Autor Thema: 05 - Ende Kapitel 2 (S. 205 "Während die Morgendämmerung ..." - 246)  (Gelesen 584 mal)

Offline Heimfinderin

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Hier könnt Ihr von Seite 205 ("Während die Morgendämmerung ...") bis Seite 246 schreiben.

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Liebe Grüße
Barbara

Offline TippendeTastatur

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Auf S. 216 erinnern sich Phileasson und Ohm an die Schwitzhütte in Riva! Ja, das war wirklich eine köstliche Stelle! Ich erinnere mich gerne zurück! :D

Hmmm, aaaaaber.....ich hadere etwas mit diesem Abschnitt. Die Stimmung in diesen mückenverseuchten Sümpfen ist wirklich trefflich beschrieben. Natürlich wartet man darauf, dass die Gefangenen sich befreien können. Die Spannung steigt also. Gowin kümmert sich fast zu rührend um Nirka und die anderen. Er salbt sogar ihre Wunden. So sehr mich das auch anrührt und so sehr ich das Nirka auch gönne, desto weniger geht es mit meiner Vorstellung eines Kopfgeldjägers überein. Nun mag man anführen, dass sein Interesse ja der Unversehrtheit seiner "Beute" gilt, da er ja ansonsten leerausgeht. Man kann auch anzweifeln, ob ein Kopfgeldjäger per se ein schlechter Mensch sein muss ( es gibt Gründe warum er auf das Geld angwiesen sein könnte usw. usw.) Dennoch geht mir hier das "Gesalbe" dann doch zu weit. So sehr es mir Gowin sympathisch macht....auf irgendeine Art "stört" es mich an dieser Stelle etwas.
Vielleicht, weil es der Entführung /Gefangenschaft die "Schärfe" nimmt. Man ahnt ja ohnehin, dass Nirka sich bald von ihrer anderen Seite zeigen wird, da hätten die Gefangenen vorher vielleicht doch noch etwas leiden können. (Wer sagt z.B dass es weniger Kopfgeld gibt, wenn man sich mit den Frauen zuvor etwas "vergnügt" hat. Das wäre doch spannend gewesen, zu sehen, wie Zidaine damit umgeht, oder wie Nirka sie davor dann gerade noch rettet) Das hätte noch etwas mehr Spannung reingebracht.
Ähnlich sehe ich es mit Nirkas Verwandlung. Dass sie ihre Leute befreien wird, war mir persönlich ebenfalls etwas zu vorhersehbar.

Nirka ist eine meiner absoluten Lieblingsfiguren...vielleicht bin ich daher etwas kritischer, als bei anderen Figuren. Auch ihre Verwandlung hat mir irgendwie nicht ganz so gut gefallen, wie die Male zuvor. Vielleicht, weil die Schilderung etwas kompliziert war, durch die Gegebenheiten der Fesseln? Ich weiß es selbst nicht so genau. Die Haare haben sie z.B gekitzelt, als sie aus den Poren wuchsen....da hat mir noch etwas das Animalische gefehlt, oder noch eine Prise mehr davon. Auch wenn die innere Zerrissenheit Nirkas betont wird, wie sie schwankt zwischen Verstand und Instinkt, so hätten für mich die wölfischen Instinkte im Falle der blutenden Wunde Oberhand gewinnen müssen. Immerhin ist sie "frisch" verwandelt...dürstet länger, ist ausgehungert...gut, vielleicht ist der menschliche Verstand so kurz nach der Wandlung noch präsenter, als zu einem späteren Zeitpunkt....dennoch wäre hier das Töten der Beute ein weiterer spannender Punkt gewesen. (Wenngleich Gowin mir leidgetan hätte!) Es hätte Nirkas animalische Seite klar abgegrenzt von ihrer menschlichen. Nun verwässert der Wolf....man weiß, im Zweifel "denkt" , "fühlt" und "handelt" sie doch wie ein Mensch. Das wiederum macht sie vorhersehbarer für mich, nimmt mir etwas Spannung. Auch die Tatsache, dass sie die Ottjasko nun eindeutig als ihr Rudel wahrnimmt und anerkennt, macht mir etwas Bauchschmerzen. Vielleicht ging mir das einfach etwas zu schnell....vielleicht unterschätze ich aber doch einfach ihren menschlichen Anteil und erwarte "zuviel" Wolf. Da bin ich mir selbst noch nicht im Klaren, schätze ich.

Der Pakt bis Valussa, den Phileasson mit Sven beim Angeln schließt, ist mir nicht ganz verständlich. Und was ist dann? Wenn sie ankommen??? Verzichten die Kopfgeldjäger jetzt auf ihre "Beute"? Das hat mich etwas verwirrt.
Wie habt ihr das aufgefasst?
Der Abschnitt dümpelt TROTZ der Befreiungsszene etwas vor sich hin, und hinterlässt bei mir etwas den Geschmack des brackigen Sumpfwassers zurück. :wegrenn:

Gut, mal sehen, was der nächste Abschnitt bringt UND wie ihr diesen Abschnitt empfunden habt!  :D
« Letzte Änderung: 04. Oktober 2017, 21:30:04 von TippendeTastatur »
Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Offline TippendeTastatur

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Achja und auf Seite 225 habe ich mich etwas an der Formulierung "....beinahe völlig verdeckt vom Blutgeruch......" gestört. Harmonischer eingefügt hätte sich für mich an dieser Stelle "überdeckt".   "Verdeckt" finde ich passender, wenn es um einen Gegenstand geht, der verborgen wird.

Das Ende mit der Rettung des Delfins /Wals....es zeigt mal wieder Phileassons Mannschaftsgeist....dennoch....auch hier zuviel "Zuckerguss"  ;D   Es war natürlich anrührend....eine Stunde tragen sie ihn bis zum "fließenden Wasser".....unseren Recken geht wohl nie die Puste aus. Gut, der Delfin gilt als Wal und damit Swafnir sei Dank, quasi als heilig....kann man durchgehen lassen. Aber sehr "süßlich" war es dennoch.  ::)
« Letzte Änderung: 04. Oktober 2017, 21:52:10 von TippendeTastatur »
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Offline Janesway

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Ehrlich gesagt habe ich für diesen Abschnitt irgendwie nicht viele Worte:

Dass Nirka sich früher oder später verwandeln würde, damit hatte ich auch gerechnet. Stellte sich dann als gar nicht so leicht dar aus ihrer Position heraus, aber ansonsten ereignete es sich so, wie es für mich zu erwarten war (Zidaine hätte ich eigentlich noch mehr zugetraut, aber dann hätte Sven sich auch nicht mehr auf einen Waffenstillstand eingelassen). Die anderen kamen zu Hilfe und obwohl er uns erst doch ach so sympathisch war, hatte unser neuer Lieblingself Dreck am Stecken. :-((

Auch die Tatsache, dass sie die Ottjasko nun eindeutig als ihr Rudel wahrnimmt und anerkennt, macht mir etwas Bauchschmerzen. Vielleicht ging mir das einfach etwas zu schnell....vielleicht unterschätze ich aber doch einfach ihren menschlichen Anteil und erwarte "zuviel" Wolf. Da bin ich mir selbst noch nicht im Klaren, schätze ich.
Warum sollte sie als "viel" Wolf nicht auch schnell ein neues Rudel suchen, um zugehörig zu sein und einen festen Rang zu haben? Oder fehlten die Revierkämpfe? Hätten auch was gehabt, aber natürlich Unruhe in die Gruppe gebracht, wenn sie geschaut hätte, wer mehr das Sagen hat. Hach, was hatte ich mir einen Satz erhofft, dass sie nicht nur ihre Gefährten gerochen hätte, sondern besonders ihr neues Alphatier. Team Nirkasson! ^^

Hatte ja meine Zweifel, dass es die gelben Moloche tatsächlich gibt. Dachte, Falnokul hätte sich das evt. nur ausgedacht, um einen Schuldigen zu benennen.
Hätte man Band 3 direkt vor Band 4 gelesen, hätte man sich wohl besser noch an Sven erinnert. Mir dämmerte es erst, als ich den Nachnamen las.

Dass alles gemütlich beim Angeln besprochen wird, kam mir sehr surreal vor. Immerhin waren alle erschöpft und dann nimmt Phileasson sich noch so viel Zeit und Ruhe. Das ist wohl echt so ein Thorwaler-Ding. Wir haben was wichtiges zu besprechen? -> Lass ma' angeln gehen. ;-) Eigentlich ganz charmant.

Der Waffenstillstand klingt wie eine halbe Verabredung, dass man knapp hinter Vallusa wieder aufeinander trifft. Ich hätte es anders gelöst als Phileasson und ihnen Waffen und Habe abgenommen, dann hätten seine Crew und er später nichts mehr zu befürchten. Vorerst. Dafür ist Phileasson wohl einfach zu gut (von seiner Gesinnung her) oder es liegt eben daran, dass beide Thorwaler sind, die in derselben Kultur beheimatet sind und deren Verständnis von Ehre alles andere nicht zulassen würde.

Die Geschichte mit dem Delfin sorgte dafür, dass die Gruppe bereits ans große Gewässer gefunden hat und diesbezüglich eigentlich nicht die Moloche noch um Hilfe bitten muss. Deswegen macht es schon sehr neugierig, welches Anliegen Ohm noch hat.
Liebe Grüße
Juliane

Offline TippendeTastatur

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Warum sollte sie als "viel" Wolf nicht auch schnell ein neues Rudel suchen, um zugehörig zu sein und einen festen Rang zu haben? Oder fehlten die Revierkämpfe? Hätten auch was gehabt, aber natürlich Unruhe in die Gruppe gebracht, wenn sie geschaut hätte, wer mehr das Sagen hat. Hach, was hatte ich mir einen Satz erhofft, dass sie nicht nur ihre Gefährten gerochen hätte, sondern besonders ihr neues Alphatier. Team Nirkasson! ^^



Ich weiß nicht, aber ich hätte mir für Nirka doch etwas mehr Reserviertheit (vorerst) gewünscht, so frei und wild, wie sie sich für mich in "Die Wölfin" dargestellt hat. Natürlich soll sie sie auch Zutrauen zur Ottajasko haben, aber, dass sie sich so schnell, so "glatt" einfügt....das ging mir dann irgendwie zu schnell. Sozialverhalten sprich Rudelverhalten sicherlich.....etwas Zurückhaltung, was zwischenmenschliche Emotionen angeht, hätte ihr etwas mehr  Unabhängigkeit bewahrt.
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Offline TippendeTastatur

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Die Geschichte mit dem Delfin sorgte dafür, dass die Gruppe bereits ans große Gewässer gefunden hat und diesbezüglich eigentlich nicht die Moloche noch um Hilfe bitten muss. Deswegen macht es schon sehr neugierig, welches Anliegen Ohm noch hat.

Und wie empfandest du die Tatsache, dass sie eine Stunde unterwegs waren (nach allem, was sie hinter sich hatten)?
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Offline Janesway

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Da habe ich keine große Meinung zu. Das fiel für mich in die Kategorie "Musste sein". Ein Kind Swafnirs in Nöten, da ist die Sachlage klar. Genauso wie schon beim Angeln keiner protestierte.
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Juliane

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Da habe ich keine große Meinung zu. Das fiel für mich in die Kategorie "Musste sein". Ein Kind Swafnirs in Nöten, da ist die Sachlage klar. Genauso wie schon beim Angeln keiner protestierte.

Ja, das war (für mich) auch der einzige Grund, warum ich mich damit anfreunden konnte. Ein "heiliges" Tier muss wohl eben einfach gerettet werden, komme was wolle.
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Offline Robert Corvus

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Die Stimmung in diesen mückenverseuchten Sümpfen ist wirklich trefflich beschrieben.
Ich hatte eine heftige Grippe, als ich die Episode in den Sümpfen geschrieben habe. Tagsüber Fieber, nachts schwitzen, morgens im klatschnassen Schalfanzug aufwachen. Dennoch war es eine sehr produktive Phase. Fieber und Sümpfe passen ja auch recht gut zusammen ...  :D

Gowin kümmert sich fast zu rührend um Nirka und die anderen. Er salbt sogar ihre Wunden.
Das tut Sven, der Anführer, nicht Gowin.  ;)

Man kann auch anzweifeln, ob ein Kopfgeldjäger per se ein schlechter Mensch sein muss ( es gibt Gründe warum er auf das Geld angwiesen sein könnte usw. usw.)
Ich glaube, in dieser Geschichte gibt es viele Figuren mit "verschobener Moral". Ist Beorn ein guter Mensch, weil er sich im Himmelsturm vor seine Leute gestellt und sie rausgehauen hat? Oder ein böser Mensch, weil er wehrlose Küstendörfer plündert? Vermutlich steckt - wie in jedem Menschen - Gut und Böse in ihm, und je nach Situation kommt mal das eine, mal das andere zum Vorschein.
Wenn Sven als Kopfgeldjäger erfolgreich sein will, muss er Gesuchte aufspüren, dingfest machen und bei seinem Auftraggeber abliefern. Er muss aber nicht notwendigerweise besonders brutal mit ihnen verfahren. In gewisser Weise erweist er sich als Vollprofi: Für ihn ist die Kopfgeldjagd ein Geschäft, er hat keine persönliche Fehde mit den Leute, die er gefangen nimmt.

Auch wenn die innere Zerrissenheit Nirkas betont wird, wie sie schwankt zwischen Verstand und Instinkt, so hätten für mich die wölfischen Instinkte im Falle der blutenden Wunde Oberhand gewinnen müssen. Immerhin ist sie "frisch" verwandelt...dürstet länger, ist ausgehungert
Ausgehungert ist sie nicht, sie hat ja eine Mahlzeit bekommen.
Ich denke, hier ist auch wichtig, dass sie eine Gestaltwandlerin ist, keine Werwölfin. Sie führt die Verwandlung bewusst herbei, und sie hat das inzwischen schon oft getan. Bei ihrer ersten Verwandlung, als kleines Mädchen, hat sie instinktiv den ersten Mann angegriffen, der ihr zu nahe gekommen ist. Aber später kann sie sich in der Nähe von Kuljuk und Crottet verwandeln, ohne dass sie jemanden anfällt, und auch in Niamhs Zauberwald greift sie die Gefährten nicht an und kann - wenn auch etwas mühsam - rationale Überlegungen anstellen. Da erscheint mir die Schilderung zur Szene in diesem Leseabschnitt konsistent.

Auch die Tatsache, dass sie die Ottjasko nun eindeutig als ihr Rudel wahrnimmt und anerkennt, macht mir etwas Bauchschmerzen. Vielleicht ging mir das einfach etwas zu schnell...
Sie ist ja nun bereits mehrere Monate mit Phileasson und seinen Gefährten unterwegs, und in Festum hat sie sich freiwillig ihm unterstellt ...

Der Pakt bis Valussa, den Phileasson mit Sven beim Angeln schließt, ist mir nicht ganz verständlich. Und was ist dann? Wenn sie ankommen??? Verzichten die Kopfgeldjäger jetzt auf ihre "Beute"? Das hat mich etwas verwirrt.
Im Militärjargon würde man sagen: "Waffenstillstand bis Vallusa".  ;)

Die anderen kamen zu Hilfe und obwohl er uns erst doch ach so sympathisch war, hatte unser neuer Lieblingself Dreck am Stecken.
Trau keinem Elf!  ;D

Hätten auch was gehabt, aber natürlich Unruhe in die Gruppe gebracht, wenn sie geschaut hätte, wer mehr das Sagen hat.
In Festum hat sie sich Phileasson bereits untergeordnet; sie wird (nach Shayas Prophezeiung) wie alle anderen auch den Eid auf die Ottajasko und insbesondere den Drachenführer geleistet haben müssen.

Hätte man Band 3 direkt vor Band 4 gelesen, hätte man sich wohl besser noch an Sven erinnert. Mir dämmerte es erst, als ich den Nachnamen las.
Genau, er tauchte erstmals in Riva auf und später wieder in Norburg.  ;)

Dass alles gemütlich beim Angeln besprochen wird, kam mir sehr surreal vor. Immerhin waren alle erschöpft und dann nimmt Phileasson sich noch so viel Zeit und Ruhe. Das ist wohl echt so ein Thorwaler-Ding.
Nein, es ist ein Männer-Ding.  ;D

Der Waffenstillstand klingt wie eine halbe Verabredung, dass man knapp hinter Vallusa wieder aufeinander trifft. Ich hätte es anders gelöst als Phileasson und ihnen Waffen und Habe abgenommen, dann hätten seine Crew und er später nichts mehr zu befürchten.
Ich glaube, da ist die Frage, wie weit man die anderen drängen kann, ohne dass sie anfangen, zu kämpfen. Tylstyr ist gefangen. Sie könnten auf die Idee kommen, ihm ein Messer an die Kehle zu setzen und damit ihren Abzug zu erpressen. Phileasson könnte mit Falnokul dasselbe tun - ein Patt. Oder sie könnten wirklich kämpfen, wobei die Kopfgeldjäger zwar vermutlich verloren hätten, aber auch Phileassons Ottajasko hätte geblutet. Er schützt seine Leute und gewinnt zumindest die Wegstrecke bis Vallusa.

Offline Janesway

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Dass alles gemütlich beim Angeln besprochen wird, kam mir sehr surreal vor. Immerhin waren alle erschöpft und dann nimmt Phileasson sich noch so viel Zeit und Ruhe. Das ist wohl echt so ein Thorwaler-Ding.
Nein, es ist ein Männer-Ding.  ;D
Als Inhaberin des Fischereischeins muss ich da widersprechen. :P Oder meinst du als Männer-Ding die Verbrüderung nach einer Rangelei (in diesem Fall Entführerei)? Ja, das passt schon eher. ;)
Liebe Grüße
Juliane

Offline Robert Corvus

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Oder meinst du als Männer-Ding die Verbrüderung nach einer Rangelei (in diesem Fall Entführerei)? Ja, das passt schon eher. ;)
Exaktamente. Männer müssen sich erst mal zeigen, was sie drauf haben, damit sie sich respektieren. Dann werden sie Kumpels. Kleinliche Zielkonflikte (wie dass der eine König der Meere werden und der andere ihn in den Kerker werfen will) stehen dem nicht entgegen.  ;D

Offline Xeledorn

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Der Sumpf mit seiner Wärme und den Mückenschwärmen war gut geschildert. In diesem Abschnitt haben mich besonders die Naturbeschreibungen unterhalten können.

Der Auftritt der Kopfgeldjäger war auch gelungen. Endlich ist Sven wieder da! Der "Colt Seavers" der Saga  ;D

Ich hatte auch schon fast nicht mehr damit gerechnet, dass sich die Romanze zwischen Nirka und Ihm noch anbahnt. Umso schöner, dass dies noch seinen Weg ins Buch gefunden hat.

Das Sven und Philly das Geschäftliche beim Angeln regeln war ein guter Zug. Leider konnte Philly sich ja nicht frei kaufen. Das hätte der Gruppe wohlmöglich weiteren Ärger erspart.

Die Hilfsaktion der Ottajasko fand ich ebenfalls sehr stimmungsvoll. Die haben wirklich alles gegeben um das Tier zu retten. Heilzauber und Wunder sind dann auch keine kleine Form der Hilfe. Man merkt die ganze Gruppe wollte richtig helfen.

Offline Robert Corvus

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Der Auftritt der Kopfgeldjäger war auch gelungen. Endlich ist Sven wieder da! Der "Colt Seavers" der Saga  ;D
Vielleicht zur Erklärung für diejenigen, die die Abenteuerkampagne nicht kennen: Dort tritt Sven Gabelbart im dritten Teil auf. Er setzt Phileasson zwischen Norburg und Festum zu.
Uns erschien das aber dramaturgisch ungünstig. Hier findet die Passage um Niamhs Zauberwald statt, und danach war es mit Blick auf die Spannungsbögen eher ungünstig, die Reise nach Festum noch mit einer Kopfgeldjäger-Episode anzureichern. In Silberflamme dagegen kam es uns gelegen, einen Grund zu liefern, aus dem Phileasson Vallusa einige Tage später als Beorn erreicht - was für den weiteren Fortgang der Geschichte wesentlich ist.  ;)

Die Hilfsaktion der Ottajasko fand ich ebenfalls sehr stimmungsvoll. Die haben wirklich alles gegeben um das Tier zu retten. Heilzauber und Wunder sind dann auch keine kleine Form der Hilfe. Man merkt die ganze Gruppe wollte richtig helfen.
Das war für mich eine gute Gelegenheit, zu zeigen, dass Phileassons Ottajasko zusammensteht - nicht nur, um gegen Gefahren zu bestehen, sondern auch, um gemeinsam etwas Positives zu erreichen. Sogar dann, wenn einzelne Mitglieder nicht unbedingt nachfühlen können, was den Thorwalern so wichtig daran ist, einen Delfin zu retten. Sie helfen mit, weil es ausreicht, zu wissen, dass es den anderen etwas bedeutet.

Offline Murkxsi

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Kopfgeldjäger sind nun die Täter, die die Gefährten überfallen haben.  Und dabei ein alter Bekannter: Sven Gabelbart, der anscheinend ein Auge auf Nirka geworfen hat.

Überraschung: Falnokul ist der Vater einer der Kopfgeldjäger und hat alle verraten. Schade, der Elf hätte mehr Potential gehabt und ist nun so plötzlich verschwunden, wie er aufgetaucht ist. Ich hätte ihn gerne wegen seiner Kodderschnauze als neues Teammitglied gesehen.

Die Art und Weise, wie Phileasson das Problem löst, war eher befremdlich: Beim Angeln? Ist das typisch thorwaldisch? Irgendwie kam mir die ganze „Befreiungsszene“ sehr seltsam vor und ich konnte damit irgendwie nicht so viel anfangen.

Oder meinst du als Männer-Ding die Verbrüderung nach einer Rangelei (in diesem Fall Entführerei)? Ja, das passt schon eher. ;)
Exaktamente. Männer müssen sich erst mal zeigen, was sie drauf haben, damit sie sich respektieren. Dann werden sie Kumpels. Kleinliche Zielkonflikte (wie dass der eine König der Meere werden und der andere ihn in den Kerker werfen will) stehen dem nicht entgegen.  ;D

Das ist natürlich ein gutes Argument. –Trotzdem fand ich die Szene irgendwie seltsam. Beorn hätte dem Kerl die Augen aus dem Kopf gespießt und wäre nicht mit ihm Angeln gegangen.

Auf S. 216 erinnern sich Phileasson und Ohm an die Schwitzhütte in Riva! Ja, das war wirklich eine köstliche Stelle! Ich erinnere mich gerne zurück! :D

Ja, das ist auch einer meiner Lieblingsszenen, die werde ich auch nicht vergessen. In der Sauna ist es nur ein wenig gemütlicher als im Sumpf.


Der Abschnitt dümpelt TROTZ der Befreiungsszene etwas vor sich hin, und hinterlässt bei mir etwas den Geschmack des brackigen Sumpfwassers zurück. :wegrenn:
 

Ich hatte die gleichen Schwierigkeiten mit diesem Abschnitt und konnte einiges nicht richtig zuordnen. Zum Beispiel fehlt mir irgendwie noch eine Passage, wie sie auf die Kopfgeldjäger treffen. Auch dass diese so schnell aufgeben, finde ich seltsam. Ich hätte gedacht,  sie würden zumindest versuchen zu flüchten. All das las sich für mich nicht ganz so rund. Vielleicht habe ich aber auch einfach irgendetwas nicht mitbekommen? Etwas überlesen?   :-\ ???
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Offline Murkxsi

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Die Stimmung in diesen mückenverseuchten Sümpfen ist wirklich trefflich beschrieben.
Ich hatte eine heftige Grippe, als ich die Episode in den Sümpfen geschrieben habe. Tagsüber Fieber, nachts schwitzen, morgens im klatschnassen Schalfanzug aufwachen. Dennoch war es eine sehr produktive Phase. Fieber und Sümpfe passen ja auch recht gut zusammen ...  :D

Oh.... das könnte natürlich auch der Grund sein   >:D :unschuldig:
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