Autor Thema: 05 - Ende Kapitel 2 (S. 205 "Während die Morgendämmerung ..." - 246)  (Gelesen 361 mal)

Offline Robert Corvus

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Aber dass es keine Molochen sein konnten war mir auch klar. Denn bei der Entführung wurde ja erwähnt, dass sie Nujuka - Nirkas Muttersprache-  gesprochen haben.
Gut aufgepasst.  ;)

Und was wird das noch mit ihm und Nirka? Entwickelt sich da wohl was?
:flirt: :herz:

Dass Nirka sich verwandelt um die anderen zu befreien war vorhersehbar. Nun ist der Wolf wohl endgültig aus dem Sack. Das wird sich in der Otta jetzt nicht mehr verheimlichen lassen.
Das war er eigentlich schon in Niamhs Zauberwald ... Dennoch spricht Hern'Sen ungern darüber.

Offline Bernhard H.

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Ich merke, es fehlen einfach Beorn-Szenen um den Sümpfen etwas von ihrer Tristesse zu nehmen :-) :-) :unschuldig:

Offline odenwaldcollies

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Eine weitere Frage: Folgt Pardona überhaupt der Spur der Silberflamme - oder ihren eigenen Interessen, sodass das Tal mit der Prophezeiung vielleicht gar nichts zu tun hat?  ;)

Ich tendiere momentan dazu, dass die Suche nach der Silberflamme und Pardonas eigenen Interessen identisch sind, dass sie diese Waffe, die gegen ihren Meister verwendet werden könnte, den Gegnern vorenthalten kann. Hm, wenn sie die Waffe berühren könnte, würde ich ihr glatt zutrauen, dass sie versucht, sich gegen ihren Meister aufzulehnen, aber da müsste ihr schon was einfallen, wie sie die Waffe verwenden (lassen) kann.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Aber dass es keine Molochen sein konnten war mir auch klar. Denn bei der Entführung wurde ja erwähnt, dass sie Nujuka - Nirkas Muttersprache-  gesprochen haben. Wieso sollten also die Sumpfbewohner diese Sprache sprechen?

Und ich Dödel dachte, was für ein Zufall, dass die Molochen Nujuka sprechen  :D

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Ich merke, es fehlen einfach Beorn-Szenen um den Sümpfen etwas von ihrer Tristesse zu nehmen :-) :-) :unschuldig:

Zugegeben, bei Beorn war bisher mehr los - jedenfalls kommt er vorwärts  :D
Liebe Grüße
Karin

Offline Murkxsi

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Offene Frage: wie kommt Phileasson jetzt auf die Spur des Tales, nachdem der Geist weg ist?

Ich habe die Vermutung, dass da Lailath oder ihr Geist noch eine Rolle spielen wird.

Genau die Idee kam mir auch schon, auch wenn ich nicht genau weiß, wie und wann. Ihr Geist müsste rein theoretisch ja an dem Ort sein, wo Erm Sen sie eventuell getötet hat, falls er das hat. Genau wissen wir das ja noch nicht.
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Offline Rhea

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Es arbeitet sich so durch die Sümpfe und ich bin weit abgeschlagen.

Ich fand den Abschnitt spannend. So leicht war es ja für den Wolf nicht, sich aus den Fesseln zu befreien und das auch noch so schnell, dass es nicht bemerkt wird. Erstaunliche Beherrschung und kluge Voraussicht von Nirka.

Ich hatte auch kein Problem mit dem netten Entführer. Warum sollte er nicht bedauern, ein Mädchen, das ihm gefällt fesseln zu müssen. Warum sollen Kopfgeldjäger brutal sein? Es ist ihr Job und er hat seine Ehre. Das zeigt sich auch dann, als er sich den Auftrag nicht abkaufen lässt. Sven ist ein kluger und bedachter Führer. Die Lösung mit dem Angeln fand ich wirklich toll. Ich dachte erst, es wird ein Wettbewerb, wer zuerst oder wer den größten Fisch fängt. Aber eigentlich ist es nur eine andere Art zu sagen: lass uns mal in aller Ruhe unter vier Augen reden.
Es zeugt von Selbstvertrauen und Ehrgefühl und Menschenkenntnis.
(Irgendwie hatte ich in diesem Abschnitt öfter den GEdanken, wer da wohl schlecht gewürfelt hat  :))

Der Elf, ich glaube irgendwie nicht, dass es schon vorbei ist und ich bin gespannt, was ihn dazu getrieben hat, bei der Bande mitzumachen. Er ist irgendwie frustriert von seiner Art. Vermutlich, weil sie sich so wegdrängen lassen aus dieser Welt? Ich hoffe wir sehen ihn wieder. So ganz abwegig ist es ja nicht, denn es ist ja nur ein Waffenstillstand, also wird der Kampf noch geführt. Mal sehen wo und wann und mit welchem Erfolg. Beide Führer sind klug.

Der Delphin. Es wäre ein schlechtes Omen gewesen, wenn der Delphin gestorben wäre, oder? Bei der Gläubigkeit, die auch die Thorwaler haben, würde ich denken, dass sie sich das auf keinen Fall leisten würden. Ich fand es aber auch eine schöne Szene wie da zusammengearbeitet wird.

Irulla und ihre Spinne. Wer kann dem Widerstehen, sich vorzustellen wie diese Spinne ihre Fliege abgibt. Es ist ein köstliches Bild. Ich würde in der Realität sehr weit wegrennen, aber hier kann ich es mir vorstellen und schmunzeln. Ja, ich mag Irulla und ihre Spinne auch.

Die Verwandlung kam mir irgendwie seltsam vor. Es war so, als würde bei der Beibehaltung der Menschlichkeit jemand von außen helfen. Kann H'ern Sens Gedanken beeinflussen? Ist er mehr als er scheint? Mit diesem Namen? Oder klang es nur für mich so.
Gewundert habe ich mich über Zidaine. Diese Beherrschung. Ich habe den Entführer schon tot gesehen. Nun ist er nur ein wenig angetrampelt.
« Letzte Änderung: 12. Oktober 2017, 18:48:51 von Rhea »

Offline Rhea

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Ich merke, es fehlen einfach Beorn-Szenen um den Sümpfen etwas von ihrer Tristesse zu nehmen :-) :-) :unschuldig:

Zugegeben, bei Beorn war bisher mehr los - jedenfalls kommt er vorwärts  :D
Vielleicht ist es einfach die Bordellgeschichte, die war nun mal was ganz anderes, als vergiftet zu werden und überwältigt, was ja bei vielen Räubergeschichten passiert. Aber dafür kommt Beorn nur durch Zufall vorwärts und mit Hilfe Pardonas.
Ja, für mich zum Erzählen wäre die Kombination aus Humor und Grusel schon ganz nett, passt aber nicht überall. Dagegen sind auf Phileassons Otta viele Helden und wenn ich die Geschichte mit dem Delphin erzähle, so auf dem Markt, wo die Frauen zuhören, da wird's in der Kasse klingeln, das wohl!

Offline Rhea

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Eine weitere Frage: Folgt Pardona überhaupt der Spur der Silberflamme - oder ihren eigenen Interessen, sodass das Tal mit der Prophezeiung vielleicht gar nichts zu tun hat?  ;)

Ich tendiere momentan dazu, dass die Suche nach der Silberflamme und Pardonas eigenen Interessen identisch sind, dass sie diese Waffe, die gegen ihren Meister verwendet werden könnte, den Gegnern vorenthalten kann. Hm, wenn sie die Waffe berühren könnte, würde ich ihr glatt zutrauen, dass sie versucht, sich gegen ihren Meister aufzulehnen, aber da müsste ihr schon was einfallen, wie sie die Waffe verwenden (lassen) kann.
Ich denke mal, sie muss vor allem verhindern, dass das Schwert in die für sie falschen Hände gerät, da es ja gegen die Diener des Namenlosen geschmiedet wurde (also auch gegen sie selbst? Sicher kann sie es deshalb nicht berühren).

Offline Robert Corvus

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    • Robert Corvus
Ich fand den Abschnitt spannend.
:freu:

Der Elf, ich glaube irgendwie nicht, dass es schon vorbei ist und ich bin gespannt, was ihn dazu getrieben hat, bei der Bande mitzumachen. Er ist irgendwie frustriert von seiner Art. Vermutlich, weil sie sich so wegdrängen lassen aus dieser Welt?
In diesem Zusammenhang ist vielleicht interessant, dass die Waldelfen (Falnokuls Volk) das "zivilisationsscheueste" Elfenvolk Aventuriens sind. Ihre Lebensweise gilt als am ursprünglichsten. Das Gegenteil davon sind die Auelfen (Salarins Volk), die vergleichsweise häufige Kontakte zu Menschen pflegen.

Es wäre ein schlechtes Omen gewesen, wenn der Delphin gestorben wäre, oder?
Ohm hätte es auf jeden Fall so gesehen ...

Offline Krassling

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Die anderen kamen zu Hilfe und obwohl er uns erst doch ach so sympathisch war, hatte unser neuer Lieblingself Dreck am Stecken.
Trau keinem Elf!  ;D
Herr Corvus, sie sind falsch abgebogen. Das war ein anderes System.
Obwohl ich Ihnen natürlich nicht widersprechen möchte. Ganz besonders in diesem Fall.

Offline Krassling

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Der Abschnitt erschien mir zwischenzeitlich etwas zäh. Die Story zog sich etwas, zumal die Hinweise auf Falnokul schon in den vorderen Abschnitten immer deutlicher wurden. Das durch die Sümpfe wandern und sich überrumpeln lassen war vermutlich realistisch, aber irgendwie unbefriedigend. Umso schöner, das Asleif das auf eine sehr Phileassonsche Art löst. Ein Waffenstillstand beim Angeln. Sehr nett. Unterstreicht auch noch mal die Unterschiede zu Beorn.

Irulla
Die Einwürfe von ihr sind ja immer sehr sparsam, aber wohlgezielt. Ich hoffe, dass sie in künftigen Bänden auch entsprechend zu ihrem Recht kommt. Aber dafür müssen die ganzen Sentimentalen wohl erst mal ihre Hausaufgaben machen.
Zitat von: Seite 214
Irulla war sicher, dass sie vor dem Tod zurückscheuten und ihren Gegnern dieses Geschenk bewusst vorenthielten.
Auch der Einsatz der Spinne als Fliegenspender war natürlich sehr gelungen.
An dieser Stelle darf ich mir vielleicht auch eine weiterführende Frage erlauben. Wenn ich es recht in Erinnerung habe, behauptete Bernhard einige Figuren der Saga aus rechtlichen Gründen austauschen zu müssen. Den genauen Hergang kenne ich natürlich nicht, aber ich gehe davon aus, dass auf diese Weise aus Raluf Ragnor wurde und der Zwerg Eigor durch Irulla ersetzt wurde. Im Rahmen dieser Aktion wurden aus dem zwergischen Faible für Geistergeschichten der Todesfetisch. Mich persönlich erinnert das irgendwie immer an die Slayer aus dem WHF Universum, die sich auf der Suche nach einem würdigen Tod in die verrücktesten Aktionen stürzen. Wäre es möglich hier etwas mehr zu Genese dieser Figur zu erfahren?

Offline Krassling

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Die Delphin-Aktion war irgendwie die einzige wo ich einen Moment wirklich konsterniert war. Robert hat ja die Bedeutung zur Illustration des sozialen Gefüges in der Gruppe erläutert, aber ich komme immer noch nicht ganz drauf klar.
Man wandert hoffnungslos abgehängt und gebeutelt durch die Sümpfe und dann fällt diesen Glückspilzen einfach so die Rettung eines Delphins vor den Augen der lokalen stark Efferd-gläubigen Bevölkerung vor die Füße?

Oh man, das ist echt ein bisschen viel Dusel. Aber man sagte dem Foggwulf ja auch schon nach, er sei ein Glückspilz.  ::)

Offline Robert Corvus

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Wenn ich es recht in Erinnerung habe, behauptete Bernhard einige Figuren der Saga aus rechtlichen Gründen austauschen zu müssen. Den genauen Hergang kenne ich natürlich nicht, aber ich gehe davon aus, dass auf diese Weise aus Raluf Ragnor wurde und der Zwerg Eigor durch Irulla ersetzt wurde.
Die meisten Figuren, die in den Abenteuern als Mannschaftsmitglieder von Phileasson beschrieben wurden, sind ehemalige Spielfiguren aus Bernhards Spielgruppe. Die rechtliche Problematik, die sich eventuell daraus hätte ergeben können, ist sicher gegeben (selbst, wenn man ziemlich sicher jeden Prozess gewonnen hätte, will man sich mit so etwas nicht herumplagen), aber noch wichtiger ist eigentlich, dass man niemandem auf die Füße treten will. Wenn der Raluf-Spieler gelesen hätte, dass "seine Figur" bereits am Ende des ersten Bandes den Löffel abgibt, hätte ihn das betrüben können.
Deswegen war bereits im ersten Arbeitstreffen klar, dass wir alle Figuren weglassen, die keine tragende Rolle haben. "Tragende Rolle" bedeutet dabei primär, dass sie in den aventurischen Kanon Eingang gefunden haben. Galandel Yetimutter (bei uns "Mutter der Schrate") wird zum Beispiel in mehreren Quellenbänden zitiert, Crottet ebenso. Ranulf nicht.
Da ich den Phileasson-Strang schreibe, habe ich mir auch die Mannschaft zusammengestellt. Ragnor war insofern ein Ersatz für Ranulf, als ich einen archetypischen Thorwaler dabeihaben wollte. Eigor habe ich von vornherein nicht in Erwägung gezogen. Irulla ist eher eine Entsprechung von Ynu aus der Abenteuerkampagne, und ich würde auch vermuten, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen wäre, eine Waldmenschenfrau zu "rekrutieren", wenn Ynu nicht in den Abenteuern stünde. Dieser Anstoß war allerdings auch schon der einzige Impuls, den die Figur Ynu gegeben hat, danach habe ich Irulla entsprechend der Erfordernisse der Geschichte(n) gestaltet, die ich erzählen möchte.

Offline Delena

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Na Sven kümmert sich aber mehr um Nirka, als man es von einem Kopfgeldjäger, der nur seine "Ware" in einem guten Zustand abliefern will, erwarten würde ;)

Dass die Ottajasko von Kopfgeldjägern gejagt wird, damit hätte ich nicht gerechnet. Gibt es diese Molochen denn nun wirklich?

Die Verwandlung von Nirka hätte ich mir massiver vorstellt. So in etwas alle Fesseln sprengend, wenn die Wölfin an die Oberfläche kommt. Nachvollziehbar war es so wie es beschrieben wurde aber auch, sonst hätte Nirka wahrscheinlich zu früh die Aufmerksamkeit des Wächters auf sich gezogen.

Obwohl ich Spinnen so gar nicht mag, fand ich Irulla und Orkengriff wirklich super. Eine Spinne, die ihren Fang der Gruppe zuliebe abgibt, sehr cool  ;D

Der Anti-Elf ist also der Verräter, na das hatten hier einige ja schon vermutet.

Und ich Dödel dachte, was für ein Zufall, dass die Molochen Nujuka sprechen  :D

 :D

Eine weitere Frage: Folgt Pardona überhaupt der Spur der Silberflamme - oder ihren eigenen Interessen, sodass das Tal mit der Prophezeiung vielleicht gar nichts zu tun hat?  ;)

Ich tendiere momentan dazu, dass die Suche nach der Silberflamme und Pardonas eigenen Interessen identisch sind, dass sie diese Waffe, die gegen ihren Meister verwendet werden könnte, den Gegnern vorenthalten kann. Hm, wenn sie die Waffe berühren könnte, würde ich ihr glatt zutrauen, dass sie versucht, sich gegen ihren Meister aufzulehnen, aber da müsste ihr schon was einfallen, wie sie die Waffe verwenden (lassen) kann.

Das denke ich auch. Pardona will die Silberflamme nur, damit sie nicht gegen ihren Meister verwendet wird. Die Prophezeiung wird sie nicht wirklich interessieren.
Liebe Grüße
Claudia

 

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