Autor Thema: 03 - Ende Kapitel 1 S. (105 "Lass es', murmelte Beorn ..." - 159)  (Gelesen 383 mal)

Offline Krassling

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Mhm, jetzt habe ich erst beim Lesen hier bemerkt, dass ich versehentlich zu weit gelesen habe. Das wird ja ein Spaß. Also schön in Deckung bleiben.

Eilif und Beorn
Eine gelungen inszenierte Begegnung. Eilif kommt gut zur Geltung als wandelnde Katastrophe. Mein Kompliment an Herrn Hennen für diese gelungene Übernahme einer fremden Figur. Soweit ich weiß wurde Eilif ja erst viel später im Rahmen von Drakensang eingefügt.
Gleichzeitig kommt aber auch der Blender nicht so schlecht weg. Wie er sich raffiniert und eindrucksvoll aus der Affäre zieht und dann auch noch eine Reckin als Gegenpol zu Pardona rekrutiert. Da beweist er mal wieder Mut und Führungsstärke.

Pardona ist ja auch für ein paar Aufmerker gut. "Wir gehen zum Kaiser." - "Was?" - "Nein dem Hotel." Bei einer Gestalt wie Pardona musste der arme Beorn wahrscheinlich fürchten, man würde mal eben einen Abstecher nach Gareth machen. Und die Menschen derart gekonnt unter den Tisch zu saufen hat natürlich auch was für sich.
Das Beorn auf der anderen Seite trotz seiner Probleme jede Frau mit Pardonas Liebeskünsten vergleicht ist natürlich gleich doppelt komisch.

Der Schattenmann
Gute Inszenierung. Hat mir gefallen. Ich hatte ja schon kurzfristig gehofft, dass Tjorne seinen Geist aufgegeben hätte, aber wieder nichts  ::)

Zitat von: Murkxsi
Überrascht war ich, dass Erm Sen Vallusa verlassen musste. Damit hatte ich nicht gerechnet. Der große Krieger von der Stadt vertrieben.  :o Aber verstehen kann ich die Stadträte ein wenig.
Das ist eine Information, die es bereits im Prolog gab. Dort sprich Lailath davon, dass man den Dieb/Mörder aus der Stadt vertrieben habe. Aus ihrer Sicht unverständlich. Sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert: Man hatte ihn nicht wegen seines schändlichen Diebstahls verbannt, sondern weil er die Regeln der Stadt gebrochen hatte.
In diesem Fall wohl das Verbot sich zu duellieren. Keineswegs ein ungewöhnliches Verbot.

Etwas Humor
Abdul und sein Pony. Kurz aber köstlich.

Offline Heimfinderin

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Zu allem Überfluss kränkel ich gerade etwas, was mich schon wieder ausbremst, aber diesen Abschnitt habe ich nun auch durch.

Die Szenen mit Tjorne und dem Schattenmann fand ich sehr unheimlich. Das war toll beschrieben, wie Tjorne nicht den Platz verlassen konnte. So richtig schön gruselig, eine Atmosphäre wie ein Alptraum. Allerdings ist mir nicht ganz klar, wie Nantiangel es erreichen will, dass die Menschen, die er dazu bringt, den Schatz zu holen, ihm das Schwert bringen sollen. Wenn es heißt, die Leute werden alle verrückt oder sterben, wäre es wohl eher ein Zufall, dass die Sache klappt? Andererseits, hat er ja nicht viele Möglichkeiten, so fest "verankert" an den Platz. "Flüstert" er ihnen irgendwie eine Anweisung ins Unterbewusstsein, damit sie überhaupt "wissen", was sie tun sollen (außer unermessliche Reichtümer anzuhäufen)

Was hat es damit auf sich, als Tjorne das Gefühl hatte, der Schattenmann würde etwas in ihn einpflanzen? Das erinnerte mich ein wenig an die Eisigelgeschichte bei Shaya.

Ja, daran musste ich auch denken. Und vielleicht ist das ja tatsächlich eine "Anweisung", was die Leute überhaupt tun und finden sollen...

Tja und dann muss ich auch sagen, dieser Abschnitt hat mich sehr amüsiert. Das war wirklich lustig zu lesen, was Beorn für Erlebnisse im Bordell hatte und natürlich Eiliff.  :D Sie ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Geschichte und ich freue mich auch jetzt schon, noch mehr von ihr zu lesen. Ich denke auch, da wird noch die ein oder andere Zickerei mit Pardona fällig werden und ja, vielleicht ist es sogar Eiliff, die die anderen darauf bringt, dass mit der Traviageweihten irgendwas nicht ganz stimmt.

Fies, wie Beorn die Puzzleteile entfernen will, damit Phileasson nicht das Rätsel lösen kann, aber verständlich.  ;D  Ob Pardona den Schattenmann entfernen kann? Ich rechne ja eigentlich damit, dass Salarin noch auf ihn treffen wird und sich dann zeigen wird, ob er ihn vielleicht wiedererkennt (weil er ihn in einem früheren Leben schon kannte, immer noch meine Vermutung). Aber dafür müsste Pardona darin versagen, Nantiangel zu "entfernen". Nun, ich bin gespannt. Aber vielleicht kann immerhin einer der Elfen dann noch die Lailaths Nachricht auf der Statue lesen.

Ein spannender und vor allem humorvoller Abschnitt! Und nun geht es weiter...
Liebe Grüße
Barbara

Offline odenwaldcollies

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Gute Besserung  :trost:

Wenn es heißt, die Leute werden alle verrückt oder sterben, wäre es wohl eher ein Zufall, dass die Sache klappt? Andererseits, hat er ja nicht viele Möglichkeiten, so fest "verankert" an den Platz. "Flüstert" er ihnen irgendwie eine Anweisung ins Unterbewusstsein, damit sie überhaupt "wissen", was sie tun sollen (außer unermessliche Reichtümer anzuhäufen)
...
Ja, daran musste ich auch denken. Und vielleicht ist das ja tatsächlich eine "Anweisung", was die Leute überhaupt tun und finden sollen...

Als ich gerade deinen ersten Abschnitt gelesen habe, kam mir ebenfalls der Gedanke, ob dieses Einpflanzen damit was zu tun haben könnte. Das ist ein guter Gedanke von dir, dass Nantiangel auf diesem Weg sicherstellen könnte, dass Selflanatil auch wirklich zu ihm bzw. zu den Wüstenelfen kommt.
Liebe Grüße
Karin

 

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