Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)  (Gelesen 3989 mal)

Offline Heimfinderin

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Hier ist Platz für die Rezensionen und Meinungen (zur Leserunde allgemein), die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.
« Letzte Änderung: 09. Juni 2008, 21:19:33 von Heimfinderin »
Liebe Grüße
Barbara

Offline foenig

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Hey,
dann mache ich hier mal mutig den Anfang  :P

Diese Leserunde hat mir ausgesprochen gut gefallen! Es wurde sehr viel geschrieben und ausgetauscht. Mir ist aufgefallen, dass ich wesentlich mehr Zeit gebraucht habe um die ganzen Beiträge hier zu lesen und meine zu schreiben als das Buch selbst zu lesen. Das soll jetzt keine negative Kritik sein, sondern ist mir positiv aufgefallen. Aber leider hatte ich durch die vielen meist auch langen Beiträge kaum noch Zeit auf die Beiträge einzugehen, aber das liegt ja nicht an der Leserunde sondern leider an meinem Mangel an Zeit.

Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass James sehr bemüht war aufkommende Fragen so schnell wie möglich zu klären. Danke!
Da dies erst meine zweite autorenbegleitende Leserunde ist, kann ich nicht so einschätzen wie es üblicher Weise läuft, aber ich hatte das Gefühl, dass James sehr viel Zeit investiert hat, bedeutend mehr als ich vorher erwartet habe. Dafür nochmal ein herzliches Danke schön von mir.

Eine abschliessende Rezensionen fällt mir sehr schwer, da dabei auch die Leserunde mit einfließt. Ich kann nicht objektiv sagen, ob mir das Buch aufgrund der Leserunde wesentlich besser gefallen hat oder ob ich es auch ohne so gut gefunden hätte...

Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß!

Viele Grüße,
foenig

Offline Papyrus

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Hallo Zusammen,

ich merke immer wieder, dass ich bei Fantasyleserunden mehr mitlese als mitschreibe, trotzdem machen mir Fantasyleserunden sehr viel Spaß.
Auch diese Runde hat wieder Spaß gemacht.
Dies lag an den Mitlesern, wie auch an der netten Begleitung von James. Vielen Dank Euch allen.

Es gibt sie also noch, Geschichten die ohne die ewigen Elfen, Zwerge und Trolle auskommen (auch wenn ich diese Geschichten sehr gerne lese).
Eine Fantasygeschichte ins Reich der Mitte zu verlegen fand ich toll, die Ausarbeitung der Steinmagie sehr gelungen.

Lesende Grüße
Papyrus

Aldawen

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Huch, hier steht ja noch kein Fazit von mir, das geht ja gar nicht  ;)

Zum Buch: Der Steinmagier Wurishi Yu erzählt dem Erben des Kaiserthrons auf dessen Wunsch eine Geschichte: die Geschichte, warum er der letzte seiner Zunft ist ...

Vor vielen Jahren herrschte Chaos im Kaiserreich. Als die herrschende Kaiserin von einem abtrünnigen Steinmagier versteinert wurde, erhoben sich überall im Reich die Fürsten und versuchten, ihre Herrschaftsbereiche auszudehnen und die kaiserlichen Insignien für sich zu gewinnen. In der großen Schlacht von Wuchao kamen alle Steinmagier, die auf der nach wie vor existierenden kaiserlichen Seite und auf der gegnerischen Seite durch den Fürsten von Daykun-ju ins Gefecht geworfen wurden, ums Leben. Alle, bis auf Wurishi Yu, den sein Meister absichtlich in der Stadt Hujio zurückgelassen hatte. Als Yu klar ist, daß die Schlacht vorbei und verloren ist, beschließt er, die Stadt zu verlassen. Dabei kommt er an einem verlassenen Gefangenentransport vorbei, die drei Inhaftierten bitten ihm um Hilfe, die Yu nach kurzem Zögern gewährt. Als Dank wollen ihn die drei, der Räuber Yan und die adligen Diplomaten Li und Shi bis zu seinem ersten Ziel begleiten. Aber natürlich bleibt nicht verborgen, daß es noch einen Steinmagier gibt und so wird die Gruppe schon bald verfolgt. Man rettet sich in eine benachbartes Fürstentum, aber auch dorthin läßt der Fürst von Daykun-ju, Quan, sie von seinem loyalen Heerführer We verfolgen. Aber nicht nur dieser hat ein Interesse an Yu, bald interessiert sich auch die Stadtwache ihrer Zuflucht für sie und die Hatz geht weiter. Ein geheimnisvoller "Schatten" greift helfend ein, aber wie soll Yu unter diesen Umständen je aus dem Erbe seines Meisters lernen, wie die Kaiserin befreit werden kann? Und wenn das gelingt: Wie kommt man in die dicht belagerte Kaiserstadt, um die Aufgabe auszuführen?

In einem chinesisch angehauchten Setting, angereichert mit lebenden Steinkriegern, Unsterblichen (jedenfalls fast), normaler und der besonderen Steinmagie und sympathischen Protagonisten entfaltet sich die Geschichte um die Rettung der versteinerten Kaiserin. Das rollt überwiegend flott dahin, auch wenn auf Grund des Prologs schon klar ist, wie das Ende sein wird, es geht also nur um den Weg dorthin – für mich durchaus ein Manko. Dabei erlaubt sich Sullivan durchaus ein paar Schlenker, mit denen der Dieb Yan näher vorgestellt wird, oder auch die beiden unsterblichen Adligen Li und Shi, die zudem als Seelenbrüder verbunden durchs Leben gehen müssen und dadurch über die lange Zeit ein blindes Verstehen und amüsante Ähnlichkeiten entwickelt haben wie ein altes Ehepaar. Diese Abschweifungen sind zwar im Kontext der Gesamterzählung nicht unwichtig, hätten aber dem Spannungsbogen zuliebe etwas kürzer ausfallen können, was auch für den etwas lang geratenen "Abspann" gilt, in der die Ereignisse über die unmittelbare Aufgabe hinaus noch nachgeführt werden. Als eher ungewöhnlich sind noch die Liebesbeziehungen zu vermerken, die hier eine – etwas zu große – Rolle spielen.

Über die Hauptpersonen besteht relativ schnell Klarheit bezüglich ihres Charakters, die interessanteste Figur, weil sie Potential in alle Richtungen hat, ist der Heerführer We. Ein wenig mehr Ambivalenz hätte auch den übrigen Protagonisten gut angestanden. Die Möglichkeiten der Steinmagie werden langsam deutlich, in dem Maße, wie Yu lernt und sich entwickelt, das ist plausibel umgesetzt. Bei den Aktivitäten der Gruppe ging vieles glatt, selbst auftretende Probleme machten nie den Eindruck, wirklich dauerhaft oder gar unlösbar zu sein, da immer schon ein Hintertürchen offen geblieben war, hier hätte ich mir manchmal etwas mehr Verzweiflung gewünscht, aus der mich eine überraschende Aktion herausgeholt hätte.

Insgesamt liegt hier solide Fantasy-Kost vor, die erfreulicherweise nicht gleich als Serie daherkommt, auch wenn es in Yus Geschichte selbst und in der Anlage der Welt durchaus Möglichkeiten für Fortsetzungen gibt. Vermißt habe ich eine Karte, die mir einen optischen Eindruck vom Weg Yus und seiner Gefährten und der Lage der Handlungsorte zueinander vermittelt hätte, zumal dies in Fantasy-Büchern mittlerweile eigentlich zum Standard gehört.


Zur Leserunde: Die Runde hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn es wenig Verwirrung gab, die man gemeinsam hätte klären müssen. Aber es ist doch auch immer schön, sich gegenseitig auf Details aufmerksam zu machen und einige Einschätzungen zu Personen differierten ja durchaus, woraus sich interessante neue Perspektiven ergaben. Dafür ein Danke an die Teilnehmer.

Herzlichen Dank natürlich auch an Dich, James, für Deine engagierte Begleitung hier. Du hast wirklich keine Frage offen gelassen und uns auch noch mit tollen Hintergrundinfos versorgt. Ich hoffe, Du hattest an dieser Runde auch viel Spaß und vielleicht ein paar Anregungen für die nächste Story bekommen  ;)  Ich würde mich freuen, Dich in Zukunft wieder bei einer solchen Runde hier zu treffen   :winken:

Schönen Gruß,
Aldawen

Offline James A. Sullivan

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Vielen Dank euch allen für den Einblick in den Leseprozess und für die bisherigen Rezensionen. Ihr glaubt nicht, wie aufschlussreich eine solche Leserunde für einen Autor ist.

Herzlichen Dank natürlich auch an Dich, James, für Deine engagierte Begleitung hier. Du hast wirklich keine Frage offen gelassen und uns auch noch mit tollen Hintergrundinfos versorgt. Ich hoffe, Du hattest an dieser Runde auch viel Spaß und vielleicht ein paar Anregungen für die nächste Story bekommen  ;)  Ich würde mich freuen, Dich in Zukunft wieder bei einer solchen Runde hier zu treffen   :winken:
Wenn das nächste Buch erscheint, melde ich mich. :winken:

Viele Grüße,

James.
"Creativity has been blocked and overtasted
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Dredg: Sanzen

Offline Seychella

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Rezension

Der Autor hat einen ungewöhnlichen Prolog gewählt, denn in ihm erfährt man bereits, dass die Hauptfigur überlebt. Manche mag das stören, mir hat es die Spannung beim Lesen nicht genommen – denn so konnte ich mich voll auf den Weg und die Gefährten konzentrieren, um die man sich ja immer noch Sorgen machen musste. Die asiatisch angehauchte Welt empfand ich als eine angenehme Abwechslung, sie war auch nicht zu speziell – so dass ich mich ohne große Asien-Kenntnisse leicht hineinversetzen konnte und mit den Namen keine Probleme hatte.

Neben der Begleichung der Schuld der Steinmagier spielt in diesem Roman Freundschaft eine große Rolle. Was als Zweckgemeinschaft auf Zeit begann, entwickelt sich schnell zu einer vertrauten Gruppe, die sogar noch weiblichen Zuwachs erhält. Das Zusammenfinden, der Aufbau von Vertrauen und Freundschaft gehört für mich zur positiven Grundstimmung dieses Buches. Aus einzelnen Figuren wird eine sich harmonisch ergänzende Einheit, jeder ist bereit viel für die Anderen zu wagen – und alle verfolgen ein großes Ziel.
Es gibt auch Zwischenkapitel, die aus der Sicht der anderen Gefährten geschrieben sind. Ich hatte dadurch den Eindruck, sie besser kennen zu lernen und zu erfahren, was sie persönlich ausmacht.

Das Konzept der Steinmagie erschien mir sehr durchdacht, es gab keine 08/15-Zauber sondern eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Nicht jeder Stein ist für alle Zauber geeignet, und es gibt auch kostbare, die nur für spezielle Zauber benutzt werden sollten. Mir hat vieles daran gefallen, beispielsweise dass jeder Zauber Magie verbraucht, sie beim Wirken vom Magier abzieht - ein Prinzip vom Geben und Nehmen. Besonders haben es mir auch die Beschreibungen des magischen Fühlen und Ertastens angetan, diese Szenen wirkten auf mich immer sehr feinfühlig und ich hatte oft passende Bilder dazu im Kopf (z.B. von einem hauchdünnen Spinnennetz oder einer weit verzweigten Baumwurzel).

Der Charakter der meisten Figuren ist klar angelegt, hier kommt es kaum zu drastischen Wendungen. Allerdings habe ich das auch nicht vermisst, denn dieses Wohlfühlbuch besaß oft mehr den Charakter eines lockeren Abenteuers, in dem meistens die Sonne schien und es nur wenige dunkle Momente gab. Es gab ausgelassene Momente, und auch ein Plätzchen für die ein oder andere romantische Szene. Das Ende fand ich sehr rund, man konnte sich noch in aller Ruhe von den lieb gewonnenen Personen verabschieden und erhielt einen Eindruck davon, in welche Richtung eine Fortsetzung gehen könnte.


Leserundenfazit

In dieser Leserunde gab es zwar nicht viel zum Spekulieren, aber ich fand es doch wieder interessant zu lesen, wie unterschiedlich einzelne Figuren und in diesem Fall auch eventuell angehende Paare auf uns wirken. Jeder hat da ganz eigene Vorlieben, die sich natürlich auch in den Erwartungen wieder spiegeln und uns leiten. Sehr lustig fand ich ja auch das Auftauchen von Figuren wie dem Highlander, Phantomas und Mandred in unserer Phantasie.  ;D

Vielen Dank auch an James für die nette und antwortfreudige Begleitung unserer Leserunde! Mein Hintergrundwissen ist nun wieder etwas gewachsen, und ich hoffe dass das gute Ende dieser Geschichte Dich über Nuramons Schicksal hinwegtröstet - er winkt Dir sicher aus der Ferne aufmunternd zu!  :winken:
« Letzte Änderung: 29. Juni 2008, 17:47:09 von Seychella »
Verzauberte Grüße,
Seychella

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Offline Mondkalb

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Zum Buch
Der Leser erfährt von der Geschichte der Steinmagier und speziell des letzten Steinmagiers Yu aus dessen eigenem Mund. Von Anfang an ist dem Leser also dessen Überleben sicher, was mich anfangs befremdete und störte, im Laufe des Romans aber nicht weiter ins Gewicht fiel.

Der junge "Zauberlehrling" Wurishi Yu ist nach einer verheerenden Schlacht der Magier der letzte seiner Zunft, der letzte Steinmagier. Auf ihm liegt die große Bürde, das Erbe seines Meisters und sich selbst vor dem neuen Herren des Landes in Sicherheit zu bringen. Bei seiner Flucht befreit er drei Strafgefangenen, die ihn aus Dankbarkeit begleiten. Über die Adeligen Shi und Li und auch den Dieb Yan erfährt der Leser im Laufe der Geschichte einiges, so dass sie nicht nur "irgendwelche Gefährten" des Protagonisten, sondern sehr eigenständige Charaktere werden.
Die Flucht ist gefährlich und verlangt den Reisenden so einiges ab. Wir bekommen großartige Einblicke in das Wirken der Steinmagie, sehr plastische Zauberbeschreibungen. Ein anfangs gesichtsloser Schatten begleitet die Truppe und beschützt sie von fern.
Sehr interessant ist, dass wir als Leser ab einem recht frühen Zeitpunkt auch immer die Sicht eines der "Jägers" kennen lernen, des Kriegsherren We. Er ist eine zutiefst tragische und fatalistische Existenz, ein getretener Hund, den sein grausamer Herr kaum verdient zu haben scheint.

Schließlich offenbart sich der Schatten und die Mission des Steinmagiers Yu wird eine andere: er möchte den schweren  Fehler eines anderen Steinmagiers wiedergutmachen und sich auf diese unermessliche Aufgabe, die keinem  zuvor gelungen ist, vorbereiten.
Dank des hervorragenden Unterrichts seines Lehrers fühlt er sich bald dazu in der Lage und kann sogar einen mächtigen Zauberer seines Feindes besiegen. Also machen sich die Gefährten auf den Weg.  Sie geraten sogar  in Gefangenschaft, doch Rettung naht von unerwarteter Seite.

Ein asiatisches Setting, eine bemerkenswerte Magiespielart, ein zuerst naiver, dann sehr mutiger Protagonist, unklischeehafte Begleiter, eine Liebesgeschichte und die Historie eines Kaiserreiches, all diese Bestandteile kommen in "Der letzte Steinmagier" zusammen und verbinden sich zu einer leichten, spannenden und aktionsgeladenen Handlung. Das Lesen fiel mir sehr leicht, es ergaben sich kaum Längen, wenn auch der märchenhafte Sprachstil anfangs gewöhnungsbedürftig für mich war. Alles in allem eine angenehme Lektüre, die für mich keine Fortsetzung sucht, sondern rund und vollständig ist.

Zur Leserunde
Dies war meine erste Leserunde, und sie hat mir viel Spaß bereitet. Der gegenseitige Austausch beim Lesen war sehr bereichernd, und das Engagement des Autors kann gar nicht genug gelobt werden. Vielen Dank, James!
Anfangs fand ich es schwer und auch etwas redundant, in Threads zu schon gelesenen Abschnitten nachzulesen und weiter mit zu diskutieren, aber dann merkte ich, dass auch das sehr spannend war und immer wieder neue Ideen brachte.
Vielen Dank an Euch, liebe Mitschreiber, ich hoffe, wir lesen uns!  :winken:

Euer Mondkalb

Anmerkung: So, Spoiler entfernt, nochmals sorry. Hoffe, so ist es okay.
« Letzte Änderung: 30. Juni 2008, 10:27:42 von Mondkalb »
"Book-love, I say again, lasts throughout life, it never flags or fails, but, like Beauty itself, is a joy forever."
~ Holbrook Jackson

Offline Miramis

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Mein Leserundenfazit:

Zur Leserunde:

Das war wieder eine sehr gelungene Leserunde, dank eines regen Austauschs unter uns Leserinnen und vor allem dank der gewissenhaften und zeitintensiven Begleitung von James A. Sullivan. Mich interessiert ja leserundenübergreifend immer, wie Schreiben an sich funktioniert, und ich finde, James hat uns da sehr tief in den Schreibprozess einblicken lassen und die Leserunde mit seinen Anmerkungen bereichert. Dafür vielen Dank, James  :-*, wenn es wieder mal mit dir eine Leserunde geben sollte, bin ich jedenfalls dabei.  :)

Zum Buch:

Wenn ich auch anfangs wegen des Prologs etwas gestutzt habe, der das Ende zwar nicht vorweg nimmt, aber doch andeutet, bin ich trotzdem nach kürzester Zeit ganz gut in die Geschichte hineingekommen. Von Anfang an hat mich der Schauplatz eines fiktiven Chinas begeistert, der eine sehr eigentümliche und exotische Atmosphäre mit sich brachte. Vor allem die Armee der Steinkrieger, deren reales Vorbild die weltbekannte chinesische Terrakotta-Armee ist, hat es mir angetan. Aber auch die Städte und Bauwerke konnten ein sehr lebendiges Bild dieser Fantasy-Welt vermitteln.

Vor diesem Hintergrund befindet sich ein Häuflein von Figuren, die sich wie zufällig finden, nach und nach aber zu einer starken Gemeinschaft zusammenwachsen. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und ich fand es aber auch schön, dass die Einzelschicksale der Gefährten ausführlich beleuchtet wurden. Die Hauptfigur Yu, der letzte der Steinmagier, wird sehr behutsam vom jungen, unwissenden Meisterschüler zum Hoffnungsträger herangezogen, der eine schwere Aufgabe vor sich hat und auf keinen Fall scheitern darf.

Trotz dieser schweren Mission kommt die Handlung mit einer gewissen Leichtigkeit voran; die Geschichte wird niemals so düster, wie man es angesichts der Umstände meinen könnte. Das hat mir ausnehmend gut gefallen, denn Tragik und Hoffnungslosigkeit gehören standardmäßig zu den meisten Fantasy-Romanen, zumindest streckenweise. Selbst am Ende, als man um eine der Hauptfiguren bangen muss, hat mich nie die Hoffnung auf ein gutes Ende verlassen, dafür sorgt schon die immer wieder aufblitzende humorvolle Note. Auch die zart angedeutete Liebesgeschichte, die sich durch den ganzen Roman zieht, passte für meinen Geschmack gut dazu.

Ein besonderes Lob verdient das ausgefeilte Magie-Konzept, das durch den ganzen Roman durch konsequent verfolgt wird und mit vielen phantasiereichen Facetten und Varianten ausgeschmückt ist. Die Steinmagie wurde dadurch für mich fast zu etwas Greifbaren, zu einer festen Größe, die man sich aufgrund ihrer Gesetzmäßigkeiten fast ausrechnen konnte. Die Beschreibung ihrer Auswirkungen hat nichts Willkürliches, schon eher etwas Wissenschaftliches an sich.

Die Handlung läuft nicht streng auf ein vorgezeichnetes Ende zu, sondern gibt dem Leser Gelegenheit, sich mit der einen oder anderen Figur in einen abwechslungsreichen Seitenstrang zu begeben, ohne jedoch dabei den roten Faden zu verlieren. Außerdem habe ich es als sehr positiv empfunden, dass es nach dem großen "Showdown" noch ein wenig weitergeht und der Leser erfährt, wie es den Figuren weiterhin ergangen ist. Das gilt jedoch nur für die unmittelbare Zukunft - bis zum Epilog klafft ein riesengroßes Zeitloch, das geradezu danach schreit, mit Leben erfüllt zu werden. Hier wäre also noch etliches an Potential für weitere Romane, vielleicht auch aus der Sicht anderer Figuren.

Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, er ist leicht und flüssig zu lesen, trotz der vielen chinesisch angehauchten Namen, die mir aber sehr schnell in Fleisch und Blut übergingen. Für mich ist "Der letzte Steinmagier" trotz mancher Kampf- und Kerkerszene Wohlfühlfantasy der angenehmen Sorte und ich hatte sehr viel Vergnügen an der Lektüre.

Viele liebe Grüße  :winken:
Miramis

Offline Myriel

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Ich kann mich den positiven Stimmen nur anschließen. Obwohl es meine erste Leserunde mit Autor war, hat es mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch einige Hintergründe übers Schreiben erfahren können.
Das Spekulieren über die weitere Handlung war sehr interessant, aber noch amüsanter fand ich, welche Details die Aufmerksamkeit der Mitlesenden gefesselt haben (ich sag nur Holzrüstung und grüne Kleidung  ;) ). Allerdings habe ich festgestellt, dass ich wie Papyrus auch eher Mitleser als Mitschreiber bin. Trotzdem war es eine tolle Erfahrung.
Nochmal auch vielen Dank an James für seine aufklärenden Kommentare und die faszinierende Lektüre überhaupt.  ;D

LG Myriel  :winken:

Offline Heimfinderin

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Hier ist mein Fazit:

Zum Buch
„Der letzte Steinmagier“ bot ein für mich neues Setting, denn asiatisch angehauchte Fantasy habe ich bisher nicht in die Finger bekommen. Dies war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig, denn ich musste gleich an Abenteuerromane à la Shogun und Tai Pan denken, die ich früher gerne gelesen habe, und die sich gefühlsmäßig gleich da reindrängeln wollten.  ;D Aber es dauerte dann nicht lange und ich habe  mich in die Geschichte eingelebt.

Dies lag vor allem an der besonderen Steinmagie, die sehr kreativ und immer wieder überraschend war und von der man nach und nach immer mehr erfahren hat. Seitenweise beschäftigte ich mich mit den Steinen, die für die Magie benutzt wurden, ohne ein „Rezept“ dafür zu finden, aber das macht ja Magie auch aus. So blieb sie immer etwas geheimnisvoll und Yu konnte immer wieder mit neuen Zaubern verblüffen.
Die Beschreibung seiner Zauber waren sehr beeindruckend geschildert. Ich persönlich empfand diese Momente wirklich magisch, besonders die aufwändigeren Zauber, dieses magische Suchen und Ertasten. Das kam sehr emotional rüber.

Ebenso interessant wie die Magie empfand ich die Seelenstatuen, mit denen die Unsterblichen verbunden sind und die Möglichkeiten die diese Verbindung und natürlich die Unsterblichkeit bieten, aber auch die Komplikationen, mit denen man rechnen muss. Ein sehr beeindruckendes Bild waren auch die Steinkrieger, die zu Tausenden kompromisslos ihre Kaiserin beschützten.

Nun zu den Menschen: Yu und seine Gefährten waren sehr sympathisch, und wuchsen gleich ans Herz. Allerdings waren sie auch vorhersehbar und boten kaum Ecken und Kanten. Den Bösewicht konnte man dann schnell hassen für seine Taten, so dass auch da die Fronten geklärt waren. Allein We, ein Krieger auf  dessen Seite, war lange Strecken ein undurchsichtiger und unverständlicher Charakter, der dafür aber um so interessanter daherkam.
 
Der Prolog hat ja bereits verraten, dass die Hauptperson überlebt. Mich hat das nicht gestört, konnte ich doch bis zum Ende um die Gefährten bangen, wenn auch viele Handlungsstränge  recht glatt verliefen. Gefallen hat mir auch der Humor, der immer wieder hervorkam und das Abenteuer auflockerte. Etwas zu viel Bedeutung nahm für meinen Geschmack die Liebesromanze ein, die nach meinem Empfinden an der ein oder anderen Stelle die Aufgabe und das Ziel des Magiers etwas überdeckte.

Alles in allem eine schöne und lockere Wohlfühlgeschichte, die mir  Spaß gemacht und für ein paar enntspannte Lesestunden gesorgt hat,  für mich aber deshalb  mehr einen märchenhaften Charakter, als einen spannungsgeladen Fantasy-Charakter hatte.


Zur Leserunde
Auch diese Leserunde hat mir wieder viel Spaß gemacht. Danke an alle Teilnehmer für die vielen Eindrücke und Gedanken, die ausgetauscht wurden.  :)
 
Ein ganz besonderer Dank geht an James, der die Runde mit vielen Hintergrundinformationen und Bemerkungen bereichert hat. Danke, dass du uns so engagiert begleitet hast.  :)
Ich hoffe du hattest auch deinen Spaß! Und  bitte halte uns doch auf dem Laufenden, ob es mit Yu dem Steinmagier weitergeht.  :winken:

Liebe Grüße
Barbara

Offline Christine

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Hallo,

Zu meiner Schande muß ich ja gestehen, daß ich den Autor vor diesem Buch noch nicht kannte  :-[. Auch wenn ich doch recht häufig Fantasy lese.

Das Buch hat mir in weiten Teilen sehr gut gefallen und ich hatte einige Kopfkino-Momente die erstaunlicher Weise meist mit Steinfiguren zu tuen hatten  ;).

Das der Prolog schon ein wenig über den Ausgang der Geschichte verrät hat mich nicht gestört, weil ich dazu neige meist solch ein Wissen während des Lesen einfach zu vergessen und ich habe deshalb meist trotzdem unheimliche Angst um die mit lieb gewordenen Menschen in den Büchern.

Die Art der Magie und das Drum Herum fand ich toll und vor allem sehr bildlich beschreiben, vielleicht sollte ich meine Steine die ich als Kind einmal gesammelt habe doch wieder hervorholen  ;D.

Ein paar Dinge gingen mir aber in der Handlung ein wenig zu schnell und ich hätte sie gerne erst etwas später oder gerne ausführlicher gehabt.

Für mich hat vor allem der Schluß eher eine Art Märchencharakter, weil er doch sehr schön, aber auch sehr Zuckerwatte mäßig ist. Was ich eigentlich mag, aber doch zum Schluß ein wenig zu viel fand.

Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und ich könnte mir vorstellen, wenn es denn eine Fortsetzung gäbe sie auch wieder zu lesen.

Zur Leserunde
Die Leserunde hat mir wieder mal viel Spaß gemacht. Lieben Dank an den Autor für die super Präsens und die ausführlichen und ausschlußreichen Antworten.
Auch lieben Dank an die Moderatorin  ;).

Liebe Grüße
Christine

Offline Aeria

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Das Buch

Schon der Prolog zeigt dem Leser, dass in dieser Geschichte der Weg das Ziel ist. Das hat mich erst ein wenig irritiert, aber ganz schnell verflog die Irritation und ich wollte wissen, wie genau denn nun Yu die Kaiserin entsteinerte.
Das erste Drittel des Buches fand ich am interessantesten - Yu begegnet seinen späteren Gefährten und seinen Feinden und flüchtet vor einem machtgierigen Fürsten, zuerst noch ohne festes Ziel. Das ändert sich als er auf einen Schatten trifft.

Die Geschichte um den letzten Steinmagier hat ihre schönen Momente, ich kann nicht oft genug sagen, wie sehr mir die Schlacht von Wuchao gefallen hat, die Yu in der Halle der Statuen beobachtet. Leider reichte das nicht aus, um mich zu fesseln. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, obwohl ich zunehmend frustrierter wurde - die Figuren blieben bis auf den Grünen Krieger eindimensional, die Abenteuer schienen nicht wirklich gefährlich zu sein, aus allen Schwierigkeiten kamen die Freunde (fast) immer gänzlich unbeschadet raus. Auch wenn das Buch stellenweise richtig spannend ist (z. B. die Steinkrieger-Szenen), hat es zu viele Durchhänger (z. B. Li und Shis Liebesgeschichten, die rein gar nichts mit der Handlung des restlichen Buches zu tun haben) und etwas zu viel Zuckerguss (Yus erste Liebe).

Gefallen fand ich am Konzept der Steinmagie, der Fast-Unsterblichkeit und dem asiatischen Setting insgesamt. Aber ob ich einen weiteren Band lesen würde - das bezweifle ich.

Die Leserunde

Eigentlich perfekt! Wild spekulierende Leser/innen und ein engagierter Autor - genau so sollte eine Leserunde sein  :winken:
An dieser Stelle danke an euch alle  :-*

***
Aeria
Realität ist nur etwas für Menschen mit zu wenig Phantasie.

Offline James A. Sullivan

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Nun, da es hier still geworden ist, möchte ich euch mein Leserundefazit nicht vorenthalten. Es war meine erste Leserunde, wenngleich ich bei der Runde zu "Die Elfen" (bei Literaturschock) die Beiträge gelesen hatte und wusste, wie eine solche Veranstaltung aussieht. Aber es ist natürlich etwas ganz anderes, selbst dabei zu sein und mit den Lesern in Kontakt zu treten.
Die Runde hat mir sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht. Es war einfach spannend, euch beim Lesen zuzuschauen. Die Runde ließ sich auch gut in meinen Tagesablauf eingliedern. Ein paar Stunden schreiben, dann schauen, was sich hier getan hat, und dann schließlich auf Fragen antworten.
Vielen Dank für eure Mühe und auch für eure Geduld. Und einen besonderen Dank an die Moderatorin. :winken:

Viele Grüße,

James.

 
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Dredg: Sanzen

Offline Heimfinderin

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Hallo James,

vielen Dank für dein Fazit. Ich freue mich, dass dir die Runde auch  Spaß gemacht hat.

Ich bedanke mich nochmal für deine intensive Begleitung und deine Kommentare zum Buch.
Ich drücke die Daumen für die Fortsetzung und hoffe, dass wir von dir irgendwann hier lesen, dass es weitergeht mit dem Steinmagier.

 :winken:
Liebe Grüße
Barbara

Offline Nirika

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  • Füchslein
Hallo!

Zur Leserunde:
Es hat Spaß gemacht. Mit anderen spekulieren macht viel mehr Spaß als allein. Danke für die Diskussionen. Kleidung kann einen auch im Zusammenhang mit Büchern unheimlich beschäftigen. ;-)
Ein ganz besonderer Dank geht an James, der die Leserunde berreichert hat. :winken:

Zum Buch:
Inhalt:
Chaos herrscht im Kaiserreich, nachdem in der Schlacht von Wuchao alle Steinmagier ums Leben gekommen sind. Alle, bis auf einen: Wurishi Yu, der von seinem Meister absichtlich zurückgelassen wurde, um als letzter die Tradition und die Magie seiner Zunft zu bewahren.

Und um eine Schuld zu begleichen. Denn einst wurde die Kaiserin von einem abtrünnigen Steinmagier in eine Statue verwandelt und nur ihre Erlösung kann die Finsternis, die seitdem über das Reich hereingebrochen ist, vertreiben. Mit dem Erbe seines Meisters, einer kostbaren Schriftrolle, macht sich Yu an die schier unlösbare Aufgabe, wird aber schon bald von dem machthungrigen Fürsten Dayku Quan verfolgt, der sich in den Besitz des Geheimnisses der ewigen Jugend bringen will. Doch dann erhält Yu unerwartet Hilfe.

Bewertung:
Der Leser wird in eine asiatische Fantasywelt geführt und begleitet den Steinmagier Wurishi Yu auf seinem Weg. Der Handlungsort gefällt mir sehr, da er doch etwas von klassischen Fantasyorten abweicht.
Entsprechend der Verbindung zum asiatischen Raum sind auch die Namen der Personen angelegt. Zunächst wirken sie fremd, lassen sich aber trotzdem erstaunlich gut merken. Vor allem, weil die Vornamen oft nur aus wenigen Buchstaben bestehen.
Gefehlt hat mir eine eingehende Beschreibung des Protagonisten. So kann der Leser zwar seine eigene Kreativität einsetzen, um ihn sich vorzustellen, dennoch wäre eine Darstellung vom Autor ganz interessant gewesen. Allerdings hätte sich das schwierig gestaltet, da die Geschichte größtenteils aus Yus Sicht erzählt wird und Eigenbetrachtungen im Spiegel oder im Wasser wirken immer etwas erzwungen.
Positiv fällt auf, dass Yu trotz seines Talentes nicht von einem Moment zum nächsten alles kann. Auch er muss sich üben, was Zeit braucht.

Die Spannung schmälert die Tatsache, dass von Anfang an bekannt ist, dass der Held überleben wird. Yu erzählt die Geschichte, die sich direkt nach der Schlacht von Wuchao zutrug dem jungen Leyuun.
Gut umgesetzt wurde die Darstellung der Schlacht von Wuchao, welche der Leser gemeinsam mit Yu passiv miterleben muss. Ein Protagonist, der fast genauso handlungsunfähig zuschaut wie der Leser, bedeutet deutlich mehr Nähe zur Handlung und zur Person.

Von Yus Gefährten gefällt mir eigentlich nur einer, der davon aber umso mehr. Generell weist das Buch Mängel hinsichtlich der Charakterzeichnung der Figuren auf: Nicht alle sind tiefgründig genug dargestellt. Daher fällt es bei einigen schwer einen Bezug zu ihnen aufzubauen.
Eher störend erscheinen die diversen Liebesgeschichten, welche im Verlauf der Handlung unpassend gehäuft auftauchen.

Es wurden Atempausen für den Leser und die Personen eingebaut, die für die Handlung nicht wichtig sind. Die Hälfte davon lässt sich noch amüsant lesen, die andere Hälfte langweilt eher. Immerhin wird dadurch deutlich, dass Zeit vergeht.
Yu gerät in gefahrenvolle Situation und manches Mal passiert Unerwartetes. Leider werden Probleme häufig nicht nur zu schnell, sondern auch zu einfach gelöst.

Etwas dünn erscheinen manchmal die Motive, die bestimmte Charaktere zu Handlungen veranlassen.

Das Interesse des Lesers wird durch Perspektivenwechsel am Leben gehalten. Es können nicht nur Ereignisse aus Yus Sicht mitverfolgt werden, sondern auch von jemandem in der Nähe von Yus Widersacher Dayku Quan, weshalb ein umfassenderes Bild für den Außenstehenden möglich wird.
Besondere Spannung erzeugen diese Wechsel innerhalb von Kampfhandlungen.

Das Wesen der Unsterblichen kann der Leser stückchenweise tiefgründig kennenlernen. Es werden nicht nur die positiven Aspekte betrachtet, sondern auch die negativen.

Die Kapitelüberschriften wurden so gewählt, dass sie passen ohne zu viel zu verraten. Weniger gefallen hat mir hierbei deren Darstellung in Großbuchstaben.

Einige Fragen bleiben offen. Die wichtigsten Dinge weiß der Leser am Ende aber. Jenes ist ein wenig zu lang geraten. Auch wenn es mir gefällt, dass das Buch nicht so abrupt endet, sondern langsa ausklingt, dauert es doch etwas lange, wobei zu viele Dinge noch erwähnt werden als hätten noch ein paar Seiten gefüllt werden mussten.

Das Buch lässt sich flüssig lesen, die Geschichte ist gut, wäre aber noch ausbaufähig gewesen.

Liebe Grüße

Nirika


People say that life is the thing; but I prefer reading.
(Logan Pearsall Smith)

 

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