Autor Thema: 09 - Ende Kapitel 5 (S. 459 "Nirka genoss den ..." - 509)  (Gelesen 711 mal)

Offline Heimfinderin

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Liebe Grüße
Barbara

Offline TippendeTastatur

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Huiiiiii es geht ja gut los in diesem Abschnitt!

Erst einmal...hier fand ich Nirkas Denken und Empfinden wieder wesentlich "animalischer" beschrieben und für mich damit "logischer". ( Der Drang Beute zu hetzen und auch später im Abschnitt als sie über das Familienverhalten und die familiären Bande der Menschen insbesondere der Ottajasko grübelt, das war hier irgendwie -für mich- authentischer und  nachvollziehbarer, als in der Szene ihrer Gefangenschaft und Befreiung!)

Natürlich trifft sie auf Sven Galbelbart  ::)  das war ja nun so klar wie Kloßbrühe....der Autor gibt nicht auf...er will die Beiden einfach unbedingt zusammen sehen.  :P  Aber die Krönung kommt ja erst: "....bildete sich auch ein, den Duft zu riechen, der Männer umgab, wenn sie erregt waren."  :ernst:   *hüstel* Ich überlege spontan. :-[..dann lese ich weiter...ahhhh sie riecht ihn eigentlich nur in Wolfsgestalt  :D  ich dachte schon mein sehr gutes Geruchsgedächtnis lässt mich im Stich!  :totlach: 
Ich mag es wie er "Wolfsmädchen" zu ihr sagt. Das mag ich echt...dennoch, Sven ist mir für das "Wolfsmädchen" zu weich...ich dachte es bedarf eines anderen Kalibers, um das wilde Mädchen zu bändigen und zu zähmen. Keine Ahnung...ich hab es einfach nicht mit dem Sven.  :unschuldig:
Dennoch hat mich die Szene in der Nirka nackt im Wald vor ihm stand berührt. Schade, dass hier soooo schnell weggeblendet wurde. Ein bisschen Leidenschaft hätte uns der Autor hier doch noch gönnen können *seufz*  ::)

Und dann kommt Tylstyr wieder ins Spiel. Das hat mir gut gefallen...ich hätte nicht erwartet, dass er den Magierschülern so offen über seinen fehlgeschlagenen Feuerzauber berichtet. Das fand ich mutig und sehr uneitel, denn sicherlich kratzt es ja auch am Ego eines Zauberers, wenn er einen Fehler macht, dennoch steht Tylstyr dazu und mahnt die Schüler zur Aufmerksamkeit. Chapeau! Da gehört Größe dazu. Silesius hat mir auch richtig gut gefallen.
Was passiert da mysteriöses mit Vascal???? :o  Das war ja wohl mehr als gruselig....er spuckt Kugeln aus, die zu Fledermäusen werden?  :o 
Der Verdacht, den ich bereits zu Beginn hegte, dass es sich um ein Schwert handeln könnte bei "Silberflamme", erhärtet sich.

Phileasson, Ohm, Sven und Praioslob bewegen mit vereinten Kräften den ominösen Stein....dabei gefallen mir die Dialoge nur bedingt. Sven sagt doch wirklich: " Ohne einen echten Kerl wie mich kriegt ihr das Ding nie bewegt."  :explodier:    (sorry den Kübel-Smilie hab ich nicht gefunden  :totlach:  ) NÄÄÄÄÄ-das geht doch gar nicht!

Aber: wir erfahren wichtige Dinge. "Geflügeltes Grauen auf einem Bett von Gold"   ;D  na, wenn das kein Drache ist???  :wahrsager:  Ohja....immer her mit den Drachen  :D

Sehr schnuckelig war auch die Szene von Beorns Truppe in dem alten Bauernhaus. Pardona bekocht alle  :verrueckt: hmmm *yummi* es gibt  ::)  Hund!  :totlach: Ich schließe mich dem Elf an... 8)  Pardona wird unvorsichtig, als sie sagt, sie hätte ihm sowieso nix zu Essen übriggelassen...da horcht doch manch einer auf, wenn diese Worte aus dem Mund einer Traviageweihten kommen.
Und dann taucht er auf und reißt ein Pferd....der Drache. Pardona hält die anderen zurück....sehr auffällig und verdächtig....oder einfach nur klug? Hmmm.....ich weiß es noch nicht genau. Dass selbst Beorn keinen Kampf will, verdutzt die Mannschaft, es fühlt sich "falsch" an für sie....na, wenn so etwas öfters vorkommt, könnte das aber eng werden mit dem Treueschwur. Der Einfluss Pardonas fällt allmählich auf.

Besonders gut gefallen hat mir, dass Hern'Sen die Lederhülle des Pergaments, welches von einer Wolfsprägung verziert ist, immer wieder in die Hand nimmt und betastet. Er spürt die Verbindung zu seiner Vergangenheit, seinen Ahnen, zu Erm'Sen....irgendwie besteht da definitiv eine Verbindung.

Nirka wird wieder sehr authentisch geschildert...die Gedanken, die sie sich zum Thema Familienbande macht und auch wie kritisch sie beobachtet, wie sich Menschen zueinander verhalten (untersuchen Abdul wie einen Kupferkessel) hat mir sehr gut gefallen. Auch fällt ihr auf, dass nicht bemerkt wird was bei Firutin im Argen liegt. All die Beobachtungen, die sie hier anstellt, lassen ihr in meinen Augen wieder mehr Wolfsblut durch die Adern fließen. Hier stellt sie sich für mich viel authentischer dar, als in der Zeit der Gefangenschaft. Dennoch hat sich mir eine Frage gestellt: Nirka verwirrt es, dass Shaya die Ottajasko als "Familie" bezeichnet und ansieht. Aber Nirka selbst, hat doch nach ihrer Befreiung recht schnell (für mich eben zu schnell) die Ottajasko als ihr neues Rudel anerkannt und bezeichnet. D.h doch, dass sie schon seinerseit die Ottajasko als Ersatzfamilie akzeptiert hat und sich angeschlossen hat. Wie kann sie dann diesen Gedankengang haben? Das hat mich etwas irritiert.
Dann ist Nirka auf dem Dachboden unterwegs in Menschengestalt und kann somit nur das faulige Stroh riechen und nicht so gut wie als Wolf. (logischerweise) Aber als sie damals befreit wurde, hatte sie als Wolf keinen Hunger, da sie als Mensch kurz zuvor Fladenbrot gegessen hatte. Das bedeutet doch, dass ihre Sinne oder Verhaltensweisen auch noch nachwirken.(zuvor satt-daher kein Töten der Beute sprich Sven). Manchmal verstehe ich nicht ganz, wann sie unter dem Einfluss bzw. der Nachwirkung ihrer wölfischen Sinne steht und wann überhaupt nicht.

Auf dem Dachboden nimmt einen die gespenstische Szene sehr gefangen und Leomara wird im letzten Moment von Nirka gerettet.

Firutin verlässt und, Fiana wird ihrer Bestimmung zugeführt. Einen kurzen Moment hatte ich gehofft, Zidaine würde ihr den Dolch schenken und ihn hinter sich lassen.

Zidaine und Tylstyr. Endlich! Eine Aussprache. Und nicht nur das. Einfach bezaubernd, wunderschön....ach es war Balsam für die Seele. Was Tylstyr zu ihr sagt, das ist einfach so schön. "Unser kleines Leben ist alles, was wir haben. Und es ist das Ergebnis unserer Entscheidungen."  So wenig-und doch soviel! Ich war wirklich sehr ergriffen. Tylstyr schafft es wirklich ihren Blickwinkel auf die Dinge zu verändern, gibt ihr eine neue Perspektive und versucht ihr etwas an die Hand zu geben, mit dem sie die Dämonen der Vergangenheit hinter sich lassen kann. "...und klammerte sich an ihn wie eine Ertrinkende."   :'(   Gott, war das schön! Lange musste wir auf diesen Moment warten....endlich kann alles gut werden für Zidaine. Manches braucht seine Zeit...und vieles sogar noch mehr Zeit.....aber es gibt Hoffnung. Immer! Eine schöne Aussicht.....
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2017, 21:12:48 von TippendeTastatur »
Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Offline Janesway

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Sven soll es also partout sein. -.- Bleibt nur noch die Hoffnung, dass Phileasson zügig wieder in See sticht und Nirka brav in der Ottajasko bleibt. Aber ehrlich gesagt hat mir die Szene schon gefallen. War eben nur der falsche Mann drin enthalten. Allgemein ist es eher ein Segen, nicht so viele und nicht so stark Körpergerüche zu riechen. Also ich neide es ihr nicht, was sie da auch immer zu riechen können glaubte. xD

ich hätte nicht erwartet, dass er den Magierschülern so offen über seinen fehlgeschlagenen Feuerzauber berichtet. Das fand ich mutig und sehr uneitel, denn sicherlich kratzt es ja auch am Ego eines Zauberers, wenn er einen Fehler macht, dennoch steht Tylstyr dazu und mahnt die Schüler zur Aufmerksamkeit.
Es handelt sich bei dem Zauber nicht um einen Hellsicht-Zauber. Wenn er aus dem Gebiet einen Zauber vermasselt hätte, hätte er es wohl weniger schnell zugegeben. Außerdem will er nach eigener schmerzlichen Erfahrungen anderen dieses Leiden ersparen. Wie er schon sagt, es war Glück, dass jmd da war, der ihm das Leben retten konnte.

Lag es nun an Abdul oder daran, dass Geheimnisse des Himmelsturms sich von sich aus verweigern, dass Vascal Fledermauskugeln spuckte?
Die Lage des Praiostempels so dicht an der Magierakademie finde ich ja mal mehr als ungünstig. xD

Dass außer der Erde tatsächlich eine Nachricht mit unter dem Findling war, lässt ja schon fast vermuten, dass jemand damit gerechnet hat, dass eines Tages jmd den Sand ausgraben würde.
"Geflügeltes Grauen auf einem Bett von Gold" ...das ließ ja wirklich nur den Schluss zu, dass es um Drachen geht. Yay! Ich liiebe Drachen. :D

Nicht mehr lange und irgendwer spricht aus Beorns Mannschaft Zweifel an Lenya laut aus oder zumindest, dass sie sich stark verändert hat. Sie weiß einfach zuviel und gibt den Ton an.

Der Staub ist nach dem Gruselauftritt mit Zidaine verschwunden. Hmm. Ob sich der Geist nun in ihr eingenistet hat?

Leomaras Visionen häufen sich. Nochmal Glück gehabt. Man kann sie wirklich nicht mehr alleine lassen.

Zidaine und Tylstyr...es könnte so schön sein. Er bietet ihr an, alles zu vergessen. Ich bezweifle, dass sie das wirklich kann. Allein bei dem Mädchen schwappten so viele Erinnerungen wieder hoch. Naja und dann wäre da eben noch der Pakt.

Schade, dass uns Firutin nicht erhalten bleibt. Ob er später noch einmal zur Otta stößt?
Liebe Grüße
Juliane

Offline Robert Corvus

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dennoch, Sven ist mir für das "Wolfsmädchen" zu weich...
Er ist der stärkste Mann in der Ottajasko, ein Axtkämpfer, kommt wochenlang in der Wildnis klar. Und er ist der Anführer (Alpha-Rüde ...) einer Gruppe von Kopfgeldjägern, die als Beute Mörder und andere Schwerverbrecher "hetzen", auf die nicht grundlos hohe Belohnungen ausgesetzt sind. Wenn das zu weich ist - dann wird Nirka wohl lebenslang einsam bleiben.
 :totlach:

Silesius hat mir auch richtig gut gefallen.
Der wurde zufällig von der Rollenspiel-Redakteurin erfunden, die unsere Reihe betreut, also auch zuerst die Rohfassung gelesen hat. Ich wusste das vorher nicht, aber für eine Rollenspielpublikation war die Illustration eines Magiers vorgesehen, zu der es noch keine Beschreibung gab. Daraus ist Silesius geworden. Sie hat sich dann natürlich gefreut, dass ihre Kreation Einzug in die Romanreihe gefunden hat.  :)

Sven sagt doch wirklich: " Ohne einen echten Kerl wie mich kriegt ihr das Ding nie bewegt."  ... NÄÄÄÄÄ-das geht doch gar nicht!
Na ja, dass sich die Thorwaler untereinander mit mildem Spott necken, kommt ja ständig vor ... Und Sven ist nun mal deutlich kräftiger als die anderen Anwesenden.

Dennoch hat sich mir eine Frage gestellt: Nirka verwirrt es, dass Shaya die Ottajasko als "Familie" bezeichnet und ansieht. Aber Nirka selbst, hat doch nach ihrer Befreiung recht schnell (für mich eben zu schnell) die Ottajasko als ihr neues Rudel anerkannt und bezeichnet. D.h doch, dass sie schon seinerseit die Ottajasko als Ersatzfamilie akzeptiert hat und sich angeschlossen hat. Wie kann sie dann diesen Gedankengang haben? Das hat mich etwas irritiert.
Vermutlich ist "Familie" für sie noch etwas anderes als "Rudel". "Familie" sind Kuljuk (ihr Ziehvater) und Crottet. Die nächsthöhere Einheit ist die Sippe, die Sairan-Hokke. Das dürfte eher dem Rudel entsprechen.

Aber als sie damals befreit wurde, hatte sie als Wolf keinen Hunger, da sie als Mensch kurz zuvor Fladenbrot gegessen hatte. Das bedeutet doch, dass ihre Sinne oder Verhaltensweisen auch noch nachwirken.
Das ist nicht die Verhaltensweise, sondern die Nahrung im Verdauungssystem, die äquivalent umgesetzt wird. Natürlich verwandelt die sich auch entsprechend mit. Sonst würde es ihr auch schlecht ergehen, wenn sie als Wölfin rohes Fleisch verschlingt und dann wieder eine Menschenfrau wird ...
Wenn es anders wäre, und nur zählen würde, was man in der jeweiligen Gestalt zu sich genommen hat, liefe sie Gefahr, als verhungerter Wolf dazustehen, wenn sie sich nach einer längeren Pause mal wieder verwandelt ...  :D
Also gilt: Ein gut genährter Mensch verwandelt sich in einen gut genährten Wolf, ein ausgehungerter Wolf verwandelt sich in einen ausgehungerten Menschen.

Was passiert da mysteriöses mit Vascal???? :o  Das war ja wohl mehr als gruselig....er spuckt Kugeln aus, die zu Fledermäusen werden?  :o 
Lag es nun an Abdul oder daran, dass Geheimnisse des Himmelsturms sich von sich aus verweigern, dass Vascal Fledermauskugeln spuckte?
Abduls Verstand geht sehr ungewöhnliche Wege, aber er verfügt noch immer über große magische Kraft. Diese äußert sich nur ... ungewöhnlich. In der Markthalle in Riva hat er selbst geraucht, und hier bringt er Vascal unkonventionell zum Schweigen.  ;)

Sven soll es also partout sein.
Wo die Liebe hinfällt ...  :D

Die Lage des Praiostempels so dicht an der Magierakademie finde ich ja mal mehr als ungünstig. xD
Das kommt darauf an, ob sich die Magier an die Gildengesetze halten. Solange sie das tun, muss ein gesetzestreuer Praiosdiener sie sogar schützen ...

Härmhardt und Fiana verlassen mit dieser Szene die Saga. Fiana wird ihre Zeit als Pagin und danach auch als Knappin erfolgreich absolvieren. Wer möchte, kann sie als Ritterin wiedertreffen - in meiner vierbändigen Isenborn-Reihe;)



Offline TippendeTastatur

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dennoch, Sven ist mir für das "Wolfsmädchen" zu weich...
Er ist der stärkste Mann in der Ottajasko, ein Axtkämpfer, kommt wochenlang in der Wildnis klar. Und er ist der Anführer (Alpha-Rüde ...) einer Gruppe von Kopfgeldjägern, die als Beute Mörder und andere Schwerverbrecher "hetzen", auf die nicht grundlos hohe Belohnungen ausgesetzt sind. Wenn das zu weich ist - dann wird Nirka wohl lebenslang einsam bleiben.
 :totlach:


Ich meinte auch eher nicht "körperlich" stark...mir ist er vom Charakter her zu "weich" (für Nirka!). Wer als Kopfgeldjäger seine Gefangenen salbt.....zu nett  ;D  Und dann noch das Kerzengezündel und Gepudere.....ich empfinde ihn als aufgeblasenen Gockel.  :totlach:   sorry, da nutzen auch die Muckis nix.... :unschuldig:
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Offline Robert Corvus

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Offline Bernhard H.

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Pardona bekocht alle  :verrueckt: hmmm *yummi* es gibt  ::)  Hund!  :totlach: Ich schließe mich dem Elf an... 8)  Pardona wird unvorsichtig, als sie sagt, sie hätte ihm sowieso nix zu Essen übriggelassen...da horcht doch manch einer auf, wenn diese Worte aus dem Mund einer Traviageweihten kommen.

Wie schon vorher gesagt. Manchmal muss sie schon so tun, als sei sie eine Travia-Geweihte. Aber natürlich hat sie Schwierigkeiten damit :-) Und mit Essensverweigerern :-) Und wann sie wohl das letzte Mal (Mahl) gekocht hat????

Sich mit einem Drachen nicht anzulegen ist einfach nur klug.
Mit Toten wäre zu rechnen. Das ist kein Streichelzoodrache. Und was wäre gewonnen?? Ärger mit allen anderen Drachen in einer Bergkette, die Drachensteine heißt.
Das ist natürlich auch Beorn klar. Ganz ohne Einfluss von Pardona.

Offline TippendeTastatur

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Er ist also "zu nett".  ;)

Ich glaube schon. Vielleicht habe ich aber auch Nirka falsch eingeschätzt, dachte sie sei ein "wilderes Mädchen" und bevorzuge dementsprechend einen kernigeren Typen (jaaaa ich weiß, er sieht kernig aus....aber für mich kommt er nicht als Anführer so rüber, anders z.B ein Phileasson, da steht das außer Frage! Irgendetwas fehlt Sven...irgendwie das gewisse Etwas...etwas Raues.  :D  )
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Offline odenwaldcollies

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Aha, jetzt hat es tatsächlich zwischen Sven und Nirka geschnackelt - kein Wunder, dass er danach so gute Laune hatte  ;D

Na, ich weiß nicht, ob Jalna Abdul helfen kann, aber probieren kann sie es ja, besser als die Inquisition der Praioskirche, da wäre ich auch sehr vorsichtig. Abdul hat in diesem Abschnitt wieder einige sehr klare Momente, in denen er die Gefahren sieht, die jeder Magier eingeht, umso mehr, je besser er ist bzw. zu sein glaubt. Grinsen musste ich ja, wie Abdul Vascal am Weiterreden hindert  ;D Die ausgespuckten Kugeln, die zu Fledermäusen werden, hätte ich gerne gesehen  ;D Auch Jalna ist von dem Zauber beeindruckt. Ab und an schimmert immer mal wieder durch, wie mächtig Abduls Magie ist.

Ich glaube, Silesius liegt mit seiner Vermutung, auf dem Grund des Yslisees könnte eine versunkene Elfenstadt stehen, gar nicht so falsch, immerhin hat der See eine enorme Anziehungskraft auf Salarin ausgeübt - irgendetwas ist da unten, da bin ich mir ebenfalls sicher.

Spannend fand ich die Szene an dem Findling mit dem Wolfskopf: Erm Sen scheint wirklich keine Ahnung gehabt zu haben, warum er damals so verfolgt wurde. Da er sich selbst fragt, ob er womöglich Schuld auf sich geladen hätte, denke ich, dass ein Gespräch damals zwischen den Wüstenelfen und Erm Sen vielleicht tatsächlich Erfolg gehabt hätte. So wie ich die Inschrift verstehe, dachte er wohl, dass er sich mit seinen Kampfkünsten seinerzeit Feinde gemacht hat, dass es mit seinem Schwert zusammenhängt, scheint er nicht verstanden zu haben, jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt unseres Wissens.

Hm, Selflanatil scheint sich aber doch nicht in dem zuvor zugemauerten Keller befunden zu haben. Ob Erm Sen das Schwert bei den Drachen gelassen hat? Dann wäre Beorns Ottajasko sehr nahe am Ziel.

Lenyas völlig untypische Bemerkung, dass sie nicht vorhatte, Galayne etwas vom Abendessen übrig zu lassen, überrascht Iskir zwar, aber wirklich Verdacht hat bisher noch keiner geschöpft, dass die Traviageweihte etwas seltsam geworden ist. 

Beorn hat mich überrascht, als er offen Phileasson Respekt zollt, nachdem Eilif bei Ursa beinahe in Ungnade gefallen wäre. Stutenbeisserei da  ;D

Mann, Leomara darf man nicht mehr unbeaufsichtigt lassen, sonst stößt dem Mädchen doch noch was zu. Das hätte böse ausgehen können, wenn Nirka sie nicht zufällig gehört und aufgespürt hätte. Ich finde, bei Leomara wird die "Besessenheit" durch die Geister gerade immer schlimmer. Die Frau, die durch Leomara spricht, redet von einer Verschleierten, die ihrem verstorbenen Kind begegnet sei - handelte es dabei um Lailath?

Und dann geht es gleich mit Zidaine weiter, bei der ebenfalls roter Staub eine Rolle spielt. Sie scheint die letzten Minuten von Lailath mitzuerleben - und wenn ihre Vision stimmt, dann handelt es sich bei Selflanatil tatsächlich um die Silberflamme!

Konnte Tylstyr tatsächlich zu Zidaine durchdringen? Ich hatte beinahe den Eindruck, als ob er eine der hohen Mauern, die sie um sich errichtet hat, einreißen konnte. Aber wer ist der Schatten des Mannes mit dem Richtbeil und dem Stab? Etwa Zidaines Rachedämon, der sein Recht einfordern will? Wenn ja, wie wird man den nur los?

Nicht nur, weil es allmählich pressiert, da Beorn immer noch einen Vorsprung hat, auch wegen der seltsamen Geschehnisse an dem Bauernhof wird es Zeit, dass Phileasson und seine Leute weiterziehen. Ohms Dolch, Salarins Bogen und die Reisekasse - könnten sie vielleicht auch gestohlen worden sein? Aber von wem? Wer könnte sich so lautlos an die ganze Gruppe anschleichen? Der leere Beutel mit dem roten Sand der Khom spricht eher eine andere Sprache. Die Reisekasse ist ein herber Verlust, sie hat doch einiges erleichtert. Nun hoffe ich, dass Phileasson den Schuldschein einlösen kann, bevor er flüssige Zahlungsmittel benötigt.

Schade, dass Firutin die Ottajasko verlässt, aber ich kann ihn gut verstehen und ich bin froh, dass Phileasson seine harschen Worte selbst bereut und es ihm gegenüber klarstellt. Besser wäre natürlich gewesen, er hätte sie in seiner Ungeduld erst gar nicht ausgesprochen, aber er steht eben auch unter Druck.

Praios hat sich doch dazu entschlossen, die Eicheln einzupflanzen, aber an einem abgelegenen Waldstück.

Hm, nun bin ich echt gespannt, um was für Wolfswesen es sich handelt, von denen auch Härmhardt berichtet.

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Härmhardt und Fiana verlassen mit dieser Szene die Saga. Fiana wird ihre Zeit als Pagin und danach auch als Knappin erfolgreich absolvieren. Wer möchte, kann sie als Ritterin wiedertreffen - in meiner vierbändigen Isenborn-Reihe;)

Ach, das ist ja toll.

Also, ich muss sagen, dass ich Sven süß finde  ;D

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Und wann sie wohl das letzte Mal (Mahl) gekocht hat????

Das dachte ich beim Lesen auch, ob das wirklich so eine gute Idee ist, wenn sie kocht ...  :D

Sich mit einem Drachen nicht anzulegen ist einfach nur klug.
Mit Toten wäre zu rechnen. Das ist kein Streichelzoodrache. Und was wäre gewonnen?? Ärger mit allen anderen Drachen in einer Bergkette, die Drachensteine heißt.
Das ist natürlich auch Beorn klar. Ganz ohne Einfluss von Pardona.

Ich hatte die Szene eigentlich auch nicht so empfunden, dass Beorn sich Pardona gebeugt hat, sondern weil es absolut berechtigt ist, was sie sagt und er das auch ohne sie wusste.
Liebe Grüße
Karin

Offline TippendeTastatur

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Also, ich muss sagen, dass ich Sven süß finde  ;D

 :totlach:   Süüüß??? :D  Immerhin ist er ein Garant für romantisches Kerzenlicht  :unschuldig: 
Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Offline Robert Corvus

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Hm, Selflanatil scheint sich aber doch nicht in dem zuvor zugemauerten Keller befunden zu haben. Ob Erm Sen das Schwert bei den Drachen gelassen hat? Dann wäre Beorns Ottajasko sehr nahe am Ziel.
Dann würde es aber eng für den Foggwulf ... Kann das Schicksal unserem Helden so etwas antun?  ;)

Mann, Leomara darf man nicht mehr unbeaufsichtigt lassen, sonst stößt dem Mädchen doch noch was zu.
Vielleicht ist dies ein guter Moment, um noch einmal darüber nachzudenken, ob es vielleicht unverantwortlich von Vascal und Phileasson ist, eine Neunjährige auf diese Reise mitzunehmen ...

Die Reisekasse ist ein herber Verlust, sie hat doch einiges erleichtert. Nun hoffe ich, dass Phileasson den Schuldschein einlösen kann, bevor er flüssige Zahlungsmittel benötigt.
Schon als die Oberste Hetfrau die Ottajaskos auf die Reise schickt, sagt sie ...
Zitat von: Nordwärts Seite 185
Ihr werdet als Fürsten und als Bettler reisen.

Also, ich muss sagen, dass ich Sven süß finde  ;D
:flirt:

Offline odenwaldcollies

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Dann würde es aber eng für den Foggwulf ... Kann das Schicksal unserem Helden so etwas antun?  ;)

Wenn das Schicksal die Namen unserer lieben Autoren trägt, dann rechne ich mit allem  :D

Ich hoffe ja, wenn das Schwert wirklich schon in Beorns Nähe liegt, dass diese durch was auch immer aufgehalten wird und der Foggwulf dank Nirka und Hern'Sen das Schwert im Vorbeigehen einsammeln kann.

Vielleicht ist dies ein guter Moment, um noch einmal darüber nachzudenken, ob es vielleicht unverantwortlich von Vascal und Phileasson ist, eine Neunjährige auf diese Reise mitzunehmen ...

Wenn man es aus der jetzigen Warte sieht, wäre es vllt. wirklich besser gewesen, wenn Vascal und Leomara sich zwischendurch irgendwo niedergelassen hätten. Aber es konnte ja vorher niemand ahnen, welche Richtung die Wettfahrt nimmt und dass sie so elfenlastig sein wird. Und dass Leomara so extrem dadurch beeinflusst wird.

Dann stellt sich noch die Frage, wie neunjährig ist das Kind wirklich? Liegt es wirklich nur daran, dass sie die ganze Zeit unter Erwachsenen ist und gefährliche Situationen erlebt, dass sie so untypisch kindlich ist oder ist es vielmehr ihre Gabe, die sie immer abgrenzen würde? Bei ihren Eltern hätte sie jedenfalls auch nicht bleiben können, da bin ich ganz bei Vascal; vorausgesetzt, er hat diesbezüglich die Wahrheit gesagt.
Liebe Grüße
Karin

Offline Janesway

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Dann stellt sich noch die Frage, wie neunjährig ist das Kind wirklich? Liegt es wirklich nur daran, dass sie die ganze Zeit unter Erwachsenen ist und gefährliche Situationen erlebt, dass sie so untypisch kindlich ist oder ist es vielmehr ihre Gabe, die sie immer abgrenzen würde? Bei ihren Eltern hätte sie jedenfalls auch nicht bleiben können, da bin ich ganz bei Vascal; vorausgesetzt, er hat diesbezüglich die Wahrheit gesagt.
Inwiefern ist sie untypisch kindlich? Hat sie nicht ganz leicht bei Ysilia den Anschluss zu den anderen Kindern gefunden bei den Schweinen? Man darf nicht vergessen, wie wir Leomara begegnet sind und wie ihr Umfeld auf sie reagierte. Die Gruppe bietet ihr Schutz. Die Visionen würden ja nicht einfach aufhören, wenn sie die Gruppe verlässt.
Es hätte vielleicht nicht geschadet, auch Leomara einmal der Bann-Akademie vorzustellen. Bloß bei der Vorgeschichte, was schon an dem armen Mädchen rumuntersucht wurde, da würde Vascal das wohl niemals zulassen. Ihre Vorgeschichte hat sie sicherlich ein Stück weit ihrer Kindheit beraubt, aber wenn sie Gelegenheit hat, Kind zu sein, dann scheint sie mir nicht anders zu sein und vieles nachzuholen.
Was ist eigentlich aus Leomaras hölzernem Anhänger geworden, der sich immer wieder zu einer neuen Figur zusammensetzen ließ? Hat sie ihn nicht mehr? Bin so vergesslich. -.-
Liebe Grüße
Juliane

 

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