Autor Thema: 01: Prolog und Erster Teil  (Gelesen 586 mal)

Offline odenwaldcollies

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Wenn ich eherlich bin, kann ich mir bei dieser Vorgeschichte einen Selbstmord durchaus vorstellen! Vor allem genau an dem Ort wo ihre Schwester starb!

Ja, als ich von der Vorgeschichte erfahren habe, konnte ich mir das auch vorstellen.

Dass ich in diesem Fall nicht daran glaube, hängt eher damit zusammen, dass wir hier ja einen Krimi lesen und da muss es doch einen Mord geben, oder? Es wäre irgendwie fad, wenn am Ende herauskäme, dass es doch "nur" ein Selbstmord war ;) Und so ein gut versteckter Mord hat ja seinen eigenen Reiz - spricht für die Intelligenz des Mörders und des Kommissars (und des Autors  ;))

Raffiniert wäre aber auch, wenn sich herausstellen würde, dass Ellens Tod Selbstmord war, man aber darüber herausfinden würde, dass Evas Unfall evtl. gar kein Unfall war. Es könnte ja auch sein, dass Ellen bereits etwas über die damalige Nacht in Erfahrung gebracht hat, etwas, bei dem sie sich selbst schuldig fühlte und sie sich daraufhin umgebracht hat. Aber mir geht es wie dir, im Moment gehe ich eher davon aus, dass es sich um einen gut getarnten Mord handelt. Jedenfalls bin ich nun sehr neugierig, was damals vor Evas Unfall wirklich geschah.

Die Indizien für einen Mord sind nicht seeehhhhrrr überzeugend: Die Hämatome (auch ich hab immer wieder welche - ohne zu wissen woher), die Holzsplitter am Galgen (könnte ja auch beim "Abhängen" passiert sein), die Benzodiazepine im Blut (hätte ja ein Mutmacher für Elllen sein können) und die fehlende Lampe. Aber Kommissar Tenbrink hat da ein "Gefühl"... sicher wird er Recht behalten und es wird sich als Mord herausstellen!

Das mit dem blauen Flecken, bei denen ich nicht weiß, woher sie stammen, kenne ich auch zu gut  :D Wobei bei Ellen ja die Position der Suffusionen eher "verdächtig" sein könnten. Wenn es wirklich Mord war, dann war derjenige, der ihn begangen hat, sehr geschickt im Spuren verwischen. Ich bin gespannt, ob Heide Feldkamp und ihre Truppe noch etwas finden wird.

Apropos Suffusionen: was hatte das denn zu bedeuten, als Betram meinte, wenn die blauen Flecken vom Sex kommen würden, wären sie an anderer Stelle? Er scheint sie diesbezüglich wohl auszukennen, oder wie?  ;D
Liebe Grüße
Karin

Offline kessi69

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Zitat von: Buchregal
Auch wenn die Hartmanns seltsam reagieren, kann ich sie mir nicht als Täter vorstellen. Also Anne? Doch warum sollte sie?

Vielleicht weil Ellen auch noch Mitbesitzerin des Anwesens ist, was Anne immer weiter als Nobel-Oase ausbaut?

Oder vielleicht weil noch eine alte Rechnung von einer Silvesternacht offen steht?

Oder weil Anne unsterblich in Michael verliebt war? Sie trägt keinen Ring und auch sonst keinen Schmuck. Warum? Für eine erfolgreiche Geschäftsfrau ist das schon sehr ungewöhnlich.

Das Tom dieses Detail erwähnt hat, dass Anne keinen Schmuck trägt, hat mich auch ein wenig aufhören lassen. Ob er damit etwas bestimmtes gemeint hat und das es eine Bedeutung haben soll.

Ich glaube dass diese besagte Silvesternacht uns noch ein Geheimnis offenbaren wird. Sie liegt schon so lange zurück, warum sonst sollte sie erwähnt werden.

Frau Hartmann trägt einen großen Groll gegen Ellen, ob sie zu einem Mord fähig ist? Es sei denn sie hat jemanden beauftragt, eventuell?

Ellen scheint eine Person für sich zu sein, und sie hat in der Film Branche bestimmt nicht nur Freunde zu haben. Vielleicht gibt es auch in diese  Richtung verdächtige Personen.
Du gehst nicht fort, du wechselst nur die Räume, du bist bei uns und gehst durch unsere Träume.


„Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne“
– Jean Paul

Offline odenwaldcollies

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Das Tom dieses Detail erwähnt hat, dass Anne keinen Schmuck trägt, hat mich auch ein wenig aufhören lassen. Ob er damit etwas bestimmtes gemeint hat und das es eine Bedeutung haben soll.

Stimmt, darüber bin ich auch gestolpert, ob das vllt. noch wichtig werden könnte.
Liebe Grüße
Karin

Offline Moorteufel

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Solange Kollege Bertram ihm hilft, geht das ganz gut. Die Frage ist - wie lange wird er das noch tun!
Andererseits soll es, wie ich das verstanden habe, noch mehr Bände mit Tenbrink geben. Also vermute ich, dass hinter den Gedächtnislücken und der Vergesslichkeit nichts Ernsthaftes steckt...

Na, das kommt ganz darauf an, was man unter "ernsthaft" versteht. ;) Vermutlich wird Tenbrink nicht sterben, aber auch darauf würde ich nicht wetten. In meinem ersten Berlin-Krimi (vor über 20 Jahren) habe ich am Ende meinen Kommissar getötet, und meine Lektorin hat Zeter und Mordio geschrien ;) .
Liebe Grüße
Tom Finnek

Offline kessi69

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Solange Kollege Bertram ihm hilft, geht das ganz gut. Die Frage ist - wie lange wird er das noch tun!
Andererseits soll es, wie ich das verstanden habe, noch mehr Bände mit Tenbrink geben. Also vermute ich, dass hinter den Gedächtnislücken und der Vergesslichkeit nichts Ernsthaftes steckt...

Na, das kommt ganz darauf an, was man unter "ernsthaft" versteht. ;) Vermutlich wird Tenbrink nicht sterben, aber auch darauf würde ich nicht wetten. In meinem ersten Berlin-Krimi (vor über 20 Jahren) habe ich am Ende meinen Kommissar getötet, und meine Lektorin hat Zeter und Mordio geschrien ;) .

Ohje, das hoffe ich nicht, denn irgendwie mag ich Tenbrink mit seiner Einschränkung und seiner Art wie er damit umgeht. Ich würde mir wünschen dass es dafür eine Erklärung gibt das er so vergesslich ist und das es nicht so gravierend ist.
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Offline odenwaldcollies

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Na, das kommt ganz darauf an, was man unter "ernsthaft" versteht. ;) Vermutlich wird Tenbrink nicht sterben, aber auch darauf würde ich nicht wetten. In meinem ersten Berlin-Krimi (vor über 20 Jahren) habe ich am Ende meinen Kommissar getötet, und meine Lektorin hat Zeter und Mordio geschrien ;) .

An genau diesen Krimi musste ich bei Ulrikes Beitrag auch denken, dass bei dir alles möglich ist  :D
Liebe Grüße
Karin

Offline Annabas

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Ja, Zwillinge scheinen eine ganz besondere Bindung zu haben und es muss extrem schmerzhaft für Ellen gewesen sein, ihr hilflos beim Verbluten zusehen zu müssen. Eva scheint auch allgemein sehr beliebt gewesen zu sein.

Woraus schließt du letzteres? ( kann ja sein, dass ich da etwas überlesen habe...  ??? )

Das kam so bei mir an.  :)
Ich habe durch deine Frage gerade nochmal den ersten Abschnitt überflogen - es wird nicht explizit gesagt. Sagen wir so: Eva war auf jeden Fall beliebter als Ellen.
:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

Offline Annabas

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Mir ist erstmal noch nicht ganz klar, wie man sich beim Tütenrutschen (kenne ich übrigens von früher  ;D) die Oberschenkelarterie verletzen kann. Ist sie auf dem Bauch den Hügel heruntergerutscht? Aber dazu erfahren wir noch sicher mehr.
Nein, auf dem Hintern, sie hat sich den Schenkel auf der Unterseite nahe dem Schambein aufgerissen. Diesen Fall habe ich übrigens nicht erfunden, sondern einen ganz ähnlichen Unfall hat es in Bayern vor einigen Jahren gegeben. Tragisch!

Danke für die Erklärung!   :winken:
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Offline Annabas

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Das Tom dieses Detail erwähnt hat, dass Anne keinen Schmuck trägt, hat mich auch ein wenig aufhören lassen. Ob er damit etwas bestimmtes gemeint hat und das es eine Bedeutung haben soll.
Ehrlich gesagt, ist mir das beim Lesen gar nicht aufgefallen. Vermutlich, weil ich selbst kaum Schmuck trage.

Ich glaube dass diese besagte Silvesternacht uns noch ein Geheimnis offenbaren wird. Sie liegt schon so lange zurück, warum sonst sollte sie erwähnt werden.
Ich glaube, die Silvesternacht und Evas Tod sind der Schlüssel zu der ganzen Geschichte. Ich bin sehr gespannt, was da wirklich passiert ist.
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Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Na, das kommt ganz darauf an, was man unter "ernsthaft" versteht. ;) Vermutlich wird Tenbrink nicht sterben, aber auch darauf würde ich nicht wetten. In meinem ersten Berlin-Krimi (vor über 20 Jahren) habe ich am Ende meinen Kommissar getötet, und meine Lektorin hat Zeter und Mordio geschrien ;) .

An genau diesen Krimi musste ich bei Ulrikes Beitrag auch denken, dass bei dir alles möglich ist  :D

Ich wette sowieso auf nichts, also auch nicht auf das, was ein Autor sich bei seinen Figuren so denkt.  ;)
Allerdings hieß es, dass wir es hier mit dem ersten Band um den neuen Ermittler Tenbrink zu tun haben - in diesem Band wird er dann wohl nicht sterben.
Vorübergehende Gedächtnislücken sehe ich als nicht besorgniserregend an - Alzheimer, Demenz, Tumor jedoch bezeichne ich als ernsthaft...

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Ich glaube dass diese besagte Silvesternacht uns noch ein Geheimnis offenbaren wird. Sie liegt schon so lange zurück, warum sonst sollte sie erwähnt werden.
Ich glaube, die Silvesternacht und Evas Tod sind der Schlüssel zu der ganzen Geschichte. Ich bin sehr gespannt, was da wirklich passiert ist.

Erwähnt werden musste die Silvesternacht vor 16 Jahren, um Evas "Unfall" ( ? ) zeitlich festzumachen. Dennoch glaube ich, wie Ihr auch, dass jene Nacht entscheidend war für die späteren Ereignisse. Womöglich spielten Alkohol und Drogen eine Rolle dabei - und Ellen war so zugedröhnt, dass sie sich nicht erinnern kann, dass alles, was ( angeblich? ) geschehen ist, ihr von anderen gesagt wurde...

Offline Ulrike Günkel-Kohl

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Ja, Zwillinge scheinen eine ganz besondere Bindung zu haben und es muss extrem schmerzhaft für Ellen gewesen sein, ihr hilflos beim Verbluten zusehen zu müssen. Eva scheint auch allgemein sehr beliebt gewesen zu sein.

Woraus schließt du letzteres? ( kann ja sein, dass ich da etwas überlesen habe...  ??? )

Das kam so bei mir an.  :)
Ich habe durch deine Frage gerade nochmal den ersten Abschnitt überflogen - es wird nicht explizit gesagt. Sagen wir so: Eva war auf jeden Fall beliebter als Ellen.

Identische Zwillinge, die angeblich und nach außen hin eine Einheit bildeten, dennoch aber verschieden waren wie Tag und Nacht? Der eine schwarz, der andere weiß? Böse die eine und herzensgut die andere? Das wäre auf jeden Fall ein interessanter Stoff....  ;)

Offline Moorteufel

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Ich finde es klasse und sehr spannend, wie ihr schon jetzt herumrätselt, fabuliert und Theorien aufstellt. Und einige wichtige Fragen stellt: Wie kann ein Unfall ein Mord sein? Was hat es mit der Silvesternacht auf sich? Wieso ist Ellen in ihr Heimatdorf zurückgekehrt? Und was hat das alles mit dem toten Michael zu tun? Denn ihr habt natürlich recht: Die Hartmanns sind nicht nur bäuerliche Staffage in der Geschichte.

Und wegen Tenbrink: Ich kann euch beruhigen. Er wird diesen Fall überleben und zumindest auch den zweiten, an dem ich gerade (im Finale) schreibe. Ob er auch ungeschoren davonkommt, steht auf einem anderen Blatt ...
Liebe Grüße
Tom Finnek

Offline odenwaldcollies

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Womöglich spielten Alkohol und Drogen eine Rolle dabei - und Ellen war so zugedröhnt, dass sie sich nicht erinnern kann, dass alles, was ( angeblich? ) geschehen ist, ihr von anderen gesagt wurde...

Ich meine, an einer Stelle wurde erwähnt, dass Ellen damals zu viel Alkohol intus und einen Filmriss hatte.

Und wegen Tenbrink: Ich kann euch beruhigen. Er wird diesen Fall überleben und zumindest auch den zweiten, an dem ich gerade (im Finale) schreibe. Ob er auch ungeschoren davonkommt, steht auf einem anderen Blatt ...

O.k., dann bleibt er uns wenigstens zwei Bände schon mal erhalten  ;D
Liebe Grüße
Karin

Offline kessi69

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Ich finde es klasse und sehr spannend, wie ihr schon jetzt herumrätselt, fabuliert und Theorien aufstellt. Und einige wichtige Fragen stellt: Wie kann ein Unfall ein Mord sein? Was hat es mit der Silvesternacht auf sich? Wieso ist Ellen in ihr Heimatdorf zurückgekehrt? Und was hat das alles mit dem toten Michael zu tun? Denn ihr habt natürlich recht: Die Hartmanns sind nicht nur bäuerliche Staffage in der Geschichte.

Und wegen Tenbrink: Ich kann euch beruhigen. Er wird diesen Fall überleben und zumindest auch den zweiten, an dem ich gerade (im Finale) schreibe. Ob er auch ungeschoren davonkommt, steht auf einem anderen Blatt ...

Danke das du uns wissen lässt das Tenbrink noch eine Chance bekommen hat weiter zu leben  8)
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– Jean Paul

 

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