Autor Thema: 02 - Anfang Kapitel 1 (S. 61 - 105 "... ob er es selbst glauben sollte.")  (Gelesen 945 mal)

Offline Rhea

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Was Tjorne betrifft, brauche ich wohl noch mal Nachhilfe. Wie kommen einige darauf, er habe nicht bereut und nichts dazugelernt? Es gibt doch die Szene aus Band 3 in der Tylstyr ihn zum Gespräch bittet und er ohne jede Not zugibt, jemanden wie ihn selbst aus heutiger Sicht einfach erschlagen zu wollen. Ich hatte sogar schon darüber nachgedacht, dass die Begegnung mit dem Mädchen von damals vor diesem Hintergrund eine interessante Lebensmüdigkeit auslösen könnte. Aber das wäre dann wohl doch zu einfach gewesen. Für mich klang das extrem eindeutig und überhaupt nicht nach, hat nichts bereut.


Ja, diese Szene gibt es, aber bereut er wirklich oder hat er nur Angst?
Wenn er wirklich bereut und einigermaßen wüßte, was er dem Mädchen damals wirklich angetan hat, wieso ist er jetzt so maßlos wütend auf sie?
Es war schlimm, ja, aber damals war es für sie schlimm. Eigentlich konnte er froh sein, es überlebt zu haben im Gegensatz zu den anderen (was er sicher nur seiner Freundschaft zu Tylstyr zu verdanken hat. Aber er verschwendet keinen Gedanken daran. Im Prinzip hätte er sich bei ihr entschuldigen können und die Strafe annehmen. Das wäre für mich wirklich Reue gewesen.

Wäre schön, Rhea, aber er is nun mal ein Thorwaler. Ich glaube der hat keine Ahnung was er wirklich getan hat, oder? Meinte er wirklich, er würde jemanden, wie sein damaliges ich erschlagen? Oder war das nur im Angesicht der furchtbaren Tode ein kurzer Schub von Angst-Reue?

Offline Robert Corvus

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Leider funktioniert auch der Selbstjustiz Denkanstoß für mich nicht. Das würde nämlich irgendwie voraussetzen, dass es sowas wie eine funktionierende Justiz geben würde.
Da baust Du einen interessanten (und wie ich finde, gewagten) Zusammenhang auf: Wenn die Justiz nicht zum gewünschten Resultat führt, ist Rache gerechtfertigt?
Und wer setzt die Grenzen der Rache? Todesstrafe - eine gute Idee? Und bestialische Folter vor dem Tod - okay? Ganz dünnes Eis, wenn man darüber nachdenkt ...
Aber natürlich haben wir als Autoren durch die Wahl der Perspektiven die Leserschaft in diese Richtung gelockt.  >:D

Keine schöne Sache, aber eine sehr nachvollziehbare.
Das ist es, was ich an diesem Plot so liebe: Etwas, dass jeder zivilisierte Mensch ablehnen muss, wird nachvollziehbar ... Für mich macht das Bücher besonders interessant, wenn sie solche Gegensätze auslösen.
Als Frage an die gesamte Leserunde: Wenn Ihr Richter wäret - vielleicht sogar der Gott Praios persönlich - und Euch würde der Fianna/Zidaine-Fall präsentiert ... Würdet Ihr Zidaine für ihre Morde (ich formuliere das jetzt mal bewusst juristisch) verurteilen? Und mit welchem Strafmaß?
In unserer Republik wäre die Vergewaltigung nach 10 Jahren verjährt, Zidaines Morde aber würden nie verjähren, und eine besondere Grausamkeit ihrer Taten käme in Anrechnung ...

Was Tjorne betrifft, brauche ich wohl noch mal Nachhilfe. Wie kommen einige darauf, er habe nicht bereut und nichts dazugelernt? Es gibt doch die Szene aus Band 3 in der Tylstyr ihn zum Gespräch bittet und er ohne jede Not zugibt, jemanden wie ihn selbst aus heutiger Sicht einfach erschlagen zu wollen.
Ja, richtig. Das war am Rabenpass.

Ich schildere hier ja auch nur meine persönlichen Eindrücke, ...
Genau dafür ist so eine Leserunde ja (unter anderem) auch da.  ;)

Offline Krassling

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Was Tjorne betrifft, brauche ich wohl noch mal Nachhilfe. Wie kommen einige darauf, er habe nicht bereut und nichts dazugelernt? Es gibt doch die Szene aus Band 3 in der Tylstyr ihn zum Gespräch bittet und er ohne jede Not zugibt, jemanden wie ihn selbst aus heutiger Sicht einfach erschlagen zu wollen.

Ja, diese Szene gibt es, aber bereut er wirklich oder hat er nur Angst?
Wenn er wirklich bereut und einigermaßen wüßte, was er dem Mädchen damals wirklich angetan hat, wieso ist er jetzt so maßlos wütend auf sie?
Es war schlimm, ja, aber damals war es für sie schlimm. Eigentlich konnte er froh sein, es überlebt zu haben im Gegensatz zu den anderen (was er sicher nur seiner Freundschaft zu Tylstyr zu verdanken hat. Aber er verschwendet keinen Gedanken daran. Im Prinzip hätte er sich bei ihr entschuldigen können und die Strafe annehmen. Das wäre für mich wirklich Reue gewesen.

Wäre schön, Rhea, aber er is nun mal ein Thorwaler. Ich glaube der hat keine Ahnung was er wirklich getan hat, oder? Meinte er wirklich, er würde jemanden, wie sein damaliges ich erschlagen? Oder war das nur im Angesicht der furchtbaren Tode ein kurzer Schub von Angst-Reue?

Tjaaaa, Nahtoderfahrungen können Dinge mit einem Menschen anstellen. Und wenn man von jemandem auf bestialische Weise hingerichtet wird und nur ganz knapp mit dem Leben davon kommt, dann darf man vielleicht auch mal ein ganz kleines bisschen wütend sein. Du erwartest also, dass er sich selbst wieder in die Krebsfarm stürzt und sich bei lebendigem Leib auffressen lässt? Ich befürchte so mutig ist er dann doch nicht.
Und damals als das Gespräch geführt wurde, hatte er keinen Grund für unmittelbare Angst. Das meinte ich mit ohne Not. Er glaubt sich in einem vertraulichen Gespräch mit Tylstyr. Vor wem soll er da Angst haben? Ich würde niemals behaupten auch nur im Ansatz verstehen zu können, was Fianna durchgemacht hat. Mir wird ja schon als Mann beim Lesen speiübel. Insofern kann ich jede Wut verstehen. Aber die Argumentation könnte besser sein.

Ach, wenn du kursive Einträge in deinen Beiträgen hast. Sind das dann gedankliche Notizen an dich selbst?

Offline Krassling

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Leider funktioniert auch der Selbstjustiz Denkanstoß für mich nicht. Das würde nämlich irgendwie voraussetzen, dass es sowas wie eine funktionierende Justiz geben würde.
Da baust Du einen interessanten (und wie ich finde, gewagten) Zusammenhang auf: Wenn die Justiz nicht zum gewünschten Resultat führt, ist Rache gerechtfertigt?
Und wer setzt die Grenzen der Rache? Todesstrafe - eine gute Idee? Und bestialische Folter vor dem Tod - okay? Ganz dünnes Eis, wenn man darüber nachdenkt ...
Aber natürlich haben wir als Autoren durch die Wahl der Perspektiven die Leserschaft in diese Richtung gelockt.  >:D

Keine schöne Sache, aber eine sehr nachvollziehbare.
Das ist es, was ich an diesem Plot so liebe: Etwas, dass jeder zivilisierte Mensch ablehnen muss, wird nachvollziehbar ... Für mich macht das Bücher besonders interessant, wenn sie solche Gegensätze auslösen.
Als Frage an die gesamte Leserunde: Wenn Ihr Richter wäret - vielleicht sogar der Gott Praios persönlich - und Euch würde der Fianna/Zidaine-Fall präsentiert ... Würdet Ihr Zidaine für ihre Morde (ich formuliere das jetzt mal bewusst juristisch) verurteilen? Und mit welchem Strafmaß?
In unserer Republik wäre die Vergewaltigung nach 10 Jahren verjährt, Zidaines Morde aber würden nie verjähren, und eine besondere Grausamkeit ihrer Taten käme in Anrechnung ...
Ich bin mir dessen durchaus bewusst. Zunächst einmal muss ich vorausstellen, dass meine Anmerkungen hier keine rechtsstaatlichen Expertisen sind, sondern lediglich Stellungnahmen dazu, wie der emotionale Eindruck für mich ist und was ich für nachvollziehbar, vielleicht bis zu einem gewissen Grad sogar nachfühlbar, wird.
Als Ehemann und Vater werde ich mir die Frage was ich mit einem Vergewaltiger im Fall persönlicher Betroffenheit machen würde hoffentlich nie stellen müssen. Wahrscheinlich würde ich die Antwort auch nicht hören wollen. Und man sollte sehr vorsichtig sein mit Urteilen über Menschen in Situationen, in die man voraussichtlich (und hoffentlich) nie geraten wird.

Aber natürlich will ich mich damit nicht vor einer Antwort drücken.
Aventurisch gesehen hat Fianna durch den Pakt ja schon selbst ihre Strafe gewählt. Aus der Sicht des Gottes wäre damit für mich auch alles gesagt.
Als Richter eines thorwalschen Gerichts wäre die Sache vermutlich auch klar. Die Rächerin würde für ihre Verbrechen die Todesstrafe erwarten. Allerdings eine reguläre Form der Hinrichtung, keine Krebse im Einsatz. Auf der anderen Seite ist es weniger einfach. Ob verjährt oder nicht, spielte für mich kaum eine Rolle. Solch ein Verbrechen sollte nicht verjähren. Das Recht sieht für solche Fälle ja eine gewisse Form der Entschädigung vor. Da Fianna oder ihre Familie vermutlich kein Wergeld mehr empfangen könnten, müsste eine andere Strafe her. Lebenslanger Dienst zu Gunsten von Opfern häuslicher Gewalt dürfte zumindest aus aventurischer Sicht schwierig sein. Gefängnisstrafen kennen die Thorwaler nicht. Also müsste man eine andere Buße/Aufgabe finden, die wohl den Rest des Lebens der Übeltäter bestimmen sollte. Da würde mich gewiss was einfallen.

Eine Sache darf nämlich aus meiner Sicht keineswegs vergessen werden. Auch wenn ich die Handlungen nachvollziehbar finde. Zidaine mordet aus eigener Entscheidung auf bestialische Weise. Verständnis für ihre Motive heißt nicht, dass sie keine Konsequenzen zu tragen hätte.

Offline Rhea

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Das Gespräch führen sie aber, soweit ich mich erinnere nachdem sie einen der "hingerichteten" gefunden hatten, oder irre ich mich da? Auf alle Fälle weiß er, warum die Leute so bestialisch ermordet werden.

Ich meine auch nicht, dass er sich in die Krebse stürzt, aber erkönnte froh sein überlebt zu haben, so wie sie überlebt hat und das Erlebte  als Strafe annehmen.

Könnte man so sagen, sie kommen von Narrania, einer Puppenspielerin, die sich nun mal hier mit reingehängt hat.

Typisch Rhea, ich und reingehängt, sie hat doch keine Ahnung vom Leben in Aventurien, ich komme wenigstens von dort.
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2017, 23:22:08 von Rhea »

Offline Robert Corvus

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Und wenn man von jemandem auf bestialische Weise hingerichtet wird und nur ganz knapp mit dem Leben davon kommt, dann darf man vielleicht auch mal ein ganz kleines bisschen wütend sein.
:D Gut gesprochen!

Ach, wenn du kursive Einträge in deinen Beiträgen hast. Sind das dann gedankliche Notizen an dich selbst?
Dann schreibt Rheas Spielfigur, eine almadanische Puppenspielerin.  ;)

Das Gespräch führen sie aber, soweit ich mich erinnere nachdem sie einen der "hingerichteten" gefunden hatten, oder irre ich mich da?
Da erinnerst Du Dich nicht ganz richtig: Tylstyr nutzt eine Rast auf der Reise über das Gebirge, um mit Tjorne zu sprechen und dabei Zidaine lauschen zu lassen, damit sie hört, wie er zu den damaligen Vorgängen steht.

Was mich an der Thematik mit der Rache, der Gerechtigkeit und meinen Gesetzen so fasziniert, ist das Auseinanderklaffen von Rechtsempfinden und Recht. Wir leben ja in einer Demokratie, also machen wir (in unserer Gesamtheit) unsere Gesetze. Es gibt keinen Tyrannen, der uns Gesetze aufzwingen würde. Wir haben auch eine Philosophie- und Rechtsgeschichte, die Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende, zurückreicht. Das (vorläufige) Ergebnis dieses Prozesses ist, dass die Todesstrafe abgeschafft ist und das Verbrechen Vergewaltigung nach zehn Jahren verjährt. Nicht nur in dieser Leserunde, sondern ganz allgemein, treffe ich häufig auf die Einschätzung, dass vor allem Letzteres ungerecht sei. Für mich ist es in einer Demokratie ein Paradoxon, wenn das überwiegende Gerechtigkeitsempfinden und das Gesetz auseinanderklaffen. Ich habe keine Antwort darauf, wieso das so ist - eine der größeren Parteien könnte das ja aufnehmen, im Wahlkampf thematisieren, mit der populären Forderung "keine Verjährung für Vergewaltigung" oder gar "Todesstrafe für Vergewaltiger" antreten und das entsprechend umsetzen. Irgendwo bin ich auch froh, dass das nicht geschieht ...
Sehr lose mit diesem Komplex hängt auch die Thematik von Kindesmissbrauch zusammen. Da gab es einen Bericht in einem Reportagemagazin über einen katholischen Pfarrer, der sich in diesem Bereich schuldig gemacht hatte. Vor dem staatlichen Gericht in Berlin wurde das Verfahren gar nicht erst eröffnet, wegen Verjährung. Vor dem Kirchengericht wurde er verurteilt, weil es dort keine Verjährung gibt. Über die Strafe war aber nichts bekannt, weil nicht-öffentlich. Da erscheint mir eine Justiz, die eine, hm ..., stärkere Verbindung zum Mittelalter hat, plötzlich gerechter als diejenige, die in der Moderne wurzelt.  ::)

Offline Xeledorn

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Als Richter würde ich in erster Linie die Gesetze des Herrn Priams umsetzen wollen. Diese sehen laut Regelbuch folgendes vor:

Auszug aus Aventurischer Almanach Seite 143. Die Verbrennung eines Lebenden zum Zwecke der Läuterung ist so selten geworden, dass sie immer von einem Praiosgeweihten bestätigt werden muss und eigentlich immer mit den schwersten Vorwürfen wie  finsterer Zauberei oder Dämonenbündelei einhergeht.

Ich würde also auf lebendige Verbrennung zum Zwecke der Läuterung setzen  :explodier:


Offline Rhea

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Na danke! Das haben ja schon mehrere vorgeschlagen, die Läuterung oder Dämonenaustreibung mit tödlichem Ende.
Wenn ich Richter wäre, würde ich mir wünschen, einen Virus zu haben, der den betroffenen ein Gewissen erzeugt und dann würde ich sie laaaaange leben lassen.
Da das leider nicht geht, sehe ich die Rache als angemessen an. Wie hätte sie sonst Vergeltung erreichen können? Wie kann Vergewaltigung verjähren? Das ist was, was ich nie begreifen werde. Wenn ich auch in der Realität gegen die Todesstrafe bin, aber ich bedaure das Fehlen von Eisenkugeln und Steinbrüchen. Schließlich war das hier nicht einer und nicht einmal. Es war ein scheußliches Verbrechen und normalerweise wäre das Mädchen einen viel längeren und qualvolleren Tod gestorben. Das dies nicht passiert ist, können die Männer sich nicht auf ihre Fahne schreiben.

Offline anschu74

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Zitat von: Robert Corvus [i
Bei Tjorne stimme ich Rhea ausnahmsweise mal voll zu. Ich wünsche ihm ein langes Leben im Schatten.[/i]
Das Verzeihen ist vielleicht die schwerste Kunst von allen. Ihre Frucht beschenkt den Verzeihenden oft noch mehr als denjenigen, dem verziehen wird.   :bussi:
Verzeihen kann ich nur jemandem, der seine Schuld wirklich eingesehen hat und um Verzeihung bittet (und zwar nicht nur aus Angst vor Strafe) :-\
[/quote]

Manchmal ist es besser zu verzeihen um seinen eigenen Seelenfrieden zu finden. Das macht das Ganze ja dann auch zu so einer besonders schwierigen Kunst.
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2017, 18:32:03 von anschu74 »
Liebe Grüße
Andrea

Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. (Helen Hayes)

 

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