Autor Thema: 02: Zweiter Teil  (Gelesen 453 mal)

Offline Ulrike Günkel-Kohl

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1641
Und ich freue mich sehr, dass der Krimi zum Miträtseln einlädt. Der Roman lebt ja nicht (noch nicht?) in erster Linie von Action und Dramatik. Tatsächlich habe ich versucht, die Geschichte wie ein Puzzle aufzubauen. Das braucht zwar etwas Zeit und ist vielleicht nichts für Ungeduldige, aber wer mit Tenbrink ermittelt, der befindet sich nicht in "Die Hard" oder "Speed". Aber das kann sich noch ändern ;)

So wie der Roman sich bisher anlässt, ist er genau nach meinem Geschmack! Mit den actionreichen, gewalttätigen Krimis/Thrillern, die sich in blutigen Details ergötzen, kann ich gar nichts anfangen.
Ich möchte fast sagen, dass sich "Galgenhügel" nahtlos in die altmodische ( ? ) Tradition der Whodunits, der Agatha-Christie-&-Co-Krimis einreiht! Und die machen mir immer Spaß!

Offline Kathrin

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 435
Im Ernst jetzt!? Mir wird schon schlecht, wenn ich das Wort Blutwurst nur höre...  ;)
Und, Kathrin, wie steht's denn mit Haggis? An dem wirst du in Schottland kaum vorbeigekommen sein, gibt es ihn doch zu allen möglichen und unmöglichen Tageszeiten und Gelegenheiten.... Den liebt man entweder oder man verabscheut ihn, dazwischen gibt's nichts!
Klar, ich hab auch Haggis probiert. Fand ich jetzt nicht schlecht ;D


Offline buchregal123

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2445
Da stelle ich gerade fest, dass ich zu diesem Leseabschnitt noch gar nichts gepostet habe, dabei hatte ich schon was geschrieben, was ich jetzt aber nicht wieder finde. Passiert halt, wenn es etwas chaotisch zugeht. Ich hoffe es wird jetzt besser. Aber nun...

Interessant finde ich das Verhältnis von Tenbrink und Bertram. Anfangs kam Bertram mit der Münsterländer Art  gar nicht zurecht, aber inzwischen hat er Respekt, da Tenbrink ein guter Ermittler ist - leider im Moment manchmal mit Erinnerungslücken. Tenbrink weiß auch, wie er die Leute nehmen muss. Dabei hilft ihm ein Bibelzitat oder auch ein wenig Jägerwissen. Ganz schön schlau. Die beiden Ermittler ergänzen sich wirklich gut.

Bertram wurde wegen seines Vergehens versetzt und gerät nun in die Sache mit der Staatsanwältin. Wenn das nur gut geht und Tenbrink nutzt das auch noch aus, weil er nicht mit der Staatsanwältin kann.

Mir gefällt es immer gut, wie Tenbrink die Leute zum Reden bringt. Anne hat ihrer Schwester ein Medikament gegeben. Aber da sind auch KO-Tropfen festgestellt worden. Auch Max wurde von Tenbrink überrumpelt und Anne und ihren Liebhaber erwischt er auch nur, weil er seinen Intuitionen folgte.

Wo ist der Film geblieben, den Max Elken gegeben hat? Für Anne wäre es doch ein Leichtes gewesen, an ihn heranzukommen.
Liebe Grüße
Bruni

Offline buchregal123

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2445

Die Beschreibung von Jens Stein ist so drastisch-gut, dass ich seinen Schweißgestank direkt riechen kann :angst: Rundherum ein Typ mit dem ich nichts zu tun haben möchte!
Und dass er sich bei der Therapeutin als Polizist ausgegeben hat ist ja wohl wirklich das Allerletzte! Allerdings fürchte ich, dass es eine durchaus gängige Praxis ist in dieser Branche. (Die Leser wollen das ja so haben :'()

Stein Verschwörungstheorie ist zwar an den Haaren herbeigezogen. Aber es bringt Terbrink auf eine Idee. So kann ein schmieriger Typ auch mal für was gut sein.
Liebe Grüße
Bruni

Offline buchregal123

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2445

Wobei Maik Bertram und die Frauen so ein Thema ist, wie man an seiner Affäre mit der Derksen sieht. Und er schafft es nicht, ihr eine klare Abfuhr zu verpassen - ob er auch ein wenig Angst hat, weil sie seine Abteilungsleiterin ist und damit über seine Vergangenheit Bescheid weiß?

Ich glaube, dass da nur im Moment der Verstand ausgeschaltet ist.


Ich bin immer noch keinen Deut weiter, ob es sich bei Ellens Tod um Mord oder Selbstmord handelt; im Moment tendiere ich immer noch eher zu Mord, weil Ellen etwas herausgefunden hat - oder kurz davor war -, das jemanden hätte belasten können und derjenige viel zu verlieren hätte, wenn es rauskommen würde. Aber wer das sein könnte und wo das Motiv liegt, habe ich keine Ahnung.

Ich weiß auch nicht, wer da die Hände im Spiel hat, aber es ist bestimmt Mord. Im ersten Abschnitt hatte ich ja schon Anne im Visier und taucht auch noch ein Liebhaber auf. Vielleicht haben sie gemeinsam gehandelt. Anne die Drogen, er am Galgen.
Liebe Grüße
Bruni

Offline buchregal123

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2445

Etwas gruselig finde ich, dass Magda Hartmann schon ihren Namen und Geburtsdatum auf einen Grabstein hat schreiben lassen, so etwas kann ich nicht nachvollziehen.

So ungewöhnlich isr das doch nicht. Aber ich finde es auch nicht so toll.
Liebe Grüße
Bruni

Offline Moorteufel

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 146
    • Tom Finnek
Etwas gruselig finde ich, dass Magda Hartmann schon ihren Namen und Geburtsdatum auf einen Grabstein hat schreiben lassen, so etwas kann ich nicht nachvollziehen.
So ungewöhnlich isr das doch nicht. Aber ich finde es auch nicht so toll.
Auf einem Grabstein in meinem Heimatdorf (dem Vorbild für Ahlbeck) habe ich einmal gesehen, dass die Familie bei einer noch lebenden Oma (die zu dem Zeitpunkt über neunzig Jahre alt war) nicht nur den Namen sondern auch die ersten beiden Ziffern der Jahreszahl angebracht hat: 19... Wenn die alte Frau hundert Jahre alt geworden wäre und das nächste Jahrtausend erlebt hätte, hätte es ein Problem gegeben ;) Kein Witz!
Liebe Grüße
Tom Finnek

Offline ysa

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 387
Etwas gruselig finde ich, dass Magda Hartmann schon ihren Namen und Geburtsdatum auf einen Grabstein hat schreiben lassen, so etwas kann ich nicht nachvollziehen.
So ungewöhnlich isr das doch nicht. Aber ich finde es auch nicht so toll.
Auf einem Grabstein in meinem Heimatdorf (dem Vorbild für Ahlbeck) habe ich einmal gesehen, dass die Familie bei einer noch lebenden Oma (die zu dem Zeitpunkt über neunzig Jahre alt war) nicht nur den Namen sondern auch die ersten beiden Ziffern der Jahreszahl angebracht hat: 19... Wenn die alte Frau hundert Jahre alt geworden wäre und das nächste Jahrtausend erlebt hätte, hätte es ein Problem gegeben ;) Kein Witz!

Ich finde es eigentlich ziemlich klug, außerdem ist es (meiner Meinung nach) ein recht schöner Brauch! Es zeugt davon, dass sich die Menschen ihrer Endlichkeit als normalen Verlauf bewusst sind bzw ihren Kindern und Enkelkindern nicht viele Kosten aufbrummen wollen! Außerdem ist das gar nicht so selten!
 :winken:

Liebe Grüße!
Miriam

Offline Annabas

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2574
  • Wanderer
Ich finde es eigentlich ziemlich klug, außerdem ist es (meiner Meinung nach) ein recht schöner Brauch! Es zeugt davon, dass sich die Menschen ihrer Endlichkeit als normalen Verlauf bewusst sind bzw ihren Kindern und Enkelkindern nicht viele Kosten aufbrummen wollen! Außerdem ist das gar nicht so selten!
 :winken:

Selten ist das sicher nicht. Ich frage mich nur, wozu macht man das? Den Steinmetz muss am Ende den Stein ja doch holen, um das Datum einzumeißeln, und dann muss er den Stein wieder aufsetzen. Gespart hat man also kaum was. Ich finde das halt ein bisschen über-dokumentiert und für mich kommt eh nur was anderes in Frage, aber wer's mag, soll's tun.  :)
:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

 

Weblinks

Literaturschock Facebook Twitter

Internes

Mediadaten & Presse Impressum & Kontakt Datenschutzerklärung