Autor Thema: 08 - Anfang Kapitel 5 (S. 415 - 459 "... höchsten Gott rufen.")  (Gelesen 570 mal)

Offline Heimfinderin

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Hier könnt Ihr von Seite 415 bis Seite 459 ("... höchsten Gott rufen.") schreiben.

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Liebe Grüße
Barbara

Offline TippendeTastatur

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Die Szene mit dem Zwerg Glimloi und Mirandola hat mich köstlich amüsiert!  :D  Der Zwerg kam wirklich sehr gut rüber. Dass Mirandola so hochkochen kann, hätte ich ihr gar nicht zugetraut, aber bei schlechtem Wein hört der Spaß für sie auf!

Sehr nett  fand ich es von Ohm, dass er Phileasson aufbaut und ihm Mut zuspricht, als dieser darüber grübelt, ob Beorn schon da war und wie weit er ihnen wohl voraus ist usw. UND der Foggwulf nimmt Ohms Aufmunterung an, was auch keine Selbstverständlichkeit ist, wie ich finde. Es zeigt wieder eine weitere Facette von Phileassons Charakter.

Und wieder so eine schöne Umschreibung: "Gezackte Bruchkanten stießen anklagend in den grauen Himmel...."  Der Satz trifft die Stimmung sehr genau und erzeugt Wehmut, die man angesichts der in Trümmern liegenden Stadt, auch empfinden soll. Überhaupt fand ich die Atmosphäre in Ysili sehr dicht und mitreißend.
Schön, dass die Gefährten in einem Bauernhof Unterschlupf finden, nachdem die "Zwergenhöhle"  ;) sehr plötzlich überbelegt ist. Ist mir eh lieber so ein alter, abgelegener Hof...das passt doch viel besser für unsere Ottajasko.

Die versoffene Yona berichtet sehr dürftig über die Zeiten ErmSens und zu allem Übel sind die Zeitdokumente auch noch eingemauert worden, zum Schutz vor den Ogern. Phileasson tut Yona leid, aber er weiß, dass da nicht viel zu helfen ist.....wer schon einmal einen Alkoholiker kennengelernt hat, weiß wie wahr diese Tatsache ist. Phileasson zeigt hier eine sehr realistische Einschätzung und ist dennoch nicht frei von Mitgefühl. Hat mir auch hier sehr sehr gut gefallen.  :klatschen:


Shaya und Nirka machen einige Übungskämpfe, das hatte ich auch sehr schön vor Augen...dazwischen die erschöpften Elfen...die Trümmer....eine melancholische Stimmung liegt hier zwischen den Überresten der Stadt.

Wir erfahren etwas über Praioslobs Kindheit. Er liebt Pferde...das passt sehr gut zu ihm, finde ich. Die Liebe zu den Pferden wurde ihm in die Wiege gelegt und teilt er mit seinen Eltern, die diese Tiere sogar gezüchtet haben. Zwar zog es Praioslob dann zu seiner Kirche, aber noch immer regt sich etwas in ihm, wenn er mit Pferden in Kontakt kommt. Ja, manches aus Kindheitstagen tragen wir immer bei uns, egal wie alt wir werden. Fand ich sehr (be)rührend und unterstreicht Praioslobs Gemüt und seine Wesenheit.

Das Gespräch auf Seite 439 zwischen Praioslob und Tylstyr...genau DAS habe ich mir schon die ganze Zeit gewünscht. Wer wäre besser geeignet zu vermitteln oder eine Eingebung zu streuen, als Praioslob? Tylstyr wirkt ja doch etwas verloren, was seine Gefühle für Zidaine angeht...sehr schön, dass Praioslob ihn hier behutsam an die Hand nimmt und ihm einen Rat gibt. "Dann rudere hinüber und hole sie ab."  Dieser Satz trifft den Nagel wohl auf den Kopf. Tylstyr windet sich in Ausreden, versucht zu flüchten. Er schiebt ein tosendes Meer zwischen sich und Zidaine...Praioslob wandelt es positiv ab und unterstellt mit dieser misslichen Lage sogar "Glück".....denn so hat sich noch kein anderer an Zidaine gewagt. Sicherlich eine der weisesten, einfühlsamsten Stellen in der ganzen Saga bislang. Genau an der richtigen Stelle, in genau den richtigen Worten. Nun wünsche ich mir, dass Tylstyr entschlossener wird, seine Zweifel und Ängste abschütteln kann und neuen Platz für seine Liebe zu Zidaine schaffen kann. Zweifel gibt es immer...wenn die Liebe wahrhaftig, aufrichtig und groß genug ist, wird sie immer einen Weg finden, zwei Menschen zusammenzuführen und seien die Umstände noch so widrig.

Ganz rührend war die Szene, in der Shaya und Leomara die Rüben schneiden und dieses Liedchen dazu trällern, sich foppen und alles gemeinsam erledigen.  :flirt:
Was wäre die Ottajasko ohne Shaya?
Sie hält nicht nur Nachtwache, nein, sie backt auch noch Fladenbrote, um allen einen guten Start in den Tag zu schenken...ja zu schenken, sie denkt immer an alle und sorgt sich um ihr Wohlergehen. Darin besteht ihr ganzes Glück...für die Gemeinschaft da zu sein und sich zu kümmern. Sie macht das gerne, so ist sie einfach...da kann sie nicht aus ihrer Haut und das ist auch genau gut so, wie es ist!

Salarin ist immer noch sehr unruhig. Shaya findet ihn, wie er sich in Albträumen windet...weckt und tröstet ihn. Mein Herz macht einen kleinen Aussetzer und dann....küsst sie ihn auf die Stirn. Es klang ja schon in den Bänden zuvor an, dass sie für ihn schwärmt und ich finde, die Zwei passen zueinander. Sie küsst ihn auf die Stirn....nicht auf den Mund oder die Wange....., was gibt es Intimeres, Fürsorglicheres und Wahrhaftigeres, als einen Kuss auf die Stirn? An dieser Stelle absolut perfekt!!! Ich war sehr berührt.

Zidaine trifft eine kleine "Fiana" und wird sofort an ihre Kindheit erinnert. Sie sieht sich in dem Mädchen, das kurzerhand abgelehnt wird. Zidaine will nicht, dass über ihren Kopf hinweg entschieden wird und fragt die Kleine, ob sie das wirklich will, dann ermuntert sie Fiana und das Mädchen zeigt allen, wie Entschlossenheit auszusehen hat! Sehr beeindruckend....eine tolle Szene! Unterschätze nie die Entschlossenheit eines Kindes!!! Und schon gar nicht die eines Mädchens, dem man nichts zutraut!  ;)

Ich habe an diesem Abschnitt absolut nichts auszusetzen und bin hochbegeistert!!! Tolle Atmosphäre, intensive Gespräche..... Sehr sensibel umgesetzt....mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen für die Figuren.


« Letzte Änderung: 07. Oktober 2017, 16:06:32 von TippendeTastatur »
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Offline Janesway

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Mirandola hatte ich gar nicht mehr aufm Schirm nach "Die Wölfin". Jetzt nimmt sie irgendwie viel mehr Raum ein. Gott, hat sie es mit dem Wein übertrieben. Was hat sie denn dort bitteschön erwartet? Da hätte sie sich eben ein Tröpfchen mitnehmen müssen für die Reise. Zu allem Überfluss hat sie es für die Gemeinschaft versaut und keiner konnte eines der wenigen letzten Zimmer beziehen.

Phileasson und seine ständige Sorge, hinter Beorn zurück zu bleiben... *seufz* Dabei bleibt noch so viel Gelegenheit, ihn einzuholen. Tatsächlich zweifelt Phileasson dann auch noch daran, dass sie wirklich auf der Spur des Steppenwolfs sind. Er hätte genauso gut doch auch Grund zur Freude gehabt. Wenn er Beorn nicht vorfindet und keiner ihn gesehen haben will, dann ist Beorn vielleicht auch einfach auf dem Holzweg. Nein, diese Idee kommt Phileasson nicht.

Yona ist nicht mehr zu helfen, aber sie kann ihrerseits noch helfen und tut dies auch bereitwillig und erlaubt, die eingemauerten Dokumente einzusehen. Immer bereit zu geben, so scheint es, was auch die hohe Achtung erklärt, die sie trotz ihrer Trinkerei genießt.

Als Shaya nach Salarin sehen wollte und das Stöhnen hörte, da dachte ich nur "Oh Gott! Sven und Nirka!" -.-' Zum Glück bleibt es mir (noch) erspart. Der Kuss auf die Stirn kam für mich sehr überraschend. Eigentlich schön für sie, dass sie den Mut gefunden hat. Aber irgendwie auch nicht, denn das wird eine sehr einseitige Liebe bleiben, fürchte ich.
Salarins Verbindung zu Lailath über den Traum ist natürlich seltsam. Jetzt! Auf die Entfernung! Gut, er hat ja auch lange nicht geschlafen.^^ Also ist er doch nur ein Medium, empfänglich für den Wiederhall alter Zeiten?

Mehr zu Praioslobs Vorgeschichte zu erfahren, hat mir gut gefallen. Mehr und mehr lernen wir unseren Praios-Geweihten besser kennen. Mit ihm hat Tylstyr auf den ersten Blick zwar einen guten Gesprächspartner gefunden, um sich anzuvertrauen, aber auf den zweiten Blick dürfte jedem klar sein, dass es ganz anders gekommen wäre, wenn Tylstyr etwas mehr aus den Nähkästchen geplaudert hätte. Im Gegensatz zu Tylstyr, der findet, dass Zidaines berechtigte Rache Morde rechtfertigt, hat er sicherlich eine ganz klar andere Meinung in Bezug auf Selbstjustiz und Recht und Gesetz. Tylstyr hat auch Glück gehabt, dass Praioslob nicht mehr nachgehakt hat als es hieß, dass Zidaine gefährlich sei.

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Zidaine nicht mag, aber sie hat es tatsächlich geschafft, sich noch unbeliebter bei mir zu machen. Das Mädchen dazu zu bringen, ein Schwein vor den Augen der anderen Kinder abzumurksen! Sie hat doch selber so früh ihre Unschuld verloren und erst nach ihrer Tat denkt sie darüber nach, dass dem Mädchen nun auch in gewisser Weise die Unschuld genommen worden sein könnte. Es ist auch nicht sicher, das Kind zu Jemandem zu geben, der von Goblins überfallen wurde und es nicht verhindern konnte, dass sie ihm ein Pferd nahmen! Und ob es dem Mädchen nicht vielleicht gut getan hätte, älter zu werden und dann vielleicht selber zu ergründen, was es will, ohne ihrem Vater gefallen zu wollen? Da hatte Zidaine so viel Zeit, aber ein sonderlich selbstreflektierender Mensch scheint sie nicht zu sein. Das ist auch keine ehrliche Entschlossenheit bei Fiana, wenn ihr mich fragt. Die weicht hier wohl vielmehr kindlichem Trotz.

Die Erklärung zu der verbreiteten zwergischen Angst vor offenem Himmel fand ich sehr gewöhnungsbedürftig!
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2017, 00:49:24 von Janesway »
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Juliane

Offline Robert Corvus

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Überhaupt fand ich die Atmosphäre in Ysili sehr dicht und mitreißend.
:freu:

wer schon einmal einen Alkoholiker kennengelernt hat, weiß wie wahr diese Tatsache ist.
Als Gastwirtssohn bin ich sozusagen mit Alkoholikern vom Schlage Yonas aufgewachsen. Nicht die, die "in der Gosse liegen", sondern die Sorte, die ein bürgerliches Zuhause hat, die aber ohne Alkohol keinen Tag durchsteht und meist bereits vormittags in der Kneipe ist. Die meisten sind sehr nette, ruhige Menschen. Aber der Alkohol hat sie im Griff, ich erinnere mich an keinen Fall, in dem jemand wieder davon losgekommen wäre.

Wir erfahren etwas über Praioslobs Kindheit. Er liebt Pferde...das passt sehr gut zu ihm, finde ich.
Darüber hat er auch in Die Wölfin die Verbindung zu Hern'Sen bekommen (Seite 333f) und vorher zu Mirandola.  ;)
Zitat von: Die Wölfin Seite 247
Er erfüllte seinen Erkundungsauftrag, genoss aber auch das Gefühl, endlich wieder in einem Sattel zu sitzen. Zwar ritt er nicht auf einem Elenviner Vollblut, wie seine Eltern sie gezüchtet hatten, sondern nur auf einem Pony, aber es war einfach herrlich, über das verschneite Land zu preschen.

Mirandola hatte ich gar nicht mehr aufm Schirm nach "Die Wölfin". Jetzt nimmt sie irgendwie viel mehr Raum ein.
Ja, das stimmt. In einem Roman holen wir ein paar Figuren in den Vordergrund, im nächsten einige andere. Wie bei einem Webteppich, bei dem die Fäden auf- und abtauchen.  ;)

Phileasson und seine ständige Sorge, hinter Beorn zurück zu bleiben... *seufz* Dabei bleibt noch so viel Gelegenheit, ihn einzuholen.
Das ist die falsche Einstellung, das wohl!  >:(
Vor allem bei dieser Aufgabe: Wenn es darum geht, die Silberflamme an sich zu bringen, geht der Zweite leer aus ... Dann war die ganze Mühe seit Festum vergeblich.

Wenn er Beorn nicht vorfindet und keiner ihn gesehen haben will, dann ist Beorn vielleicht auch einfach auf dem Holzweg. Nein, diese Idee kommt Phileasson nicht.
Das ist eine gute Beobachtung. So stark die Rivalität unter den Drachenführern auch ist: Sie wissen, dass der jeweils andere einiges auf dem Kasten hat - und dass sie verlieren werden, wenn sie ihn nicht ernst nehmen.

Salarins Verbindung zu Lailath über den Traum ist natürlich seltsam. Jetzt! Auf die Entfernung! Gut, er hat ja auch lange nicht geschlafen.^^ Also ist er doch nur ein Medium, empfänglich für den Wiederhall alter Zeiten?
Ich glaube, diese Theorie ist neu: Steckt also kein Geist in Salarin, und er ist auch kein Wiedergeborener - sondern er hört Echos?

Im Gegensatz zu Tylstyr, der findet, dass Zidaines berechtigte Rache Morde rechtfertigt, hat er sicherlich eine ganz klar andere Meinung in Bezug auf Selbstjustiz und Recht und Gesetz.
Was, denkt Ihr, würde Praioslob unternehmen, wenn er auf Tylstyrs Wissensstand käme?

Die Erklärung zu der verbreiteten zwergischen Angst vor offenem Himmel fand ich sehr gewöhnungsbedürftig!
Sie ist dem Quellenmaterial zum Rollenspiel entnommen.  ;) Es hängt auch mit der Urfeindschaft der Zwerge zu den Drachen zusammen, die eben meistens aus dem offenen Himmel angegriffen haben. In der Praxis am Spieltisch kommt diese Angst aber wohl ebenso selten zum Tragen wie das beiläufige Zaubern der Elfen.

Es ist auch nicht sicher, das Kind zu Jemandem zu geben, der von Goblins überfallen wurde und es nicht verhindern konnte, dass sie ihm ein Pferd nahmen!
Das stimmt - aber es geht auch nicht um Sicherheit. Sie soll keine behütete Hofdame werden, sondern eine Ritterin.  ;)

Und ob es dem Mädchen nicht vielleicht gut getan hätte, älter zu werden und dann vielleicht selber zu ergründen, was es will, ohne ihrem Vater gefallen zu wollen? ... Das ist auch keine ehrliche Entschlossenheit bei Fiana, wenn ihr mich fragt. Die weicht hier wohl vielmehr kindlichem Trotz.
..., dann ermuntert sie Fiana und das Mädchen zeigt allen, wie Entschlossenheit auszusehen hat!
Wieder einmal interessant, wie unterschiedlich dieselbe Szene wirkt. :banane:
Härmhardt hat recht, wenn er sagt, dass seine Tochter "das richtige Alter hat": Üblicherweise beginnt die Pagenschaft mit 8 und dauert dann sechs Jahre. Danach wechselt man zu einem neuen Schwertvater/Schwertmutter und dient mindestens weitere sechs Jahre als Knappe. Frühestens mit 20 wird man durch die Schwertleite zum Ritter/zur Ritterin, wobei man auch schwört, die an die Zwölfgötter angelehnten zwölf Tugenden der Ritterschaft zu ehren.
Würde Fiana ihre Pagenzeit jetzt nicht beginnen, wäre sie also spät dran.
Ungewöhnlich ist allerdings, dass Härmhardt sie einem fahrenden Ritter anvertraut; üblicherweise würde man sie an einen Hof geben, wo sie eher so etwas wie Tischsitten etc. lernen würde. Das verrät etwas darüber, welche Aufgaben der Freiherr auf seine Tochter zukommen sieht ...
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2017, 09:50:17 von Robert Corvus »

Offline TippendeTastatur

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Wenn er Beorn nicht vorfindet und keiner ihn gesehen haben will, dann ist Beorn vielleicht auch einfach auf dem Holzweg. Nein, diese Idee kommt Phileasson nicht.



Also ist er doch nur ein Medium, empfänglich für den Wiederhall alter Zeiten?

 Im Gegensatz zu Tylstyr, der findet, dass Zidaines berechtigte Rache Morde rechtfertigt, hat er sicherlich eine ganz klar andere Meinung in Bezug auf Selbstjustiz und Recht und Gesetz. Tylstyr hat auch Glück gehabt, dass Praioslob nicht mehr nachgehakt hat als es hieß, dass Zidaine gefährlich sei.

Und ob es dem Mädchen nicht vielleicht gut getan hätte, älter zu werden und dann vielleicht selber zu ergründen, was es will, ohne ihrem Vater gefallen zu wollen? Da hatte Zidaine so viel Zeit, aber ein sonderlich selbstreflektierender Mensch scheint sie nicht zu sein. Das ist auch keine ehrliche Entschlossenheit bei Fiana, wenn ihr mich fragt. Die weicht hier wohl vielmehr kindlichem Trotz.


Ich kann Phileassons Sorge nachvollziehen, immerhin wissen beide Drachenführer von einander, zu was der jeweils andere fähig ist. Da kann es schon mal eng werden. Allzu relaxt kann man da wohl kaum rangehen!

Dass Salarin so etwas wie ein Medium ist, kann ich mir schon vorstellen. "Die Geister der Vergangenheit" ergreifen offensichtlich immer mehr Besitz von ihm. Aber warum er dafür benutzt wird, ist mir (noch) ein Rätsel.

Hmm....ich denke Praioslob würde eher versuchen Zidaine einen Weg aufzuzeigen ihre Rache hintersichzulassen, um zur Ruhe kommen zu können.

Also im Bezug auf Fiana kann ich nur sagen....ich glaube nicht, dass sie zu jung war/ist. Ich denke, auch wenn ein Kind immer versucht den Eltern zu gefallen, so muss das kein Widerspruch zu dem sein, was es wirklich will. Bestimmte Talente und Neigungen zeigen sich mitunter sehr früh, je früher das Kind bestimmte Dinge lernt und herangeführt wird, desto besser wird es irgendwann einmal darin. Immer vorausgesetzt, dass es ein gewisses Talent mitbringt! Auch wenn da Trotz mitunter eine Rolle gespielt haben kann, so hat Fiana einfach die Gelegenheit genutzt, mal zu zeigen, zu was sie fähig ist. Sie wollte ernst genommen werden und ihre Chance nutzen. Aus ihr kann noch eine ganz Große werden! Oft werden Kinder aus der falschen Perspektive betrachtet....man muss sie nicht so lange wie möglich behüten, sondern stark machen, sie fördern, ihre Begabungen erkennen und unterstützen und nicht zuletzt eine Chance geben, das zu werden, was sie werden wollen....um zu sich selbst zu finden. Und dann gibt es auch noch jene Kinder, die schon ganz früh , ganz genau wissen, was sie wollen und das mit Entschlossenheit demonstrieren und einfordern. Ich denke zu jenen zählt Fiana. Zudem kommt, dass das Zeitfenster manche Dinge zu erlernen (mitunter ein Musikinstrument) oft sehr klein ist, d.h wenn du über ein gewisses Alter hinaus bist, kannst du nie so gut werden, wie jemand, der es von kleinauf geübt hat. Ich denke, beim Kämpfen verhält es sich ähnlich.
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2017, 12:26:21 von TippendeTastatur »
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Offline odenwaldcollies

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Yona kann einem wirklich leid tun mit ihrem Absturz in den Alkoholismus, sie ist sehr frustriert. Die Zerstörung der Stadt durch die Oger muss wirklich verheerend gewesen sein. Aber Phileasson hat recht, was könnte er dagegen tun.
Aber immerhin gewährt sie ihm Zugang zu dem eingemauerten Keller, in dem sich die Dokumente über Erm Sen und sein Schwert befinden. Heißt das jetzt, es befinden sich dort Dokumente über das Schwert oder das Schwert selbst? Yonas Satz: "Es ist Tradition, dass die Meister ihre Klinge der Schule überlassen, wenn sie ihren Dienst beenden." liest sich beinahe so, als ob es sich wirklich um das Schwert handelt. Etwa um Selflanatil? Bisher ist der Ottajasko so ein prächtiges Schwert nicht aufgefallen - und falls es sich wirklich dort in dem Keller befinden sollte, frage ich mich, welcher Schatz sich dann in dem Tal befindet, in dem Beorn und Pardona sich befinden. Das bleibt weiterhin spannend.

Die Szene zwischen Shaya und Leomara, als sie zusammen Gemüse schneiden, hat mir auch gut gefallen, das lockert die ganze Handlung ein wenig auf und bringt immer wieder ein wenig Normalität in den Wettkampf.

Wer hatte hier schon die Ahnung, dass es sich bei Salarin um die wiedergeborene Lailath handeln könnte? Ich wäre darauf nicht gekommen, aber als Shaya Salarin aus seinem Albtraum weckt, deutet sehr viel daraufhin, dass es tatsächlich so sein könnte, als er erkennt, dass er damals auf dem Zwergenplatz zu spät war. Ich bin echt sehr gespannt, wie sich das alles auflösen wird. Irgendwie finde ich es ja putzig, dass Shaya gerne die Gelegenheit nutzt, um den schlafenden Elfen zu betrachten; ich hoffe nur, er verhält sich ihr gegenüber mal nicht so brüsk wie bei Shulinai.

Als Zidaine Fiana begegnet, hatte die Szene wirklich was von einem Déja-vu: aber hat sie dem Mädchen wirklich das Richtige geraten? Ich hatte den Eindruck, als ob Zidaine sich selbst in einem Zwiespalt befand, was sie dem Mädchen raten sollte; schlussendlich überzeugt sie sie jedoch davon, den harten Weg zu gehen. Aber vielleicht ist das für Fiana der richtige Weg, wer weiß?
 
Einer der für mich schönsten und wahrsten Sätze in diesem Abschnitt kam von Praioslob: "Meine Lehrer haben mir beigebracht, dass in jedem Menschenherzen ein Lindwurm und ein Greif wohnen", erzählte er. "In der Stadt des Lichts sagt man, von diesen beiden gewinnt derjenige, den man selbst fördert, pflegt und nährt. Das stimmt, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Es kommt auch darauf an, welchen von beiden diejenigen füttern, denen wir begegnen."

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Die Szene mit dem Zwerg Glimloi und Mirandola hat mich köstlich amüsiert!  :D  Der Zwerg kam wirklich sehr gut rüber. Dass Mirandola so hochkochen kann, hätte ich ihr gar nicht zugetraut, aber bei schlechtem Wein hört der Spaß für sie auf!

Ohja, so hätte ich Mirandola auch nicht eingeschätzt  ;D
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Was, denkt Ihr, würde Praioslob unternehmen, wenn er auf Tylstyrs Wissensstand käme?

Im ersten Moment hätte ich darauf getippt, dass er sich auf die Gesetze beruft, aber seine Beurteilung der Eskalation in Norburg deutet doch auch darauf hin, dass er nicht nur die Gesetzlage berücksichtigt, sondern auch die Verhältnismäßigkeit bedenkt. Wobei Zidaines Tun eiskalter Mord ist, ich denke, dass Praioslob das nicht entschuldigen würde.
Liebe Grüße
Karin

Offline Robert Corvus

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Bisher ist der Ottajasko so ein prächtiges Schwert nicht aufgefallen - und falls es sich wirklich dort in dem Keller befinden sollte, frage ich mich, welcher Schatz sich dann in dem Tal befindet, in dem Beorn und Pardona sich befinden.
Tja ... Falls es bei der Silberflamme wirklich um Selflanatil geht, befindet sich wohl eine der beiden Ottajaskos am falschen Ort ...  ;)

Wer hatte hier schon die Ahnung, dass es sich bei Salarin um die wiedergeborene Lailath handeln könnte? Ich wäre darauf nicht gekommen, aber als Shaya Salarin aus seinem Albtraum weckt, deutet sehr viel daraufhin, dass es tatsächlich so sein könnte, als er erkennt, dass er damals auf dem Zwergenplatz zu spät war.
Passt das auch dazu, dass er Phileasson desöfteren als einen König sieht, den er beschützen soll?

Einer der für mich schönsten und wahrsten Sätze in diesem Abschnitt kam von Praioslob: "Meine Lehrer haben mir beigebracht, dass in jedem Menschenherzen ein Lindwurm und ein Greif wohnen", erzählte er. "In der Stadt des Lichts sagt man, von diesen beiden gewinnt derjenige, den man selbst fördert, pflegt und nährt. Das stimmt, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Es kommt auch darauf an, welchen von beiden diejenigen füttern, denen wir begegnen."
Da will ich gern gestehen, dass das von einer indianischen Weisheit abgeschaut ist:
"In deinem Herzen kämpfen zwei Wölfe miteinander. Einer ist sanft, gütig und weise, der andere boshaft, neidisch und zänkisch."
"Welcher wird gewinnen?"
"Derjenige, den du fütterst."
In meiner Variante sind es fantasygerechtere Wesen, aber der Hauptunterschied ist natürlich Praioslobs Ergänzung, dass es auch auf das Umfeld ankommt, welcher von beiden gewinnt.

Offline Janesway

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Also im Bezug auf Fiana kann ich nur sagen....ich glaube nicht, dass sie zu jung war/ist [...]
Die Figur wurde frisch vorgestellt. Ob sie nun zu jung oder alt genug ist, können wir nicht wissen bzw. interpretiert es eben jede/r anders. Zidaine weiß es auch nicht und deswegen sollte sie sich dort auch nicht einmischen. Als ob dem Mädchen geholfen wäre, zu jemandem zu kommen, der sie noch nicht aufnehmen wollte. Ist manchmal nicht so schlau, auf Gedeih und Verderb etwas durchzuboxen.
Wie dem auch sei: Ich bleibe dabei, dass ich Zidaine nun noch weniger leiden kann. :>

Phileasson und seine ständige Sorge, hinter Beorn zurück zu bleiben... *seufz* Dabei bleibt noch so viel Gelegenheit, ihn einzuholen.
Das ist die falsche Einstellung, das wohl!  >:(
Vor allem bei dieser Aufgabe: Wenn es darum geht, die Silberflamme an sich zu bringen, geht der Zweite leer aus ... Dann war die ganze Mühe seit Festum vergeblich.
Phileasson ist doch als Drachenführer so stark und selbstsicher. Er sollte sich definitiv im Wettkampf mit Beorn mehr zutrauen. Meine Güte, er hat das Güldenland bereist! Verstehe aber, was du meinst. Es gibt eben nur eine Silberflamme, auch wenn die Wettfahrt nicht sofort vorbei ist, wenn eine Gruppe das Rätsel nicht lösen konnte?
Liebe Grüße
Juliane

Offline Robert Corvus

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Verstehe aber, was du meinst. Es gibt eben nur eine Silberflamme, auch wenn die Wettfahrt nicht sofort vorbei ist, wenn eine Gruppe das Rätsel nicht lösen konnte?
Genau: zwölf Aufgaben - zwölf Punkte. Wenn man einen davon nicht macht, der Rivale ihn aber bekommt, ist das möglicherweise am Ende entscheidend ...

Offline odenwaldcollies

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Passt das auch dazu, dass er Phileasson desöfteren als einen König sieht, den er beschützen soll?

Nur wenn Salarin schon mehr wiedergeboren wurde - das wäre aber ziemlich chaotisch, wenn sich dann jeder vergangene Geist wieder melden würde  ;D Kurz dachte ich, dass seine "Vision" evtl. vom Standort abhängig sind, wie z.B. beim Himmelsturm, als er glaubte, der Leibwächter seines Königs zu sein, aber die Vision kam zwischenzeitlich auch schon mal wieder durch. Hm, dann würde doch besser die Theorie passen, dass er eine Art Medium ist. Nur sollte ihm mal jemand sagen, wie er das kontrollieren kann, bevor es richtig gefährlich für ihn oder andere wird.
Liebe Grüße
Karin

Offline Murkxsi

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Der Streit von Mirandola um den Wein fand ich sehr witzig. Ich kann das gut nachvollziehen. Wer guten Wein mag, lässt sich nicht mit Essig abspeisen. :D

Firutin trifft auf seinen früheren Herrn Härmhard. Das ist sicherlich für beide sehr komisch. Immerhin hat Firutin eine Menge erlebt und es hat ihn zu einem anderen Menschen gemacht.

Praioslob gefällt mir auch immer besser. Tylstyrs Aussage über Zidaine finde ich sehr treffend. Sie ist wirklich eine Insel im stürmischen Meer. Aber auch auf dieser kann man landen. Ich glaube, dass Praioslob Tylstyr in die richtige Richtung geschubst hat und er sich nun ein Herz nehmen wird und nochmal auf Zidaine zugeht.

Allerdings fand ich die Szene zwischen Zidaine und dem jungen Mädchen Fiana schon sehr spuky. Sie hat zuviel von sich hineininterpretiert. Ich bin da sehr gespalten, ob es nicht besser gewesen wäre, sich nicht einzumischen. Und musste unbedingt das Schwein sterben? Auf der anderen Seite weiß man nicht, was aus dem Mädchen dann geworden wäre. Schwierige Situation. Erfahren werden wir es wohl nicht mehr.

Den Satz von Irulla finde ich klasse: "Manchmal holt sich der Tod nur das Herz und verschmäht den Rest".

Ob unter den gefundenen Schwertern das gesuchte Schwert von Erm Sen dabei ist? Ist Phileasson dem Rätsel schon näher als er denkt? Und erkennt er es dann auch?

Ich glaube, dass Salarins Traum nichts mit dem anderen Charakter zu tun hat, der in ihm wohnt. Er ist vermutlich nur für andere Dinge offener. Wenn es wirklich Lailaths Geist ist, der zu ihm dringt, so ist er vermutlich der einzige, der sie hören kann, eben weil er so sensibel auf seine Umwelt reagiert. Als Geist würde ich diese Gelegenheit auch nutzen. So wie ich die Dokumente verstanden habe, ist sie ja dort von Erm Sen erschlagen worden. Dann ist sie wie ihr Bruder zu Staub zerfallen und irrt nun dort umher, um ihre Mission zu erfüllen.

Der Stirnkuss von Shaya war ja allerliebst  :herz: Es hatte sich ja schon in vorigen Bänden angekündigt, dass sie eine leichte Schwäche für Salarin hat.
 


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Offline Murkxsi

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Bisher ist der Ottajasko so ein prächtiges Schwert nicht aufgefallen - und falls es sich wirklich dort in dem Keller befinden sollte, frage ich mich, welcher Schatz sich dann in dem Tal befindet, in dem Beorn und Pardona sich befinden.
Tja ... Falls es bei der Silberflamme wirklich um Selflanatil geht, befindet sich wohl eine der beiden Ottajaskos am falschen Ort ...  ;)

Bis dato dachte ich, dass Beorn der Lösung näher ist. Jetzt habe ich da so meine Zweifel. Nur erkennt Phileasson das? Ich befürchte, dass er das irgendwie übersieht und Beorn im dann doch noch den Punkt irgendwie abluchst, das alte Schlitzohr.

Motto: Leben und leben lassen

Offline Cadeen

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Mich würde am meisten interessieren, was Phileasson im Turm gefunden hat. Bis jetzt ist da nicht viel bekannt geworden. Es soll doch auch Schriften geben und was steht auf der Tafel, nur die Namen?
Wenn es dort von jedem Meister einer Klinge zu finden ist, könnte ja doch auch das Schwert von Erm Sen dabei sein. Dann hätte Phileasson aber Glück gehabt.

Bisher ist der Ottajasko so ein prächtiges Schwert nicht aufgefallen - und falls es sich wirklich dort in dem Keller befinden sollte, frage ich mich, welcher Schatz sich dann in dem Tal befindet, in dem Beorn und Pardona sich befinden.
Tja ... Falls es bei der Silberflamme wirklich um Selflanatil geht, befindet sich wohl eine der beiden Ottajaskos am falschen Ort ...  ;)

Aber dass würde mir gefallen, Beorn weiß davon und Phileasson findet es :D

Nur weiß Phileasson ja nichts von der heiligen Klinge der Göttin und wir wissen ja auch bis jetzt nicht ob es sich dabei wirklich um die Silberflamme handelt. Ich denke mir, dass magische Schwerter sich auch tarnen können.
Das Augenmerk von Phileasson liegt bestimmt mehr auf den Schriften, vielleicht wusste Erm Sen am Ende ja doch, was  der Grund für die ständigen Duelle war und es gibt einen Bericht von ihm. Da muss ja bestimmt noch was kommen. Da warte ich drauf und soviel Buch ist ja nicht mehr übrig.

Wer hatte hier schon die Ahnung, dass es sich bei Salarin um die wiedergeborene Lailath handeln könnte? Ich wäre darauf nicht gekommen, aber als Shaya Salarin aus seinem Albtraum weckt, deutet sehr viel daraufhin, dass es tatsächlich so sein könnte, als er erkennt, dass er damals auf dem Zwergenplatz zu spät war.Passt das auch dazu, dass er Phileasson des öfteren als einen König sieht, den er beschützen soll?

Das mit Salarin und seinem Albtraum spricht wirklich dafür, dass er etwas mit dem Geist auf dem Platz zu tun hat, er hat ihn nicht treffen können, war er wirklich mal Lailath oder kann er das verklungene Lied und die Verzweiflung  spüren, so eine Art Medium (wurde hier ja auch schon angesprochen). Er sagt ja, das es anderes war als sonst. Daher glaube ich auch, dass das Zweite wahrscheinlicher ist.

Werden Elfen hier auch wieder geboren bis sich ihr Schicksal erfüllt? Das kenne ich so ja aus dem Elfenzyklus.  Dort wissen die Wiedergeborenen ja nichts von ihrem früher Leben (normalerweise jedenfalls). Wenn das so ist, dann nehme ich an, dass Salarin seinen König nicht schützen konnte und daher sein Schicksal nicht erfüllt hat. Ergo muss er einen König retten?

Das Shaya für ihn was übrig hat, fand ich schön, aber da wird sie wohl auch nicht viel Glück haben.  Ich würde es ihr gönnen. Die Szene war sehr schön beschrieben. Auch das sie sich verrät und ihn auf die Stirn küsst und dann rot anläuft.  :herz:

Die Gleichberechtigung im Buch finde ich ja besonders klasse. Hier werden die Frauen nicht ins Haus verbannt sondern sind mitten im Leben. Aber ein achtjähriges Mädchen einem Ritter in die Ausbildung zu geben, fand ich schon heftig. aber früh übt sich.  :boxen: Gut war der Satz von Zidaine . Du darfst niemand über dein Leben entscheiden lassen, aber ist sie alt genug zu unterscheiden was ihr Wille ist, oder möchte sie nur ihren Vater nicht enttäuschen.

Aber hier konnten sich die Gefährten mal etwas ausruhen vor dem großen Showdown, der jetzt hoffentlich beginnt..:schwert:
 


 

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