Autor Thema: 07 - Der Duft von Sandelholz - Kapitel 23 bis 26 (bis Seite 570)  (Gelesen 7491 mal)

Offline apassionata

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5083
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
[
Jack verliert immer mehr die Gabe etwas für seine Töchter tun zu können. Erst schafft er es nich aus Charlotte herauszubekommen was sie denn in ihre tiefe Niedergeschlagenheit stürzt und dann bekommt er von Elisha noch die Frage an den Kopf hehauen, ob sie sich denn wenigstens umbringen darf.  :o  Ganz glücklich kann er deshalb wohl kaum in seiner Vaterrolle sein.
Er wollte immer das beste für seine Töchter, und was ist herausgekommen? Das Chaos.... ;D Ich kann verstehen, dass er enttäuscht und verbittert ist; aber so arg gefühlskalt und lieblos, wie er sich gegenüber Elisha verhält, müsste er doch nicht sein. Er hat in meinen Augen sehr verloren.

Ich glaube er weiß, das ihn selbst einen großen Teil der Schuld trifft. Aber wie das in solchen Situationen so ist, hadert man zuerst leider mit seiner Umwelt als mit sich selbst.  :(
Also ich finde nicht, dass Jack schuldig ist. Weil er Elisha nicht gezwungen hat irgendeinen zu heiraten? Weil er seine Mädels liebt? Nein, dass sich Elisha und Damien ineinander verlieben, konnte er nicht wissen und hat es ja anscheinend auch nicht geahnt. Wäre er tyrannischer aufgetreten, wären seine Mädels ihm am Ende eher noch weggelaufen! Ich verstehe nur nicht, warum er jetzt auf einmal nicht mehr zu Elisha stehen kann /will! Und diesem Geschwätz nicht Einhalt gebietet. Er müsste ihr ja einfach nur die Heirate genehmigen und die Sache wäre erledigt!  :-\ ;)
Ich sehe das genauso, Jack kann nichts dafür, dass die Situation so ist wie sie ist. Aber sein Verhalten, für das kann er schon etwas...und das ist mir einfach nicht sympathisch, diese Gefühlskälte. Es passt auch überhaupt nicht zu dem Jack Legrant vom Anfang des Buches, der eine Schwäche für seine Töchter hat und ihnen viel mehr Freiheiten gibt als sonst jemand.

Ich meinte jetzt auch nicht Schuld an der Situation, sondern eher Schuld daran, an der Heftigkeit und seines Ausbruchs im richtigen Augenblick falsch bzw. zu heftig reagiert zu haben. (In Madras und aus verletztem Stolz heraus). Dies ließ sich halt dann nicht mehr so einfach einlenken, zumindest hat er es nich direkt versucht. Das meinte ich damit. Er hat es ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr geschafft über seinen eigenen Schatten zu springen und zu vergeben.  ;)

Nein, dass sich Elisha und Damien ineinander verlieben, konnte er nicht wissen und hat es ja anscheinend auch nicht geahnt.
Also das hatte er ja doch schon ein paar Abschnitte weiter zuvor geahnt. Als er unten im Hafen Elisha ermahnte, nicht den Kopf "zu verlieren". Die Stelle hab ich dann auch weiter vorne zitiert. Und spätestens nachdem er Elisha bei Damien in der Sturmnacht in seiner Praxis gefunden hatte... naja.  :)

Grüssle
        Marion  :winken:
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Tammy1982

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4185
Nein, dass sich Elisha und Damien ineinander verlieben, konnte er nicht wissen und hat es ja anscheinend auch nicht geahnt.
Also das hatte er ja doch schon ein paar Abschnitte weiter zuvor geahnt. Als er unten im Hafen Elisha ermahnte, nicht den Kopf "zu verlieren". Die Stelle hab ich dann auch weiter vorne zitiert. Und spätestens nachdem er Elisha bei Damien in der Sturmnacht in seiner Praxis gefunden hatte... naja.  :)
Oh ja, da hast du Recht! Stimmt! Obwohl ich aber denke, dass er die Szene, als die beiden die Nacht in der Praxis verbracht haben, gar nicht daran denken wollte, dass da was gelaufen sein könnte! Vllt. hat er sich auch ein bisschen selber angelogen und wollte einfach Dinge nicht wahr haben. Umso schlimmer dann, wenn genau DAS, was er nicht wahr haben wollte, genau vor seinen Augen sich abspielt. Vllt. ist er deswegen auch so ausgerastet: In dem Moment ist ihm klar geworden, dass er doch besser auf sein Gefühl hätte hören sollen!  :-\ ;)

Ja, nach seinem Ausraster tut er gar nichts, um Elisha wieder näher zu kommen. Sehr schade, aber andererseits doch auch typisch Mann, oder?  ;D ;)

Liebe Grüße
Tammy

Offline apassionata

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5083
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Ja, nach seinem Ausraster tut er gar nichts, um Elisha wieder näher zu kommen. Sehr schade, aber andererseits doch auch typisch Mann, oder?  ;D ;)

Oder typisch für den Zusand der Machtlosigkeit, des Unvermögens in einer Situation richtig gehandelt zu haben und natürlich des verletzten Stolzes.  ;)  Kurz auch Frustration genannt.
Um auch mal die Männer hier in Schutz zu nehmen.  ;D Sind ja nicht alle so.  ;)

 :winken:
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Tammy1982

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4185
Ja, nach seinem Ausraster tut er gar nichts, um Elisha wieder näher zu kommen. Sehr schade, aber andererseits doch auch typisch Mann, oder?  ;D ;)

Oder typisch für den Zusand der Machtlosigkeit, des Unvermögens in einer Situation richtig gehandelt zu haben und natürlich des verletzten Stolzes.  ;)  Kurz auch Frustration genannt.
Um auch mal die Männer hier in Schutz zu nehmen.  ;D Sind ja nicht alle so.  ;)
Na gut! Du hast Recht! Wie heißt so schön das Lied von Elton John: "Sorry seems to be the hardest word..." Mh, trifft doch hier die Zwickmühle von Jack ziemlich gut, oder?  ;)

Liebe Grüße
Tammy

Offline apassionata

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5083
  • die, die als Kind nie lesen konnte...
Ja, nach seinem Ausraster tut er gar nichts, um Elisha wieder näher zu kommen. Sehr schade, aber andererseits doch auch typisch Mann, oder?  ;D ;)

Oder typisch für den Zusand der Machtlosigkeit, des Unvermögens in einer Situation richtig gehandelt zu haben und natürlich des verletzten Stolzes.  ;)  Kurz auch Frustration genannt.
Um auch mal die Männer hier in Schutz zu nehmen.  ;D Sind ja nicht alle so.  ;)
Na gut! Du hast Recht! Wie heißt so schön das Lied von Elton John: "Sorry seems to be the hardest word..." Mh, trifft doch hier die Zwickmühle von Jack ziemlich gut, oder?  ;)

Liebe Grüße
Tammy

 8)
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
Ja, nach seinem Ausraster tut er gar nichts, um Elisha wieder näher zu kommen. Sehr schade, aber andererseits doch auch typisch Mann, oder?  ;D ;)

Oder typisch für den Zusand der Machtlosigkeit, des Unvermögens in einer Situation richtig gehandelt zu haben und natürlich des verletzten Stolzes.  ;)  Kurz auch Frustration genannt.
Um auch mal die Männer hier in Schutz zu nehmen.  ;D Sind ja nicht alle so.  ;)
Na gut! Du hast Recht! Wie heißt so schön das Lied von Elton John: "Sorry seems to be the hardest word..." Mh, trifft doch hier die Zwickmühle von Jack ziemlich gut, oder?  ;)

Liebe Grüße
Tammy

 8)

Ja, dieser Titel trifft wirklich genau den Kern der Geschichte... :winken:

sillesoeren

  • Gast
Jetzt ist es mir fast zu spannend, um das Lesen für einen Eintrag hier zu unterbrechen. Also nur kurz, ihr habt ohnehin alles schon gesagt, was mir auch durch den Kopf ging.

Mir gefällt Elisha in diesem Leseabschnitt wieder besser. Sie ist durch den Kriegsgefangenen im Gartenhaus endlich aus der Lethargie herausgerissen und macht ihre Arbeit als Hilfs-Doc doch prima! Und sie findet den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen, als sie ihren Patienten anfarzt, dass er sich ja vor seiner Verwundung ihr gegenüber genauso schäbig verhalten hat wie alle anderen.

Oh, Jonah, mach dir keine Sorgen, May liebt dich wirklich, da stört doch der Beinstumpf nicht!

So, ich muss schnell weiter lesen :lesen:

 

Weblinks

Literaturschock Facebook Twitter

Internes

Mediadaten & Presse Impressum & Kontakt Datenschutzerklärung