Autor Thema: 03 - Die Hüter der Wolken - Kapitel 3 (Seite 131 - Seite 168)  (Gelesen 2769 mal)

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
Hier könnt Ihr zu Kapitel 3 schreiben (Seite 131 bis Seite 168)

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
« Letzte Änderung: 15. Februar 2009, 00:06:40 von Miramis »

Offline Seychella

  • Elfenfreundin
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3162
    • Fantastische Bücherwelt
Der Berg hat mittlerweile erkannt, dass man Menschen am besten mit Menschen bekämpft. Eines Tages tauchte dann jemand auf, deren Gier nach dem Himmelsstein unermesslich war - und dieser wurde ein Diener des Berges. Und versprach ihm, die Macht des Steinköniggeschlechts zu brechen. Das kann doch eigentlich nur Hakon sein...

Und Bolverk kann doch nur dieser Baumeister sein, später verplappert er sich ja auch fast. Und muss von Arild gebremst werden. :) Überhaupt erscheint mir Arild in manchen Momenten wie der "Anführer" des Dreier-Gespanns, obwohl doch Valgrim älter ist und auch weiser wirkt. Was wiederum dafür spricht, dass Arild Ethandras ist.

Orlygs Reaktion nach Koris Tod hatte mich verärgert, aber nun sieht es ja so aus, als ob er Lärka zwar skeptisch beobachtet, aber doch auf seine Weise schützen will. Also vor den Gerüchten bewahren, wegschicken und dann verheiraten. Die Leute halten sie also auch für eine Hexe, weil der Düsterschlund sie nicht getötet hat, sondern selber gestorben ist. Sie hätten sie wohl lieber tot gesehen, nun soll sie Dämonen beschwören und an Koris Tod Schuld sein. So einfach ist das... Und jedes künftige Unglück hat sie wohl auch noch über ihre Leute gebracht.

Da war ich wirklich froh, wie umsichtig sie bei der Rettung von Arild vorgegangen ist. Jörn musste herhalten, auch wenn ihm der unverdiente Ruhm sichtlich unangenehm ist. Diese andere Ebene bei ihrer Suche hatte für mich wieder eine besondere Atmosphäre. Und Lärka lernt schnell, damit umzugehen und nach einer Person zu suchen. Wieder war dabei die Kette bei ihr, wenn auch im Saum eingenäht.

Der Berg hat Dank Arilds Erzählung zu den Düsterschlünden nun auch einen Namen. Grimberg. Wie passend - der grimmige Berg.
Ob Arild wirklich einen Herz-der-Berge-Stein gefunden hat? Und was ist mit den Wolken los, warum ziehen sie bei windstillem Wetter eilig nach Norden? Haben diese Dinge vielleicht etwas miteinander zu tun? Konnte Grimberg womöglich die Macht des gefundenen Herz-der-Berge-Steins fühlen, und die Wolken wollen ihn nun besänftigen oder ablenken, da sie ja irgendwie mit Arild verbunden sind?
Verzauberte Grüße,
Seychella

http://www.fantastische-buecherwelt.de

Offline Mascha

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1365
  • Als Gott die Zeit machte, machte er genug davon.
Lärka geht mit Jörn, Valgrim, Arild und dem Quaksalber Bolverk auf die Reise. Hier fällt mir wieder auf dass Lärka fast jedem Menschen einen besonderen Spitznamen gibt. Bolverk nennt sie Pelzbuckel, so wie sie Valgrim ja schon Eichenfass und Arild Wolkenkopf nennt. Nach ihrem Wachtraum hat sie jetzt Angst vor weiteren Träumen und versucht so wenig wie möglich zu schlafen. Sie fürchtet wohl ebenso wie ihre Mutter von diesen Träumen nicht mehr zurückkommen zu können. Jörn hält Abstand zu ihr, er fürchtet sie könnte tatsächlich eine Hexe und mit Dämonen im Bunde zu sein. Außerdem erzählt er ihr, dass ihr Vater sie weggeschickt hat, da sich Besuch des Königs auf ihrem Hof angekündigt hat.
Bolverk erzählt ihr Geschichten und eine Geschichte macht ihr wieder Angst.
Arild wird von einer Sturmflut weggespült und jetzt lässt sie sich wieder auf einen Wachtraum ein, um ihn zu finden und ihm zu helfen. Es funktioniert. Sie findet ihn und lässt ihn durch Jörn finden.
Gruß Jutta

Offline Mascha

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1365
  • Als Gott die Zeit machte, machte er genug davon.
Der Berg hat mittlerweile erkannt, dass man Menschen am besten mit Menschen bekämpft. Eines Tages tauchte dann jemand auf, deren Gier nach dem Himmelsstein unermesslich war - und dieser wurde ein Diener des Berges. Und versprach ihm, die Macht des Steinköniggeschlechts zu brechen. Das kann doch eigentlich nur Hakon sein...

Klar, das kann nur Hakon sein. Er wollte und hat sich die Macht ja mit Gewalt genommen.

Zitat von: Seychella
Und Bolverk kann doch nur dieser Baumeister sein, später verplappert er sich ja auch fast. Und muss von Arild gebremst werden. :) Überhaupt erscheint mir Arild in manchen Momenten wie der "Anführer" des Dreier-Gespanns, obwohl doch Valgrim älter ist und auch weiser wirkt. Was wiederum dafür spricht, dass Arild Ethandras ist.


Ich glaube auch, dass Bolverk nicht nur ein einfacher Quaksalber ist, sonst würden ihn Arild und Valgrim nicht unter ihre Fittiche nehmen. Den Eindruck  das Arild der Anführer ist habe ich zwar nicht, aber dafür den dass er von Valgrim genau beobachtet wird. Ich glaube Valgrim wartet oder erwartet irgendetwas von Arild. Vielleicht auf den Beweis dass er der neue Steinkönig ist, das spricht dann natürlich wirklich dafür, dass Arild Ethandras ist und Valgim Felor.


Orlygs Reaktion nach Koris Tod hatte mich verärgert, aber nun sieht es ja so aus, als ob er Lärka zwar skeptisch beobachtet, aber doch auf seine Weise schützen will. Also vor den Gerüchten bewahren, wegschicken und dann verheiraten. Die Leute halten sie also auch für eine Hexe, weil der Düsterschlund sie nicht getötet hat, sondern selber gestorben ist. Sie hätten sie wohl lieber tot gesehen, nun soll sie Dämonen beschwören und an Koris Tod Schuld sein. So einfach ist das... Und jedes künftige Unglück hat sie wohl auch noch über ihre Leute gebracht.

Orlyg reagiert eigentlich sehr vorhersehbar. Er möchte auf keinen Fall, dass seine Tochter eine Heilkundige wird und erst recht nicht, dass sie für eine Hexe gehalten wird. Verärgert hat mich Jörn hier etwas, dass er so leicht an Lärka zweifelt hatte ich von ihm nicht vermutet.


Da war ich wirklich froh, wie umsichtig sie bei der Rettung von Arild vorgegangen ist. Jörn musste herhalten, auch wenn ihm der unverdiente Ruhm sichtlich unangenehm ist. Diese andere Ebene bei ihrer Suche hatte für mich wieder eine besondere Atmosphäre. Und Lärka lernt schnell, damit umzugehen und nach einer Person zu suchen. Wieder war dabei die Kette bei ihr, wenn auch im Saum eingenäht.

Jetzt glaube ich auch, dass die Kette Lärka ihre Wachträume beschert. Gut, dass Lärka diese Gabe diesmal so bewußt einsetzten konnte und Adril dadurch das Leben retten konnte. Bin nur gespannt wie sie es Jörn erklären wird, ohne dass er sie wieder für eine Hexe hält.
Gruß Jutta

Offline Tammy1982

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4185
Hallo Ihr Lieben,

Der Berg hat mittlerweile erkannt, dass man Menschen am besten mit Menschen bekämpft. Eines Tages tauchte dann jemand auf, deren Gier nach dem Himmelsstein unermesslich war - und dieser wurde ein Diener des Berges. Und versprach ihm, die Macht des Steinköniggeschlechts zu brechen. Das kann doch eigentlich nur Hakon sein...

Klar, das kann nur Hakon sein. Er wollte und hat sich die Macht ja mit Gewalt genommen.
Ja, das habe ich auch gleich vermutet. Es weist einfach zu sehr auf Hakon.

Orlygs Reaktion nach Koris Tod hatte mich verärgert, aber nun sieht es ja so aus, als ob er Lärka zwar skeptisch beobachtet, aber doch auf seine Weise schützen will. Also vor den Gerüchten bewahren, wegschicken und dann verheiraten. Die Leute halten sie also auch für eine Hexe, weil der Düsterschlund sie nicht getötet hat, sondern selber gestorben ist. Sie hätten sie wohl lieber tot gesehen, nun soll sie Dämonen beschwören und an Koris Tod Schuld sein. So einfach ist das... Und jedes künftige Unglück hat sie wohl auch noch über ihre Leute gebracht.
Orlyg reagiert eigentlich sehr vorhersehbar. Er möchte auf keinen Fall, dass seine Tochter eine Heilkundige wird und erst recht nicht, dass sie für eine Hexe gehalten wird. Verärgert hat mich Jörn hier etwas, dass er so leicht an Lärka zweifelt hatte ich von ihm nicht vermutet.
Dass Orlyg seine Tochter schützen möchte, verstehe ich schon. Schlimm finde ich nur, dass er sie so komplett im Ungewissen lässt und sie einfach wegsperrt bzw. wegschickt und ihr nicht sagt, warum. Ich kann verstehen, was ihn dazu bewegt, aber sinnvoll ist es nicht.  :(

Bei Bolverk habe ich auch gleich vermutet, dass er wohl der Baumeister ist. Als es um die Stadt Jaspis geht, kommt er ja so ins Schwärmen, dass er sich um ein Haar wirklich verraten hätte!  ;D
Ich finde den ja richtig niedlich. Der Spitzname von Lärka ist natürlich nicht so wirklich freundlich, aber ich finde es sehr lustig, wie sie alle Leute rings um sich mit Spitznamen belegt! Das ist wirklich eine sehr nette Eigenschaft.

Schade ist, dass niemand Lärka mal richtig über ihre Fähigkeiten aufklären konnte und sie nach ihrem ersten Wahrheitstraum total geschockt ist und Angst hat vor dem Einschlafen!  :o Man merkt, dass sie insgesamt auch sehr verunsichert ist und auch schon Angst hat, sie könnte eine "Hexe" sein. Wenn man lange genug mit solchen Vorurteilen konfrontiert wird, glaubt es man bald selber!
Umso mehr freut es mich, dass sie mit ihrem 2. Wahrheitstraum Arild das Leben retten kann, auch wenn sie sich nicht traut offiziell zu sagen, wie sie ihn gefunden hat.

Ich denke auch, dass ihre Träume mit der Kette zusammenhängen. Hoffentlich merkt Lärka auch bald den Zusammenhang.  ;)

Interessant fand ich hier, als Bolverk Lärka die erste Geschichte erzählt von dem Mädchen, dass am Tage ihrer Hochzeit mit einem anderen ihrem eigentlichen Geliebten seinen letzten Wunsch erfüllen möchte und dabei ums Leben kommt. Bolverk verurteilt das Mädchen, dass es kopflos und überstürtzt gehandelt hätte, während sich Lärka vehement für das Mädchen einsetzt.  ;D

Und was ist mit den Wolken los, warum ziehen sie bei windstillem Wetter eilig nach Norden? Haben diese Dinge vielleicht etwas miteinander zu tun? Konnte Grimberg womöglich die Macht des gefundenen Herz-der-Berge-Steins fühlen, und die Wolken wollen ihn nun besänftigen oder ablenken, da sie ja irgendwie mit Arild verbunden sind?
Ja, das mit den Wolken hat bei mir auch ein großes Fragezeichen ausgelöst. V. a. da sogar Arild selber anscheinend sehr überrascht deswegen ist... Bin ja gespannt, was das für einen Hintergrund hat...

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
Unversehens sind wir mit den Protagonisten auf Wanderschaft - ich mag das ja immer recht gerne, wenn in Büchern gereist wird.  ;D Noch dazu mit Pferd und Eselkarren. Hier ist mir aufgefallen, dass Kristin sehr genau auch auf die Details eingeht, zum Beispiel aus was eine Suppe gekocht wird, oder dass ein Pferd erstmal angebunden wird, bevor man das Zaumzeug herunternimmt. Ich weiß solche Kleinigkeiten sehr zu schätzen und fühle mich umso wohler mit der Geschichte.

Etwas rätselhafter fand ich schon den Grund für die Reise und auch die Zusammensetzung der Reisegruppe. Aber durch Jörn erfahren wir glücklicherweise die Beweggründe, die zu Lärkas Reise geführt haben. Tja, da war wohl der Besuch der Königlichen so wichtig, dass man den Unsicherheitsfaktor Lärka lieber aus dem Weg haben wollte. Nett, wie sie sich selbst einzureden versucht, dass ihr Vater nur vermeiden wollte, dass sie einen schmucken Edelmann vom königlichen Gefolge kennenlernt. Das gefällt mir an Lärka, sie ist eine ganz liebe und überhaupt nicht "hexig".  ;)

Ob das wohl geschickt von ihr war, Jörn über ihre Erkenntnisse im Zusammenhang mit Koris Tod zu berichten? Ich hoffe, dieser Schuss geht nicht eines Tages nach hinten los und sie muss sich für ihre Erlebnisse rechtfertigen. Die anderen Reiseteilnehmer sehen es ja sehr gelassen - naja, die haben auch alle ihre magischen Geheimnisse.... ;D

Toll fand ich die Rettung von Arild, da hat Lärka zum ersten Mal ihren Wahrtraum benutzt und daraus einen Vorteil gezogen. Gut so! Jetzt müsste aber auch ihr klar sein, dass die Kette ihrer Mutter damit zu tun hat. Oder? Auf den Gedankenaustausch der anderen kann sie sich zwar noch keinen Reim machen, aber wir dafür umso mehr! Es gibt also noch eine kleine, versprengte Gruppe von Feodrinern, die wieder einem Steinkönig zur Macht verhelfen wollen. Das ist umso nötiger, da sich offenbar der Berg (Grimberg?) mit Hakon verbündet hat. Wer weiß, was Hakon mit Hilfe einer so großen Macht noch alles anstellt. Bestimmt will er die Weltherrschaft, das Standardziel verschiedenster Machtbesessener aus allen möglichen Epochen.  ::)

Ach, und: den Baumeister habe ich auch gleich erkannt.  :) Schön zu wissen, dass er noch lebt.

Die Wolken am Ende haben mir auch Rätsel aufgegeben, aber ich freue mich schon darauf, ihr Geheimnis im Laufe der Lektüre zu erfahren.

Viele liebe Grüße  :winken:
Miramis

« Letzte Änderung: 19. Februar 2009, 21:46:37 von Miramis »

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
Überhaupt erscheint mir Arild in manchen Momenten wie der "Anführer" des Dreier-Gespanns, obwohl doch Valgrim älter ist und auch weiser wirkt. Was wiederum dafür spricht, dass Arild Ethandras ist.
Ich sehe das auch so; Arild hat eine gewisse Ausstrahlung, die ihn zum Anführer macht. Aber er weiß das auch gut zu verstecken. ;)

Schade ist, dass niemand Lärka mal richtig über ihre Fähigkeiten aufklären konnte und sie nach ihrem ersten Wahrheitstraum total geschockt ist und Angst hat vor dem Einschlafen!  :o Man merkt, dass sie insgesamt auch sehr verunsichert ist und auch schon Angst hat, sie könnte eine "Hexe" sein. Wenn man lange genug mit solchen Vorurteilen konfrontiert wird, glaubt es man bald selber!
Lärka kommt mir so entwurzelt vor; sie nimmt vieles wahr, kann aber das meiste nicht richtig deuten. Umso trauriger, dass sie niemanden mehr hat, der sie an die Hand nehmen kann. So muss sie sich ihr Wissen selbst durch alle möglichen und unmöglichen Erfahrungen aneignen. Das wird bestimmt noch sehr schwer für sie.

Interessant fand ich hier, als Bolverk Lärka die erste Geschichte erzählt von dem Mädchen, dass am Tage ihrer Hochzeit mit einem anderen ihrem eigentlichen Geliebten seinen letzten Wunsch erfüllen möchte und dabei ums Leben kommt. Bolverk verurteilt das Mädchen, dass es kopflos und überstürtzt gehandelt hätte, während sich Lärka vehement für das Mädchen einsetzt.  ;D
Eine wunderbare Geschichte! Und ich kann auch beide Standpunkte verstehen und bin froh, dass ich nicht in der Haut des Mädchens stecke und zwischen Vernunft und Leidenschaft entscheiden muss. Argh, ich fürchte, bei mir würde es auf die Vernunft hinauslaufen...

Und was ist mit den Wolken los, warum ziehen sie bei windstillem Wetter eilig nach Norden? Haben diese Dinge vielleicht etwas miteinander zu tun? Konnte Grimberg womöglich die Macht des gefundenen Herz-der-Berge-Steins fühlen, und die Wolken wollen ihn nun besänftigen oder ablenken, da sie ja irgendwie mit Arild verbunden sind?
Tolle Theorie! Was es mit diesem Herz-der-Berge-Stein auf sich hat, würde mich auch mal interessieren. Der muss ja unheimlich wichtig sein, wenn Arild sich so davon ablenken lässt, dass er nachher fast ertrinkt.

 :winken:

sternchen28

  • Gast
Oh Gott, ich hinke total dem Lesen hinterher, aber ich kann und will nicht glauben, dass es an dem Buch liegt  :'(

Lärka auf Reisen - eigentlich dass was sie wollte, aber dennoch etwas, was sie traurig stimmt. Denn der Grund der Reise ist doch der, das ihr Vater sie wegschickt und wohl verheiraten will. Das er das aus Liebe zu ihr macht, um sie zu schützen, erfährt sie zwar, aber sie wird es mit Sicherheit erst später zu schätzen wissen.

Jörn gefällt  mir immer mehr - sein Zwiespalt, in Bezug auf die "Gabe" seiner Base - ist sehr gut dargestellt und lässt ihn noch menschlicher erscheinen.

Die Geschichte des Baumeisters - ich glaube bei mir würde, spontan und unvernüftig wie ich manchmal sein kann, auch das Gefühl siegen und ich hätte ebenso gehandelt. Die Geschichte passte sehr gut zu dem Buch, lockert das ganze auf und zeigt wieder einmal sehr deutlich, was für Lärka wirklich zählt.

Ich würde so weit gehen und sagen, die Wolken haben viel mit Arild zu tun, sie schützen ihn.

Offline Kathchen

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 295
    • Mein Bücherreich
Hallo ihr Lieben.

Ich war zuerst etwas verwundert, dass sie sich jetzt unterwegs befinden. Aber zum Glück wird schnell klar, warum sie unterwegs sind. Lärkas Vater erwartet hohen Besuch und musste daher seine Tochter "loswerden", da nun viele von ihr denken, sie wäre auch eine Hexe  >:(  Frechheit.
Kori ist gestorben wegen des Düsterschlundes...und nicht nur Lärka musste weg, sondern auch Jörn. Der Arme, verliert seinen Bruder und kann nicht einmal richtig um ihn trauern, schließlich musste er mit Lärka weg  :(
Daher wundert es mich nicht, dass er so abweisend ihr gegenüber ist...und als sie dann noch von dem Vogel anfängt, bzw. Lärka später wieder einen Wachtraum hat, wie sie Arild finden kann, ist es ja schon irgendwie klar, dass er von Lärkas Fähigkeiten alles andere als begeistert ist  :(
Trotzdem finde ich es schade, wie sich ihre Beziehung entwickelt und hoffe sehr, dass sie sich bald wieder besser verstehen.

Bolverks Geschichte fand ich sehr schön und vorallem traurig...hoffentlich passiert Lärka nie so etwas wie dem Mädchen  :o
Apropos Bolverk. Er scheint Jaspis ja zu lieben, so wie er davon schwärmt  ;D

Die Geschichte über den Düsterschlund fand ich ganz gruselig  :o So einem Wesen will ich besser nie begegnen!

Und dann Arild. Oh man, was habe ich für einen Schrecken bekommen, als er von den Fluten ergriffen wurde und niemand ihn finden konnte  :'( Ich hatte echt richtig angst um ihn...zum Glück konnte Lärka ihn in einem Wahrtraum finden und somit retten. Auch wenn Jörn den Ruhm abbekam  ;)

 :winken:
“Du warst mein Schwert und mein Schild, als ich mich nicht zu schützen vermochte. Männer wie du sind selten, Ollowain. Danke, dass du an meiner Seite stehst. Du bist das Licht in meinen dunkelsten Stunden.”
Bernhard Hennen - Elfenlicht

http://www.mein-buecherreich.de

Offline Kathchen

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 295
    • Mein Bücherreich
Der Berg hat mittlerweile erkannt, dass man Menschen am besten mit Menschen bekämpft. Eines Tages tauchte dann jemand auf, deren Gier nach dem Himmelsstein unermesslich war - und dieser wurde ein Diener des Berges. Und versprach ihm, die Macht des Steinköniggeschlechts zu brechen. Das kann doch eigentlich nur Hakon sein...

Ja, da musste ich auch sofort an Hakon denken. Liegt eigentlich ziemlich auf der Hand...

Ob Arild wirklich einen Herz-der-Berge-Stein gefunden hat? Und was ist mit den Wolken los, warum ziehen sie bei windstillem Wetter eilig nach Norden? Haben diese Dinge vielleicht etwas miteinander zu tun? Konnte Grimberg womöglich die Macht des gefundenen Herz-der-Berge-Steins fühlen, und die Wolken wollen ihn nun besänftigen oder ablenken, da sie ja irgendwie mit Arild verbunden sind?

Über die Wolken habe ich mich auch gewundert. Und freue mich schon zu lesen, was es damit auf sich hat  :)

Schade ist, dass niemand Lärka mal richtig über ihre Fähigkeiten aufklären konnte und sie nach ihrem ersten Wahrheitstraum total geschockt ist und Angst hat vor dem Einschlafen!  :o Man merkt, dass sie insgesamt auch sehr verunsichert ist und auch schon Angst hat, sie könnte eine "Hexe" sein. Wenn man lange genug mit solchen Vorurteilen konfrontiert wird, glaubt es man bald selber!
Umso mehr freut es mich, dass sie mit ihrem 2. Wahrheitstraum Arild das Leben retten kann, auch wenn sie sich nicht traut offiziell zu sagen, wie sie ihn gefunden hat.

Lärka tut mir richtig Leid. Sie ist so allein, selbst Jörn lässt sie im Moment eher "im Stich" wegen ihrer Fähigkeiten. Wäre ihre Mutter noch am Leben, wäre es wesentlich besser und einfacher für sie...sie könnte sie einfach über alles aufklären und vorallem sagen, dass es nicht schlimmes ist. Alle anderen denken ja sofort an Hexe, etc. Außer Valgrim und Arild. Aber die haben ja selbst ihre Geheimnisse  ;)

Hier ist mir aufgefallen, dass Kristin sehr genau auch auf die Details eingeht, zum Beispiel aus was eine Suppe gekocht wird, oder dass ein Pferd erstmal angebunden wird, bevor man das Zaumzeug herunternimmt. Ich weiß solche Kleinigkeiten sehr zu schätzen und fühle mich umso wohler mit der Geschichte.

Das gefällt mir auch richtig gut!

Oh Gott, ich hinke total dem Lesen hinterher, aber ich kann und will nicht glauben, dass es an dem Buch liegt  :'(

Ach, soweit hinkst du doch gar nicht. Ich habe selbst eher wenig Zeit zum Lesen im Moment und im nächsten Abschnitt hat z.B. bisher noch niemand geschrieben. Von daher denke ich, dass wir +/- etwa alle gleich auf sind. Außerdem ist die Schnelligkeit/Geschwindigkeit doch egal. Bei einem guten Buch lese ich auch gerne etwas langsamer um mehr von dem Buch zu haben  :)

 :winken:
“Du warst mein Schwert und mein Schild, als ich mich nicht zu schützen vermochte. Männer wie du sind selten, Ollowain. Danke, dass du an meiner Seite stehst. Du bist das Licht in meinen dunkelsten Stunden.”
Bernhard Hennen - Elfenlicht

http://www.mein-buecherreich.de

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
Jörn gefällt  mir immer mehr - sein Zwiespalt, in Bezug auf die "Gabe" seiner Base - ist sehr gut dargestellt und lässt ihn noch menschlicher erscheinen.
Irgendwie kommt er mir aber auch ein bisschen kleingeistig vor; er ist eben doch von seiner Mutter geprägt. Wobei es für mich immer noch einen Unterschied ausmacht, ob jemand Probleme mit ganz gewöhnlicher Heilkunst hat oder aber mit übersinnlichen Gaben nicht zurechtkommt.

Und dann Arild. Oh man, was habe ich für einen Schrecken bekommen, als er von den Fluten ergriffen wurde und niemand ihn finden konnte  :'( Ich hatte echt richtig angst um ihn...zum Glück konnte Lärka ihn in einem Wahrtraum finden und somit retten. Auch wenn Jörn den Ruhm abbekam  ;)
Es sei ihm gegönnt.. ;D

Offline Kristin

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 49
Hallo liebe Bücherexperten,
erlaubt mir, jedem Kapitel einen "Aufräumer" hintenanzustellen,  wenn ich sehe, dass alle durch sind. Wenn ich lese, wie euch die Figuren mittlerweile ans Herz wachsen, wird auch mir ganz warm ums Herz. Danke fürs Mitfiebern!

Hier ein kleines Schmankerl: Welche Assoziationen hattet ihr bei der kleinen Szene auf S. 144 oben? (Beginnt mit: "Am Abend erreichten sie eine Lichtung, die allem Anschein nach schon des Öfteren als Rastplatz gedient hatte" und ist nur wenige Sätze lang. Vielleicht wollt ihr sie nochmal kurz nachschlagen.)
Ich muß zugeben, ich hatte sie nach einem Urlaub geschrieben, als ich die Nase von verdreckten Autobahnparkplätzen voll hatte. Ich habe dann über Reisen im Mittelalter recherchiert und herausgefunden, daß die Leute dort auch ganz oft an einem Tag nur eine bestimmte Strecke zurücklegten und dann alle an demselben, günstigen Fleckchen z.B. auf einer Lichtung an einem Bach, übernachteten. Und ohne Müllabfuhr lag da bestimmt auch eine Menge Zeug herum. >:( Meistens entstanden später an diesen Orten von alleine Gasthäuser oder die Rast wurde von vorneherein auf einem Gehöft eingelegt, dass sich zur "Raststätte" entwickelte. So zogen sich entlang der Handelsstraßen im Abstand von ungefähr 20km (=1 Tagesreise für Ochsengespanne + Fußgänger) Gasthäuser entlang.

Hier ist mir aufgefallen, dass Kristin sehr genau auch auf die Details eingeht, zum Beispiel aus was eine Suppe gekocht wird, oder dass ein Pferd erstmal angebunden wird, bevor man das Zaumzeug herunternimmt. Ich weiß solche Kleinigkeiten sehr zu schätzen und fühle mich umso wohler mit der Geschichte.
Danke Miramis - tja, sowas interessiert mich eben noch mehr als die Frage, wer wann wo König war und mit wem er sich herumgeschlagen hat (also die wahre Historie). Wie weit kommt ein Pferd pro Tag, wenn es scharf geritten wird? Weit ein Ochsenkarren und ein Fußgänger? Was muss ein Pferd fressen und saufen? Dies und dergleichen mehr habe ich immer wieder mal nachgeschaut – weil ich es selbst einfach spannend finde.

Hier noch eine Spoiler-Warnung (ist mit Miramis abgesprochen): Die Geschichte um die Hüter der Wolken spannt sich über 2 Bücher. Wenn ihr euch nicht die Spannung verderben wollt, dürft ihr also bitte bei Amazon etc. nicht nach dem zweiten Teil surfen, denn in dem Klappentext sind ein paar Spoiler drin. Das mit dem zweiten Teil bedeutet aber auch, dass in "Die Hüter der Wolken" einige Fährten ausgelegt werden, die sich erst im zweiten Buch auflösen. Welche das sind, können wir gerne am Ende der Leserunde zusammentragen.

Ich hoffe, dass sonst alle Fragen zu Kap 3 beantwortet sind.
Herzlichst
Kristin
« Letzte Änderung: 22. Februar 2009, 00:32:13 von Kristin »

Offline Kathchen

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 295
    • Mein Bücherreich
Hier ein kleines Schmankerl: Welche Assoziationen hattet ihr bei der kleinen Szene auf S. 144 oben? (Beginnt mit: "Am Abend erreichten sie eine Lichtung, die allem Anschein nach schon des Öfteren als Rastplatz gedient hatte" und ist nur wenige Sätze lang. Vielleicht wollt ihr sie nochmal kurz nachschlagen.)
Ich muß zugeben, ich hatte sie nach einem Urlaub geschrieben, als ich die Nase von verdreckten Autobahnparkplätzen voll hatte. Ich habe dann über Reisen im Mittelalter recherchiert und herausgefunden, daß die Leute dort auch ganz oft an einem Tag nur eine bestimmte Strecke zurücklegten und dann alle an demselben, günstigen Fleckchen z.B. auf einer Lichtung an einem Bach, übernachteten. Und ohne Müllabfuhr lag da bestimmt auch eine Menge Zeug herum. >:( Meistens entstanden später an diesen Orten von alleine Gasthäuser oder die Rast wurde von vorneherein auf einem Gehöft eingelegt, dass sich zur "Raststätte" entwickelte. So zogen sich entlang der Handelsstraßen im Abstand von ungefähr 20km (=1 Tagesreise für Ochsengespanne + Fußgänger) Gasthäuser entlang.

Oh, das finde ich ja interessant!
Irgendwie habe ich noch nie so richtig über Reisen im Mittelalter nachgedacht, aber schon seltsam, dass es damals wie heute recht "ähnlich" aussehen würde bei den Raststätten, jedenfalls was den Müll betrifft. Heutzutage haben wir ja Müllabfuhr, Mülleimer, etc. aber dennoch werfen die meisten Leute alles lieber daneben  ::)
Gab es im Mittelalter eigentlich Mülleimer? Ich scheine wohl noch viel zu viele Wissenslücken zu haben  :-[

 :winken:
“Du warst mein Schwert und mein Schild, als ich mich nicht zu schützen vermochte. Männer wie du sind selten, Ollowain. Danke, dass du an meiner Seite stehst. Du bist das Licht in meinen dunkelsten Stunden.”
Bernhard Hennen - Elfenlicht

http://www.mein-buecherreich.de

Offline Tammy1982

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4185
Hallo Ihr Lieben,

Hier ein kleines Schmankerl: Welche Assoziationen hattet ihr bei der kleinen Szene auf S. 144 oben? (Beginnt mit: "Am Abend erreichten sie eine Lichtung, die allem Anschein nach schon des Öfteren als Rastplatz gedient hatte" und ist nur wenige Sätze lang. Vielleicht wollt ihr sie nochmal kurz nachschlagen.)
Ich muß zugeben, ich hatte sie nach einem Urlaub geschrieben, als ich die Nase von verdreckten Autobahnparkplätzen voll hatte. Ich habe dann über Reisen im Mittelalter recherchiert und herausgefunden, daß die Leute dort auch ganz oft an einem Tag nur eine bestimmte Strecke zurücklegten und dann alle an demselben, günstigen Fleckchen z.B. auf einer Lichtung an einem Bach, übernachteten. Und ohne Müllabfuhr lag da bestimmt auch eine Menge Zeug herum. >:( Meistens entstanden später an diesen Orten von alleine Gasthäuser oder die Rast wurde von vorneherein auf einem Gehöft eingelegt, dass sich zur "Raststätte" entwickelte. So zogen sich entlang der Handelsstraßen im Abstand von ungefähr 20km (=1 Tagesreise für Ochsengespanne + Fußgänger) Gasthäuser entlang.

Oh, das finde ich ja interessant!
Irgendwie habe ich noch nie so richtig über Reisen im Mittelalter nachgedacht, aber schon seltsam, dass es damals wie heute recht "ähnlich" aussehen würde bei den Raststätten, jedenfalls was den Müll betrifft. Heutzutage haben wir ja Müllabfuhr, Mülleimer, etc. aber dennoch werfen die meisten Leute alles lieber daneben  ::)
Gab es im Mittelalter eigentlich Mülleimer? Ich scheine wohl noch viel zu viele Wissenslücken zu haben  :-[
Diese Info finde ich ja auch richtig spannend. Eine sehr interessante Überlegung. Der Unterschied zu heute ist wohl nur, dass es noch nicht so künstliches Verpackungsmaterial gab und wohl vieles, was einfach liegen gelassen wurde, sich mit der Zeit einfach selbst auch abgebaut, oder? Es gab ja noch keine Plastiktüten oder Taschentücher etc.! Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass die Rastplätze zwar auch "benutzt" aussahen, aber wohl v. a. Essensreste und wahrscheinlich andere Hinterlassenschaften der Menschen, da es ja auch noch keine Toiletten gab...  ;)

Hier ist mir aufgefallen, dass Kristin sehr genau auch auf die Details eingeht, zum Beispiel aus was eine Suppe gekocht wird, oder dass ein Pferd erstmal angebunden wird, bevor man das Zaumzeug herunternimmt. Ich weiß solche Kleinigkeiten sehr zu schätzen und fühle mich umso wohler mit der Geschichte.

Das gefällt mir auch richtig gut!
Ja, das finde ich auch super! So bewusst fällt mir das im ersten Moment immer gar nicht auf. Aber wenn ich dann darüber nachdenke, wird mir klar, dass ich alles in meinem Kopf immer bildlich vor mir habe und alle Passagen wie Kino ablaufen. Durch die detaillierte Erklärung, habe ich ein super Kopfkino! Das finde ich spitze!

@Kirstin: Deine Erklärungen und "Schmankerl" immer so gegen Ende eines Abschnittes finde ich super! Vielen lieben Dank dafür!  :-*

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Miramis

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2343
@Kirstin: Deine Erklärungen und "Schmankerl" immer so gegen Ende eines Abschnittes finde ich super! Vielen lieben Dank dafür!  :-*
Da schliesse ich mich gerne an!  :-*

Die Sache mit den Rastplätzen und den Vergleich mit den Autobahnraststätten finde ich auch sehr amüsant und kann mir das aber durchaus vorstellen. Es gibt ja auch heute noch Menschen, die mit dem Pferd auf Reisen gehen (ich zum Beispiel) ;D , und zu diesem Zweck gibt es in den verschiedensten Gegenden Wanderreitkarten, auf denen die Unterkünfte, die für Pferde eingerichtet sind, vernetzt sind. Da richtet sich der Weg also vor allem danach, wo die nächste Wanderreitstation ist. Fast wie im Mittelalter.  ;)

 

Weblinks

Literaturschock Facebook Twitter

Internes

Mediadaten & Presse Impressum & Kontakt Datenschutzerklärung