Autor Thema: 07 - Die Hüter der Wolken - Kapitel 7 (Seite 353 - Seite 421)  (Gelesen 2545 mal)

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
Hier könnt Ihr zu Kapitel 7 schreiben (Seite 353 bis Seite 421)

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
« Letzte Änderung: 15. Februar 2009, 00:08:10 von Miramis »

Offline Kristin

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 49

Offline Seychella

  • Elfenfreundin
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3162
    • Fantastische Bücherwelt
Freut Euch - hier wirds richtig wolkig!! :lesen:

Und wie! Ich fand es toll, die einzelnen Wolkenfamilien kennenzulernen. :) Zu den schönen Beschreibungen hatte ich auch meist passende Bilder vor Augen. Ich mochte Wolken schon immer, aber seitdem ich diese Geschichte lese, beobachte ich sie öfter als sonst. Vor ein paar Tagen haben mich sogar sehr eilige Wolken etwas erschreckt.  :-[
Kiran, Rahas, Pathin, Udar, Snehin, Aatisch - die Namen klingen für mich irgendwie indisch (bei Kiran bin ich mir zumindest recht sicher). Wie kamen die Wolken denn zu ihren Namen?

Und einen Wolkenhüter haben wir auch gleich kennengelernt! Es hat etwas gedauert, bis ich ein Bild von ihm in meinem Kopf hatte - aber es ist ja auch gar nicht so einfach, sich ein Wesen geboren aus Felsen, Wolken und Sternen vorzustellen. Eine besondere Herausforderung sozusagen - mit dem Ergebnis bin ich aber recht zufrieden, da ist sogar die Sternenkette. ;)
Die Zeit beim Wolkenhüter hatte für mich eine besondere Atmosphäre, was sicher auch an der ehrwürdigen, weisen Ausstrahlung von Niyol und den vielen Informationen liegt.
Hatte Arild davor noch daran gedacht, sein Erbe als Steinkönig nicht anzutreten, so erkennt er jetzt, dass er keine andere Wahl hat, wenn es weiterhin Leben geben soll. Der Schwur von Feodras bindet ihn, und er verspricht Niyol, seine ganze Kraft einzusetzen, um den Eid zu erfüllen.

Das ganze lässt kaum Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit Lärka zu. Er muss mit einer Feodrinerin ein Kind zeugen, um die Macht des Steinkönigs weiterzugeben. Oder Grimhorn selbst bezwingen - aber ein Erbe wäre zur Sicherheit in jedem Fall nicht schlecht.
Mich würden ja auch Details um die Geschichte von Feodras interessieren - da gibt es sicher noch ein paar Dinge, die wichtig sind. Vielleicht sogar den Anstoß für Grimhorns lang währende Wut. Ich dachte erst, dass es die Weitergabe der Macht der Steine an einen Menschen wäre. Aber bereits davor muss Grimhorn ja schon etwas getan haben, was die Wolkenhüter so beunruhigt hat, dass sie diesen Schritt getan haben. Vielleicht der Beginn seiner Veränderung aufgrund des Kometeneinschlags?
Der Weg eines Wolkenhüters in die Darre stelle ich mir grausam und hoffnungslos vor - und dann soll es jetzt gerade Helaku, den ersten der Wolkenhüter treffen. Kein Wunder, dass Grimhorn sich an ihrer Furcht und dem Entsetzen "erfreuen" kann.  :(

Lärka tut ihr möglichstes, um aus ihrem Gefängnis entkommen zu können. Sie schafft es sogar, dass ihre Kette mit dem Essen hereingeschmuggelt wird. Bei der Flucht kann ihr Wahrtraum ihr nicht helfen, aber sie weckt Bolverks Schatten auf - und der Baumeister ist nun wieder er selbst. Die traurige Geschichte, die er Lärka erzählt hatte, war die seiner Tochter! Und er hat vielen Feodrinern zur Flucht verholfen, wurde aber selbst erwischt und gefoltert. Tragisch...
Durch den Ioani-Staub erkennt man etwas davon, wie Melva früher war - und dass ihr Roar gefallen hat. Hoffentlich kann Lärka sie vor dem Verbrennen retten... Jetzt wird es nämlich eng, die beiden Entseelten haben sich von ihrem Lager erhoben. Nun kann es nicht mehr lange dauern, bis Reidar zur Tat schreiten wird... Hoffen wir auf günstigen Wind für Orlyg!
« Letzte Änderung: 01. März 2009, 19:11:20 von Seychella »
Verzauberte Grüße,
Seychella

http://www.fantastische-buecherwelt.de

Offline Kathchen

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 295
    • Mein Bücherreich
Hallo ihr Lieben.

Ich habe mich erstmal sehr gefreut, dass das Kapitel mit Arild, Vilgram, etc. anfing. Ich hatte schon befürchtet, erstmal nichts mehr von ihm zu hören. Und wieder das Thema Steinkönig. Valgrim und  Theol, etc. sind der Meinung, dass Arild Steinkönig werden muss, doch Arild will immernoch nicht. Aber ich kann Arilds Gründe gut verstehen, allerdings kann man doch auch als König seinem Volk Gutes tun...vorallem wenn Hakon unbedingt die Macht will  :o
Sehr schön fand ich seine Gedanken über Lärka. Allerdings wenn Arild Steinkönig wird, muss er eine Feodrinerin heiraten und Kinder kriegen...das wäre dann wohl das aus für Lärka und Arild  :( Oder aber Arild bekommt einen Sohn mit einer Feodrinerin, damit die Herrschaft der Steinkönige gesichert ist und verlässt sie dann um mit Lärka zusammen zu sein  ;D Mensch klingt das aber gemein...

Und hier ist nun endlich ein Wolkenhüter  :klatschen: Die Beschreibung fand ich toll.
Außerdem klärt sich, wie Arild/Ethandras das Moor überleben konnten, ist sehr hilfreich, wenn man mit Wolken befreundet ist und Wolkenhütern ein wichtiges Versprechen gibt  ;D
Wobei den Eid schwor ja nicht Arild, sondern Feodras. Feodras war dann der "erste" Feodriner und auch der erste Steinkönig, oder?
Der Wolkenhüter macht Arild klar, dass nur er Steinkönig werden kann und gegen Grimhorn kämpfen muss...mit noch einem wesentlich größeren Herz-der-Berge-Stein. Aber wie Arild frage ich mich auch, wie er das denn schaffen soll...
Ich fand es ja irgendwie lustig, dass Niyol ihm sagt, die anderen könnten nicht verstehen, was er erlebt hat. Ich dachte da zuerst, dass sie ihm zwar zuhören, was er erzählt, aber ihn dann einfach keinen Glauben schenken. Daher fand ich es schon etwas amüsant, dass Arild es ihnen wirklich nicht sagen KANN  :D
Allerdings fand ich es dann nicht mehr schön, wie seine Gefährten über ihn gerdet hatten und sogar zweifelten, ob er ein guter Steinkönig wäre...

Und die Wolken  8) Das war vielleicht toll über die zu lesen und sie mir vorstellen zu können. Allein die Idee von Wolkenfamilien finde ich einfach himmlisch, ich glaube, ich werde mir das über die Wolken gleich nochmal durchlesen. Das war sooo schöön!

Lärka tut mir Leid...aber ich bin froh, dass sie noch nicht ganz aufgegeben hat. Vorallem als Moryn plötzlich auftauchte, hat ihr das nochmal Mut gemacht. Und dann bekam sie endlich ihre Kette und den Zettel. In einem Wahrtraum versucht sie Bolverk zu helfen, und tja, seine Geschichte, die er uns erzählte, war wahr...das Mädchen war seine eigene Tochter! Man ist das traurig...aber wenigstens schafft es Lärka ihn wieder zu Verstand zu bringen. Bei Melva war es deutlich anders, denn die stand, nachdem Lärka ihr helfen wollte, in Flammen  :o
Und bitter wer liest nun den Brief vor?

Oh man, jetzt wird es ernst...die beiden Entseelten sind aufgestanden...hoffentlich geht das gut aus...

 :winken:
“Du warst mein Schwert und mein Schild, als ich mich nicht zu schützen vermochte. Männer wie du sind selten, Ollowain. Danke, dass du an meiner Seite stehst. Du bist das Licht in meinen dunkelsten Stunden.”
Bernhard Hennen - Elfenlicht

http://www.mein-buecherreich.de

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
Hallo zusammen,

in diesem Kapitel gibt es einige Antworten auf Fragen, die mir schon lange unter den Nägeln brennen.

Aber zunächst einmal möchte ich feststellen, dass wir ab sofort zwei Handlungsstränge haben, den Lärka-Strang und den Arild-Strang. Ich hoffe ja, nicht für lange.  ;)

Sehr interessant fand ich Arilds Gedankengänge hinsichtlich seiner Königswürde. Da ist er wieder, unser Antiheld. Er will also nicht den Weg des Krieges und der Gewalt gehen, um selbst König zu werden, sondern lieber den Menschen auf seine direkte Art und Weise helfen, als Kräuterkundiger. Diese Bescheidenheit ehrt ihn, wobei ich denke, dass auch noch eine gute Portion Angst vor der Verantwortung dazu kommt. Aber wie wir bald darauf erfahren, kommt er aus dieser Steinkönig-Nummer nicht mehr heraus.  ;D

Die Passage, in der die Begegnung Arilds mit dem Wolkenfürsten stattfindet, fand ich besonders gelungen! Zum einen die eindrucksvolle Gestalt von Niyol und besonders schön: die Beschreibung der Wolkenfamilien, das ist wirklich ein sehr schöne Stelle. Arild bzw. Ethandras hat also bei seiner Rettung aus dem Moor durch die Rahas (?) den Eid erneuert, den Feodras einst den Wolkenhütern geschworen hat. Und nun steht er in der Pflicht, nicht nur Steinkönig zu werden, sondern auch den Kampf gegen den jähzornigen Berg Grimhorn aufzunehmen, der bereits dabei ist, einen der Wolkenhüter in die Darre (welch gruseliges Wort! ) zu schicken. Das empfand ich als eine sehr schöne Entwicklung, dass Ethandras nach und nach aufgeht, wie groß seine Aufgabe eigentlich ist und er sie trotzdem annimmt, obwohl er doch eingangs so verzagt war.

Übrigens, was seine Überlegungen betreffend Lärka angeht, da möchte ich mal ganz entschieden Einspruch erheben! Wer sagt denn, dass es unbedingt eine Feodrinerin sein muss, die mit ihm gemeinsam weitere kleine Steinkönige in die Welt setzt? Ist nicht auch in Lärka die Macht des Herz-der-Berge-Steins aktiv? Oder wie soll man ihre Wahrträume mittels der Steinkette sonst interpretieren? Ich finde, sie wäre die ideale Gefährtin eines Steinkönigs und hätte von allen Menschen vermutlich am meisten Ahnung davon, welche Bürde er tragen muss und wie die Kraft in ihm wirkt. So eine Andeutung einer Seelenverwandschaft hat es auch irgendwo im Text schon gegeben, meine ich mich zu erinnern. Also, ein gemeinsamer Weg der beiden liegt zwar noch im Verborgenen, aber ich halte ihn in jedem Fall für möglich. Ende des Plädoyers.  ;D

Naja, eigentlich hat Lärka momentan auch ganz andere Probleme. Dieser Scheiterhaufen bereitet mir als Leserin schon Schweißausbrüche, wie muss das erst für die arme Lärka sein? Klasse, dass sie zumindest ihre Steinkette wieder bei sich hat und auf ihre Art und Weise im Traum nach einer Lösung suchen kann. Die "Erweckung" des Doberan fand ich sehr erfreulich, obwohl sich die Geschichte mit seiner verlorenen Tochter als seine eigene herausstellt. Aber jedenfalls sind auch seine Kenntnisse als Baumeister wieder da, das könnte für die Flucht aus dem Turm ein entscheidender Faktor sein.

Haarsträubend dagegen empfand ich, was mit Melva passiert; sie findet durch Lärkas Hilfe aus ihrer Zeitschleife heraus (übrigens, ein sehr gelungenes Bild dafür, dieses Murmeltier, das immer seinen eigenen Schwanz fangen will) und wird sich darüber bewusst, was mit Audhild passiert ist. Außerdem fehlen ihr plötzlich mal 20 Jahre ihres Lebens, da kann man schon mal die Nerven verlieren. Aber warum brennt plötzlich ihr Gewand?  :o

Wahnsinn, wie spannend sich das alles liest.  :)

Viele liebe Grüße  :winken:
Miramis 

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
Freut Euch - hier wirds richtig wolkig!! :lesen:
Aber wirklich!  :)

Mich würden ja auch Details um die Geschichte von Feodras interessieren - da gibt es sicher noch ein paar Dinge, die wichtig sind. Vielleicht sogar den Anstoß für Grimhorns lang währende Wut. Ich dachte erst, dass es die Weitergabe der Macht der Steine an einen Menschen wäre. Aber bereits davor muss Grimhorn ja schon etwas getan haben, was die Wolkenhüter so beunruhigt hat, dass sie diesen Schritt getan haben. Vielleicht der Beginn seiner Veränderung aufgrund des Kometeneinschlags?
Ein interessanter Gedanke, und ja, ich würde auch gerne mehr über die Vorgeschichte erfahren.

Jetzt wird es nämlich eng, die beiden Entseelten haben sich von ihrem Lager erhoben. Nun kann es nicht mehr lange dauern, bis Reidar zur Tat schreiten wird... Hoffen wir auf günstigen Wind für Orlyg!
Oh je, die beiden habe ich ganz verdrängt. Da sind auch noch jede Menge Fragen offen, was genau dieses Entweichen der Seelen bewirkt hat. Ich hoffe, Lärka löst für uns das Rätsel.

Wobei den Eid schwor ja nicht Arild, sondern Feodras. Feodras war dann der "erste" Feodriner und auch der erste Steinkönig, oder?
Ich hab das auch so verstanden, und Ethandras als Feodras Erbe erneuert den Eid. Für die Wolkenhüter in ihrer verlangsamten Zeit ist das aber ein und derselbe.

Der Wolkenhüter macht Arild klar, dass nur er Steinkönig werden kann und gegen Grimhorn kämpfen muss...mit noch einem wesentlich größeren Herz-der-Berge-Stein. Aber wie Arild frage ich mich auch, wie er das denn schaffen soll...
Vor allem muss er erst einmal an den Stein herankommen. Der ist ja direkt in Hakons unmittelbarem Machtbereich verborgen. Ich denke, er muss erst einmal Hakon beseitigen und auf dem Thron sitzen, um überhaupt an den Herz-der-Berge-Stein wieder heranzukommen. Und dann? Ich vermute mal, die Benutzung des Steines findet auf einer geistigen Ebene statt - denn um ihn zu Grimhorn zu tragen und gegen ihn zu schleudern, kommt er mir ein wenig groß vor.  ;D

Ich fand es ja irgendwie lustig, dass Niyol ihm sagt, die anderen könnten nicht verstehen, was er erlebt hat. Ich dachte da zuerst, dass sie ihm zwar zuhören, was er erzählt, aber ihn dann einfach keinen Glauben schenken. Daher fand ich es schon etwas amüsant, dass Arild es ihnen wirklich nicht sagen KANN  :D
Da musste ich auch schmunzeln, so tragisch wie es für Arild ist, sich nicht ausdrücken zu können. Wetten, dass Lärka ihn verstehen würde?  ;)

Und bitter wer liest nun den Brief vor?
Oh ja, der Brief... aber immerhin haben wir nun den Beweis, dass Melva lesen kann. Eine tolle Szene übrigens, als Lärka zum ersten Mal ein Buch erblickt und ihr die Tragweite des schriftlich aufgezeichneten Wissens von Maggai bewusst wird. Das wäre doch eine Basis für ihre Grüne-Weiber-Schule.

Viele liebe Grüße  :winken:
Miramis

Offline Mascha

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1365
  • Als Gott die Zeit machte, machte er genug davon.
Es wurde wirklich sehr wolkig und das ganze hatte eine unheimliche Leichtigkeit. Seitdem versuche ich auch immer die Wolken zu beobachten, aber im Moment ist der Himmel einfach nur trüb und grau  :( Aber Arild versteht jetzt warum es tatsächlich seine Bestimmung ist Steinkönig zu sein und wird diese große Bürde und Verantwortung auch übernehmen. Ob er dadurch wirlich ganz auf Lärka verzichten muß, wird sich wohl zeigen. Laut alten Überlieferungen darf er zwar nur eine Feodrinerin heiraten, aber wer weiß, vielleicht findet sich hier doch eine andere Lösung.
Lärka sitzt dagegen immer noch im Turm und sieht der Zukunft mit Bangen entgegen. Mit dem Scheiterhaufen vor dem Turm sieht diese nun auch nicht wirklich vielversprechend aus. Toll wie sie mit Hilfe der Kette, Bolverks Geist wieder "wecken" konnte. Das war eine sehr schöne Szene und ich konnte mir das richtig gut vorstellen. Schade, dass es bei Melva nicht ganz so geglückt ist. Aber vielleicht wird das ja auch noch. Irgendwer muß Lärka schließlich den Brief vorlesen und ich bin fest davon überzeugt, dass das Melva sein wird.
Gruß Jutta

Offline Kristin

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 49
Hallo liebe Wolkengucker,
ist ansteckend, nicht wahr (OK, im Moment vielleicht nicht bei dem diesigen Wetter, aber wartet auf ein paar schöne Cumulus Wolken ...)
Kiran, Rahas, Pathin, Udar, Snehin, Aatisch - die Namen klingen für mich irgendwie indisch (bei Kiran bin ich mir zumindest recht sicher). Wie kamen die Wolken denn zu ihren Namen?
Volltreffer Seychella! Ich habe die Namen nach der übertragenen Bedeutung ausgewählt:
Snehin    Freund, die Cumulus Wolken
Kiran      Lichtstrahl, die hohen Cirrus Wolken
Rahas     Geheimnis, der Nebel
Aatish    Ungestüm/Explosiv/Dynamisch, die Cumolonimbus Gewitterwolken
Udar       Großzügig, die Nimbostratus, die den Landregen schicken
Pathin     Reisender/Wanderer, die langweiligen Stratus
Mehr Wolkenkunde gibt es auf meiner Webseite (die ihr gerne nach der Lektüre anschauen dürft  ;))

Tja das mit Feodras ist nicht so leicht zu durchschauen. Ihn haben die Wolkenhüter als erstes auserkoren und die Feodriner haben sich nach ihm benannt. Für die Wolkenhüter ist der, den sie sehen, einfach Feodras (und sie konnten niemand seit Feodras sehen - sie haben aber auch einen anderen Zeitbegriff). Wann Grimhorn böse wurde, wird hier nicht erzählt. Aber der Kometeneinschlag hat ihm mehr Macht als den anderen Bergen gegeben und das hat er ausgenutzt.
Wolkige Grüße
Kristin
« Letzte Änderung: 02. März 2009, 16:35:57 von Kristin »

Offline Kathchen

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 295
    • Mein Bücherreich
Hallo liebe Wolkengucker,
ist ansteckend, nicht wahr (OK, im Moment vielleicht nicht bei dem diesigen Wetter, aber wartet auf ein paar schöne Cumulus Wolken ...)

Mit den Wolken machst du mir richtig Lust auf den Sommer. Auf einer schönen grünen Wiese liegen und in den Himmel schauen, die Wolken beobachten...

 :winken:
“Du warst mein Schwert und mein Schild, als ich mich nicht zu schützen vermochte. Männer wie du sind selten, Ollowain. Danke, dass du an meiner Seite stehst. Du bist das Licht in meinen dunkelsten Stunden.”
Bernhard Hennen - Elfenlicht

http://www.mein-buecherreich.de

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
Hallo liebe Wolkengucker,
ist ansteckend, nicht wahr (OK, im Moment vielleicht nicht bei dem diesigen Wetter, aber wartet auf ein paar schöne Cumulus Wolken ...)

Mit den Wolken machst du mir richtig Lust auf den Sommer. Auf einer schönen grünen Wiese liegen und in den Himmel schauen, die Wolken beobachten...
Ich guck auch sehr gerne am Abend nach den Wolken, wenn sie so schön rosa eingefärbt sind. Die gabs bei uns am Samstag.  :)

Offline Tammy1982

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4185
Hallo Ihr Lieben,

in diesem Kapitel dürfen wir auch richtig Arild's Gedanken mit erleben. Das hat mich sehr gefreut. Jetzt wird auch klar, dass er sich natürlich auch sehr zu Lärka hingezogen fühlt und es ihm leid tut, dass sie ihm Streit auseinander gegangen sind, aber er wollte ja nur ihr Bestes!  ;D Tija, hätte er ihr das mal besser auch so gesagt!  ;)
Tief bewegend zu lesen finde ich Arilds Gedanken darüber, dass er gar kein Steinkönig sein möchte und auch nicht Hakon den Thron streitig machen könnte. Ich kann ihn da schon verstehen: Das Blutvergießen beginnt ja jetzt schon!  ::)
Aber Arild trifft einen Wolkenhüter und wir erfahren, wie Arild / Ethandras aus dem Moor gerettet wurde. Die Szene, als Arild mit dem Wolkenhüter redet, habe ich auch irgendwie in Zeitlupe erlebt. Super gemacht, Kristin!  8)
Sehr interessant, wie die Wolken mit den Bergen zusammenhängen. Jetzt weiß ich auch, was es heißt die Wolken in die Darre zu schicken und das hört sich gar nicht gut an!  :o
Grimhorn ist ja ein richtig übler Genosse! Ich vermute ja fast, dass Grimhorn da gut Einfluss auf Hakon genommen hat und dieser vielleicht gar nicht so böse geworden wäre ohne die Einflüsterungen des Berges?  :-\
Aber Arild erkennt, dass es nicht nur um den Steinkönig geht, sondern um die Zukunft der Welt und der Wolken! Ach je! Das ist ein richtig schweres Erbe, dass Arild da antreten muss! Und noch schlimmer, dass er von seiner Begegnung mit dem Wolkenfürsten wirklich niemandem erzählen kann! Wie krass!  :o Ich hänge ja die leise Hoffnung, dass Lärka ihn vielleicht verstehen kann? Vielleicht wenn sie ihre Kette umlegt?
Ich stimme dir Miramis in deinem Plädoyer  ;D übrigens voll und ganz zu: Ich denke auch, dass Lärka und Arild sehr gut zusammen passen und gerade Lärka mit ihren besonderen Fähigkeiten Arild erst richtig verstehen kann!  8)

Aber für Lärka sieht es ja im Moment nicht so gut aus. Sie hat es zwar geschafft, dass Bolverk wieder vernünftig denken kann, aber die Zeit spielt gegen sie. Und die beiden Seelenlosen haben sich auf den Weg gemacht. Also wenn der Than jetzt nicht angeflogen kommt oder Bolverk ganz schnell graben kann, sehe ich da wirklich schwarz...  :o
Melva ist nicht so die große Hilfe! Kann es eigentlich sein, dass sie daran Schuld ist, dass Audhild verschleppt wurde damals? Habe das irgendwie so verstanden?  :-\ Oder irre ich mich? Bin mir da nicht so ganz sicher! Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Melva von dem Traum gequält wird, weil sie entweder wirklich daran schuld ist oder sich schuldig fühlt???  :-\
Natürlich sehr gemein, dass sie lesen kann, aber leider so verwirrt ist, dass wir wohl von ihr den Inhalt des Briefes auch nicht erfahren werden. Bzw. jetzt brennt sie ja auch noch...  :o

Na, jetzt bin ich ja schon sehr gespannt, wie Lärka aus ihrer misslichen Lage wieder frei kommt...

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Tammy1982

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4185
Hallo Ihr Lieben,

Hallo liebe Wolkengucker,
ist ansteckend, nicht wahr (OK, im Moment vielleicht nicht bei dem diesigen Wetter, aber wartet auf ein paar schöne Cumulus Wolken ...)

Mit den Wolken machst du mir richtig Lust auf den Sommer. Auf einer schönen grünen Wiese liegen und in den Himmel schauen, die Wolken beobachten...
Ich guck auch sehr gerne am Abend nach den Wolken, wenn sie so schön rosa eingefärbt sind. Die gabs bei uns am Samstag.  :)
Oh ja, die Wolken mag ich auch sehr gerne!  :herz:

Aber zunächst einmal möchte ich feststellen, dass wir ab sofort zwei Handlungsstränge haben, den Lärka-Strang und den Arild-Strang. Ich hoffe ja, nicht für lange.  ;)
Ja, das schon, aber dafür erfahren wir mehr über Arilds Gedanken, was ich sehr schön finde!  ;)

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
in diesem Kapitel dürfen wir auch richtig Arild's Gedanken mit erleben. Das hat mich sehr gefreut.
Genau, seine Perspektive hat bis jetzt noch gefehlt und wir konnten nur erahnen, was er für Lärka empfindet. Aber jetzt wissen wir es genau.  ;)

Grimhorn ist ja ein richtig übler Genosse! Ich vermute ja fast, dass Grimhorn da gut Einfluss auf Hakon genommen hat und dieser vielleicht gar nicht so böse geworden wäre ohne die Einflüsterungen des Berges?  :-\
Darauf bin ich ja noch gar nicht gekommen, aber du hast recht, da könnte durchaus etwas dran sein. Solange ein König über das Land herrscht, der nicht gleichzeitig Steinkönig ist, besteht wohl kaum die Gefahr, dass der große Herz-der-Berge-Stein zum Einsatz kommt. Daher ist Hakon für Grimhorn ein willkommener Herrscher.

 :winken:

Offline Mascha

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1365
  • Als Gott die Zeit machte, machte er genug davon.
Ich denke auch, dass Arild hier unheimlich gewonnen hat, dadurch , dass er uns an seinen Gedanken teilnehmen läßt. Schade nur, dass Lärka das nicht lesen kann  ;)
Gruß Jutta

 

Weblinks

Literaturschock Facebook Twitter

Internes

Mediadaten & Presse Impressum & Kontakt Datenschutzerklärung