Autor Thema: 03 - Ende Kapitel 1 S. (105 "Lass es', murmelte Beorn ..." - 159)  (Gelesen 536 mal)

Offline Heimfinderin

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Hier könnt Ihr von Seite 105 ("Lass es', murmelte Beorn ..." bis Seite 159 schreiben.

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Liebe Grüße
Barbara

Offline TippendeTastatur

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Ohje....der aaaarmeee Beorn! Fast hätte ich etwas Mitleid mit ihm.  :D  Mit was muss er sich noch alles herumschlagen. Nun verlässt ihn auch noch seine Manneskraft und sein bestes Stück lässt ihn im Freudenhaus im Stich.  :belehren:  hatte ich ihn damals nicht gewarnt sich mit Pardona einzulassen? So ist das mit den vermeintlichen Göttinnen...nun muss sich jede an Pardona messen und versagt natürlich kläglich. Beorn ist auch nix mehr vergönnt....da sucht er etwas Zerstreuung und zack-bumm-wieder eine aufs Ego bekommen! ( Ich frage mich, was haben die Autoren mit Beorn vor, dass sie kontinuierlich daran arbeiten sein Selbstbewusstsein zu zerstören  :-\ , immerhin muss er doch noch eine Ottajasko führen, schon vergessen??? Bald ist er noch ein jämmerliches Häufchen Elend...so einen Drachenführer kann die Mannschaft sicher nicht gebrauchen!)
Das Drama setzt sich fort, denn in der Schenke wird er nicht mal als Beorn, der Blender erkannt. Eilif ist einfach klasse und setzt unserem Beorn mächtig zu. Ich musste doch manchesmal schmunzeln. Einfach klasse! Und wie sie nachher nur in eine grüne Gardine gehüllt von dem Jüngling aus der Abstellkammer geführt wird....tolle Szene. Doch Eilif meistert alles mit stolz erhobenem Haupt und nimmt kein Blatt vor den Mut. Bei mir steht die "Dame"  :totlach:  jetzt schon hoch im Kurs. Na von der möchte ich doch noch mehr lesen!
Pardona und Eilif, das ist doch mal ein Gegensatz! Das wird sicher noch amüsant...wenigstens einer der vor Pardona (Lenyia) nicht kuscht...aber Eilif weiß ja auch nicht um ihre "höllische" Herkunft.  ;)  Trotzdem Beorn erhofft sich mir ihr sicher, dass sie ihm Pardona etwas vom Hals hält. Sehr gut fand ich, dass Beorn nicht die demütigende Geste des Handkusses eingefordert hat, so wie Pardona das gerne wollte. Bravo...da ist doch noch etwas Beorn übrig. (Komm' schon Junge....das wird alles wieder, die alte Liebesgöttin wirst du sicher bald wieder los, vielleicht fällt sie zufällig über Bord....den Haien sind ihre Liebeskünste nämlich sicher gänzlich egal  :D )
Eilif beobachtet sehr genau und sie findet Beorns Truppe reichlich seltsam. Kann ich verstehen...wäre mir auch komisch vorgekommen.

Die Szene in der sich Pardona, Beorn, diese Frau mit Hochsteckfrisur und Tapo gegenseitig unter den Tisch saufen, ist ja wohl wirklich mehr als amüsant. Da ist die Liebesgöttin auch noch ein wahrer Schluckspecht.  :verschwoerung:  der arme Beorn merkt natürlich, dass er nicht mithalten kann. Diese Pardona verschont ihn aber auch nie. Ihre Sauferei kratzt mal wieder an seinem Stolz....zum Glück konnte er noch das Gesicht wahren...aber knapp war es schon. (Beorn braucht demnächst wohl eine Therapie)
Immerhin erhalten sie wertvolle Informationen....also doch auch ein kluger Schachzug Pardonas....wenigstens hat es etwas gebracht. Sie sind dem Rätsel auf der Spur und werden, wenn es so läuft, wie sie vorhaben, die Spuren für Phileasson verwischen können. Das ist natürlich ein Coup! Sollte ihr Vorhaben gelingen.
Jedenfalls finde ich es klasse, dass Eilif in die Ottajasko aufgenommen wird! Da könnte man doch glatt das Bootchen wechseln.  :barbar: Neben Eilif würde ich mich wohlfühlen. Aber wer will schon zu diesem Überraschungsei Lenya (Pardona inside) ? Da drängt sich noch die FRage auf: WOOO ist denn jetzt das "ICH" der Traviageweihten abgeblieben? Ich meine...irgendwo muss sich ja ihr "Geist" auch aufhalten? Oder? Eigentlich war sie mir nämlich vor der Invasion Pardonas ganz sympathisch. :-\   
Fazit: Pardona wird Beorns Ottajasko schon bald die Führung bescheren, mit ihren Methoden, kommt sie ja immer irgendwie ans Ziel. Die FRage ist eher, welches UNheil sie zwischenzeitlich anrichtet und wie sehr sie Beorn noch zusetzen wird. Oder wird Beorn (wie so mancher Mann) so dämlich sein, im Freudentaumel eines Vorsprungs gegenüber Phileasson, dann doch wieder in ihr Bett zu kriechen und sich noch mehr von ihr aussaugen lassen? Ich halte das für durchaus möglich. Pardona will ihm jetzt vielleicht erst einmal beweisen, dass sie ihm Vorteile einbringt...dann noch etwas Zuckerbrot hier und Getätschel da und zack...verfällt er  ihr wieder. Na, warten wir es mal ab!
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2017, 14:28:13 von TippendeTastatur »
Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

Offline Janesway

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Also...als Beorn Lenya/Pardona auffordert, ihn zur Kaiserin zu begleiten, weil er sie noch bräuchte, da hatte ich ehrlich das Bild vor Augen, wie sie draußen vor diesem Türklopfer stehen, vor dem sich Tjorne so geekelt hat und er ihr bedeutet, dass SIE klopfen soll und dass er sie nur deswegen mitgenommen hätte. :totlach:

Eilif ist sehr extrem. Von ihrer Größe, ihren Muskeln und ihrem Verhalten. Das nenne ich mal geballte Frauenpower. Mit ihrem vorlauten Mundwerk macht sie es einem nicht einfach, sie zu mögen. Und diese Vorstellung von so viel Frau eingepackt in Blümchenmuster und dann noch in so herzallerliebsten Farben. Ja, danke für das Bild, oh Mann.^^ Ob sie wirklich eine Bereicherung sein wird...abwarten. Wenn sie Beorns Mannschaft ja so genau beobachtet, dann wird sie vielleicht sogar als erste hinter Lenyas Geheimnis kommen.

Beorns Mannschaft ist aber wirklich deutlich kleiner, auch wenn Pardona sicherlich einiges wett macht. Am erbrachten Beispiel sieht man ja, dass sie eben nicht immer für Beorn da ist. Hätte mich gar nicht mal gewundert, wenn er den Moha auch in sein Team geholt hätte. Denn ein bissl mehr Vielfalt darf es schon noch sein: Mit Eilif hat er wieder eine "reine" Kämpferin dazugewonnen.
Wenn er doch selber seine Mannschaft so klein findet im Vergleich zu Phileassons, warum hält er dann eigentlich nicht nach mehr mutigen Recken Ausschau/ heuert an?

Als Retterin aus seiner misslichen Lage dachte er einzig und allein an Pardona. Als ob die anderen aus seiner Crew nichts hätten ausrichten können. Oder ist es doch sein Herz, das ihn wieder zuerst an sie denken lässt? Verzwickte Sache mit ihr und sie findet auch noch Gefallen dran.

Beim Zechen mit Tapo Hape (?) fühlte ich mich wohl nicht ganz zufällig an Dinner for One erinnert. Hätte für mich auch gerne noch länger gehen können. Wer weiß, was dann noch schief gegangen wäre. Aber dafür ist Premer Feuer wohl doch zu feurig in den Mengen.

@TippendeTastatur
Wie es um Lenya steht, wurde in "Die Wölfin" von Pardona recht ausführlich erklärt, meine ich.
Ich bin der Überzeugung, Beorn würde auch jetzt schon wieder mit Pardona ins Bett kriechen, wenn sie es darauf anlegen würde.


« Letzte Änderung: 02. Oktober 2017, 23:25:55 von Janesway »
Liebe Grüße
Juliane

Offline Londo42

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Und das Kapitel 1 geht genauso gut weiter, wie der vorherige Abschnitt aufgehört hat. Aber diesmal dominierte aus meiner Sicht das Komische. Anfangs sieht man Pardonas Einfluss auf Beorn, dem nun alle anderen Frauen schal vorkommen und er nur noch sie will. Pardona - Göttin mit Nebenwirkungen (u.a. Impotenz bei anderen Frauen  :D ). Und zu allem Überfluß wird Beorn als nächstes (in gewisser Weise) das Opfer seines eigenen Rufes. "Beorn der Blender" - das muss ein mindestens 2 m großer Kerl sein, mit Muskeln, bei denen selbst Arnie blass werden würde! Beorns wahre Gestalt entspricht nicht ganz dieser Erwartungshaltung. :D Darauf fällt prompt Eilif rein und hält ihn für einen Poser. Aber bei den Skorpionen zeigt Beorn, dass er doch der echte ist. Die anschließende Flucht durch die Stadt habe ich mir bildlich vorgestellt - ein absoluter Brüller.

Eilif ist übrigens ein großartiger Charakter, eine wahre Walküre, die mich teilweise an Xena denken ließ. Das ist positiv gemeint: Ich war in den Neunzigern ein Fan von Xena und finde daher: Eilif rockt.  8)Ich hoffe, dass sie Beorns Ottajasko möglichst lange erhalten bleibt, auch wenn Beorn sie in ein Blümchenkleid stecken läßt (wie gemein  :P ). Durch die Aufnahme in seine Ottajasko zeigt Beorn übrigens, dass er - bei aller Triebgesteuertheit in Sachen Pardona - doch ein alter Fuchs ist. Eilif ist ein gutes Gegengewicht zu "Lenya die-alle-unter-den-Tisch-trinkt". Das verspricht jede Menge Spaß, wenn die beiden sich mal fetzen, was ich für unausweichlich halte (Notiz an mich selbst: Popcorn kaufen :D )

Ein scharfer Kontrast zu den eher komischen Ereignissen rund um Beorn sind Tjornes Erlebnisse mit dem Schattenmann. Die Warnung des Bettlers war durchaus gerechtfertigt und nicht übertrieben, und die Vermutungen von einigen Mitlesern, die einen Bezug zu den Elfen aus dem Prolog gesehen haben, waren richtig. Tjorne kommt gerade so mit dem Leben davon. Als er halbtot bei Beorn im Gasthaus eintrifft, unterbricht dieser sofort seine Gerichtsverhandlung und hilft ihm; da zeigt sich wieder einmal, dass Beorn sich für seine Leute verantwortlich fühlt. Er ist halt doch ein echter Drachenführer. Aber ob das reicht, um gegen Phileasson den Sieg davonzutragen?

Im Kontrast dagegen verblasst das Abenteuer von Phileassons Ottajasko auf dem Knüppeldamm. Allerdings wird der Gegensatz zwischen Falnokul und Salarin gut beleuchtet. Merke: Elf ist nicht gleich Elf.



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Offline Londo42

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Fazit: Pardona wird Beorns Ottajasko schon bald die Führung bescheren, mit ihren Methoden, kommt sie ja immer irgendwie ans Ziel. Die FRage ist eher, welches UNheil sie zwischenzeitlich anrichtet und wie sehr sie Beorn noch zusetzen wird. Oder wird Beorn (wie so mancher Mann) so dämlich sein, im Freudentaumel eines Vorsprungs gegenüber Phileasson, dann doch wieder in ihr Bett zu kriechen und sich noch mehr von ihr aussaugen lassen? Ich halte das für durchaus möglich. Pardona will ihm jetzt vielleicht erst einmal beweisen, dass sie ihm Vorteile einbringt...dann noch etwas Zuckerbrot hier und Getätschel da und zack...verfällt er  ihr wieder. Na, warten wir es mal ab!
Hierzu stellt sich mir eine Frage: Will Pardona wirklich, dass Beorn gewinnt? Derzeit scheint es so, aber ich habe den Eindruck, dass Pardona sich nicht in die Karten sehen lässt. Und so wie mir scheint, sind hier auch noch hinter den Kulissen andere Spieler beteiligt. Deshalb denke ich: es kann sein, dass Beorn kurzfristig die Oberhand gewinnt - aber am Ende kann u.U. sogar Pardona Beorns Untergang sein und Phileasson zum Sieg verhelfen. Gespannt bin ich, wie sich Eilif als möglicher Gegenpoi zu Pardona auf die Ottajasko auswirkt.
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Offline Janesway

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Will Pardona wirklich, dass Beorn gewinnt? Derzeit scheint es so, aber ich habe den Eindruck, dass Pardona sich nicht in die Karten sehen lässt. Und so wie mir scheint, sind hier auch noch hinter den Kulissen andere Spieler beteiligt. Deshalb denke ich: es kann sein, dass Beorn kurzfristig die Oberhand gewinnt - aber am Ende kann u.U. sogar Pardona Beorns Untergang sein und Phileasson zum Sieg verhelfen. Gespannt bin ich, wie sich Eilif als möglicher Gegenpoi zu Pardona auf die Ottajasko auswirkt.
Pardona hilft Beorn zwar und verteidigt ihn (nennt ihn sogar eine lebende Legende), aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie selber nur sehen will, auf was das alles hinausläuft, weil sie ein größeres Ganzes dahinter sieht als eine bloße Wettfahrt. Sie konnte sich bei all den Jahren, die sie schon auf dem Buckel hat, ihre Neugier bewahren.

Tjorne kommt gerade so mit dem Leben davon. Als er halbtot bei Beorn im Gasthaus eintrifft, unterbricht dieser sofort seine Gerichtsverhandlung und hilft ihm; da zeigt sich wieder einmal, dass Beorn sich für seine Leute verantwortlich fühlt. Er ist halt doch ein echter Drachenführer. Aber ob das reicht, um gegen Phileasson den Sieg davonzutragen?
Wenn es so schlimm um Tjorne stand, warum brachten sie ihn nicht zum Tempel der Peraine?
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2017, 15:04:58 von Janesway »
Liebe Grüße
Juliane

Offline odenwaldcollies

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Auf Beorns Seite kommt ebenfalls ein spannender und interessanter Charakter dazu: Eilif Sigridsdottir. Ziemlich handfest die Frau und nicht auf den Mund gefallen, vor allem gefällt mir aber die Reaktion, die sie bei Pardona auslöst  >:D Dafür alleine lohnt es sich schon, sie in die Ottajasko aufzunehmen.

Dabei bedachte sie Beorn mit einem abschätzenden Blick. "Was glotzt du so, Kleiner?" Bei dem Satz habe ich mich weggeschmissen  :totlach: Das Gesicht von Beorn in dem Moment hätte ich echt gerne gesehen  :totlach: :totlach: Dass es Beorn die Sprache verschlägt, glaube ich gerne - aber auch, dass ihm Eilif mit ihrer Handfestigkeit und Geradlinigkeit gefällt. Als sie Pardona eine "kleine Tempelschlampe" nennt, war das für mich ein kleiner innerer Vorbeimarsch, das wohl  ;D Wenigstens kann sich Beorn durchsetzen, was den Handkuss durch Eilif als Strafe angeht, wenn auch meiner Meinung nach nicht energisch genug, vielmehr nutzt er die Ablenkung, um quasi das Thema zu wechseln.

Grinsen musste ich aber auch, als Beorn und der Barkeeper von den beiden Damen unter den Tisch getrunken wurden  ;D

Im letzten Abschnitt hatte ich ja die Befürchtung, dass Tjorne in seinem jugendlichen Leichtsinn womöglich den ersten Hinweis auf die Silberflamme entdeckt - und im Moment sieht es fast so aus, als wäre das der Fall. Während sich Phileassons Otta noch mit der schlammigen Route rumschlägt und nicht vorwärtskommt, ist Beorn ihnen schon ein paar Schritte voraus. Vorausgesetzt, es handelt sich bei der Silberflamme wirklich um Selflanatil, aber es deutet sehr viel darauf hin: ein verschwundenes Elbenartefakt (und das Schwert erinnert mich eher an eine Silberflamme als ein Kelch) und die Verbindung zur Orima.

Allerdings ist die Art und Weise, wie Tjorne den Hinweis erhält, ziemlich gruselig. Dass er träumte, habe ich gar nicht gleich kapiert, erst als das prächtige Schwert beschrieben wurde, dämmerte es mir, dass er nur träumt. Gruslig war vor allem, wie Tjorne versuchte zu fliehen und es nicht schaffte, den Platz zu verlassen. Bei wem es sich um den Schattenmann handelt, ist wohl klar - jeder kann den toten Nantiangel also in der Nacht sehen, darüber war ich mir nach dem Prolog nicht sicher. O.k., Nantiangel ist nur ein Geist und an den Platz mit den Statuen gebunden, aber ob es der richtige Weg ist, Rosenohren dafür gewinnen zu wollen, dass sie das Schwert zurück zu den Shiannafeya bringen, bin ich mir nicht sicher. Sie würden das wertvolle Schwert sicherlich eher für sich behalten wollen. Oder kann der Schattenmann entsprechende Macht über die Menschen gewinnen? Was hat es damit auf sich, als Tjorne das Gefühl hatte, der Schattenmann würde etwas in ihn einpflanzen? Das erinnerte mich ein wenig an die Eisigelgeschichte bei Shaya. Ich bin jetzt auch gespannt, ob bei Tjorne optisch etwas von dem Angriff zurückbleibt, ähnlich wie bei dem Bettler, ob die Entstellungen auch von Begegnungen mit dem Schattenmann stammen.

Falnokul und Salarin: ich hätte ja gedacht, dass Salarin diesen atheistischen Elfen eher meiden würde, aber das Gegenteil ist beinahe der Fall. Der Aufenthalt im Himmelsturm ist aber definitiv nicht spurlos an Salarin vorbeigegangen, das merkt er selber, wenn er sich an Details erinnert, an die er sich eigentlich gar nicht so genau erinnern dürfte. Ich denke immer noch, dass er nicht das ist, was er selbst zu sein glaubt, sondern, dass da noch etwas Altes in ihm schlummert.
Aber mal ganz ehrlich: Salarin erscheint neben Falnokul wie ein verträumter Blümchenpflücker  :D

Nach diesem Abschnitt habe ich nun auch kapiert, warum mehr Statuen auf dem Platz stehen als noch im Prolog.

So, jetzt hoffe ich, dass Phileassons Otta endlich Vallusa erreicht, das macht mich gerade ganz kribbelig, dass Beorn seinem Konkurrenten davonzieht.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Da drängt sich noch die FRage auf: WOOO ist denn jetzt das "ICH" der Traviageweihten abgeblieben? Ich meine...irgendwo muss sich ja ihr "Geist" auch aufhalten? Oder? Eigentlich war sie mir nämlich vor der Invasion Pardonas ganz sympathisch. :-\   

Die echte Lenya wird doch im Himmelsturm festgehalten, wenn ich mich noch recht erinnere. Und Pardona kann ja leider sehr gut die äußere Erscheinung anderer Figuren übernehmen.

Oder wird Beorn (wie so mancher Mann) so dämlich sein, im Freudentaumel eines Vorsprungs gegenüber Phileasson, dann doch wieder in ihr Bett zu kriechen und sich noch mehr von ihr aussaugen lassen? Ich halte das für durchaus möglich. Pardona will ihm jetzt vielleicht erst einmal beweisen, dass sie ihm Vorteile einbringt...dann noch etwas Zuckerbrot hier und Getätschel da und zack...verfällt er  ihr wieder. Na, warten wir es mal ab!

Ich glaube auch noch nicht daran, dass Beorn Pardona widerstehen kann.
Liebe Grüße
Karin

Offline TippendeTastatur

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Eilif ist sehr extrem. Von ihrer Größe, ihren Muskeln und ihrem Verhalten. Das nenne ich mal geballte Frauenpower. Mit ihrem vorlauten Mundwerk macht sie es einem nicht einfach, sie zu mögen. Und diese Vorstellung von so viel Frau eingepackt in Blümchenmuster und dann noch in so herzallerliebsten Farben. Ja, danke für das Bild, oh Mann.^^ Ob sie wirklich eine Bereicherung sein wird...abwarten. Wenn sie Beorns Mannschaft ja so genau beobachtet, dann wird sie vielleicht sogar als erste hinter Lenyas Geheimnis kommen.

 Denn ein bissl mehr Vielfalt darf es schon noch sein: Mit Eilif hat er wieder eine "reine" Kämpferin dazugewonnen.

@TippendeTastatur
Wie es um Lenya steht, wurde in "Die Wölfin" von Pardona recht ausführlich erklärt, meine ich.
Ich bin der Überzeugung, Beorn würde auch jetzt schon wieder mit Pardona ins Bett kriechen, wenn sie es darauf anlegen würde.

Kurioserweise ergeht es mir da genau umgekehrt. Gerade wegen ihres frechen Mundwerkes, hat Eilif sofort ein Stein im Brett gehabt bei mir!  ;)  Ich glaube auch nicht, dass sie "nur" als reine Kämpferin wirken wird. Ich denke, sie ist auch nicht auf den Kopf gefallen. Immerhin ist ihr ja doch schnell aufgefallen, dass da irgendetwas seltsam ist mit Beorns Truppe und auch bei Pardona hat sie das richtige Bauchgefühl. Ich denke Eilif wird sich auch noch von einer anderen Seite zeigen.

Dann habe ich das mit Lenya wirklich irgendwie vergessen. Ich sage ja, der Abstand zwischen den Bänden ist einfach zu lange.  :D

Ja, Beorn wird sicherlich wieder schwach werden...früher oder später!  >:(
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Offline TippendeTastatur

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Da drängt sich noch die FRage auf: WOOO ist denn jetzt das "ICH" der Traviageweihten abgeblieben? Ich meine...irgendwo muss sich ja ihr "Geist" auch aufhalten? Oder? Eigentlich war sie mir nämlich vor der Invasion Pardonas ganz sympathisch. :-\   

Die echte Lenya wird doch im Himmelsturm festgehalten, wenn ich mich noch recht erinnere. Und Pardona kann ja leider sehr gut die äußere Erscheinung anderer Figuren übernehmen.

Oder wird Beorn (wie so mancher Mann) so dämlich sein, im Freudentaumel eines Vorsprungs gegenüber Phileasson, dann doch wieder in ihr Bett zu kriechen und sich noch mehr von ihr aussaugen lassen? Ich halte das für durchaus möglich. Pardona will ihm jetzt vielleicht erst einmal beweisen, dass sie ihm Vorteile einbringt...dann noch etwas Zuckerbrot hier und Getätschel da und zack...verfällt er  ihr wieder. Na, warten wir es mal ab!

Ich glaube auch noch nicht daran, dass Beorn Pardona widerstehen kann.

Ach Lenya ist noch im Himmelsturm?! Ich erinnere mich dunkel...vielleicht versuche ich doch die Stelle nochmal zu finden. Danke!  ;)
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Offline Bernhard H.

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Diesem Abschnitt und euren Urteilen habe ich mit ein wenig Lampenfieber entgegen gesehen.
Eilif ist keine Figur, die in der ursprünglichen Phileasson Saga vorkam. Sie wurde von späteren Autoren, die an der Welt Aventurien gearbeitet haben, als Weggefährtin Beorns hinzugedichtet.
Ich muss gestehen, ich hatte sie bei Beginn der Arbeit an den Büchern gar nicht auf dem Radar. Als Figur in der Welt kannte ich sie zwar, aber das Detail mit Beorn hatte ich verdrängt, übersehen .... was auch immer.
Dann war es Bernd, der mich sehr energisch auf diese Verbindung hingewiesen hat. Und darauf, dass dieser Roman die letzte Gelegenheit ist, sie gut in die Ottajasko Beorns einzubauen.
Anfangs habe ich Widerstand geleistet ... Eine Figur, die ganz und gar von anderen erdacht wurde zu übernehmen, widerstrebte mir. Das letztlich ausschlaggebende Argument war, die Einheitlichkeit der Welt zu gewährleisten.
Also kam Eilif herein. Und ihr erster Auftritt ist ein wenig so, wie ich zu dieser Romanfigur kam. Sie fällt in die Geschichte hinein und macht Rabatz.
Doch so schwierig wir zusammengekommen sind, so viel Spass hatte ich dann doch im Laufe der Geschichte mit ihr. Sie wird uns noch länger erhalten bleiben und eine Figur sein, die sich ohne Rücksicht auf Verluste mit jedem anlegt, der ihr krumm kommt. Seien es nun Götter oder Menschen :-)

Offline odenwaldcollies

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Dann war es Bernd, der mich sehr energisch auf diese Verbindung hingewiesen hat. Und darauf, dass dieser Roman die letzte Gelegenheit ist, sie gut in die Ottajasko Beorns einzubauen.

Sehr gut gemacht, Bernd  8)

Sie wird uns noch länger erhalten bleiben und eine Figur sein, die sich ohne Rücksicht auf Verluste mit jedem anlegt, der ihr krumm kommt. Seien es nun Götter oder Menschen :-)

Wie cool - ich freue mich schon auf die Erlebnisse mit ihr  :D
Liebe Grüße
Karin

Offline Xeledorn

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Das Lesevergnügen in diesem Abschnitt war sehr hoch und kurzweilig. Dies lag für mich diesmal insbesondere an den Beorn Abschnitten. Hier ist viel unterhaltsames passiert. Der Besuch im Bordell war Großartig.

Der frustrierte Beorn, der Moha hinter dem Tresen, die maraskanische Puffmutti und dann der neue Charakter, Eilif!

Witzigerweise ging es mir wie dir Bernhard, ich kannte Eilif insbesondere aus dem Soloabenteuer Eilifs Schatz, hatte aber auch keine Verbindung zu Beorn. Als ich eben dann noch mal ins Abenteuer (1990) geschaut hatte war sie auch nicht drin. Dafür aber der mir noch in Erinnerung gebliebene Garad Avason, mit dem sich unsere Gruppe schöne Schlägereien während der Fahrt geliefert hatte. Scheint mir fast so, als hätte Eilif seinen Platz in der Geschichte nun eingenommen.

Ich finde den Charakter von Eilif aber auch super! Sie ist ein starker weiblicher Charakter der eine echte Bereicherung für die Geschichte werden kann. Das Wetttrinken mit der Maraskanerin um weitere Informationen und das geplante Armdrücken mit den Skorpionen war an Spannung kaum zu überbieten. Beorn hat mit seiner geschickten Wettformulierung dann dem Fass den Boden rausgeschlagen. Sehr gerissen der Gute.

Was ich nur nicht verstanden hatte war, wie giftig die Skorpionen jetzt wirklich waren. Eilif sagte, dass sie nur (leichte) Schmerzen verursachen. Der Moha ließ sich aber mit dem Stachel in Schach halten. Ich habe die Vermutung, dass Eilif von der Maraskanerin betrogen wurde und ihr die Gefahr beim Armdrücken gar nicht bewusst war. Wahrscheinlich hatte Sie wegen Ihrer Kraft bisher immer gewonnen. Wie seht ihr das?

Offline Janesway

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Angenehm sind die von Eilif beschriebenen Schmerzen ja trotzdem nicht und dann direkt in die Halsschlagader...das schreckte den Moha vielleicht genug ab. Hatte es mir aber erst so erklärt, dass die "Puffmutter" nicht ihr Spielchen auffliegen lassen wollte, da es Wetteinsätze gab.
Oder Eilif hat die Sache zu ihrem Vorteil runtergespielt und die Skorpione waren doch sehr gefährlich. Kann ich mir innerhalb Vallusas aber kaum vorstellen, dass man es wirklich riskiert, jmd in Lebensgefahr zu bringen, da wir ja wissen, dass man dann schnell vor die Tore gesetzt wird.
Liebe Grüße
Juliane

Offline Xeledorn

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Hatte es mir aber erst so erklärt, dass die "Puffmutter" nicht ihr Spielchen auffliegen lassen wollte, da es Wetteinsätze gab.



Das klingt schlüssig.

 

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