Autor Thema: 03 - Seite 175 bis 262 (Kapitel 13 - 18)  (Gelesen 683 mal)

Offline Bernd Perplies

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Vielleicht gehörte dieses Schiff ja früher auch mal der kleinen Gruppe um Adaron und Ialrist?
Adarons Schiff ist in den Todesbreiten abgestürzt. Wären wir in den Todesbreiten, hätte ich das sicher vorher erwähnt.  ;)

Offline CallaHeart

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Das stimmt, das hätten wir gemerkt. ;)
Vielleicht wurde es (oder auch Lian und der Drache) ja unter dem Flug abgetrieben.
Aber auch dann wäre es wahrscheinlich mit der Zeit zerfallen. Mal weiterlesen...

Offline Doscho

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So, die zweiten drei Kapitel  :)

Smett wird mir immer sympathischer. Er mag zwar manchmal mit seinen Geschichten in eine Endlosschleife geraten, wenn ihn niemand aufhält, aber ich finde, er geht gut mit Lian und seiner Trauer um.

Die Trauerfeier fand ich sehr schön beschrieben, allerdings ist die Selbstgeiselung Adarons wirklich heftig. Langsam verstehe ich, warum niemand auf die Carryola wollte...

Ialrists Geschichte von den Erztheurgen ist auch interessant. Dann ist natürlich die Frage: Wie kam Lonjar an so einen Drachenspeer? Oder war er tatsächlich selbst ein Erztheurge? Auch hier wäre wieder ein Grund, warum Hanon'ka Lian so fördert, als magisch begabter Sidhari dürfte auch er die Geschichte der Erztheurgen kennen - oder Ialrist hat sie ihm erzählt...

Eine Frage zur Szene auf S. 238: Danark hat im Ausguck ein Signalhorn, Lian hat normal gerufen, als er im Ausguck war. Habe ich was überlesen, oder wieso kommt es zu dem Unterschied? Liegt es am Sturm?

Und mal wieder eine dramatische Actionszene, da sehe ich Bernd wirklich in seinem Element, die gefallen mir immer besonders gut. Zudem ein richtig krasser Plottwist, mit dem zumindest ich nicht gerechnet habe: Lian ist jetzt auf dem Grund des Wolkenmeers? Ich bin wirklich davon ausgegangen, dass das Wolkenmeer überhaupt keinen Grund hat...
Aber: Gruselig ist das schon  :o Riesenpilze, teilweise mit Eigenleben und alles wächst alptraumhaft grotesk... Bah. Ich möchte nicht mit Lian tauschen. Spannende Frage, was jetzt mit dem Schiff los ist - "cliffhangern" kann er auch, der Bernd  :D
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Offline Doscho

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Vielleicht gehörte dieses Schiff ja früher auch mal der kleinen Gruppe um Adaron und Ialrist?
Adarons Schiff ist in den Todesbreiten abgestürzt. Wären wir in den Todesbreiten, hätte ich das sicher vorher erwähnt.  ;)

Schade, das wäre jetzt auch mein erster Gedanke gewesen... und ich finde, du hättest es nicht mal erwähnen müssen. Einfach den Leser so orientierungslos wie Lian lassen und zack- Lian landet "natürlich ganz zufällig" in den Todesbreiten   ;D
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Offline CallaHeart

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Deine Theorie mit den Erztheurgen ist interessant!
Dann stellt sich aber die Frage, warum Ialrist Lian nicht darüber ausquetscht, wer sein Vater war, oder Lian es ihm selbst erzählt. Er will ja auch darüber Bescheid wissen. Vertraut er Ialrist einfach nicht genug?
Wenn wir davon ausgehen, dass Hanon'ka Lonjar kannte und über die Geschichte des Speers bescheid weiß, dann war entweder an Lonjar nichts besonderes oder er verschweigt Lian etwas. ??? Ich bin verwirrt. :D

Offline Doscho

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Ich hab da schon die abstrusesten Theorien in meinem Kopf und es wird nicht einfacher, weil der Speer wohl irgendwie auch mit reingehört. Das wäre dann also mittlerweile ein Viereck: Lian - Lonjar - Speer - ein oder mehrere Mitglieder der Carryola.

Aber du hast recht: Ialrist hätte auch so dreist wie Danark sein können und ihn einfach ausquetschen können. Lian wimmelt ja jegliche Nachfrage ab, das hat er bei Danark auch getan. Dass Ialrist ihm mehr über die Erztheurgen-Geschichte erzählt, fällt ja erstmal auch flach.

Und selbst wenn an Lonjar nichts besonderes war, stellt sich, wie gesagt, die Frage: Wie kam er an den Speer? Das ist ja offensichtlich nicht irgendein Speer...

Mysteriös, das Ganze  :D
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Offline Dani

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Ich hab da schon die abstrusesten Theorien in meinem Kopf und es wird nicht einfacher, weil der Speer wohl irgendwie auch mit reingehört.
Mit einem Speer im Kopf denkt es sich auch recht schwierig (denke ich mir zumindest)  :D

Liebe Grüße
Dani

Offline CallaHeart

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Offline Doscho

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Ich hab da schon die abstrusesten Theorien in meinem Kopf und es wird nicht einfacher, weil der Speer wohl irgendwie auch mit reingehört.
Mit einem Speer im Kopf denkt es sich auch recht schwierig (denke ich mir zumindest)  :D

 :ploed:

Ich und meine Formulierungen... das kommt davon, wenn man frei von der Leber wegschreibt  :D
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Offline Dani

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Nun kommt auch noch die Leber ins Spiel  ;D :wegrenn:
Liebe Grüße
Dani

Offline Bernd Perplies

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Habe ich was überlesen, oder wieso kommt es zu dem Unterschied? Liegt es am Sturm?
Ganz genau. Bei Sturm wird einem das Wort praktisch vom Wind aus dem Mund gerissen. Da braucht man das Signalhorn. Normalerweise reicht aber auch eine kräftige Stimme, um auf Deck gehört zu werden. Außerdem gibt es solche und solche Situationen. Auf der Jagd nach einem Drachen wäre es dumm, das Tier durch Signalhornstöße zu warnen. In einer Krisensituation ist lauter/eindeutiger = besser.

Zitat
Schade, das wäre jetzt auch mein erster Gedanke gewesen... und ich finde, du hättest es nicht mal erwähnen müssen.
Okay, formulieren wir es so: Ich sage nicht "Ja", ich sage nicht "Nein". Tatsächlich ist Lian ja zwei Tage am Meeresgrund herumgelaufen. Er könnte in die Todesbreiten geraten sein. Ich halte es zwar für einen epischen Zufall, dass er ausgerechnet auf Adarons erstes Schiff trifft, aber es wäre theoretisch zumindest möglich. (Wenn auch ungewöhnlich - 10 Jahre am Grund des Meeres dürften in der Tat Holz ziemlich verrotten lassen.)

Zitat
Ialrist hätte auch so dreist wie Danark sein können und ihn einfach ausquetschen können.
So jemand ist Ialrist nicht. Selbst wenn er neugierig wäre, würde er sich zurückhalten, bis er das Gefühl hat, die Zeit ist reif für ein Gespräch. Danark ist da eine ganz andere Type im Vergleich.
« Letzte Änderung: 16. August 2017, 17:13:59 von Bernd Perplies »

Offline Marada

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Na gut, na gut, ich gebe zu das mit dem Schiff ist etwas abwegig  ;D Aber es hätte ja sein können.

Ich bekomme ja bei diesem Buch öfter mal Gänsehaut... ich find diese Szenenwechsel einfach nur toll, vor allem, da man überhaupt nicht damit rechnet.
"Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen"

(c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

Offline Marada

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Zitat
Schade, das wäre jetzt auch mein erster Gedanke gewesen... und ich finde, du hättest es nicht mal erwähnen müssen.
Okay, formulieren wir es so: Ich sage nicht "Ja", ich sage nicht "Nein". Tatsächlich ist Lian ja zwei Tage am Meeresgrund herumgelaufen. Er könnte in die Todesbreiten geraten sein. Ich halte es zwar für einen epischen Zufall, dass er ausgerechnet auf Adarons erstes Schiff trifft, aber es wäre theoretisch zumindest möglich. (Wenn auch ungewöhnlich - 10 Jahre am Grund des Meeres dürften in der Tat Holz ziemlich verrotten lassen.)

Bernd, du bist wirklich sehr bodenständig in deinen Romanen  :D Nicht nur deine Figuren, sondern auch diese epischen Zufälle :D Einige andere Autoren hätten sich dieser Phantasie schon hingegeben  ::) Ich find's richtig super, dass hier keine abstrusen Zufälle zur Wirklichkeit werden.
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Offline Bernd Perplies

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Ach, auch in meinen Romanen geschehen gelegentlich die erstaunlichsten Dinge, so ist es ja nicht. Aber es gibt Zufälle, die einen Plot voranbringen, und andere, die sind unnötig. Da es in dem Fall Lian nicht weiterhelfen würde, wenn er auf Adarons Schiff trifft (es würde ihm keinerlei Erkenntnisse bringen, zumal er nicht mal davon weiß), habe ich mir den Zufall verkniffen.  :)

Offline Doscho

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Jetzt, wo ihr das so durchdiskutiert, denke ich mir auch, dass es sehr konstruiert wäre. Darum habe ich auch "rein zufällig" in Anführungszeichen geschrieben. Das wäre eben eigentlich überhaupt nicht zufällig. Von daher bin ich Bernd auch dankbar, dass es nicht so gekommen ist  :D
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