Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)  (Gelesen 2571 mal)

Aldawen

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Hier ist Platz für die Rezensionen und Meinungen (zur Leserunde allgemein), die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen – zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.

Offline Aurian

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In einem sehr angenehmen Erzählstil beschreibt die Autorin die Geschichte von Tristan und Isolde aus der Sicht von König Marke. Die Handlung ist sehr unterhaltsam, spannend und oft auch ironisch, aber manchmal auch brutal und entsetzlich.
Durch die genaue Schilderung von Markes Leben, seinen Erlebnissen und den Personen, denen er begegnet, kann man gut nachvollziehen, warum er zu dem Menschen wird, der er am Ende ist. Dabei hat sich die Autorin wirklich gelungene Charaktere einfallen lassen, die ihn formen, bespitzeln oder einfach nur mögen. Die Personen werden so detailliert und facettenreich dargestellt, dass sie nie einseitig oder unglaubwürdig wirken.
Doch leider ist die Handlung  auf Marke fixiert und Tristan und Isoldes Liebe und Gefühle werden bewusst in den Hintergrund gestellt. Beim Lesen hätte ich oft gerne gewusst, was in den beiden vorgeht, was sie fühlen und denken, denn dadurch wäre das Gesamtbild abgerundet worden.
Aufgrund der Schilderung von Isolde als unreife und farblose junge Frau kann man verstehen, warum sie das Interesse des älteren und weltgewandten Königs nicht wecken kann.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe beim Lesen jede Seite genossen. Das war sicher nicht mein letztes Buch der Autorin. Liebe Viola, du hast einen neuen Fan!

Es war eine sehr angenehme Leserunde und Violas Erläuterungen haben mir oft geholfen die Ereignisse und die Personen im richtigen Licht zu betrachten. Hierfür vielen Dank!

Liebe Grüße
Aurian
« Letzte Änderung: 28. März 2009, 23:48:24 von Aurian »

Offline Annabas

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Viola Alvarez – Das Herz des Königs



Inhaltsangabe:

In diesem Buch wird die Sage von Tristan und Isolde mal aus einer anderen Sicht erzählt, und zwar aus der des Königs Marke von Cornwall, dem Ehemann von Isolde.
Aber die Geschichte beschränkt sich nicht auf die kurze Episode in Markes Leben, in der er mit Isolde verheiratet ist – es wird sein ganzes Leben erzählt.

Der erste Satz:

„Ich habe in meinem Leben viele Männer auf der Folter gesehen.“

Meine Meinung zum Buch:

:buchtipp:

Dies das zweite Buch von Viola Alvarez, das ich gelesen habe, und meine aufgrund von „Wer gab dir, Liebe, die Gewalt“ hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen.

Wieder hat mit als erstes die Sprache des Buches bezaubert. Das Buch wird aus der Sicht des Königs Marke von Cornwall erzählt, der alt und krank ist und die Geschichte seines Lebens im Rückblick erzählt. Seine Sprache ist besonnen, ruhig und etwas melancholisch, ganz genau passend zu der Figur des Marke, wie er am Ende seines Lebens geschildert wird. Ich habe mich als Leserin ganz nah an der Erzählperson gefühlt, als würde er seine Geschichte nur mir erzählen wollen.
Die Autorin lässt Marke nicht nur spannend, sondern auch sehr bildhaft erzählen. So konnte ich mir das Leben an den Höfen von Kaneleres und Loupierre wunderbar vor mir sehen.

Die Erzählung in der Ich-Form hat zur Folge, dass der Leser die Gedanken und Gefühle Markes miterlebt und sehr genau nachvollziehen kann, warum er was tut bzw. glaubt, tun zu müssen, und warum er zu dem Mann geworden ist, der er am Ende seines Lebens ist. Ich habe das Buch in einer Leserunde mit Autorenbegleitung lesen können, und Frau Alvarez hat im Laufe der Runde gesagt, dass man einen Menschen immer „als Summe seiner Erfahrungen“ sehen muss. Dies ist in Bezug auf den König Marke perfekt gelungen.
Auch bei anderen Personen kommt dieser Satz zum Tragen. Selbst wenn diese weniger ausführlich geschildert werden, tauchen doch immer wieder Hinweise auf Ereignisse in ihrem Leben auf, die erklären, warum diese Personen so geworden sind. Besonders deutlich erschien mir dies bei Cornelia, Markes Mutter.
Etwas blass blieben für mich die Figuren von Tristan und Isolde, dafür aber umso deutlicher und schärfer wurde Brangaene, Markes Geliebte, und der ewig herumschnüffelnde Haushofmeister de Zwyyntek beschrieben. Besonders an letzteren werde ich mich noch eine Weile erinnern.

Die Geschichte spielt in der Spätantike, als die Sitten noch rau waren. Die Gewaltausbrüche sind daher für unseren heutigen Geschmack manchmal sehr brutal und haben mich als Leserin entsetzt, sind aber exemplarisch für die damalige Zeit. Nach solchen Szenen war ich doch wieder froh, in unserer heutigen Zeit zu leben.

Es ist zum Lesen und Verstehen der Geschichte nicht nötig, die Tristan-Legende zu kennen. Trotzdem würde ich empfehlen, diese vorher zu lesen, denn dann sind die „Bearbeitungen“ der Autorin deutlicher zu erkennen und diese steigern in meinen Augen das Lesevergnügen erheblich.

Der Versroman „Tristan und Isolde des Gottfried von Straßburg“ liegt bei mir schon einige Zeit ungelesen im Regal. Ich denke es ist an der Zeit, ihn abzustauben und herauszunehmen.

Vielen Dank auch an die Autorin für die sehr interessante Begleitung der Leserunde und die ausführlichen Antworten auf meine Fragen! Es hat mir sehr großen Spaß gemacht, das Buch in der Runde zu lesen.

Viele Grüße von Annabas :winken:
:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

Offline Tammy1982

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Hallo Ihr Lieben,

Dann möchte ich hier auch gleich mal meine Meinung zu Buch und Leserunde festhalten.

Das Buch:
Das Buch beginnt mit einem alten König Marke. Von einer unbegreiflichen Starre befallen, liegt er auf seinem Bett und kann außer seinen Augen und seinem Mund nichts mehr bewegen. Die machthungrigen Adeligen haben sich alle eingefunden und warten darauf, dass er endlich seine Nachfolge regelt. Ohne Erben, muss der König bestimmen, wer den Thron übernehmen soll, aber Marke kann sich nicht entscheiden. Er möchte sterben, kann es aber doch nicht, da wohl noch eine Aufgabe erledigt werden muss...
Gefesselt ans Bett und alleine mit seinen Gedanken erzählt Marke dem Leser sein Leben. Schon mit sieben Jahren wird Marke von seinen Eltern woanders hingeschickt, wo er erzogen werden soll und erst mit 21 wieder nach Hause zurück kehren soll. In seiner Zeit in der Fremde lernt der junge Marke Menschen kennen, die ihn sein Leben lang prägen werden, Menschen, die ihn mögen, die ihn unterrichten, aber er lernt auch Gewalt, Hass und Rache kennen. Mit diesem Gepäck an Erfahrungen begibt er sich schließlich zurück nach Cornwall, um rechtmäßig den Thron zu besteigen und Frieden nach Cornwall zu bringen. Politisch erfolgreich, lernt Marke aber erst spät und auch nur kurz die wahre Liebe kennen und durch sein nicht immer einfaches Wesen fügt er vielen Menschen Schmerz zu, denen er gar nicht weh tun möchte.

Die Geschichte ist in einer wunderbaren Sprache geschrieben. Das Buch lädt dazu ein, darin zu versinken und einfach nur dem Schreibfluss verzaubert zu folgen. Da die Handlung aus Sicht von Marke erzählt wird, erfährt der Leser natürlich das Meiste über ihn. Über seine Gedanken, Gefühle und man kann so seine Handlungen sehr gut nachvollziehen.
Durch die Einpflechtung von Briefen und Auszügen aus der Chronik von Cornwall, erhält der Leser noch zusätzliche Hintergrundinformationen, die die Erinnerungen von Marke bereichern und das Gesamtbild abrunden.

Der Autorin ist es wunderbar gelungen die damalige Zeit auferstehen zu lassen. Dabei wird kein beschönigtes Bild der Epoche gezeichnet. Die Zeit war hart und brutal und als Leser musste ich bei einigen Szenen ziemlich hart schlucken. Diese klare Darstellung der damaligen Zeit, ohne Beschönigung, einfach so, wie sie war, hat mir aber sehr gut gefallen.

Dass die Legende von Tristan und Isolde mal aus einer anderen Perspektiveerzählt wird, finde ich sehr spannend und ich muss sagen, dass mir diese Darstellung ausgesprochen gut gefällt. Nicht alles ist immer schwarz und weiß und von daher kann sich diese Geschichte vielleicht sogar wirklich genau so zugetragen haben, vielleicht aber auch nicht.
Jedoch zeigt die Autorin auch hier auf, dass es nicht nur gut und böse gibt, sondern dass vieles dazwischen liegt. Die Charaktere sind nicht nur so oder so. Sie alle haben ihre Facetten und ihre Beweggründe, warum sie so und nicht anders agieren. Viola Alvarez schafft es ein wunderbares Gesamtbild zu schaffen, in der jede Figur ihren Beitrag leistet und alles in sich stimmig ist.

Für mich ist dieses Buch insgesamt ein absoluter  :buchtipp:!

Als erstes Buch von Viola Alvarez, hat es mich jetzt sehr neugierig auf die anderen Bücher von ihr gemacht und ich werde mir wohl schnellstmöglichst auch noch ihre anderen Werke besorgen müssen!   ;)

Die Leserunde:
Mir hat die Leserunde sehr gut gefallen und ich möchte mich hier ganz besonders bei Viola für die sehr nette und v. a. informative Begleitung und auch bei allen lieben Mitleserinnen bedanken. Ein sehr schöne Leserunde, die genau wie das Buch sehr angenehm verlief und einfach für mich eine richtige Wohlfühlrunde war (und natürlich immer noch ist!). Ich würde mich freuen, wenn zu einem weiteren Buch von dir, liebe Viola, in naher Zukunft wieder eine Leserunde stattfinden würde!  8)

Liebe Grüße
Tammy  :winken:

Offline Mascha

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  • Als Gott die Zeit machte, machte er genug davon.
Fazit zum Buch:

Es war mein erstes Buch von Viola Alvarez und ich ging mit sehr hohen Erwartungen daran, weil ich bisher schon viel Lob über ihre Bücher gehört/gelesen habe.
Das Herz des Königs ist die Geschichte von König Marke und von Tristan und Isolde. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht König Markes. Dieser liegt seit Monaten erstarrt auf seinem Bett und läßt sein Leben Revue passieren. Er erzählt uns von seiner Kindheit in Tintagel, die viel zu kurz war. Von seiner Erziehung in seiner Pflegefamilie auf Kaneleres. Von seiner Beziehung zu einer sehr mächtigen und einflussreichen Frau. Von seiner Rückkehr nach Tintagel und dessen Machtübernahme. Von seiner Zeit als König und dann vor allem ,von seiner Hochzeit mit Isolde und seiner Liebe zu Brangaene. Als Leser hatte ich immer den Eindruck einer sehr persönlichen und sehr eindringlichen Lebensbeichte. Er beschönigt nichts und geht mit sich selbst manchmal sehr hart ins Gericht.

Geschrieben ist die Geschichte in einer schönen, eindringlichen und bildhaften Sprache, die mir das Lesen wirlich zum Genuss gemacht hat. Es war mein erstes aber mit Sicherheit nicht meine letztes Buch der Autorin. Meine Erwartungen wurden befriedigt.

Zur Leserunde:
Auch ich möchte mich bei Viola recht herzlich für ihre Begleitung und ihre hilfreichen Anmerkungen bedanken. Aber auch an alle anderen Mitleser/innen ein ganz liebes Dankeschön  :winken: es war schön mit euch hier zu lesen und ich freue mich den ein oder anderen bei anderen Leserunden sicherlich wiederzulesen.
Gruß Jutta

Aldawen

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Endlich komme ich auch dazu, mein Fazit zu schreiben.


Zum Buch:
Grundsätzlich mag ich es sehr gerne, einen bekannten Stoff aus neuer Perspektive zu lesen, hier ist es eben die von Marke. Dadurch, daß er selbst erzählt, bekommt man als Leser natürlich einen ganz anderen, aber eben auch eher einseitigen Blick auf die Ereignisse. Personen neben Marke kommen hier höchstens durch Briefe o. ä. zu Wort, was schon wichtig ist, da sie manches Mal Markes Einschätzungen bestätigen oder auch widerlegen. Wohltuend finde ich an Viola Alvarez' Adaptionen, daß sie ohne magische Elemente auskommen und die Geschichten so erzählen, daß man sagt: Ja, so könnte es gewesen sein.

Dies alles habe ich im wesentlichen bei Die Nebel des Morgens so empfunden. Nachdem ich gerade noch einmal nachgelesen habe, was ich zu jenem Buch geschrieben habe, stelle ich fest, daß ich hier ein ganz ähnliches „Problem“ habe: Irgendetwas paßte leider nicht hundertprozentig, ärgerlicherweise (für mich) kann ich nur immer noch nicht greifen, was dieses „irgendetwas“ eigentlich ist. Die Geschichte als solches ist es keinesfalls, die Personen auch nicht, die wundervolle Sprache schon erst recht nicht. Ich glaube aber, daß es auch mit „Leselaune“ nur unzureichend beschrieben ist. Sicher weiß ich, daß ich es schade fand, die ein oder andere Spur nicht näher betrachten zu können, weil dazu Hinweise fehlten, das betrifft hier z. B. die Geschichte um die Äbtissin, an deren Verhalten mir doch manches unklar geblieben ist oder auch die zwar erwähnte, aber sonst verschollene dritte Heiratskandidatin  ;)  Nichtsdestotrotz ist es aber ein sehr schönes Buch, das ich auch gerne weiter empfehlen werde. Und ich bin auch überhaupt nicht traurig, daß Walther von der Vogelweide auch schon in meinem Regal auf mich wartet  :)


Zur Leserunde:
Ein besonderes Dankeschön geht an Dich, Viola, für Deine Begleitung dieser Runde, Deine Anmerkungen und auch Deine Fragen an uns, die mich über manchen Punkt noch einmal haben anders nachdenken lassen. Und auch an alle Mitleser meinen Dank dafür, diese emotionale Achterbahnfahrt mit mir geteilt zu haben, das machte die witzigen Aspekte noch amüsanter und die grausigen leichter zu ertragen   ;D

Schönen Gruß,
Aldawen

Offline Viola Alvarez

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Liebe Leserinnen,

ich bedanke mich für Eure Begleitung des armen König Marke, Für Euer Interesse und Eure Fragen.
Sollte ich vergessen haben, welche zu beantworten, erinnert mich bitte kurz unter "allgemeine Fragen" daran, bzw. wo sie stehen, ich werde das gerne in den nächsten Tagen nachholen.
Viele Unklarheiten machen, glaube ich, in der Diskussion nur Sinn vor dem Hintergrund der ursprünglichen Stoffgeschichte zu diskutieren. Vielleicht wollte Ihr Euch dazu eine Zusammenfassung des "Tristan" von Gottfried von Strassburg durchlesen, es gibt auch eine gut lesbare Nacherzählung auf neuhochdeutsch.
Die Kritikpunkte, die Ihr in Euren Rezensionen aufgelistet habt, regen mich sicher zum Nachdenken an.
Allerdings muss ich auch sagen, dies nicht im Mindesten entschuldigend gemeint, - Marke war mein erstes Buch.
Ich habe es damals geschrieben, ohne vom Verlagswesen, Genrekategorien des historischen Romans u.a. auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben. gerade darum liebe ich es so.
Marke ist eine Geschichte, die ich unbedingt erzählen wollte - und auch nach fünf Jahren kann ich sagen: So, wie sie da steht wollte ich sie erzählen und die Figuren sind mir immer noch sehr nahe und lieb.

Euch allen vielen dank und viele schöne Leserlebnisse,

Viola Alvarez

Offline Seychella

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Sie kommen spät, aber trotzdem will ich euch meine abschließenden Gedanken nicht vorenthalten...

Rezension

In diesem Roman lernen wir Marke von Cornwall als älteren Mann kennen, der auf dem Krankenlager sein Leben an sich vorüberziehen lässt. Wir erleben mit ihm seine Vergangenheit, alles beginnt mit einem 7-jährigen Jungen, der von seiner Familie zu Zieheltern in die Bretagne geschickt wird. Zwischen den Erinnerungen tauchen immer wieder Gedanken des älteren Marke auf - über sich selbst und seine große Liebe Brangaene, aber auch eher philosophische, z.B. über die Zeit. So lernt man Marke sehr genau kennen, merkt wie er "tickt" und warum er so handelte, wie er es getan hat.

Der Titel des Buches gibt sehr treffend wieder, worum es geht. Um Markes Herz, das für die langfristige Erhaltung seines Königtums ruhig gestellt wurde, ja fast vereiste. Nur wenigen Menschen öffnete er es, und auch seine große Liebe begegnete ihm erst spät. In einer wunderbaren und bildhaften Sprache erleben wir die Höhen und Tiefen von Markes Leben, seine Kämpfe und politischen Machtspiele ebenso wie seine wenigen Freundschaften und die tiefe Verbundenheit zum Meer.
Es fiel mir leicht, Marke zu mögen - und doch stand er mir nicht so nah, wie die Figuren aus "Die Nebel des Morgens". Das könnte vor allem an den politischen Intrigen und Machtverhältnissen am Hof liegen, auf Dauer ist das einfach nicht so meins. Trotzdem habe ich mit ihm mitgefiebert und ihn gerne begleitet.

Das Ende war natürlich tragisch, aber auch wunderschön. Mit einer besonderen Atmosphäre und der Verbindung zum Meer, die irgendwie etwas tröstliches hatte. Und dann erst noch der Brief auf den letzten Seiten, der neben einer wunderschönen Geste eines Zurückgebliebenen an den anderen auch so passende und liebevolle Gedanken enthielt, dass ich doch noch etwas weinen musste.


Leserundenfazit

Die Leserunde empfand ich als sehr angenehm, auch wenn ich leider mittendrin krank geworden bin und dadurch etwas hinterher hinkte. Trotzdem konnte ich einige Dinge auch aus anderer Sicht betrachten, es ist immer wieder eine Erfahrung, eure Eindrücke zu den Figuren und Handlungen zu verfolgen. Dadurch beschäftige ich mich noch mehr mit der Geschichte, und sie wirkt länger nach.
Vielen Dank auch an Viola für die engagierte Begleitung der Leserunde, die vielen Kommentare und Anreize sowie das Stellen von Fragen, die mich zum Nachdenken bringen.  :)
Verzauberte Grüße,
Seychella

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