Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen, etc. (ohne Spoiler)  (Gelesen 2518 mal)

Offline Heimfinderin

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Hier ist Platz für die Rezensionen und Meinungen (zur Leserunde allgemein), die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.

Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2008, 22:08:59 von Heimfinderin »
Liebe Grüße
Barbara

Offline Likimeya

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Als letzte das Buch beendet, aber die erste Rezension, damit befinde ich mich wieder im goldenen Mittel.  ;D

Vielen Dank an Christoph Hardebusch, Du hast diese Leserunde mal wieder sehr bereichert. Es macht immer wieder Spaß, Deine Bücher mit Dir zusammen zu erkunden. Ich freue mich schon auf den vierten Trolleband, den wir hoffentlich wieder in so einer netten Runde lesen werden.

Ebenso vielen Dank auch an die Mitleserinnen, auch diese dritte Trollrunde mit euch hat wieder sehr viel Spaß gemacht!

Zum Abschluss noch meine Meinung zum Buch, wovor ich mich lange gedrückt habe. Weil der Abschied mit dem schreiben der Rezension doch endgültig wird.

Mein Eindruck:


Zwanzig Jahre sind seit dem Ende des zweiten Trollbuches vergangen. Der hart erkämpfte Frieden in Wlachkis hält noch immer, auch die Trolle halten sich an die alten Vereinbarungen und bleiben unter der Erde.

Bis der Troll Kerr vor Sorge um die Zukunft beschließt, die Spaltung seines Volkes rückgängig machen zu wollen. Die Dunkeltrolle sollen wieder zu normalen Trollen werden, was er durch die Heilung des Dunkelgeistes bewirken will.
Doch wie soll er ihn heilen? Er geht zusammen mit zwei anderen Trollen, davon einer ein Dunkeltroll, an die Oberfläche und bittet Sten um Hilfe. Doch Sten sieht sich unverhofft auch Problemen in seinem eigenen Reich gegenüber, der Friede wird brüchig und der Krieg steht wieder einmal vor den Toren Wlachkis.

Auch wenn die Lektüre des zweiten Bandes schon länger zurück liegt, findet man leicht wieder in die Geschichte hinein. Christoph Hardebusch hat die Vergangenheit flüssig in die Gegenwart eingeflochten, so dass einem bei jedem Charakter recht schnell wieder einfällt, welche Rolle er spielt. Neben vielen alt bekannten Personen gibt es natürlich inzwischen eine neue Generation, die auch einen Großteil der Handlung bestreitet.

Zur Abwechslung bekommen die Leser diesmal einen besseren Einblick in das goldene Imperium, welches bisher nur aus Berichten des Spions Sargan bekannt war. Aber natürlich kommt auch Wlachkis nicht zu kurz.

Dieser Band ist kürzer als die vorhergehenden, was eventuell daran liegen könnte, dass nicht jede Handlung bis ins kleinste Detail erläutert wurde. Oft wird eine vergangene Episode nur mit zwei Sätzen zusammengefasst, damit ist viel Platz für die eigene Phantasie, ohne dass mir etwas an Erläuterungen gefehlt hätte.

Wie schon in den beiden ersten Bänden erscheinen die Trolle unmenschlich, aber nicht monströs. Sie sind eben einfach anders, und schütteln über die Menschen und ihr seltsames Verhalten ebenso den Kopf, wie es umgekehrt der Fall ist. Kerrs Betrachtungen über die menschliche Art haben mir wieder sehr gut gefallen.

Mir gefiel dieser dritte Band der Trollreihe bisher am besten. Er hat alles, was ein Trollbuch braucht: Trolle, mindestens eine Monsterspinne, ein paar Intrigen und eine große Schlacht.
Eigentlich lese ich große Endschlachten nicht besonders gerne, aber Christoph Hardebusch trifft für mich genau das richtige Maß was den Detailreichtum angeht. Nicht zu übertrieben genau, aber man hat trotzdem immer das Gefühl zu wissen wie es gerade steht.

Allen, die die ersten zwei Bände mochten, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Man sollte die beiden Vorgänger allerdings kennen, sonst wird es sicher schwierig die vielen Anspielungen darauf zu verstehen.
Papiergeflüster
Auch bekannt als Emily von Papiergeflüster.

Offline Heimfinderin

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Dann will ich auch mal meine Meinung niederschreiben:

Zum Buch:

Der Zorn der Trolle knüpft nicht direkt an das Vorgängerbuch an, sondern spielt zwei Jahrzehnte später. Der Frieden im Land wurde bisher bewahrt und eine neue Generation ist bei Mensch und Troll herangewachsen. Die Trolle lebten ihr Leben unter der Erde, die Menschen ihres darauf. Doch es zeigt sich, das der Frieden brüchig ist. Der Troll Kerr spürt, dass er, bevor er zu alt wird, versuchen muss, den Dunkelgeist, und damit auch die Dunkeltrolle,  zu heilen und dafür auf die Hilfe der Menschen angewiesen ist. Die Menschen dagegen stehen wieder kurz vor einem Krieg gegeneinander, da der unterdrückte Hass zwischen Wlachaken und Masriden durch ein schändliches Attentat wieder hervorgekommen ist. Und ein noch größerer Feind macht sich auf, das Land zu erobern, so dass sich die Trolle und Menschen wieder vereinen müssen, um ihre Freiheit und den Frieden zu bewahren.

Es war anfangs ungewohnt, sich auf neue Personen einzulassen und besonders auch auf die gealterten bekannten Charaktere, da man diese jung verlassen hatte. Aber es ging dann doch sehr schnell, sich umzugewöhnen und bei dem ein oder anderen war das nicht mehr nötig, da Christoph sie bald aus dem Leben entließ.  ;)

Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Kerr Bestandteil dieser Geschichte war, den ich schon im letzten Teil in Herz geschlossen hatte. Und auch mit Sargan gab es ein Wiedersehen, der zudem noch seine Tochter mit ins Rennen schickte, die ihm in Sachen Mut und Selbstbewusstsein nicht hinterherhinkte.  ;D Neu kennenlernen konnte man die beiden Söhne Stens und die Tochter Flores. An ihnen lag es nun hauptsächlich, mit Hilfe der Trolle, das Unheil einer neuen Unterdrückung abzuwenden, was wieder gewohnt spannend und humorvoll erzählt wurde. Es machte viel Spaß, die Gedanken und Meinungen der Trolle über die Menschen zu verfolgen. Man musste dabei manchmal selbst den Kopf schütteln und ihnen Recht geben. Doch Christoph versteht es nicht nur, einen zum Schmunzeln zu bringen. Genauso gut erzeugt er eine eher unheimliche Stimmung, wenn er den Dunkeltroll unter der Erde seinen Gedanken nachhängen oder ihn mit einer Riesenspinne kämpfen lässt. Besonders gut gefallen mir auch immer wieder die Beschreibungen der Kämpfe. Aus der Sicht unterschiedlicher Perspektiven beschrieben, fühlt man sich gleichzeitig  wie mitten im Getümmel und auch als Beobachter des Ganzen.

Eine Sache fand ich nicht so schön: Es gab einen recht großen Erzählsprung, der mich ein bisschen irritiert hat. Zudem waren vorher ein paar kleinere Sprünge, die mich eigentlich allein für sich nicht gestört hätten, aber hier kamen sie recht schnell hintereinander, so dass sie mir unangenehm aufgefallen sind. Ich finde es nicht schlimm, die eigene Fantasie aufgrund von Andeutungen oder auch aus der Erfahrung über die Verhältnisse und Personen spielen zu lassen, aber ein bisschen mehr hätte ich gerne über die fehlenden Geschehnisse gelesen, besonders, da das Buch sowieso schon etwas geringer im Umfang ist, als die anderen, und ich lieber mehr von Christoph lese als zu wenig.  :)

Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, mich in Wlachkis und diesmal auch im Imperium aufzuhalten und komme immer wieder gerne dorthin zurück.

Zur Leserunde

Wir waren eine kleine ruhige Runde, um so mehr hat es mich gefreut, das Buch wieder mit euch zusammen zu lesen.  :)
Besonders bedanken möchte ich mich bei Dir, Christoph, dass du uns wieder begleitet hast. Es macht mir immer wieder sehr viel Spaß, deine Bücher mit dir zusammen zu lesen und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde mit dir, sei es unter der Erde oder auf stürmischer See oder welcher Schauplatz dir in Zukunft auch sonst noch einfallen sollte.  Ich hoffe, du bist dann wieder mit dabei :)
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2008, 16:02:08 von Heimfinderin »
Liebe Grüße
Barbara

Offline Kiala

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Bei Rezensionen tue ich mich immer ein wenig schwer. Deshalb dauert es bei mir auch immer bis ich sie tatsächlich mal abliefere. :-[

Zunächst einmal: Die Leserunde war wieder toll und hat sehr viel Spaß gemacht! Vielen Dank an alle!
Aber besonders an Christoph, weil er so fleißig auf all unsere Vermutungen eingegangen ist!  :winken:

Rezension
„Der Zorn der Trolle“ ist der dritte Troll- Roman von Christoph Hardebusch und beschert uns gleich zu Beginn eine Überraschung. Denn dieser Band spielt zwanzig Jahre nach den Ereignissen in „Schlacht der Trolle“ und der Leser bekommt eine ganz neue Generation von Helden an seine Seite gestellt. Diesmal müssen sich Sten und Vicinias Söhne Natiole und Ionnis, Sargans Tochter Artaynis und Tamar und Flores Tochter Ana mit den Gefahren und Herausforderungen ihrer Welt auseinandersetzen.
Natürlich sind da auch die Trolle nicht weit und hier steht immer noch der kluge Kerr im Mittelpunkt. Er macht sich zunehmend Sorgen, was in Zukunft mit Andas Kindern geschehen wird und beschließt deshalb den ehrgeizigen Plan den Dunkelgeist zu heilen. Dazu braucht er natürlich mal wieder die Hilfe der Menschen.
Auf Anraten eines alten Geistersehers brechen die Trolle dann in Begleitung von Natiole auf ins Dyrische Imperium um die Lanze zu finden, von der der Weiße Bär einst verwundet wurde.

Dieser Ansatz gefiel mir gleich von Anfang an sehr gut, denn hier wird endlich mal das Grundproblem des Landes angegangen. Nur eine Heilung des Weißen Bären, der vor Jahrhunderten zum Dunkelgeist wurde würde das Problem endgültig lösen. In den ersten beiden Bänden wurde leider stets nur an den Symptomen herumgedoktert.

Zwischen Ardoly und Wlachkis herrscht nun schon seit zwei Jahrzehnten ein zerbrechlicher, aber bisher stabiler Friede. Das ändert sich jedoch nach etlichen, leider auch sehr tödlichen Intrigen. Und dann gibt es auch noch Probleme mit dem Dyrischen Imperium…
So spielt diesmal also auch ein Part in diesem fremden Land, etwas, auf das sich sicher schon viele Fans gefreut hatten.

Wie schon in den anderen Bänden wird auch diesmal aus einer Vielzahl von Blickwinkeln erzählt, so dass man als Leser einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse erhält. Die Erzählweise ist gewohnt flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin!
Man bemerkt jedoch eine Weiterentwicklung im Stil des Autors. Die gesamte Erzählung kommt schneller in Gang und wirkt geraffter als zuvor. Dies spiegelt sich auch in der deutlich geringeren Seitenzahl wieder. Leider für mich an einigen Stellen etwas zu gerafft. Da hätte ich mir, gerade zum Ende hin, einige ausführlichere Beschreibungen und Überleitungen erhofft.
Erfreulich war jedoch, dass der Autor auch Kleinigkeiten der Handlung nicht vergisst und so das ganze Bild abrundet.

Fazit: Ein schöner Fantasyschmöker, bei dem ich wieder jede Menge Spaß hatte!


Offline Heimfinderin

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Hallo zusammen,

hier ist es ruhig geworden, deshalb danke ich zum Abschluss nochmal allen Mitleserinnen und ganz besonders natürlich auch Christoph für die Teilnahme. Es hat wieder viel Spaß gemacht mit Euch zu lesen und es ist immer wieder eine besondere Freude, Christoph dabei zu haben. Vielen Dank für dein Engagement und deine interessanten Beiträge.  :)

Vielleicht kommt noch das ein oder andere abschließende Fazit. Ich würde mich sehr freuen. Ansonsten lesen wir uns hoffentlich alle bald wieder!

 :winken:
Liebe Grüße
Barbara

Offline Christoph Hardebusch

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    • Christoph Hardebusch
Hallo,

ich wollte nur abwarten und dann das letzte Fazit ziehen.

Ich muss gestehen, dass ich über die etwas kleinere Leserunde ganz froh war. Derzeit habe ich sehr viel zu tun, und so war es mir wenigstens möglich, die Leserunde vernünftig zu begleiten. Es hat wie immer sehr viel Spaß gemacht, und die Reaktionen und Meinungen waren für mich sehr aufschlussreich. Als Autor versuche ich natürlich, mich mit jedem Buch, eigentlich schon mit jedem Satz, weiter zu entwickeln und an mir und meinen Werken zu arbeiten.

Vielen Dank und lieben Gruß,

Christoph

Offline Jaqui

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Spät aber doch, will ich auch noch meine Meinung kundtun, bevor die LR ins Archiv verschoben wird.  :winken:

Ich kann mich den Meinungen meiner Vorgänger nur anschließen. Ich habe das Buch auch sehr genossen.

Es war für mich kein Problem mich in die Geschichte einzufinden, obwohl der zweite Band schon ein bisschen her. Besonders gefallen haben mir wieder die Trolle, allen voran Kerr. Wobei auch Andas Kinder einiges zu sagen hatten und sich in der Geschichte eingefügt haben.
Bei den Menschen haben sich auch bald meine Lieblinge heraus kristallisiert. Hier konnte ich Artaynis besonders gut leiden, die Tochter von Sargan. Sie hat seine Verschlagenheit und Weitsicht geerbt.

Umgewöhnen musste ich mich bei den Generationen. Denn nicht Sten und seine Frau Vicinia standen im Vordergrund, sondern deren Söhne Natiole und Ionnis. Aber auch diese Generation ist super beschrieben. Vor allem der anfängliche Zwist der beiden lässt erahnen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind.

Für mich war es wieder sehr schön mit den Trollen zu reisen und eigentlich tut es mir fast ein wenig leid, dass es keinen vierten Band geben wird.

Zur Leserunde: Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht mit euch gemeinsam zu diskutieren und zu spekulieren. Vor allem aber möchte ich Christoph danken, die Begleitung der LR war wieder einmal sehr toll  :winken:

Katrin

Offline Nirika

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Hallo!

Etwas spät, aber ich möchte noch loswerden, dass es eine schöne Runde war.  :winken: Es hat sehr viel Spaß gemacht. Vielen lieben Dank an alle, besonders an Christoph.

Ich werde sicher noch eine Rezension zu dem Buch schreiben. Wann das sein wird, weiß ich nicht. Vielleicht schaffe ich es während der Feiertage.

Edit Rezension:

Christoph Hardebusch: Der Zorn der Trolle

Ich habe mich gefreut, endlich wieder ein Trolle-Buch in den Händen halten zu dürfen. Obwohl einige Details aus den ersten Bänden meinem Gedächtnis bereits entglitten waren, fand ich schnel zurück in die Trollewelt.
Seit dem letzten Abenteuer sind Jahre ins Land gegangen. Vieles hat sich verändert, aber nicht alles. Der Dunkelgeist leidet noch immer. Um die normale Trolle und Andas Kinder wieder zueinanderzubringen, muss er geheilt werden. Kerr, inzwischen etwas älter, macht sich auf in die obere Welt. Er hofft dort ein Heilmittel für den Weißen Bären zu finden. Er geht nicht allein, in seinem Gefolge hat er nicht nur den gewöhnlichen Troll Zran, sondern auch den Tiefentroll Wrag.

Bei den Menschen findet ein Generationenwechsel statt. Nicht mehr ?ten steht als Held im Vordergrund, sondern desse Söhne Natiole und Ionnis. Natiole erinnert sehr an einen verwöhnten Teeanger. Es geht ihm eigentlich gut und trotzdem findet er Grund genug zu klagen. Zu Gute halten muss man ihm, dass es nicht lecht ist im Schatten gleich zweier großer Männer (Natiole Târgusi, ?ten)  zu stehen und sich mit diesem vergleichen lassen zu müssen. Ein Glück erweist sich Natiole als entwicklungsfähig.
Ionnis war mir von Anfan an fremd und kam mir auch nicht näher. Er tritt einfach zu perfekt auf.
Durch Sargans Tochter Artaynis ist es möglich Wlachkis aus den Augen einer Dyrierin zu betrachten. Ihr Vater hat sie an diesen für sie hinterweltlerischen Ort geschickt und sie vergleicht diesen Ort mit dem ihr bekannten. Ihr Charakter ist ebenso nervig wie interessant.

Dank Cornel, einem Sonnenprieser, erhält man als Leser Einblick in die Lebens- und Denkweise eines Sonnenpriesters.

Während Kerr die Trollewelt retten will, integriert Kamros, ein Dyrier, in seiner Heimat. Er tut das nur aus dem Wunsch heraus, sich selbst in eine schillernde Position zu bringen. Dazu ist er zu allem bereit und ein Krieg käme ihm sehr gelegen.

Die Geschichte hat ihre spannenden und lustigen Stellen. Das gleicht aber nicht aus, dass mir die Grundidee nicht ausgereift genug vorkommt. Das Buch sieht nicht nur äußerlich schlanker aus, es ist auch vom Inhalt etwas sparsamer. Die Geschichte erscheint mir als etwas zu dünn gewebt.

Die Charaktere wurden mir nicht alle sympathisch. Ein bisschen habe ich mir die alten Helden zurückgewünscht.

Sprachlich lässt sich das Buch gut lesen. Inhaltlich muss man sich auf Ungereimtheiten und mittelgroße Zeitsprünge gefasst machen.

Gefallen haben mir die Einblicke in die trollischen Denkweisen, nicht nur in die gewöhnlicher Trolle, sondern auch in die der Tiefentrolle.

Liebe Grüße

Nirika
« Letzte Änderung: 04. Januar 2009, 19:26:47 von Nirika »
People say that life is the thing; but I prefer reading.
(Logan Pearsall Smith)

 

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