Autor Thema: 06 - Seite 418 bis Ende (ab Kapitel 31)  (Gelesen 342 mal)

Offline Dani

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Hier könnt ihr zum Inhalt von Seite 418 bis Ende (ab Kapitel 31) schreiben.
Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Liebe Grüße
Dani

Offline Dani

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Hmpf, fertig. Sorry, als Moderatorin sollte ich ja eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen, aber ein Abschnitt pro Tag war schon schwer genug, weiter konnte ich mich nicht bremsen  :-[

Kein Cliffhanger? Naja, stimmt schon. Aber es ist trotzdem echt fies, jetzt aufhören zu müssen.
Aber die Stelle ist schon gut gewählt. Grundsätzlich könnte das Buch so notfalls sogar alleine stehen bleiben.

Die Jagd auf Garganthuan ist beendet, Adarons Rache vollendet - aber Lians Geschichte beginnt eigentlich gerade erst. Ich freue mich, dass Ialrist überlebt hat. Sein Wissen um viele Dinge könnte Lian sehr hilfreich sein (falls der Vogelmensch sich mal dazu entscheidet, sein Wissen zu teilen).

Dass Garganthuan sterben musste, tat mir regelrecht weh. Klar, er wurde als Monster beschrieben, dieser Schiffsfriedhof in seiner Höhle war auch wirklich unheimlich und sicher mehr, als ein normales Tier so tun würde, aber letztlich hat er sich doch nur gewehrt? Es hätte ja niemand die Drachenjäger gezwungen, immer weiter aufs Wolkenmeer zu fahren. Garganthuan hat von sich aus wohl nie die Nähe der Menschen gesucht, um sie unprovoziert anzugreifen...

Die Szene, als der verwundete Drache und Lian sich gegenüberstehen, fand ich wieder sehr filmreif.
Eigentlich schade, dass der magische Speer jedem gehorcht.

Adaron löscht hier ein Wesen aus, das uralt ist, unwiderbringlich.
So ganz schlecht war aber auch Adaron nicht, das hat mir gut gefallen, immer wieder blitzen seine positiven Eigenschaften durch (wie zB die Stelle, dass er genau wusste, dass Kris eine junge Frau ist), aber es ist eben alles überschattet durch seinen Hass auf Garganthuan und seinen Rachedurst. Und so ist es letztlich dann ein logischer Schluss, dass beide sterben. Eine Wandlung Adarons wäre unglaubwürdig gewesen und so tut es mir um ihn am Ende weniger leid als um den Drachen!

Tja, wie wird es nun weitergehen? Das Schiff scheint sich noch in der Luft zu halten, es gibt ein paar Überlebende... die müssen sich nun erstmal zurück in die Zivilisation retten und dann schauen wir mal, was für einen Weg Lian dann einschlagen wird - ich gehe davon aus, dass die Drachenjagd für ihn vorbei ist!
Liebe Grüße
Dani

Offline Bernd Perplies

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Zitat
Grundsätzlich könnte das Buch so notfalls sogar alleine stehen bleiben.
So war es gedacht. Jeder Band der "Wolkenmeer"-Reihe (so viele oder wenige es auch sein mögen) erzählt ein Abenteuer für sich, einen Aspekt der "Seefahrt" auf dem Wolkenmeer. Natürlich werden Leser von Band 2 auf ihr Wissen von Band 1 aufbauen können, zumal sich Personal dort wiederfindet, dass ihr jetzt kennt. Aber man könnte - mit kleinen Abstrichen im Unterhaltungswert - auch Band 2 für sich lesen, wenn er erscheint.

Offline Dani

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Das ist natürlich auch wichtig. Ich meinte es aber auch andersherum, dass man als Leser von Band 1 notfalls damit leben könnte, wenn es nicht weiterginge. Es gibt ja so Reihenauftakte, die hören wirklich mitten in der Geschichte auf, ohne dass auch nur irgendwas beantwortet/geklärt/zu Ende geführt ist.
Solche Bücher regen mich dann wirklich auf, da fühle ich mich als Leser verar...t
Liebe Grüße
Dani

Offline Anne H.

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So ganz schlecht war aber auch Adaron nicht, das hat mir gut gefallen, immer wieder blitzen seine positiven Eigenschaften durch (wie zB die Stelle, dass er genau wusste, dass Kris eine junge Frau ist), aber es ist eben alles überschattet durch seinen Hass auf Garganthuan und seinen Rachedurst. Und so ist es letztlich dann ein logischer Schluss, dass beide sterben. Eine Wandlung Adarons wäre unglaubwürdig gewesen und so tut es mir um ihn am Ende weniger leid als um den Drachen!



Daß Kapitän Adaron auch seine ganz menschliche Seite hatte, hat mir gut gefallen. Da macht man sich Sorgen wegen Kris, daß entdeckt wird, daß sie eine Frau ist - und dann überrascht Adaron Lian mit viel Verständnis. Sehr gut!

Der Kampf mit  Garganthuan war sehr gewaltig. Schließlich war er ein mächtiger, gefährlicher Drache. Durch die Begegnung mit Kesrondaia war Lian sich nicht mehr sicher, ob der Drache wirklich getötet werden sollte. Seine Überlegungen kann ich gut nachvollziehen. Vom Drachenjäger zum Drachenfreund, wie es Kapitän Adaron formulierte.

Die Meuterei war zwar verständlich, weil die Männer schon lange unterwegs waren und sich ausruhen wollten, aber sie war das falsche Mittel, um den Kapitän zu einer anderen Meinung zu bringen.

Für Lian und Kris, und natürlich die restliche Mannschaft, wünsche ich, daß sie heil in der nächsten Stadt ankommen und dort in Ruhe die Reise aufarbeiten können.

Auf das nächste Buch bin ich schon sehr gespannt!

Offline CallaHeart

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Und auch das Ende hat mich nicht enttäuscht! ;)

Der Kampf war gigantisch und ich finde diese plötzlichen Wendungen im Plot super!
Zeitweise habe ich mir schon gedacht, ja, jetzt wird sich Lian wahrscheinlich dazwischenwerfen, dem Drachen wird nichts passieren und Adaron wird einsehen, dass das alles verrückt ist... Aber nichts dergleichen! Ialrist überlebt zweimal, dafür stirbt Hanon'ka, ganz wie er es wollte (was ich übrigens auch nicht erwartet hätte!).
Man merkt immer noch - keine Rücksicht auf Verluste. Mittlerweile würde mich auch nicht mehr überraschen, wenn Kris im nächsten Teil stirbt.
Warst du an dem Tag, als du den Kampf entworfen hast einfach zu gut gelaunt, um sie auch sterben zu lassen, Bernd? :D

Noch einmal ein bisschen weiter vor in dem Abschnitt: Das verlassene Schiff fand ich schon etwas gruselig, vor allem, als Adaron dann auch noch beginnt, mit dem Toten zu reden...

Dass Corantha sterben musste, fand ich schade. Sie war mit die coolste Figur, auch wenn sie etwas kampfbesessen war. Aber in der Szene, als sie den meuternden Drak die Klinge an den Hals setzt, fand ich sie einfach nur toll!
Smett gehört natürlich auch mit zu den besten Figuren. Als er den (Ach, ich weiß nicht mehr, wer es war...) niedergeschlagen hat, war ich richtig überrascht. Ich hatte ihn mir immer wie eben einen alten, brummigen Schiffskoch vorgestellt, aber anscheinend hatte ich mich getäuscht... :D

Kein Cliffhanger? Naja, stimmt schon. Aber es ist trotzdem echt fies, jetzt aufhören zu müssen.
Aber die Stelle ist schon gut gewählt. Grundsätzlich könnte das Buch so notfalls sogar alleine stehen bleiben.
Das sehe ich auch so. Ich hatte mich richtig gefreut, als ich es zugeschlagen und mir gedacht habe: Wow, keine offenen Fragen!
Natürlich bin ich schon neugierig, was es jetzt mit Kesrondaia auf sich hat, aber das gehört nicht unbedingt zum Verständnis dazu und auch so war sie eine nette Nebenfigur. Und ich freue mich auf sie im nächsten Teil.

Diese Bücher, die mitten in der Geschichte aufhören, finde ich auch ganz schlimm. Beziehungsweise die, die im letzten Satz noch einmal alles umwerfen. Siehe Auf immer gejagt (Romantasy ;D).

Offline Bernd Perplies

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Zitat
Warst du an dem Tag, als du den Kampf entworfen hast einfach zu gut gelaunt, um sie auch sterben zu lassen, Bernd?
Nein, ich wollte tatsächlich die Tode unter den Hauptfiguren, die es gibt (und die für mich am Ende notwendig waren), nicht durch solche überschatten, die nicht nötig sind. Mit Hanon'ka stirbt bereits eine sehr wichtige Figur, mit Ialrist eine immerhin beinahe, dazu noch Adaron und Garganthuan. Darauf sollen sich Lian und der Leser konzentrieren. Wenn ich Kris getötet hätte, hätte Lian nur noch daran gedacht. Ich hätte als Autor ausführlich über seine Trauer schreiben müssen und hätte damit am Schluss den Fokus auf Adaron und Garganthuan verloren.

Außerdem dachte ich, dass auch ein paar durchkommen dürfen. Tatsächlich war ursprünglich geplant, alle bis auf Lian, Kris, Ialrist und Smett umzubringen. Das Schiff sollte untergehen wie die Nebelkönigin zu Beginn. Doch im Laufe des Kampfs wurde mir klar, dass die Carryola eigentlich zu stark ist - auch Dank der extra Kyrillian-Kästen in der Decke des Unterdecks, um sie einfach so abstürzen zu lassen. Vor allem, nachdem sich Garganthuan ja ein wenig beruhigt hatte. Glück für ein paar Nebenfiguren. Sie durften mit ihrem Wrack von einem Schiff nach Hause humpeln.  :)
« Letzte Änderung: 20. August 2017, 14:03:53 von Bernd Perplies »

Offline CallaHeart

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Na, das sind ja dann wenigstens ein paar. :)
Bin ich das einfach nicht gewohnt, oder warum irritieren mich die vielen Toten? :D Aber jeder gibt eigentlich Sinn und jetzt verstehe ich auch, wieso Kris überlebt.
Wird es eigentlich im nächsten Teil weiter um Lian und seine Freunde gehen, oder um ganz neue Charaktere?

Offline Marada

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Lieber Bernd,

bevor ich mich um die Kommentare der anderen kümmere, möchte ich dir gerne meinen Dank für dieses grandiose Ende aussprechen. Dein Schreibexil, das du in der Danksagung erwähnst, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich kann mich momentan nicht erinnern je ein besseres Ende gelesen zu haben und obwohl es den Roman in sich abschließt, freue ich mich schon riesig auf neue Abenteuer im Wolkenmeer. Hoffentlich bleibt es ungefähr bei derselben Mannschaft, denn ich habe deine Figuren Ialrist, Smett und Lian wirklich ins Herz geschlossen und ich denke mit Kris gemeinsam könnte es noch weitere spannende Reisen im Wolkenmeer geben.

Abgesehen davon... musste er den Drachenspeer verlieren? Ich hätte zu gerne gewusst, ob er wirklich auch gute Magie besitzt wie Kesrondaia erwähnte. Wir haben gar nicht gesehen, ob Lian sich jetzt für den einen oder anderen Weg entschieden hat und ohne den Speer ist es wohl auch nicht so eindeutig. Oder finden wir den im 2. Band wieder (wie die eine oder andere weitere Gliedmaße für unser Frankenstein-Monster)?

Ich finde Garganthuan arm - er hat Lian nichts getan und einfach nur abgewartet. Schade, dass er am Ende doch sterben musste und Lian nichts für ihn tun konnte. Um Adaron tut es mir weniger leid, ich denke er ist jetzt endlich erlöst - wie Hanon'ka und findet endlich Frieden.

Kommt man mit diesem Schiff eigentlich noch irgendwohin oder treiben sie jetzt im Wolkenmeer umher bis sie jemand findet? Hoffentlich hat Garganthuan dann nicht die Seite des Schiffes vernichtet in denen die Essens- und Wasservorräte gelagert waren, das wäre jetzt ungünstig.  ::)

Ansonsten kann ich nur sagen: Her mit dem 2. Band!  8) In der Zwischenzeit halte ich mich mit weiteren deiner Bücher, Bernd, über Wasser. ;D
"Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen"

(c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

Offline Marada

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Das ist auch meine Ansicht - Adaron hat im 5. Abschnitt eindeutig an Sympathien verloren, die er aber gegen Ende wieder gewonnen hat. Er hat ja auch bei der Entdeckung der Höhle und auch deren Erkundung immer wieder eingelenkt und seine mordlüsternen, irrsinnigen Plänen den sehr viel weiseren und umsichtigeren Vorschlägen der Besatzung angepasst. Auch, dass ihm nichts an Bord entging, spricht ja eigentlich dafür, dass ein kleiner Teil von ihm nicht nur an den Hass und die Rache dachte. Leider war im Angesicht des Urdrachen alles wieder verschwunden und er hat sogar Ialrist im Wahn verletzt... für mich war es auch ein mehr oder weniger gerechtes Ende für Adaron, der im Tod sicher seinen Frieden gefunden hat. Garganthuan hätte ich allerdings das Leben gewünscht, aber vielleicht ist er ja eh nur in die Tiefe gestürzt und erholt sich doch (wie Ialrist) :D
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Offline Marada

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Und auch das Ende hat mich nicht enttäuscht! ;)

Der Kampf war gigantisch und ich finde diese plötzlichen Wendungen im Plot super!
Zeitweise habe ich mir schon gedacht, ja, jetzt wird sich Lian wahrscheinlich dazwischenwerfen, dem Drachen wird nichts passieren und Adaron wird einsehen, dass das alles verrückt ist... Aber nichts dergleichen! Ialrist überlebt zweimal, dafür stirbt Hanon'ka, ganz wie er es wollte (was ich übrigens auch nicht erwartet hätte!).
Man merkt immer noch - keine Rücksicht auf Verluste. Mittlerweile würde mich auch nicht mehr überraschen, wenn Kris im nächsten Teil stirbt.
Warst du an dem Tag, als du den Kampf entworfen hast einfach zu gut gelaunt, um sie auch sterben zu lassen, Bernd? :D

Noch einmal ein bisschen weiter vor in dem Abschnitt: Das verlassene Schiff fand ich schon etwas gruselig, vor allem, als Adaron dann auch noch beginnt, mit dem Toten zu reden...

Dass Corantha sterben musste, fand ich schade. Sie war mit die coolste Figur, auch wenn sie etwas kampfbesessen war. Aber in der Szene, als sie den meuternden Drak die Klinge an den Hals setzt, fand ich sie einfach nur toll!
Smett gehört natürlich auch mit zu den besten Figuren. Als er den (Ach, ich weiß nicht mehr, wer es war...) niedergeschlagen hat, war ich richtig überrascht. Ich hatte ihn mir immer wie eben einen alten, brummigen Schiffskoch vorgestellt, aber anscheinend hatte ich mich getäuscht... :D

Ja!Ja!Ja! Ich bin ganz deiner Meinung!!

Ich hatte uach damit gerechnet, dass Adaron es einsehen wird (oder als einziger sterben) und Garganthuan davon kommt, auch dass Hanon'ka davon kommt, habe ich angenommen, da er mir als sehr wertvoller Gefährte von Lian vorkam.

Ich fand's schon gruselig, dass Adaron überhaupt die Magie gelernt hat XD Wie kommt man denn darauf? Hat er so viele verlassene Schiffe herumschweben sehen, dass er sich gedacht hat, es wäre nützlich mit den toten Kapitänen sprechen zu können?

Corantha hatte für mich auch einen einzigartigen Moment als sie sich den Drak gestellt hat - mir blieb fast das Herz stehen als sie aus dem Schatten kam und das Messer plötzlich an der Drak-Kehle war. Was wohl jetzt Arax macht? Kommt er zu Lian und den anderen zurück oder bleibt er bei seiner toten Gefährtin um sich dann alleine ins Wolkenmeer zu schwingen?
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Offline Bernd Perplies

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Zitat
Ich kann mich momentan nicht erinnern je ein besseres Ende gelesen zu haben und obwohl es den Roman in sich abschließt, freue ich mich schon riesig auf neue Abenteuer im Wolkenmeer.
Vielen Dank. Das freut mich sehr. Schreib das genau so in deine Rezi.  ;)

Ich bin auch sehr glücklich, wie sich "Der Drachenjäger" entwickelt hat. Man schließt ein Buch ja nie perfekt ab. Man schließt es ab, wenn die Zeit gekommen ist, es endlich loszulassen und dem Verlag zu übergeben (im Profi-Jargon: die Deadline). Aber von ein paar kleineren Flüchtigkeitsfehlern und Details abgesehen, mag ich das Buch doch auch sehr - und wünsche mir, dass es noch viele Leser findet.  :)

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Hat er so viele verlassene Schiffe herumschweben sehen, dass er sich gedacht hat, es wäre nützlich mit den toten Kapitänen sprechen zu können?
Tatsächlich wird es genau so gewesen sein. Adaron dachte, dass es hilfreich sein könnte, die Opfer von Garganthuan zu befragen, wenn er ihnen begegnet. Der Mann hat die dunkelsten Stunden in seinem Leben erlebt. In einer von ihnen hat er sich der schwarzen Magie zugewandt.

Zitat
Kommt man mit diesem Schiff eigentlich noch irgendwohin oder treiben sie jetzt im Wolkenmeer umher bis sie jemand findet?
Naja, es fliegt noch. Wenn man die Segel repariert und vielleicht ein bisschen was an den Steuerkästen macht - zum Glück haben sie mit Lian ja einen Spezialisten an Bord -, kommt man damit schon irgendwann nach Hause. Im Bug waren übrigens vor allem die Kabine des Kapitäns und der Drachentöter.

Zitat
In der Zwischenzeit halte ich mich mit weiteren deiner Bücher, Bernd, über Wasser.
Eine Absichtserklärung, die mich natürlich außerordentlich freut.  ;)

Offline CallaHeart

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Abgesehen davon... musste er den Drachenspeer verlieren? Ich hätte zu gerne gewusst, ob er wirklich auch gute Magie besitzt wie Kesrondaia erwähnte. Wir haben gar nicht gesehen, ob Lian sich jetzt für den einen oder anderen Weg entschieden hat und ohne den Speer ist es wohl auch nicht so eindeutig. Oder finden wir den im 2. Band wieder (wie die eine oder andere weitere Gliedmaße für unser Frankenstein-Monster)?
Das hoffe ich doch! Ich vermute, dass es im zweiten Teil Antworten auf Kesrondaia und das ganze Magie-Zeugs geben wird, da darf doch der Drachenspeer nicht fehlen...
Uns fehlt ja noch so einiges! Dürfen wir den kopflosen Körper auf dem Geisterschiff mitzählen? Weil dann hätten wir noch einen Kopf. :D Bei der letzten Schlacht hätte ich mit mehr Verlusten gerechnet...

Offline CallaHeart

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Ich finde Garganthuan arm - er hat Lian nichts getan und einfach nur abgewartet. Schade, dass er am Ende doch sterben musste und Lian nichts für ihn tun konnte. Um Adaron tut es mir weniger leid, ich denke er ist jetzt endlich erlöst - wie Hanon'ka und findet endlich Frieden.

Wie es scheint, war Garganthuan wirklich der große Verlierer der Geschichte. Die anderen Toten sind wenigstens heldenhaft gestorben, aber er war wirklich immer nur der Böse.
Auch wenn Adaron ihn getötet und überlebt hätte - glaubt ihr, dass er wirklich seinen Frieden gefunden und sein restliches Dasein in irgendeiner Kneipe verbracht hätte? Garganthuan war bis dahin schließlich sein Lebensinhalt. Ich vermute fast, er hätte sich dann etwas anderes verrücktes ausgedacht...
Von daher war es eigentlich richtig, dass er gestorben ist. Jaja, Bernd - alle störenden Charaktere einfach umbringen, pff...
« Letzte Änderung: 21. August 2017, 10:47:32 von CallaHeart »

Offline Doscho

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Mein Kommentar zu den ersten drei Kapiteln des letzten Abschnitts...

Gut, dass es zu einer Meuterei kommen wird, war mir trotz Cliffhanger eigentlich klar und auch, dass die Meuterer hauptsächlich mal die Drak sind. Auch Danark habe ich nie so ganz getraut, so, wie er Lian mal ausgequetscht hat... da frage ich mich mal wieder, wie viele unglückliche Zufälle eigentlich zusammen kommen können  :(
Den Tod von Karnosk fand ich sehr skurril, Adaron scheint ihn ja aufgrund des herrenlosen Schiffs gleich umgebracht zu haben, statt ihn langsam und qualvoll an die Echsen zu verfüttern...

Die Meuterei war aber auch ein wirklich zweischneidiges Schwert. Ich kann verstehen, dass man Adaron gegenüber misstrauisch ist, da er wirklich besessen von seiner Jagd auf Garganthuan ist, aber dennoch ist so eine Meuterei einfach nur dämlich. Man hätte versuchen sollen, ihn zu überzeugen, wie das Ialrist und Smett auch eigentlich vorhatten...

Gruselige Vorboten auf den finalen Kampf gegen Garganthuan sind das  :o Erst das herrenlose Schiff und dann der Hort mit dem Schiffsfriedhof. Schön, wie hier eine gruselige, beklemmende Stimmung erzeugt wird. Auch Adaron wird immer gruseliger, was macht er da auf dem Schiff? Kann er wirklich mit den Toten reden? Es hört sich echt so an  :o

Ich bin gespannt, wie das Ganze ausgeht, mal schaun, wer beim Endkampf der Sieger sein wird...  :)
Hier wird gesubt und gesammelt! :)

 

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