Autor Thema: 11 - Ende Kapitel 6 (S. 553 "Längst war es Mittag ..." - S. 595)  (Gelesen 202 mal)

Offline Heimfinderin

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Liebe Grüße
Barbara

Offline TippendeTastatur

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Ich habe es befürchtet und tatsächlich: Ursa ist dem Ungetüm zum Opfer gefallen. Die Ottajasko, insbesondere Beorn unter Wut, Trauer und Schock! Schon einmal dachte ich in irgendeinem Band Beorn hat vielleicht etwas mehr für Ursa übrig, und auch jetzt gewinne ich den Eindruck, dass da doch viele Emotionen im Spiel sind. Natürlich, er ist der Drachenführer und trauert um jeden Verlust, dennoch wird hier deutlich, dass Ursa ihm etwas Besonderes bedeutet hat. Ich bin zwar nie richtig warm mit ihr geworden, dennoch, das war eigentlich ein tragisches Ende für sie.  :'(
Entsprechend hart geht Beorn dann gegen die Dorfbewohner vor. Hier wird auch fein herausgearbeitet, wie schnell Menschen sich in "Kriege" stürzen, die evtl. sogar auf Missverständnissen beruhen. Denn es wird deutlich, dass die Bewohner eben in dem festen Glauben gehandelt haben, dass sie das Böse in Form von Thorwalern und Mordbrennern vor sich haben. Mit einer perfiden List kitzelt er dann also einige Informationen aus der Alten. Und wir erfahren, dass es "Wulfen" gibt!  :o  oha....das ist wirklich gruselig.
Phileasson ergeht es auch nicht viel besser. Sie werden überfallen (gehe ich Recht in der Annahme, dass es sich da um die Typen handelt, die sie ursprünglich befreit haben??? Da fiel doch der Name "Karlin....a"?
Der Schreckmoment schlechthin: Zidaine geht zu Boden  :o  ich hatte echt Herzklopfen (in meinem Kopf überschlagen sich die Gedanken...hat der Autor Zidaine vielleicht zum Abschied die Tylstyraussprache gegönnt, nur um sie jetzt..... :angst: ) Nein....ich habe Glück! Wir haben doch unser praktisches Elfenvölkchen  :anbet: (Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich unbedingt so einen Elfen brauche?  :D ) Also DAS war wirklich ein Schocker. Erst langsam beruhigt sich mein Puls.  ::) Tylsytr ist ganz rührend besorgt um sie.
Phileasson würde alles unternehmen, um Ohms Leier zurückzubekommen. Ach, das fand ich aber sehr rührend. :flirt: :geil:  hier fürchtet man um das Leben der Mannschaft und Phileasson denkt an die lauschigen Lagerfeuerbaladen :D   sehr schön!
Dann hat Salarin wieder diese Blackouts...also irgendwie verwechselt er da die Könige /Königreiche pendelt zwischen Vergangenheit und Zukunft und das wird ihm dann zum Verhängnis. Und dann taucht sie auf, in dem Moment seiner Niederlage...Lailath! Haaa ich wusste, wir sehen sie wieder!  :D Sehr schön, sie wird Phileasson den Weg weisen. Alles sehr geheimnisvoll, doch die Mosaiksteinchen fügen sich immer weiter zusammen. Und jetzt erfahren wir auch, wo der Dolch hin verschwunden ist. Sehr vernünftig, dass sie sich nun zusammentun!  ;)

Besonders niedlich fand ich die Szene, in der Leomara bei Praioslob auf dem Schoß sitzt und mit dieser tollen Kette spielt. Und wie liebevoll er sie "wegschickt", weil er dann mit Salarin etwas bereden muss bzw. umgekehrt. Ich hatte das kickelnde Kind förmlich im Ohr. Sehr lebendig...
Salarin und Praioslob tauschen sich dann über Zidaine aus. Plötzlich geht Praioslob ein Licht auf und er kennt den Zusammenhang zwischen Zidaines Nachnahmen und dem Herrscher der Niederhöllen.Nun wird einiges klarer und beängstigender!

OH GOTT und DANN: Rückkehr zum Himmelsturm  :verrueckt: :krank: Hilfe! Es war klar....Pardona hat den Wulfen in ihre Sammlung, in ihr Gruselkabinett aufgenommen. Da konnte die Alte nicht widerstehen :o Lustigerweise überkommt mich gleich wieder die Beklemmung aus Band 2....die Luft in dem Turm ist einfach zu dünn, man bekommt direkt Schnappatmung.

Praioslob sucht das Gespräch mit Zidaine. "Nur wenn die Wahrheit zu ihrem Recht kommt, kannst du den Weg ins Licht gehen."  Weise Worte. Doch zumindest vordergründig prallen Praioslobs Denkanstöße an ihr ab. Aber in ihrem Inneren rumort es gewaltig. Dann nimmt das Gespräch eine unschöne Wendung. Es ist klar, Zidaine fährt die Krallen aus...dreht den Spieß um, versucht Praioslob absichtlich zu verletzen im Bezug auf seinen Verlust. Und wenn es mit eine Rolle spielt, dass er versucht Tylstyr und Zidaine eine Zukunft zu verschaffen, die ihm mit Shulinai für immer verwehrt bleiben wird.....sie will sich einfach nicht helfen lassen, und dreht das Spielchen einfach um. Und das ist leider etwas sehr Wahrhaftiges! Ich habe es selbst oft genug im Leben erleben (müssen) es gibt Menschen, die lassen sich nicht helfen, stattdessen fallen sie dann noch über dich her. Das ist immer sehr schwierig. Einzusehen, dass man nicht helfen kann, so gerne man auch möchte, weil der andere es einfach nicht zulassen kann oder will. Dennoch hoffe ich, dass sie nochmal in sich geht und begreift, dass Praioslobs Worte gar nicht so falsch sind!

Ein spannender Abschnitt der uns langsam hinter die Geheimnisse und Rätsel blicken lässt. Sehr gelungen!

Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Offline Robert Corvus

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Ich empfinde Selime auch als eine spannende Figur und habe mich gefragt, ob sie so tollkühn ist, weil sie das Herz von Eichward in sich trägt?
Das hat odenwaldcollies bereits einen Leseabschnitt zuvor geschrieben - ein paar Dutzend Seiten, bevor wir es konkret benennen (Seite 590). :klatschen:

Offline odenwaldcollies

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Ursa hat den Angriff wie erwartet nicht überlebt. Der Tod muss ziemlich grausam gewesen sein. Schön fand ich Beorns Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit und dass er die Silberflamme für Ursa holen will. Was das angeht, steht er zu seinen Leuten. Dass er einen Hass auf das Dorf schiebt, ist nicht weiter verwunderlich.

Haben die Dorfbewohner wirklich die ganze Falle organisiert, nur weil die Ottajasko Thorwaler sind?

Was soll das jetzt mit Erm Sen sein? Lebt er tatsächlich noch nach der ganzen Zeit? Das geht dann doch nicht mit rechten Dingen zu. Er soll ein Heiliger sein und hat mit den Dorfbewohnern einen gegenseitigen Pakt geschlossen? In dem Dokument, welches Phileassons Leute gefunden haben, fragte sich Erm Sen noch, ob er womöglich Schuld auf sich geladen hätte und dann macht er sowas, dass er diese Wulfen erschafft, welche Angst und Schrecken verbreiten - o.k., nicht bei den Dorfbewohnern, aber sonst ... Irgendwie passt das alles nicht so recht zusammen, so hätte ich ihn nicht eingeschätzt. Oder steht er unter dem Bann von irgendwas oder irgendwem? Vielleicht von der Hexe? Ist er einen unheiligen Bund eingegangen? Es ist doch nicht normal, dass er nach 250 Jahren immer noch leben soll.

Dass Pandora von der Vorstellung, die Wulfen könnten von Erm Sen und der Hexe gezeugt worden sein, begeistert ist, war ja klar. Mich schüttelt es bei der Vorstellung, ebenso dabei, dass sie denkt, dämonischen Samen in ihrem Leib zu tragen. Die Alte ist echt nicht mehr ganz knusper. Und mir scheint es, dass sie das Geheimnis der Wulfen am liebsten über die Suche nach der Silberflamme stellen möchte. Naja, die Entscheidung wird ihr jetzt eh erstmal abgenommen. Ich denke, der Bote wurde von dem Namenlosen geschickt. Ich bin ja sehr gespannt, ob wir ihm begegnen werde. Spannend fand ich ebenfalls, dass Pardona selbst auch „erschaffen“ wurde, ausgerechnet von Orima und dem Gottdrachen.

Phileassons Ottajasko wird auch überfallen, aber glücklicherweise (noch) nicht von den Wulfen. Und Salarin ist bei der Verfolgung derselbigen mal wieder neben der Spur. Allerdings musste ich schon etwas grinsen, dass er die Rettung der Leier in dem Moment als höchstes Ziel angesehen hat  ;D Wenn er so anders ist, dann ist er die perfekte Kampfmaschine, was er im Himmelsturm auch schon unter Beweis gestellt hat, aber wenn er dann wieder klar wird, dann ist er gefährlich abgelenkt und angreifbar.

Wie jetzt, Lailath taucht auch plötzlich wieder auf? Also kann Salarin schlecht ihre Reinkarnation sein, das wohl! Ist sie nicht an einem Ort gebunden, wie ihr Bruder oder ist sie nun frei, weil die Ottajasko den Beutel mit ihrem Staub geöffnet hatte? In jedem Fall weiß sie, wen sie mit Salarin vor sich hat.

Herrlich fand ich die Szene, als sich Phileasson so herrlich über Vascals Gesicht und Entsetzen amüsiert, als er von Lailaths unbedarftem Umgang mit den Edelsteinen erfährt  :D

Genauso köstlich war auch der Ausspruch von Ohm Follker: „Kann mal jemand unserem Elfen eine runterhauen“, …. „damit er wieder normal redet?“  ;D

Bei Phileasson nimmt der Ehrgeiz, König der Meere und damit über Beorn zu triumphieren, zwanghafte Ausmaße an. Aber nicht nur der Titel reizt ihn, sondern tief in sich drinnen hofft er, dass Beorn endlich einsehen würde, dass Gildas Tod damals ein Unfall war, wenn er König der Meere wäre? Na, da habe ich aber meine Zweifel.

Ah, jetzt kennen wir den Namen des Rachedämons, mit dem Zidaine einen evtl. Pakt hat. Und Praioslob erkennt es als Erster. Ich habe allerdings meine starken Zweifel, ob Zidaine seinem Vorschlag gegenüber, den Dämon mit Feuer austreiben, was mit hoher Wahrscheinlichkeit zu ihrem Tod führt, aufgeschlossen sein wird.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Besonders niedlich fand ich die Szene, in der Leomara bei Praioslob auf dem Schoß sitzt und mit dieser tollen Kette spielt. Und wie liebevoll er sie "wegschickt", weil er dann mit Salarin etwas bereden muss bzw. umgekehrt. Ich hatte das kickelnde Kind förmlich im Ohr. Sehr lebendig...

Ja, wieder eine sehr gelungene Szene.

OH GOTT und DANN: Rückkehr zum Himmelsturm  :verrueckt: :krank: Hilfe!

Ich dachte auch: oh nein, nicht der Himmelsturm ...  :angst: :aaa:

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Das hat odenwaldcollies bereits einen Leseabschnitt zuvor geschrieben - ein paar Dutzend Seiten, bevor wir es konkret benennen (Seite 590). :klatschen:

Ich fand den Unterschied zwischen der Selime aus dem Prolog bzw. im Himmelsturm, bevor sie Eichwards Herz bekommen hat und der jetzigen Selime doch sehr frappierend.
Liebe Grüße
Karin

Offline TippendeTastatur

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Herrlich fand ich die Szene, als sich Phileasson so herrlich über Vascals Gesicht und Entsetzen amüsiert, als er von Lailaths unbedarftem Umgang mit den Edelsteinen erfährt  :D

Genauso köstlich war auch der Ausspruch von Ohm Follker: „Kann mal jemand unserem Elfen eine runterhauen“, …. „damit er wieder normal redet?“  ;D



Ja, das war echt klasse!  :totlach:  da musste ich auch lachen!  ;)
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Offline Janesway

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Ursa ist tot und damit haben die Dorfbewohner mit kein bisschen Schonung zu rechnen. Mir fehlte Iskirs Reaktion ein wenig.

Haben die Dorfbewohner wirklich die ganze Falle organisiert, nur weil die Ottajasko Thorwaler sind?
Schon im DSA-Computerspiel "Sternenschweif" war es so, dass deine Gruppe, wenn sie sehr stark war, beim Bewegen durchs Dorf häufiger mal vermöbelt wurde. Die Bewohner wollten einen rauswerfen, weil der Anblick der Gruppe sie Furcht lehrte. In voller Rüstung, in großer Zahl und schwer bewaffnet, dazu noch einen Elf dabei. Elfen hatten sie doch auch noch nie gesehen. Angst vor dem Fremden. Sehr aktuell. :>

Im Gegensatz zu den meisten hier mag ich ja Pardona. :> Kann mir gut vorstellen, dass sie das gewurmt hat, dass jmd anders die Wulfen erschaffen hat. Aber Hauptsache, sie hat ihr Studienobjekt. Ich sags doch: Immer noch neugierig, die Gute. :) Dass der Namenlosen nen Boten schickt...warum stellt er keinen direkten Kontakt mit ihr her? Oder geht DAS vielleicht wirklich nur an den Namenlosen Tagen? Ich dachte bisher, dass der Namenlose genauso angebetet würde wie die Zwölfe. So wie Shaya eine Botschaft ihrer Göttin empfangen kann, kann Pardona es aber nicht? Naja ok, sie ist auch keine Geweihte.

Lailaths Auftreten war ja mal eine echte Überraschung. Musste es kurz 2mal lesen, denn natürlich tauchten auf der Stelle lauter Fragezeichen auf: Wie ist das möglich? Hatte Erm'sen sie doch nicht getötet? Was hatte es denn dann mit dem Staub auf sich, den sie gefunden hatten? Ist sie ein Geist? Gut, zumindest die letzte Frage klärte sich ja schnell. Auf den Rest der Erklärung bin ich ja mal gespannt.

Nun ist die Katze aus dem Sack: Praioslob weiß Bescheid. Hatte Leomaras Kette ja schon vermisst und dann wurde sie raffiniert mit Praioslobs Entdeckung verknüpft! Natürlich bekamen wir nicht mehr als eine vage Tendenz mit, die das Gespräch nahm. Zidaine hat eigentlich großes Glück, dass sie nicht an einen Praiosgeweihten zB aus Ysilia geraten ist. Er meint es ja tatsächlich im Guten mit ihr. Wie ein verletztes Vieh, das um sich tritt, muss sie ihm dann eins einschenken. Grr, ich finde sie so schrecklich.

Besonders niedlich fand ich die Szene, in der Leomara bei Praioslob auf dem Schoß sitzt und mit dieser tollen Kette spielt. Und wie liebevoll er sie "wegschickt", weil er dann mit Salarin etwas bereden muss bzw. umgekehrt. Ich hatte das kickelnde Kind förmlich im Ohr. Sehr lebendig...
Überhaupt wirken die Szenen mit Leomara sehr lebendig. Es kam hier ja schon mal die Frage auf, wie viel Kind Leomara denn noch wäre. Außer ihren Visionen gibt es doch keine Momente, in denen sie nicht wie ein Kind wirkt, oder? Ja, sie möchte bei manchen Sachen mit dabei sein und glaubt ihnen schon gewachsen zu sein, aber sie ist eben 9, da ist das so.^^
Liebe Grüße
Juliane

Offline Robert Corvus

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So wie Shaya eine Botschaft ihrer Göttin empfangen kann, kann Pardona es aber nicht?
Ich glaube, in der Leserunde zu Die Wölfin wurde bereits darüber spekuliert, ob die Prophezeiungen tatsächlich - wie Shaya vermutet - von Travia stammen ...

Lailaths Auftreten war ja mal eine echte Überraschung. Musste es kurz 2mal lesen, denn natürlich tauchten auf der Stelle lauter Fragezeichen auf: Wie ist das möglich? Hatte Erm'sen sie doch nicht getötet? Was hatte es denn dann mit dem Staub auf sich, den sie gefunden hatten?
Ich glaube, das kann man sich mit den bis hierher gestreuten Hinweisen bereits zusammenreimen ...  ;)

Offline Janesway

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So wie Shaya eine Botschaft ihrer Göttin empfangen kann, kann Pardona es aber nicht?
Ich glaube, in der Leserunde zu Die Wölfin wurde bereits darüber spekuliert, ob die Prophezeiungen tatsächlich - wie Shaya vermutet - von Travia stammen ...
Die Prophezeiungen hatte ich dabei gar nicht im Sinn, sondern eher allgemein die direkte Verbindung zwischen Geweihter und Gottheit. So wie ein Stoßgebet die Gottheit direkt erreicht und der Geweihte eine Nachricht von der Gottheit direkt empfangen kann.
Aber ob Travia die Prophezeiungen nun tatsächlich schickt, steht ja wirklich noch im Raum. Müsste Travia nicht erzürnt werden, wenn man sich als sie ausgibt? Könnte Travia Shaya nicht den Unterschied erkennen lassen?
Liebe Grüße
Juliane

Offline Robert Corvus

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Könnte Travia Shaya nicht den Unterschied erkennen lassen?
Klar - wenn eine kleine Sterbliche wie Shaya für eine Göttin wie Travia wichtig genug wäre, könnte sie das ...  ;)
Die Grundproblematik bei diesen Fragen ist, wieso es überhaupt Geweihte gibt. Könnten die Götter nicht zu jedem Gläubigen (und erst recht zu jedem Ungläubigen) direkt sprechen? Könnte Praios nicht jeden Verbrecher sofort mit einem Feuerstrahl aus dem Himmel niederstrecken? Könnte Travia nicht jedem Ehebrecher direkt das Glied abfaulen oder die Scham zuwachsen lassen? Und Efferd jeden in einem Sturm umkommen lassen, der es wagt, ein Feuer zu entzünden?
Aber vermutlich sind die Götter zu erhaben, um sich allzu sehr in die Geschicke der Sterblichen zu mischen ...

Offline Bernhard H.

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Dass der Namenlosen nen Boten schickt...warum stellt er keinen direkten Kontakt mit ihr her?

Ein Bote unterstreicht die Dringlichkeit, Vor allem so einer :-)

Im übrigen schön zu lesen, das Pardona neben mir noch einen floower hat  8) 8)
Der Wulfen fasziniert sie natürlich. Chimären zu erschaffen ist eine Sache ... Chimären, die die Fähigkeit haben sich fortzupflanzen, das ist eine ganz andere Nummer. Ihr ist das zwar auch schon geglückt, aber sie weiß um die komplexen Probleme und brennt herauszufinden, wie andere "Chimärologen" "zaubern". Neben Göttin auf Abruf ist sie auch noch Wissenschaftlerin.

Bei Beorn und den Dörflern ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Hier geht es um Eskalation auf der Basis von Missverständnissen. Er ist kein Plünderer - jedenfalls nicht in einem einsamen Tal, in dem es nur eine Sache zu holen gibt - und er hat kein Interesse der Praioskirche zu melden, wer hier an Altären in der Wildnis angebetet wird.

Da könnte ein anderer Reisender, der sich dem Tal nähert, viel gefährlicher werden :-) :-)

Offline Robert Corvus

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    • Robert Corvus
Da könnte ein anderer Reisender, der sich dem Tal nähert, viel gefährlicher werden :-) :-)
>:( >:( Schurkerei! Vorauseilende Verleumdung!

 ;D

Offline odenwaldcollies

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Bei Beorn und den Dörflern ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Hier geht es um Eskalation auf der Basis von Missverständnissen. Er ist kein Plünderer - jedenfalls nicht in einem einsamen Tal, in dem es nur eine Sache zu holen gibt - und er hat kein Interesse der Praioskirche zu melden, wer hier an Altären in der Wildnis angebetet wird.

Da könnte ein anderer Reisender, der sich dem Tal nähert, viel gefährlicher werden :-) :-)

 :totlach: :totlach:
Liebe Grüße
Karin

Offline Murkxsi

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Ursa ist tot.  :o So ein Ende hat sie nicht verdient. Damit hat Beorn seinen 4. Mann/Frau aus seiner Mannschaft verloren. Und das in nur 4 Bänden. Bei Phileasson sind es nur 2 bzw. 3, wenn ich Shulinai mitzähle. Ich hoffe allerdings nicht, dass das bei unseren Autoren zur Gewohnheit wird. Allerdings kenne ich sie und ihre Werke mittlerweile gut genug  :'( …. Seufz

Mich verwunderte es nun überhaupt nicht, dass Pardona an den Wulfen interessiert ist. Da ist ein Geschöpf entstanden, das wohl perfekter ist als ihre Chimären. Das gilt es natürlich zu erforschen. Deshalb hoffe ich jetzt auch insgeheim, dass sie sich nach dieser Aufgabe wieder in ihren Himmelsturm zurückzieht und Beorn sie endlich los wird. Obwohl ich ihr durchaus zutrauen würde, dass sie zwischendurch immer mal wieder bei Beorn vorbeischauen wird. Denn irgendwas hat er ja wohl in ihr berührt. Zumindest ist sie bis jetzt noch sehr angetan von ihm.

Dass Orima die Mutter von Pardona sein soll, hat mich ein wenig überrascht. Oder wurde das schonmal erwähnt? Eigentlich müsste sie das Schwert von daher anfassen können, aber vermutlich hat sie das verwirkt, seit sie für den Namenlosen arbeitet bzw. ihm dient. Warum hieß er eigentlich früher „Der Goldene“? (Ich musste mich da ein wenig an die Drachenelfen erinnern, der Goldene dort war mein Lieblingsdrache).

Ich bin jetzt auch sehr gespannt, was der Namenlose von ihr fordert. Dass er nicht direkt auftaucht, sondern einen Boten schickt, finde ich nicht verwunderlich. Das demonstriert Macht und Erhabenheit.

Salarin macht mir langsam wirklich Sorgen. Mittlerweile kann er das kaum noch steuern, dass da immer wieder der andere Charakter durchkommt, der für seinen König kämpft. Obwohl ich die Szene, wo er die Leier von Ohm wiederholen möchte, weil sein König das befiehlt, wirklich niedlich fand. Blöd nur, dass er nicht konsequent in einer Rolle bleiben kann und so sich und andere gefährden könnte, während zwei Seelen in seiner Brust hausieren.

Immerhin ist jetzt tatsächlich geklärt, dass Lailath zu seinem Stamm gehört. Nur wie hat sie das gemacht, dass sie nun wieder einen festen Körper besitzt? Ich denke nach wie vor, dass die alte Seele von Salarin weit vor Lailaths Zeit gelebt hat, als noch Orima in Tie'Shianna verweilte und es dieses Königreich gab.

Und wieder stelle ich mir die Frage, die immer brennender wird: Welches Spiel spielen da die Götter? Ist das mitunter ein Streit unter ihnen, der über die Ottajaksos ausgefochten wird?

Herrlich fand ich die Szene, als sich Phileasson so herrlich über Vascals Gesicht und Entsetzen amüsiert, als er von Lailaths unbedarftem Umgang mit den Edelsteinen erfährt  :D

Genauso köstlich war auch der Ausspruch von Ohm Follker: „Kann mal jemand unserem Elfen eine runterhauen“, …. „damit er wieder normal redet?“  ;D
Ja, das war echt klasse!  :totlach:  da musste ich auch lachen!  ;)

Absolut auch einer meiner Lieblingsszenen.  :totlach: :totlach:



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