Autor Thema: 01 - Seite 9 bis 88 (Kapitel 1 - 6)  (Gelesen 920 mal)

Offline Doscho

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Die Ausgabe an sich gefällt mir sehr gut (Umschlaggestaltung, Handlichkeit, Textgröße und Aufteilung, Geruch - ja, der Geruch!).

Oh, es gibt noch Menschen, die den Geruch von Büchern lieben!  :)

Der Klappentext hat mich sofort an Moby Dick erinnert - ein Buch, das ich aus meiner Kindheit kenne und aufgrund der Grausamkeit nicht wirklich mochte.

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Drachenjäger auch eine moderne Adaption des Moby Dick-Stoffes... Das Buch habe ich nie gelesen, aber die grobe Rahmenhandlung sagt mir was.

Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, wobei ich die gehobene Sprache teilweise übertrieben fand (z.Bsp. "Haltet Euer Maul!"), aber vielleicht gewöhne ich mich noch daran.

Im Kontext fand ich die Sprache sogar gut. Klar, so für sich stehend klingt "Haltet Euer Maul!" ähnlich eigentümlich wie eben "Sie A**loch!", aber für eine Gruppe, die Macht und Einfluss ausstrahlt und diesen Einfluss wohl notfalls auch mit Gewalt geltend macht, passt es in meinen Augen wirklich gut.




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Offline Piranhapudel

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Hallo! :) Ich hab heute morgen im Bett ganz gemütlich den ersten Abschnitt gelesen und der war viel zu schnell schon wieder vorbei. Aber wenn ich hier sehe, wie viel ihr schon wieder geschrieben habt, kann ich doch bestimmt nachher ohne schlechtes Gewissen den nächsten Abschnitt lesen, hihi.

Die ersten beiden Kapitel fühlten sich fast wie ein sehr unheilvoller Prolog an. Krass, wie sie zunächst voller Hoffnung aufgebrochen sind, und dann so schnell alles den Bach runterging. Ich hoffe, dass Adaron nicht komplett von den Schuldgefühlen zerfressen wird, die er am Ende geäußert hat ("Wäre ich nur nicht so gierig wegen der Silberschwinge gewesen..."), aber ich kann mir leider gut vorstellen, dass das und die Rachegedanken nun sein Treibstoff geworden sind. Wir werden ihn ja wohl bald wiedersehen, behauptet zumindest der Klappentext.

Skargarkar ist eine interessante Stadt! Einerseits gibt es typische Gassen, Wirtschaften usw, andererseits ist sie durch die Herstellung durch die Kristalle und den Handel mit den Drachen was spezielles. Und sie existiert ja im Grunde nur, weil die Jäger dort ihre Drachen abliefern und das offenbar sehr erfolgreich. Ich hatte übrigens ständig Mitleid mit den vielen abgeschlachteten und ausgenommenen Drachen. Mal schauen, wie sich das im Laufe der Geschichte so entwickeln wird, ich befürchte ja das Schlimmste. :D Ansonsten hab ich leider das Gefühl, dass wir von der Stadt gar nicht mehr so viel erfahren werden, wie? Lian muss ja recht dringend weg. Ich mag ihn bisher, er erscheint mir recht reflektiert zu sein.

Und sind die Drachen wirklich bösartig? Ich hatte noch nie ein Buch, in dem die Drachen die Bösen waren, jedenfalls nicht die ganze Zeit...
Ich sehe sie momentan noch als Opfer. Aber wir wissen ja auch noch nicht viel. Klar, Garganthuan hat die Nebelkönigin ziemlich auseinander genommen, aber wer weiß warum? Einfach nur, weil er groß und aggressiv ist? Ich denke, man muss auch noch bedenken, dass die Drachenjäger ja nicht erst gestern entstanden sind und diese die Drachen auch aus Habgier jagen.

Die Nondurier haben wirklich lustige Namen: Wuffzan, Klaeffte, Belhac, Waunar - da musste ich bei der Namensgebung schon schmunzeln.
Hihi ja, ich musste auch schmunzeln. Bin mir noch nicht sicher, wie ich die Namen finden soll, aber ich bin auch oft die einzige, die bei Wortwitzen seufzt, während alle andere lachen.

Das mit der Hand fand ich auch seltsam... ich meine, hätte er nicht nur das Armband mitnehmen können? Er hat gleich einen halben, blutenden Arm ins Hemd gesteckt  :totlach:
Aaaach, der war doch schon ausgeblutet. xD Aber den Gedanken hatte ich auch: Nimm doch endlich dieses Armband und dann haut ab!

Für Kenner meiner Werke: Nehmt euch den Roman "Imperium der Drachen" zur Hand und schlagt die Karte auf. (Oder schaut im Bonusmaterial auf meiner Website: http://www.bernd-perplies.de/books-idd-1.htm) Im Süden wird die Wüste Shaom abgebildet. Das ist die Wüste, die ich oben erwähne. Südlich der Shaom liegt die urwaldartige Wildnis an deren Südgrenze Skargakar und das Wolkenmeer sich anschließen.
Und weil ihr euch alle outet, dann auch ich: *kein* Bernd-Perplies-Neuling. Hihi :) Deshalb finde ich das hier auch richtig genial! <3

Dann spielt das Ganze quasi leicht südlich der Karte von Imperium der Drachen? Interessant, wie du das alles verknüpfst. Vielleicht sollte ich mir dann auch mal das Imperium anschauen, die Sidhari find ich jetzt schon faszinierend... ich glaube, du hast einen neuen Leser gewonnen  ;)
GO FOR IT! Ich mochte die beiden Bücher sehr.

Offline CallaHeart

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Ich glaube, das muss ich dann danach wohl auch machen ;)
Ich finde es auch richtig cool, wenn du die Bücher so miteinander verknüpfst, obwohl sie eine völlig unterschiedliche Handlung haben!

Offline Marada

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Den Klappentext vergesse ich mindestens genauso schnell wie Namen  :D Daher hatte ich auch keine Ahnung mehr von der Verbindung zwischen Lian und Adaron, aber so blieb es wenigstens auch spannend. Ich hätte diesen Hinweis im Klappentext nicht gebraucht  ;)

Die "Imperium der Drachen"-Bücher sind jetzt auch gleich mal auf meiner Wunschliste gelandet. Hört sich wirklich gut an, dass man verschiedene Geschichte auf demselben Kontinent schreibt, da muss ich CallaHeart recht geben :)

Der Hauptcharakter Lian überzeugt mich sehr. Und da bin ich voreingenommen, ich habe in der Vergangenheit so einige Bücher gelesen, in denen der Hauptcharakter heldenhaft und beinahe weinerlich zur gleichen Zeit dargestellt wurde. Hier aber nicht: Lian ist für mich durch und durch bodenständig, obwohl ihn das Abenteuer durchaus zu reizen scheint, er sich das aber bis jetzt noch nicht eingestanden hat.

Stimmt, genau das mag ich auch sehr an Lian. Er ist wahnsinnig bodenständig und obwohl ihn die Forschung der Kristalle und die Abenteuer reizen, bleibt er zuhause bei seinem Vater, weil dieser ihn braucht. Wirklich ein sehr nette Junge :) Er wird ja quasi gezwungen durch die Taten dieses Typen (*Name vergessen*), sich ins Abenteuer zu stürzen. Normalerweise steigt man ja direkt ins Abenteuer ein... ohne vorher zu erfahren warum die Charaktere sich reinstürzen bzw. eben nur aus dem normalen Grund ;)

Ich bin mir gar nicht so sicher, ob wir nicht mehr von Skargakar erfahren, immerhin muss auch das Schiff von Kapitän Adaron immer wieder dort anlegen, um die Beute loszuwerden, oder nicht? Jagt er vielleicht keine anderen Drachen und bleibt daher lange draußen? Ich denke wir werden noch ab und an in der Stadt anlegen und dann bin ich gespannt wie es Lian gehen wird und ob er dann noch immer um sein Leben fürchten muss.

Dass die Drachen bösartig wären, kam mir noch nicht in den Sinn. Ich hatte eher an das typische Verhalten von Händler gedacht, die eben die Umgebung nutzen und alles zu Geld machen, was nicht Niet- und nagelfest ist. Garganthuan beschützt vielleicht nur sein Reich? Oder hat vielleicht ein Nest am Boden und will dieses beschützen oder so. Er schien mir auch nicht bösartig, als er beschrieben wurde, sondern eher aggressiv aus welchem Grund auch immer. Dennoch hatte ich Gänsehaut und war sehr erschrocken als er auftauchte  :-[ Geniale Szene!
"Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen"

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Offline Bernd Perplies

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Zitat
Vielleicht sollte ich mir dann auch mal das Imperium anschauen, die Sidhari find ich jetzt schon faszinierend... ich glaube, du hast einen neuen Leser gewonnen
Vielen Dank! Das freut mich sehr. Ich muss an dieser Stelle warnen, dass IdD derzeit noch nicht abgeschlossen ist. Durch den Verkauf von INK an Bastei Lübbe hängen einige Sachen von Autoren seit einiger Zeit in der Schwebe. Aber Band 2 hat einen guten Etappenabschluss und ich bin dran interessiert, die Reihe fortzusetzen.

Zitat
Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, wobei ich die gehobene Sprache teilweise übertrieben fand (z.Bsp. "Haltet Euer Maul!"), aber vielleicht gewöhne ich mich noch daran.
Hier muss ich anmerken, dass das eine lokale Eigenheit ist, alles und jeden zu "Ihrzen". Das wird später im Roman noch erklärt und ist auch nicht überall auf der Welt so.

Zitat
Erschrocken war ich, dass ich auf S. 86 am Ende des zweiten Absatzes ein Artikel vermisst habe. Soll das so?
Nein. Das ist schlichtweg ein Fehler. Die Lektorin gehört in Kraghmas Rachen gestürzt!  ;)

Zitat
Ich finde es auch richtig cool, wenn du die Bücher so miteinander verknüpfst, obwohl sie eine völlig unterschiedliche Handlung haben!
Geht mir genauso. Ich mag das sehr. :) In dieser Hinsicht ist „Der Drachenjäger“ übrigens ein wichtiger Roman für mich. Denn obwohl er ein in sich vollkommen geschlossener Roman ist, habe ich während der Entwicklung bereits entschieden, endlich konsequent die Idee einer größeren Fantasy-Welt voranzutreiben. Viele Autoren haben ihre Universen, in denen sie zahlreiche ihrer Werke ansiedeln (Mittelerde, die Scheibenwelt, etc.). Bei mir herrschten bislang eher subtile Querverweise zwischen den Romanen vor, kleine Easter Eggs für Eingeweihte, etwa wenn in „Imperium der Drachen“ in einem Nebensatz eine Kreatur auftaucht, die es auch in „Tarean“ gab.

Diese Heimlichtuerei lege ich nun ganz offen ab. Es gibt Taijirin und Nondurier in „Der Drachenjäger“, zwei Völker, die ich in meiner „Tarean“-Trilogie eingeführt habe. Außerdem leben Sidhari am Ufer des Wolkenmeers, die ich den „Imperium der Drachen“-Romanen entliehen habe. All diese genannten Werke teilen sich dieselbe Welt, bloß tragen sich die erzählten Geschichten zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten zu. Insofern ist „Der Drachenjäger“ für mich ein Wendepunkt in meiner Autorenlaufbahn, dessen Folgen noch über Jahre hinweg spürbar sein werden, denn ich will, sofern möglich, dieses Konzept noch weiter verfolgen.

Offline Bernd Perplies

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Offline Doscho

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Die ersten beiden Kapitel fühlten sich fast wie ein sehr unheilvoller Prolog an.

Rate mal, warum...  :D

Adaron hat, wie ich finde, einen recht gefährlichen Mix aus Schuld, Liebe über den Tod hinaus und Rache/Hass. Jetzt, wo ich so darüber nachdenke, könnte Lian in dem Zusammenhang wirklich durch Rückblenden auf Lonjar Bezug nehmen, denn Adaron ist in dem Sinn an einem ähnlichen Punkt. Er hat durch den Verlust seiner Frau praktisch alles verloren, was ihm im Leben wichtig war. Und während bei Adaron eine Art "Jetzt erst recht!"-Mentalität durchkommt, war Lonjar praktisch schon tot und hat mit sich und der Welt abgeschlossen. Wenn man so drüber nachdenkt, ist das eine interessante Konstellation und könnte dann zwischen Lian und Adaron für den ein oder anderen Reibungspunkt sorgen...

Und sind die Drachen wirklich bösartig? Ich hatte noch nie ein Buch, in dem die Drachen die Bösen waren, jedenfalls nicht die ganze Zeit...
Ich sehe sie momentan noch als Opfer. Aber wir wissen ja auch noch nicht viel. Klar, Garganthuan hat die Nebelkönigin ziemlich auseinander genommen, aber wer weiß warum? Einfach nur, weil er groß und aggressiv ist? Ich denke, man muss auch noch bedenken, dass die Drachenjäger ja nicht erst gestern entstanden sind und diese die Drachen auch aus Habgier jagen.

Das sehe ich ähnlich wie du, ich muss gestehen, über den Hintergrund habe ich noch nie so wirklich nachgedacht und das eher mit "Warum jagt man Drachen? Weil man es kann." abgetan... Aber es wäre auch spannend, mal zu erfahren, warum die Drachen eigentlich gejagt werden.


Ich hoffe, du bekommst das Imperium noch abgeschlossen, Bernd, ich stelle es mir für einen Autor schwierig vor, wenn alles in der Schwebe ist und man nicht weiß, wie es weitergeht. Und wie schon einmal erwähnt, mir gefällt es, wie du alles verknüpfst und Elemente aus anderen Romanen einbaust. Ich werde diverse Anspielungen vermutlich nicht verstehen, aber dafür sind in der Leserunde ja auch Leute, die schon mal was von dir gelesen haben  ;)
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Offline Anne H.

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Ich gestehe, ich habe schon viele Geschichten von Bernd gelesen. Und ich weiß aus Erfahrung, daß man immer mit Überraschungen rechnen muß!

Um mit den Namen nicht durcheinander zu kommen, mache ich mir beim Lesen immer ein paar Notizen, denn sonst kann man schon arg verwirrt werden!

In der Vorgeschichte lernen wir Adaron kennen, der mit seiner ersten Reise einen großen Verlust erleidet und zum ersten Mal Garganthuam begegnet.

Mir hat Lian auch auf Anhieb gefallen. Er ist begeistert vom Kyrillian und seinen Eigenschaften.

Das Kyrillian wurde ja bereits in der Tarean-Trilogie verwendet. Gut, wenn man auf bereits erfundene Sachen zurückgreifen kann!

Flugschiffe sind mir nicht unbekannt, auch vom Steam-Punk her!

Sowohl die Vielfalt an "menschlichen" Wesen als auch an Drachenwesen sind sehr interessant!

Lian kümmerte sich um seinen Vater, denn er war nur noch ein Wrack seiner selbst. Daß er in Kraghmas Rachen geworfen wurde, hat er nicht verdient!

Gut, daß der Sidhari Lian zur Hilfe kam, denn sonst wäre er wahrscheinlich seinem Vater gefolgt. Ich glaube, dem Sidhari werden wir bestimmt noch mal begegnen!

Lian bleibt nur die Flucht, um zu überleben. Jetzt hält ihn ja nichts mehr in Skargakar. Er hat nur noch seinen Freund Canzo.

Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht.


Offline Anne H.

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Die ersten beiden Kapitel fühlten sich fast wie ein sehr unheilvoller Prolog an.

Rate mal, warum...  :D

Adaron hat, wie ich finde, einen recht gefährlichen Mix aus Schuld, Liebe über den Tod hinaus und Rache/Hass. Jetzt, wo ich so darüber nachdenke, könnte Lian in dem Zusammenhang wirklich durch Rückblenden auf Lonjar Bezug nehmen, denn Adaron ist in dem Sinn an einem ähnlichen Punkt. Er hat durch den Verlust seiner Frau praktisch alles verloren, was ihm im Leben wichtig war. Und während bei Adaron eine Art "Jetzt erst recht!"-Mentalität durchkommt, war Lonjar praktisch schon tot und hat mit sich und der Welt abgeschlossen. Wenn man so drüber nachdenkt, ist das eine interessante Konstellation und könnte dann zwischen Lian und Adaron für den ein oder anderen Reibungspunkt sorgen...



Ja, das sehe ich auch so!

Offline CallaHeart

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Hört sich das komisch an, wenn ich sage, dass High-Fantasy-Bücher anders riechen? Leicht verrückt, aber irgendwie kommt es mir so vor. :D Vielleicht liegt es aber auch bloß am Placebo-Effekt.

Offline Marada

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Ich stelle mir Adaron und Lian ja eher so vor wie Long John Silver und Jim Hawkins  :D Bin gespannt was sich eher bewahrheiten wird.
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Offline CallaHeart

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Wegen der bösartigen Drachen: Das habe ich nicht so gemeint, hilfe! :angst:
Nein, ich habe mir bloß gedacht, dass in den anderen Büchern die Drachen immer die Verbündeten waren und zusammen mit den Menschen (oder Elfen) gekämpft haben.
Hier werden sie von den Bewohnern als die Gefahr angesehen, die im Wolkenmeer lauert. Natürlich würden sie nie von selbst auf die Idee kommen, Skargakar und die Menschen anzugreifen!

Offline Marada

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Naja, hätte ja sein können  :P Immerhin heißt dieser Richtplatz bzw. die Schlucht ja auch nach einem bösartigen Drachen, der diese Gegend tyrannisiert hat.
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Offline Bernd Perplies

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Zitat
Flugschiffe sind mir nicht unbekannt, auch vom Steam-Punk her!
Vorsicht! Im Steampunk sind es meist Luftschiffe/Zeppeline. Das ist etwas völlig anderes. Ein Flugschiff ist wirklich ein Schiff ... das fliegt. (Dank der Kristalle unter dem Rumpf.) Übrigens gab's davon auch eins in "Tarean", wo du das Buch schon erwähnt hast. ;)  Aber weiter wollen wir nicht spoilern.  :)

Zitat
Natürlich würden sie nie von selbst auf die Idee kommen, Skargakar und die Menschen anzugreifen!
Oh, doch. Das würden sie. Manche zumindest. Siehe Kraghma! Vor allem die sehr großen Drachen können eine ausgeprägte Persönlichkeit entwickeln. Ein Bronzenacken jetzt weniger, aber bei einem Großen Roten wäre ich vorsichtig.

Übrigens gibt es Drachen durchaus als Bösewichte. Smaug aus "Der Hobbit" war ja auch nicht gerade ein Herzchen. Oder Fafnir aus der Nibelungensage. Oder die Biester aus dem Film "Herrschaft des Feuers" (interessanter Drachenjagd-Film übrigens, wenngleich leider völlig hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibend).


Offline CallaHeart

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Also doch die Bösen? ???
Aber die Drachenjäger jagen sie ja nicht hauptsächlich, um die Stadt zu verteidigen, deswegen bleibe ich wahrscheinlich auch dabei, dass ich sie in der Opferrolle sehe...

Ach, also Smaug fand ich doch ganz süß. :totlach:
Den hatte ich ja völlig vergessen! Ok, dann kenne ich einen durchaus bösen Drachen.

 

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