Autor Thema: 06 - Seite 383 bis zum Ende (ab Kapitel 16)  (Gelesen 534 mal)

Offline AntjeKlaubert

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Was für ein grandioses Buch! Leider schon zu Ende, doch hoffentlich nicht vorbei!

Letzten Endes hat sich alles aufgeklärt und zum Glück ist Toni der Vater von Vicky.

Nane hat ihren Frieden gefunden und die Liebe dazu, das finde ich absolut klasse!

Alles andere haben meine Mitleser schon geschrieben und ich kann mich euch allen nur anschließen!

Brigitte, du hast ein wahres Meisterwerk geschaffen und mich von der ersten bis zur letzen Zeile in deinen Bann gezogen! Ich hoffe es gibt eine Fortsetzung des Romans indem wir weiteres über das Leben von Eva und Marlene erfahren.

Offline AntjeKlaubert

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Für mich ist Hermann Bentele ein richtiges Ekelpaket. Ihm spukt nur Eva im Kopf herum. Seine Frau Geli tut mir richtig leid. Mit ihren Totgeburten und der Eileiterschwangerschaft hat sie viel durchgemacht...


Anne, du hast es genau auf den Punkt gebracht!

Offline AntjeKlaubert

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Für mich ist Hermann Bentele ein richtiges Ekelpaket. Ihm spukt nur Eva im Kopf herum. Seine Frau Geli tut mir richtig leid. Mit ihren Totgeburten und der Eileiterschwangerschaft hat sie viel durchgemacht.

Mich hat das abfällige Gerede über Geli richtig abgestoßen. Dabei hat er seine Frau doch nach einiger Zeit sehr wohl zu schätzen gewusst. Ich glaube, dass Bentele niemanden wirklich richtig geliebt hat. Er war immer nur darauf aus, seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, alles andere war ihm gleichgültig. Und was er für Eva empfand, das hatte mit Liebe nichts zu tun, sondern eher mit Gier und Macht und Besessenheit. Wenn man liebt, dann möchte man demjenigen nichts antun, Bentele hatte aber mit seinem Kondomtrick etwas ganz anderes vor.

Da stimme ich dir völlig zu! Wer wirklich liebt, kann auch gehen lassen. Bentele war lediglich besessen von Eva.

Offline AntjeKlaubert

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Was ich am letzten Leseabschnitt übrigens noch bemerkenswert fand, war die Szene, für mich eine der  schönsten Szenen des Romans, als Nane Rupp auf dem See aufsucht und plötzlich alles mit seinen Augen sieht, all die Farben sieht, in denen er seine Bilder gemalt hat - um dann plötzlich zu begreifen! Nämlich, dass alle Antworten bereits in ihr sind. Und der See spiegelt sie wieder. Dann kommt das schlagartige Verständnis, dass alles mit allem zusammenhängt... ( S.404, kursiv gedruckt )
Das war auch für mich der Moment, als alles sich zusammenfügte...

Manchmal ist man halt blind für die Wahrheit und dann gibt es den einen Moment wo sich alles fügt. Sehr ergreifend

Offline AntjeKlaubert

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Natürlich bleibt Eva immer Marlenes Mama - und Vicky ihre Schwester und Nane ihre Nichte  :bussi:
jetzt erst finden sie sich richtig als Familie

Eine tolle Szene, die 3 zusammen auf dem Bett - vereint als Familie, die sich endlich so richtig gefunden hat.

Offline AntjeKlaubert

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Die Geschichte soll weitergehen - eine prima Idee, wie ich finde ;)
alles Liebe von Brigitte

Auf jeden Fall bin ich dann wieder mit an Bord... :winken:

Das bin ich auch!

Ich auch!

Offline Brigitte

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danke, liebe Antje, so schön, dass du trotz Berufsstress die Zeitgefunden hats, mit uns zu lesen - bis zum nächsten Mal vielleicht  und alles Liebe!  :)

Offline KatrinPron

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Ich habe etwas gebraucht um das ganze Gelesene zu verarbeiten oder manche Stellen nochmal durchzulesen oder mir Bilder anzusehen, um es besser zu verstehen.

Ich bin froh dieses Buch von Brigitte gelesen zu haben und hatte keinerlei Startschwierigkeiten. Auch wenn ich die Langsamste in der Leserunde war ... verzeiht es mir! *lach*

Vielen Dank das ich ein Teil dieser Leserunde sein durfte und das mir der Verlag dieses Buch zugesendet hat. Auch an Brigitte ... Danke für Deine Anwesenheit und Deine Fragenbeantwortung, die ich im nachhinein erst durchgelesen habe.

Aber nun zum letzten Abschnitt (meine Rezension habe ich bereits geschrieben).

Hermann Bentele ist für mich ein so schlimmer Mensch und ich bekam beim Lesen eine Abneigung gegen ihn. Sein Denken und Handeln stößt ich übelst ab und dann frage ich mich als Frau "wie kann das sein das man mit ihm sexuell näher kommt, wo man doch eine Abneigung hat". Da habe Eva überhaupt nicht verstanden und sagt mir "fang an den Kopf einzuschalten, Eva". Vor allen ist es nicht fair gegenüber ihren Ehemann. Das geht in meinem Kopf garnicht.

Wo sich bei mir auch eine Frage auftut, dass ist das Ende der ganzen Geschichte. Warum fühlt es sich so abgehackt an? Warum nicht noch etwas ausgearbeitet. Am Tisch wird zum Teil alles geklärt. Restliche Aufklärung der Seiten wird verschoben und dann war auf einmal alles irgendwie geklärt. Ich denke mal ein paar Seiten hätten hier nicht gefehlt.

Ich hätte mir auch gewünscht, dass man näher auf das Treffen mit ihren Vater eingeht und die Entscheidung die Eva getroffen hat. Gerade weil sie ja so enttäuscht war, als der Vater sie nicht am Bahnhof abgeholt.

Die Aufklärung was Marlene ihre Vergangenheit betrifft, fand ich sehr gut. Bei dem Igel Hansi, dem Plüschtier, machte es klick und ich dachte an den Anfang "das die ausgesuchten Kinder Plüschtiere bekamen um ruhig zu sein".

Dieses Buch bekommt auf alle Fälle von mir 5 von 5 Krönchen (wie ich immer so schön sage).

Offline Brigitte

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Liebe Kati, das hab ich schon bei deiner Rezension beantwortet ...
noch etwas Schreibtechnisches: wenn man schon die Fiktion eines Tagebuchs bemüht, dann wird es immer so sein, dass manches drin steht, anderes aber eben auch nicht ... was der imagierte, (d.h. vorgestellte) Schreiber nicht sagt, wissen wir als Leser dann eben auch nicht.
Wenn man es anders will, muss man einen ordentlich auktorial erzählen Roman (Fachbegriff, d.h. der kluge Erzähler weiß alles) schreiben ...
Und genau so einen werde ich im nächsten Herbst veröffentlichen - gleich in drei Bänden ... jedes Jahr eine Fortsetzung ...
Ich hoffe, du bist dann wieder mit an Bord!  8)
Alles Liebw von Brigitte

 

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