ist und er vermeiden möchte, sich falsch zu entscheiden. Aber ich hoffe ja, dass er noch viel Zeit haben wird, um Erfahrung zu sammeln.

Die Beschreibung seiner Kämpfe finde ich immer sehr spannend und lebendig und allmählich fängt er auch an, "unehrenhafter" zu kämpfen, aber Nirto hat recht: lieber unehrenhaft lebendig als ehrenhaft tot.

Was die Disziplinierung von Eilan angeht, dachte ich, wenn er nichts getan hätte, hätte das womöglich seinem Ansehen als Rottmeister geschadet, aber so weit wie Itena hätte ich auch nicht gedacht, dass er mit der Bestrafung eigentlich Aster als Weibelin geschwächt hat. Meine Güte, teilweise ist das ganz schön schwierig mit den ganzen Befindlichkeiten  ;D

Interessant ist auch, was die Söldner so an Marschgepäck dabei haben. Diese Vorstellung der wichtigen Dinge und die anschließende Begründung, warum sie wichtig sind, fand ich so übrigens richtig gut geschrieben.

Irgendetwas stimmt mit den Klaataler ganz und gar nicht: dieser Welmon ist mir zu schleimig, wie er seine Lustknaben an den Mann - oder besser gesagt: an die Frau - bringt. Und wer hat die mit Honig überzogenen Trauben vergiftet? Was hat es mit diesen Lustknaben und dem übersteigerten Sexappetit von Fiafila auf sich, den sie sich selbst nicht erklären kann? Nicht mal Ignuto scheint darauf eine Antwort zu haben.
Und dann der Trupp, der sich schutzlos zu dem Jadevorkommen aufmacht - man könnte beinahe meinen, sie sind noch schnell losgezogen, damit sie den Söldern nicht mehr begegnen. Gonter hat recht: wenn die Klaataler davon ausgegangen sind, ein reiches Jadevorkommen zu finden, dann wären sie wirklich schlecht für den Rücktransport ausgestattet gewesen. Und was hat es mit dem brackigen Wasser bzw. dem Brunnenwasser auf sich? Ist das Brunnenwasser der Klaataler wirklich besser?

Wird in Grinhoff tatsächlich Magie benutzt? Es deutet einiges daraufhin. Sind es Klaaholter, die sie nutzen? Welche Ziele verfolgen sie wirklich und für welchen Zweck brauchen sie dazu die Söldner? Ich habe immer noch keine schlaue Idee, außer dass sie vllt. ein Massenopfer darstellen sollen.
Aber irgendwie habe ich den Verdacht, dass sie es auf die Avatar abgesehen haben: erst verdreht ihr der Lustknabe derart den Kopf, dass sie sich selbst nicht mehr wiedererkennt und dann kredenzt ihr jemand vergiftete Naschereien. Soll sie als erstes aus dem Verkehr gezogen werden, weil der Klingenrausch ohne Avatar deutlich geschwächter ist?

Dieser Nebel, den die Wilden mit ihren Trommeln beschwören, ist doch aber auch nicht natürlich, im Gegenteil: er ist ziemlich gruselig und macht beinahe einen lebendigen Eindruck.

Über das Wiedersehen mit Midalin und Bratz habe ich mich sehr gefreut. Ich hoffe nur, Bratz weckt mit seinem Geschrei nicht Fiafila-Ignutos Unwillen. Ich musste ja lachen, als Ignuto vorschlug, ihn nach einem möglichen Geflügelbratenrezept zu fragen  :D Naja, immerhin war er nicht ganz unbeteiligt, was das Entdecken der giftigen Honigtrauben angeht. Ich bin gespannt, wie es mit Midalin weitergehen wird.

Ist Ignuto etwa eifersüchtig? Man konnte beinahe den Eindruck gewinnen, so wie er sich über Welmon und seine Lustknaben echauffiert. Herrlich, wie er und Fiafila miteinander kabbeln - wie zwei alte Eheleute  :D

Was das Schwertfeuer angeht, wird Fiafila immer geschickter und gewandter, aber auch immer wagemutiger, was Ignuto wiederum ein wenig beunruhigt. Aber er hat ja schon im letzten Buch das ein oder andere mal Nerven gezeigt. Fiafila muss aufpassen, dass sie sich bei dem Spiel mit dem Feuer nicht verbrennt - im wahrsten Sinne des Wortes.

Diese Wilania-Pressito werden wir wohl nie los, oder? Und prompt setzt sie der Avatar das Messer auf die Brust, um von ihrer Bindung an das Schwertfeuer loszukommen.
Wenn sich Fiafila nicht so weit in dem Schwerfeuer vorgewagt hätte, hätte sie Wilania-Pressito womöglich gar nicht gefunden. Hätte die Andere ihr dennoch dann das Leben schwer machen können? Ohne dass die Avatar gewusst hätte, warum?
« Letzte Änderung: 09. August 2017, 22:43:32 von odenwaldcollies »
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Meine Lektorin auch! Sie hat darauf bestanden, dass Bratz einen eigenen Eintrag im Dramatis Personae bekommt, statt nur bei Midalin mit erwähnt zu werden.
 :D

Ein Hoch auf deine Lektorin  8)

Wie sieht das die Leserunde? Wer dominiert - Fiafila oder Ignuto?
Oder anders gefragt: Wie stünde die Windpriesterin, die Fiafila früher war, zu ihrem heutigen Lebenswandel und ihren Aktivitäten?

Im ersten Abschnitt hatte ich den Eindruck, dass Ignuto immer stärker wird; hier im zweiten Abschnitt dachte ich, dass sie sich noch die Waage halten bzw. Fiafila mit ihrem Können Ignuto ziemlich beeindruckt und dadurch vllt. einen kleinen Vorteil hat. Andererseits muss Ignuto aufpassen, dass Fiafila nicht zu wagemutig wird und er womöglich seine Trägerin verliert.

Die Windpriesterin wäre damals wahrscheinlich erst in Ohnmacht gefallen und dann schreiend davongelaufen, wenn sie sich so gesehen hätte  :D

Irgendwie habe ich da Welmon in Verdacht. Den traue ich überhaupt nicht über dem Weg.

Ich auch nicht.

Dieses Trommeln gibt mir Rätsel auf. Ich glaube, dass sie eine große Bedeutung haben. Auch der Wald bzw. die Bäume werden eine wichtige Funktion haben. Noch kann ich mir darauf allerdings keinen Reim machen. Kurz hatte ich überlegt, ob diese riesen Bäume nicht vielleicht sogar mehr Leben in sich tragen, als man einem Baum zutraut.

Mich würde es auch nicht wundern, wenn an den Bäumen mehr dran ist, als man denkt.

Es stellt sich die Frage: Ist der Einfluss Ignutos immer als negativ zu bewerten? Oder verhilft das Kerlchen nicht auch dazu, dass Fiafila eine Seite in sich finden und ausleben kann, welche sie ohne ihn vielleicht niemals entdeckt hätte? Mich hat die Szene sehr begeistert.

Wobei ich den Eindruck hatte, als ob Ignuto relativ unbeteiligt daran war, da er Fiafila fragt, wer es denn, wenn nicht sie, gewesen sein soll, die sich in der Nacht zuvor so hemmunglos hat gehen lassen.

Da interessiert mich, wie die anderen diese Szene deuten. Wieso nimmt Fiafila-Ignuto den Lustknaben an? Fiafilas Sehnsucht? Ignutos Einfluss? Ein diplomatischer Schachzug der Avatar? ...?

Hm, Ignuto war ja ziemlich eifersüchtig - ich hätte ja eher erwartet, dass er Fiafila ermuntert, um wer weiß was für schlimme Spiele mit dem Lustknaben zu treiben. Ihre eigene Sehnsucht könnte möglich sein, im letzten Band schimmerte sie ab und an durch. Allerdings hatte die körperliche Lust bis zu dieser Nacht keine so große Bedeutung für sie. Ich denke, es ist eine Mischung aus allen drei Möglichkeiten, die du oben aufgeführt hast, Bernd.
Vielleicht ist aber auch bei den Klaaholtern jemand dabei, der ähnliche Talente wie Midalin als Duftmischerin hat und den Lustknaben mit irgendwelchen Pheromonen ausgestattet hat, die bei der Avatar ihre Wirkung entfaltet haben  ;D

Aber wer bestimmt, was Fiafila-Ignuto will? Wer regiert ihre Träume und Sehnsüchte? Erinnert Ihr Euch noch an Chastro-Ignuto und die Szene, als er einmal ohne den Einfluss des Homunkulus' seine Situation reflektieren kann?

Ja, an die Szene mit Chastro kann ich mich noch erinnern: ohne den Einfluss von Ignuto hat er sehr mit seinem Schicksal gehadert. Hat er nicht sogar darüber nachgedacht, sich umzubringen, ihm den Homunkulus endlich los zu sein?. Ich denke, Fiafila wird durch den Homunkulus schon stark beeinflusst, denn sie findet an einigen Dingen Gefallen, über die sie als Windpriesterin sicherlich schockiert gewesen wäre. Andererseits herrscht zwischen ihr und Ignuto ein ganz anderer Austausch wie zwischen Chastro und Ignuto. Am Anfang des Buches habe ich mich mal gefragt, wie es Fiafila geht, wenn ihr dämonisches Anhängsel mal schläft und sie Zeit zum Reflektieren hätte.

Hat sich übrigens noch jemand gewundert, warum die Leibwächterinnen der Baronin sich nicht in ihrer Nähe befinden? Ich wittere da noch ein Geheimnis.

Stimmt, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Ich denke ebenfalls, dass da mehr dahintersteckt.

Liebe Grüße
Karin

Offline TippendeTastatur

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Der Homunkulus beschwert sich über Yra. Sie wolle immer nur auffallen, das gefällt dem Fledermausohrigen nicht  :totlach: ist ja klar....er will immer schön die Kontrolle haben. Ich befürchte Yra wird kein gutes Ende finden, aber vielleicht ein Jähes?! Ignuto könnte schon bald dafür sorgen!  >:D Zumindest bahnt sich da ein Konflikt an.
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Ich mag Yra....ich habe sie immer verteidigt!  ;) Ich sagte ja nicht, ich wünsche ihr ein jähes Ende...nur irgendwie befürchte ich, dass es so kommen könnte. Also ich sehe das auch so...sie ist ja noch so jung.
Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Offline Bernard

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Aber ich hoffe ja, dass er noch viel Zeit haben wird, um Erfahrung zu sammeln.

Das Schöne, wenn man den Abschlussband einer Reihe schreibt: Niemand wird mehr gebraucht - alle sind zum Abschuss freigegeben.  >:D
Schauen wir mal, wie schnell die Uhr jedes Einzelnen tickt ...  ;)

Wird in Grinhoff tatsächlich Magie benutzt?
Ist Euch übrigens Ignutos Haltung zum Thema "Magie" aufgefallen?

Ich habe immer noch keine schlaue Idee, außer dass sie vllt. ein Massenopfer darstellen sollen.
Ah, das könnte vielleicht erklären, wie Grinhoff so schnell wachsen konnte. Aber wem sollte man so viele Menschen opfern? Und wieso sollen die Söldner die Menschen dort schützen?

Über das Wiedersehen mit Midalin und Bratz habe ich mich sehr gefreut.
Es hat auch viel Spaß gemacht, Bratz zu schreiben. :jakka: Seine Einwürfe lockern die Geschichte sehr auf.

Was das Schwertfeuer angeht, wird Fiafila immer geschickter und gewandter, aber auch immer wagemutiger, was Ignuto wiederum ein wenig beunruhigt. Aber er hat ja schon im letzten Buch das ein oder andere mal Nerven gezeigt.
... weswegen meine Lektorin den Homunkulus mit wenig respektvollen Beinamen bedenkt, von denen "kleiner Zündelbube" noch einer der freundlicheren ist.  ;D

Wenn sich Fiafila nicht so weit in dem Schwerfeuer vorgewagt hätte, hätte sie Wilania-Pressito womöglich gar nicht gefunden. Hätte die Andere ihr dennoch dann das Leben schwer machen können? Ohne dass die Avatar gewusst hätte, warum?
Das ist eine plausible Annahme. Fiafila-Ignuto hätte sich dann gewundert, wieso das Schwertfeuer nicht (mehr) so reagiert, wie es soll ...

Am Anfang des Buches habe ich mich mal gefragt, wie es Fiafila geht, wenn ihr dämonisches Anhängsel mal schläft und sie Zeit zum Reflektieren hätte.
Es lohnt sich, diese Frage im Kopf zu behalten ...  ;)

Offline odenwaldcollies

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Das Schöne, wenn man den Abschlussband einer Reihe schreibt: Niemand wird mehr gebraucht - alle sind zum Abschuss freigegeben.  >:D

Jaja, das ist natürlich ganz nach deinem Geschmack  :totlach:

Ist Euch übrigens Ignutos Haltung zum Thema "Magie" aufgefallen?

Er scheint von Fiafilas Überlegungen, dass in Grinhoff Magie gewoben wird, nicht ganz überzeugt zu sein. Ich hatte den Eindruck, als ob er nicht so viel davon hält bzw. ihr nicht allzu viel Bedeutung zumisst.

Ah, das könnte vielleicht erklären, wie Grinhoff so schnell wachsen konnte. Aber wem sollte man so viele Menschen opfern? Und wieso sollen die Söldner die Menschen dort schützen?

Ich habe keine Ahnung. Evtl., dass die Söldner geopfert werden sollen - besser sie als die Grinhoffer  :D Der Auftrag ist nur Vorwand, um die Söldner alle auf einem Haufen zu haben  ;D Aber warum und wieso, da habe ich keine Idee.

Oder aber irgendwer möchte sich an den Söldnern rächen, dazu gibt es diesen scheinbaren Auftrag, um die Söldner aus Rorgator zu locken, weil sie außerhalb besser anzugreifen sind. Mithilfe der Magie sollen sie dann vernichtet werden. Hört sich genauso abstrus an, denn diese Art von Rache wäre schon arg aufwändig. Und mit was wären dann die Klaataler davon überzeugt worden, bei diesem Spiel mitzumachen. Der Konflikt zwischen ihnen und den Wilden scheint ja auch in jedem Fall echt zu sein.
Oder aber der Auftrag ist schon echt, wobei die Klaataler den Söldern einiges verheimlichen und gleichzeitig sucht ein noch Unbekannter seine Rache, in dem er in Grinhoff versucht, den Söldner und der Avatar zu schaden.

... weswegen meine Lektorin den Homunkulus mit wenig respektvollen Beinamen bedenkt, von denen "kleiner Zündelbube" noch einer der freundlicheren ist.  ;D

 :totlach:

Liebe Grüße
Karin

Offline Nicole Gozdek

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Es gibt ja Leute, die halten immer nach dem größten Kaliber Ausschau. Im direkten Vergleich mit Prekesta hat Fiafila-Ignuto im Moment eventuell in Yras Augen eine Formschwäche?

Trotzdem dumm. Sie müsste mitbekommen haben, dass sich außer Fiafila keiner um sie als Mensch schert.

Ja, ich finde das auch dumm von Yra, vor allem wenn man bedenkt, dass Prekasta an Yras Vergewaltigung nicht gerade unschuldig war.
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Offline Nicole Gozdek

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Ein jähes Ende nehme ich für Yra auch, hauptsache es endet - irgendwie

Ihr habt wenig Mitleid für ein so gequältes Mädchen, welches in unserer Gesellschaft nur als Opfer gesehen würde. Sie ist wie alt, 14? Also ein Kind.

Mitleid hatte ich im ersten Band wirklich noch mit ihr. Allerdings hat sie das bei mir durch ihre späteren dämlichen und in meinen Augen auch selbstzerstörerischen Entscheidungen inzwischen verspielt. Sie hätte einfach andere Möglichkeiten gehabt als nur die, die sie gewählt hat.
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Offline Nicole Gozdek

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Aber ich hoffe ja, dass er noch viel Zeit haben wird, um Erfahrung zu sammeln.

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Schauen wir mal, wie schnell die Uhr jedes Einzelnen tickt ...  ;)

Warum überrascht mich DAS nun überhaupt nicht, lieber Bernd?
Was das Schwertfeuer angeht, wird Fiafila immer geschickter und gewandter, aber auch immer wagemutiger, was Ignuto wiederum ein wenig beunruhigt. Aber er hat ja schon im letzten Buch das ein oder andere mal Nerven gezeigt.
... weswegen meine Lektorin den Homunkulus mit wenig respektvollen Beinamen bedenkt, von denen "kleiner Zündelbube" noch einer der freundlicheren ist.  ;D

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Offline Delena

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In diesem Abschnitt ist ja einiges los gewesen.

Im ersten Moment hat es mich überrascht, dass Fiafila den Lustknaben annimmt, aber insgesamt war das eine "logische" Entwicklung. Sie kann jetzt den fleischlichen Gelüsten nachgehen, was ihr vorher als Priesterin nicht möglich war und durch den Homunkulus hat sie keine Hemmungen mehr. Trotzdem glaube ich, dass noch ein ganz grosses Stück Fiafila im Avatar steckt. Das hat man in ihrer Sorge um Yra gesehen.

Ach und dann Yra...ich finde sie wirklich ziemlich dumm und oberflächlich, auch wenn einiges möglicherweise ihrem Alter geschuldet ist. Ich könnte es verstehen, wenn Fiafila-Ignuto ihre Dienste nicht mehr benötigt. Ausserdem ist Midalin mit ihrem Bratz deutlich cooler  :)

Gonter und Itena arbeiten wirklich gut zusammen. Vielleicht entwickelt sich da ja noch etwas. (Es sei denn, Bernd lässt Itema über die Klinge springen..) Jetzt im letzten Band traue ich dem Autoren alles zu.

Zu dumm, dass Willania-Pressito auch im Schwertfeuer noch eine gewisse Macht hat, hoffentlich funkt sie Fiafila-Ignuto nicht zu sehr dazwischen.

Der Nebel hat entweder ein Eigenleben oder wird von jemandem gesteuert, irgendwie gruselig.


« Letzte Änderung: 13. August 2017, 00:18:13 von Delena »
Liebe Grüße
Claudia

Offline Delena

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Irgendwie habe ich da Welmon in Verdacht. Den traue ich überhaupt nicht über dem Weg.
Ich auch nicht.

Ein ganz undurchsichtiger Typ, ich traue ihm auch nicht.

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Claudia

Offline Bernard

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Das hat man in ihrer Sorge um Yra gesehen.
Ja, das habt Ihr gut erspäht.  ;) Die Sorge um Yra ist sicher nichts, was aus dem Homunkulus kommt.

Ach und dann Yra...ich finde sie wirklich ziemlich dumm und oberflächlich, auch wenn einiges möglicherweise ihrem Alter geschuldet ist.
Sie ist 14 ... Vielleicht wirklich ein Alter, in dem man nicht unbedingt jede Entscheidung rational durchdenkt?

Ausserdem ist Midalin mit ihrem Bratz deutlich cooler  :)
Das Duo scheint ja gut bei Euch anzukommen.
 :D

Zu dumm, dass Willania-Pressito auch im Schwertfeuer noch eine gewisse Macht hat, ...
Eventuell hat sie - in gewisser Weise - sogar noch mehr Macht? Als Avatar hat sie die dämonischen Gefilde studiert, nun befindet sie sich selbst in einem dämonischen Artefakt ...

 

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