Autor Thema: 02: Zweiter Teil  (Gelesen 456 mal)

Offline Kathrin

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Also, ich verdächtige mittlerweile so einige, denn sie könnten ein Motiv haben. Die Frage ist nur, ob das Motiv der jeweiligen stark genug ist um so eine Tat zu begehen.
Ja so geht es mir auch. Ich glaube nach wie vor nicht an Selbstmord und denke, dass Ellen sterben musste, weil sie bei ihrer Schnüffelei etwas herausgefunden hat, was nicht ans Licht kommen sollte.

@yasa und @kathrin
Was ich von der Staatsanwältin halten soll, weiß ich wie ihr auch noch nicht genau. Ich hoffe nicht, dass es noch eine böse Überraschung gibt und Tenbrink und sie sich einfach nicht leiden mögen.  Und hoffentlich nutz sie Bertram nicht nur aus um vielleicht an Informationen zu kommen, die die beiden ihr nicht erzählt haben.
Auch wenn der Gedanke mit der Staatsanwältin ursprünglich von mir kam, so will ich damit nicht sagen, dass sie für mich die Hauptverdächtige ist. Mich wundert ihr Verhalten nur. Mir ist sie nicht sonderlich sympathisch, wobei sich das auch eher darauf gründet, dass Tenbrink sie nicht leiden kann. Aber wie sie da bei Maik unangemeldet auftaucht...irgendwie hatte ich die ganze Zeit im Hinterkopf, als ob sie über die Affaire an Informationen herankommen wollte, die sie so erstmal nicht von Tenbrink und seinem Team bekommt.


Offline kessi69

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Die Menge an Schlafmittel, die Ellen im Blut hatte, deutet allerdings auf mehr als nur eine Tablette,

Allerdings ist es schon seltsam, dass, wenn Anne die Wahrheit sagt, sie ihre Schwester regelrecht hat drängen müssen, die Tablette zu nehmen. Wenn Ellen Selbstmordabsichten hatte, hätte sie sich doch nicht so bitten lassen, oder?


Und dann ist die große Frage, wen meinte Michael mit "wir"? Wer war noch an dieser Aktion beteiligt?
Wenn nicht Max von sich aus dieses "wir" erwähnt hätte, hätte ich gedacht, dass er vielleicht daran beteiligt war.
Wo das Video ab geblieben ist, würde mich auch interessieren, das ist doch verdächtig, dass es nicht bei Ellens Sachen war.

Bei Anne fällt es mir aber auch schwer ein Motiv zu sehen: sie war vielleicht als Kind unansehnlicher als ihre beiden gutaussehenden Schwestern, aber inzwischen ist Anne erfolgreich und angesehen.


Die Tabletten bereiten mir ein wenig Kopfzerbrechen, ich Frage mich ständig warum Tenbrink oder Bertram nicht einmal bei Anne nachfragen ob sie Mal die Packung sehen könnten.
Ich habe zwar nichts spezielles gefunden, aber ich glaube Rohypnol ist verschreibungspflichtig, da es Tramal enthält und das ist ein Morphin. Da würde sich die Frage stellen, wer hat es ihr verschrieben oder besorgt? In Holland kann man es sich wohl rezeptfrei bestellen.
Ich musste eine Zeit ( durch meine Erkrankung) Tramal nehmen, das ist echt heftiges Zeug und da wundere ich mich, dass Anne ihr es regelrecht aufgedrängt hat.

Hat irgendwer das Video entwendet und gibt es da Hinweise drauf, die vielleicht auf das " Wir" hindeutet? Und verschweigt Max Hartmann doch etwas? Bei mir hängen lauter Fragezeichen über meinem Kopf, aber das gefällt mir, dass man nicht gleich erkennt wer der Täter sein könnte.

Zu Anne noch mal, ich kann mir vorstellen das Wut und Enttäuschung einen voran treiben kann. Vielleicht ist sie gerade deswegen so erfolgreich geworden, sie hat es allen bewiesen nicht das kleine dumme hässliche Entlein zu sein. Keine Ob sie fähig zu einem Mord wäre?
Du gehst nicht fort, du wechselst nur die Räume, du bist bei uns und gehst durch unsere Träume.


„Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne“
– Jean Paul

Offline kessi69

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Vielleicht messen wir alle den Scherben zu viel Bedeutung bei? Vielleicht war in der Silvesternacht etwas ganz anderes geplant worden, das aber nie in die Tat umgesetzt werden konnte und das nicht Eva galt?
Ich habe so ein Gefühl, dass die Scherben ein cleveres Ablenkungsmanöver sind...  ;)

Das ist allerdings auch eine interessante Überlegung, die ich im Hinterkopf behalten werde.

Wenn das so ist, hat Tom das aber ganz geschickt eingefädelt  :)   mir gehen die Scherben nicht aus dem Kopf und warum hat Magda Hartmann so explizit betont....es trifft immer die Falschen.... weiß sie mehr über die Silvesternacht wie sie zugibt?
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Offline kessi69

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Nachdem ich jetzt alle Einträge hier gelesen habe, stelle ich fest, dass ihr mehr oder weniger alle und jeden verdächtigt - und dabei den Wald vor lauter Bäumen aus dem Blickfeld verliert.
Meines Erachtens gibt es noch nicht ansatzweise genug Verdachtsmomente. Drum warte ich ab, halte die Augen offen und schaue mir vor allem die Charaktere an und die Art und Weise, wie sie agieren. Und dann sammle ich die Puzzleteile und setze sie zusammen. So wie es mein Held, Hercules Poirot, tun würde!  ;)

Damit hast du gar nicht so unrecht: würde ich das Buch nicht in einer Leserunde lesen, würde ich mir diese Überlegungen alle eher nicht machen, sondern schnell weiterlesen  ;D Aber gerade das gemeinsame Spekulieren, egal, wie verrückt die Theorien sind, macht besonders Spaß, jedenfalls in meinem Fall  ;D

Mir macht das Rätseln und spekulieren mit euch ebenfalls einen riesen Spaß, auch wenn ich oftmals daneben liege. Aber egal  :) am Ende bin ich dann schlauer.
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Offline ysa

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Auch wenn der Gedanke mit der Staatsanwältin ursprünglich von mir kam, so will ich damit nicht sagen, dass sie für mich die Hauptverdächtige ist. Mich wundert ihr Verhalten nur. Mir ist sie nicht sonderlich sympathisch, wobei sich das auch eher darauf gründet, dass Tenbrink sie nicht leiden kann. Aber wie sie da bei Maik unangemeldet auftaucht...irgendwie hatte ich die ganze Zeit im Hinterkopf, als ob sie über die Affaire an Informationen herankommen wollte, die sie so erstmal nicht von Tenbrink und seinem Team bekommt.

Die Staatsanwältin hab ich nicht so wirklich im Visier. Ich fand bis jetzt noch keinen Hinweis auf einen möglichen Zusammenhang mit der Clique von damals oder überhaupt mit irgendwem aus dem näheren und weiteren Umfeld des Opfers. :nachdenk:

Und was die Informationen angeht, an die sie herankommen wollte... glaubst Du nicht auch, dass das ein klein wenig zuviel (Körper-)Einsatz wäre? Als Staatsanwältin hat sie sicher andere Möglichkeiten Informationen von Ermittlern zu bekommen! Ich denke, sie hatte einfach nur mal Lust auf eine Affaire! Reicht eigentlich auch als Begründung!

 :winken:
Liebe Grüße!
Miriam

Offline odenwaldcollies

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@Annabas:
So ging es mir mit dem Tango auch - ich musste zweimal lesen, ob da wirklich Tango steht  :D Als Getränk kannte ich das bisher auch nicht.
Liebe Grüße
Karin

Offline Moorteufel

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    • Tom Finnek
"Tango" kannte ich bisher nur als Tanz.  ;D
Es hat mir unglaublichen Spaß gemacht, diese münsterländischen, zum Teil auch etwas antiquierten Details in die Geschichte einzubauen. Ich weiß, dass meine Mutter immer "Tango" getrunken hat, Pils mit "Regina Brause", und ich war hoch erfreut, als ich erfahren habe, dass es das immer noch gibt. Allerdings stammt die Brause ursprünglich aus dem benachbarten Emsland, ist als eigentlich ein Importprodukt ;)
Liebe Grüße
Tom Finnek

Offline Annabas

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Hier an dieser Stelle im Buch schon einen Hinweis auf den Täter zu finden, ist schier unmöglich für mich.
Ja, im Moment erscheint jede/r verdächtig. Zumindest all diejenigen, die zu Zeiten der Silvesterparty in Ahlbeck waren.

und warum hat Magda Hartmann so explizit betont....es trifft immer die Falschen.... weiß sie mehr über die Silvesternacht wie sie zugibt?
Ich bin sicher, sie weiß sehr viel mehr, wie auch z. B. Max oder Anne. Aber so lange sich alle an das "über Tote soll man nichts Schlechtes sagen" halten, wird es die Polizei schwer haben.
:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Nachdem ich jetzt alle Einträge hier gelesen habe, stelle ich fest, dass ihr mehr oder weniger alle und jeden verdächtigt - und dabei den Wald vor lauter Bäumen aus dem Blickfeld verliert.
Meines Erachtens gibt es noch nicht ansatzweise genug Verdachtsmomente. Drum warte ich ab, halte die Augen offen und schaue mir vor allem die Charaktere an und die Art und Weise, wie sie agieren. Und dann sammle ich die Puzzleteile und setze sie zusammen. So wie es mein Held, Hercules Poirot, tun würde!  ;)

Damit hast du gar nicht so unrecht: würde ich das Buch nicht in einer Leserunde lesen, würde ich mir diese Überlegungen alle eher nicht machen, sondern schnell weiterlesen  ;D Aber gerade das gemeinsame Spekulieren, egal, wie verrückt die Theorien sind, macht besonders Spaß, jedenfalls in meinem Fall  ;D

Mir geht es nicht anders! Das ist einer der Gründe, warum ich an so vielen Runden hier teilnehme, - ich hab ja bisher immer nur für mich gelesen!
Und Krimis, das habe ich inzwischen herausgefunden, eignen sich für Leserunden einfach am besten! In denen geht es bei weitem am lebhaftesten zu. ;)

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Mir macht das Rätseln und spekulieren mit euch ebenfalls einen riesen Spaß, auch wenn ich oftmals daneben liege. Aber egal  :) am Ende bin ich dann schlauer.

Na klar! Und danebenliegen ist ja auch gar nicht schlimm - die Leserunden sind schließlich kein Wettbewerb! Mich frustriert es gar nicht, wenn die vermeintlichen Spuren, denen ich gefolgt bin, im Nichts enden. Im Gegenteil motiviert mich das, exakter zu lesen und zu denken....  ;D

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Die Staatsanwältin hab ich nicht so wirklich im Visier. ( ... ) Ich denke, sie hatte einfach nur mal Lust auf eine Affaire! Reicht eigentlich auch als Begründung!

Die Meinung teile ich. Ich sehe sie als interessanten Charakter, der für zusätzliche Verwicklungen sorgen könnte, wenn Bertram die Affäre wider Willen, die sie ihm aufdrängt, beendet. Und die durch ihren Rang als Tenbrinks Vorgesetzte diesem ohnehin schon ein Dorn im Auge ist und ihm durchaus auch weiterhin, falls er nicht aufhört, eigenmächtig oder gar gegen ihre Anweisungen zu agieren, das Leben schwer machen könnte.
Kurz und gut - ich halte sie für eine von den spannenden Nebenfiguren, die Romanen in der Regel eine besondere Würze geben.

Offline Kathrin

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Zitat von: odenwaldcollies
Wobei Maik Bertram und die Frauen so ein Thema ist, wie man an seiner Affäre mit der Derksen sieht. Und er schafft es nicht, ihr eine klare Abfuhr zu verpassen - ob er auch ein wenig Angst hat, weil sie seine Abteilungsleiterin ist und damit über seine Vergangenheit Bescheid weiß? Tja, wäre er beim ersten Mal lieber standhaft geblieben. Ich finde die Oberstaatsanwältin allerdings auch ziemlich aufdringlich, sie scheint es gar nicht zu interessieren, ob er will oder nicht.
Ich schwanke gerade ein wenig, ob das jetzt ein Stück weit "typisch Frau" ist, dass sie nach einer Nacht mit Maik mehr in der Sache sieht als er, ob sie einfach nur noch mal Spaß (ohne Hintergedanken) will oder ob das irgendwie doch Kalkül von ihr ist. Sie ist mir nicht sympathisch, da geht es mir wie Tenbrink. Irgendwie wirkt sie auch berechnend auf mich.

Zitat von: Ulrike
Mit einem "Großen Münsterländer" vergleicht sich Tenbrink, was ich sehr treffend finde. Überhaupt wird der Mann mir von Kapitel zu Kapitel sympathischer, nachdem ich nun verstanden habe, wie er denkt und handelt. Die Eigenschaften, die ihn auszeichnen, machen ihn nicht nur zu einem guten Ermittler, sondern auch zu einem verlässlichen und fairen Vorgesetzten. Er ist geradlinig, ehrlich und direkt, - typisch münsteranisch?
Ach nein, solche Eigenschaften findet man bei Menschen jedweder Herkunft. Das Mürrische, Pessimistische und Schweigsame an ihm mag da schon eher passen. Und auch das Unerschütterliche, das Sich-festbeißen und Nicht-mehr-loslassen.
Obwohl es Bertram nicht gefällt, folgt Tenbrink seiner Nase, was den Fall der Schauspielerin vom Galgenhügel anbelangt
Den Vergleich fand ich auch sehr schön gewählt und gerade dieses Sich-festbeißen gefällt mir gut an Tenbrink. Wenn er sich da nicht festbeißen würde, dann würde ein Mord - an den wir ja alle glauben - nicht aufgedeckt, weil die Staatsanwaltin nicht daran glaubt, zumindest jetzt noch nicht.

Zitat von: Ulrike
Wer weiß, welche Signale er ausgesandt und wie Derksen diese interpretiert hat...
Nun, ich schätze sie so ein, dass sie, befehlsgewohnt wie sie ist, sich einfach holt, was sie möchte und ein Nein nicht gelten lässt.
Ja, der letztgenannte Gedanke von Dir, ging mir eben auch durch den Kopf.

Zitat von: Annette
ch musste bei dieser Szene im Dorfkrug doch etwas schmunzeln als Tenbrink die gebratene Blutwurst mit Schwarzbrot bestellte, dieses Menü ist wirklich lecker, aber nicht Jedermanns Geschmack.
Ja, da musst ich auch grinsen und hatte direkt Hunger. So eine deftige Mahlzeit mag ich auch sehr. Ich musste da an einen sehr schöne Schottland-Urlaub denken, als wir gebratenen Black Pudding zum Frühstück bekamen und an die eine Nacht in dem B&B eine zweite drangehängt hatten, weil es dort so schön und lecker war  :D

Zitat von: Annette
In diesem Zusammenhang fällt mir immer mehr das seltsame Verhalten von Max auf, wenn Tenbrink oder Bertram sehr gezielte Fragen stellen. Seine ausweichenden Antworten oder auch dieses lange Überlegen bevor er Antwortet....
Max ist mir auch nicht ganz geheuer, wobei ich aus irgendeinem Gefühl heraus nicht an ihn als Täter glaube. Vielleicht weiß er mehr als er zugibt, oder hat etwas anderes zu verbergen, aber ich sehe ihn irgendwie nicht als denjenigen, der die betäubte Ellen aufgehängt hat.

Zitat von: Ulrike
Nachdem ich jetzt alle Einträge hier gelesen habe, stelle ich fest, dass ihr mehr oder weniger alle und jeden verdächtigt - und dabei den Wald vor lauter Bäumen aus dem Blickfeld verliert.
Wenn ich aber jeden verdächtige, dann liege ich in der Regel zwar mehr daneben, als dass ich richtig liege, aber richtig liegen werde ich mit der Taktik auch...wenn auch vermutlich nicht mit der wie bereits abstrusen Idee was die Frau Staatsanwältin angeht. Außerdem macht Spekulieren ja auch Spaß. Vielleicht ist der Täter am Ende jemand, dem man es am wenigstens zugetraut hätte. Das ist ja auch oft der Fall.

Zitat von: Annette
Stimmt Tom, man darf diesen - oftmals neidvollen oder bösen - Dorfklatsch nicht unterschätzen. So böse Nachrede hat schon so manchem Heim und Hof gekostet, dass er lieber in die Großstadt geflohen ist.
Wobei nicht jeder Dorfklatsch böse oder neidvoll ist, sondern einfach nur Klatsch.


Offline Kathrin

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Das gefällt mir! Und ich freue mich sehr, dass der Krimi zum Miträtseln einlädt. Der Roman lebt ja nicht (noch nicht?) in erster Linie von Action und Dramatik. Tatsächlich habe ich versucht, die Geschichte wie ein Puzzle aufzubauen. Das braucht zwar etwas Zeit und ist vielleicht nichts für Ungeduldige, aber wer mit Tenbrink ermittelt, der befindet sich nicht in "Die Hard" oder "Speed". Aber das kann sich noch ändern ;)
Ich mag die Nicht-Action in diesem Krimi auch sehr. Ich musste mich allerdings der LR zuliebe schon mehrfach (vor allem am Wochenende) zügeln. Das Buch liest sich einfach sehr gut und flutscht nur so durch die Finger. Wenn man mal so einen ultrafaulen Tag einlegen kann, dann kann man da schon sehr weit kommen.

Offline Kathrin

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Die Staatsanwältin hab ich nicht so wirklich im Visier. Ich fand bis jetzt noch keinen Hinweis auf einen möglichen Zusammenhang mit der Clique von damals oder überhaupt mit irgendwem aus dem näheren und weiteren Umfeld des Opfers. :nachdenk:
Wirklich im Visier hab ich sie auch nicht (mehr). Eure Argumente sind da schon schlüssig. Ich hatte den Gedanken eigentlich auch schon beim Schreiben des Postings verworfen. Aber ich sag mal so, unabhängig ob ich nun daran glaube oder nicht, mich wundert bei Krimis inzwischen gar nichts mehr. Vor allem weil ich vor nicht allzu langer Zeit einen Thriller gelesen habe, bei dem diverse Herren der ermittelnden Seite zu den Schurken/ Bösen gehörten.

Und was die Informationen angeht, an die sie herankommen wollte... glaubst Du nicht auch, dass das ein klein wenig zuviel (Körper-)Einsatz wäre? Als Staatsanwältin hat sie sicher andere Möglichkeiten Informationen von Ermittlern zu bekommen! Ich denke, sie hatte einfach nur mal Lust auf eine Affaire! Reicht eigentlich auch als Begründung!
Das stimmt auch wieder ;)

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Zitat von: Annette
ch musste bei dieser Szene im Dorfkrug doch etwas schmunzeln als Tenbrink die gebratene Blutwurst mit Schwarzbrot bestellte, dieses Menü ist wirklich lecker, aber nicht Jedermanns Geschmack.
Ja, da musst ich auch grinsen und hatte direkt Hunger. So eine deftige Mahlzeit mag ich auch sehr. Ich musste da an einen sehr schöne Schottland-Urlaub denken, als wir gebratenen Black Pudding zum Frühstück bekamen und an die eine Nacht in dem B&B eine zweite drangehängt hatten, weil es dort so schön und lecker war  :D

Im Ernst jetzt!? Mir wird schon schlecht, wenn ich das Wort Blutwurst nur höre...  ;)
Und, Kathrin, wie steht's denn mit Haggis? An dem wirst du in Schottland kaum vorbeigekommen sein, gibt es ihn doch zu allen möglichen und unmöglichen Tageszeiten und Gelegenheiten.... Den liebt man entweder oder man verabscheut ihn, dazwischen gibt's nichts!

Zitat von: Annette
Stimmt Tom, man darf diesen - oftmals neidvollen oder bösen - Dorfklatsch nicht unterschätzen. So böse Nachrede hat schon so manchem Heim und Hof gekostet, dass er lieber in die Großstadt geflohen ist.
Wobei nicht jeder Dorfklatsch böse oder neidvoll ist, sondern einfach nur Klatsch.

Sehe ich genauso! Klatsch sei gesund, hat man herausgefunden... Und die Neugierde scheint mir eine Grundeigenschaft der Menschen zu sein. Und das ist gut so, denn ohne diese Neugierde würden wir immer noch auf den Bäumen sitzen und uns mit Tannenzapfen bewerfen!  ;D
Und auch so mancher Ermittler wäre dann ganz schön aufgeschmissen!

 

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