Autor Thema: 06 - Kapitel 3 komplett (S. 247 - 323)  (Gelesen 458 mal)

Offline Xeledorn

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Dieser Leseabschnitt hat in angemessener Breite die Geschichte weiter ausgebreitet. Mir hat gut gefallen das verschiedene Schauplätze besucht wurden in Vallusa und diese jeweils auch ausgiebig genutzt wurden.

Die Suche nach den alten Schriften hatte was von einer Indiana Jones Bibliothek Szene. Das mag ich gerne. Ich fand es auch sehr gelungen das Firutin als "einfacher" Geist schneller einen freundlichen Zugang zur Bibliothekarin gefunden hat als die anderen.

Der Besuch im Raja Tempel war schön beschrieben. Das ausgerechnet Praioslob wegen Shulinai diesen Tempel betreten hat war in besonderem Maße interessant.

Der Übungskampf vor der Kriegerschule war spannend. Mir war bis zum Ende offen, ob Hern Sen nicht vielleicht den Kampf sogar gewinnen kann mit seiner "Keiler" Kampfhaltung. Ich hatte fast damit gerechnet das er der Kriegerin einfach die Faust mitten ins Gesicht schlägt während sie noch ihre Pirouetten dreht. Nagut, für einen Sieg hat es am Ende nicht gereicht aber die Erkenntnis das er mutiger ist als ein Krieger der nur an der Schule dient war wichtig.

Das Geschäft bei den Beilunker Reitern war in vielerlei Hinsicht spannend. Zum einen die Haltung von Abdul zu sehen und seine Sorge um seine Freunde. Auch mich hat die Erwähnung von Rakorium gefreut(dem gefühlten Gandalf vom DSA) aber auch das weitere Vorgehen der Reiter Interessiert. Ein klassisches Postwesen gibt es ja in Aventurien nicht, Häuser haben keinen Nummer und viele Strassen keine Namen. Jeder Postauftrag ist also eine individuelle Geschichte und der Bote muss wissen wem er was bringen darf. Ich fand hier auch nett das Abdul sagte das der Bote sich keine Sorge machen brauch. Der Brief wäre nicht so verhext das große Dämonen aus ihm entspringen können. Von kleinen Dämonen war da aber nicht die Rede  >:D

Das Treffen mit Sven war stimmungsvoll. Den rauen Thorwaler frisch gebadet und im feinen Zwirn sich vorzustellen, wie er zum Candle Light Dinner einlädt war herrlich. Ich kann umso mehr seine Enttäuschung verstehen, dass Nirka nicht alleine gekommen war.

Insgesamt hatte ich auf weitere Informationen zu dem Deal von Zidaine gehofft. Jetzt muss ich mich wohl noch weiter gedulden um zu erfahren wie es mit Ihr und den 2 neuen Opfern weiter geht.


Irullas Gruselgeschichten finde ich immer wieder klasse. Schade, dass wir bisher noch so wenig von ihr lesen. Aber das ändert sich bestimmt noch (ein wenig erhoffe ich mir noch einen Prolog über sie).
Ich hoffe auch inständig auf einen "Irulla-Prolog". Ich würde gerne etwas darüber erfahren, wie sie aufgewachsen ist!
Irulla steht tatsächlich auf der Liste für künftige Prologe.  ;)
Dumm ist nur, dass die Anzahl der Positionen auf dieser Liste länger ist als die Anzahl der Romane, die noch kommen.  :verlegen:
[/quote]


Ich freue mich besonders auf den schon angekündigten Prolog in Band 6. Der Mactans Prolog wird bestimmt ein besonderer Spass.

Offline odenwaldcollies

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Denkt Ihr, dass Shaya bei ihrer Rückkehr deswegen Ärger bekommen wird?

Das würde ich ziemlich blöd finden, wenn sie deswegen Ärger bekommen würde.

Na ja, dass Lenya im Kerker im Himmelsturm glücklich ist, lässt sich dann aber auch schwerlich denken ...  >:D

Das nicht  ;D Aber Lenya hatte weniger Schwierigkeiten, sich mit Beorns Ottajasko zu identifizieren, so hatte ich jedenfalls den Eindruck - bis sie von der falschen Göttin aus dem Rennen gekickt wurde.

Liebe Grüße
Karin

Offline Londo42

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Dieses Kapitel hat mir deutlich besser gefallen als der letzte Abschnitt. Es gab einige originelle Wendungen. Hier also meine 2 Cents, äh: Kreuzer  ;D

Es beginnt bereits mit Shaya, der ein geradezu grandioser Titel verliehen wurde: "Shaya, Lifgundis Tochter... und Elfenfreundin" - das ist ziemlich lang, da kann etwa Dany T. aus einer gewissen anderen Fantasy-Buchreihe glatt einpacken.  :D

Gut gefallen hat mir Praioslobs Gedenken an Shulinai. Dadurch hat der Charakter in meinen Augen einiges an Tiefe gewonnen. Gut finde ich auch die Beschreibung der bisherigen Abenteuer aus seiner Weltsicht: natürlich hat Praios alles, was ihm zugestoßen ist, genau so eingerichtet. :) Ein echtes Schmankerl ist auch Praioslobs Einstellung, dass Praios sein Licht nur allmählich offenbaren kann, da die Menschen, Elfen etc. ansonsten massiv überfordert wären. Ob eine Ray Ban wohl gegen dieses Licht helfen würde? ;D

Das Duell - nein, der Übungskampf! Duelle sind streng verboten, niemand hat die Absicht, sich in Vallusa zu duellieren :D - war ebenfalls sehr schön beschrieben, auch dass Praioslob es beendet hat.

Auch Abdul hat meiner Ansicht nach mehr Tiefe gewonnen, durch seine Briefe - übrigens eine meiner Lieblingsszenen dieses Kapitels. Anfänglich mag das zwar etwas chaotisch wirken, aber Abdul hat einfach nicht früher daran gedacht. Ich bin gespannt, wieviele dieser Briefe ankommen - und was daraus wird. Immerhin sind nun einige der fähigsten Magier Aventuriens gewarnt, dass Pardona wieder durch die Lande zieht. Daraus könnten sich eines Tages (sei es in diesem Band oder in späteren Bänden) für Pardona überraschende Schwierigkeiten ergeben, von denen sie jetzt noch gar nichts ahnt. ;D

Sven ist tatsächlich ein etwas widersprüchlicher Charakter. Zwar fühlt sich Nirka zu ihm hingezogen  - aber dass er wirklich geglaubt hat, sie mit dieser Kerzenansammlung rumzukriegen, da kann ich nur den Kopf schütteln. Nirka erscheint mir jetzt nicht so die Megaromantikerin zu sein.

Last not least kam für mich der Höhepunkt dieses Kapitels zum Schluss. Dank Recherche im Archiv (mit göttlichem Beistand) und dem Befragen von Zeitzeugen ist Phileasson nun Erm Sen auf der Spur, und das völlig "geistlos". Bravo! Ob Beorn Ottajasko wohl zu so etwas fähig gewesen wäre?
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Offline Londo42

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Das Geschäft bei den Beilunker Reitern war in vielerlei Hinsicht spannend. Zum einen die Haltung von Abdul zu sehen und seine Sorge um seine Freunde. Auch mich hat die Erwähnung von Rakorium gefreut(dem gefühlten Gandalf vom DSA) aber auch das weitere Vorgehen der Reiter Interessiert. Ein klassisches Postwesen gibt es ja in Aventurien nicht, Häuser haben keinen Nummer und viele Strassen keine Namen. Jeder Postauftrag ist also eine individuelle Geschichte und der Bote muss wissen wem er was bringen darf. Ich fand hier auch nett das Abdul sagte das der Bote sich keine Sorge machen brauch. Der Brief wäre nicht so verhext das große Dämonen aus ihm entspringen können. Von kleinen Dämonen war da aber nicht die Rede  >:D
Eine gute Überlegung. Meiner Ansicht nach haben die Beilunker Reiter pro Stadt einen Stadtplan und einen Index, in dem sie verzeichnet haben, wer in welchem Haus wohnt. In ländlichen Gegenden könnte etwa der Name eines Hauses helfen; in manchen Gegenden ist es üblich, dass Bauernhöfe und Gutshäuser Namen tragen, da bräuchte man bloß noch eine Karte. Sogar in Städten waren mancherorts Häusernamen üblich, etwa in Konstanz.



Insgesamt hatte ich auf weitere Informationen zu dem Deal von Zidaine gehofft. Jetzt muss ich mich wohl noch weiter gedulden um zu erfahren wie es mit Ihr und den 2 neuen Opfern weiter geht.

Hier bin ich auch gespannt, wer den die zwei "Glücklichen" (bzw. wohl eher Unglücklichen ;D ) sind.
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Offline TippendeTastatur

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Die Suche nach den alten Schriften hatte was von einer Indiana Jones Bibliothek Szene. Das mag ich gerne. Ich fand es auch sehr gelungen das Firutin als "einfacher" Geist schneller einen freundlichen Zugang zur Bibliothekarin gefunden hat als die anderen.

Das Treffen mit Sven war stimmungsvoll. Den rauen Thorwaler frisch gebadet und im feinen Zwirn sich vorzustellen, wie er zum Candle Light Dinner einlädt war herrlich. Ich kann umso mehr seine Enttäuschung verstehen, dass Nirka nicht alleine gekommen war.






Ja, die Stelle in der Bibliothek hat mir auch gut gefallen. Ich hätte sie gerne noch etwas ausschweifender gehabt. Genau wie Dir, hat mir besonders gut gefallen, dass der "einfache" Geist Firutins den entscheidenden Zugang zur Bibliothekarin gefunden hat!  ;)

Eine Runde Mitleid für Sven!  :totlach: 
Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Offline Cadeen

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Praioslob hat mir auch Leid getan, als er aus dem Tempel der  Kunst und Freude geworfen wurde. Aber das ist halt so, wenn man ein Gotteshaus betritt müssen die Hausregeln eingehalten werden. Da kennen die lieben Gottesdiener kein Pardon.  Welcher Gott ist eigentlich für die Trauer und Trost zuständig? Götter und Religion bringen häufig Konflikte, vielleicht sind die Elfen ja auch zu dem Schluss gekommen und haben sich deshalb davon abgewandt. Ich finde es  in dem Abschnitt auch schwierig mich im avenurianischen  Phantheon zurecht zu finden. Gut das es das Glossar gibt.

Sven ist tatsächlich ein etwas widersprüchlicher Charakter. Zwar fühlt sich Nirka zu ihm hingezogen  - aber dass er wirklich geglaubt hat, sie mit dieser Kerzenansammlung rumzukriegen, da kann ich nur den Kopf schütteln. Nirka erscheint mir jetzt nicht so die Megaromantikerin zu sein.

Das Sven so eine große Vorliebe für Nirka hat, ist schon komisch. Aber er fand sie ja schon vorher interessant, aber vielleicht ist es nun auch noch die Tatsache, dass sie ihm entkommen konnte. So ein Wolfsmädchen ist ihm ja bestimmt noch nicht begegnet. Vielleicht möchte er sich ja auch hier schlau machen wie sie so tickt. So ganz Kopfgeldjäger... Hat er wirklich geglaubt, dass sie allein kommt? War ja sehr romantisch mit den Kerzen, und Nirka fand seine Kehrseite ja auch nicht schlecht. Ich glaube, dass wird uns noch länger beschäftigen.   ;) Ob das was werde kann ?

Schön fand ich den Schluss der Szene. Da war Nika ja wirklich sauer, oder? Zidaine war auch etwas erstaunt. Fand ich gut.  ;D

Last not least kam für mich der Höhepunkt dieses Kapitels zum Schluss. Dank Recherche im Archiv (mit göttlichem Beistand) und dem Befragen von Zeitzeugen ist Phileasson nun Erm Sen auf der Spur, und das völlig "geistlos". Bravo! Ob Beorn Ottajasko wohl zu so etwas fähig gewesen wäre?

Ich fande auch, dass Phileassons Gruppe dem Rätsel mit Magie, Verzeichnis und Gesprächen mit den richtigen Leute näher kommt passt. Sie kommen dadurch, das sie sich aufteilen, schneller zum Ziel. Und das Freudenhaus war da keine Option.....man verkehrt hier eher in Tempeln, Archiven und Bibliotheken.  :lesen:

Bei Beorn war es mehr oder weniger Zufall, das einer der Truppe auf dem Zwergenplatz  mit dem Geist  gelandet ist.

Aber wenn die Theorie stimmt, das alle nur Figuren in einem  Spiel der Götter sind, dann war es das eben doch nicht. Das war bei den griechischen und nordischen Göttern-Legenden ja ähnlich, die haben mit ihren Sterblichen doch auch immer Spielchen gespielt und so ihre Kriege und Streitigkeiten ausgetragen.

Warum wird der Gott Simia einmal mit Webstuhl und bei den Elfen mit Spatzen auf den Hände dargestellt? Für den Zwerg scheint das kein Widerspruch zu sein, aber Salarin ist erstaunt. Aus Ton geformt anders als die anderen Figuren und dazu noch bunt glasiert, scheint dafür zu sprechen, dass er einige Facetten hat. Aber welche Stellung hat er im Götterreigen?

Halbgott, Gott er Kunst und Kreativität, darauf kann ich mir im Moment noch keinen Reim machen. Die Spatzen habe für mich als Symbol weniger mit Kunst und mehr mit Naturverbundenheit zu tun, eine Art Schutzgottheit? Woher kommt dieser Unterschied in der Darstellung. Verwebt der Gott einen Lebens- oder einen Schicksalsfaden der Sterblichen zu einem Muster? Fragen über Fragen. Vielleicht interpretiere ich ja da zu viel hinein.  Aber vielleicht ein Hinweis, dass das Schicksal auch unserer Helden in der Hand der Götter liegt und sie doch nicht frei entscheiden können?

Nun wissen sie wer der Wolfsritter ist. Aber nicht das mit dem  Schwert  und das der getötet Krieger, der zu Staub zerfallen ist, ein Elf war. Da ist Beorn klar im Vorteil mit seiner "Göttin" und dem Bettler den sie aufgespürt hat. Außerdem habe sie einen klaren Vorsprung und keine Kopfgeldjäger im Nacken.... Ich würde sagen 1 zu 0 für Beorn  :P







Offline Robert Corvus

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Mir hat gut gefallen das verschiedene Schauplätze besucht wurden in Vallusa und diese jeweils auch ausgiebig genutzt wurden.
Wir haben zudem auch versucht, der Stadt Vallusa im Beorn-Strang und im Phileasson-Strang unterschiedliche Aspekte abzugewinnen und ihr ein unterschiedliches Flair zu geben. Zum Teil liegt das an Nacht (Beorn) und Tag (Phileasson), aber auch am Fest, das während Phileassons Aufenthalt stattfindet.

Ein klassisches Postwesen gibt es ja in Aventurien nicht, Häuser haben keinen Nummer und viele Strassen keine Namen. Jeder Postauftrag ist also eine individuelle Geschichte und der Bote muss wissen wem er was bringen darf.
Bei meiner Reise nach Japan traf ich dort 1992 auch auf ein System, das ohne Hausnummern auskam. Straßennamen gab es praktisch nur dort, wo die Amerikaner sie nach dem zweiten Weltkrieg vergeben hatten.
Dort wurde in Programmzeitschriften die nächstgelegene U-Bahn-Station angegeben, und dann gab es eine Straßenkarte in Briefmarkengröße, in der der Weg zur Location eingezeichnet war.

Das Treffen mit Sven war stimmungsvoll. Den rauen Thorwaler frisch gebadet und im feinen Zwirn sich vorzustellen, wie er zum Candle Light Dinner einlädt war herrlich. Ich kann umso mehr seine Enttäuschung verstehen, dass Nirka nicht alleine gekommen war.
Ich sag's ja immer: Die männlichen Leser sind die letzten verbliebenen Romantiker!

Gut gefallen hat mir Praioslobs Gedenken an Shulinai. ... Ein echtes Schmankerl ist auch Praioslobs Einstellung, ... war ebenfalls sehr schön beschrieben, auch dass Praioslob es beendet hat.
Ich merke schon: Praioslob kommt gut bei Euch an.  :)

Ich bin gespannt, wieviele dieser Briefe ankommen - und was daraus wird.
Diese Frage lohnt es sich im Gedächtnis zu behalten.  ;)

Zwar fühlt sich Nirka zu ihm hingezogen  - aber dass er wirklich geglaubt hat, sie mit dieser Kerzenansammlung rumzukriegen, da kann ich nur den Kopf schütteln.
Okay, vielleicht sind doch nicht alle männlichen Leser Romantiker ...  ::)

Welcher Gott ist eigentlich für die Trauer und Trost zuständig?
Wenn die Trauer still stattfindet und der Trost im Vergessen liegt: Boron.

Das Sven so eine große Vorliebe für Nirka hat, ist schon komisch.
Ey, Romantik>:(
Boah, es ist ja wohl nicht zu glauben! Noch nie auf den ersten Blick verliebt? Ich habe auf einer Postkarte gelesen, dass ein Mensch 0,75 Sekunden braucht, um sich zu verlieben. Und da es auf einer Postkarte stand, muss es ja wohl stimmen!
:herz:

Bei Beorn war es mehr oder weniger Zufall, das einer der Truppe auf dem Zwergenplatz  mit dem Geist  gelandet ist.
Ja, aber kein besonders großer ... Der Geist vom Zwergenplatz ist ja stadtbekannt, und auch Phileassons Leute erfahren im Perainetempel davon.

Warum wird der Gott Simia einmal mit Webstuhl und bei den Elfen mit Spatzen auf den Hände dargestellt? ... Halbgott, Gott er Kunst und Kreativität, darauf kann ich mir im Moment noch keinen Reim machen. ... Woher kommt dieser Unterschied in der Darstellung.
Das ist auch innerhalb der Welt Aventurien ein Widerspruch, der nicht ohne Weiteres aufzulösen ist. Für die (wenigen) Elfen, die noch Götter verehren, ist Simia ein Gott. Für andere ist er ein (elfischer) Held. Und für die zwölfgöttergläubigen Menschen ist er ein Halbgott. Das steht zunächst einmal unvermittelt so nebeneinander.

Offline anschu74

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Endlich sind Phileasson und seine Recken doch noch in Vallusa angekommen. Nach eine gefühlten Ewigkeit.

Die Ankunft und das Zusammentreffen mit der Traviageweihten Gansine war lusstig. Diese doch etwas zickige Person, die durch Shayas Anwesenheit, die ja im Rang höher als sie steht, schon leicht zurechtgewiesen wird. Als dann noch der Foggwulf dazukommt und einfach nur durch sein Auftauchen und seine Körpersprache von ihrem hohen Ross holt, da musst ich doch sehr lachen. Diese Szene fand ich toll.
Das Phileasson seine Recken aufteilt und in Gruppen durch Vallusa schickt um etwas über ihre Aufgabe herauszufinden ist clever. Und der Leser lernt so Vallusa bei Tag kennen. Im Archiv weden sie dann auch schnell fündig. Der Hinweis führt sie am Ende auf die Spur des Steppenwolfs. Jasine im Archiv war so ein typischer Bibliotheksdrachen.  ;D Heidelinde und ihr Garten hat mit gut gefallen. Da hätte ich durchaus noch länger verweilen können. Der Rahja-Tempel war auch interessant und gut beschrieben. Praioslob tat mir leid. Die Trauer um Shunlinai sitzt tief und wird wohl noch lange anhalten. Ich bin gespannt, wohin der innerliche Zwist von Praioslob noch führt. Ich habe da so meine Befürchtungen ...
Abdul ist zeitweilig mal bei klarem Verstand und nutz dies, um seine Freunde vor Pardona zu warnen. Ich war ehrlich gesagt, auch erst ziemlich verwirrt von seinem Verhalten. Aber es wurde dann ja noch aufgeklärt. Die Geschichte mit dem Beilunker Reiter und dem Haumesser im Kopf ....  :totlach:  :totlach:
Na diese Reiter scheinen ja sehr zuverlässig zu sein.  :totlach: Bei dem geflügeltem Emblem musste ich gleich an Hermes den Götterboten denken. ;D
Nirka und Sven, also Sven hat dann wohl eindeutig ziemlich romantische Gefühle für Nirka  :flirt: Ich fand das jetzt nicht schlimm. Ich mag Sven irgendwie und ich bin da anderer Meinung als einige Leserundenteilnehmer. Er ist ein Kopfgeldjäger, okay, aber er ist doch trotzdem auch ein Mensch mit Gefühlen. Er darf sich doch auch in eine schöne Frau vergucken. Diese romatische Ader von ihm mit den vielen Kerzen und dem Dinner fand ich süß. Ein rauhbeiniger Thorwaler entzündet ein Kerzenmeer für seine Angebetete.  :herz: Hier trifft doch eindeutig zu rauhe Schale, in den Händen der richtigen Frau weich wie Wachs  ;D. Schade nur, dass es nicht geklappt hat. Aber ich kann Nirka schon verstehen, dass sie nicht alleine hingegangen ist. Immerhin hat Sven sie ja schon mal entführt. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Ich denke aber, dass da noch was kommt. Bin gespannt.
Dieser Übungskampf zwischen Hern Sen und den Fechtschülern konnte ich zuerst nicht so richtig einordnen. Hat für mich überhaupt keinen Sinn ergeben. Erst als der Zwerg von dem Duell zwischen Erm Sen und Nantiangel berichtet hat. Es sollte wohl nur zu der Erklärung hinführen, wie Nantinagel besiegt werden konnte. Traurig fand ich, dass Nantiangels Sand im Fluß versengt wurde und nicht vom Wind nach Gontarin getragen wurde. Wurde er deshalb zu einem Geist und an den Zwergenplatz gebunden?
Der Zwerg Xortosch hat dann den entscheidenden Hinweis, wohin die Reise gehen soll. Aber wovor Xortosch Angst hatte ist mir noch nicht so richtig klar.
Irulla hat auch mal wieder Spaß am Gruselgeschichten erzählen.  ;D Und das hübsche Spiel, welches sie mit Leomara beim Fackelumzug spielt ist doch wirklich kindgerecht.  :D
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Andrea

Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. (Helen Hayes)

Offline anschu74

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.... Andererseits ist ein gewisses Hineinfühlen in seine "Beute", also die Fähigkeit, zu antizipieren, wie diese denkt und fühlt, sicher hilfreich für einen Kopfgeldjäger, denn so kann er die nächsten Schritte vorausahnen und seine Fallen effektiver stellen. Auch ein solches Hineinfühlen-Können setzt Empathie voraus ...  ;)

Also ist Sven ein thorwalscher Profiler.  :D
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Offline Robert Corvus

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Ich bin gespannt, wohin der innerliche Zwist von Praioslob noch führt. Ich habe da so meine Befürchtungen ...
Lass uns daran teilhaben! Was befürchtest Du?

Die Geschichte mit dem Beilunker Reiter und dem Haumesser im Kopf ....
Das ist ein Beispiel für eine Inspiration aus einer Geschichte, die ich einmal gelesen habe. Da war es ein abgesägte Armbrustbolzen, der mich stark beeindruckt hat.  :D

Ich mag Sven irgendwie und ich bin da anderer Meinung als einige Leserundenteilnehmer.
...
Diese romatische Ader von ihm mit den vielen Kerzen und dem Dinner fand ich süß.
Da bin ich aber froh! :flirt: Endlich mal jemand, der auf nette Männer steht. Eine sehr gesunde Einstellung, wie ich finde!

Also ist Sven ein thorwalscher Profiler.  :D
Hier kam schon der Vergleich mit Colt Sievers aus der alten Fernsehserie "Ein Colt für alle Fälle". Den finde ich recht treffend.

Offline anschu74

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Ich bin gespannt, wohin der innerliche Zwist von Praioslob noch führt. Ich habe da so meine Befürchtungen ...
Lass uns daran teilhaben! Was befürchtest Du?

Ich weiß nicht so genau. Ich hab einfach ein ungutes Gefühl. Als ob das ganze zur Vorbereitung auf etwas Negatives dient. Praios nimmt es den Elfen immer noch übel, dass sie Shulinai nicht geholfen haben. Außerdem hadert er ja schon länger etwas mit seinem Gott und der Ungerechtigkeit in der Welt. Wer weiß, was er tut, wenn er ein entsprechendes Angebot bekommt. Wenn ihm jemand - Pardona???- verspricht, Shulinai zurückzuholen oder so was. Ich weiß auch nicht so genau.

Die Geschichte mit dem Beilunker Reiter und dem Haumesser im Kopf ....
Das ist ein Beispiel für eine Inspiration aus einer Geschichte, die ich einmal gelesen habe. Da war es ein abgesägte Armbrustbolzen, der mich stark beeindruckt hat.  :D

Klingt interessant. Was war denn so beeindruckend?

Also ist Sven ein thorwalscher Profiler.  :D
Hier kam schon der Vergleich mit Colt Sievers aus der alten Fernsehserie "Ein Colt für alle Fälle". Den finde ich recht treffend.

Colt Sievers hab ich früher auch immer gern geguckt. :D
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Offline Krassling

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Juchee, nach Vallusa bei Nacht nun Vallusa bei Tag. Wie erhofft gibt es ordentlich Stoff über diese sehr ungewöhnliche Stadt.

Götterdiener und ihre Tempel
Ja, einiges los bei der zwölfgöttlichen Eingreiftruppe. Begrüßung durch die wohl ungastlichste Travia-Geweihte die ich je gesehen habe. Naja, Charakter nennt man das wohl.
Ergreifende Szene im Rahja-Tempel. Ich verstehe zwar die Argumentation der Rajha-Geweihten, aber irgendwie erscheint mir das wie autistischer, gefühlskalter Blödsinn. Gewiss sollte man nicht in den Rahja-Tempel gehen um öffentlich seine Trauer zu bekunden. Aber vielleicht wäre es ja der Göttin viel wohlgefälliger gewesen, diesem Mann die Freude am Leben zurückzugeben? Schade. Die Dame wirkt dadurch irgendwie seltsam abstrakt und unmenschlich auf mich.

Im Praios-Schrein heißt es da also
Zitat von: Seite 257
das nicht verwesende Haar des Richters K.O., der die Söldlige freigesprochen hatte, die ... an Ort und Stelle und ohne Prozess dem Tode überantwortet hatten.
Ist das etwa ein verstecktes Plädoyer für Selbstjustiz? Wie hinterrücks. Da waren doch bestimmt wieder ein Haufen wandernder Mörder am Werk, die eine Tätowierung "Spieler-Figur" auf ihrer Stirn hatten.

Die Recherche im Tempel war durchaus wieder witzig mit den gebrochenen Klischees. In einem Rollenspiel wäre es natürlich die absolute Todsünde, den Nandus-Geweihten ausgerechnet in einer Bibliothek auflaufen zu lassen. Hier ist es durchaus ein nett gebrochenes Klischee und unser kleiner Neunfinger kommt ja auch noch zu seiner Zaubershow. Eine halbe Stunde Monolog am Stück. Das braucht wirklich Kondition.

Die Beschreibungen des Peraine-Tempels fand ich auch sehr nett.

Abdul
Coole Aktion Mann. Und natürlich eine schöne Illustration der Beilunker Reiter, von wegen Messer im Kopf und so. Ich bin ja gespannt, wie das noch mal aufgegriffen werden soll. Die Szene gewinnt natürlich durch die Erwartungshaltung. Erst meint man es sei wieder so eine verrückte Aktion wie damals in Gerasim. Doch dann stellt sich heraus, dass Abdul überraschend wach ist und endlich seine gefährdeten Freunde warnt.

Duell
Ja das war bei mir wieder so eine  :boahnee: Aktion. Man duelliert sich in einer Stadt wo das strengstens verboten ist. Und das als Schüler eines Fechtlehrers, der genau deswegen verbannt wurde. Und dann auch noch mit einem Landsmann des Schulgründers, der diesen ebenso verehrt und sogar nach ihm benannt ist? Pfuuuh. Starker Tobak.
Aber ja, wir hören nun zum n-ten Mal was vom Wolfsbiss. Nebenbei bemerkt heißt das Ding in der aktuellen Version  :nachdenk: der yisilische Wolfsbiss - Zufällig die nächste Station der Reise. Nachtigall, ich hör dir trapsen.
Und natürlich werden sowohl Praioslob, wie auch Hern Sen in ihrer Charakterisierung weiter entwickelt. Aber so, hach nee.

Audienz beim Meister der Esse
Auch ganz nett. Als er die Sache mit dem Sand erzählt und keine ihm so recht glauben will. Auch die Beschreibungen des Fackelzuges wurden hier mit schönen sprachlichen Bildern illustriert. Kann mir mal einer erzählen warum alle den Tempelvorsteher des wichtigsten Tempels in Vallusa für suspekt halten?

Sven und Nirka
Hach ja. Und ich dachte ich müsste mich hinter die Romantiker hinten anstellen. Ich hätte gerne mehr gelesen vom Dinner bei Kerzenschein, aber Sven war wohl doch etwas sehr naiv.
Wie kann man eigentlich jemandes Freundin sein, der einem ohne erkennbaren Grund ein Messer vor die Rippen klemmt?


Zitat von: Seite 292
Alles ist besser als Lykites Händlerklause
:totlach:

Offline Robert Corvus

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    • Robert Corvus
Begrüßung durch die wohl ungastlichste Travia-Geweihte die ich je gesehen habe.
:D
Man soll auch schon von unbarmherzigen Christen gehört haben ...  ;)

Ergreifende Szene im Rahja-Tempel. Ich verstehe zwar die Argumentation der Rajha-Geweihten, ...
In der Fassung, die wir zu Ulisses geschickt haben, damit sie sie auf aventurische Stimmigkeit prüfen, war es tatsächlich eine Geweihte. Nun ist es nur eine Gläubige, weil es der Redaktion tatsächlich zu krass war.

Im Praios-Schrein heißt es da also
Zitat von: Seite 257
das nicht verwesende Haar des Richters K.O., der die Söldlige freigesprochen hatte, die ... an Ort und Stelle und ohne Prozess dem Tode überantwortet hatten.
Ist das etwa ein verstecktes Plädoyer für Selbstjustiz? Wie hinterrücks. Da waren doch bestimmt wieder ein Haufen wandernder Mörder am Werk, die eine Tätowierung "Spieler-Figur" auf ihrer Stirn hatten.
Diesem Mordfall sind wir in einem früheren Leseabschnitt übrigens schon begegnet.  ;)

Man duelliert sich in einer Stadt wo das strengstens verboten ist.
Alle Beteiligten werden behaupten, dass es sich um eine Übungskampf handelte - eine Alltäglichkeit in einer Fechtschule.  ;D

Wie kann man eigentlich jemandes Freundin sein, der einem ohne erkennbaren Grund ein Messer vor die Rippen klemmt?
Freundschaft hat viele Gesichter. Für manche Menschen hat es sehr viel damit zu tun, das Gegenüber zu respektieren. Das wiederum setzt voraus, dass das Gegenüber auch klare Grenzen aufzeigt. Für Nirka, die bis zu einem gewissen Grad in Rangordnungen und Rangkämpfen denkt, kann solch ein drastisches "bis hierher und nicht weiter" sogar förderlich für eine Freundschaft sein.

Offline Rhea

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So, da Rhea nicht abgespeichert hatte und ihren Computer oder wie das Ding heißt nicht gut genug behandelt hat, ist alles, was sie geschrieben hat weg. Ätsch! Ding Kaputt, muss repariert werden, dauert. Bei ihr ist Frust angesagt. Deshalb jetzt ich und ich fange einfach am Anfang an, obwohl sicher schon wieder viel beantwortet ist. Also bitte nicht daran stören.
Praioslobs Erinnerungen an Shulinai sind rührend. Seine Gedanken über seinen Gott kann ich nachvollziehen. "Allzu grelles Licht konnte eine Seele verbrennen, sodass nur eine tote Wüste voller Selbstvorwürfe über die eigene Unzulänglichkeit blieb."

Ja, das ist Philosophie, schön, nicht wahr? Ich liebe solche Passagen auch sehr. Es zeigt, dass die Skalden sich mit der Allgegenwart der Beziehungen aller Dinge zueinander auskennen. Zuviel von einer schönen Sache ist eben dann zu viel. Das wohl. Immer schön mäßig sein in allem.


Wie ihn die abstrakte Drahtfigur imTempel an Shulinai erinnert, hat mich bewegt. Schade, dass er dann mehr oder weniger dazu aufgefordert wird, die Stätte zu verlassen und am besten noch sein Opfer mitzunehmen.....das ist doch etwas typisch für die Unterschiede zwischen den Religionen, möchte man meinen. Es wird ihm vorgeschrieben, dass er dort nur richtig sei, wenn er FReude empfinde. Es ist aber nun mal nicht so, da ihn die Figur an Shulinai erinnert hat. Selbst wenn nicht alles richtig sein muss, was wir an einem geweihten Ort empfinden, so ist es doch zumindest wahrhaftig und somit, in meinen Augen, niemals am falschen Platz!
Götter sind nicht logisch. Ich fand es auch blöd, aber, ich habe mit Rhea gesprochen und die hat mir gesagt, dass in ihrer Welt auch Menschen gibt, die bei einer Beerdigung singen und Freude verströmen, weil Tote ja endlich das Jammertal verlassen und in das Paradies eingehen, etwas worauf sie im Leben immer gehofft haben. Das bessere Leben nach dem Tode. Wenn man es so sieht, dann beleidigt man natürlich eine Göttin, wenn man um die Tote trauert. Ein wenig streng ist das schon, aber so sind sie eben. Leicht zu erzürnen.
Heidelinde und die Gärten haben mir -natürlich- sehr gut gefallen. Schöne Beschreibungen, bunte Bilder. Aber ich hätte gerne mehr davon gehabt....der Aufenthalt dort, war doch etwas kurz geraten. Schade.
Die Otta steht unter Zeitdruck, oder? Schließlich mußte noch das Gewand gewaschen werden, damit nicht noch ein Gott erzürnt wird.
Vascal, Praioslob und Firutin finden (zu schnell) ein altes Dokument, das die Geschichte Erm'Sens , dem Wolfsritter erzählt. Auch hier hätte ich mir einen längeren Aufenthalt und einige schöne Beschreibungen mehr gewünscht, denn was kann man mehr ausschmücken, also sin altes Antiquariat, in dem die Geschichten in jeder staubigen Ecke schlummern? Da wäre doch etwas mehr drin gewesen für mein Empfinden.
Ohne den Trick hätten sie Wochen und Monate verbringen können. Etwas zu suchen, wovon man nicht weiß was man sucht ist schließlich so schon nicht so einfach. Es hätten dann schon Geschichten erzählt werden können, aber Phileasson wäre chancenlos abgeschlagen worden und die folgenden Bände spielen dann im Labyrinth des Archivs.
Dann kommt das seltsame Verhalten Abduls für mich recht plötzlich. Ich verstehe zuerst nicht, was los ist. Ich fühle mich etwas überrumpelt mit der Tatsache, dass Pardona Aufzeichnungen von Abdul besitzt und damit seine engsten Freunde in Gefahr sind.  ???   Irgendwie wurde das bislang nicht großartig erwähnt, oder? jedenfalls ist es an mir offensichtlich (leider) vorübergegangen und ich war etwas verdutzt!
die Mitglieder der Otta auch, aber es wurde soviel ich weiß im Prolog zum Himmelsturm erwähnt, welche Forschungen Abdul angestrebt hat und dass er deshalb genaue Aufzeichnungen auch von denen hatte, die gleiche betrieben (S. 42 "Er kämpfte gegen die Dunkelheit an!" S. 43, Sein Leben hätte er wirklich ohne zu zögern gegeben, aber sein Lebenswerk... die drei  Notizbücher aus  seinem  spärlichen Gepäck. Sie waren sein größter Schatz. Darin standen all die Namen derer, die ihn auf seinem Weg begleitet hatten und auch die seiner Feinde..") Pardona hatte ihn entführt, vermutlich weil er die Dunkelheit bekämpfte. Also ist es ziemlich logisch anzunehmen, dass seine Freunde in Gefahr sind. Allerdings würde ich dann denken, dass es zu spät ist. Wenn nicht, dann waren sie wohl nicht so wichtig wie er.
Im Wirtshaus. Warum macht Sven Nirka auf Praioslobs Trauer aufmerksam? Das erscheint mir seltsam. Welcher Kerl, der Kopfgeldjäger ist, macht sich etwas aus den Tränen eines anderen Mannes in einer Schenke??? Da kam ich auch irgendwie nicht mit klar.

Der Schockmoment schlechthin: Nirka liebäugelt mit (!) Sven.  :ernst:   Sorry, ich kann da überhaupt nicht mitgehen. Dann taucht sie auch tatsächlich noch bei ihm auf ( Vorwand: der Dolch *hüstel*) und  :o  er zündet Kerzen an!  :-\   ich bin überfordert mit diesem Sven, vielmehr mit dem Nirka-Sven-Ding! Nirkas Haltung ändert sich ständig irgendwie, mal ist sie sauer, wenn er "Wolfsmädchen" sagt, dann  sabbert sie ihm wieder hinterher  :sabber:  ich kriege das nicht zusammen! Nirka entwickelt sich -für mich-derart widersprüchlich, dass es schwieriger wird, den Draht zu ihr zu halten, was mich sehr besorgt!  :'(   ich befürchte, die werden doch echt noch in der Kiste landen miteinander  ::)  Da habe ich gar keine Lust drauf....mir ist Nirka zu wankelmütig.
Ich sehe das ganz anders. Die Liebe, die Liebe sie ist nun mal rigoros, schaut nicht danach, ob jemand Gegner ist oder nicht (siehe Romeo und Julia, West Side Story). Sven hatte sich sofort verliebt und Nirka auch. Das war schon klar. Nun hofft er darauf, dass sie ihn versteht und zu ihm Vertrauen hat unabhängig von seiner Aufgabe. Er kann das Trennen. Er ist ein empathischer Mensch. Die Sache mit Praioslob ist doch klar. Er merkt, dass der Mann traurig ist und will ihn ablenken. Der Rat ist ein freundschaftlicher. Er zeigt gleichzeitig, dass da ein Mensch in dem Gegner steckt. Ich fand es traurig, dass er so ein absolutes Vertrauen von ihr verlangt, aber schon eine Herausforderung. Ich denke Nirka war auch nicht begeistert, dass Zidaine entdeckt wurde. Sie hat schon gemerkt, dass Sven sie nicht als zu fangende Frau eingeladen hat, sondern als Frau, in die er verliebt ist. Seine Prüfung ist allerdings sehr hart. Eigentlich sollte er mehr Respekt haben, dass sie sich absichert, als vorher. Aber es war wohl der Test, ob sie ihn auch als Menschen sieht und hinter die Fassade des Berufes schauen kann. Der Wankelmut Nirkas ist mir sehr verständlich, sie hat eigentlich zwei Männer vor sich, den einen, der sie gefangen genommen hat und sie an die Stadt übergeben will und der andere, der in sie verliebt ist und sie respektiert und in den sie auch verliebt ist. Da ist es schwer, eine gerade Linie zu fahren.

Das Duell zwischen Isora und HernSen war auch nicht meins. Einzig Praioslob punktet da bei mir, den Kämpfern kann ich nichts abgewinnen.
Ich fand den Kampf nun wieder richtig toll. Spannend, wie ein Kampf ausgeht mit Scholaren einer Kampfschule und einem durch die Abenteuer ausgebildeten Kämpfer. Dabei der Wolfsbiss. Jetzt wissen wir, wie er alle besiegt hat. Schade, dass keine mal beobachtet hat und diesen Schlag studiert (von seinen Opfern) Schlau wäre es gewesen, erst in seine Schule zu gehen und ihn zu studieren, von ihm zu lernen und ihn dann zu besiegen, aber da ist sie eben, die elfische Arroganz!
Dann die ganzen Gottheiten, da fühle ich mich auch überfordert oder habe zum ersten Mal das Gefühl, dass mir da Hintergrundwissen fehlt! Bislang hatte ich den Eindruck so nicht. Aber ich komme mit den zig Göttern und Namen nicht zurecht. Wer? Wie? Wann? Wo? Was? Zuviel Input in einem Abschnitt, der ansonsten auch wieder so vor sich hinplätschert.
Bist du vielleicht ein Elf?
Ihr sehr schon, ich tue mich (leider  :'( ) auch mit diesem Abschnitt schwer. Zu viel verschiedene Informationen, viele Örtlichkeiten, die für sich genommen schön sind, aber so abgehetzt werden und nur kurz angerissen werden....so, als müsse man eine Station auf einer Liste abhaken. Es fühlte sich für mich nicht stimmig an...ist vielleicht auch schwierig zu beschreiben. Aber und das muss ich leider sagen, für mich das erste mal überhaupt in der Saga, dass ich so einen Hänger habe.  :'(
Tja, stell Dir vor, Du bist eine Truppe, die weiß, dass sie im Rennen hinten liegt und sie muss so schnell wie möglich wieder aufschließen, also ist überall Hektik angesagt. Dazu kommt eine Feier in einer Stadt, die also auch zu Aufregung und Eile führt. Ich finde diese Situation kommt gut rüber.
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2017, 23:11:33 von Rhea »

Offline Krassling

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Stehen die Götter viell. im Glossar?
Efferd, Ingerimm, Praios, Rahja, Travia und einige weitere stehen drin; Peraine allerdings nicht.
Was mir immer schwer fällt, ist die Götter den verschiedenen Völkern zuzuordnen. Da wäre eine Übersicht hilfreich.
Was meinst du denn mit Götter Völkern zuordnen?
Es gibt die Zwölfgötter, welche von einer Mehrheit der Menschen angebetet werden. Alle oben genannten.
Es gibt Swafnir, den in erster Linie die Thorwaler anbeten.
Und dann hatten wir noch das lustige Quartett der Götter, die einmal von Elfen angebetet wurden. Da waren Orima, Pyr Dakon (oder so ähnlich) Zerzal und Nurti. Simia wurde von den Hochelfen verehrt, findet sich aber auch im heutigen Pantheon der Menschen als Nebengottheit wieder.
Die Thorwaler verehren bis zu einem gewissen Grad ja auch Zwölfgötter, wie zum Beispiel Travia. In sofern ist die Zuordnung von Göttern zu Völkern nicht ganz einfach.

 

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