Autor Thema: 06: Sechster Teil und Epilog  (Gelesen 354 mal)

Offline odenwaldcollies

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Hier könnt Ihr zum Inhalt des sechsten Teils und Epilog schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
« Letzte Änderung: 06. Dezember 2017, 19:45:12 von odenwaldcollies »
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Ha, Mulders ist doch Henk – und der echte Henk hat sich nach Sumatra abgesetzt, wie er es schon immer geplant hatte. Da hatte er aber einen richtig guten Gesichtsschirurgen, dass man so gar nichts von der OP sieht. Aber gut, Henk hatte auch genügend Geld. Und es war tatsächlich das Bartknibbeln, welches Henk bzw. Mulders verraten hat.

Was mich aber eiskalt erwischt hat, war Schultewolters Rolle bei der ganzen Sache, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, die ganze Zeit hatte ich eher Max im Verdacht, dass er gemeinsame Sache mit Anne und Mulders machte. Oder eben der echte Mulders. Schultewolter hat mich mit seinem kumpelhaften Getue absolut eingelullt. Und er ist nun der Einzige, der noch auf freiem Fuß ist. Annes Rolle in dem ganzen Fall klärt sich auch auf. Sie wusste über beinahe alles Bescheid, in jedem Fall über Ellens Tod. Schätzte sie ihre Schwester richtig ein oder waren das noch Vorbehalte von früher? Es herrschte jedenfalls immer noch viel Verbitterung in Anne über ihre Schwester.

Tenbrink hatte Glück, dass Schultewolter ihn nicht auch gleich umgebracht hat und sogar unbewacht in dem Kriechkeller zurückgelassen hat. Dass er überhaupt noch einen Schritt mit der Verletzung machen konnte, grenzt wirklich an ein Wunder.

Anne hat ja echt Humor: da schreit sie Tenbrink an, ob er sie beide umbringen will, nachdem sie sich kurz zuvor selbst am Galgenhügel aufknüpfen wollte.

Christiane hat bei Annes Besuch tatsächlich Henk in Mulders erkannt, daher auch der Beinahe-Unfall mit Bertram und Tenbrink. Und sie wusste wirklich nichts davon, dass Henk sich seinerzeit abgesetzt hat und will ihn dafür zur Rechenschaft ziehen. Welch eine Ironie des Schicksals, dass Henk dabei im Handgemenge ausgerechnet die Frau erschießt, die er liebt.

Nur gut, das Jan Bonnema mit von der Partie war, ansonsten hätte das böse für die Beamten ausgehen können. Ich hoffe, wir lesen im nächsten Band auch wieder was von Bonnema. Die Drei bilden ein gutes Gespann.

Tja, ich denke aber nicht, dass Tenbrink trotz des Erfolgs wieder als Kommissariatsleiter eingesetzt wird. Und ich weiß auch nicht, ob das eine gute Idee ist, denn das Ende des Buches war nicht nur für Bertram ein Schock. Tenbrink weiß nicht mehr, dass seine Frau nicht mehr lebt. Ist das jetzt wieder so ein Aussetzer oder könnte das auch an der schweren Verletzung liegen? Aber an alles andere kann sich Tenbrink ja noch ganz gut erinnern.

In jedem Fall war das ein richtig toller und raffinierter Krimi, und ich bin überzeugt, wenn ich das Buch nicht hier in der Runde mit euch zusammen gelesen hätte, wäre ich auf einige Überlegungen nicht gekommen, die durch das gemeinsame Spekulieren erst bei mir aufgekommen sind.

Ich freue mich schon sehr darauf, dass es mit Tenbrink und Bertram weitergehen wird, die beiden gefallen mir richtig gut.
Liebe Grüße
Karin

Offline Moorteufel

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    • Tom Finnek
In jedem Fall war das ein richtig toller und raffinierter Krimi, und ich bin überzeugt, wenn ich das Buch nicht hier in der Runde mit euch zusammen gelesen hätte, wäre ich auf einige Überlegungen nicht gekommen, die durch das gemeinsame Spekulieren erst bei mir aufgekommen sind.

Ich freue mich schon sehr darauf, dass es mit Tenbrink und Bertram weitergehen wird, die beiden gefallen mir richtig gut.
Wie schön, dass dir die Lektüre Spaß gemacht hat. Und euer Spekulieren und Kombinieren und Auf-die-Schliche-Kommen hat auch mir viel Vergnügen bereitet. Mit Tenbrink und Bertram geht's dann im Sommer weiter, auch wenn Tenbrink dann eigentlich noch krankgeschrieben ist und gar nicht zuständig ist ... ;)
Liebe Grüße
Tom Finnek

Offline odenwaldcollies

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Wie schön, dass dir die Lektüre Spaß gemacht hat. Und euer Spekulieren und Kombinieren und Auf-die-Schliche-Kommen hat auch mir viel Vergnügen bereitet. Mit Tenbrink und Bertram geht's dann im Sommer weiter, auch wenn Tenbrink dann eigentlich noch krankgeschrieben ist und gar nicht zuständig ist ... ;)

Das wird garantiert spannend, wenn Tenbrink quasi undercover mitermittelt - ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du ihn im zweiten Buch nicht nur im Bett liegen lässt  ;D
Liebe Grüße
Karin

Offline kessi69

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Wow, das war aber ein spannendes Finale,  ganz raffiniert hast du, Tom, uns in die Irre geführt.

Mulder ist Henk, was für ein Schwein....entschuldigt den Ausdruck, aber wie kann ein Mensch so etwas machen. Er hat seine Frau und Kinder einfach verlassen und seinen Tod vorgetäuscht um der Strafe zu entgehen. Das hätte ich eventuell noch ein kleines bisschen verstehen können wenn er Christina von seinem Plan in Kenntnis gesetzt hätte. Das ging natürlich nicht weil er seine Ehe nur noch als Ballast empfunden hat. Aber alles bis ins Detail zu planen und dann auch noch mit Anne,da war ich entsetzt.

Für mich ist auch Anne eine Mörderin, auch wenn sie nicht mitgeholfen hat Ellen am Galgen zu hängen. Aber sie hat sie bei der Weinprobe mit Wein versorgt in den sie das  Rohypnol gemacht hat.
Vielleicht hätte sie Ellen alles erklären sollen, als dies einen Verdacht geschöpft hat. Wahrscheinlich wäre Ellen nicht begeistert gewesen und sogar entsetzt aber verziehen hätte sie Anne wohl nie. Darum für Anne nur dieser Weg.

Meine Sorge galt die ganze Zeit Tenbrink, sein Zustand wurde zusehends schlechter, und das Schultewolter ihm noch eine übergebraten hat, hat es nicht besser gemacht. Auch er steckte mit Henk und Anne unter einer Decke, er war mir von Beginn an suspekt, aber das habe ich nun nicht gedacht.

Die Spannung steigerte sich, so fand ich, dass Tenbrink und Bertram sich verpasst haben und sie sich auch telefonisch nicht gegenseitig absprechen konnten, um wenigstens gemeinsam in das Haus zu gehen.
Dort spitzte sich die Lage immer weiter zu, ich konnte mir das richtig bildlich vorstellen. Mein Kopfkino hat funktioniert, Christina tanzt wie ein aufgeschrecktes Huhn vor Henk rum und ihn lässt es fast kalt. Das nenne ich mal abgebrüht.
So ein dramatisches Ende, drei Schwestern erst wieder im Tod vereint, Henk kommt nun doch zu seiner Strafe mit ein paar Straftaten oben drauf. Und Tenbrink schwer verletzt.

Oh Tom, was hast du dir denn dabei gedacht :), ich war so traurig als Tenbrink Bertram nach Maria fragt, weil sie noch nicht bei ihm im Krankenhaus gewesen ist und er sich Sorgen macht.

Es war ein sehr spannender Krimi und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Vielleicht hat Tenbrink einen Tumor im Kopf, der erfolgreich operiert werden kann. Nicht das sein Zustand so bleibt, das wäre schade.
Du gehst nicht fort, du wechselst nur die Räume, du bist bei uns und gehst durch unsere Träume.


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– Jean Paul

Offline kessi69

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Was mich aber eiskalt erwischt hat, war Schultewolters Rolle bei der ganzen Sache, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, die ganze Zeit hatte ich eher Max im Verdacht, dass er gemeinsame Sache mit Anne und Mulders machte.

Tenbrink hatte Glück, dass Schultewolter ihn nicht auch gleich umgebracht hat und sogar unbewacht in dem Kriechkeller zurückgelassen hat. Dass er überhaupt noch einen Schritt mit der Verletzung machen konnte, grenzt wirklich an ein Wunder.

Anne hat ja echt Humor: da schreit sie Tenbrink an, ob er sie beide umbringen will, nachdem sie sich kurz zuvor selbst am Galgenhügel aufknüpfen wollte.

Christiane hat bei Annes Besuch tatsächlich Henk in Mulders erkannt, daher auch der Beinahe-Unfall mit Bertram und Tenbrink.  Welch eine Ironie des Schicksals, dass Henk dabei im Handgemenge ausgerechnet die Frau erschießt, die er liebt.

 wenn ich das Buch nicht hier in der Runde mit euch zusammen gelesen hätte, wäre ich auf einige Überlegungen nicht gekommen, die durch das gemeinsame Spekulieren erst bei mir aufgekommen sind.

Max hatte ich nicht als Verdächtigen auf meiner Liste, bei ihm dachte ich das er ein ehrlicher Mensch ist, weil er damals nach Evas Tod zur Polizei gehen wollte, wenn seine Mutter ihn nicht davon abhalten hätte.

Als Tenbrink es geschafft hat den Kriechkeller zu verlassen, habe ich damit gerechnet er fällt gleich um und bleibt an Ort und Stelle einfach liegen und wird später von Bertram gefunden.

Ich musste auch schmunzeln, so stark kann Annes Wille sich zu erhängen nicht gewesen sein, wenn sie Angst hat das Tenbrink einen Unfall verursacht  :)

Man gut das Christinas Bruder sich gleich bei der Polizei gemeldet hat um das Verschwinden seiner Schwester zu melden. Ich hab ja geschrieben, sie hat ein Gewehr und kann damit umgehen. Da wusste ich aber noch nicht, dass sie es auch benutzen wird, aber ihre Wut kann ich nachvollziehen nachdem was sie und die Jungs durchmachen müssten.

Ich finde es immer interessant ein Buch zu diskutieren und mir geht es wie dir, nur dadurch lenkt man seine Gedanken auch in andere Richtungen.
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Offline buchregal123

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Ich war so davon überzeugt, dass Henk Maarten ist, aber beim letzten Abschnitt würde ich erst mal ein wenig unsicher. Aber zu vieles sprach für die These. Aber es gibt beide, nur dass der eine sich mit Geld auf eine tropische Insel zurückgezogen hat. Was für ein Dreh.

Tenbrink und Bertram machen zwangsläufig getrennt weiter, denn sie kommen telefonisch nicht zusammen. Tenbrink kommt Heini in die Quere, der mit drin hängt. Das hätte ich eigentlich nicht erwartet, aber er ließ ja auf Henk nichts kommen. Hätte man vielleicht stutzig werden sollen.

Anne will sich auch auf dem Galgenhügel umbringen. Tenbrink kann das zwar verhindern, aber letztendlich hat es Anne nichts genutzt.

Bertram versucht in Holland Schlimmeres zu verhindern, aber Erfolg sieht anders aus. Anne tot, Henk verletzt, Tenbrink  und Christiane auch. Christiane hat tatsächlich lange nichts geahnt. Warum aber diese Aktion? Geliebt hat sie Henk doch wohl nicht mehr, aber sie war verletzt, weil er ihr und den Jungs das angetan hat. Zum Glück kam Bonnema noch rechtzeitig, wer weiß, was sonst noch passiert wäre. So war dann wenigstens schnell Hilfe für die Verletzten zu Stelle.

Da sind alle froh, dass Tenbrink und sein Dickschädel auf dem Weg der Besserung sind und dann weiß er nicht einmal mehr, dass seine Frau schon eine Weile tot ist.

Das Buch hat mir gut gefallen und nun bin ich sehr gespannt auf den Nachfolgeband.
Liebe Grüße
Bruni

Offline Annette B.

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Also über dieses Ende musste ich jetzt erst einmal etwas länger nachdenken.  :nachdenk:

In gewisser Weise kann man wirklich froh sein, dass der echte Mulders dieses Versteckspiel von Henk überhaupt überlebt hat. Das war nämlich noch so ein Gedanke den ich nicht in die richtige Form bringen konnte, nachdem Dieter von der Fahrt nach Amsterdam berichtet hat. Henk hatte ein Auge auf Marijan geworfen, aber die war mit Mulders zusammen und so hatte Henk schlechte Karten. Dennoch hat Henk sich mit Mulders angefreundet und ihm dann seinen Lebenstraum erfüllt um seine Identität zu bekommen.
Da ich nicht wusste wie Henk an Mulders Identität gekommen ist, bin ich davon ausgegangen, dass Henk Mulders beseitigt hat.

Diese Entdeckung das Anne sich aufhängen wollte... Puh da war ich doch geschockt. Das hätte ich nicht erwartet, dass sie so verzweifelt ist. Offenbar war da zwischen ihr und Henk doch die große Liebe im Spiel.
Anne war in diesem Krimi irgendwie die tragische Figur. Sie wäre bestimmt nicht so (vom Charakter her) geworden, wenn sie nicht diese biestigen Zwillingsschwestern gehabt hätte. Ich denke da war viel Wut in ihr sonst hätte sie nach der Silvesternacht bestimmt nicht den beiden Jungs den Tipp gegeben das ihre Zwillingsschwestern zum Tütenrutschen auf den Galgenhügel wollen.

Christiane hat mir in dieser Geschichte wahnsinnig leid getan, sie hatte so viel Wut in sich und hat sich auch noch diese zynischen Ausführungen von Henk anhören müssen. Da muss man sich wirklich wundern, dass sie nicht abgedrückt hat.
Dafür hat es dann aber Anne erwischt. Das war ein schnellerer Tod für Anne als am Galgen zu hängen.
Dennoch, nachdem Anne ja noch bei Tenbrink im Auto sehr an ihrem Leben hing, als er so scharf gebremst hat, war es schon fast eine Ironie des Schicksals das sie kurze Zeit später tatsächlich stirbt. Erschossen von ihrer großen Liebe Henk!

Also ich hätte ja an alles geglaubt, aber nicht das Schultewolters tatsächlich mit in dieser Mordgeschichte mit Ellen und Stein drinhängt. Und er ist jetzt der einzige Mittäter der noch frei herumläuft. Aber wo?
Da bin ich mal gespannt, ob wir ihm noch einmal begegnen.

Tenbrinks Alleingang war echt gefährlich. Besonders mit diesen Verletzungen.
Aber auch Bertram hat sich nur von seinen Gefühlen leiten lassen, aber er hat sich wenigstens noch mit Bonnema abgesprochen. Trotzdem hat es noch viel Blutvergießen gegeben und auch eine Tote. Das ist im allgemeinen nicht das Ziel bei einem Polizeieinsatz, aber dies ist halt ein Krimi und da gehört dieser große Showdown sicher zum Handwerk des Autors.  :D

Aber es passte auch zu diesem Ermittlerteam. Bertram ist noch immer nicht richtig im Team in Münster angekommen und Tenbrink war jetzt zum Schluss furchtbar oft "neben der Spur". Er wusste ja nicht mal mehr wie und wann er ins Auto eingestiegen ist, oder wann er seine Pistole angelegt hat.

Ich war ehrlich enttäuscht, dass wir hier am Ende des Krimis noch nicht erfahren haben, welche Krankheit hinter diesen Gedächnislücken steckt. Aber da werden wir dann sicher im Sommer etwas erfahren, wenn der zweite Teil erscheint.
Hoffentlich wird das dann auch wieder ein Hörbuch mit Elmar Böger werden. Ich glaube als HB kam die Handlung für mich jetzt noch um einiges besser rüber, als wenn ich das Buch gelesen hätte. Von diesem HB bin ich echt begeistert.

Henk wird sich jetzt wohl endlich mal für all seine Missetaten verantworten müssen und ich kann nur hoffen das Christiane einen Weg findet, um ihren Jungens doch noch eine gute Zukunft zu bieten.

Wir waren hier in der LR oftmals nahe dran an der Lösung, aber durch die vielen falschen Fährten fehlte uns immer irgendwo ein wichtiges Detail zur Lösung und das hat Tom gut versteckt, bis zum bitteren Ende.

Mir hat die LR viel Spaß gemacht und das gemeinsame Spekulieren war sehr unterhaltsam mit euch. Gerade weil eben nicht jede These und Vermutung zum Ziel führte.  :D

Fürchte nicht den wahren Feind der dich angreift.
Fürchte den falschen Freund der dich umarmt.

Offline Annette B.

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Zitat von: Karin
Was mich aber eiskalt erwischt hat, war Schultewolters Rolle bei der ganzen Sache, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, die ganze Zeit hatte ich eher Max im Verdacht, dass er gemeinsame Sache mit Anne und Mulders machte

Jaaa genau! Die Rolle von Max war mir die ganze Zeit über etwas Schleierhaft. Ich hatte auch immer so ein unterschwelliges Gefühl, als ob er etwas zu verbergen hat und mehr weiß als er sagt.
Aber vielleicht ist dieses Gefühl auch nur aufgekommen weil er so ein gehorsamer Sohn ist und vielleicht zu Hause bei seiner Frau auch noch unterm Pantoffel steht.
Anne hatte ja auch etwas angedeutet, dass Max in Ellen verliebt war und der Schultewolters hat in dieser Hinsicht auch so eine Bemerkung fallen lassen.  ;)

Zitat von: Karin
Nur gut, das Jan Bonnema mit von der Partie war, ansonsten hätte das böse für die Beamten ausgehen können. Ich hoffe, wir lesen im nächsten Band auch wieder was von Bonnema. Die Drei bilden ein gutes Gespann.

Stimmt, Bonnema passt wunderbar zu Tenbrink und Bertram.  8)

Zitat von: Karin
Tja, ich denke aber nicht, dass Tenbrink trotz des Erfolgs wieder als Kommissariatsleiter eingesetzt wird. Und ich weiß auch nicht, ob das eine gute Idee ist, denn das Ende des Buches war nicht nur für Bertram ein Schock. Tenbrink weiß nicht mehr, dass seine Frau nicht mehr lebt. Ist das jetzt wieder so ein Aussetzer oder könnte das auch an der schweren Verletzung liegen? Aber an alles andere kann sich Tenbrink ja noch ganz gut erinnern.

Ja da bin ich auch mal gespannt, ob wir für Tenbrinks Aussetzer noch eine Erklärung bekommen. Das war jetzt zum Ende hin schon sehr nervend für Tenbrink, dass ihm immer wieder die Erinnerung abhanden gekommen ist.
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Offline Annette B.

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Zitat von: Kessi69
Für mich ist auch Anne eine Mörderin, auch wenn sie nicht mitgeholfen hat Ellen am Galgen zu hängen. Aber sie hat sie bei der Weinprobe mit Wein versorgt in den sie das  Rohypnol gemacht hat.
Vielleicht hätte sie Ellen alles erklären sollen, als dies einen Verdacht geschöpft hat. Wahrscheinlich wäre Ellen nicht begeistert gewesen und sogar entsetzt aber verziehen hätte sie Anne wohl nie. Darum für Anne nur dieser Weg.

Klar war das von Anne "Beihilfe zum Mord", aber dafür kann man sie jetzt nicht mehr zur Verantwortung ziehen.
Wenn Ellen und Eva wirklich so biestige Charakter hatten, dann wäre Anne mit ihren Erklärungen bei Ellen nicht gut angekommen. Da hätte dann vielleicht am Ende Anne um ihr Leben fürchten müssen.

Zitat von: Kessi69
Oh Tom, was hast du dir denn dabei gedacht , ich war so traurig als Tenbrink Bertram nach Maria fragt, weil sie noch nicht bei ihm im Krankenhaus gewesen ist und er sich Sorgen macht.

Ich denke diese Bemerkung war auch wichtig um das Krankheitsbild von Tenbrink zu vervollständigen. Der Tod seiner Frau spielt sicher eine Schlüsselrolle bei Tenbrinks Erkrankung.

Zitat von: Buchregal
Christiane hat tatsächlich lange nichts geahnt. Warum aber diese Aktion? Geliebt hat sie Henk doch wohl nicht mehr, aber sie war verletzt, weil er ihr und den Jungs das angetan hat.

Weil Christiane vier lange Jahre gekämpft und gelitten hat. Sie hat den Kindern dieses Unglück vermitteln müssen und dazu auch noch eine kranke Schwiegermutter an der Backe gehabt. Von den Geldsorgen mal ganz zu schweigen. Und die Behörden und Versicherungen werden ihr auch nicht geglaubt haben, dass sie nix über diesen seltsamen Tod von Henk wusste.
Versicherungsbetrug kommt bestimmt nicht so selten vor, wenn plötzlich jemand verunglückt der eigentlich kurz vor der Festnahme steht.
Die Wut von Christiane kann ich sehr gut verstehen und ich habe mich wirklich gewundert das sie nicht abgedrückt hat.
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Offline odenwaldcollies

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Dort spitzte sich die Lage immer weiter zu, ich konnte mir das richtig bildlich vorstellen. Mein Kopfkino hat funktioniert, Christina tanzt wie ein aufgeschrecktes Huhn vor Henk rum und ihn lässt es fast kalt. Das nenne ich mal abgebrüht.

Ohja, Henk ist echt sehr abgebrüht, ich hätte nicht erwartet, dass er mit Christinas Auftauchen so cool umgeht. Andererseits wird ihm sicherlich ihr Schock aufgefallen sein, als sie ihn bei Anne gesehen hat und konnte damit ahnen, was auf ihn zukommen könnte.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Man gut das Christinas Bruder sich gleich bei der Polizei gemeldet hat um das Verschwinden seiner Schwester zu melden.

Das war echt Glück, dass der Bruder direkt reagiert hat.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Tenbrink kommt Heini in die Quere, der mit drin hängt. Das hätte ich eigentlich nicht erwartet, aber er ließ ja auf Henk nichts kommen. Hätte man vielleicht stutzig werden sollen.

Und Heini hat mit dem alten Boomkamp lange Zeit gemeinsame "Geschäfte" gemacht, das wurde nicht nur einmal erwähnt, aber ich gebe zu, dass ich diesem Detail auch keine weitere Aufmerksamkeit gewidmet habe.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Da ich nicht wusste wie Henk an Mulders Identität gekommen ist, bin ich davon ausgegangen, dass Henk Mulders beseitigt hat.

Kriminell genug wäre Henk ja gewesen, von daher ...

Anne war in diesem Krimi irgendwie die tragische Figur. Sie wäre bestimmt nicht so (vom Charakter her) geworden, wenn sie nicht diese biestigen Zwillingsschwestern gehabt hätte. Ich denke da war viel Wut in ihr sonst hätte sie nach der Silvesternacht bestimmt nicht den beiden Jungs den Tipp gegeben das ihre Zwillingsschwestern zum Tütenrutschen auf den Galgenhügel wollen.

Ja, das denke ich auch: hätten sich die Schwestern anders verhalten, wäre das alles nicht so gekommen. Da sieht man mal wieder, wie lange solche Verletzungen nachhallen können.

Da bin ich mal gespannt, ob wir ihm noch einmal begegnen.

Ich auch!
Liebe Grüße
Karin

Offline Moorteufel

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    • Tom Finnek
Ich finde es großartig, dass ihr auch nach Ende der Lektüre so intensiv weitergrübelt, kombiniert und vorausschaut. Das beweist mir, dass Tenbrink und Bertram mit ihrem Fall am Galgenhügel einiges in Bewegung gesetzt haben.
Für mich ist diese Entwicklung einer Krimi-Serie auch Neuland, denn bei meinen bisherigen Romanen gab es zwar immer Querverweise, aber da die Krimis und die beiden Trilogien (London und Moor) nicht direkt aufeinander aufbauten, gab es keine so starken horizontalen Erzählstränge. Sowohl Tenbrinks Vergesslichkeit/Aussetzer als auch Bertrams Vergangenheit/Frauen werden im "Totenbauer" fortgeführt, erklärt oder zugespitzt. Ihr habt also noch nicht das Letzte von Karins Tod und Bertrams Backstory gelesen ... ;)
Liebe Grüße
Tom Finnek

 

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