Autor Thema: 01 - Seite 9 bis 88 (Kapitel 1 - 6)  (Gelesen 918 mal)

Online Dani

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Lieber Bernd
liebe Mitleser/innen,

hier treffen wir uns zur Leserunde zu "Der Drachenjäger. Die erste Reise ins Wolkenmeer" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders den Autor Bernd Perplies, der uns hier wieder einmal begleitet.
Ihr dürft den Autor duzen.

Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die Ausführungen zur Netiquette durch.
Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.
Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch.

Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte! 

Viel Spaß uns allen beim Lesen und Diskutieren!  :winken:


Hier könnt ihr zum Inhalt von Seite 9 bis 88 (Kapitel 1 - 6) schreiben.
Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.9
Liebe Grüße
Dani

Offline CallaHeart

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Soll ich mal den Anfang machen? Natürlich habe ich schon in das Buch gespickt und bin gestern Abend mit dem ersten Abschnitt fertig geworden.
Das Buch hat mich sofort gefesselt, mit den super Beschreibungen und der richtigen Menge an Action. Ich habe mir schon im ersten Satz gedacht, noch mehr Adjektive hätte man kaum mehr verwenden können! :D Aber dadurch kann man sich das Wolkenmeer richtig gut vorstellen und alles wirkt magisch. Teilweise hat man sogar das Gefühl, als wäre man auf dem richtigen Meer...
Wie man merkt - der Prolog hat mich schwer beeindruckt :D
Dafür fand ich die Geschichte Lians danach etwas lang, als er einmal vorgestellt war, aber nicht schleppend. Ich bin mir sicher, dass sich das bessert, wenn er dann auf dem Wolkenmeer unterwegs ist! ;)
Lian ist mir schon einmal sehr sympathisch. Er handelt aus den richtigen Beweggründen (um seinen Vater zu retten), und nicht einfach, weil er zu abenteuerlustig ist oder zu wenig Verantwortungsgefühl besitzt.
Die Kampfszene war super beschrieben, ich fand es auch toll, dass Lian es nicht schafft, seinen Vater zu retten (hört sich jetzt komisch an :D). Da wir ihn nur als den Trinker, und nicht als den Vater von früher kennengelernt haben, war es auch nicht schlimm, ihn zu verlieren.
Anders war es da bei Enora im Prolog, sie habe ich schon in der kurzen Zeit ins Herz geschlossen. (Warum nimmt Adaron eigentlich ihre Hand mit ???)
Also man merkt schon jetzt: In diesem Buch gibts keine Rücksicht auf Verluste!
Ich bin jetzt gespannt, wie es weitergeht. Dass Lian auf einem Schiff anheuern wird, ist klar. Wer ist sein geheimnisvoller Retter? Ich habe das Gefühl, dass er noch eine Rolle spielen wird... Und sind die Drachen wirklich bösartig? Ich hatte noch nie ein Buch, in dem die Drachen die Bösen waren, jedenfalls nicht die ganze Zeit...
Außerdem bin ich gespannt auf eure Eindrücke ;) Dann legt mal los ;D

Offline Doscho

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Hallo zusammen und Hallo Bernd, vielen Dank für das Begleiten der Leserunde  :)

Die sechs Kapitel des ersten Abschnittes habe ich mir mal in zwei Dreierabschnitte unterteilt - dann mal los.

Ich bin immer noch einigermaßen verwirrt, wie ich meine Gedanken ordnen soll. Das Problem, dass ich eben hatte, war, dass Bernd für mich ein neuer Autor ist, also bin ich ungeübt darin, wie ich an so ein Buch heranzugehen habe und was mich erwarten wird.

Und zunächst mal dachte ich mir: "Weia, eine ganze Menge an neuen Charakteren! Hoffentlich bekomme ich die alle in meinen Schädel rein!" Dann liest man das zweite Kapitel und ich frage mich, wozu ich mir die alle gemerkt habe, wenn von den acht Charakteren eh sechs sterben.
Hier schon gleich mal ein Lob für Bernd, das ungewöhnlich erscheint, aber in dem Zusammenhang gut ist: Schön, dass du dich kaum bis gar nicht mit Charakterbeschreibung aufgehalten hast. Das hat mir wirklich den Zugang etwas einfacher gemacht und ich ärgere mich mehr über mich selbst, weil ich unnötig kompliziert an das Buch herangegangen bin.

Was ich ebenfalls sehr mag, sind die Beschreibungen der Rassen. Die Nondurier haben wirklich lustige Namen: Wuffzan, Klaeffte, Belhac, Waunar - da musste ich bei der Namensgebung schon schmunzeln. Hat es eigentlich einen tieferen Grund, warum Belhac nur mit einem L geschrieben wird?
Als alter Zeldafan stelle ich mir die Taijirin am Ersten wie die Orni vor - eben Vogelmenschen  :)

Zur Katastrophe kann ich gar nicht so viel schreiben, außer, dass sie eindrucksvoll beschrieben worden ist und gleich mal ein spannender Start ins Buch. Rache und Hass sind allerdings denkbar schlechte menschliche Antriebe - ich gehe mal davon aus, dass Adaron das noch lernen wird  :)

Ein bisschen schade finde ich, dass Skargakar kaum beschrieben wird - es ist halt eine Stadt. Vielleicht muss man mehr auch gar nicht wissen, aber ich mag mir immer gerne die Szenerie und die Welt vorstellen. Die Beschreibung des Wolkenmeers hat mir allerdings wiederum gefallen.

Lian ist mir sofort richtig sympathisch geworden, ich mag den Antrieb, seinem Vater helfen zu wollen (der wohl nur noch ein Schatten seiner selbst ist) und seine Faszination für Kyrillian kann ich nachvollziehen. Ein Mineral, das nicht den Gesetzen der Gravitation folgt, das hat schon was. Ich hoffe, man erfährt mehr darüber, denn ich fände die Metaebene spannend, bislang wird das Ganze eben fantasytypisch mit "Es ist halt Magie" erklärt. Das wäre mal interessant, dieses Klischee aufzubrechen und magische Zusammenhänge zu erklären!  ;D

Koos finde ich sehr verwirrend. Er ist mir jetzt noch nicht wirklich unsympathisch, vielleicht etwas ruppig, aber hey, wenn man aussieht wie Captain Hook wird man vielleicht so  :D Ich habe noch nicht wirklich Ahnung, welche Rolle er spielt...

So kann es weitergehen, den Anfang fand ich auf jeden Fall sehr gelungen!  :)
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Offline Doscho

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Wie man merkt - der Prolog hat mich schwer beeindruckt :D

Mich auch, das war richtig gut. Schön intensiv und packend geschrieben!

Anders war es da bei Enora im Prolog, sie habe ich schon in der kurzen Zeit ins Herz geschlossen. (Warum nimmt Adaron eigentlich ihre Hand mit ???)
Also man merkt schon jetzt: In diesem Buch gibts keine Rücksicht auf Verluste!

Interessant, ich nämlich so gar nicht. Dafür ging alles zu schnell. Aber wie ich in meinem eigenen Kommentar geschrieben hab: Überraschenderweise fand ich das gut.
Ja, das fand ich wirklich etwas gruselig... Das muss ja auch eine sehr innige Liebe gewesen sein, sonst würde Adaron auch nicht so sehr auf Rache sinnen...
Ja, offenbar gibt es die nicht  :o Sechs Tote nach zwei Kapiteln - das hatte ich auch lange nicht mehr  :D
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Offline Bernd Perplies

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Hier geht es ja schon eifrig los - sehr schön.  :)

Zitat
Das Problem, dass ich eben hatte, war, dass Bernd für mich ein neuer Autor ist, also bin ich ungeübt darin, wie ich an so ein Buch heranzugehen habe und was mich erwarten wird.
Jetzt, wo du es sagst, bemerke ich, dass es vermutlich wirklich ein Unterschied ist, ob man mich kennt oder nicht. Denn ich schreibe fast immer Prologe in meine Romane, die zeitlich und räumlich erstmal von der Haupthandlung getrennt ist. Wenn man das weiß, liest man den Romananfang womöglich entspannter. Außerdem werfe ich die Leser gerne in die Welt rein. Alle Fragen, die dabei entstehen mögen, werden dann hoffentlich im Laufe des Romans geklärt.

Zitat
Als alter Zeldafan stelle ich mir die Taijirin am Ersten wie die Orni vor - eben Vogelmenschen
Ich stelle sie mir anders vor. Aber das ist das Schöne an Büchern. Jeder Leser hat sein eigenes Kopfkino.  ;)

Zitat
Hat es eigentlich einen tieferen Grund, warum Belhac nur mit einem L geschrieben wird?
Nein. Es gefiel mit einfach optisch mit einem "L" schöner und vom Klang her ist es egal.

Zitat
Sechs Tote nach zwei Kapiteln - das hatte ich auch lange nicht mehr
;D Lies mal den Prolog zu meinem "Tarean - Sohn des Fluchbringers"!

Zitat
Warum nimmt Adaron eigentlich ihre Hand mit
Weil sonst nix von Enora übrig ist.  ;) Nein, ernsthaft: Er ist schlichtweg traumatisiert und klammert sich an das, was ihm bis dato das Wichtigste im Leben war. Auch wenn es eigentlich fort ist.

Offline Doscho

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Jetzt, wo du es sagst, bemerke ich, dass es vermutlich wirklich ein Unterschied ist, ob man mich kennt oder nicht. Denn ich schreibe fast immer Prologe in meine Romane, die zeitlich und räumlich erstmal von der Haupthandlung getrennt ist. Wenn man das weiß, liest man den Romananfang womöglich entspannter. Außerdem werfe ich die Leser gerne in die Welt rein. Alle Fragen, die dabei entstehen mögen, werden dann hoffentlich im Laufe des Romans geklärt.

Vermutlich bin ich jetzt kniefieselig, aber der Prolog war auch nicht als solcher gekennzeichnet. Ich gehe bei "Kapitel 1" eben einfach gleich von einer Haupthandlung aus. Es wurde mir erst durch die Kapitelüberschrift aus Kapitel drei klar, dass es sich um einen Prolog handelt. Da gebe ich dir auch recht: Wenn man das weiß, ist es völlig OK. Sonst kann es einem auch so gehen, wie ich das beschrieben habe  ;)

Zitat
Als alter Zeldafan stelle ich mir die Taijirin am Ersten wie die Orni vor - eben Vogelmenschen
Ich stelle sie mir anders vor.

Wie denn?

Zitat
Warum nimmt Adaron eigentlich ihre Hand mit
Weil sonst nix von Enora übrig ist.  ;) Nein, ernsthaft: Er ist schlichtweg traumatisiert und klammert sich an das, was ihm bis dato das Wichtigste im Leben war. Auch wenn es eigentlich fort ist.

Gut, dann habe ich das auch richtig verstanden. Er war für mich auch wie in einem Rausch und so kamen wohl auch die Wut und die Rachegedanken auf.
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Offline CallaHeart

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Und zunächst mal dachte ich mir: "Weia, eine ganze Menge an neuen Charakteren! Hoffentlich bekomme ich die alle in meinen Schädel rein!" Dann liest man das zweite Kapitel und ich frage mich, wozu ich mir die alle gemerkt habe, wenn von den acht Charakteren eh sechs sterben.

Ich fange grundsätzlich nicht damit an, mir Namen zu merken :D Da mein Namensgedächtnis schlecht bis nicht vorhanden ist, merke ich mir die zwei, drei wichtigsten Personen und der Rest muss irgendetwas besonderes machen, das Eindruck hinterlässt ;)



Als alter Zeldafan stelle ich mir die Taijirin am Ersten wie die Orni vor - eben Vogelmenschen  :)

Ich habe auch eine andere Vorstellung - mehr wie ein Engel (vielleicht nicht ganz so dramatisch und düster, aber so in etwa ;))


Lian ist mir sofort richtig sympathisch geworden, ich mag den Antrieb, seinem Vater helfen zu wollen (der wohl nur noch ein Schatten seiner selbst ist) und seine Faszination für Kyrillian kann ich nachvollziehen. Ein Mineral, das nicht den Gesetzen der Gravitation folgt, das hat schon was. Ich hoffe, man erfährt mehr darüber, denn ich fände die Metaebene spannend, bislang wird das Ganze eben fantasytypisch mit "Es ist halt Magie" erklärt. Das wäre mal interessant, dieses Klischee aufzubrechen und magische Zusammenhänge zu erklären!  ;D

Da hast du recht, ich habe es einfach so hingenommen (im Laufe der Zeit entwickelt man da wohl eine Faulheit, das nicht mehr zu hinterfragen...), aber ich fände es auch total spannend!

Offline CallaHeart

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Anders war es da bei Enora im Prolog, sie habe ich schon in der kurzen Zeit ins Herz geschlossen.

Interessant, ich nämlich so gar nicht. Dafür ging alles zu schnell. Aber wie ich in meinem eigenen Kommentar geschrieben hab: Überraschenderweise fand ich das gut.

Ich mochte sie eigentlich nur, weil sie Adarons Bild vom perfekten Tag so komplettiert hat.
Normalerweise denke ich auch, dass man am Anfang nicht zu viel Zeit damit verbringen sollte, die Charaktere ausführlich zu beschreiben, das wirkt sonst gestellt. Lieber dann später die Taten sprechen lassen! ;)

Offline CallaHeart

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Zitat
Warum nimmt Adaron eigentlich ihre Hand mit
Weil sonst nix von Enora übrig ist.  ;) Nein, ernsthaft: Er ist schlichtweg traumatisiert und klammert sich an das, was ihm bis dato das Wichtigste im Leben war. Auch wenn es eigentlich fort ist.
Hmm, gutes Argument ;D Ich war noch nie traumatisiert, von daher...
Und ich hoffe jetzt einfach mal, dass er sich irgendwann der Hand entledigt hat, bevor sie wieder zu leben anfängt (ja pfui :D). So á la Fluch der Karibik...

Offline Doscho

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Ich fange grundsätzlich nicht damit an, mir Namen zu merken :D Da mein Namensgedächtnis schlecht bis nicht vorhanden ist, merke ich mir die zwei, drei wichtigsten Personen und der Rest muss irgendetwas besonderes machen, das Eindruck hinterlässt ;)

Da denkst du im Ansatz sogar ähnlich wie ich. Ich sollte mich mit den Charakteren irgendwie identifizieren können und ich brauche etwas, wo ich sagen kann: "Ah, der und der war das. Alles klar." Und das war für mich eben eine spannende Erfahrung im Prolog: Normalerweise kann ich eine schlechte Charakterbeschreibung, die nur an der Oberfläche bleibt und bei der ich mich als Leser nicht mit dem Charakter identifizieren kann, überhaupt nicht haben. Hier war das allerdings ideal, ich meine, wozu eine ausführliche Charakterbeschreibung von Leuten haben, die man gerade mal ein Kapitel lang kennenlernt? Das braucht's halt nicht und ich finde, Bernd hat das Problem super gelöst. Wie ich geschrieben hab, der, der sich das Ganze dann unnötig schwer gemacht hat, war eher ich selbst und die Tatsache, dass ich zuvor eben nichts von Bernd gelesen habe.

Interessant auch, wie alle unterschiedliche Vorstellungen von den Taijirin haben  :)

Da hast du recht, ich habe es einfach so hingenommen (im Laufe der Zeit entwickelt man da wohl eine Faulheit, das nicht mehr zu hinterfragen...), aber ich fände es auch total spannend!

Ja, eben drum. "Es ist halt Magie." ist so das Fantasypendant zu "Es ist halt so." Und das ist immer etwas schade. Ich hoffe, Lians Neugier und Faszination wird dann noch gestillt...  :)
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Offline CallaHeart

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Stimmt! Ich hatte davor zwar auch noch nichts von Bernd gelesen, aber mir hat da wahrscheinlich meine allgemeine Einstellung zu Namen geholfen, dass mir der Prolog leichtgefallen ist.

Offline Bernd Perplies

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Zitat
Wie denn?
Menschlicher. Und natürlich mit riesigen Flügeln. Eigentlich beschreibe ich die Vogelmenschen ganz gut - etwas später im Roman.  ;)

Offline Marada

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Hallo Bernd,
hallo liebe Mitleser,

ich bin nun auch mit dem ersten Abschnitt durch und wirklich sehr überrascht wie bildhaft die Sprache ist. Es ist ein toller und sehr actionreicher Einstieg ins Buch - obwohl das Ende für diese erste Session hier sehr fies gewählt wurde  :D

Mir hat auch der Einstieg mit den anderen Charakteren sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie das alles zusammenhängt. War Adaron ein Vorfahre von Lian? Oder wird Adaron eventuell der Captain, der ihn nur wegbringt aus Skargakar? Das macht richtig Lust weiterzulesen!

Ich fand auch die Charaktere sehr schön gestaltet und auch deren Lernfähigkeit schon in den ersten Kapiteln erstaunlich! Lian ist mir jetzt schon ans Herz gewachsen... wie er sich für diese Kristalle interessiert und für seinen Vater kämpft, obwohl er ja kein einfaches Leben hat. Ich bin hier sehr gespannt wie es mit dem "Jungen" weitergeht. Haben wir eigentlich irgendwann eine Altersangabe erhalten? Für mich wäre er ja so ca. 18 vielleicht?

Auch die Arten von Wesen finde ich beeindrucken. Normalerweise findet man ja vorwiegend Elfen, Orks, Zauberer, Menschen und Zwerge in High-Fantasy und hier beginnt es gleich mit einer gänzlich neuen Welt an fliegenden Wesen, hundeartigen Wesen, drachenartigen Wesen etc. - sehr toll und endlich mal was Anderes!

Also mich hat das Buch erstmal gepackt und ich denke ich werde jetzt auch gleich noch weiterlesen, wenn ich mir alle Kommentare durchgelesen habe :lesen:
"Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen"

(c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

Offline Marada

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Das Buch hat mich sofort gefesselt, mit den super Beschreibungen und der richtigen Menge an Action. Ich habe mir schon im ersten Satz gedacht, noch mehr Adjektive hätte man kaum mehr verwenden können! :D Aber dadurch kann man sich das Wolkenmeer richtig gut vorstellen und alles wirkt magisch. Teilweise hat man sogar das Gefühl, als wäre man auf dem richtigen Meer...
Wie man merkt - der Prolog hat mich schwer beeindruckt :D

Mir ging's auch so! Ich war von der Fülle der Adjektive und Beschreibungen einfach überwältigt! Die bildhafte Sprache ist wirklich toll gelungen. Ich hab jetzt ein gutes Bild von allen bisherigen Charakteren und der Umgebung und hatte auch sofort ein Gefühl für diese Welt.

Zitat
Die Kampfszene war super beschrieben, ich fand es auch toll, dass Lian es nicht schafft, seinen Vater zu retten (hört sich jetzt komisch an ). Da wir ihn nur als den Trinker, und nicht als den Vater von früher kennengelernt haben, war es auch nicht schlimm, ihn zu verlieren.

Ich fand's auch gut, dass der Vater nicht gerettet werden konnte. So hat Lian jetzt zwar eine Vorgeschichte, ist aber frei für neue Abenteuer, die dann auch einen weiteren Sinn bekommen als einfach nur Abenteuerlust o.Ä.! Abgesehen davon, finde ich es schon schlimm, dass er überhaupt sterben musste, aber für den Plot auf jeden Fall gut.

Anders war es da bei Enora im Prolog, sie habe ich schon in der kurzen Zeit ins Herz geschlossen. (Warum nimmt Adaron eigentlich ihre Hand mit ???)
Also man merkt schon jetzt: In diesem Buch gibts keine Rücksicht auf Verluste!

Interessant, ich nämlich so gar nicht. Dafür ging alles zu schnell. Aber wie ich in meinem eigenen Kommentar geschrieben hab: Überraschenderweise fand ich das gut.
Ja, das fand ich wirklich etwas gruselig... Das muss ja auch eine sehr innige Liebe gewesen sein, sonst würde Adaron auch nicht so sehr auf Rache sinnen...

Das mit der Hand fand ich auch seltsam... ich meine, hätte er nicht nur das Armband mitnehmen können? Er hat gleich einen halben, blutenden Arm ins Hemd gesteckt  :totlach: Abgesehen davon, fand ich Enora und Adaron nicht sonderlich sympathisch auf den ersten Seiten, aber vielleicht gab es einfach zu wenig Hintergrund. Der Einstieg direkt mit einer Liebesgeschichte war für mich auch gewöhnungsbedürftig, normalerweise entwickelt sich die erst und ich bin immer froh, wenn sie so gering wie möglich gehalten wird  ;D vielleicht mochte die beiden deshalb nicht.
« Letzte Änderung: 11. August 2017, 22:45:19 von Marada »
"Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen"

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Offline Marada

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Ich bin immer noch einigermaßen verwirrt, wie ich meine Gedanken ordnen soll. Das Problem, dass ich eben hatte, war, dass Bernd für mich ein neuer Autor ist, also bin ich ungeübt darin, wie ich an so ein Buch heranzugehen habe und was mich erwarten wird.

Ich bin auch ein Bernd-Perplies-Neuling und war gespannt wie der Schreibstil so wird. Es hat sich auch gleich bestätigt, dass er ganz anders ist als andere Autoren, die ich lese. Sehr schön bildhaft und fließend.

Zitat
Was ich ebenfalls sehr mag, sind die Beschreibungen der Rassen. Die Nondurier haben wirklich lustige Namen: Wuffzan, Klaeffte, Belhac, Waunar - da musste ich bei der Namensgebung schon schmunzeln. Hat es eigentlich einen tieferen Grund, warum Belhac nur mit einem L geschrieben wird?

Also in der Tat wäre ich auf den Zusammenhang der Namen mit der HUNDEartigen Rasse nicht gekommen, wenn du jetzt hier nicht darauf hingewiesen hättest. Für mich waren es tatsächlich einfach nur gut gewählte und passende Namen  :unschuldig: :unschuldig:

Zitat
Zur Katastrophe kann ich gar nicht so viel schreiben, außer, dass sie eindrucksvoll beschrieben worden ist und gleich mal ein spannender Start ins Buch. Rache und Hass sind allerdings denkbar schlechte menschliche Antriebe - ich gehe mal davon aus, dass Adaron das noch lernen wird  :)

Ich fand den Drachen bzw. Leviathan so beeindruckend beschrieben mit der Macht und Kraft, die er besitzt. Ich bin gespannt wann wir ihm wieder begegnen werden.

Zitat
Ein bisschen schade finde ich, dass Skargakar kaum beschrieben wird - es ist halt eine Stadt. Vielleicht muss man mehr auch gar nicht wissen, aber ich mag mir immer gerne die Szenerie und die Welt vorstellen. Die Beschreibung des Wolkenmeers hat mir allerdings wiederum gefallen.

Ich hätte gerne bei beidem gerne etwas mehr Landschaftsbeschreibung erhalten. Skargakar kann ich mir auch nur ungefähr als düstere Hafenstadt unter der Fuchtel eines Mafia-Bosses vorstellen. Und das Wolkenland muss so unendlich sein... da wäre vielleicht eine Karte oder mehr Beschreibung von angrenzenden Ländern oder was so darin und davon lebt gut gewesen.


"Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen"

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