Autor Thema: 6 – Seite 305 bis Ende (ab Kapitel XXIII)  (Gelesen 929 mal)

Aldawen

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Hier könnt Ihr von Seite 305 bis zum Ende schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

Aldawen

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Gelesen habe ich diesen Teil schon längst, aber das Posten kam leider zu kurz. Jedenfalls bin ich – auch mit dem Abstand einer Tage – sehr zufrieden mit dem Ende. Das liegt vor allem daran, daß ich nicht das Gefühl habe, noch irgendwelche losen Fäden in der Hand zu haben. Alle Fragen über den Verbleib von Personen oder Dingen sind für mich, im Rahmen des Denkbaren, beantwortet. Natürlich wüßte ich gerne, was in Hans' Tagebüchern und Aufzeichnungen gestanden hat, aber als Fast-Historiker bin ich mit dem Zufall der Überlieferung vertraut, und angesichts der Überflutung der Höhle wäre es dann doch zuviel des Guten gewesen. Und jetzt weiß ich auch, was es mit dem Pferd auf sich hat! Sind diese Experimente, auf die da angespielt wird, eigentlich belegt?

Nur eines hätte ich mir klarer gewünscht: Ich kann nicht einschätzen, ob und wenn ja in welchem Umfang bzw. in welcher Art Helder nun Konsequenzen aus der Spurensuche nach seinem Großvater und den Erkenntnissen über dessen Leben für sein eigenes Leben zieht. Ein bißchen macht das Ende auf mich den Eindruck, er könnte in seinen alten Trott zurückfallen, und das wäre dann doch recht schade. Aber wie gesagt: insgesamt ein sehr rundes Ende. Eigentlich müßte ich gleich noch einmal von vorne anfangen, um mit der Kenntnis der gesamten Geschichte ein paar Hinweise und Querverbindungen schon im Vorfeld ganz anders zu lesen. Das hätte bestimmt auch einigen Reiz, aber das wird leider etwas warten müssen.

Schönen Gruß,
Aldawen

Offline reinhard

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Liebe Aldawen,
Und jetzt weiß ich auch, was es mit dem Pferd auf sich hat! Sind diese Experimente, auf die da angespielt wird, eigentlich belegt?
Mit Sicherheit ja, ich habe über Tierversuche seinerzeit an mehreren Stellen gelesen, ad hoc könnte ich nur auf Wikipedia als Quelle verweisen. Nach französischen Kernwaffentests in der Sahara z.B. sollen sogar ahnungslose Soldaten ins verseuchte Gebiet geschickt worden sein, damit man anschließend die Auswirkungen auf Menschen begutachten konnte.

Beste Grüße
Reinhard Stöckel






Offline JaneEyre

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Jetzt ist also bekannt wieso Hans nach Hawaii kam und wie - sehr spannend und aufregend.  ;)

Ich bin auch zufrieden mit dem Ende des Buches - jede Verbindung bzw. Bekanntschaft die Hans und auch Henri gemacht haben sind ge- und erklärt, vieles hatte ich so nicht gedacht, finde aber die Lösung gut.
Auch über die langen Jahre hat sich die Leidenschaft/Liebe zwischen Hans und Siyakuu gehalten (welches ja auch der Grund für seinen Weggang von zu Hause war), was man auf dem Boot erkennen konnte, zum Leidwesen Ihres Ehemannes. Dass Sie aufgrund dieser Rivalität leider alleine sterben musste fand ich traurig.

Die Erklärung des "Lavagängers" hat mir gefallen, an diese Lösung hatte ich auf keinen Fall gedacht.

Schade, dass man nicht erfahren hat wie sich Henri fühlte als er erfuhr, dass er einen König als Vorfahren hatte, das wurde ja nur kurz angedeutet.

Die damaligen gesundheitsgefährdenden Experimente mit Unwissenden oder auch Tieren finde ich heute noch schrecklich und unverantwortlich.

Wie schade, dass die Briefmarke nicht mehr heil war - vielleicht hätte sich ja noch einiges getan in Henris Leben.

Stimmt, man weiß leider nicht  wie sich Henri nun entwickelt, ob er nun sein Leben anders lebt oder wieder in den alten Trott verfällt. :winken:

 

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