Autor Thema: 3) Kapitel 30 bis einschl. Kapitel 41  (Gelesen 428 mal)

Offline Delora

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Ich frag mich wer das ist, der sich immer nach DarkRider meldet. Mein Tipp wäre die MI, denn in ihrem Quellcode steckt ja Axels Name drin, er wäre dann ja sowas wie ein Vater, ein Schöpfer und es wäre nur natürlich ihn kennen lernen zu wollen.

Dark Rider hat doch, bevor Alex sich in seiner Ausweglosigkeit der Polizei gestellt hat, mit diesem ein Treffen vereinbart - vor dem Rathaus, wenn ich mich recht erinnere.
Also handelt es sich bei ihm wohl eher doch um einen Menschen aus Fleisch und Blut.

Deshalb hatte ich ja auch geschrieben "Ich frag mich wer das ist, der sich immer nach DarkRider meldet."

Der Vater wäre eine Idee. Axel hat sich doch von der Gruppe Sword of Justice abgespalten zusammen mit einigen anderen. Vier davon sind ermordet worden, aber er und einer, oder zwei andere haben doch überlebt, oder? Könnte von denen dann auch einer sein.

Zu der Diskussion um die Datensammelei im Internet: Wir können ja schon im "echten" Leben nicht kontrollieren wer was über uns weis. Alleine unsere Nachbarn wissen wahrscheinlich sehr viel mehr über uns als uns recht ist. Die wissen auch wer wann zu Besuch kommt. Wann wir aus dem Haus gehen zur Arbeit usw.

Offline Andreas Brandhorst

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Alleine unsere Nachbarn wissen wahrscheinlich sehr viel mehr über uns als uns recht ist. ...
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Da hast du wahrscheinlich recht.  ;)

Beste Grüße
Andreas

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Alleine unsere Nachbarn wissen wahrscheinlich sehr viel mehr über uns als uns recht ist. ...
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Da hast du wahrscheinlich recht.  ;)

Gerade im Falle Nachbarn ist es schwer, die Grenze zwischen purer Neugierde und menschlichem Interesse zu ziehen! Wenn man die Gewohnheiten der Nachbarn ein wenig kennt, bekommt man in einem Notfall eher ein Gefühl dafür, dass etwas vielleicht nicht stimmen könnte. Und wenn Interesse, womit ich Anteilnahme und ein gewisses Verantwortungsgefühl für meinen Nächsten meine, dem Wissen um zum Beispiel den Tagesablauf des Nachbarn zugrunde liegt und nicht das Bedürfnis, seine Nase in Dinge zu bohren, die einen nichts angehen, wird man auch eher nachforschen, ob es dem Nachbarn gut geht... Was lebensrettend sein kann!
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2017, 19:39:50 von Ulrike Günkel-Kohl »

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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@ Delora
Ja, du hast natürlich recht, - ich hätte aufmerksamer lesen müssen....
Tut mir leid! :-[

Offline Variemaa

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Die Frage ist doch auch, ob eine MI nicht auch Gefühle wie Mitleid oder Angst empfinden kann. In vielen Bereichen ist dass der Punkt, wenn sie wirklich gefährlich werden, weil die Angst um das eigene Überleben rationalen Beweggründen im Weg stehen kann.

Der Mars könnte auch in andere Richtung eine Lösung sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass d MI lieber mit wenigen Menschen auf dem Mars auskommt und dort Ressourcen nutzt, als auf der Erde, wo die Menschen sie als Bedrohung verstehen. Anders als die braut die MI ja virtuellen nicht aber realen Raum.

Auch finde ich es interessant, dass diese "neue " Intelligenz sofort als Bedrohung verstanden wird, nur weil sie "überlegen " ist. Da kommt die alte Angst des Menschen heraus, nicht die Spitze der Schöpfung zu sein.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass mehr gelesen werden sollte.

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Auch finde ich es interessant, dass diese "neue " Intelligenz sofort als Bedrohung verstanden wird, nur weil sie "überlegen " ist. Da kommt die alte Angst des Menschen heraus, nicht die Spitze der Schöpfung zu sein.

Diesen Eindruck habe ich aber bei Viktoria, Swift und Koriander überhaupt nicht. Vielmehr ist da die echte Sorge um den Fortbestand der Menschheit, falls es zum sehr wahrscheinlichen Take-off kommt. Und das kann ich voll und ganz nachempfinden. Alles Neue macht Angst - und Swift mit seinen Spatzen und der Eule und Koriander haben sehr genau analysiert, welche Folgen die Machtübernahme oder Kontrolle einer dann zur Superintelligenz mutierenden Maschinenintelligenz, die ja eh schon dabei ist, das tägliche Leben lahmzulegen, global haben könnte. Wenn MI das gesamte Wissen der Menschheit ( eben auch über all die Kriege, die seit Anbeginn auf unsrem Planeten vonstatten gehen ) in sich speichert und verarbeitet und darüberhinaus aus einer Cyberwaffe entstanden ist, dann liegt doch der Verdacht nahe, dass sich da in ihr wenig Positives entwickelt.
Zudem könnte die Superintelligenz zu der Überzeugung kommen, dass dieser imperfekten menschlichen Rasse, deren Angehörige einander schon so viel Böses angetan haben und auf deren Planeten es brodelt ohne Ende, ein Ende bereitet werden sollte.
« Letzte Änderung: 22. Oktober 2017, 00:12:38 von Ulrike Günkel-Kohl »

Offline paper

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Zudem könnte die Superintelligenz zu der Überzeugung kommen, dass dieser imperfekten menschlichen Rasse, deren Angehörige einander schon so viel Böses angetan haben und auf deren Planeten es brodelt ohne Ende, ein Ende bereitet werden sollte.
Vielleicht nicht gleich ein Ende bereiten, sehr gut vorstellen könnte ich mir, dass die MI es nicht für nötig hält, weiterhin in diese Spezies zu investieren. Sprich, Energie (in Form von Strom) an sie zu verschwenden, die sie selbst benötgt.
Das Lesen im Bett zeugt von völliger Hingabe an die Kunst: Man überlässt es dem Dichter, wann man einschläft. (Ernst R. Hauschka)

Offline Andreas Brandhorst

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Zudem könnte die Superintelligenz zu der Überzeugung kommen, dass dieser imperfekten menschlichen Rasse, deren Angehörige einander schon so viel Böses angetan haben und auf deren Planeten es brodelt ohne Ende, ein Ende bereitet werden sollte.
Vielleicht nicht gleich ein Ende bereiten, sehr gut vorstellen könnte ich mir, dass die MI es nicht für nötig hält, weiterhin in diese Spezies zu investieren. Sprich, Energie (in Form von Strom) an sie zu verschwenden, die sie selbst benötgt.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Maschinenintelligenz uns gleichgültig gegenübersteht, solange wir nichts gegen sie unternehmen. Anders sähe die Sache aus, wenn wir feindselig sind oder uns mit konkreten Maßnahmen als Bedrohung erweisen. Dann würde sich die MI vermutlich gezwungen sehen, etwas gegen uns zu unternehmen. Obwohl ... Es reicht schon, uns keinen Strom mehr zu geben - das wäre das Ende unserer Zivilisation.

Beste Grüße
Andreas

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Zudem könnte die Superintelligenz zu der Überzeugung kommen, dass dieser imperfekten menschlichen Rasse, deren Angehörige einander schon so viel Böses angetan haben und auf deren Planeten es brodelt ohne Ende, ein Ende bereitet werden sollte.
Vielleicht nicht gleich ein Ende bereiten, sehr gut vorstellen könnte ich mir, dass die MI es nicht für nötig hält, weiterhin in diese Spezies zu investieren. Sprich, Energie (in Form von Strom) an sie zu verschwenden, die sie selbst benötgt.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Maschinenintelligenz uns gleichgültig gegenübersteht, solange wir nichts gegen sie unternehmen. Anders sähe die Sache aus, wenn wir feindselig sind oder uns mit konkreten Maßnahmen als Bedrohung erweisen. Dann würde sich die MI vermutlich gezwungen sehen, etwas gegen uns zu unternehmen. Obwohl ... Es reicht schon, uns keinen Strom mehr zu geben - das wäre das Ende unserer Zivilisation.

Eben! Wieso sollte also die MI die Menschheit, so wie sie sich ihr bis jetzt darstellt, weiterhin mit Strom versorgen!? Wieso in so etwas Kriegerisches investieren? Ich könnte mir da wiederum vorstellen, dass die MI aus den Kriegen Rückschlüsse zieht, nämlich darauf, dass die Menschen tatsächlich eine Bedrohung für sie darstellen könnten!

Offline Rhea

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Ein langer Abschnitt und ich verstehe, dass sich vieles an Leser wendet, die sich mit der Thematik noch nicht beschäftigt haben. Die Wiederholungen der technischen Details, der Vortrag mit Victoria als Watson, die immer die Fragen stellt, damit ihr, und damit dem Leser, alles erklärt werden kann ist also für Thriller Leser unverzichtbar. Es war für mich aber ziemlich langatmig. Manchmal kam es mir so vor, als ob der Leser an Gedächtnisschwund leidet, wenn Passagen wiederholt werden, zum Beispiel, wenn sie einen Satz einer anderen Person verwendet und das dem Leser dann nochmal gesagt wird, oder dass Alexander sich immer wieder freut, dass die Computer von der Schnittstellt booten können, wenn er ewig nachdenkt, welche Sicherheitsrisiken er eingeht, die ich als Leser nun inzwischen wirklich kenne und er eigentlich keine Zeit hat. Selbst die Gedanken zu Giselle wiederholen sich. Naja. Ist ein dickes Buch und man muss vielleicht mit Lesern rechnen, die so langsam lesen, dass sie immer neu erinnert werden müssen.
Ich fand Viktoria auch toll in der Versammlung und ich glaube auch, dass es genau so zugeht. Aber eigentlich denke ich immer: was soll das.
Die MI ist erwacht, sie sammelt Daten, sie synchronisiert sie sogar schon. Die Spezialisten haben mehrfach darauf hingewiesen, wie schnell die Daten gesammelt werden, dass dies in einer Geschwindigkeit geht, die Menschen nicht nachvollziehen können. Aber hier wollen die Menschen erst einmal alle überzeugen und dann den Stecker ziehen?
Ziemlich naiv. Ich würde jetzt überlegen, ob es eine Möglichkeit der Kommunikation mit der Mi gibt und wie Menschen mit ihr zusammenleben können. Ob man ihr klar machen kann, die Energie mit uns zu teilen. Also nicht den gemeinsamen Feind, denn, auch das haben die Spezialisten gesagt, sie ist ab einem Punkt unbesiegbar und ich glaube nicht, dass dieser Punkt erst in Wochen oder Monaten kommt und solange dürfte es dauern eine Einigung der Länder zu erzielen, wenn überhaupt so eine Möglichkeit besteht.

Ich wundere mich auch, dass das technische Leben einfach so weiter geht. Würde sich jemand aus dieser Runde nach einem solchen Ausfall und den Nachrichten über die Probleme mit Computern wirklich in ein Auto mit Autopilot setzen? Ich nicht. Wo sind die Ideen, sich mit Fahrrädern auszurüsten oder ähnliche Notfallpläne? Darüber sollten die Regierungen nachdenken.

Ganz am Rande: Ich finde es absolut unmöglich sich über jemanden mit Inkontinenz lustig zu machen. Auch bei Viktoria finde ich es unpassend. Ob man jemanden leiden kann oder nicht, so was gegen ihn zu benutzen ist schamlos und passt nicht zu ihr.

Als Alexander sich der Polizei stellt dachte ich: Na endlich. Es war für mich die einzige Möglichkeit zu überleben, wenn überhaupt.
Das Gespräch mit Dark Rider fand ich ziemlich blöde. Sie wissen, dass sie abgehört werden können und dann machen sie ein Treffen aus, einfach so, ohne Hintertür? Dark Rider ist sicher keine KI, die würde in der Situation nicht so eine blöde Nachricht schreiben, weil sinnlose Zeitvergeudung. Ich dachte ich höre nicht recht, als Alexander las, ob er denn plötzlich nicht ohne Hilfe auskomme. Bis dahin hatte ich Achtung vor Dark Rider.
Die Schrift, die danach kommt finde ich schon spannend. Ich würde denken, dass diese zu der neu erwachten MI gehört. Sie sucht den Schöpfer (wieder menschlich gedacht, aber es könnte schon sein, dass da Interesse ist, wer sich in die Matrix geschrieben hat). Allerdings kennt sie ihn nicht als Alexander sondern als AK47.

Ich glaube nicht, dass es der Vater ist. Dazu scheint mir die Nachricht zu unpersönlich und Für Alexander wenig hilfreich. Der Vater war ja auch ein Hacker und würde doch nicht seinen Sohn ausliefern, in dem er in bittet seine Anonymität zu enthüllen.

Wie ihr merkt, ich höre das Buch. War schön während der Autofahrt nach Eisenach und zurück ein Abschnitt. Allerdings sollte jemand dem Vorleser sagen, dass Abkürzungen schriftlich durchgehen, aber wenn sie gelesen werden klingt es blöde.

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Ein langer Abschnitt und ich verstehe, dass sich vieles an Leser wendet, die sich mit der Thematik noch nicht beschäftigt haben. Die Wiederholungen der technischen Details, der Vortrag mit Victoria als Watson, die immer die Fragen stellt, damit ihr, und damit dem Leser, alles erklärt werden kann ist also für Thriller Leser unverzichtbar. Es war für mich aber ziemlich langatmig. Manchmal kam es mir so vor, als ob der Leser an Gedächtnisschwund leidet, wenn Passagen wiederholt werden, zum Beispiel, wenn sie einen Satz einer anderen Person verwendet und das dem Leser dann nochmal gesagt wird, oder dass Alexander sich immer wieder freut, dass die Computer von der Schnittstellt booten können, wenn er ewig nachdenkt, welche Sicherheitsrisiken er eingeht, die ich als Leser nun inzwischen wirklich kenne und er eigentlich keine Zeit hat. Selbst die Gedanken zu Giselle wiederholen sich. Naja. Ist ein dickes Buch und man muss vielleicht mit Lesern rechnen, die so langsam lesen, dass sie immer neu erinnert werden müssen.

Ja, das muss man. Und auch damit, dass sich womöglich jemand ein neues, unbekanntes Thema erschließen möchte und deshalb genaueste Erklärungen und Wiederholungen braucht, um Zusammenhänge zu verstehen, die anderen, die sich in der Materie besser auskennen, bekannt und selbstverständlich sind.
Ich bin so ein Anfänger und somit dankbar für Wiederholungen und Schritt für Schritt-Erklärungen!

Offline Rhea

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Ein langer Abschnitt und ich verstehe, dass sich vieles an Leser wendet, die sich mit der Thematik noch nicht beschäftigt haben. Die Wiederholungen der technischen Details, der Vortrag mit Victoria als Watson, die immer die Fragen stellt, damit ihr, und damit dem Leser, alles erklärt werden kann ist also für Thriller Leser unverzichtbar. Es war für mich aber ziemlich langatmig. Manchmal kam es mir so vor, als ob der Leser an Gedächtnisschwund leidet, wenn Passagen wiederholt werden, zum Beispiel, wenn sie einen Satz einer anderen Person verwendet und das dem Leser dann nochmal gesagt wird, oder dass Alexander sich immer wieder freut, dass die Computer von der Schnittstellt booten können, wenn er ewig nachdenkt, welche Sicherheitsrisiken er eingeht, die ich als Leser nun inzwischen wirklich kenne und er eigentlich keine Zeit hat. Selbst die Gedanken zu Giselle wiederholen sich. Naja. Ist ein dickes Buch und man muss vielleicht mit Lesern rechnen, die so langsam lesen, dass sie immer neu erinnert werden müssen.
Ja, das habe ich verstanden und es deshalb auch auf mich bezogen. DA ich SF-Fan bin ist das Thema für mich nicht neu. Es ist höchstens aktueller  :)

Ja, das muss man. Und auch damit, dass sich womöglich jemand ein neues, unbekanntes Thema erschließen möchte und deshalb genaueste Erklärungen und Wiederholungen braucht, um Zusammenhänge zu verstehen, die anderen, die sich in der Materie besser auskennen, bekannt und selbstverständlich sind.
Ich bin so ein Anfänger und somit dankbar für Wiederholungen und Schritt für Schritt-Erklärungen!

Offline Andreas Brandhorst

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Ganz am Rande: Ich finde es absolut unmöglich sich über jemanden mit Inkontinenz lustig zu machen. Auch bei Viktoria finde ich es unpassend. Ob man jemanden leiden kann oder nicht, so was gegen ihn zu benutzen ist schamlos und passt nicht zu ihr.
...

Falsch verstanden, Rhea. Viktoria macht sich nicht über Inkontinenz lustig, sondern über jemanden, der immerzu den starken Mann markiert, aber mehrmals riskiert, sich vor Angst "in die Hose zu machen".  ;)

Beste Grüße
Andreas

Offline Rhea

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Ganz am Rande: Ich finde es absolut unmöglich sich über jemanden mit Inkontinenz lustig zu machen. Auch bei Viktoria finde ich es unpassend. Ob man jemanden leiden kann oder nicht, so was gegen ihn zu benutzen ist schamlos und passt nicht zu ihr.
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Falsch verstanden, Rhea. Viktoria macht sich nicht über Inkontinenz lustig, sondern über jemanden, der immerzu den starken Mann markiert, aber mehrmals riskiert, sich vor Angst "in die Hose zu machen".  ;)

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Andreas
Soweit ich verstanden habe ist er kein junger Mann mehr und er sagt: "ich habe eine schwache Blase" genau das würde jemand sagen, der inkontinent ist. Wenn jemand sich vor Angst in die Hose macht, dann geschieht das plötzlich und nicht, nachdem er vergeblich versucht hat, es anzuhalten.

Offline Andreas Brandhorst

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Ganz am Rande: Ich finde es absolut unmöglich sich über jemanden mit Inkontinenz lustig zu machen. Auch bei Viktoria finde ich es unpassend. Ob man jemanden leiden kann oder nicht, so was gegen ihn zu benutzen ist schamlos und passt nicht zu ihr.
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Falsch verstanden, Rhea. Viktoria macht sich nicht über Inkontinenz lustig, sondern über jemanden, der immerzu den starken Mann markiert, aber mehrmals riskiert, sich vor Angst "in die Hose zu machen".  ;)

Beste Grüße
Andreas
Soweit ich verstanden habe ist er kein junger Mann mehr und er sagt: "ich habe eine schwache Blase" genau das würde jemand sagen, der inkontinent ist. Wenn jemand sich vor Angst in die Hose macht, dann geschieht das plötzlich und nicht, nachdem er vergeblich versucht hat, es anzuhalten.

Es ist eine Metapher, Rhea. Der Roman ist voll von solchen Bildern. Ich mache mich nicht über die Inkontinenz alter Leute lustig, sondern über die des Großmauls Calussi. Ich bin der Autor und weiß, wie ich das gemeint habe.  ;) Du kannst das natürlich anders verstehen, aber es entspricht dann eben nicht der Intention des Autors.

Beste Grüße
Andreas

 

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