Autor Thema: 01: Prolog und Erster Teil  (Gelesen 583 mal)

Offline odenwaldcollies

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Hallo Ihr Lieben,

hier treffen wir uns ab dem 08.12.2017 zur Leserunde zu dem Buch "Galgenhügel" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Tom Finnek, der uns hier begleiten wird. Schön, dass Du, lieber Tom, wieder mit dabei bist!   :-* 

Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch.
Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.

Wenn ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, dann wäre es gut, wenn ihr hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid geben würdet.

Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!  :winken:

Hier könnt Ihr zum Inhalt des Prologs und des ersten Teils schreiben.
Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!

Liebe Grüße
odenwaldcollies  :winken:
Liebe Grüße
Karin

Offline Moorteufel

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    • Tom Finnek
Ein kleines bisschen aus dem Nähkästchen: In einer sehr frühen Fassung des Romans hatte ich beabsichtigt, die Schauspielerin Ellen Gerwing als Heldin und Quasi-Erzählerin auftreten zu lassen. Als erstes entstand daher der Prolog mit dem Flugzeugabsturz. Dann habe ich gemerkt, dass ich die Geschichte aus der Sicht der Ermittler erzählen muss und habe den Prolog gestrichen, um direkt mit dem Leichenfund zu beginnen. Beide Fassungen habe ich einem Freund und Autorenkollegen zu lesen gegeben (Gruß und Dank an Stefan Holtkötter!) und der hat gemeint: Bist du verrückt, lass den Prolog drin! Und ich glaube, er hatte recht. Daher beginnt mein Münsterland-Krimi also nun in den Wolken über dem Ozean ;)
Liebe Grüße
Tom Finnek

Offline buchregal123

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Ellen und Michael sitzen in einem abstürzenden Flugzeug. Sie sind sechs Jahre verheiratet, aber eigentlich haben sie nichts mehr miteinander zu tun. Michael lässt sein Leben Revue passieren und es gibt da etwas, dass er noch loswerden will. Was weiß er über den Tod von Eva? Ellen geht ja von einem Unfall aus. Was könnte er Ellen noch sagen?

Es muss grauenhaft sein, den tödlichen Unfall der Zwillingsschwester mitzuerleben und nicht tun zu können, um ihr zu helfen. Es hat Ellen ja auch vollkommen aus der Spur gebracht: sie flüchtet nach Berlin und wird drogenabhängig. Dort rettet Michael sie. Warum tut er sich das an? Das hat er doch nicht getan, bloß weil Anne es wollte. Wenn man das Gespräch mit Max und die Aussagen von Magda betrachtet, scheint da etwas unter der Decke gehalten zu werden. Auch Michael scheint je etwas gewusst zu haben. Hat es etwas mit der Silvesterparty zu tun? Magda ist auf Ellen überhaupt nicht gut zu sprechen, mag die ganze Familie wohl nicht. Ich mag übrigens den Dialekt zwischendurch, das wirkt so authentisch.

Während Ellen den Flugzeugabsturz schwer verletzt überlebt, kann Michael nicht gerettet werden. Aber nachdem es ihr nun etwas besser geht, ist Ellen bestimmt nicht nach Ahlbeck gekommen, um sich dort umzubringen. Außerdem hat Tenbrink auch Zweifel. Auch wenn die Hartmanns seltsam reagieren, kann ich sie mir nicht als Täter vorstellen. Also Anne? Doch warum sollte sie?

Zelten im Herbst im Münsterland ist nicht besonders gemütlich. Die Entdeckung am Galgen muss ziemlich schlimm für Timo sein.

Tendrink ist vergesslich und wird von Bertram gedeckt. Das geht so seit dem Tod von Tenbrinks Frau, scheint also eher psychisch zu sein. Aber Tenbrink verdrängt lieber.
Liebe Grüße
Bruni

Offline ysa

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Hallo Tom, liebe MitleserInnen!

Das fängt ja schon superspannend an. Eine Notwasserung (die übrigens nicht dazu beiträgt, meine Flugangst zu lindern! :-[) und ein geständniswilliger Ehemann. Aber was genau er zu sagen hat, dass wird nicht verraten - wie gemein!!!

Ich bin wirklich gut in die Geschichte reingekommen, die Protagonisten werden gut eingeführt. Ich nehme mal an, dass die Campingfreaks keine allzugroße Rolle mehr spielen werden. Allerdings stell ich es mir richtig gruselig vor, so einen Fund zu machen. Alles deutet darauf hin, dass Ellen Gerwing sich erhängt hat.

Und die beiden Kommissare? Ein unkonventionelles Gespann mit vielen Problemen! Tom...sollte es nicht der erste Band von mehreren werden? Mit einem Kommissar, der anscheinend eine dementielle Entwicklung mitmacht? Wie alt ist er eigentlich? Etwas jung für eine Demenz. Aber vielleicht ist diese Entwicklung nur ein Symptom für etwas anderes. Er sollte jedenfalls schleunigst zum Arzt!
Auf alle Fälle bilden Tenbrink und Bertram ein sympathisches Duo!

Was die anderen angeht, kann ich mir noch nicht wirklich ein Bild machen: Eva und Ellen - Zwillinge, die sicher eine besondere Verbindung haben. Anne ist die jüngere Schwester. Wie hat sie die Zwillinge erlebt? Es ist auf alle Fälle tragisch, wenn so ein Unfall passiert.
 Aber hat Michael knapp vor dem Absturz nicht davon geredet, dass es kein Unfall war.  Nur... was kann dabei kein Unfall gewesen sein?

Obwohl eigentlich alles auf einen Selbstmord hindeutet, vermutet Tenbrink einen Mord. Wirklich viele Indizien gibt es ja nicht dafür! Nur die Holzsplitter, die in die falsche Richtung stehen, Benzodiazepine im Blut und die fehlende Lampe.
Aber es ist ja gerade erst einmal der erste Abschnitt!
Auf alle Fälle ist es spannend und gut zu lesen!

 :winken:
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2017, 22:34:30 von ysa »
Liebe Grüße!
Miriam

Offline ysa

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Danke für den Hinweis aus dem Nähkästchen  :)
Eigentlich finde ich die Idee, alles aus der Sicht von Ellen Gerwing zu erzählen ziemlich spannend. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, wie das funktionieren könnte! Ellen erzählt post mortem? Oder die letzten Momente vor dem Galgen? Oder?

Der Prolog war sicher ein perfekter Beginn - auch wenn er ein paar Kilometer vom Münsterland entfernt spielt!

 :winken:
Liebe Grüße!
Miriam

Offline kessi69

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Ein kleines bisschen aus dem Nähkästchen: In einer sehr frühen Fassung des Romans hatte ich beabsichtigt, die Schauspielerin Ellen Gerwing als Heldin und Quasi-Erzählerin auftreten zu lassen. Als erstes entstand daher der Prolog mit dem Flugzeugabsturz. Dann habe ich gemerkt, dass ich die Geschichte aus der Sicht der Ermittler erzählen muss und habe den Prolog gestrichen, um direkt mit dem Leichenfund zu beginnen. Beide Fassungen habe ich einem Freund und Autorenkollegen zu lesen gegeben (Gruß und Dank an Stefan Holtkötter!) und der hat gemeint: Bist du verrückt, lass den Prolog drin! Und ich glaube, er hatte recht. Daher beginnt mein Münsterland-Krimi also nun in den Wolken über dem Ozean ;)

Hallo Mani, auch wenn ich nichts über die Entscheidung wusste, hat mir der Wechsel zwischen Prolog und dem Start von Kapitel eins gut gefallen. Ich hab es nicht als ungewöhnlich empfunden.
Morgen dann mein erster Eindruck, muss noch ein bisschen lesen.

Natürlich auch ein großes Hallo in die Leserunde, freue mich mit euch und Mani zu diskutieren  8)
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2017, 21:59:06 von kessi69 »
Du gehst nicht fort, du wechselst nur die Räume, du bist bei uns und gehst durch unsere Träume.


„Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne“
– Jean Paul

Offline Annabas

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Hallo miteinander,

ich konnte den ersten Abschnitt heute gleich lesen.

Prologe mag ich sehr und es gefällt mir, dass ich hier auch einen zu lesen bekomme. Die Minuten vor dem Flugzeugabsturz lesen sich sehr spannend und natürlich habe ich mich gefragt, welche Neuigkeiten Michael in letzter Sekunde noch mitzuteilen hat. Für die Antwort muss ich mich wohl noch etwas gedulden.

Dass Ellen in der nächsten Szene als Mordopfer (ich glaube natürlich keine Sekunde lang an Selbstmord) erscheint, hat mich überrascht. Michaels Informationen müssen Ellen wohl dazu gebracht haben, in alten Geschichten zu graben und da auch etwas aufzuwühlen.

Anne kann ich noch nicht so richtig einordnen. Ihr erstes Erscheinen mit dem "gellenden Schrei" finde ich recht melodramatisch. Aber nur kurz danach spricht sie sachlich mit der Polizei und ich meine herauszuhören, dass sie mit Ellen nicht gerade das beste Verhältnis hatte. Sie wirkt auf mich eher distanziert - sehr gut zusammengefasst übrigens von Bertram: Sie redet wie gedruckt. Mitgenommen wirkt sie nach Ellens Tod nicht.

Seltsam auch die Geschichte mit Evas Unfall. Sollte Ellen verunglücken? Mir ist erstmal noch nicht ganz klar, wie man sich beim Tütenrutschen (kenne ich übrigens von früher  ;D) die Oberschenkelarterie verletzen kann. Ist sie auf dem Bauch den Hügel heruntergerutscht? Aber dazu erfahren wir noch sicher mehr.

Auch Max und Magda Hartmann scheinen Ellen nicht sehr gemocht zu haben. Da sammeln sich ganz schön viele Verdächtige an ...

Was ich von Tenbrink halten soll, weiß ich auch noch nicht. Seine Vergesslichkeit ist bedenklich, und ob seine "Zettelwirtschaft" ihm lange helfen kann, bezweifle ich. Aber ich denke, da erfahren wir bald auch noch einiges dazu.

So, wir haben im ersten Abschnitt ganz schön viele Informationen bekommen. Ich bin sehr gespannt, wie es jetzt weiter geht.

Liebe Grüße von Annabas  :winken:
:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

Offline Annabas

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und der hat gemeint: Bist du verrückt, lass den Prolog drin! Und ich glaube, er hatte recht.
Und wie er recht hatte.  8)

Es muss grauenhaft sein, den tödlichen Unfall der Zwillingsschwester mitzuerleben und nicht tun zu können, um ihr zu helfen. Es hat Ellen ja auch vollkommen aus der Spur gebracht: sie flüchtet nach Berlin und wird drogenabhängig.
Ja, Zwillinge scheinen eine ganz besondere Bindung zu haben und es muss extrem schmerzhaft für Ellen gewesen sein, ihr hilflos beim Verbluten zusehen zu müssen. Eva scheint auch allgemein sehr beliebt gewesen zu sein.

Tendrink ist vergesslich und wird von Bertram gedeckt.
Tenbrink sollte seinem Kollegen da sehr dankbar sein. Aber ich fürchte, irgendwann wird er etwas Wichtiges zum Fall vergessen und dann kracht's irgendwo.

Grüße von Annabas  :winken:
:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

Offline ysa

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Auch Max und Magda Hartmann scheinen Ellen nicht sehr gemocht zu haben. Da sammeln sich ganz schön viele Verdächtige an ...

Stimmt! Und es war Magda, die gemeint hat, dass "immer die Falschen sterben, wenn Ellen dabei ist". Das klingt doch schon mal sehr rätselhaft! Und Tenbrink und Bertram wundern sich später noch darüber, aber nachgefragt hat keiner von beiden!

Und kann mir jemand bitte Magdas Satz "Door soss föör häbben" übersetzen? Da hab ich so absolut keine Ahnung  ???

 :lesen:
Liebe Grüße!
Miriam

Offline Moorteufel

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Und kann mir jemand bitte Magdas Satz "Door soss föör häbben" übersetzen? Da hab ich so absolut keine Ahnung  ???
 :lesen:
"Da sollst du es für haben." Heißt: Für das "Danke" sollst du es bekommen. Meint: Gern geschehen. Also: Pures Münsterländisch. Immer etwas verkürzt und rätselhaft ;) Magda hat mir viel Spaß gemacht, weil ich ihr das Münsterländer Platt (das ja leider ausstirbt) zuschustern konnte.
Liebe Grüße
Tom Finnek

Offline kessi69

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Noch einmal Hallo zusammen, ich bin auch mit dem ersten Abschnitt durch. Ich hab gut hinein gefunden.

Mit dem Prolog ging es ja schon dramatisch los. In dem Bewusstsein abzustürzen ist Michael der Meinung sein Gewissen zu erleichtern und wollte Ellen etwas beichten. Es geht um die Zwillingsschwester Eva. Mit einem Mal hat Michael ihre ganze Aufmerksamkeit, doch dann ist Schluss. Ich vermute, das dann der Aufprall kam.
Ob ich in meiner Todesangst noch irgend etwas oder irgendwem meine Aufmerksamkeit hätte schenken können , ich wäre wohl nur mit meiner Angst beschäftigt gewesen.

Dann ging es auch schon gleich spannend weiter, Ellen wird erhängt auf dem Galgenhügel gefunden und das Ermittlerteam Tenbrink und Bertram kommen zum Einsatz. Man weiß aus dem Mittelalter das es diese Galgenhügel gab, ist der hier auch historisch belegt?

Tragisch finde ich, dass genau an diesem Ort vor fast 16 Jahren Eva ums Leben gekommen ist. Beim Tütenrutschen hat Eva sich schwer verletzt, da ist auffällig, das die Mutter von Michael gesagt hat, .....es trifft immer die Falschen....
Da hat sich mir gleich die Frage gestellt ob Ellen mit Absicht diesen Ort gewählt hat, aber wir wissen ja, das es wohl einen anderen Grund geben muss.
Für Anne scheint es nach Ellens Vergangenheit, die einzige Erklärung zu sein, das sie sich schlussendlich doch das Leben genommen hat. Vor allem wo Ellen die Antidepressiva angesetzt hat. Aber schlimm, die Eltern schon tod und beide Schwestern auf tragische Weise verloren. Sicher steht sie unter Schock, aber irgendwie kann ich sie noch nicht fassen und einschätzen wie sie ist.

Hauptkommissar Tenbrink kommt mir von Beginn an so vor als habe er ein feines Gespür und glaubt nicht so recht an einen Suizid. Die Hämatome an den Armen sind schon sehr ungewöhnlich, mein erster Gedanke war gleich, dass sie vielleicht in die Höhe gehoben würde, oder so was in der Art. Und das sie Alkohol und ein Sedativum im Blut hatte ist auch bestimmt ein Anhaltspunkte für Tenbrink und Bertram. Und dann noch die Sache mit dem Galgen, etwas stimmt nicht, wenn es sich bestätigt, dass sie wie mit einem Flaschenzug hochgezogen würde, muss jemand beteilig gewesen sein.

Mit Tenbrink habe ich Mitgefühl, es tut mir echt leid das seine Frau gestorben ist. Und das er nun auch noch Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis hat. Gut das ihn Betram zur Seite steht und diese Schwäche ausgleicht. Ich hoffe er geht irgendwann zum Arzt. Betram und er haben wie ein stilles Abkommen sich gut aufeinander abgestimmt.

Ich bin wirklich gespannt was so alles ans Tageslicht kommen wird und wie alles zusammenhängt.




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Offline Moorteufel

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    • Tom Finnek
Mir ist erstmal noch nicht ganz klar, wie man sich beim Tütenrutschen (kenne ich übrigens von früher  ;D) die Oberschenkelarterie verletzen kann. Ist sie auf dem Bauch den Hügel heruntergerutscht? Aber dazu erfahren wir noch sicher mehr.
Nein, auf dem Hintern, sie hat sich den Schenkel auf der Unterseite nahe dem Schambein aufgerissen. Diesen Fall habe ich übrigens nicht erfunden, sondern einen ganz ähnlichen Unfall hat es in Bayern vor einigen Jahren gegeben. Tragisch!
Liebe Grüße
Tom Finnek

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 Aber hat Michael knapp vor dem Absturz nicht davon geredet, dass es kein Unfall war.  Nur... was kann dabei kein Unfall gewesen sein?

Obwohl eigentlich alles auf einen Selbstmord hindeutet, vermutet Tenbrink einen Mord. Wirklich viele Indizien gibt es ja nicht dafür! Nur die Holzsplitter, die in die falsche Richtung stehen, Benzodiazepine im Blut und die fehlende Lampe.


Ich hab mich natürlich auch gefragt, was daran ein Unfall gewesen sein könnte. Mein erster Gedanke war, das sie irgend wo gegen gerutscht ist aber das traf ja nicht zu. Aber das jetzt, wieso soll es kein Unfall gewesen sein, den die Mädchen sind völlig unbedarft zum Tütenrutschen gegangen, sie haben nicht vermutet das etwas passieren könnte.

Entweder ist das mit dem Holzsplitter passiert, als die beiden Männer sie abgeschnitten haben, oder es hängt mit der Äußerung mit diesem Verdacht auf den Flaschenzug zusammen.
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Mir ist erstmal noch nicht ganz klar, wie man sich beim Tütenrutschen (kenne ich übrigens von früher  ;D) die Oberschenkelarterie verletzen kann. Ist sie auf dem Bauch den Hügel heruntergerutscht? Aber dazu erfahren wir noch sicher mehr.
Nein, auf dem Hintern, sie hat sich den Schenkel auf der Unterseite nahe dem Schambein aufgerissen. Diesen Fall habe ich übrigens nicht erfunden, sondern einen ganz ähnlichen Unfall hat es in Bayern vor einigen Jahren gegeben. Tragisch!

Oh Gott, daß ist ja schrecklich. An so etwas denkt man gar nicht. Gut das ich noch unseren alten Schlitten für unseren Enkel hab.
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Auch Max und Magda Hartmann scheinen Ellen nicht sehr gemocht zu haben. Da sammeln sich ganz schön viele Verdächtige an ...

Stimmt! Und es war Magda, die gemeint hat, dass "immer die Falschen sterben, wenn Ellen dabei ist". Das klingt doch schon mal sehr rätselhaft! Und Tenbrink und Bertram wundern sich später noch darüber, aber nachgefragt hat keiner von beiden!

Und kann mir jemand bitte Magdas Satz "Door soss föör häbben" übersetzen? Da hab ich so absolut keine Ahnung  ???

 :lesen:

Magda scheint mir sehr verbittert und sie hat , so kommt es mir vor, eine enorme Wut auf Ellen. Wer weiß was wir da noch erfahren werden.
Mit dem Platt hab ich auch so meine Schwierigkeiten, obwohl ich aus Mecklenburg komme und meine Oma nur Platt gesprochen hat, aber die hab ich auch nie verstanden und hab immer nur ja gesagt :) was natürlich oft nicht gepasst hat.
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