Autor Thema: 04 - Anfang Kapitel 2 (S. 161 - 204 "... ein weiter Weg.")  (Gelesen 667 mal)

Offline Murkxsi

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Die Zidaine-Thematik ist diejenige, die am stärksten von den Leserunden beeinflusst ist. Wir hatten eine andere Entwicklung für ihren Handlungsstrang vorgesehen. Aber einige Ideen und Gedankenspiele in den Leserunde gefielen uns so gut, dass wir überprüft haben, ob wir das noch in eine andere Richtung biegen können. So, wie wir es nun ausgestaltet haben, ist es keine genaue Umsetzung von Überlegungen aus der Leserunde - ein bisschen müssen wir uns ja auch noch selbst ausdenken.  ;) Aber ohne die Leserunden wäre ihre Geschichte ganz sicher anders verlaufen.
 
Das finde ich sehr interessant und ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass wir da doch so viel Einfluss nehmen können. Mir persönlich gefällt das sehr gut, weil Zidaine wirklich ein außerordentlich interessanter und vielfältiger Charakter ist, der sich noch in alle Richtungen entwickeln kann und immer für Überraschungen gut ist. 

Aber wichtig ist erstmal, dass es keine Opfer gibt.
Noch nicht.  >:D

Oh je….. ich ahne Böses. Es gab ja schon lange keine Opfer mehr…. :o :o :o


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Offline Murkxsi

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Da kommt doch die Frage auf: Haben wir es wirklich (noch) mit Beorn, dem Blender zu tun? Ist Beorn noch der Beorn, der gestartet ist? Hat Pardona da vielleicht was gedreht? Auffällig ist für mich schon, dass Beorns Selbstwertgefühl ordentlich gelitten hat bzw. dass er ganz anders an sich zweifelt, als zu Beginn der Reise. Da strotze er ja vor Selbstüberzeugung. Aber gut, mit dieser Pardona im Nacken, hat er es ja auch nicht leicht. Die Frage ist eben, ist Beorn am Ende noch Beorn, der Blender? Oder verändert er sich weiterhin so stark?

Ich denke, dass keiner mehr derjenige sein wird, der er vor der Fahrt war. Das kann man an unseren Travia-Geweihten ja nun ganz deutlich erkennen. Aber auch alle anderen verändern sich, erhalten neue Wahrheiten oder Erkenntnisse, werden härter oder weicher. Eine Reise verändert einen immer und so eine besondere Reise wie diese erst Recht.
Und ganz besonders, wenn so eine reizende Dame wie Pardona mitspielt  :D
Motto: Leben und leben lassen

Offline Xeledorn

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  • Glüht der Lauf, blüht Frieden auf!
Mhhh schade, irgendwie fühle ich mich gerade als Kenner der Abenteuer etwas ausgeschlossen von den Diskussionen, weil ich meine, auf viele der Fragen bereits die Antworten zu kennen ( wie steht Pardona zu vielem, was sind ihre Beweggründe, wer sind die Attentäter im Bootshaus) und will dann hier auch nicht spoilern mit meinen Vermutungen.

Man bräuchte schon fast 2 Threads zu jedem Leseabschnitt, einen in dem man mit dem Wissen der Kampagne im Rücken spekulieren kann und einen für die ausschließlichen Leser des Buches.

Kommen wir nun aber zu den Dingen die ich ansprechen möchte in diesem Leseabschnitt. Der Zidaine Teil hat mich sehr gefesselt. Ich will unbedingt wissen wie es weiter geht mit ihrem Rachefeldzug. Die Anrufung von Tyakra'man finde ich super gelungen und trifft zu 100% meinen Geschmack. Dämonen dürfen in den Augen der Paktierer keine sabbernden Ungeheuer sein, sondern sollten augenscheinlich freundlich und als Problemlöser auftreten. Deswegen fand ich es gut das Zidaine nach einem Mann in der Grotte gesucht hat. Die Paktänderung, 2 Seelen gegen die versprochene, ist spannend. Ich glaube ja, dass unser Praiot sowie Shaya auf der Abschussliste steht. 2 Geweihte als Preis für den versprochenen Tylstyr  >:D

Wir werden sehen.

Die Referenz hin zum 1000 Ogerzug und die Auswirkungen für die Stadt fand ich auch sehr stimmungsvoll. Der 1000 Ogerzug als Auswirkung des Scharlachkappentanzes Galottas gehört zu meinen liebsten Storyfäden im Metaplot des Schwarzen Auges.
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2017, 21:05:17 von Xeledorn »

Offline Cadeen

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Die Spannung steigt, Pardona hat ihrer Truppe einige Trümpfe verschafft, den Bettler angeworben, die Inschrift verändert und den Geist weggezaubert, ich glaube nicht das sie ihn erlöst hat, das liegt ihr bestimmt nicht. Nun ist die Frage, wie löst Phileasson dieses Rätsel?

Dieser kommt einfach nicht von der Stelle, wer hat den Weg zerstört, alle haben sich so auf Beorn  eingeschossen, wenn er dahinter steckt, müsste er Leute angeworben haben. Aber das glaube ich irgendwie nicht. Vielleicht die falsche Göttin, wohl eher auch nicht. Sie ist ziemlich eingebildet und hochmütig, das ist, meiner Meinung nach ihre größte Schwäche. Sie hat so was nicht nötig.

Das gemeinsame Becher Spiel fand ich auch sehr gelungen, da ist Harmonie und Sympathie in der Gruppe.  :bussi:
Sehr schön fand ich auch Zidaines Szene am Felsspalt. Sie gibt einiges an Einblick in ihre Vorgeschichte und ihren Charakter. Aber auch sie wird überfallen. Daher nehme ich an, dass da ein Plan dahintersteckt.

Mir hat hier auch die Episode mit Zidaine gefallen, sie war mir ja schon immer ein wenig unheimlich.
Die Stimmug im Wald,  keine Laterne und dann dieses kalte blaue Licht, toll beschrieben. Ich war da wirklich dabei, nur ich wäre nicht weiter gegangen. Aber ich kann ihr Verhalten verstehen, wer so etwas überlebt, der kann nicht normal bleiben. Ich bewundere, wie sie sich gerettet hat und jetzt kann ich auch verstehen, wie sie das geschafft hat.

Der Mörderstein, nur sie kann wohl nachvollziehen, wie es ist in so einem Loch zu stecken. Auch fand ich die Passage toll geschrieben, wo sie sich an die Nacht am Strand erinnert, so als ob es die Erinnerung einer Fremden ist und es bedauert, dass man ihr das auch genommen hat.
Nun erfahren wir auch, wie sie überlebt hat, etwas hat sie gerettet. Ganz "Kaufmannstochter" hat sie ein Geschäft mit einem Dämon gemacht (ganz ist ihr altes Ich dann doch nicht verschwunden und an ihrer Stelle hätte ich auch jeden Deal gemacht, um aus dem Loch zu kommen) und jetzt möchte sie Tylstyr mit einer neuen Vereinbarung retten.

Mir war klar, dass sie eigene Ziele hat, was hat sie vor? Will sie Beorn und Phileasson als Ersatz anbieten, es muss ja schon etwas besonderes sein, oder? Sie gehört irgendwie auf keine der beiden Seite, aber wenigsten hat sie sich verliebt, es besteht also noch Hoffnung. Hat es diesen Dämon wirklich gegeben, so wie es aussieht, ist er wohl nicht nur eine Einbildung gewesen. Sie ist sich so sicher, dass sie ihn an diesem Ort trifft und vielleicht spielt er ja auch eine Rolle im Geschehen.  Das war wohl der tiefste Einblick in ihr Innenleben.  Leider hat sie sich mit der Aktion dann doch leichtsinnig in Gefahr gebracht und das mit dem Arm hat mir richtig weh getan, ich habe da so meine Erfahrungen.

Dem größten Teil der Gruppe geht es ja zum Glück, etwas besser und sie werden nicht auch noch Gefangene. Also mir ist die Szene zwischen Falnokul und der Wirtin schon seltsam vorgekommen, er legt ihr die Wort ja gerade zu in den Mund. Ob er da vielleicht mehr als 35 Silberlinge verdienen möchte? Mal sehen ::) Bin gespannt wie die Befreiung klappt und wer dahinter steckt.  :)


Offline Robert Corvus

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Und ob vielleicht sogar Cellyna insgeheim für den Namenlosen arbeitet?
Was deutet darauf hin?

Zidaine hat auf jeden Fall einen Pakt mit einem der Dämonen geschlossen, der wohl so ähnlich heißt wie sie. Was das für einer ist, ist die Frage und ob der Namenlose dahintersteckt?
Im Glossar findet man einen passenden Eintrag, wenn man ein wenig sucht. Oder man geduldet sich noch einige Leseabschnitte ...  ;)

Die Referenz hin zum 1000 Ogerzug und die Auswirkungen für die Stadt fand ich auch sehr stimmungsvoll.
Diese Katastrophe hatte ich vor meiner Recherche gar nicht als relevant auf dem Schirm (obwohl sie auch im Abenteuer thematisiert wird). Als ich mich in Tobrien eingefühlt habe, wurde mir aber klar, dass dieser Heerwurm der Menschenfresser auch fünf Jahre später noch das Leben der Menschen in diesem Landstrich bestimmen muss.

Nun erfahren wir auch, wie sie überlebt hat, etwas hat sie gerettet. Ganz "Kaufmannstochter" hat sie ein Geschäft mit einem Dämon gemacht (ganz ist ihr altes Ich dann doch nicht verschwunden und an ihrer Stelle hätte ich auch jeden Deal gemacht, um aus dem Loch zu kommen) und jetzt möchte sie Tylstyr mit einer neuen Vereinbarung retten.
Ja, das ist eine mögliche Interpretation ... eine unter mehreren.  ;)

Dem größten Teil der Gruppe geht es ja zum Glück, etwas besser und sie werden nicht auch noch Gefangene. Also mir ist die Szene zwischen Falnokul und der Wirtin schon seltsam vorgekommen, er legt ihr die Wort ja gerade zu in den Mund.
Traut Ihr dem Anti-Elf, oder teilt Ihr Cadeens Bedenken?

Offline Murkxsi

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Und ob vielleicht sogar Cellyna insgeheim für den Namenlosen arbeitet?
Was deutet darauf hin?

Eigentlich nichts Konkretes, allerdings kommen mir seit spätestens Band 3 auch meine Zweifel, inwieweit sie ihr eigenes Spiel treibt und dass sie damit sicherlich nicht alleine sein könnte. Und da passt für mich einfach der Namenlose, weil er noch der große Unbekannte ist, ganz gut hinein. Cellyna ist interessiert am Wissen, der Namenlose an diverse Artefakte, die ihm gefährlich sein könnten. Das ist doch eine gute Kombination Aber natürlich könnte ich völlig auf dem falschen Weg sein und ist auch eigentlich nur so ins Blaue hineininterpretiert.

Wenn die Auflösung mit Zidaine noch in diesem Band erfolgt, werde ich mich natürlich gedulden. Das ist ja doch viel spannender.

Mhhh schade, irgendwie fühle ich mich gerade als Kenner der Abenteuer etwas ausgeschlossen von den Diskussionen, weil ich meine, auf viele der Fragen bereits die Antworten zu kennen ( wie steht Pardona zu vielem, was sind ihre Beweggründe, wer sind die Attentäter im Bootshaus) und will dann hier auch nicht spoilern mit meinen Vermutungen.

Man bräuchte schon fast 2 Threads zu jedem Leseabschnitt, einen in dem man mit dem Wissen der Kampagne im Rücken spekulieren kann und einen für die ausschließlichen Leser des Buches.

Was ein Vorteil sein kann, ist natürlich hier in der Leserunde auch ein Nachteil. Ich glaube allerdings, dass von uns gar nicht so viele das Rollenspiel kennen. Interessant wäre irgendwann zu erfahren, ob Du mit Deinen Vermutungen Recht hattest.

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Offline odenwaldcollies

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Ah, Du vermutest, dass sie sozusagen zum "Organisationskommitee" der Wettfahrt gehört und passend zur dritten Aufgabe die Seuche ausgeschickt hat?

So ähnlich  ;D Angenommen, es handelt sich tatsächlich in erster Linie um diesen von Pardona angesprochenen Kampf zwischen den Zwölfgöttern und dem Namenlosen, dann kann der Namenlose sich doch sicherlich denken, was es mit der Wettfahrt auf sich hat und mit welchen Waffen seine Gegner ihn evtl. schlagen wollen. Daher kann er bzw. Pardona sich schon denken, was an Aufgaben auf sie warten. Wobei es eher fraglich ist, ob die Zwölfgötter sich soweit in die Karten schauen lassen, dass der Namenlose und Pardona von der Seuche wissen konnte - hier hinkt meine Theorie  ;D Noch wissen wir nicht, von wem die Traviageweihten ihre Aufgaben erhalten. Und war es nicht auch so, dass wir uns im letzten Band gar nicht sicher waren, ob die dritte Aufgabe, welche Phileasson mit seiner Otta bewältigt hat, überhaupt eine reguläre Wettkampfaufgabe war?
Angenommen, an meiner Theorie mit dem Kampf zwischen den Zwölfgöttern und dem Namenlosen wäre etwas dran, dann würde der Namenlose Beorns Otta "missbrauchen", um seine Ziele zu erreichen. Bedeutet das dann, dass Phileasson mit seinen Leuten für die Zwölfgötter "spielt"?

Aber wichtig ist erstmal, dass es keine Opfer gibt.
Noch nicht.  >:D

Jaja  >:( :D

Liebe Grüße
Karin

Offline Robert Corvus

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Daher kann er bzw. Pardona sich schon denken, was an Aufgaben auf sie warten. Wobei es eher fraglich ist, ob die Zwölfgötter sich soweit in die Karten schauen lassen, dass der Namenlose und Pardona von der Seuche wissen konnte - hier hinkt meine Theorie
Pardona - beziehungsweise ihre Nachtalben - haben über die Dämonen die Seuche bei den Nivesen gesät, die sie über das Blut, das Crottet im Himmelsturm verloren hat, aufspüren konnten ... Sie wusste nicht nur von der Seuche, sie hat sie verursacht.  >:D

Offline odenwaldcollies

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Pardona - beziehungsweise ihre Nachtalben - haben über die Dämonen die Seuche bei den Nivesen gesät, die sie über das Blut, das Crottet im Himmelsturm verloren hat, aufspüren konnten ... Sie wusste nicht nur von der Seuche, sie hat sie verursacht.  >:D

Eben, dann wäre es entweder keine Aufgabe der Wettkampf gewesen - worüber wir uns ja eh nicht so sicher waren - oder aber der Kampf zwischen den Zwölfgöttern und dem Namenlosen ähnelt einem Schachspiel: abwechselnd kommt jeder Gegner zum Zug und so entstehen dann die Aufgaben  :D
Liebe Grüße
Karin

Offline anschu74

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Das Flüchtlingslager ist ja wirklich ein trauriger Ort. Soviel Elend, Dreck und ausgehungerte und ausgemergelte Menschen. Schrecklich. Die Menschen dort tun mir leid. Wer da einmal gelandet ist kommt aus dem Elend wohl nicht mehr raus. Kein Wunder, dass Pardona mit ihrem Silber leichtes Spiel hat. Die Methode, wie sie den Bettler über seine Schuldgefühle und letztendlich auch mit Gold dazu bringt, die Ottajasko zu begleiten war sehr effektiv und typisch Pardona. Auch dass sie das Aussehen des Bettlers mit ihren Experimenten vergleicht war irgendwie gruselig.

Das gastfreundliche Wirtshaus im heimeligen Ort Ratheln mit seiner vollbusigen Wirtin mit den außerordentlichen Kochkünsten, in das Philleasson und seine Recken einkehren ist bestimmt ein Ort, an dem jeder Reisende gern einkehrt.  :D Ich möchte gern mal wissen, was das für Typen sind, die da einfach so Leute entführen. Und die Wirtin steckt auch noch mit denen unter einer Decke. >:( Wenn sich das herumspricht kann sie ihr Wirtshaus bald zumachen. Das Spiel mit dem Becher hat mir gut gefallen.
Zidaine hat also tatsächlich einen Pakt mit irgendeinem Dämon. Dessen Namen sie ja trägt. Das hatten wir in der Leserunde zu der Wölfin ja auch schon. Ich weiß nur nicht mehr, welcher es war. Ich kann mich aber noch erinnern, dass es ein Anagramm war.  :-[ Zidaine scheint wirklich etwas an Tylstyr zu liegen. Sie will ihn aus ihrem Pakt raushaben und ist dafür bereit zwei andere Leben zu opfern. Ob das jetzt gut oder schlecht ist .... Ein Leben retten, aber dafür zwei andere opfern. Irgendwie ist das auch nicht der richtige Weg. Ich würde es besser finden, wenn da eine andere Lösung möglich wäre. Und ob Tylstyr das gut findet wage ich zu bezweifeln.

Von dem Gespräch zwischen Pardona und dem Schattenmann war enttäuscht. Da habe ich mehr erwartet. Wir wissen überhaupt nicht, was die zwei gesagt haben. Und ob Nantiangel jetzt freiwillig den Platz geräumt hat glaube ich ehrlich gesagt nicht. Und dass Pardona da fast alles Wichtige verschweigt in ja mal klar. Allerdings bin ich jetzt ganz sicher, dass Selflanatil die Silberflamme ist. Und logischerweise will Pardona dieses Schwert in ihren Besitz bringen, da es eine Waffe ist, die ihr gefährlich werden kann. Ein Schwert dass gegen die Diener des Namenlosen geführt werden kann. Hoffentlich bekommt sie es nicht!

Alles in allem mal wieder ein unterhaltsames und spannendes Kapitel.
Liebe Grüße
Andrea

Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. (Helen Hayes)

Offline anschu74

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Die Szene in der Schenke mit dem Eimerspiel fand ich amüsant....irgendwie haben alle mitgemacht und es hat den Teamgeist der Ottajasko betont.
Diese Szene geht auf Kindheitserinnerungen zurück. Ich bin in einer Gaststätte aufgewachsen. Unsere Wohnung lag im ersten Stock, die Wirtschaftsräume im Erdgeschoss. Ab und zu hatte ich auch Thekendienst. Neben dem Knobeln in verschiedenen Varianten und dem Doppelkopf ist dieses Spiel etwas, das mir im Gedächtnis geblieben ist. Wir haben es mit einem Glas im Spülbecken gespielt, aus dem im Roman ein Becher im Eimer wurde.

Das finde ich interessant. Wie eigene Erlebnisse und Erfahrungen dann in die Romane der Autoren einfließen.
Und dass ihr in der Leserunden diese Dinge mit uns teilt finde ich toll.  :bussi: Darum mag ich die Leserunden immer so sehr.

Die Zidaine-Thematik ist diejenige, die am stärksten von den Leserunden beeinflusst ist. Wir hatten eine andere Entwicklung für ihren Handlungsstrang vorgesehen. Aber einige Ideen und Gedankenspiele in den Leserunde gefielen uns so gut, dass wir überprüft haben, ob wir das noch in eine andere Richtung biegen können. So, wie wir es nun ausgestaltet haben, ist es keine genaue Umsetzung von Überlegungen aus der Leserunde - ein bisschen müssen wir uns ja auch noch selbst ausdenken.  ;) Aber ohne die Leserunden wäre ihre Geschichte ganz sicher anders verlaufen.

Das ist klasse  ;D 8)

Hätte nicht gedacht, dass Nirka so schnell niedergestreckt werden könnte. Als Mensch hat sie keine verstärkten Sinne oder wie war das?
Sie hat menschliche Sinne, aber sie ist als Jägerin in der Wildnis aufgewachsen. Von daher hat sie sicher feinere Sinne als ein Stadtmensch.

Aber wenn sie doch feinere Sinne hat, wieso konnte sie dann so schnell besiegt werden? Hatte Nirka von dem Essen schon was gegessen? Kann mich grad nicht so genau erinnern ... :-[
Liebe Grüße
Andrea

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Offline anschu74

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Noch nicht.  >:D

:angst:

Heiter sind etwa die Szenen im Gasthaus mit dem Eimerspiel und dem unsäglichen Essen.
In meinem ersten Korrekturgang hatte ich ein wenig Bedenken, dass einige meiner Szenen eventuell zu humorvoll geraten sein könnten. Dann kam Bernhard mit seiner Hier-kommt-Eilif-die-Wuchtbrumme-Szene, und sämtliche Bedenken waren ausgeräumt.  ;D

 :totlach:
Ich finde die humorvollen Szenen immer wieder toll. Eine willkommene Abwechslung.
Liebe Grüße
Andrea

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Offline anschu74

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Auch ist Pardona nicht plötzlich nett, wenn sie den Geist erlöst.
Diese, vielleicht entscheidende Spur, wird es für Phileasson nicht mehr geben, wenn er es irgendwann mal bis zu den steinernen Wölfen schafft.

Ich habe so den leisen Verdacht, dass Phileasson dafür auf Lailath bzw. ihren Geist oder so treffen wird. Und so werden sie dann wieder auf den gleichen Wissenstand kommen. Nur wer wird am Ende diese Aufgabe gewinnen? Das ist die große Frage. Bisher sieht es für Phileasson eher schlecht aus. Leider  :(

Pardona, spiel aus ihrer eigenen Sicht, weit unter ihren Möglichkeiten. Auch wenn sie noch keine Göttin ist, ist sie normalen Sterblichen doch unendlich überlegen. Es ist so, als hätte sich ein Porsche unter eine Gruppe Dreiräder gemischt und würde krampfhaft versuchen nicht aufzufallen, während man das nächste Rennen zum Kindergartentor vorbereitet.

Diesen Vergleich finde ich super  :totlach:
Liebe Grüße
Andrea

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Offline TippendeTastatur

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  • In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit
Das Flüchtlingslager ist ja wirklich ein trauriger Ort. Soviel Elend, Dreck und ausgehungerte und ausgemergelte Menschen. Schrecklich. Die Menschen dort tun mir leid. Wer da einmal gelandet ist kommt aus dem Elend wohl nicht mehr raus. Kein Wunder, dass Pardona mit ihrem Silber leichtes Spiel hat. Die Methode, wie sie den Bettler über seine Schuldgefühle und letztendlich auch mit Gold dazu bringt, die Ottajasko zu begleiten war sehr effektiv und typisch Pardona. Auch dass sie das Aussehen des Bettlers mit ihren Experimenten vergleicht war irgendwie gruselig.



Ja man konnte die Beklemmung in diesem Lager förmlich spüren. Ich fand das auch sehr bezeichnend, WIE Pardona dem Bettler auf den Grund seiner Seele gedrungen ist und seine Ängste in ihre Pläne verwoben hat, so dass sie am Ende natürlich wieder ziehlführend sind! Es zeigt Pardonas "Kunst" in vollem Umfang.
Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Offline anschu74

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  • Gute Bücher sind Nahrung für die Seele
Dass mehr als der Titel „König der Meere“ bei dieser Wettfahrt dahintersteckt, ist ja mittlerweile offensichtlich. 

Was das angeht sind wir uns wohl alle einig. Es steckt viel mehr dahinter.

Ich bin schon sehr gespannt, was es sein wird. Vermutlich tippen wir alle völlig im Dunkeln.

Das stimmt mit Sicherheit.

Hat das eigentlich jemand verfolgt, wieviele Rätsel es noch zu lösen gibt oder aufgeschrieben?

Also ich hab da die Übersicht verloren.  ???

....Ich glaube eher nicht, dass sie von Beorn oder sogar von Pardona geschickt worden sind. Da gibt es sicherlich noch eine andere Geschichte.

Ich denke auch nicht, dass Pardona damit etwas zu tun hat.
Liebe Grüße
Andrea

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