Autor Thema: 05 - Seite 338 bis 417 (Kapitel 25 - 30)  (Gelesen 433 mal)

Offline Lunas Leseecke

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Das Abschnittsende habe ich ja geschickt gewählt. Ich tippe mal auf Meuterei, da die Unzufriedenheit der Besatzung wächst und der Kapitän sich nicht einsichtig gezeigt hat.
Geschickt und extrem fies würde ich mal sagen. Dafür scheint es hier aber ohnehin ein Talent zu geben, oder uns fällt sonst einfach nie auf, wie spannend der Abschluss eines Kapitels ist, solange wir direkt weiterlesen können. Schwer wird es immer nur bei "Nur noch ein Kapitel, dann geh ich schlafen...oder auch zwei...oder drei  :D"

Google hilft aber notfalls weiter (spoilere ich mich jetzt selbst? Das betreffende Buch habe ich damals gelesen)

edit: ich empfehle nicht zu googeln - außer man will so einiges wissen. Mir sind jetzt auf jeden Fall ein paar Lämpchen aufgegangen, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das bis Band 2 eh wieder vergessen habe.  ;D

Also ich habe jetzt doch mal gegoogelt und dann ging mir auch ein Licht auf. Da ich die Bücher auch gelesen habe, war es auch kein Spoiler. Aber ich muss schon sagen, ich finde es klasse, wie sich die verschiedenen Geschichten hier in kleinen Details überschneiden. Ich finde es immer klasse, wenn Autoren das Potential einer Welt voll ausschöpfen, anstatt immer etwas gänzlich neues zu schaffen. :-)

Das magische Wasser hat mich am Schluss total an "Herr der Ringe" erinnert, als Lian es nicht Ialrist geben wollte! :D
Ich fand es super, dass er sich Smett und ihm anvertraut hat, auch wenn er nicht alles sagt. Hmm, das ist, glaub ich, das erste Mal, dass ich der Hauptperson zustimme, was sie erzählt und was besser nicht! Vielleicht bin ich auch so gefesselt von deinem Schreibstil, dass ich das alles einfach so hinnehme...
Ich fand seine Entscheidung hier auch gut. Und Ialrist hat ja auch gesagt, wie sinnvoll es war, dass er die Existenz der Höhle nicht berichtet hat. Er könnte sicher verstehen, dass Lian einiges für sich behält. Vor allem, da seine Unterredung mit Kesrondaia ja schon eher sehr privat war. Das hätte ich auch nicht gerne geteilt, und wenn überhaupt, dann mit Kris.

Man merkt einmal mehr, wie besessen Adaron von Garganthuan ist. Aber ich bezweifle, dass Drachen sich an irgendwelchen Karten und Statistiken orientieren...

Da würde ich jetzt mal widersprechen wollen. Was seine Suche angeht, hat Adaron meiner Meinung nach tatsächlich die richtige Strategie. Das Wolkenmeer ist viel zu groß, um völlig ohne Plan los zu fahren und zu hoffen, der einen Echse tatsächlich zu begegnen. Dass er Garganthuan Ruten verfolgt, und davon ausgeht, dass er einem bestimmten Kurs folgt, macht doch Sinn. Vor allem, wenn man Drachen ein bisschen mehr wie Tiere betrachtet. Sie folgen den besten Nahrungsquellen und vielleicht auch angenehmen Witterungsbedingungen. Ich stelle es mir ein bisschen vor wie die Wanderung der großen Herden in der Serengeti. Sie ziehen mit den Niederschlägen und dem Wasser, und dann kehren sie zurück, um ihren Nachwuchs in bestimmten Gebieten zu bekommen. Der Rhythmus dürfte dabei mit kleinen Variablen relativ identisch sein. Oder vielleicht eher wie Schildkröten, die immer wieder auf dem Weg zu ihren Eiablagestränden die Weltmeere durchqueren.
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Offline Doscho

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Wenn Adaron Garganthuan also so besonders ansieht, warum versucht er ihn dann zu normen? Wenn ich hergehe und sage "So und so verhält sich das Tier" mache ich aus einem Individuum eine Statistik. Bei jedem anderen Drachen würde ich das verstehen. Aber bei einem Drachen, den man auch als besonders und speziell anerkennt? Der folgt doch eben nicht einer Norm, die man statistisch erfassen kann...
Hier wird gesubt und gesammelt! :)

Offline Bernd Perplies

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Wenn euch der Tiervergleich nicht gefällt (tatsächlich waren Walwanderungen mein Vorbild), stellt euch Adaron als Kopfgeldjäger und Garganthuan als flüchtigen Verbrecher vor. Auch ein Kopfgeldjäger kommt seinem Opfer auf die Spur, indem er möglichst viele Informationen über sein Verhalten sammelt. Denn auch intelligente Wesen besitzen Verhaltensmuster, über die sie sich auch vermutlich wenig Gedanken machen, wenn sie nicht akut bedroht sind. Und da Garganthuan nicht weiß, dass Adaron ihn jagt, hat er keinen Grund, sich besonders gut zu verstecken. (Wollte er das, würde Adaron ihn niemals finden, das ist klar.)

Offline Pina

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Mein erster Eindruck:

Ich finde es schön, wie es zwischen den Drachenjagden parallelen gibt, sie aber dennoch unterschiedlich sind.
Es hat mich überrascht, dass eine erfahrene Corantha ihre Waffe auf dem Rücken des Drachen verliert, während Lian, der sich vergleichsweise wenig auf einem Drachenrücken aufgehalten hat, es schafft, an seinem Speer festzuhalten.

Diese geheimnisvolle Insel ist sehr faszinierend. Obwohl die Oberfläche eher als öde beschrieben wird (gut, ein paar Berge/Hügel und Kräuter), findet sich dann doch eine Höhle und ein Drachennest.
Die Vision mit den verwischten Bildern und den Hall der Stimme konnte ich mir gut vorstellen, das lief bei mir ab wie Kopfkino  ;D
Die Konfrontation mit den Drak finde ich gut beschrieben und es war erfrischend zu lesen, dass nicht jeder Lian wohlgesinnt oder gleichgültig gegenüber steht.
Allerdings - ich hatte es schon im letzten Abschnitt erwähnt - finde ich die Tatsache, dass sich offensichtlich etwas zwischen Kris und Lian anbahnt (einfach nur, weil sie ein Mädchen ist), eher unnötig. Aber das ist Geschmackssache  ;)

Leider ist es mir bei der Beseztung der Jadgschiffe gleich aufgefallen, dass abgesehen von Lian eigentlich nur Charaktere genommen wurden, die keine große Rolle spielen in der Geschichte. Deswegen hatte ich schon geahnt, dass es so einige Tote geben würde und es hat mich auch wenig getroffen. Auch die Ansprache hinterher erschien mir um so vieles unwichtiger, auch wenn wohl die Mannschaft wieder ruhig war. Aber Hanon'ka zum Beispiel hat sich währenddessen den Drachen angeschaut...

Und es wird noch einmal sehr deutlich herausgestellt, wie sehr die Motivation der Mannschaft mit der von Adaron auseinandergeht, das fand ich klasse!

Warum Lian allerdings bei dem eigentlich offenen Gespräch mit Smett und Ialrist immer noch ein Geheimnis behält, habe ich nicht verstanden.
Und seine Affinität zu dem Wunderwasser hat mich stark ein den EINEN Ring erinnert  :P

Ob der Drak jetzt eine Meuterei anzettelt oder sich einfach nur an Lian rächen möchte, wird sich wohl gleich auf der nächsten Seite rausstellen. Grund genug gibt es ja für beides.
Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass es genug Anhänger für eine Meuterei gibt.
Klar, es gibt die verschwiegenen und abgeschotteten Drak und ein paar Mitläufer in der Mannschaft. Aber was bis jetzt beschrieben wurde, scheint Adaron recht ergeben zu sein, auch wenn man sich nicht immer einig ist.

Wenn jetzt auch noch rauskommt, dass Kris eigentlich ein Mädchen ist, ist das Chaos perfekt  :unschuldig:

Offline Pina

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Was Adarons Strategie Garganthuan zu suchen betrifft, stimme ich Lunas Leseecke zu.
Der Drache ist ja zunächst eigentlich 'nur' für Adaron speziell, d.h. sonst bleibt es einfach 'nur' ein Drache, der seinen Standort bestimmten Bedingungen anpasst. Und ja, das Wolkenmeer ist riesig.

Und ihr habt recht, die Anbandelung zwischen Kris und Lian halten sich bis jetzt noch im Hintergrund, das ist angenehm. Aber ich schätze, da kommen noch große Gefühle im letzten Abschnitt zutage...

Ich würde die Drak nicht allgemein verurteilen. Klar, in erster Linie ist es für sie ein Job und den machen sie wahrscheinlich besser, wenn sie nichts für Drachen übrig haben. Und diese Szene des Abschlachtens verurteile ich auch zutiefst.
Aber sie waren betrunken und deren Grausamkeit repräsentierte in meinen Augen nicht gleich die ganze Rasse.

Dieser Abschnitt ist geprägt von Wendepunkten:
Lians Verhalten gegenüber der Drachenjagd
Kris und Lians Verhalten zueinander
Adarons Verhalten gegenüber seiner Mannschaft
Ialrist wird Lian gegenüber immer offener

Die scheinbar einzige Stetigkeit hier: Das Funkeln in Hanon'kas Augen  :totlach:

Offline Bernd Perplies

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Die scheinbar einzige Stetigkeit hier: Das Funkeln in Hanon'kas Augen
Glühen oder Funkeln? Denn das nur zur Erklärung: Die Augen der Sidhari glühen wirklich, also so wie kleine grüne Lampen. Das ist nicht metaphorisch gemeint, sondern ganz buchstäblich. Dessen ungeachtet hat jeder Autor natürlich so seine Lieblingsphrasen, die man zwar im nächsten Roman austreiben kann, aber dann werden sie durch andere ersetzt. Kurios, aber wahr.

Offline Rhea

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Lieber Bernd und liebe Mitleser, entschuldigt, dass ich hier hinterher komme. Ich hatte ein paar Tage  Netzt und dann habe ich mich so erkältet, dass ich nicht wirklich klare Gedanken niederschreiben konnte.
Den Abschnitt hatte ich schon vor einer Woche gelesen und konnte nicht weiter lesen, dass sei Strafe genug. :)

Ich hatte ja erwartet, dass Lian seine Ansicht zur Drachenjagd ändern würde. Allerdings hätte ich nicht geglaubt, dass diese einmalige Waffe doch für einen guten Zweck gedacht war. Sie ist doch dann aufgewacht, wenn Lian nicht gerade nette Gefühle hatte, denn Hass und Rachsucht würde ich jetzt eher zu den negativen Gefühlen zählen. Die ganze Szene in der Höhle hat mich verwirrt.  Aber immerhin, sie führt dazu, dass Lian den Drachen nicht einfach abstechen kann. Allerdings gib  das sicher Probleme mit dem Kapitän. Der braucht einen zuverlässigen Drachenabschlachter. Nun bin ich sehr gespannt, wer siegen wird. Aber das wird wohl hier nicht mehr kommen, oder? Ich könnte mir vorstellen, dass Lian auch den Kapitän zum Umdenken bringen könnte, was für diesen bedeuten würde, ihm ein neues Leben zu schenken.
Die Liebesgeschichte zwischen Lian und Kris stört mich weniger. Ich bin nur am Überlegen, wie Kris es geschafft hat, als Sklave diese Deckung aufrecht zu erhalten. Als Sklave hatte sie doch überhaupt keine Privatsphäre. Naja.
Ich glaube auch, dass es nicht so schlimm ist, wenn die Liebesbeziehung aufgedeckt wird als die neue Sicht auf Drachen bei Lian.

Die Abschlachtung der Jungdrachen fand ich auch schlimm, aber die Szene war wohl nötig, um Lian mit einem Jungdrachen zu versorgen und damit die neue Sicht auf Drachen zu unterstützen, denn da kommen ja fast schon Muttergefühle auf.

Offline Lunas Leseecke

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Ich finde es schön, wie es zwischen den Drachenjagden parallelen gibt, sie aber dennoch unterschiedlich sind.
Es hat mich überrascht, dass eine erfahrene Corantha ihre Waffe auf dem Rücken des Drachen verliert, während Lian, der sich vergleichsweise wenig auf einem Drachenrücken aufgehalten hat, es schafft, an seinem Speer festzuhalten.
Aber hat Lian seinen Speer wirklich festgehalten, oder hatte er ihn einfach noch über den Rücken geschlungen? Das Corantha ihre Waffe verloren hat, hat mich aber auch überrascht.

Allerdings - ich hatte es schon im letzten Abschnitt erwähnt - finde ich die Tatsache, dass sich offensichtlich etwas zwischen Kris und Lian anbahnt (einfach nur, weil sie ein Mädchen ist), eher unnötig. Aber das ist Geschmackssache  ;)
Einmal unabhängig davon, ob es für die Geschichte einen Unterschied macht, oder nicht, frage ich mich, ob es in so einer Situation anders hätte kommen können? Sie sind sich sympathisch und haben einander das Leben gerettet. Außerdem scheinen sie die einzigen in ihrer Altersgruppe an Bord zu sein. Da erscheint es mir nur natürlich, dass da ein paar Hormone ins Spiel kommen ;-D

Und seine Affinität zu dem Wunderwasser hat mich stark ein den EINEN Ring erinnert  :P
Das liegt glaube ich daran, dass es Fantasy ist, und man automatisch einen Vergleich aus der Szene sucht. Letztendlich verhält er sich glaube ich wie ein normaler Süchtiger, der seine Drogen nicht teilen will, und sogar seine besten Freunde bestehlen würde, nur um an genügend Geld für den nächsen Schuss zu kommen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Lian auch den Kapitän zum Umdenken bringen könnte, was für diesen bedeuten würde, ihm ein neues Leben zu schenken.
Ich glaube nicht, dass es noch möglich ist, Adaron zur Umkehr zu bewegen. Der Mann nährt seit 20 Jahren seinen Hass und hat sämtliche Freude hinter sich gelassen. Da scheint es mir irgendwann zu spät, um sich doch noch mal in eine andere Richtung zu entwickeln.
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Offline Pina

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Glühen oder Funkeln? Denn das nur zur Erklärung: Die Augen der Sidhari glühen wirklich, also so wie kleine grüne Lampen. Das ist nicht metaphorisch gemeint, sondern ganz buchstäblich. Dessen ungeachtet hat jeder Autor natürlich so seine Lieblingsphrasen, die man zwar im nächsten Roman austreiben kann, aber dann werden sie durch andere ersetzt. Kurios, aber wahr.

Danke für die Erklärung, das war mir tatsächlich nicht bewusst!
Sollte auch keine unterschwellige Kritik werden, ich find's durchweg amüsant und nicht mal aufdringlich.
An dieses Detail werde ich wohl jetzt zum Ende des Buches anders herangehen.

Offline CallaHeart

  • Calla
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Es hat mich überrascht, dass eine erfahrene Corantha ihre Waffe auf dem Rücken des Drachen verliert, während Lian, der sich vergleichsweise wenig auf einem Drachenrücken aufgehalten hat, es schafft, an seinem Speer festzuhalten.
Nun ja, ich vermute, dass das in dem Augenblick einfach Pech für Corantha war. ;D

Diese geheimnisvolle Insel ist sehr faszinierend. Obwohl die Oberfläche eher als öde beschrieben wird (gut, ein paar Berge/Hügel und Kräuter), findet sich dann doch eine Höhle und ein Drachennest.
Die Vision mit den verwischten Bildern und den Hall der Stimme konnte ich mir gut vorstellen, das lief bei mir ab wie Kopfkino  ;D
Ich habe mir die Insel gar nicht so trostlos vorgestellt, etwas trocken, aber dennoch ein Wald, mit etwas Gebüsch und hier und da vielleicht ein kleines Lebewesen...
In der Szene von Lians Vision ging es mir ganz genauso!

Und seine Affinität zu dem Wunderwasser hat mich stark ein den EINEN Ring erinnert  :P
Oh ja, mich auch! :P Aber Luna hat wohl recht, dass das typisch Sucht ist - nur habe ich da wenig Erfahrung... ;D (außer Büchersucht natürlich :-[)


Den Abschnitt hatte ich schon vor einer Woche gelesen und konnte nicht weiter lesen, dass sei Strafe genug. :)
Ooh nein, auf den Scheiterhaufen mit dir! :hexe: :D

@Rhea - Pff, jetzt kann ich gar nicht mitspekulieren, ohne zu spoilern! Aber ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Garganthuan schon noch kommt! ;)


Offline Bernd Perplies

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Nun ja, ich vermute, dass das in dem Augenblick einfach Pech für Corantha war. ;D
Es war auch gewiss eine extreme Situation mit dem Roten. Beim Kampf gegen so einen Drachen kann man froh sein, nur seine Waffe zu verlieren. Das dürfte übrigens häufiger passieren, als der Laie denkt. Ein heftiges Flugmanöver und man klammert sich lieber fest und - zack - hat man was verloren. Pragmatiker wie Corantha haben für den Fall immer ein halbes Ersatzwaffenarsenal dabei. Man will ja beim nächsten Kampf nicht nackt dastehen.

Offline Lunas Leseecke

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Pragmatiker wie Corantha haben für den Fall immer ein halbes Ersatzwaffenarsenal dabei. Man will ja beim nächsten Kampf nicht nackt dastehen.

Ich stelle mir das gerade ein bisschen vor wie bei D&D, wo man nur ungern Dinge liegen lässt, denn man könnte sie ja noch gebrauchen. Ehe das Gewichtslimit also erreicht ist, nimmt man auch mal drei Zweihänder und ne Axt mit  :D
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Offline Rhea

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Pragmatiker wie Corantha haben für den Fall immer ein halbes Ersatzwaffenarsenal dabei. Man will ja beim nächsten Kampf nicht nackt dastehen.

Ich stelle mir das gerade ein bisschen vor wie bei D&D, wo man nur ungern Dinge liegen lässt, denn man könnte sie ja noch gebrauchen. Ehe das Gewichtslimit also erreicht ist, nimmt man auch mal drei Zweihänder und ne Axt mit  :D
Da hast du aber 'nen netten Meister oder einen phantasielosen, wenn ihm  nichts dagegen einfällt. ;D

Offline TippendeTastatur

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Die Szene auf der Insel fand ich ich sehr fesselnd. Die mysteriöse Höhle , die noch mysteriösere Erscheinung, nachdem Lian in das Silberwasser gefallen ist. Eine wirklich unheimliche Stimmung und dennoch absolut faszinierend. Ich finde es schön, dass sich Lian und Kris näher kommen. Für mich war es zwar sehr absehbar, aber die beiden Charaktere passen wirklich gut zusammen.

Das Blutbad mit den Echsen war wirklich ekelerregend und ich kann Lian da absolut nachempfinden, dennoch erscheint mir Lian nach wie vor etwas ZU weich...ich hatte gehofft, dass er da noch eine Entwicklung durchmacht. Ich meine, immerhin ist er als künftiger Drachenjäger an Bord gegangen, da kann und muss man sich wohl im Klaren darüber sein, dass man an ruppige ungehobelte Typen gerät. Für mich hat Lian ein nicht allzu "männliches" Profil, aber er ist ja noch jung. Trotzdem würde ich ihm den ein oder anderen starken Moment mehr wünschen auf dieser Reise. Nicht, dass Kris am Ende noch mehr Mumm in den Knochen hat als er  :D In so einer Schiffsmannschaft muss man sich ja auch beweisen, sonst ist  man da schnell abserviert.

Und natürlich kommt es dann auch so, Lian versagt. Seine widersprüchlichen Gefühle machen ihn im entscheidenden Moment handlungsunfähig! DAS ist natürlich ein Fiasko. Man ahnt, dass die Dame in der Höhle wohl eher ein Bündnis Lians mit den Drachen im Sinne hat, als dass er als Jäger fungiert! Mir ist das noch nicht so ganz klar. Lian vermutlich wohl auch nicht. Er trägt sehr viel Empathie in sich, was ansich natürlich absolut erstrebenswert ist, aber irgendwie ist es mir etwas too much. Ich vermute aber mal, dass es darum geht, dass er als Figur in den Folgebänden dann eine entsprechende Entwicklung bzw. Wandlung durchmacht. Aber das kann ich nur vermuten.
Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Offline TippendeTastatur

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Was mir nicht ganz verständlich war....warum packt der Koch ihnen eine Fackel ein? Das fand ich etwas weithergeholt.  :-\
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