Autor Thema: 02: Zweiter Teil  (Gelesen 455 mal)

Offline Annette B.

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Tenbrink und Bertram ermitteln nun wirklich in alle Richtungen und ich finde es gut, dass auch die Finanzen und die Ärztin in Berlin mit einbezogen werden.
Wenn jemand so bekannt ist wie Ellen, dann kann man nicht nur Freunde haben. Wobei die Psychologin jedoch nicht so eine große Hilfe ist, denn Ellen hat sich sehr verschlossen.
Interessanter könnten da schon die Auswertungen von Ellens Handy und Laptop sein. Wer weiß mit wem sie an ihrem Todestag noch telefoniert hat oder von wem sie Mails bekommen hat?

Auch frage ich mich jetzt, was dieser "Skandalblatt-Reporter" aus Hamburg hinter dem Absturz des Flugzeuges vermutet? Ein Attentat? Könnte sein... Die Täter waren die Vögel die in die Triebwerke geflogen sind!  :vogelzeigen:
Diesen Ausruf von Michael beim Absturz: "Es war kein Unglück!" habe ich eher auf den Tod von Eva bezogen, als auf den Flugzeugabsturz.
Da bin jetzt mal gespannt was Stein in seinem "Revolverblatt" über den Absturz noch veröffentlichen will.

Ich musste bei dieser Szene im Dorfkrug doch etwas schmunzeln als Tenbrink die gebratene Blutwurst mit Schwarzbrot bestellte, dieses Menü ist wirklich lecker, aber nicht Jedermanns Geschmack.  :D

Wo zum Teufel ist dieser Film geblieben den Max erwähnte? Sollte Anne den schon aus dem Zimmer entfernt haben? Wie hat Ellen diesen Film überhaupt anschauen wollen ohne das passende Abspielgerät? Man kann sich ja alte Super 8 Filme auf DVD überspielen lassen, aber wer hätte das für Ellen machen können?
Vielleicht Anne, weil sie ja viele ältere Dinge gerne aufbewahrt oder eben täglich benutzt? Vielleicht hat sie auch noch einen alten Camcorder oder Videorekorder irgendwo.
Ich muss ja zugeben, je mehr Überlegungen gegen Anne sprechen, um so unverdächtiger wird sie für mich.
Anne könnte auch eine geschickte, falsche Fährte sein.  ;)

Was ist zum Beispiel mit diesem Investor Hr. Mulders? Er könnte sich unter Umständen auch einen größeren Gewinn am Hotel ausrechnen, wenn Ellen nicht mehr stille Teilhaberin ist. Tenbrink spricht Hr. Mulders ja direkt darauf an, ob er verheiratet ist oder grade in Scheidung lebt? Mulders ist ja auch sehr an der Geheimhaltung interessiert.
Wie gut läuft Mulders Firma? Oder spielt Mulders vielleicht mit dem Gedanken Anne zu heiraten, um mehr Einfluss bei den Investitionen des Hotels und der Mühle zu bekommen?

Ich bin grade sehr bei Kathrin - Im Moment könnten alle ein Motiv haben, die mit Ellen bekannt waren.

Irgendetwas hat Ellen herausgefunden und das könnte jemanden so gar nicht recht sein, wenn das bekannt würde.
In diesem Zusammenhang fällt mir immer mehr das seltsame Verhalten von Max auf, wenn Tenbrink oder Bertram sehr gezielte Fragen stellen. Seine ausweichenden Antworten oder auch dieses lange Überlegen bevor er Antwortet....
Wenn er nix zu verbergen hätte, dann müsste er bei seinen Antworten gar nicht lange überlegen. Oder wie empfindet ihr sein Verhalten?

Ich hoffe jetzt nur sehr für Bertram, dass er sich bei der Staatsanwältin geschickt aus der Affäre ziehen kann, sonst wird die Zusammenarbeit mit ihr nicht grade leicht.  ::)

Hier an dieser Stelle im Buch schon einen Hinweis auf den Täter zu finden, ist schier unmöglich für mich.
Fürchte nicht den wahren Feind der dich angreift.
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Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Und ich habe noch so einen völlig abstrusen (?) Gedanken (hab ich schon mal erwähnt, dass ich grundsätzlich jeden verdächtige bis auf die Ermittler und Opfer :-[), und der hat mit der Frau Staatsanwältin zu tun. Was wissen wir eigentlich über sie? ( ... ) Wissen wir wie alt sie ist? Wo sie herkommt? Stammt sie vielleicht aus der Gegend? Was sie vielleicht mit Michael und seiner Clique mit auf dem Hügel, als die Bierflasche zerdeppert wurde? War sie vielleicht auch bei der Sylvesterparty vor 16 Jahren? ( ... )

Hm, - abstrus scheint mir das rechte Wort für diesen Gedankengang zu sein. Für mich ist er nicht plausibel, weil ich nur dann verdächtige, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt. Spekulieren, wie du das hier tust, ist etwas anderes.
Nachdem ich jetzt alle Einträge hier gelesen habe, stelle ich fest, dass ihr mehr oder weniger alle und jeden verdächtigt - und dabei den Wald vor lauter Bäumen aus dem Blickfeld verliert.
Meines Erachtens gibt es noch nicht ansatzweise genug Verdachtsmomente. Drum warte ich ab, halte die Augen offen und schaue mir vor allem die Charaktere an und die Art und Weise, wie sie agieren. Und dann sammle ich die Puzzleteile und setze sie zusammen. So wie es mein Held, Hercules Poirot, tun würde!  ;)

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Ich musste auch grinsen, bei Maiks Vorliebe für Quizsendungen  ;D Ich fand es auch sympathisch, dass er mit seinem guten Gedächtnis und Allgemeinwissen nicht hausieren geht und vor allem seinen vergesslichen Kollegen damit nicht vorführt.

Und genau dieses Verhalten zeigt mir mehr als alles andere, mit was für einer Art Mensch wir es mit Bertram zu tun haben! Solche Eigenschaften muss man erst suchen - und sie machen mir Bertram ungemein sympathisch!

Offline Annette B.

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Zitat von: Kathrin
Und ich habe noch so einen völlig abstrusen (?) Gedanken (hab ich schon mal erwähnt, dass ich grundsätzlich jeden verdächtige bis auf die Ermittler und Opfer ), und der hat mit der Frau Staatsanwältin zu tun. Was wissen wir eigentlich über sie? Dass Tenbrink nicht so gut mit ihr kann. Dass Maik was mit ihr laufen hat, auch wenn es so klang, als ob er das eher als One-Night-Stand betrachtet hatte, zumindest solange, bis sie vor seiner Tür steht und ihn bei "Wer wird Millionär" stört   Aber was wissen wir sonst über sie? Wissen wir wie alt sie ist? Wo sie herkommt? Stammt sie vielleicht aus der Gegend? Was sie vielleicht mit Michael und seiner Clique mit auf dem Hügel, als die Bierflasche zerdeppert wurde? War sie vielleicht auch bei der Sylvesterparty vor 16 Jahren? Da bin ich doch echt gespannt, wann wir zusammen mit Tenbrink und Bertram den Film zu der Party sehen.

Das ist ein interessanter Gedanke, besonders wenn man sich die Bemerkung von Max ins Gedächnis ruft, dass in der besagten Silvesternacht sehr viele Jugendliche aus dem Umkreis auf der Party waren und er gar nicht genau sagen kann wer alles da war.
Von der Staatsanwältin wissen wir bisher nur das sie geschieden ist. Mehr habe ich noch nicht gehört über ihr Privatleben.

Zitat von: Ulrike-Günkel Kohl
Vielleicht messen wir alle den Scherben zu viel Bedeutung bei? Vielleicht war in der Silvesternacht etwas ganz anderes geplant worden, das aber nie in die Tat umgesetzt werden konnte und das nicht Eva galt?
Ich habe so ein Gefühl, dass die Scherben ein cleveres Ablenkungsmanöver sind... 

Dieser Gedanke klingt auch gar nicht mal so abwegig. Vielleicht waren die Scherben für Ellen gedacht, weil man sie in der Silvesternacht doch nicht mit irgendeiner Droge ins Jenseits - sondern nur ins Abseits befördern konnte?

Zitat von: ysa
Dieses "wir" wird sich sicher noch aufklären - spätestens mit dem VHS-Film, den Tenbrink und Bertram jetzt noch finden müssen!

Ob sie diesen Film überhaupt noch finden?
Aber vielleicht bringt ja die Gästeliste der Weinprobe noch ein "Aha-Erlebnis" für Tenbring und Bertram.

Zitat von: Karin
Warum die beiden das so geheimhalten, ist mir auch nicht ganz klar, wenn beide doch ungebunden sind. Stattdessen treffen sie sich wie zwei Teenager heimlich irgendwo in der Wildnis. Ich mag so Typen, die so selbstgefällig auftreten, auch nicht so gerne.

Da sind wir schon zu zweit Karin, ich mag so Typen wie Mulders auch nicht besonders, aber irgendwie passt das schon gut zu Annes Auftreten und Verhalten.
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Offline Annette B.

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Anne Gerwing hat ein Geheimnis, sie trifft sich heimlich mit Maarten Mulders. Ein Geschäftspartner von ihr. Wie lächerlich, das sind Erwachsene die nicht wollen, dass getratscht wird? Eigentlich habe ich Anne eher so eingeschätzt, dass ihr das egal ist.
Wir sind in einem kleinen münsterländischen Dorf, und das Tratschen (das weiß ich aus eigener Erfahrung) kann ganz schön belastend sein. "Über andere herziehen" wird dann gerne zum Volkssport, und bei erfolgreichen Menschen wie Anne kommt dann auch noch Neid und Gehässigkeit dazu (und sie ist ja in gewisser Weise ein gebranntes Kind). Aber kindisch ist die Heimlichkeit natürlich trotzdem ...

Stimmt Tom, man darf diesen - oftmals neidvollen oder bösen - Dorfklatsch nicht unterschätzen. So böse Nachrede hat schon so manchem Heim und Hof gekostet, dass er lieber in die Großstadt geflohen ist.
Siehe Ellen...
Man wird auch über sie geredet haben und das wusste sie nur zu genau als sie noch ihr Abi machte und Eva tot war.
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Offline odenwaldcollies

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Das wäre natürlich ein glaubhafter Grund für einen Selbstmord - und wenn ich ehrlich bin, glaube ich hauptsächlich deshalb an einen Mord, weil wir hier einen Krimi lesen ;D! Und weil wir es hier eben mit sehr engagierten Kommissaren zu tun haben! Aber ich verstehe die Zweifel der Staatsanwältin durchaus!

So geht es mir auch  ;D Wäre es kein Krimi, würde ich sicherlich die Meinung der Derksen voll und ganz teilen, aber so bin ich natürlich auch misstrauisch.

Und auch ich muss in diesem Zusammenhang immer wieder an Magdas Spruch, dass es "die falsche getroffen hat". Aber wie sollte diese Aktion gezielt jemanden treffen? Das geht doch gar nicht, oder?

Eben, so was kann man doch nicht vorausplanen.

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Aus den Hartmanns werde ich nicht wirklich schlau, sie machen aber den Eindruck, mehr zu wissen, als sie preisgeben!

Davon bin ich auch überzeugt.

Die alte Magda mag Ellens gesamte Familie nicht, wofür es Gründe geben muss, die, wie anzunehmen ist, in der Vergangenheit zu suchen sind. Die beiden Familien hatten wohl irgendwelche Streitigkeiten, wie man sie in ländlichen Gegenden oft findet. Familienfehden, die über Jahrzehnte, ja über Generationen gepflegt werden.

Das könnte gut möglich sein, wobei Magda für Anne doch recht lobende Worte übrig hat, wenn ich mich recht entsinne. Eine in der Vergangenheit liegende Streitigkeit zwischen den beiden Familien könnte gut möglich sein, aber Magda könnte auch einfach nur deswegen auf Eva und Ellen sauer sein, weil sie ihrer Meinung nach das Leben ihres Sohnes Michael unvorteilhaft beeinflusst haben.

Mit einem "Großen Münsterländer" vergleicht sich Tenbrink, was ich sehr treffend finde. Überhaupt wird der Mann mir von Kapitel zu Kapitel sympathischer, nachdem ich nun verstanden habe, wie er denkt und handelt. Die Eigenschaften, die ihn auszeichnen, machen ihn nicht nur zu einem guten Ermittler, sondern auch zu einem verlässlichen und fairen Vorgesetzten. Er ist geradlinig, ehrlich und direkt, - typisch münsteranisch?

Stimmt, mir gefällt Tenbrink auch immer besser, je mehr wir hinter seine mürrische Art schauen.

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Vielleicht messen wir alle den Scherben zu viel Bedeutung bei? Vielleicht war in der Silvesternacht etwas ganz anderes geplant worden, das aber nie in die Tat umgesetzt werden konnte und das nicht Eva galt?
Ich habe so ein Gefühl, dass die Scherben ein cleveres Ablenkungsmanöver sind...  ;)

Das ist allerdings auch eine interessante Überlegung, die ich im Hinterkopf behalten werde.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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In diesem Zusammenhang fällt mir immer mehr das seltsame Verhalten von Max auf, wenn Tenbrink oder Bertram sehr gezielte Fragen stellen. Seine ausweichenden Antworten oder auch dieses lange Überlegen bevor er Antwortet....
Wenn er nix zu verbergen hätte, dann müsste er bei seinen Antworten gar nicht lange überlegen. Oder wie empfindet ihr sein Verhalten?

Max finde ich auch sehr schwer zu fassen, da bin ich ganz bei dir.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Nachdem ich jetzt alle Einträge hier gelesen habe, stelle ich fest, dass ihr mehr oder weniger alle und jeden verdächtigt - und dabei den Wald vor lauter Bäumen aus dem Blickfeld verliert.
Meines Erachtens gibt es noch nicht ansatzweise genug Verdachtsmomente. Drum warte ich ab, halte die Augen offen und schaue mir vor allem die Charaktere an und die Art und Weise, wie sie agieren. Und dann sammle ich die Puzzleteile und setze sie zusammen. So wie es mein Held, Hercules Poirot, tun würde!  ;)

Damit hast du gar nicht so unrecht: würde ich das Buch nicht in einer Leserunde lesen, würde ich mir diese Überlegungen alle eher nicht machen, sondern schnell weiterlesen  ;D Aber gerade das gemeinsame Spekulieren, egal, wie verrückt die Theorien sind, macht besonders Spaß, jedenfalls in meinem Fall  ;D
Liebe Grüße
Karin

Offline Moorteufel

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Nachdem ich keine wirklichen Anhaltspunkte finde, verdächtige ich im Prinzip alle... und wittere hinter allem und jedem irgendeine Bedeutung! 2 solche Krimis und ich leide unter Verfolgungswahn :D
 :winken:
Das gefällt mir! Und ich freue mich sehr, dass der Krimi zum Miträtseln einlädt. Der Roman lebt ja nicht (noch nicht?) in erster Linie von Action und Dramatik. Tatsächlich habe ich versucht, die Geschichte wie ein Puzzle aufzubauen. Das braucht zwar etwas Zeit und ist vielleicht nichts für Ungeduldige, aber wer mit Tenbrink ermittelt, der befindet sich nicht in "Die Hard" oder "Speed". Aber das kann sich noch ändern ;)
Liebe Grüße
Tom Finnek

Offline odenwaldcollies

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Das gefällt mir! Und ich freue mich sehr, dass der Krimi zum Miträtseln einlädt. Der Roman lebt ja nicht (noch nicht?) in erster Linie von Action und Dramatik. Tatsächlich habe ich versucht, die Geschichte wie ein Puzzle aufzubauen. Das braucht zwar etwas Zeit und ist vielleicht nichts für Ungeduldige, aber wer mit Tenbrink ermittelt, der befindet sich nicht in "Die Hard" oder "Speed". Aber das kann sich noch ändern ;)

Ich finde den Krimi sehr gelungen, was das Rätselraten angeht - und ich habe noch keinen Plan, wohin die Reise gehen wird  ;D  So muss das sein.
Liebe Grüße
Karin

Offline Annabas

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Hallo miteinander,

weiter geht's.

Der zweite Teil ist etwas gemächlicher als der erste, da kann ich meine Gedanken schon während des Lesens (Genitiv!  ;) ) sortieren.

Ich mag Polizei-Krimis und lese sehr gern die Gespräche, in denen es um Ermittlungsarbeit geht. Da kam ich hier auf meine Kosten. Nebenbei habe ich auch mehr über Maik Bertram erfahren und die Gründe, warum er im Münsterland gelandet ist. Über Tenbrink würde ich auch gern noch mehr aus seiner Biografie lesen, aber ich denke, das wird später noch kommen.

Das der Flugzeugabsturz kein Unfall gewesen sein soll, glaube ich nicht, das wäre zu viel Verschwörungstheorie. Ellen hat sich mit ihrer Bemerkung sicher auf Evas Tod bezogen. Dass der Punkt bei den Ermittlungen aber nicht ausgeklammert werden kann, glaube ich auch, zumal es schon in der Presse steht. Dann muss die Polizei auch darauf reagieren.

Etwas gruselig finde ich, dass Magda Hartmann schon ihren Namen und Geburtsdatum auf einen Grabstein hat schreiben lassen, so etwas kann ich nicht nachvollziehen. Man könnte direkt glauben, sie wartet nur darauf, dort endlich "anzukommen". Aber vielleicht gibt ihr das eine Art Trost? Obwohl, sie hat immer noch ihren Sohn Max, der sich um sie kümmert.

Es war also Michaels Bierflasche, die Eva verletzt hat. Vermutlich hat er sich aus Schuldgefühlen heraus so um Ellen gekümmert und sie aus der Drogensucht herausgeholt. Aber Michael muss Ellen noch mehr gesagt haben, das alleine hätte sie vermutlich nicht dazu gebracht, wieder nach Ahlbeck zu fahren und über die Silvesternacht zu forschen.

"Tango" kannte ich bisher nur als Tanz.  ;D

Ich muss jetzt weg und kann eure Beiträge erst heute Abend lesen. Da melde ich mich nochmal.

Grüße von Annabas  :winken:
:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

Offline ysa

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Seltsam genug - aber im Moment ist mir der Mörder/die Mörderin gar nicht wichtig. Und ernsthaft verdächtige ich auch niemanden. Vielmehr habe ich Spaß an den Charakteren, echten Typen, denen wir hier im Krimi begegnen, und richte mein Hauptaugenmerk  darauf, sie näher kennenzulernen, um herauszufinden, wie sie ticken. Und wenn mir das gelungen ist, werden sich mir Tat und Täter schon präsentieren....  ;) ;)

Du hast recht: es macht wirklich Spaß, die Protagonisten und ihre Handlungsweisen kennenzulernen! Da muss die Handlung nicht immer rasant schnell sein! Aber bei allem Lesevergnügen, versuche ich doch die Indizien, die auf den oder die Täter (auch mehrere Täter sind durchaus möglich!) zu erkennen oder zu erraten. Das Spekulieren in dieser Runde macht wirklich sehr viel Spaß!

Vielleicht messen wir alle den Scherben zu viel Bedeutung bei? Vielleicht war in der Silvesternacht etwas ganz anderes geplant worden, das aber nie in die Tat umgesetzt werden konnte und das nicht Eva galt?
Ich habe so ein Gefühl, dass die Scherben ein cleveres Ablenkungsmanöver sind...  ;)

Das ist allerdings auch eine interessante Überlegung, die ich im Hinterkopf behalten werde.

Auch das ist natürlich möglich - bis jetzt haben wir noch nicht viele Anhaltspunkte, aber es kann ja noch viel passieren! Es gilt ja auch, noch ein paar Seiten zu füllen!  ;)
Auch wenn die Scherben im Endeffekt tödlich waren, es war ein "Unfall" - fahrlässig und gemeingefährlich provoziert. Aber eben ein Unfall!

Was hat Ellen getan/gesagt/gefragt/gesehen? Wen hat sie damit dann so sehr bedroht, dass er/sie/sie es für nötig hielten, sie zu ermorden? Möglich ist ja vieles und weil ich keine Großmeisterin der Mörderfrüherkennung bin, rätsel ich mit Eurer Hilfe munter weiter :P!
Liebe Grüße!
Miriam

Offline Kathrin

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Mittlerweile wissen wir auch, wie Bertram sich die Versetzung ins Münsterland erarbeitet hat. Mit einer gewissen Candice, die ihm übel mitgespielt hat. Natürlich ist es nicht sehr professionell - sich verlieben und dann auch noch Interna ausplaudern, aber es macht Maik doch sympathisch.
Mir gefällt es ausgesprochen gut, dass unsere Ermittler auch Fehler oder Schwächen haben dürfen, sei es nun Tenbrinks Vergesslichkeit oder eben die Sache von Maik mit Candice. Dadurch sind einfach so menschlich, so normal und keine "Über-Menschen."

Maiks therapeutische Schwäche für Jauch & Co ist erheiternd, seine Merk- und Lernfähigkeit, sein überdurchschnittliches Allgemeinwissen ist allerdings bemerkenswert. In seinem Beruf sicher von Vorteil - und für die Krimis wahrscheinlich auch!
Auch da kann ich Dir zustimmen. Ich musste auch vor mich hingrinsen, wie er sich zu Hause auf seine Lieblingssendung freut und dann klingelt es an der Tür! Unverschämtheit! :D Mir ging das früher so mit der "Lindenstraße," wenn da früher das Telefon geklingelt hat (meine Mama hat da mit Vorliebe angerufen), dann bin ich entweder nicht dran gegangen oder hab am Telefon sehr genervt reagiert ;)
Ich musste übrigens im ersten Abschnitt auch über Tenbrinks Aversion gegen Krimis im Fernsehen lachen und dass seine Frau diese nicht gerne mit ihm geschaut hat. Ich bin auch nicht so der Krimi-Gucker. Da lese ich sie doch lieber.

Interessant finde ich auch die Aussage der Therapeutin, dass Ellen angst davor hatte, wieder süchtig zu werden, deshalb starke Schmerzmittel oder Schlafmittel ablehnte. Bei der Obduktion wurde jedoch festgestellt, dass sie Benzodiazepine im Blut hatte. Und die haben ein großes Suchtpotential.
Schon allein wg. der Aussage der Therapeutin glaube ich nicht, dass Ellen das freiwillig geschluckt hat. Anne hat es ja auch noch bestätigt, dass sie Ellen die Tablette regelrecht aufdrängen musste.


 

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