Autor Thema: 10 - Die Hüter der Wolken - Kapitel 10 (Seite 621 bis Ende)  (Gelesen 2438 mal)

Offline Miramis

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Hier könnt Ihr zu Kapitel 10 schreiben (Seite 621 bis Ende)

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« Letzte Änderung: 15. Februar 2009, 00:09:16 von Miramis »

Offline Miramis

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Hallo zusammen,

hach, ich bin noch ganz ergriffen! Was ist das nur für ein wunderbares Ende, insbesondere der Epilog... :herz: Kristin, da hast du aber deiner romantischen Ader wirklich freien Lauf gelassen.  ;D Und meine romantische Ader voll getroffen.  ;)

Aber mal von vorn, es gibt ja noch einiges zu klären in diesem Abschnitt und ich bin sehr zufrieden, dass das Buch doch an einer gewissen Sollbruchstelle endet und nicht etwa mit einem gemeinen Cliffhanger.

Grimhorn hat sich mit seiner Lage vorerst abgefunden, setzt aber auf die Zeit, was ich den einleitenden Worten zu Kapitel 10 entnehme. Sein Zorn richtet sich auf die Wolkenhüter und den Steinkönig, aber er ist vorerst mit gebremstem Schaum unterwegs. Mal sehen, wann er wieder zu seiner vollen Stärke erwacht. Wie war das? "Die Steine kennen keine Hast." Wie wahr.

Auch Arild weiß, dass Grimhorn noch nicht besiegt ist, sondern nur für eine Weile ruhiggestellt. Das gibt ihm die Zeit, das Geheimnis des Herz-der-Berge-Steins zu ergründen und überhaupt mal den Stein in seinen Besitz zu bringen. Das Gespräch mit der Ahnin bringt wertvolle Erkenntnisse, wenn auch nicht unbedingt die Betriebsanleitung, die er gerne für den Stein hätte.

Aber was wir nicht alles erfahren! Das Wesen der Ahnin zum Beispiel, die aus vielen Seelen besteht, von denen ein Audhild ist. Die Rolle der Himmelssteine, die die Seelenwanderung erst möglich macht und von denen einiges zweifelsohne in unsachgemäße Hände geraten sind. Arilds Erstaunen, als er die Zusammenhänge zwischen Lärka und den Himmelssteinen erkennt. Feodras Worte und die geheimnisvolle Andeutung einer "vierfachen Kraft", die für den Sieg über Grimhorn notwendig ist. Und, für mich die überhaupt genialste Wendung: die Notwendigkeit einer Seherin, die die Seelen der Verstorbenen erkennen kann - und wer kann das bitteschön? Niemand anders als Lärka!

Vor allem zeigt sich nun ein Silberstreif am Horizont, was die Liebe zwischen Arild und Lärka betrifft. So einfach und doch hat es so lange gedauert, bis Arild es erkannt hat; bei einem Sieg wie auch bei einer Niederlage gegenüber Grimhorn spielt es überhaupt keine Rolle mehr, wen er heiratet, denn es wird kein neuer Steinkönig mehr notwendig sein. Ich finde diese Auflösung sehr raffiniert, Kristin.  ;D Und wie aufrüttelnd die Ahnin mit ihm redet, das hat mich richtig mitgerissen.

Jetzt fügt sich plötzlich ein Puzzleteil in das andere und all diese Entwicklungen zeigen, wie ausgeklügelt der ganze Plot von Anfang an ist.  :klatschen:

Bei Lärka tritt unterdessen das ein, auf was wir von Anfang an warten; sie bekommt von Melva den Brief ihrer Mutter vorgelesen. Endlich! Auch wenn Lärka vieles nicht versteht, ich konnte mir schon so meinen Reim auf Audhilds Zeilen machen. Insbesondere, nachdem ich nun von der Bedeutung der Himmelssteine wusste.  Aber sie ist auf der richtigen Spur...

Weniger schön ist ihre Auseinandersetzung mit ihrem Vater, da ist sie nach all den Mühen und Gefahren wieder bei Null angelangt, soll Barung heiraten und sich von der grünen Kunst abwenden. Ein sehr bitterer Abschnitt, wie ich finde - aber die Wendung folgt sogleich, als Orlyg ein Opfer des Raben wird und ihm seine Seele abspinstig gemacht werden soll. Jetzt hat Lärka endlich ihren Auftritt! Toll, wie sie im Wahrtraum mit ihm spricht und herausfindet, wo der Stein mit seiner Seele abgeblieben ist. Nur traurig, dass sie Grenjad nicht mehr helfen kann - aber irgendwo auch passend, denn zu glatt hätte mir das Ende auch nicht gefallen. Ein kleiner Wehmutstropfen passt da schon hinein in das ganz Glück.

Aber ich greife schon vor, erst gibt es ja noch die große Aussprache zwischen Vater und Tochter, fand ich das schon so rührend. Vor allem erkennt man erstmals, wie schwer die Last für Orlyg ist, die er schon jahrelang mit sich herumschleppt. Wie grausam, er selbst musste Audhild auf ihren Wunsch hin vergiften und somit zu ihrer Seelenwanderung verhelfen. Da hatte ich plötzlich ganz arg Mitleid mit ihm und volles Verständnis, warum er Lärka immer von der grünen Kunst fernhalten wollte.

Ha! Und sogar Reidars Mordversuch wird durch Lärkas wahrträumerische Fähigkeiten aufgeklärt! Damit hätte ich nicht mehr gerechnet... Seine Verurteilung und seine Verbannung fand ich angemessen, wenn auch die Strafe für die damaligen Verhältnisse vielleicht etwas zu milde geraten ist. Aber Melva hilft dem Schicksal hier gewaltig auf die Sprünge; eine Tat, durch die sie mir nicht unbedingt sympathischer wird. Immerhin hat Reidar niemanden getötet, auch wenn er es versucht hat. Das kann man von Melva nun nicht nicht mehr behaupten. Ja, diese Entwicklung macht mich sehr nachdenklich und wirft für mich doch einige Fragen nach Recht und Gerechtigkeit auf, die aber jeder nur für sich selbst beantworten kann.

Wer dagegen in meinen Augen immens gewonnen hat, das ist Tiernan! Super, wie der in die Gänge kommt und sein Volk nach Osgund bringt, einschliesslich einer riesengroßen Portion Wohlstand. Ich habe was ihn betrifft, ein ganz gutes Gefühl.

Und dann die große Überraschung: Arild schenkt Lärka ein Vermögen, um sie unabhängig zu machen und ihr den Wunsch zu ermöglichen, ein grünes Weib zu werden. Schon an dieser Stelle war ich sehr gerührt, und als dann Orlyg auch noch einlenkt und von seinem starr vorgegebenen Weg für Lärka abweicht, da dachte ich schon, jetzt ist endlich alles so, wie es sein soll.

Aber ich hatte ja ganz den Epilog übersehen.  ;D  Da ist es nun, das langersehnte Wiedersehen der beiden Liebenden. Wie schön, dass sie sich endlich gegenseitig öffnen und sich ihre Liebe eingestehen (nicht ohne vorher ein wenig um den heißen Brei herumzureden  ;)). Dazu noch dieser ganz besondere Schauplatz, an der Quelle des Blutwaldes, einfach nur schön.  Sehr gelungen, die ganze Szene, zum Dahinschmelzen.  :herz: Ich finde, nach den ganzen Aufregungen, Kämpfen, Gefahren und Geheimnissen haben sich die Figuren, die Leser und die Autorin diese Abschiedsszene verdient.  ;) Ein wirlich tolles (vorläufiges) Ende!

Bin schon sehr gespannt, wie der Schluss bei euch allen ankommt und ob ihr auch so gerührt seid wie ich.

Ach, jetzt würde ich am liebsten gleich die Fortsetzung lesen....  :lesen:

Viele liebe Grüße  :winken:
Miramis

Offline Mascha

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Eigentlich ist dem was Miriam geschrieben hat nichts mehr hinzuzufügen. Ein runherum gelungener Abschluss des ersten Buches. Nicht so, dass man absolut in der Luft hängt, aber so dass man trotzdem neugierig ist, wie es weitergeht.

Grimhorn hat nicht gesiegt, aber er ist auch noch nicht endgültig besiegt. Er zieht sich zurück um neue Kräfte zu sammeln. Das gibt Arild Zeit, um den Herz-der-Berge-Stein zu suchen und sich überhaupt in seine Rolle als Steinkönig zu etablieren. Schließlich muß er sich auch noch mit Hakon auseinandersetzten.

Durch die Ahnin hat er schon sehr viel erfahren und wir natürlich auch. Wir wissen jetzt wie und warum Audhild "gestorben" ist und was es mit dem langen Leben der Ahnin auf sich hat.

Bei Lärka wurde es noch mal spannend. Sie konnte ihren Vater retten und bekam von Arild die Möglichkeit eine Schule für Kräuterkunde zu eröffnen. Nach einigem Zögern hat sich ihr Vater ja auch bereit erklärt, ihr die Zeit dafür zu geben.

Gerechtigkeit wurde dann auch noch geübt. Reidar wurde bestraft. Die kurzzeitige Verbannung fand ich zwar auch nicht befriedigend und kann daher gut verstehen, das Melva hier Selbstjustiz verübt hat.

Aber der Prolog war eindeutig das Schönste am Schluß. Lärka und Arild gestehen sich ihre Liebe und wollen zusammen gegen Grimhorn antreten  :herz: Da freue ich mich jetzt auf die Fortsetzung  :winken:
Gruß Jutta

Offline Seychella

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So, nun aber endlich auch meine Gedanken zum letzten Abschnitt! Das war eine ziemliche Berg- und Tal-Fahrt für mich - es sind zwar keine Tränen geflossen, aber ich war bei einigen Szenen doch dicht davor. Eindeutig eine Geschichte, die mich emotional berührt hat. Glücklicherweise eine nicht ganz so tragische, wie ich zwischendurch befürchtet hatte. Und mit einem so wundervollem Ende, aber dazu später mehr.

Grimhorn ist mir mit jedem Kapitel unheimlicher geworden, aber trotzdem beschäftigt er mich ganz schön. Da ist zum Beispiel die Sache mit der Suche nach bestimmten Steinadern für König Hakon. An einer Stelle hörte es sich für mich so an, als ob er dahinter steckt - um durch die Graberei früher seine von Arild gesetzten Grenzen sprengen zu können. Aber es gibt dieses Vorhaben schon länger als Arilds Kampf mit ihm... War es vielleicht so, dass Grimhorn diesen existierenden Plan zu einer dringlichen und wichtigen Sache erhoben hat?
Dann sind da die Himmelssteine, der Kometeneinschlag, der Grimhorn verändert und mächtig gemacht hat. Durch sie konnte er die Wolkenhüter verstehen, aber haben sie ihm auch die Macht gegeben, Leben auszulöschen? Oder wurde er "nur" generell mächtiger, und mochte schon vorher kein anderes Leben? Und hat er einen Teil dieser Macht den Düsterschlünden mitgegeben, die zwar keine Seelen einfangen können, aber immerhin ver(w)irrte Seelen zurücklassen.

Die Macht des Himmelssteins ist erschreckend und gleichzeitig faszinierend. Man kann damit sowohl zerstören als auch gutes bewirken, die Macht an sich ist neutral und nur die Gesinnung des Benutzers gibt die Richtung vor. Erschreckend, was jemand machtgieriges damit bewirken kann! Die Getreuen der Ahnin setzen sie nur zum Wohl der Menschen und zum Leben der Ahnin ein. Sie ist die Frau der vielen Seelen und Erinnerungen - und Audhild ist mitten unter ihnen. Wenn sie aus der Ahnin spricht, spürt man ihre große Liebe - zu Lärka und Orlyg, aber auch zu den Menschen.

So ungewöhnlich wie die Ahnin selbst ist auch die Hilfe, die sie Arild gibt. Keine erhofften Details, wie Grimhorn bezwungen werden kann, sondern orakelhafte Andeutungen über eine vierfache Kraft. (Das ist jetzt übrigens nicht abwertend gemeint, ich liebe Orakel und Prophezeiungen!) Und dann macht sie Arild auch noch deutlich, dass es völlig egal ist, wen er heiratet. Denn nach dem Kampf wird es keinen neuen Steinkönig mehr geben müssen. Und mit Lärka als seiner Gefährtin dürfte er ja noch stärker und konzentrierter sein - ganz zu Schweigen davon, dass er ja ihre Hilfe benötigt, um die vierfache Kraft zusammenzubringen.

Auch wenn Lärka und Arild in diesem Abschnitt körperlich größtenteils getrennt waren, so hatte ich doch den Eindruck, dass ihre Seelen oft zusammen waren und ihre Beziehung noch inniger wurde. Das zeigten auch solche Szenen wie die, als Arild auf dem Weg zur Audienz mit der Ahnin an den Gärten vorbeikam und bei den großzügigen Kräuterbeeten an Lärka  denken musste, dass ihr dieser Ort gefallen würde. Süß!  ;D
Und dann sein Geschenk, mit dem sie Unabhängigkeit erlangen und ihren Traum leben könnte. Tiernans Spezialauftrag hat mir erstmal die Sprache verschlagen, zeigt er doch Arilds tiefe Gefühle und seinen Wunsch, sie unabhängig und glücklich zu machen.

Sehr gefallen hat mir auch die neue Beziehung zwischen Orlyg und Lärka. Schien erst alles völlig hoffnungslos, so entwickelte sie sich nach seiner Rettung schnell zu etwas liebevoll-vertrautem. In Lärkas Wahrtraum sehen wir seine großen Ängste - clevererweise verrät sie ihm nicht, dass sie nicht Audhild ist und kann ihm so neuen Mut und Trost geben. Später erfahren wir auch, was für ein Opfer er für Audhilds Reise zur Ahnin bringen musste. Grausam, er muss sich als der Mörder seiner Liebsten gefühlt haben.

Ich versuchte mich gerade noch mit Lärka an ein neues unabhängiges Leben, aber ohne ihre große Liebe, zu gewöhnen - da ging es in den Blutwald. Wie schön, dachte ich, das Buch endet an einem ganz besonderen Ort - dort, wo die beiden eins waren. Und wer stand da an der Quelle? Arild höchstselbst! Diese Unsicherheit, die Sorge um den anderen und dann erst das romantische Happy-End! Wirklich sehr sensibel und gefühlvoll, dabei aber nie kitschig. Einfach nur wunderbar, rührend und herzerwärmend. :herz:
« Letzte Änderung: 11. März 2009, 19:19:08 von Seychella »
Verzauberte Grüße,
Seychella

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Offline Seychella

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hach, ich bin noch ganz ergriffen! Was ist das nur für ein wunderbares Ende, insbesondere der Epilog... :herz: Kristin, da hast du aber deiner romantischen Ader wirklich freien Lauf gelassen.  ;D Und meine romantische Ader voll getroffen.  ;)

Das kann ich so unterschreiben! Dabei dachte ich bisher immer, ich bin nicht so der große romantische Typ. Aber das war einfach... zauberhaft.

Ha! Und sogar Reidars Mordversuch wird durch Lärkas wahrträumerische Fähigkeiten aufgeklärt! Damit hätte ich nicht mehr gerechnet... Seine Verurteilung und seine Verbannung fand ich angemessen, wenn auch die Strafe für die damaligen Verhältnisse vielleicht etwas zu milde geraten ist. Aber Melva hilft dem Schicksal hier gewaltig auf die Sprünge; eine Tat, durch die sie mir nicht unbedingt sympathischer wird. Immerhin hat Reidar niemanden getötet, auch wenn er es versucht hat. Das kann man von Melva nun nicht nicht mehr behaupten. Ja, diese Entwicklung macht mich sehr nachdenklich und wirft für mich doch einige Fragen nach Recht und Gerechtigkeit auf, die aber jeder nur für sich selbst beantworten kann.

Sympathischer wird Melva mir durch diese Tat auch nicht, aber ich kann sie gut verstehen. Er hat ihr 20 Jahre ihres Lebens geraubt, fast alle ihre Freunde und sogar ihr Liebster sind mittlerweile tot. Außerdem wäre sie ohne den rettenden Zusammenstoß mit dem Holzeimer nie aus ihrer Verwirrtheit erwacht. Die Frage von Recht und Gerechtigkeit ist damit sicher nicht beantwortet, aber ich kann solche Reaktionen einfach besser nachvollziehen als Taten aus Machtgier und kalter Berechnung.

Wer dagegen in meinen Augen immens gewonnen hat, das ist Tiernan! Super, wie der in die Gänge kommt und sein Volk nach Osgund bringt, einschliesslich einer riesengroßen Portion Wohlstand. Ich habe was ihn betrifft, ein ganz gutes Gefühl.

Oh ja, Tiernan! So lebendig, voller Freude und Tatendrang. Der ist mir auch sehr sympathisch geworden, hoffentlich hören wir noch etwas von ihm. Habe mich wirklich gefreut, dass er der neue Than geworden ist.  :)

Bin schon sehr gespannt, wie der Schluss bei euch allen ankommt und ob ihr auch so gerührt seid wie ich.

Hast du wirklich daran gezweifelt?  :D

Ach, jetzt würde ich am liebsten gleich die Fortsetzung lesen....  :lesen:

Nicht doch! Genieße die Vorfreude... Je eher du anfängst, desto schneller bist du auch durch.
Außerdem wollen davor noch ein paar Bücher von dir gelesen werden. Vergess mir bei all den Steinkönigen, Wolkenhütern und grünen Weibern ja nicht meinen Schwertmeister!  :belehren:
Verzauberte Grüße,
Seychella

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Offline Kristin

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Hallo ihr Lieben,
zunächst herzlichen Dank nochmals für eure ausführlichen Posts. Es war wunderbar für mich mitzuverfolgen, wie ihr Leser(innen!) in die Geschichte eintaucht und zu erfahren, wo es Stolpersteine gibt. Und es war ein Genuß, mit euch noch einmal die ganze Geschichte Revue passieren zu lassen. Dass ihr euch dabei auch noch gut unterhalten fühltet freut mich sehr.  :)

hach, ich bin noch ganz ergriffen! Was ist das nur für ein wunderbares Ende, insbesondere der Epilog... :Kristin, da hast du aber deiner romantischen Ader wirklich freien Lauf gelassen.
Ich weiß noch wie ich den Epilog in einer ersten Version an meine Lektorin schickte und schrieb, sie möge ein Taschentuch bereitlegen. Und dann noch das nette "Wirklich sehr sensibel und gefühlvoll, dabei aber nie kitschig." von Seychella - jetzt bin ich ganz ergriffen!  :winken:

Noch ein Wort zu Melvas Tat: Auch hier eine Besonderheit des Rechtssystems: Die Verbannung aus der Gemeinschaft war oft mit einem Todesurteil gleichzusetzen. Zwar wurden die Verbannten wahrscheinlich nicht gleich nach Verlassen der Siedlungsgrenze gemeuchelt, aber die Gemeinschaft war die einzige Möglichkeit, sich vor Feinden zu schützen, Nahrung oder Hilfe zu erhalten. Wer verbannt war, durfte sich ja nicht in den Siedlungen blicken lassen, um "mal schnell einzukaufen".

Grimhorn ist mir mit jedem Kapitel unheimlicher geworden, aber trotzdem beschäftigt er mich ganz schön. ....Suche nach bestimmten Steinadern für König Hakon. An einer Stelle hörte es sich für mich so an, als ob er dahinter steckt - um durch die Graberei früher seine von Arild gesetzten Grenzen sprengen zu können. .... War es vielleicht so, dass Grimhorn diesen existierenden Plan zu einer dringlichen und wichtigen Sache erhoben hat?
Dann sind da die Himmelssteine, der Kometeneinschlag, der Grimhorn verändert und mächtig gemacht hat. Durch sie konnte er die Wolkenhüter verstehen, aber haben sie ihm auch die Macht gegeben, Leben auszulöschen? Oder wurde er "nur" generell mächtiger, und mochte schon vorher kein anderes Leben?
Seychella, Seychella, ich glaube Du hast den Berg ziemlich durchschaut und bei den Düsterschlünden bist du auch auf einer interessanten Spur. Das Leben mochte Grimhorn schon vorher nicht. Dann kam der Himmelsstein und er merkte so langsam, was um ihn herum vorgeht. Irgendwann "erwachte" er dann, fasste seinen Plan und entledigte sich seines Wolkenhüters, um ungestört schalten und walten zu können. Jaja, da ist es ihm natürlich ganz recht wenn Hakons Lemminge die Ebene durchwühlen ... aber was dann passiert wird erst im nächsten Buch erzählt.  ;)
Liebe Grüße
Kristin

Offline Kathchen

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Hallo ihr Lieben,

ich muss gestehen, ich bin etwa seit Donnerstag durch, aber irgendwie habe ich mich noch nicht getraut, hier zu posten. Der Abschied von dem Buch, das mich fast täglich begleitet hat, ist doch etwas schwer  :-[
Den 2. Teil habe ich mittlerweile schon soo oft gesehen, bisher konnte ich mich noch beherrschen und habe es im Regal stehen gelassen  :schwitzen:  ;D
Aber ich bin sooo neugierig, wie es dann weitergehen wird!

Ich finde es toll, dass viele Fragen bisher geklärt wurden, aber manches dennoch offen ist. Es ist zwar ein Ende, aber eines, bei dem man getrost ein paar Tage warten kann bis zum nächsten Teil und nicht einfach irgendwo aufhört. Und der Epilog fand ich besonders schön :herz: Wobei ich zugeben muss, dass ich ein kleines Happy-End schon aufgegeben hatte  :-[ Aber dann saß Arild doch plötzlich im Blutwald. Und was hat es gedauert, bis sie sich endlich ihre Liebe zueinander gestanden hatten.

Zitat
"Niemals werde ich damit hadern, was die Zeit uns bringt, wenn ich nur Eure Liebe habe", sagte sie,"Und die meine wird Euch folgen wie ein Schatten und Euch umgeben wie der sanfte Südwind, wohin Euer Weg auch führen mag."
Einfach wunderschön :herz:

Das, was die Ahnin erzählte, fand ich überaus interessant. Und nun wissen wir auch, dass Lärka und Arild eine Zukunft zusammen haben können, auch ohne dass sie eine Feodrinerin ist! Ach, ich freue mich!
Die Ahnin ist sowieso eine ganz faszinierende Gestalt, ihre Geschichte fand ich sehr interessant. Und auch Audhild ist ein Teil von ihr geworden. Nur, was ich außerordentlich schlimm fand war, dass Orlyg seine Frau, deren Seele nicht mehr da war, töten musste  :o Oje, der Arme.

Sowieso hatte es Orlyg hier nicht schön. Ihm und Grenjad wurden die Seelen gestohlen, nur leider konnte Lärka die von Orlyg wiederfinden. Zwar traurig, aber mir gefällt es so besser. Wenn Grenjads Seele auch wieder zurückgekehrt wäre, wäre das schon etwas unrealistisch für mich gewesen...so traurig wie es auch klingen mag  :(

Lärka findet seine Seele mit Hilfe eines Wahrtraumes. Das war richtig toll, Orlyg hielt sie für Audhild und hat sich mit ihr ausgesprochen. Schön, dass Lärka diese Situation nicht völlig ausgenutzt hat, sondern überlegte, wie wohl ihre Mutter reagieren würde.
Und auch dadurch wurde die Situation zwischen Lärka und Orlyg wesentlich besser. Sehr schön.

Tiernan und seine Männer kommen an und erzählen von Arild, und was er ihnen aufgetragen hat. Ich mag Tiernan sehr.

Reidar wird gerichtet und ehrlich gesagt, fand ich seine Strafe, Verbannung, etwas zu harmlos. Melva hat 20 Jahre verloren, sowie Freunde, Verwandte, etc. Und ich habe irgendwie auch auf eine Rache von Melva gewartet...wobei ich es dennoch nicht gutheiße, dass sie ihn so einfach umgebracht hat...das war dan doch etwas zu hart...

Noch ein Wort zu Melvas Tat: Auch hier eine Besonderheit des Rechtssystems: Die Verbannung aus der Gemeinschaft war oft mit einem Todesurteil gleichzusetzen. Zwar wurden die Verbannten wahrscheinlich nicht gleich nach Verlassen der Siedlungsgrenze gemeuchelt, aber die Gemeinschaft war die einzige Möglichkeit, sich vor Feinden zu schützen, Nahrung oder Hilfe zu erhalten. Wer verbannt war, durfte sich ja nicht in den Siedlungen blicken lassen, um "mal schnell einzukaufen".

Dazu habe ich noch eine Frage. Wäre es für Reidar möglich gewesen, in die nächste Siedlung zu wandern und sich dort ein neues Leben aufzubauen? Oder waren Verbannte irgendwie "gekennzeichnet" oder so?

Hach, ein wunderbares Buch und ich bin richtig glücklich es gelesen haben zu können  :)
 :winken:
“Du warst mein Schwert und mein Schild, als ich mich nicht zu schützen vermochte. Männer wie du sind selten, Ollowain. Danke, dass du an meiner Seite stehst. Du bist das Licht in meinen dunkelsten Stunden.”
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Offline Tammy1982

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Hallo Ihr Lieben,

ja, ich gestehe: Ich bin eigentlich auch schon länger durch mit dem Buch, aber dieses Ende hat mich richtig ergriffen und musste so einfach ein bisschen verweilen. Nach dem ich auch noch familiär das letzte Wochenende für mich sehr aufwühlend und belastend war, hat mir dieses Buch dann noch richtig gut getan! Aber zum Abschnitt:

Arild kann endlich mit der Ahnin reden und erfährt eine ganze Menge. Zum einen, dass er noch übersinnliche Unterstützung im Kampf gegen Grimhorn braucht, zum anderen das Geheimnis der Himmelssteine! Schön fand ich auch zu erfahren, dass Audhild zu den Seelen der Ahnin gehört! Ich freue mich ja jetzt schon auf das Wiedersehen von ihr und Lärka!  8) ;)
Und noch besser hat mir gefallen, als die Ahnin Arild die Augen öffnet und ihm sagt, dass es nach seinem Kampf gegen Grimhorn egal sein wird, wen er heiratet. Entweder er unterliegt, dann überlebt er nicht mehr oder er gewinnt und dann braucht es keinen Steinkönig mehr! Oh diese Nachricht hat mich so richtig gefreut. Dann auch noch die Offenbarung, dass er Lärkas Hilfe sogar unbedingt benötigt, war ja spitze! Da glomm bei mir schon ein kleiner Hoffnungsschimmer für die beiden auf!  ;D

In der Zwischenzeit bekommt Lärka endlich von Melva den Brief vorgelesen. Für Lärka hat sich vieles noch kryptisch angehört, aber ich konnte mir schon vieles zusammen reimen.
Sehr traurig war ich dann, dass das erste Gespräch zwischen Lärka und Orlyg so furchtbar verläuft und er sich komplett vor seiner Tochter verschließt und sie zu der Heirat mit Barung quasi zwingen möchte! Oh man!  :(
Und genau danach wird seine Seele entführt! Schön war dann, dass Lärka mit Hilfe der Kette die Seele ihres Vaters finden konnte. Dass er sie mit Audhild verwechselt, fand ich ja sehr rührend, aber sehr umsichtig von Lärka, dass sie versucht wie ihre Mutter zu reagieren und es wirklich schafft, ihrem Vater Frieden zu geben. Er erwacht und redet endlich mit Lärka über ihre Mutter! Der arme Mann muss sich wirklich die ganzen Jahre als Mörder gefühlt haben! Wie grausam!  :o Aber umso schöner, dass Lärka und er jetzt endlich ein bisschen näher zusammen finden!  :herz:

Reidar kann auch noch verurteilt werden. 3 Jahre Verbannung fand ich auch ein bisschen arg wenig. Klar, ist die Verbannung nicht so ohne, aber für einen starken Mann mit genug Geschick auf jeden Fall machbar und nicht wirklich schlimm! Dass Melva sich auf so brutale Weise rächt, konnte ich schon nachvollziehen! Das muss schrecklich sein, wenn man nach 20 Jahren wieder zu sich kommt und feststellen muss, dass einem 20 Jahre (!!!) seines Lebens gestohlen worden sind und der Übeltäter einfach so davon kommen soll!  >:(

Aber der Höhepunkt dann: Der Epilog! Mir sind die Tränen gekommen und der Epilog hat mich tief bewegt zurück gelassen. Dass sich Lärka und Arild genau im Blutwald wieder treffen und dort endlich ihre Gefühle füreinander offenbaren, fand ich total schön! Einige Zeit sah es ja gar nicht nach einem Happy-End für die Beiden aus, aber das war jetzt super!  :herz:
Es warten zwar noch viele Gefahren und Kämpfe aus sie, aber sie können zusammen sein und das gibt dem ganzen Kampf erstens einen Sinn und zweitens ihnen viel mehr Kraft! Oh, Kristin, ein wunderschönes Ende!  8)

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Tammy1982

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Hallo IHr Lieben,

Dazu habe ich noch eine Frage. Wäre es für Reidar möglich gewesen, in die nächste Siedlung zu wandern und sich dort ein neues Leben aufzubauen? Oder waren Verbannte irgendwie "gekennzeichnet" oder so?
Dieser Frage schließe ich mich gleich an. Das interessiert mich auch!  :winken:

Sowieso hatte es Orlyg hier nicht schön. Ihm und Grenjad wurden die Seelen gestohlen, nur leider konnte Lärka die von Orlyg wiederfinden. Zwar traurig, aber mir gefällt es so besser. Wenn Grenjads Seele auch wieder zurückgekehrt wäre, wäre das schon etwas unrealistisch für mich gewesen...so traurig wie es auch klingen mag  :(
Ja, da stimme ich dir zu! Wenn Lärka beide hätte retten können, hätte ich es auch ein bisschen unrealistisch gefunden. So passt es! V. a. da Vater und Tochter sich endlich aussprechen können und Orlyg halbwegs seinen Frieden findet!

Wer dagegen in meinen Augen immens gewonnen hat, das ist Tiernan! Super, wie der in die Gänge kommt und sein Volk nach Osgund bringt, einschliesslich einer riesengroßen Portion Wohlstand. Ich habe was ihn betrifft, ein ganz gutes Gefühl.

Oh ja, Tiernan! So lebendig, voller Freude und Tatendrang. Der ist mir auch sehr sympathisch geworden, hoffentlich hören wir noch etwas von ihm. Habe mich wirklich gefreut, dass er der neue Than geworden ist.  :)
Ja, Tiernan gefällt mir auch sehr gut und es freut mich v. a. sehr, dass er jetzt Dorfthan ist und wieder Friede und Wohlstand in das Dorf eingekehrt sind. Auch sehr umsichtig von ihm, dass er die Schätze in Verstecken hält und nur seine Leute wissen, wo sie Nachschub holen können! Ich muss jedoch sagen, dass ich erwartet hatte, dass Tiernan wieder er selbst wird, nach dem der Einfluss von Grimhorn endlich weg ist. Rutlindis und auch andere haben ja nur gute Worte über Tiernan verlauten lassen!

Grimhorn ist mir mit jedem Kapitel unheimlicher geworden, aber trotzdem beschäftigt er mich ganz schön. Da ist zum Beispiel die Sache mit der Suche nach bestimmten Steinadern für König Hakon. An einer Stelle hörte es sich für mich so an, als ob er dahinter steckt - um durch die Graberei früher seine von Arild gesetzten Grenzen sprengen zu können. Aber es gibt dieses Vorhaben schon länger als Arilds Kampf mit ihm... War es vielleicht so, dass Grimhorn diesen existierenden Plan zu einer dringlichen und wichtigen Sache erhoben hat?
So eine Vermutung hatte ich auch schon. Teilweise hatte ich ja schon so das Gefühl, dass Hakon ja anscheinend ein williger Gehilfe von Grimhorn zu sein scheint. Würde mich nicht wundern, wenn Grimhorn Hakon genau so lenkt, wie er ihn haben möchte.

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Miramis

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Huhu,

ich sehe schon, ihr seid auch alle so ergriffen von dem Ende wie ich.  ;D

Das war aber auch wirklich ein sehr gelungener Abschluss, und meine Gedanken wandern immer wieder zurück in den Blutwald zu Arild und Lärka, auch wenn ich schon seit einer Woche fertiggelesen habe.  :herz:

Viele liebe Grüße  :winken:
Miramis

Offline Kristin

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Hallo liebe Leserunde,
gerne gebe ich auch noch eine (meine) Antwort auf Katchens Frage.
Dazu habe ich noch eine Frage. Wäre es für Reidar möglich gewesen, in die nächste Siedlung zu wandern und sich dort ein neues Leben aufzubauen? Oder waren Verbannte irgendwie "gekennzeichnet" oder so?
Ich weiß von keiner Kennzeichnung, aber stellt Euch vor, daß bei einem Thing normalerweise auch freie Männer aus anderen Wikingersiedlungen dabei waren. Es haben also alle mitbekommen, daß Reidar verbannt wurde. Reidar hätte sich aber - da in Jaduin die Völker nicht endlos entfernt voneinander lebten, sicherlich in Richtung Jaspis oder Dornholm oder in den Süden aufmachen können. Außerdem verlor ein Verbannter seine Rechte - dazu gehörte möglicherweise auch, daß er danach kein Schwert mehr tragen durfte.
Es scheint bei der Verbannung verschiedene Stufen der "Friedlosigkeit" gegeben zu  haben: Bei schwereren Verbrechen die Vogelfreiheit, bei der der Schuldige von jedem Freien getötet werden durfte (oder mußte?) dem er über den Weg lief, und die Ächtung oder der Bann, bei der nur die Familie des Opfers Vergeltung (Blutrache) üben durfte. Erik der Rote, z.B., war verbannt worden (minderschwere Form) und mußte vor einem rachsüchtigen Clan fliehen. Er bestieg - gefolgt von seiner treuen Mannschaft - sein Schiff und floh von Island aus nach Westen. Er schüttelte seine Verfolger ab und entdeckte Grönland (982 n. Chr.)!

Tja, Reidar mußte einfach weichen, nach allem, was er angerichtet hat.  >:( Da kam mir Melvas Rachsucht gerade recht (nicht, daß ich das im echten Leben auch so sehen würde... :o )
Die Seelen von Kori, Grenjad und den anderen sind leider für immer verschwunden. Nachdem der Mann mit den Silberschnallen nicht mehr zurückkehrte, ging die Beute der Raben verloren.

Eine Frage tauchte noch hier und da auf: Warum Lärka in ihren Wahrträumen manchmal wie von einer unsichtbaren Kraft zurückgehalten wird. Es ist so, daß der Himmelsstein die Seele festhält. Aber seine Kraft reicht nur für eine gewisse Distanz, etwa 1/2 bis 1 Steinwurf (10-30m). Wenn Lärkas Seele weiter wegwollte, müßte sie sich von dem Stein lösen und das kann sie nicht.

Wenn es noch andere Fragen gibt, die ich übersehen habe, stellt sie ruhig!
Ansonsten darf ich sagen, daß es wirklich sehr schön war, an Euren Gedanken, Überlegungen und Eindrücken teilhaben zu dürfen! Wann hat eine Autorin denn schon einmal Gelegenheit, der Leserschaft quasi "in den Kopf zu schauen"!? Ich freue mich jedenfalls schon darauf, der ein oder anderen in einer nächsten Leserunde wiederzubegegnen!
Alles Liebe
Kristin :winken:

Offline Kathchen

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Danke Kristin für die sehr interessante Antwort.
Und mir scheint die Verbannung immernoch zu harmlos...aber gut, Melva hat das ja eh geändert.

 :winken:
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Bernhard Hennen - Elfenlicht

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Offline Tammy1982

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Hallo Ihr Lieben,

Die Seelen von Kori, Grenjad und den anderen sind leider für immer verschwunden. Nachdem der Mann mit den Silberschnallen nicht mehr zurückkehrte, ging die Beute der Raben verloren.
Oh, das ist aber traurig. Sind die Seelen dann für immer in dem Himmelsstein gefangen?  :o

Eine Frage tauchte noch hier und da auf: Warum Lärka in ihren Wahrträumen manchmal wie von einer unsichtbaren Kraft zurückgehalten wird. Es ist so, daß der Himmelsstein die Seele festhält. Aber seine Kraft reicht nur für eine gewisse Distanz, etwa 1/2 bis 1 Steinwurf (10-30m). Wenn Lärkas Seele weiter wegwollte, müßte sie sich von dem Stein lösen und das kann sie nicht.
Ah, danke für die Erklärung! Ich dachte da gäbe es irgendeine geheimnisvolle Macht, die sie aufhält!  ;)

Ansonsten darf ich sagen, daß es wirklich sehr schön war, an Euren Gedanken, Überlegungen und Eindrücken teilhaben zu dürfen! Wann hat eine Autorin denn schon einmal Gelegenheit, der Leserschaft quasi "in den Kopf zu schauen"!? Ich freue mich jedenfalls schon darauf, der ein oder anderen in einer nächsten Leserunde wiederzubegegnen!
Ich freue mich auch schon sehr auf die nächste Leserunde mit dir! Die Fortsetzung winkt ja schon!  ;)
Auch ich als Leser finde das immer super spannend, wenn ich die Hintergründe zu der Entstehung von einem Buch von dem Autor erfahre oder ganz viele zusätzliche Infos bekomme! Das ist einfach super und hat mir auch hier in dieser Runde wieder total gut gefallen! Vielen lieben Dank für die ausführlichen Erklärungen liebe Kristin!  :-*  :winken:

Liebe Grüße
Tammy

Offline Kathchen

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Auch ich als Leser finde das immer super spannend, wenn ich die Hintergründe zu der Entstehung von einem Buch von dem Autor erfahre oder ganz viele zusätzliche Infos bekomme! Das ist einfach super und hat mir auch hier in dieser Runde wieder total gut gefallen! Vielen lieben Dank für die ausführlichen Erklärungen liebe Kristin! 

Da kann ich mich Tammy nur anschließen.
Irgendwie nehme ich die Bücher dann beim Lesen auch ganz anders wahr, mit den vielen zusätzlichen Informationen.
« Letzte Änderung: 16. März 2009, 23:03:34 von Kathchen »
“Du warst mein Schwert und mein Schild, als ich mich nicht zu schützen vermochte. Männer wie du sind selten, Ollowain. Danke, dass du an meiner Seite stehst. Du bist das Licht in meinen dunkelsten Stunden.”
Bernhard Hennen - Elfenlicht

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