Autor Thema: 02 - Anfang Kapitel 1 (S. 61 - 105 "... ob er es selbst glauben sollte.")  (Gelesen 701 mal)

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Hmm...da habe ich den Prolog mit den Elfen durch und mit wem es geht weiter? Naaa? Mit Salarin und Galandel! Das macht ihr doch mit Absicht! :P
Nein, alles gut! Umso erfrischender fand ich, dass mal so ein ganz anderer Elf zur Gruppe stößt. Hallo Lieblingself!  :flirt:

Obwohl ich Salarin auch mag, schon weil er diese Queste mitmacht, finde ich diesen Elf auch sehr spannend.

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Ach Tjorne, die gute Lenya war noch mit die freundlichste Seele an Bord von Beorns Ottajasko?  :totlach: Ach Tjorne, wenn du wüsstest...und da gibt man ihm den Rat, die Statuen in Ruhe zu lassen und was macht er? Was, wenn es das nächste Mal heißt "Spring nicht von der Mauer"... ::)
Tjorne ist jemand, dem ich wünsche, dass er so dumm ist und Ratschläge in den Wind schlägt. Ich wünsche ihm, Angst zu haben. Ja, Zidaines Rache ist nicht schön, aber dieser Typ hat ja überhaupt kein Gewissen. Nachdem er die Hunde gestreichelt hat, wünsche ich ihm ein langes Leben!

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Das Lied von Ohm Follker ist passend von der Atmosphäre und Länge her und dass man die bisherigen Abenteuer Revue passieren lassen konnte, hat mir auch gefallen. Dafür ist Ohm ideal.
"Allerdings erinnerte sich Phileasson daran, dass sein sechsjähriger Neffe schon gekonnter gereimt hatte." Bin froh, dass er diese Gedanken hatte, da bin ich nicht die Böse. :)

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Mir hat in diesem Abschnitt besonders gut gefallen zu lesen, wie Tjorne aus der neuen Gruppe ausgegrenzt wird und welche Schlüsse er für sich daraus zieht. Ich denke aber die werden sich noch zusammen raufen.
Hoffentlich nicht! Er ist für mich ein Kandidat für das Aussteigen aus der Ottajasko und wahnsinnig werden! Ich finde es klasse, dass man nicht mit ihm unter einem Dach schlafen will. Das wohl!! Er vergleicht dann auch noch seine Situation mit der Zidaines. Dabei vergisst er zum Beispiel, dass sie schwer verwundet war und gar nicht anders konnte. Aber sein Gedächtnis ist sowieso sehr gefiltert.

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Bei Philly
:o kürzt du ihn wirklich so ab? Holy Shit! Da sehe ich doch ein kleines rosa Pony vor mir...wenn er das hört, ob er da sehr erfreut ist?

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Für mich ist das übrigens Gold wert, für die Anderen mit Elefantengedächtnis ist das vielleicht eher langweilig.
Ich bin auch kein Elefant und ich fand es in der richtigen Dosierung gemacht.
Die silberne Flamme ist nun der Schlüssel zu Orima. Was immer das bedeuten mag. Natürlich denke ich da direkt wieder an das Schwert, auch wenn man auf die Idee kommen könnte, dass das Feuer des Leuchtturmes etwas damit zu tun haben könnte. Aber das ist alles viel zu offensichtlich. Das wird bestimmt etwas ganz anderes sein.
Feuer ist doch auch nicht silbern, oder? Aber ich denke die Autoren werden uns die Lösung nicht im Prolog verraten. Sie halten doch ihre Leser nicht für so dumm, allerdings kann man dann auch wieder doppelte Twists andenken. 
Und dann ist da auch der Steppenwolf, ob damit Erm Sen vielleicht gemeint sein könnte?
Salarin war früher bestimmt einer der Wüstenelfen, er singt zumindest genauso intensiv und irgendeine Verbindung zu Orima hat er ja nun auch. Das zeigte ja das Gespräch mit Niamh schon. Außerdem taucht auch bei ihm der „König“ auf, für den er im Himmelsturm so gekämpft hat. Da ist eine tiefe Verbindung. Auch das Sternenmal ist ein Hinweis darauf. Ich bin schon sehr auf die Auflösung gespannt.
Ich merke, dass ich Bernhards Bücher noch nicht gelesen habe. Ich weiß über Elfen sehr wenig, sie sind ja auch mehr introvertiert und verraten nicht so viel. Da muss ich wohl eine Menge nachholen. Ich dachte, dass alle Elfen singen, ihre Sprache ist doch schon Gesang. Aber deine Überlegungen klingen ziemlich gut. Nur glaube ich nicht, dass Salarin nicht mehr weiß woher er kommt und es klang bisher für mich nicht nach Wüste, aber er ist für einen Elfen ja noch sehr jung, denke ich. Vielleicht seine Vorfahren?
Den Anti-Elf  Falnokul finde ich einfach nur klasse  8). Das könnte glatt ein Niederrheiner sein. Den hat bestimmt Bernhard erfunden und ähnelt seinem Nachbarn oder so…. Hoffentlich bleibt der. Wir brauchen dringend einen Gegenpol zum singenden Salarin.

Ich dachte alle Thorwaler sind Gegenpole zu Salarin

(der Nachbar ist hier sicher kein Zahnarzt)
(Nantiangel?????)

Das dachte ich auch. Der leidet ja unter den Träumen, vielleicht erzeugt er nun selbst welche.
Die Beziehung zwischen Zidaine und Tylstyr erweist sich als schwierig. Wen wundert’s. Allerdings habe ich das Gefühl, dass Zidaine durchaus die Beziehung verbessern möchte. Anscheinend liegt ihr doch etwas an Tylstyr. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Ich bin ja auf der Seite Zidaines und ich wünsche mir sehr, dass sie auf dieser Fahrt Ruhe findet und die Heilung könnte Liebe sein. Würde mir auf alle Fälle besser gefallen als Teufels/Dämonenaustreibung mit tödlichem Ende.
Tja, und dann dämmert es Tylstyr so langsam, dass das alles ein abgekartetes Spiel sein könnte. Ich denke auch, dass Cellyana ihre eigenen Ziele verfolgt und ihr die Menschen und Elfen, die dabei eventuell draufgehen, für ihre Macht oder Wissen ziemlich egal sind.

Schicksal ist nicht mein Ding. Ich hoffe es läuft nicht darauf hinaus, dass alles vorherbestimmt ist, denn das empfinde ich als Betrug am Leben.


« Letzte Änderung: 06. Oktober 2017, 07:01:07 von Rhea »

Offline Rhea

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Den Denkansatz finde ich immer ganz niedlich. Beim Computerspiel "Discworld I" gibt es auch so Momente, in denen Rincewind, den man durch das Spiel lenkt, sich fremdgesteuert fühlt. :> Hier ist es wohl eher tatsächlich auf das Wirken der Götter und den wirklichen Grund für die Wettfahrt bezogen, dennoch liest es sich für mich ähnlich.
Ich finde, da ist ein großer unterschied, denn in Discworld ist es eine humoristische Einlage. Hier würde es dazu führen, dass die ganze Handlung vorgeplant ist und die Charaktere nur ferngesteuerte Figuren sind. Das finde ich nun wieder weder lustig noch niedlich, sondern wäre für mich eine sehr enttäuschende Situation. Ich fühle mich bei Büchern, die am Ende auf einen solchen Hintergrund hinauslaufen immer betrogen, ähnlich wie bei einem Krimi, indem der Mörder am Ende aus einem Hut gezogen wird und vorher nirgends aufgetaucht ist. Ich hoffe stark, es ist hier nicht so. Es sei denn, die Götter treten als Personen auf und werden mit Torten beworfen.

Offline Rhea

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Sie sagt ja auch im Prolog, die beiden Wolfsfiguren blicken in die Richtung, in die Erm Sen gezogen ist. Hatte sie nicht an einer der beiden Figuren eine Botschaft hinterlassen? Und auch der Schattenmann von dem dann der Bettler berichtet ist uns ja schon begegnet. Mal sehen, ob Tjorne mit seiner Neugier etwas zur Lösung der neuen Aufgabe beiträgt und in welches Dilemma er sich nun wieder bringt. 
Ja sicher ist es der Wolf, andem die Zeichen angebracht sind. Allerdings hat man uns im 'Prolog verschwiegen, was es damit für eine Bedeutung hat. Vielleicht ist es ihre Rache an den Menschen? Schließlich hat sie sich über das Monument für Sens geärgert und wollte auch etwas für ihren Bruder tun, an den sonst nichts erinnert hat.


Offline Rhea

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Die Szene mit Leomara und Zidaine fand ich auch schön - seltsamerweise vertraue ich Zidaine zu 100%, wenn sie sich um Leomara kümmert, während ich bei den Szenen mit Tylstyr und Tjorne ständig auf der Hut bin und ich ihr nicht traue, weil ich sie absolut nicht einschätzen kann, wie sie nun gerade zu Tylstyr steht.
Mir geht es wie dir. Allerdings hoffe ich immer, dass sie sich im Bezug auf Tylstyr noch positiv entscheidet.  Oder hat sie das schon? Schließlich hat sie seinen Freund nicht umgebracht.

Offline Xeledorn

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Bei Philly
:o kürzt du ihn wirklich so ab? Holy Shit! Da sehe ich doch ein kleines rosa Pony vor mir...wenn er das hört, ob er da sehr erfreut ist?

Och das mag er. Ich bin lange genug mit ihm um Aventurien herum gezogen und habe ihm nicht nur einmal das Leben gerettet. Ich darf das  :P

Das Pony von dem du sprichst kenne ich aber nicht. TV Serie?

Offline Murkxsi

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Ich merke, dass ich Bernhards Bücher noch nicht gelesen habe. Ich weiß über Elfen sehr wenig, sie sind ja auch mehr introvertiert und verraten nicht so viel. Da muss ich wohl eine Menge nachholen. Ich dachte, dass alle Elfen singen, ihre Sprache ist doch schon Gesang.

Dann solltest Du das wirklich nachholen. Bernhards Elfen sind so unterschiedlich wie die Menschen und sehr facettenreich. Und von wegen weich gespült und mit Glitzer.....


Den Anti-Elf  Falnokul finde ich einfach nur klasse  8). Das könnte glatt ein Niederrheiner sein. Den hat bestimmt Bernhard erfunden und ähnelt seinem Nachbarn oder so…. Hoffentlich bleibt der. Wir brauchen dringend einen Gegenpol zum singenden Salarin.

Ich dachte alle Thorwaler sind Gegenpole zu Salarin

(der Nachbar ist hier sicher kein Zahnarzt)

 :totlach: Ja, Salarin ist wirklich schon sehr speziell, aber nicht nur für einen Thorwaler, auch für den einen oder anderen Elfen (wenn ich da so ein Bernhard Hennens Elfen denke  :D).

Zahnärzte und Gärtner sind nicht zu unterschätzen, ich glaube aber, die tauchen hier eher nicht auf, obwohl.... wer weiß das schon  ;)


Mir hat in diesem Abschnitt besonders gut gefallen zu lesen, wie Tjorne aus der neuen Gruppe ausgegrenzt wird und welche Schlüsse er für sich daraus zieht. Ich denke aber die werden sich noch zusammen raufen.
Hoffentlich nicht! Er ist für mich ein Kandidat für das Aussteigen aus der Ottajasko und wahnsinnig werden! Ich finde es klasse, dass man nicht mit ihm unter einem Dach schlafen will. Das wohl!! Er vergleicht dann auch noch seine Situation mit der Zidaines. Dabei vergisst er zum Beispiel, dass sie schwer verwundet war und gar nicht anders konnte. Aber sein Gedächtnis ist sowieso sehr gefiltert.

Ich könnte auf Tjorne auch eher verzichten, allerdings ist er immer gut für dumme Aktionen. Und da diese ja nun auf Beorns Konto gehen, könnte das durchaus ein Vorteil für Phileasson sein.  ;D


Sprache
Eine Sache ist mir beim Lesen von UdW noch aufgefallen. Einigen Leser hatten sich ja schon intensiv mit dem Dämon auf dem Schild befasst. Ich vermute eine zu stark aventurisierte Sprache würde den Lesefluss auch eher hemmen als fördern. Was ich mir aber definitiv noch wünschen, ja geradezu erwarten, würde, wäre ein stärkere Betonung der Schimpfkultur der Thorwaler. Es muss ja jetzt keine unflätige Fäkalsprache sein. Ich bin jedoch immer sehr entzückt, wenn den Drachenführern ein "Schlangenschiss" entfährt. Davon sollte es meiner Meinung nach noch deutlich mehr geben und auch die Sprache der Figuren etwas mehr zu färben. Also nicht nur Schlangenschiss, sondern mehr thorwalsche Sprachkultur generell.

Stimmt, die ist ein wenig in den Hintergrund geraten. Gerade diese direkte Art und Weise zeichnet ja auch die Thorwalder aus. Ich hätte da auch nicht dagegen, öfters mal den einen oder anderen typischen Ausdruck zu lesen.
Motto: Leben und leben lassen

Offline Krassling

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Und Galandel fängt an zu altern  :o Ich hoffe, dass sie noch eine neue Lebensaufgabe findet und uns noch länger erhalten bleibt.

Die Fragen, die sich Tylstyr und Vascal zum Ende diese Abschnitts stellen fand ich super. Und sie kamen mir aus unserer letzten Leserunde sehr vertraut vor.  ;) Schön, dass diese Fragen jetzt Einzug in die Geschichte gefunden haben. Das sich die Figuren nun die gleichen Fragen wie der Leser stellen find ich äußerst spannend.
Nach meinem Empfinden hat Galandel ihre Lebensaufgabe und auch ihre erzählerische Funktion erfüllt. Sie verkommt zunehmend zum sidekick von Salarin.

Was die Fragen angeht ist es vermutlich höchste Zeit. Soweit ich weiß diskutieren die Rollenspielrunden das auch meist im Nachgang an die Seuchenepisode. Es ist einfach sehr offensichtlich, dass da irgendetwas nicht passt. Schön dass die Autoren das hier auch einbringen. Es macht die Figuren gleich viel glaubwürdiger.

Offline Janesway

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Gibt es das, dass ein Elf, der schon altert, eine neue Lebensaufgabe findet und es wieder zu einem Alterungs-Stopp kommt? oO Darf man dann von einer Lebensaufgabe sprechen, wenn sie sich ersetzen lässt? 
Liebe Grüße
Juliane

Offline Robert Corvus

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Gibt es das, dass ein Elf, der schon altert, eine neue Lebensaufgabe findet und es wieder zu einem Alterungs-Stopp kommt? oO Darf man dann von einer Lebensaufgabe sprechen, wenn sie sich ersetzen lässt?
Das gibt es, aber es ist sehr selten und geht in der Regel mit einer radikalen Wandlung einher - so etwas wie "ein zweites Leben".

Offline Delena

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Tjorne hatte in den letzten Bänden schon keine Sympathiepunkte mehr bei mir, aber kurz tat er mir schon leid. In der einen Ottajasko wollte man ihn von Krebsen auffressen lassen und in der neuen kann man ihn nicht leiden, weil er die Seiten gewechselt hat. Blöde Situation für ihn. Aber warum muss er auf dem Platz nun trotz eindeutiger Warnung an den Statuen rumfummeln. Das wird nicht gut enden mit ihm vermute ich.

Der neue Elf ist wirklich cool, der gefällt mir. Hoffentlich bleibt er der Geschichte eine Zeitlang erhalten. Bei den himmelblauen Augen klingelt etwas bei mir. Hatte einer der Wölfe aus dem Vorband nicht auch solch blaue Augen? Vielleicht irre ich mich da aber auch.

Zidaine und Tylstyr. Ich hoffe, dass Zidaine wirklich etwas an Tylstyr liegt, zumindest macht es den Anschein.

Ob Pardona bald endlich jemand aus der Ottajasko auf die Spur kommt. Hoffentlich! Beorn ist ja wie besessen von ihr. Die geht mir mächtig auf den Keks. Hatte ich das eigentlich richtig in Erinnerung, dass der Körper von Lenya im Himmelsturm geblieben war und Pardona in der Ottajasko ihre Gestalt angenommen hatte oder hat Pardona von Lenyas Körper besitzt ergriffen?





Liebe Grüße
Claudia

 

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