Autor Thema: 08 - Anfang Kapitel 5 (S. 415 - 459 "... höchsten Gott rufen.")  (Gelesen 407 mal)

Offline Londo42

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 81
Das Kapitel war ausgezeichnet - es war so gut, dass ich mich nicht mehr bremsen konnte und einfach bis zum Kapitelende weitergelesen habe. Bravo  8) :klatschen: .

Hier gibt es einige tolle Szenen. Es beginnt gleich mit Mirandola und dem schlechten Wein.  ;D

Ein guter Kontrast dazu ist die Alkoholikerin Yona vom See, sehr einfühlsam beschrieben. Das zugemauerte Archiv - sollte da etwa Selflanatil drin sein? Ich vermute, eher nicht.

Sehr gut war das Gespräch zwischen Praioslob und Tylstyr. Und auch über Salarin erfahren wir neues.

Bei der Szene zwischen Zidaine und Fianna frage ich mich, ob der Tod des Schweins eine Art Foreshadowing war. Zidaine hat schließlich noch zwei Opfer darzubringen. Aber wen hat sie da wohl im Auge?
Fantastic! Allons-y! Geronimo!

Offline Londo42

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 81
Passt das auch dazu, dass er Phileasson desöfteren als einen König sieht, den er beschützen soll?

Nur wenn Salarin schon mehr wiedergeboren wurde - das wäre aber ziemlich chaotisch, wenn sich dann jeder vergangene Geist wieder melden würde  ;D Kurz dachte ich, dass seine "Vision" evtl. vom Standort abhängig sind, wie z.B. beim Himmelsturm, als er glaubte, der Leibwächter seines Königs zu sein, aber die Vision kam zwischenzeitlich auch schon mal wieder durch. Hm, dann würde doch besser die Theorie passen, dass er eine Art Medium ist. Nur sollte ihm mal jemand sagen, wie er das kontrollieren kann, bevor es richtig gefährlich für ihn oder andere wird.
Auch ich vermute, dass er eine Art Medium ist. Aber wodurch werden seine Visionen ausgelöst, und was entscheidet, welche/wessen Vision er bekommt? Hier sehe ich bisher noch kein System. Und kann er das überhaupt kontrollieren?
Fantastic! Allons-y! Geronimo!

Offline Robert Corvus

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 99
  • Books feed your mind
    • Robert Corvus
Allerdings fand ich die Szene zwischen Zidaine und dem jungen Mädchen Fiana schon sehr spuky. Sie hat zuviel von sich hineininterpretiert.
Die starke Ähnlichkeit im Namen hat das sicherlich befördert ...

Wenn es wirklich Lailaths Geist ist, der zu ihm dringt, so ist er vermutlich der einzige, der sie hören kann, eben weil er so sensibel auf seine Umwelt reagiert. Als Geist würde ich diese Gelegenheit auch nutzen. So wie ich die Dokumente verstanden habe, ist sie ja dort von Erm Sen erschlagen worden. Dann ist sie wie ihr Bruder zu Staub zerfallen und irrt nun dort umher, um ihre Mission zu erfüllen.
Vielleicht lohnt es sich, noch einmal in der Szene im Prolog nachzuschauen, wie sich Nantiangel als Geist verhält und welche Fähigkeiten er als solcher besitzt ...  ;)

Ich denke mir, dass magische Schwerter sich auch tarnen können.
Ah, Du meinst, Selflanatil könnte inzwischen anders aussehen als im Prolog beschrieben?

Da warte ich drauf und soviel Buch ist ja nicht mehr übrig.
Immerhin noch 200 Seiten ... bei anderen Romanen wäre das noch die Hälfte.  ;)

Werden Elfen hier auch wieder geboren bis sich ihr Schicksal erfüllt?
Wie die Menschen haben auch die Elfen Aventuriens unterschiedliche Glaubenssysteme. Im Prolog sind wir dem begegnet: Die Shiannafeya glauben zum Beispiel, ihre Körper müssen nach dem Tod den Weg zur Insel Gontarin finden, wo sich der Eingang zu einer Art Paradies befindet. Heutzutage ist die gängigste Vorstellung, dass die Elfen vor sehr langer Zeit "aus dem Licht getreten" sind. Teile dieses ursprünglichen Lichts wohnen jedem Elfen inne und werden durch Wiedergeburten weitergegeben, bis sie irgendwann ins große Licht zurückkehren. Jedes Elfenleben hat sein eigenes Schicksal, und der Elf altert und stirbt, wenn dieses erfüllt ist oder wenn es nicht mehr erfüllt werden kann. Das Schicksal verschiedener Wiedergeburten hat in dieser Vorstellung aber nichts miteinander zu tun - man wird immer mit einer neuen Aufgabe geboren.

Das Kapitel war ausgezeichnet - es war so gut, dass ich mich nicht mehr bremsen konnte und einfach bis zum Kapitelende weitergelesen habe. Bravo  8) :klatschen: .
:freu:

Bei der Szene zwischen Zidaine und Fianna frage ich mich, ob der Tod des Schweins eine Art Foreshadowing war. Zidaine hat schließlich noch zwei Opfer darzubringen. Aber wen hat sie da wohl im Auge?
Dieses Thema zieht sich ein wenig durch die Leserunde, deswegen möchte ich es gern noch einmal aufgreifen.
Woher wissen wir, was vor gut zehn Jahren in der Höhle wirklich passiert ist?
Was ist kürzlich in den Misa-Sümpfen passiert? Wem ist Zidaine dort begegnet? Konnte sie den Pakt "rechtswirksam" ändern? Hat die andere Partei zugestimmt?

Offline odenwaldcollies

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 16002
Dieses Thema zieht sich ein wenig durch die Leserunde, deswegen möchte ich es gern noch einmal aufgreifen.
Woher wissen wir, was vor gut zehn Jahren in der Höhle wirklich passiert ist?
Was ist kürzlich in den Misa-Sümpfen passiert? Wem ist Zidaine dort begegnet? Konnte sie den Pakt "rechtswirksam" ändern? Hat die andere Partei zugestimmt?

Nein, wir wissen bisher nicht, ob Zidaine wirklich einen Pakt mit irgendwem oder -was geschlossen hat. Vielleicht es derjenige, mit dem sie dort redet, eigentlich sie Selbst, dass sie sich irgendwas damals ausgedacht hat, um nicht den Verstand zu verlieren. Falls aber nicht, denke ich, dass das "Gespräch" bzgl. der Paktänderung durch den Überfall der Kopfgeldjäger nicht beendet wurde.

Wobei ich beim letzten Punkt inzwischen noch einen anderen Gedanken habe, aber der gehört, glaube ich, in den nächsten Abschnitt - ich will hier nicht spoilern  :-[
Liebe Grüße
Karin

Offline Xeledorn

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 115
  • Glüht der Lauf, blüht Frieden auf!
Dieser Leseabschnitt hatte wieder viele schöne Szenen.

Die Stadt Ysilia bekommt ein Profil in diesem Abschnitt. Die zerstörten Bereiche werden sehr plastisch geschildert und der Zwerg ist mit seinem Wein schön störrisch, nachdem die Gruppe bei Ihm übel aufgefallen ist.

Der Besuch in der Kämpferschule kam mir kurz vor. Ich mochte aber die alkoholkranke Kriegerin. Dies hat die Szene bereichert.

Für DSA Spieler hat der Besuch im historischen Ysilia natürlich auch noch einen besonderen Reiz, bevor die Stadt später zur "verdienten" Kaiserstadt Galottas wird.

Das Zwischenspiel in der Hütte vor der Stadt und die Dialoge zwischen Tylstyr und Praioslob sind auch sehr schön gelungen.

Das es noch mehr Isenborner in diesem Abschnitt gab hat mich gefreut und Gleichzeit geärgert. Es hat mich gefreut weil ich die Isenbornreihe gerne gelesen habe und auch dadurch zum Gerneleser von Robert geworden bin. Mich hat schon damals die auffallend gute Hintergrundrecherche in Verbindung mit der schönen Story überzeugt. Umso mehr ärgert mich das ich die Namen von damals alle vergessen habe und keinen Schimmer habe, wen aus den Büchern ich hier gerade wiedergetroffen habe. Ich vermute das dies Auftritte von jüngeren Versionen der tragenden Figuren aus den  Isenborn Romanen waren. Da werde ich wohl noch mal nachgucken müssen.

Ich warte nur immer noch auf den Moment wo Zidaine Ihre Ersatzopfer dem Leser gegenüber benennt und evtl auch das erste opfert... Vielleicht kommt ja etwas dazu im kommenden Leseabschnitt.

Offline Robert Corvus

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 99
  • Books feed your mind
    • Robert Corvus
Die Stadt Ysilia bekommt ein Profil in diesem Abschnitt. Die zerstörten Bereiche werden sehr plastisch geschildert ...
Das war ein sehr dankbares Setting - auch, weil diese Stadt so unterschiedlich zum vor Leben brodelnden Vallusa ist.

Das es noch mehr Isenborner in diesem Abschnitt gab hat mich gefreut und Gleichzeit geärgert. Es hat mich gefreut weil ich die Isenbornreihe gerne gelesen habe und auch dadurch zum Gerneleser von Robert geworden bin. Mich hat schon damals die auffallend gute Hintergrundrecherche in Verbindung mit der schönen Story überzeugt. Umso mehr ärgert mich das ich die Namen von damals alle vergessen habe und keinen Schimmer habe, wen aus den Büchern ich hier gerade wiedergetroffen habe. Ich vermute das dies Auftritte von jüngeren Versionen der tragenden Figuren aus den  Isenborn Romanen waren. Da werde ich wohl noch mal nachgucken müssen.
Dazu im nächsten Leseabschnitt mehr ...  ;)

Offline Cadeen

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 19
  • Man kann nie genug Bücher haben. ;)
Ich denke mir, dass magische Schwerter sich auch tarnen können.
Ah, Du meinst, Selflanatil könnte inzwischen anders aussehen als im Prolog beschrieben?

Ja, vielleicht, weil das Schwert ja auch irgendwie niemandem, der es nicht wusste, aufgefallen ist. Es war eben nur eine Klinge, Erm Sen hat ja auch nicht bemerkt, dass sein Schwert, nicht nur schön sondern auch anders ist. (Darüber habe ich jedenfalls nichts gelesen) . Wenn, wird von dem Wolfsritter berichtet, nicht von seinem Schwert. Deshalb dachte ich, dass es sich vielleicht tarnen kann und nicht so einfach zu erkennen ist.

Wie es wirkt wird ja nicht beschrieben, nur das es von den Anhängern des Namenlosen Gottes nicht berührt werden kann.  Lösen die sich dann in nichts auf, :explodier: Pardona sagt, dass sie es nicht berühren kann. 

Erm Sen ist ja ein guter Fechter auch ohne das Schwert, sonst hätte er es nicht erobert, hat es ihn  zu einem besseren Schwertkämpfer gemacht?  Wo hat er den Wolfsbiss gelernt ? Welche magische Wirkung hat es den eigentlich?  ???
 
Echt, das sind noch 200 Seiten,  ;D dass ist mir nicht aufgefallen.  Aber die sind so schnell weg gelesen :lesen:



Offline Robert Corvus

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 99
  • Books feed your mind
    • Robert Corvus
Wo hat er den Wolfsbiss gelernt?
Er hat ihn nicht gelernt, sondern erfundenden/entwickelt. Oder, wenn Du es philosophisch willst: in der Schule seines Lebens, in den Schlachten, die er geschlagen hat.  ;)

Offline Rhea

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6750
  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen is
Die Szene mit dem Zwerg Glimloi und Mirandola hat mich köstlich amüsiert!  :D  Der Zwerg kam wirklich sehr gut rüber. Dass Mirandola so hochkochen kann, hätte ich ihr gar nicht zugetraut, aber bei schlechtem Wein hört der Spaß für sie auf!

Die Stelle war wirklich köstlich und ich musste sie unbedingt meinem Mann vorlesen.



Offline Rhea

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6750
  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen is
Mirandola hatte ich gar nicht mehr aufm Schirm nach "Die Wölfin". Jetzt nimmt sie irgendwie viel mehr Raum ein. Gott, hat sie es mit dem Wein übertrieben. Was hat sie denn dort bitteschön erwartet? Da hätte sie sich eben ein Tröpfchen mitnehmen müssen für die Reise. Zu allem Überfluss hat sie es für die Gemeinschaft versaut und keiner konnte eines der wenigen letzten Zimmer beziehen.
Du hast ja keine Ahnung. Ich würde mich nicht mit einer Ernathesa anlegen. Erstens kann man auf einer Reise nicht so lange Wein mitnehmen, der wird dann auch Essig. Zweitens ist es unverschämt, Geld für etwas zu verlangen, was ungenießbar ist. Es war ja nicht nur, dass er nicht schmeckte. Ich hätte beinahe eine ziemlich üble körperliche Auseinandersetzung gesehen. Und "den anderen versaut"? Es gab doch eh nur Unterkunft für 4. Glaubst du, die hätten sich getrennt?

Offline Rhea

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6750
  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen is
Zidaine trifft eine kleine "Fiana" und wird sofort an ihre Kindheit erinnert. Sie sieht sich in dem Mädchen, das kurzerhand abgelehnt wird. Zidaine will nicht, dass über ihren Kopf hinweg entschieden wird und fragt die Kleine, ob sie das wirklich will, dann ermuntert sie Fiana und das Mädchen zeigt allen, wie Entschlossenheit auszusehen hat! Sehr beeindruckend....eine tolle Szene! Unterschätze nie die Entschlossenheit eines Kindes!!! Und schon gar nicht die eines Mädchens, dem man nichts zutraut!  ;)

Ich habe an diesem Abschnitt absolut nichts auszusetzen und bin hochbegeistert!!! Tolle Atmosphäre, intensive Gespräche..... Sehr sensibel umgesetzt....mit viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen für die Figuren.

Da kann ich nur sagen: So sehe ich das auch, das sind die Meister der Poesie eben. Das wohl!

Offline Rhea

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6750
  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen is
Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Zidaine nicht mag, aber sie hat es tatsächlich geschafft, sich noch unbeliebter bei mir zu machen. Das Mädchen dazu zu bringen, ein Schwein vor den Augen der anderen Kinder abzumurksen! Sie hat doch selber so früh ihre Unschuld verloren und erst nach ihrer Tat denkt sie darüber nach, dass dem Mädchen nun auch in gewisser Weise die Unschuld genommen worden sein könnte. Es ist auch nicht sicher, das Kind zu Jemandem zu geben, der von Goblins überfallen wurde und es nicht verhindern konnte, dass sie ihm ein Pferd nahmen! Und ob es dem Mädchen nicht vielleicht gut getan hätte, älter zu werden und dann vielleicht selber zu ergründen, was es will, ohne ihrem Vater gefallen zu wollen? Da hatte Zidaine so viel Zeit, aber ein sonderlich selbstreflektierender Mensch scheint sie nicht zu sein. Das ist auch keine ehrliche Entschlossenheit bei Fiana, wenn ihr mich fragt. Die weicht hier wohl vielmehr kindlichem Trotz.

Ich glaube dabei sollten wir unsere westeuropäisch-Mittelschicht-Brille vergessen. In dieser Welt ist einiges anders. (Davon abgesehen, müssen wir Kinder in dem Alter über ihre Zukunft genauso entscheiden lassen, und wer will nicht seine Kinder auf dem Gymnasium haben).
Die Kinder werden früher erwachsen und es gibt Situationen, die entscheidend für den weiteren Lebensweg sind. Zidaine ist nicht leichtfertig. Sie fragt das Kind und ich traue ihr zu, dass sie einschätzen kann, ob das Mädchen es ernst meint. Sie sagt ihr ja auch nicht, was sie machen soll und wie. Sie gibt ihr nur die Chance zu zeigen, dass da jemand über sie falsch geurteilt hat.

Die Unschuld hatte das Mädchen schon vorher verloren. Sie spielt nicht mit idden anderen Kindern, weil die gesamte Erziehung auf diesen Tag hin ausgerichtet war. Und den Spruch von Zidaine hatte ich mir angestrichen:" Sieh hin, was  deine Tochter tut. >Vater< ist der Name, bei dem alle Kinder dieser Welt ihren höchsten Gott rufen." Das klingt sehr wahr und in diesem Zusammenhang sehr bitter, denn die Tochter wollte ihren Vater nicht enttäuschen.




« Letzte Änderung: 16. Oktober 2017, 19:54:21 von Rhea »

Offline Rhea

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6750
  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen is
Die Erklärung zu der verbreiteten zwergischen Angst vor offenem Himmel fand ich sehr gewöhnungsbedürftig!
Ich war eine Weile mit einem Zwerg unterwegs. Der war eigentlich ganz nett, aber zwei Dinge mochte er gar nicht - Boot fahren und Reiten. Wenn es übers offene Gelände ging und dann noch die Sonne schien, dann war er übelster Laune. ;D
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2017, 19:53:35 von Rhea »

Offline Rhea

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6750
  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen is

Als Gastwirtssohn bin ich sozusagen mit Alkoholikern vom Schlage Yonas aufgewachsen. Nicht die, die "in der Gosse liegen", sondern die Sorte, die ein bürgerliches Zuhause hat, die aber ohne Alkohol keinen Tag durchsteht und meist bereits vormittags in der Kneipe ist. Die meisten sind sehr nette, ruhige Menschen. Aber der Alkohol hat sie im Griff, ich erinnere mich an keinen Fall, in dem jemand wieder davon losgekommen wäre.

Ist auch nicht so einfach, weil es als gesellschaftsfähige Droge gilt und in meiner Jugendzeit galt man als arrogant, wenn man nicht mitgetrunken hat (das hat sich merklich geändert, aber mein Ältester hatte auch damit zu kämpfen anerkannt zu werden, weil er keinen Alkohol getrunken hat, während mein Jüngster schon ganz gut damit klar kommt)
Außerdem ist es nichts, was man mal hinter sich hat. Unser Nachbar ist ehemaliger Alkoholiker, er lebt sein über 20 Jahren trocken und muss doch aufpassen, wenn er Hustentropfen nehmen muss, müssen diese ohne Alkohol sein, kein Weinsauerkraut usw. Da braucht man eine Umgebung, die mitzieht oder neue Freunde.

Offline Rhea

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6750
  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen is

Ich glaube, diese Theorie ist neu: Steckt also kein Geist in Salarin, und er ist auch kein Wiedergeborener - sondern er hört Echos?.
Ich würde diese Theorie nicht so favorisieren, denn er ist eigentlich immer der Gleiche, wenn ihn diese Gedanken überkommen. Er will beschützen, den König, den Führer und er scheint ein hohes Amt zu haben und viel Weisheit. M.E. spricht das gegen Lailath als Geist und Echos würde heißen, dass er verschiedene Gefühle hat und Gedanken verschiedener Elfen denkt. Ich finde es ist immer der gleiche Elf und es sind die Schlachtfelder auf denen er gekämpft hat oder gelebt, die diese Assoziationen auslöst.


Im Gegensatz zu Tylstyr, der findet, dass Zidaines berechtigte Rache Morde rechtfertigt, hat er sicherlich eine ganz klar andere Meinung in Bezug auf Selbstjustiz und Recht und Gesetz.
Was, denkt Ihr, würde Praioslob unternehmen, wenn er auf Tylstyrs Wissensstand käme?

Ich weiß es nicht, aber so wie ich ihn bisher kennengelernt habe, wird er versuchen Zidaines  Hass zu beseitigen und weitere Morde verhindern. Vielleicht hätte er mit seiner Entscheidung und mit dem Verhältnis zu Zidaine Probleme, aber ich glaube nicht, dass er sie der Gerichtsbarkeit überantworten würde. Vielleicht sieht er die Liebe zwischen beiden als Zeichen an, dass es die Zeit der Vergebung ist.


 

Weblinks

Literaturschock Facebook Twitter

Internes

Mediadaten & Presse Impressum & Kontakt Datenschutzerklärung