Autor Thema: 09 - Ende Kapitel 5 (S. 459 "Nirka genoss den ..." - 509)  (Gelesen 357 mal)

Offline odenwaldcollies

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Inwiefern ist sie untypisch kindlich? Hat sie nicht ganz leicht bei Ysilia den Anschluss zu den anderen Kindern gefunden bei den Schweinen?

Ich glaube, es ist Shaya, der immer wieder auffällt, dass sich Leomara oftmals nicht für Dinge interessiert, für die sich normalerweise Kinder in ihrem Alter interessieren.
 
Man darf nicht vergessen, wie wir Leomara begegnet sind und wie ihr Umfeld auf sie reagierte. Die Gruppe bietet ihr Schutz. Die Visionen würden ja nicht einfach aufhören, wenn sie die Gruppe verlässt.

Damit hast du wirklich recht, dass die Gruppe ihr Schutz bietet. Evtl. wären die Visionen nicht so stark ausgeprägt, wenn sie nicht an die Orte kommen würde, an denen die Ottajasko reist, aber ich denke auch, dass die Visionen nie ganz aufhören würden. Eigentlich könnte Vascal dann mit ihr nur in die Einsamkeit ziehen, wo sie dann auch nicht eine kind-übliche Umgebung hätte.

Liebe Grüße
Karin

Offline Robert Corvus

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Was ist eigentlich aus Leomaras hölzernem Anhänger geworden, der sich immer wieder zu einer neuen Figur zusammensetzen ließ?
Die Kette kommt bald wieder zum Einsatz.  ;)

Offline odenwaldcollies

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Konnte Tylstyr tatsächlich zu Zidaine durchdringen? Ich hatte beinahe den Eindruck, als ob er eine der hohen Mauern, die sie um sich errichtet hat, einreißen konnte. Aber wer ist der Schatten des Mannes mit dem Richtbeil und dem Stab? Etwa Zidaines Rachedämon, der sein Recht einfordern will? Wenn ja, wie wird man den nur los?

Ich greife hier nochmal die Frage von Bernd im letzten Abschnitt auf, ob wir denken, dass derjenige, mit dem Zidaine evtl. einen Pakt eingegangen ist, der von ihr vorgeschlagenen Änderung zugestimmt hat.

Wie von mir geschrieben, könnte das Auftauchen des Schattens, falls er der Dämon ist, bedeuten, dass er Zidaine ermahnend an ihren Pakt erinnern will und Tylstyr für sich einfordert. Oder aber es könnte auch für sie die Bestätigung sein, dass er tatsächlich von Tylstyr ablässt. Beides wäre genug Grund für reichlich Tränen (Verzweiflung oder Erleichterung) bei Zidaine.
Liebe Grüße
Karin

Offline Murkxsi

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Es kommt, was kommen musste: Sven und Nirka sind nun ein Paar  :herz:. Ich finde, dass die beiden gut zusammen passen. Und Sven finde ich durchaus sympathisch und scheint ja auch bei den anderen sehr gut anzukommen. Schade, dass er seekrank ist. Vermutlich werden sich im nächsten Band die Wege trennen, wenn es auf hohe See geht. Nirka wird bestimmt bei ihm bleiben wollen.

Tylstyr gefiel mir in diesem Abschnitt auch sehr gut. Erst seine Rolle als „Lehrer“, in der er den Schülern klarmacht, wie gefährlich vermurkxste Zauber werden können und dann das Gespräch mit Zidaine, was ich durchaus als sehr feinfühlig empfand. Und er hat sie ja auch damit erreicht. Nur wer war dieser Schattenmann?  :o War das vielleicht der Dämon, mit dem sie einen Pakt geschlossen hat oder war das so etwas wie der „Tod“, der nach dieser Katastrophe noch einiges an Seelen aufzulesen hat?

Die Visionen von Leomara geben auch Rätsel auf. Wen hat sie da zitiert? Auf jeden Fall eine Frau, die ihre Kinder und ihren Mann verloren hat. Ob das vielleicht Erm Sens Frau war? Er hat sie bestimmt nicht mitgenommen, als er den Ort verließ und vermutlich zum Drachenstein ging.

Und dann diese „Exorzisten-Szene“ mit Zidaine  :o, auch ich vermutete direkt, dass der Geist von Lailath in Zidaine gefahren ist, um wieder in einen Körper zu wohnen. Inwieweit das Zidaine beeinflusst, bleibt abzuwarten.

Ich bin gespannt, wann die ersten Pardona entlarven. Mittlerweile wird sie unvorsichtig und ein guter Beobachter wird sicherlich merken, dass da etwas nicht stimmt. Ob man als Unwissender allerdings darauf kommt, dass sich diese nette Dame das Aussehen der Traviageweihten geliehen hat, ist fraglich.

Die Drachen sind sicherlich sehr gefährlich und ein Rückzug war da sicherlich die einzig richtige Entscheidung. Ich bin gespannt, wie sie ohne große Kämpfe durch dieses Drachengebiet kommen wollen.

Im Moment fiebere ich tatsächlich bei beiden Ottajaskos mit, da es in beiden gute Figuren gibt, die mir gefallen und die ich mag. Sogar Beorn hat einige Sympathien bei mir.
Natürlich hoffe ich immer noch, dass Phileasson den Punkt macht und vor Beorn das Schwert findet, was ja wohl nun wirklich die Silberflamme ist.

Wie ist das eigentlich bei solchen Artefakten. Wer gewinnt den Punkt? Derjenige, der das Schwert ZUERST findet oder derjenige, der das Schwert besitzt?
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2017, 08:49:32 von Murkxsi »
Motto: Leben und leben lassen

Offline Murkxsi

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Er ist also "zu nett".  ;)

Ich glaube schon. Vielleicht habe ich aber auch Nirka falsch eingeschätzt, dachte sie sei ein "wilderes Mädchen" und bevorzuge dementsprechend einen kernigeren Typen (jaaaa ich weiß, er sieht kernig aus....aber für mich kommt er nicht als Anführer so rüber, anders z.B ein Phileasson, da steht das außer Frage! Irgendetwas fehlt Sven...irgendwie das gewisse Etwas...etwas Raues.  :D  )

Ich finde gerade diesen Gegensatz sehr faszinierend. Sie ergänzen sich nach Meiner Ansicht hervorragend. Und meistens ist es doch so, dass in einem harten Kerl ein weicher Kern steckt.

Spannend fand ich die Szene an dem Findling mit dem Wolfskopf: Erm Sen scheint wirklich keine Ahnung gehabt zu haben, warum er damals so verfolgt wurde. Da er sich selbst fragt, ob er womöglich Schuld auf sich geladen hätte, denke ich, dass ein Gespräch damals zwischen den Wüstenelfen und Erm Sen vielleicht tatsächlich Erfolg gehabt hätte. So wie ich die Inschrift verstehe, dachte er wohl, dass er sich mit seinen Kampfkünsten seinerzeit Feinde gemacht hat, dass es mit seinem Schwert zusammenhängt, scheint er nicht verstanden zu haben, jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt unseres Wissens.

Ein Gespräch hat dann wohl wirklich nicht stattgefunden. Wirklich schade, dass die Chance vertan wurde. Ich glaube nämlich immer noch, dass Erm Sen zwar ein großer Kämpfer war, aber kein Unmensch und durchaus einen gewissen Verstand an den Tag legte. Vielleicht hätte er es sogar verstanden.


Hm, Selflanatil scheint sich aber doch nicht in dem zuvor zugemauerten Keller befunden zu haben. Ob Erm Sen das Schwert bei den Drachen gelassen hat? Dann wäre Beorns Ottajasko sehr nahe am Ziel.

Das befürchte ich auch. Erm Sen hätte mit Sicherheit sein Schwert, mit dem er alle Kämpfe ausgefochten hat, nicht einfach zurückgelassen.

Beorn hat mich überrascht, als er offen Phileasson Respekt zollt, nachdem Eilif bei Ursa beinahe in Ungnade gefallen wäre. Stutenbeisserei da  ;D
 

Mich eigentlich nicht, denn die beiden haben ja durchaus sehr viel Respekt voneinander, auch wenn sie jetzt Gegner sind. Sie waren ja mal gute Freunde und das wirkt eben nach. Obwohl wir auch immer noch nicht wissen, was genau passiert wird. Wann werden wir denn darüber aufgeklärt? (Auch einer der noch ungelösten Rätsel, ich mache glaube ich doch mal eine Liste, damit uns die Autoren auch bloß keine Antworten schuldig bleiben).


Dann würde es aber eng für den Foggwulf ... Kann das Schicksal unserem Helden so etwas antun?  ;)

Wenn das Schicksal die Namen unserer lieben Autoren trägt, dann rechne ich mit allem  :D

Ich allerdings auch.  :o :aaa:



Motto: Leben und leben lassen

Offline Bernhard H.

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Wie ist das eigentlich bei solchen Artefakten. Wer gewinnt den Punkt? Derjenige, der das Schwert ZUERST findet oder derjenige, der das Schwert besitzt?

Eine fast prophetische Frage Murkxsi :-)

Offline Robert Corvus

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Schade, dass er seekrank ist. Vermutlich werden sich im nächsten Band die Wege trennen, wenn es auf hohe See geht. Nirka wird bestimmt bei ihm bleiben wollen.
Denkt Ihr, Nirkas Zuneigung zu Sven wäre stärker als ihre Bindung an die Ottajasko?

Natürlich hoffe ich immer noch, dass Phileasson den Punkt macht und vor Beorn das Schwert findet, was ja wohl nun wirklich die Silberflamme ist.
Nichts anderes erwarte ich von unserer moralisch gefestigten Leserschaft!  ;D

Offline odenwaldcollies

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Mich eigentlich nicht, denn die beiden haben ja durchaus sehr viel Respekt voneinander, auch wenn sie jetzt Gegner sind. Sie waren ja mal gute Freunde und das wirkt eben nach.

Mich hat nur überrascht, dass er so offen vor seiner Ottajasko darüber gesprochen hat, ich dachte eher, dass er mit seinem Respekt für Phileasson eher den anderen gegenüber zurückhaltender ist.
Liebe Grüße
Karin

Offline Cadeen

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Das mit Nirka und Sven musste ja passieren, fand ich schön, dass sie das in die Hand genommen hat. Da  war er ja schon etwas überrascht. Was wird sie machen wenn Sven die Gruppe wieder verlässt?

Die Szene in der Akademie hat mir sehr gut gefallen, eigentlich dachte ich, dass sie da eine das Rätsel lösen. Selesius  mit seinem Sprachfehler fand ich sehr gelungen, ich dachte erst es sei ein Druckfehler ;D und schon wieder geht es um Elfen, Tylstyr wird das langsam auch etwas zu viel.

Besonders gut geschrieben ist die Szene in der Abdul über die Verführung der Macht spricht und  den Glauben der Magier, dass sie geöffnete Tore wieder schließen können. Das hat mich an Dürrenmatt "Die Physiker " erinnert, "alles was mal gesagt wurde, kann nicht wieder zurückgenommen werden." Da wurde der Wissenschaftler auch "verrückt", weil er der Meinung war, dass er seine Entdeckung so vor den Menschen bewahren kann..

Versucht Abdul  auch etwas zu verbergen, er wird ja auch nicht so richtig ernst genommen. Er sagt selbst, dass sie mit ihm direkt reden können und nicht über ihn.  In beiden Büchern komme die Akteure zu dem selben Schluss.  Ist das Tor offen gibt es kein zurück mehr. Vielleicht sollte wir endlich mal lernen nicht jedes Tor zu öffnen, nur weil es möglich ist. Ich glaube den Fehler haben im Himmelsturm auch die Elfen gemacht.

Wie  das Rätsel gelöst wird, hat mich etwas überrascht, die Inschrift kann nur von Erm Sen sein. Der rote Sand, wir wissen wer das war.....Interessant war Zidaine's Reaktion, hat sie den Spruch auf sich selbst bezogen oder war da noch was anderes?
Auf dem Zettel im Beutel stand, dass sich ein Schatten vom Staub gelöst hat, anders als sonst und dann hat Zidane einen Traum und jetzt ist es raus was die Silberflamme ist...

Laihlat ist also doch nicht gestorben. Der Sand ist verschwunden, die Juwelen sind weg, der Bogen von Salarin fehlt. Ich glaube, da ist jemand wieder zurück gekommen, wie auch immer. Aber in Aventurien ist ja vieles möglich. Vielleicht war auf dem Dach, nicht nur Leomara, sie war da nur ein Ablenkungsmanöver und jemand hat ihr einen bösen Albtraum geschickt, so wie bei Salarin.

Beorns Gruppe kommt auch nicht so schnell voran wie gedacht. Wieder mal super beschrieben diesmal aus der Erzählperspektive von Iskir, man kann sich das Szenario gut vor Augen führen, der Regen, die schlechte Stimmung , auch das die Berge von den Menschen verlassen sind . Dieses ungute Gefühl im Magen, sie wissen ja von den Drachen. Auch die Beobachtung von Iskir im Turm.

Das Ursa auf Elif eifersüchtig ist fand ich auch lustig. Sie als die Dicke zu bezeichnen, nicht sehr nett. Natürlich erwischt es dann auch noch ihr Pferd... ;)

Das sich Galayne wegen dem gebratenen Hund so aufregt, hat mich erstaunt, ich hätte nicht gedacht, dass er so empfindlich ist. Er kommt sehr unheimlich und unnahbar daher, das war dann doch etwas erstaunlich, dieser Gefühlsausbruch. Bei ihm bin ich sehr gespannt wie er sich weiter entwickelt, eine der besten Figuren in Beorns Truppe, aber ich habe sowieso einen kleinen Elfenfimmel.

Das Beorn gute Wort für Phileasson findet, zeigt dass sie mal Freunde waren. Manchmal wird aus großer Liebe oder Freundschaft tiefer Hass, da es schlimmer ist, wenn wir von denen enttäuscht werden, von denen wir es am wenigsten erwarten. Die Begegnung mit den Drachen hatte ich mir spektakulärer vorgestellt. Aber es ist klug sich nicht mit allen Drachen anzulegen, wenn man einen tötet. Aber stimmt das den, oder sind die Drachen vielleicht Verbündete von Pardona,  ??? aber dann wäre sie wohl nicht so sauer auf Iskir.

Anscheinend sind sie wirklich am richtigen Ort, da muss Phileasson erst noch hinkommen und der scheint noch weit entfernt zu sein. Kann man das etwas beschleunigen eine kleine Götterreise wie bei Beorns Truppe vielleicht?  Oder gibt es die Möglichkeit zu fliegen mit Adlern oder so ?  :hexe::D

Bin gespannt wer oder was dieses Wolfswesen ist.




Offline Robert Corvus

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Was wird sie machen wenn Sven die Gruppe wieder verlässt?
Tja, was denkt Ihr? Wird Nirka mit Sven zurückbleiben? Wird Sven seine Seekrankheit in den Griff bekommen? Werden sie sich trennen?


Vielleicht sollte wir endlich mal lernen nicht jedes Tor zu öffnen, nur weil es möglich ist. Ich glaube den Fehler haben im Himmelsturm auch die Elfen gemacht.
Diese Thematik begegnet uns ja bereits in der Bibel im Turmbau zu Babel.


Laihlat ist also doch nicht gestorben.
Hm ...


Vielleicht war auf dem Dach, nicht nur Leomara, sie war da nur ein Ablenkungsmanöver und jemand hat ihr einen bösen Albtraum geschickt, so wie bei Salarin.
Aber wenn es "nur" ein Albtraum war - wieso spricht sie mit ihrer "Visions-Stimme"?


Oder gibt es die Möglichkeit zu fliegen mit Adlern oder so ?
Diese Option überlassen wir Tolkiens Helden.  ;)

Offline Xeledorn

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Puhh das war bitter. Beim schreiben ist mir der Mac abgeschmiert, das hat er noch nie gemacht. Grummel.

Dann jetzt noch mal eter etwas kürzer.

Ich mochte verschiedene Szenen in diesem Kapitel.

Die Zauberschule hat mir gefallen und das Beiwohnen von Tylstyr im Unterricht war toll. Ein Reisender Magier kann einfach mehr erzählen als ein verstaubter Theorie-Dozent. Kein wunder das die Schüler an seinen Lippen hingen.

Das es bei den "Beorns" diesmal Hund gab hat mich amüsiert. Ich hatte mit einem größeren Aufschrei hier in der Runde gerechnet. Das war ungewöhnliche Kost. Das der Kampf gegen den Drachen vermieden wurde fand ich gut. Ich hatte das geschmolzene Gestein sofort erkannt. Wieso hat Pardon mit Ihrem Wissen erst geglänzt als das erste Pferd gegessen war? Sie hätte die Gruppe ja auch vorher vor der Gegend hier warnen können.

Das Gespräch zwischen Zidane und Tylstyr hat nun weitere Fakten gebracht wie die beiden zueinander stehen. Ich mochte Tylstyrs Einwurf, dass Boron am Ende alle besucht. Und das das "kleine Leben alles ist was wir haben. Und es ist das Ergebnis unserer Entscheidungen". Wie richtig er damit liegt. Ob er etwas ahnt in Bezug auf Zidaines Pakt? Das war jedenfalls alles sehr treffend zu ihrer Situation. Die Frage ist ja auch ob sich Zidaine ihrer Situation bewußt ist. Weder Boron noch Phex(Händlerstochter) werden ihre Seele bekommen. Die will der feine Herr Tyakra'man bestimmt nicht mehr hergeben. Das Sie den dunklen Mann am Ende der Szene gesehen hat, hat ihr dies auch noch einmal bewusst werden lassen.


Offline Robert Corvus

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Die Frage ist ja auch ob sich Zidaine ihrer Situation bewußt ist.
Diese Frage hat mehrere Ebenen ...  ;)

Offline Londo42

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Nachdem ich zwei Tage lang aufgehalten wurde - einmal durch einen Termin in Bad Dürkheim, gestern den ganzen Tag durch meine Mithilfe beim Bucon - will auch ich mal endlich meine 2 Kreuzer zum zweiten Teil des Kapitels 5 liefern. Und da ich gesten die Gelegenheit hatte, eine Lesung von Robert Corvus eben der Phileasson-Saga zu lauschen und am Schluss noch gar ein Lied aus Band 4 zu singen ("König der Meere, das wohl!"  8) ) will auch ich einen kleinen Vierzeiler wagen:

Speisest du bei Phileasson
Gibt es Möhrchen, knackig-frisch
Und bei Beorns Ottajasko
Kommen Hunde auf den Tisch
:D

Das ist ein Teil meines Fazits dieses Kapitels, das übrigens wunderbar geschrieben war (sowohl die Phileasson- als auch die Beorn-Teile). :applause:

Inhaltlich war es für mich weniger vergnüglich. Phileasson hat wohl einen Umweg eingeschlagen, und Beorn ist jetzt vorne. Dafür hat Phileasson wieder einige Infos, die Beorn nicht hat, etwa den Bericht über das humanoide werwolfähnliche Wesen (ich wusste es doch! Da gibt es mehr als nur Wölfe! Könnte ein solches Wesen Assel angefallen haben?). Dafür weiss Beorn jetzt definitiv, dass die Gegend "verdracht" ist. Und Eilif muss zu Fuß weiter (ich sehe sie vor meinem geistigen Auge richtig grummeln ;D ). Und Pardonas Tarnung als Lenya wird immer unglaubwürdiger. Mal sehen, wann der erste aus Beorns Ottajasko drauf kommt.

Da auch Zidaine wieder thematisiert wird: Nach der Lesung gestern wurde ich nochmal nachdenklich. Als Zidaine ihren Schwur ändern wollte ("Umtausch" von Tylstyr, den Zidaine - m.E. zu Recht - als kein "valides Racheziel" (valide nach Zidaines Maßstäben) erkannt hat, gegen "zwei andere") - war da der Empfänger des Schwurs wirklich anwesend? Zidaine meinte, ihn gespürt zu haben, ich bezweifle das. Ich frage mich, wie Zidaine da wieder rauskommt. Vielleicht würde es helfen, einen Drachen zu opfern - der zählt bestimmt als zwei :D

Interessant fand ich auch den Stein, der von Erm Sen gesetzt worden war, und der die Reste eines seiner rätselhaften Gegner (Staub etc.) enthielt, und eine Inschrift. Ist hier ein Geist übrig geblieben? Und hat dieser etwa den Bogen an sich genommen? Und wer hat Phileassons Reisekasse? Es bleibt spannend.

Soviel meine 2 Kreuzer :)
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Offline Londo42

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Ich greife hier nochmal die Frage von Bernd im letzten Abschnitt auf, ob wir denken, dass derjenige, mit dem Zidaine evtl. einen Pakt eingegangen ist, der von ihr vorgeschlagenen Änderung zugestimmt hat.

Wie von mir geschrieben, könnte das Auftauchen des Schattens, falls er der Dämon ist, bedeuten, dass er Zidaine ermahnend an ihren Pakt erinnern will und Tylstyr für sich einfordert. Oder aber es könnte auch für sie die Bestätigung sein, dass er tatsächlich von Tylstyr ablässt. Beides wäre genug Grund für reichlich Tränen (Verzweiflung oder Erleichterung) bei Zidaine.
Genau das habe ich mich gefragt: Ist der wirklich aufgetaucht? Wenn ja: bedeutet sein Auftauchen Zustimmung? Für mich ist das alles nicht eindeutig. Ich neige sogar zu der Vermutung, dass da gar nichts/niemand war, außer den Irrlichtern und der Kopfgeldjäger, der Zidaine eine übergebraten hat.
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Offline Londo42

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Ich glaube schon. Vielleicht habe ich aber auch Nirka falsch eingeschätzt, dachte sie sei ein "wilderes Mädchen" und bevorzuge dementsprechend einen kernigeren Typen (jaaaa ich weiß, er sieht kernig aus....aber für mich kommt er nicht als Anführer so rüber, anders z.B ein Phileasson, da steht das außer Frage! Irgendetwas fehlt Sven...irgendwie das gewisse Etwas...etwas Raues.  :D  )
Mir ist Sven trotz seines Verhaltens nicht unbedingt als Weichei rübergekommen (die Kerzen und das Gepudere, das war Balzverhalten :) ). Das bringt mich auf die Frage, ob es, wenn Sven "zu weich" ist, in der Welt überhaupt einen passenden Typen für Nirka geben kann. Wer käme da in Frage? Chuck Norris?:barbar: :D
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2017, 13:39:20 von Londo42 »
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