Autor Thema: 01 - Seite 9 bis 88 (Kapitel 1 - 6)  (Gelesen 664 mal)

Offline Rhea

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Ich hatte mich auch gewundert, aber irgendwie dachte ich, dass er das durch Holzbeine oder ähnliches und Armkraft ausgeglichen hat. Ich gebe zu, dass ich da nicht so pinelich bin. Könnte ja auch sein, er hatte von Natur aus mehr Beine...... ;D

Offline Lunas Leseecke

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Hallo ihr Lieben. Entschuldigt die Verspätung, aber am Wochenende war ich unterwegs und hatte wider Erwarten kein Internet.
Aber zum Lesen bin ich gekommen und der erste Abschnitt hat mir die Zugfahrt versüßt.

Mein Vater hat zu Hause den Klappentext gelesen und gemeint "Das klingt doch so wie das mit dem Wal." Und auch mein erster Gedanke war sofort eine Assoziation mit Moby Dick. Da mir gesagt wurde, dass es ziemlich langatmig ist, hoffe ich mal mit den Drachenjägern die bessere Version abbekommen zu haben.

Der Prolog war spannend und irgendwie traurig. In einem Moment ein glückliches Paar, und im nächsten ist nichts mehr über als eine abgetrennte Hand. Aber immerhin haben Adaron und Ialrist überlebt. Und mit dem Prolog ist ja auch gleich die erste Frage geklärt, nämlich warum Adaron unbedingt Garganthuan zur Strecke bringen will.

Meine Vorstellung der verschiedenen Völker ist bisher noch etwas vage, aber ich hoffe darauf, dass mit der Zeit noch ein paar mehr Informatioen dazu kommen, die meinem inneren Auge auf die Sprünge helfen. Bisher hat das bei Bernd ja immer sehr gut geklappt.

Lian scheint ein sehr fleißiger junger Mann zu sein. Es klingt zwar böse, aber ich finde der Tod seines Vaters ist das beste, was ihm passieren konnte. Er stand im Schatten eines großes Mannes, der für seinen eigenen Schatten zu klein geworden ist. Und aus Pflichtbewusstsein, und wohl auch Angst vor dem Versagen ist er nie seinen eigenen Träumen nachgegangen. Jetzt hat er endlich die Chance dazu. Ich bin schon gespannt, wie er nun auf das Schiff kommt, und wie schnell er die Rache von Odan zu spüren bekommen wird. Denn eigentlich gibt es jetzt ja erstmal keine Zeugen mehr...
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Offline Marada

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Könnte ja auch sein, er hatte von Natur aus mehr Beine...... ;D

 :totlach: genial!
"Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen"

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Offline Marada

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Es sollte nur 1 Bein sein.
So leichtfertig gehst du mit den Gliedmaßen deiner Figuren um?  :o ;D


Jaja, aber Adaron, der dann an Enoras Hand hängt :totlach:

Danke für die Erklärung, dann ist ja alles klar  ;)

Vielleicht sammeln wir ja Gliedmaßen für ein neues Wesen - Unterarm und ein Bein haben wir ja jetzt schon.  :totlach:
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Offline CallaHeart

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Offline Bernd Perplies

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Ich sehe, die Stimmung ist zunehmend gelöst hier. Sehr gut.  ;)

Offline Doscho

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Meine Vorstellung der verschiedenen Völker ist bisher noch etwas vage, aber ich hoffe darauf, dass mit der Zeit noch ein paar mehr Informatioen dazu kommen, die meinem inneren Auge auf die Sprünge helfen. Bisher hat das bei Bernd ja immer sehr gut geklappt.

Also, ich habe als Neuleser mit den verschiedenen Völkern keine großen Probleme gehabt. Aber ohne groß spoilern zu wollen, man bekommt diverseste Assoziationen und zumindest bei mir ist es so, dass ich die Völker schon wie selbstverständlich hinnehme  :)

Lian scheint ein sehr fleißiger junger Mann zu sein. Es klingt zwar böse, aber ich finde der Tod seines Vaters ist das beste, was ihm passieren konnte. Er stand im Schatten eines großes Mannes, der für seinen eigenen Schatten zu klein geworden ist. Und aus Pflichtbewusstsein, und wohl auch Angst vor dem Versagen ist er nie seinen eigenen Träumen nachgegangen. Jetzt hat er endlich die Chance dazu.

Finde ich jetzt gar nicht mal so böse, der Gedanke ist absolut nachvollziehbar. Wobei ich auch finde, dass Lian auf eine gewisse Art und Weise seinen Vater auch geliebt hat. Sinngemäß war da auch ein Satz im Buch: Egal, was für ein Suffkopp er am Ende seines Lebens war, es schien immer auch der alte Lonjar durch. Da denke ich schon, dass es auch über bloßes Pflichtbewusstsein und Verantwortung hinausging.
Hier wird gesubt und gesammelt! :)

Offline Marada

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Die Völker bereiteten mir auch keine Probleme. Ich hatte eigentlich von Anfang an eine gute Vorstellung von denen, die uns schon untergekommen sind. Aber neue Rassen beflügeln bei mir ohnehin immer die Fantasie :)

Ich würde es auch so sehen, dass es für Lian besser ist, dass sein Vater ihn nicht mehr zurückhalten kann. Natürlich ist es traurig, aber wäre sein Vater fit gewesen oder einfach nur in Rente, wäre Lian sicher früher auf Drachenfahrt gegangen oder wäre bei seinem Vater erstmal in die Drachenjäger-Lehre gegangen, um dann den großartigen Ruf zu nutzen. So oder so, war die Entscheidung zur Drachenjagd ja in allen Fällen das Ziel. Mir hätte es aber auch gereicht, wenn Lonjar Drachentod einfach in einen Kerker geworfen worden wäre oder seinen Sohn einfach fortgejagt hätte.  :P Sterben hätte er ja nicht gleich müssen.
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Offline CallaHeart

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Aber so hat Lian einen etwas dramatischeren Grund, um aufbrechen zu müssen! ;)
Ich glaube, dass das ganz gut war, weil er so mit ihm abschließen konnte und jetzt etwas Neues beginnen kann. Ohne jemanden, der ihn vermissen könnte oder der ihn zuhause hält.

Offline Anne H.

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Heute habe ich meinem Sohn von der Geschichte erzählt und vom Kyrillion, das die Sachen zum Schweben bringt. Er verblüffte mich damit, daß er sagte, daß das so ist wie in "Gullivers Reisen" ist und der Insel, die mit Hilfe eines großen Magnetsteins in der Schwebe gehalten wird. Ich war ganz hin und weg! Eine Geschichte von 1726!

Offline Marada

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Ja klar, es bringt auch ein bisschen mehr Dynamik in das ganze Buch   :)

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Offline Lunas Leseecke

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Aber so hat Lian einen etwas dramatischeren Grund, um aufbrechen zu müssen! ;)
Ich glaube, dass das ganz gut war, weil er so mit ihm abschließen konnte und jetzt etwas Neues beginnen kann. Ohne jemanden, der ihn vermissen könnte oder der ihn zuhause hält.

Ich denke auch, dass man mit so einem dramatischen Grund dann eher auch bereit ist, eine drastische Entscheidung zu treffen.
Wäre Lonjar zum Beispiel in einen Kerker gewandert, hätte Lian sicher nicht aufbrechen können. Schließlich hätte er dann ja nicht gewusst, wie es seinem Vater geht.
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Offline CallaHeart

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Und er hätte bestimmt versucht, ihn zu befreien!

 

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