Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)  (Gelesen 2420 mal)

Offline Suse

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Hier ist Platz für die Rezensionen und Meinungen (zur Leserunde allgemein), die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines von der Autorin) ist immer interessant.

Bitte vermeidet Spoiler in den Rezensionen und verratet nichts Handlungsrelevantes.
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Offline Erendis

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So, nun habe ich doch noch eine Rezension verfasst und ziehe deshalb nun mein abschließendes Fazit (was aber nicht heißt, dass ich nicht weiterhin hier mitlesen werde):

Klappentext:

Bayern, 1315. Gellende Schreie erfüllen die Nacht. Im Kampf um die Königskrone wüten die Truppen Friedrichs von Habsburg  durch das Dorf Kaltenberg. Verzweifelt hämmert die junge Anna an das Tor der Burg. Ihr Geliebter, der Burgherr Ulrich von Rohrbach, gewährt ihr Zuflucht. Noch ahnt das Mädchen nicht, welch gefährliche Gabe sie besitzt: ihre verführerische Stimme, mit der sie die Lieder des fahrenden Volks singt. Doch schon bald soll sie deshalb als Hexe ertränkt werden. Nun bleibt ihr nur noch das rechtlose Leben einer Gauklerin. Anna ist entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen. Aber damit durchkreuzt sie die Pläne ihres Todfeindes, des schwarzen Ritters Raoul. Seine Ausstrahlung fesselt sie wider Willen. Anna gerät in die alte Fehde zweier Männer, die sich abgrundtief hassen – und in den Bann eines Buchs, das Weltruhm erlangen soll.

Meine Meinung:

Julia Freidank versetzt mit diesem historischen Liebesroman ihre Leser zurück in das mittelalterliche Kaltenberg und beschreibt, wie sich die bis heute geheimnisvolle Entstehungsgeschichte der Carmina Burana zugetragen haben könnte. Die Geschichte spielt auf der durch die populären Ritterfestspiele deutschlandweit bekannten Burg Kaltenberg.
Optisch gefällt mir das Buch mit seinem Softcover, seinem atmosphärisch und farblich gelungenen Titelbild samt Prägung und der stabilen Karte vorne und hinten im Buch sehr gut. Auch das Personenverzeichnis vorne im Buch fällt positiv auf.

Gleich zu Beginn des Buches lernen wir die junge Schmiedstocher Anna kennen, die einen brutalen Überfall auf ihr Heimatdorf Kaltenberg miterleben muss, woraufhin sie sich verzweifelt in die Burg flüchtet, in die Arme ihres Geliebten, des Burgherrn Ulrich von Rohrbach. Zuvor jedoch begegnet sie dem geheimnisvollen schwarzen Ritter Raoul, den sie für den Überfall verantwortlich macht. In ihrer Wut stößt sie deshalb einen Fluch gegen ihn aus. Von da an dreht sich für sie und alle anderen Charaktere das Rad des Schicksals unaufhaltsam und die Ereignisse überschlagen sich.

Das Buch ist in fünf Teile unterteilt, welche wiederum aus kleineren Buchkapiteln bestehen. Den fünf Teilen ist jeweils ein Ausschnitt aus den Carmina Burana vorangestellt, was ich als sehr stimmungsvoll empfand, da es einlädt, sich weitergehend mit dieser faszinierenden mittelalterlichen Liedersammlung zu befassen.

Die Geschichte ist aus wechselnden Perspektiven erzählt, zumeist jedoch erleben wir die Handlung aus der Sicht der Protagonistin Anna. Die Atmosphäre des mittelalterlichen Kaltenberg hat die Autorin meiner Meinung nach recht gut eingefangen, wozu sicherlich auch beiträgt, dass die Autorin in Sichtweite der Burg lebt. Der Plot war zwar an vielen Stellen relativ leicht vorhersehbar, allerdings trat auch die eine oder andere Wendung auf, von der ich überrascht wurde. Wie bei jedem historischen Liebesroman dürfen natürlich auch hier ein Hexenprozess gegen die Protagonistin sowie die obligatorische brutale Vergewaltigung nicht fehlen, was natürlich ein wenig klischeehaft daherkommt. Gut gefallen haben mir aber die Textstellen, die sich um die Carmina Burana drehen und die Wirkung, welche die Lieder auf hohe Herrschaften, aber auch das einfache Volk ausüben, beschreiben. Ich mag Bücher, die der Musik einen hohen Stellenwert einräumen.

Der Roman ist sehr flüssig zu lesen und die Seiten flogen nur so zwischen meinen Fingern dahin. Schnell saugte es mich in die Handlung, so dass ich es kaum mehr aus der Hand zu legen vermochte. Gespannt verfolgte ich Annas weiten Weg, den sie als rechtlose Gauklerin zurücklegt und auf dem sie stets von dem Wunsch beseelt ist, ihre Unschuld zu beweisen und wieder zum Ort ihrer Kindheit zurückzukehren. Ihre Begleiter auf diesem Weg sind die Gaukler Falconet, Eva und Steffen, die ich allesamt lieb gewonnen habe.

Im Zentrum der Geschichte steht jedoch Annas Liebe zu Ulrich und ihr Hass auf den schwarzen Ritter Raoul, der nicht nur ihrem Geliebten, sondern auch ihr selbst nach dem Leben trachtet. Sehr gelungen ist die Entwicklung der beiden männlichen Protagonisten Raoul und Ulrich geschildert, beide machen im Laufe der Handlung eine interessante Veränderung durch. Anna hingegen bleibt leider während des gesamten Buches ärgerlich naiv und ich hätte mir hier gewünscht, dass auch sie sich auf ihrer anstrengenden und oft gefährlichen Wanderschaft weiterentwickelt und ihre Naivität nach und nach ablegt, was nach meinem Dafürhalten hier zu kurz kommt.

Dennoch mochte ich Anna und hoffte und bangte mit ihr, dass sich alles zum Guten wendet. Besonders angetan hat es mir jedoch Raoul, der mir lange Zeit ein Rätsel blieb und den ich doch am meisten von allen ins Herz schloss. Schnell merkt der Leser, dass er neben seiner harten und erbarmungslosen Seite auch eine sanfte und gutmütige Ader hat. Doch welche dieser beiden Seiten wird in ihm siegen? Auch der Charakter Ulrich mit seinem enormen Ehrgeiz, den Mächtigen und insbesondere auch seinem machthungrigen Vater Hermann von Rohrbach zu gefallen, der jedoch mit seiner Zuneigung zu Anna widerstreitet, ist recht gut dargestellt.

Gut gefallen haben mir die Szenen mit Schwertkämpfen, da man hier deutlich merkt, dass die Autorin selbst Schwertkampf betreibt, so dass diese Stellen äußerst authentisch und anschaulich beschrieben sind. Auch über die politischen Verhältnisse dieser Zeit erfährt man etwas, das Königspaar Ludwig der Baier und Beatrix tauchen im Buch von Zeit zu Zeit auf und mir gefielen die Szenen mit den beiden sehr, denn sie werden sehr sympathisch dargestellt. Allerdings hätten die historischen Informationen ruhig noch etwas reichlicher ausfallen können. Da die Autorin einen historischen Studiengang belegt hat, vermute ich stark (bin mir aber mangels eigener Sachkenntnisse nicht sicher), dass der historische Rahmen des Roman korrekt wiedergegeben ist und eine fundierte Recherche zugrunde liegt.

Der Schluss ist zwar zum Teil recht vorhersehbar geraten, dennoch fand ich ihn recht stimmig und er lässt mich mit einem zufriedenen Gefühl zurück.

Zur Leserunde:

Zuerst einmal möchte ich nochmals anmerken, dass ich es sehr schade fand, dass die Autorin nach einem einzigen Posting aus Zeitgründen die Leserunde abgesagt hat. Es tauchten doch einige Male Fragen zum historischen Rahmen des Buches auf, die ich gerne gestellt hätte.
Meinen Mitleserinnen danke ich dafür, dass ihr trotzdem noch bei der Stange geblieben seid und es somit dennoch zu interessanten Diskussionen kommen konnte. Es hat mir trotz allem Spaß gemacht, das Buch mit euch zu lesen und mit euch zu spekulieren.  :winken:
LG,
Erendis

Offline Suse

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Hallo ihr Lieben,

erst mal ein kurzes Fazit - die Rezension folgt später

Zum Buch:

Für einen Liebesroman zu wenig Liebe (ja, trotz der zwei Kuschelszenen  ;D ), für einen historischen Roman, der zum zentralen Thema die Carmina Burana haben sollte, viel zu wenig Informationen. Über die Carmina Burana weiß man nun auch nicht mehr als dass verschiedene Autoren daran mitgeschrieben haben, dass es nur ein Exemplar gab und dass ansonsten die Herkunft im Dunkeln liegt.  ::)

Obwohl ich anfangs froh war, dass "Die Gauklerin von Kaltenberg" eher einfach gestrickt war, wurde mir das Buch irgenwann dann doch etwas zu seicht. Zwischendurch gab es ein paar spannende Szenen, aber insgesamt hat es mich nicht vom Hocker gerissen.

Zur Leserunde:

Hut ab vor euch allen! Ihr habt euch wirklich bemüht, hier durchzuhalten und zu diskutieren, obwohl die Autorin im nachhinein abgesagt hat und das Buch alle nicht so richtig überzeugt hat. Vielen Dank dafür! Schade fand ich zum einen natürlich, dass Julia Freidank generell abgesagt hat. Zum anderen empfand ich die Vorgehensweise aber sehr enttäuschend und herablassend. Anna, die Gauklerin, hätte vermutlich persönlich abgesagt - wir bekamen die Absage über den Verlag mitgeteilt. Das ist für mich keine höfliche Art und Weise mit Lesern und zukünftigen Fans umzugehen. Andererseits bin ich aber auch erleichtert, denn das Buch erhielt hier schon ziemlich harte Worte, die mit Autorenbegleitung vermutlich so niemals geschrieben worden wären (ob die Worte so hart durch die Frustration aufgrund der Absage sind, werden wir nie erfahren).

Edit: Meine Rezension:

Es begab sich vor langer langer Zeit eine tragische Liebesgeschichte. Ränke wurden geschmiedet, es kamen eine rothaarige Maid niederen Standes, ein Burgherr und ein schwarzer Ritter vor. Einzig ein Lied auf den Lippen brachte die Maid Männerherzen zum erliegen, doch das Lied war es, das ihr zum Verhängnis wurde. Die missgünstige "Stiefmutter" (eigentlich die Ehefrau des Burgherren) wollte die Maid als Hexe brandmarken und tot sehen. Nur knapp entkam die Maid ihren Peinigern und wollte fortan ihren Namen rein waschen, damit sie zur Liebe ihres Lebens zurückkehren konnte. So oder anders muss es sich zugetragen haben.

Unsere Maid, nennen wir sie Anna, muss mit Marthe verwandt sein, denn Anna ist taff (logisch), sie ist bildschön (natürlich), mutig (glasklar) und wird aus jeder brenzligen Situation wie durch ein Wunder gerettet. Als weitere Zutaten für einen historischen Schmöker nehme man:

- ein Überfall auf das Dorf
- ein paar Bösewichte mit Eiterbeulen und juckendem Ausschlag
- die obligatorische Vergewaltigung, gefolgt von ein paar Fast-Vergewaltigungen
- ein mysteriöser Unbekannter
- eine ordentliche Portion Theatralik in den Dialogen
- fürs Alibi: Einen Roten Faden, hier die Carmina Burana.

Weder sprachlich noch inhaltlich konnte mich Julia Freidank von ihrem Buch überzeugen. Es gibt immer wieder ungelöste Handlungsstränge, vieles bleibt unklar (z.B. wie konnte Anna bei der Wasserprobe gerettet werden?). Bereits nach den ersten 10 Seiten weiß man eigentlich, wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Trotzdem ist das Buch über weite Strecken recht spannend und damit als leichte Zwischendurchlektüre bei Strandbesuchen und ungnädig herabknallender Sonne durchaus zu empfehlen.

Historisch gesehen, kommt die großartig angekündigte Geschichte um die "Carmina Burana" viel zu kurz. Letzten Endes hätte man sich die zwei, drei Fakten auch bei Wikipedia anlesen können. Allerdings wäre einem da ein sehr interessanter Hauptcharakter entgangen: Raoul ist der Traum vieler schlafloser Nächte (o.k., nicht unbedingt meiner, aber ...) und insgesamt der vielschichtigste Protagonist des Buches. Anna kann alles und ist mutiger als jeder Mann. Stellt sich gegen Ritter, Burgherren und Geistliche und schnell gewinnt man den Eindruck, dass sie auch durch pures Handauflegen den Kölner Dom verrücken könnte, wäre er nicht zu weit von Kaltenberg entfernt.

Leser historischer Romane werden von "Die Gauklerin von Kaltenberg" schwer enttäuscht sein. Leserinnen von historischen Liebesromanen werden vermutlich mehr mit dem Buch anfangen können. Für einen Erstling ganz ordentlich geraten und das Buch lässt sich auch recht flott lesen, aber insgesamt war es für mich doch eher enttäuschend.
« Letzte Änderung: 14. Juni 2010, 18:50:28 von nimue »
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Offline Sille

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Darf ich mich kurz fassen?

Das Buch ist mir generell zu seicht und hat immer wieder Unstimmigkeiten im Handlungsablauf. Die hätte ich gerne mit der Autorin diskutiert. Dass sie abgesagt hat, fand ich enttäuschend.

Das war nun meine erste Leserunde und ich hoffe, die nächste wird etwas besser  :winken:
Liebe Grüße, Sille

Offline Suse

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Das war nun meine erste Leserunde und ich hoffe, die nächste wird etwas besser  :winken:

Das kann ich Dir versprechen, ohne zu wissen, was Deine nächste Leserunde ist. Das hier war wirklich die große Ausnahme  :-*
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Offline nerolaan

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Sorry, da ich grade im Examensstress bin und hier ja keine Pflicht zum posten mehr besteht, habe ich keine Rezi geschrieben.
Dafür kann ich Nimues Rezi doch sehr gut nachvollziehen.

Die LR selbst war toll, vor allem das irgendwie alle durchgehalten haben und das, obwohl die Autorin in letzter Minute doch noch abgesagt hat.

@ Sille: Ja, deine nächste Runde wir garantiert besser  :winken: Ich habe hier schon ein paar mitgemacht und es macht jedes Mal wieder Spaß! Also Kopf hoch!

Offline Sille

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Das war nun meine erste Leserunde und ich hoffe, die nächste wird etwas besser  :winken:

Das kann ich Dir versprechen, ohne zu wissen, was Deine nächste Leserunde ist. Das hier war wirklich die große Ausnahme  :-*

Okay  ;D Freu mich drauf!  :lesen: :winken:
Liebe Grüße, Sille

Offline Mascha

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  • Als Gott die Zeit machte, machte er genug davon.
Zum Buch:
Der Anfang war vielversprechend. Ich fühlte mich die ersten 180 - 200 Seiten durchaus gut unterhalten und war gespannt auf die Auflösung, d.h. vor allem auf die Geschichte zur Carmina Burana. Aber auch die Geschichte um Raoul hat mich sehr interessiert und neugierig gemacht. Leider blieb aber nach ca. 200 Seiten alles etwas auf der Strecke und etwas im Nebel. Auch wurde die Geschichte immer mehr zur Liebesgeschichte, wobei mich Anna ganz fürchterlich genervt hat. Sorry.

Zur Leserunde:
Obwohl die Autorin ja nicht mehr mitgemacht hat, hat mir die Diskussion mit euch Mitleserinnen sehr gut gefallen  :winken: Schade um die Autorin, auch wenn sie viel zu tun hat, hätte sie bestimmt die ein oder andere Minute für ihre Leser übrig haben können. Wahrscheinlich wäre die Kritik an ihrem Buch dann auch nicht anders gewesen, allerdings wahrscheinlich etwas anders formuliert worden. Hier hat sich der Verlag und die Autorin wohl keinen Gefallen getan.
Gruß Jutta

Offline Büchersally

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@nimue
Deine Rezension ist toll. Sie gibt genau das wieder, was ich auch gelesen habe. Vor allem hat mir dieser Satzteil ein schallendes Lachen entlockt: "... und schnell gewinnt man den Eindruck, dass sie auch durch pures Handauflegen den Kölner Dom verrücken könnte, wäre er nicht zu weit von Kaltenberg entfernt." ;D

Zum Buch hatte ich im letzten Abschnitt schon meine Meinung geschrieben. Daher hier nur noch mal als Anmerkung, dass Julia Freidank ein Pseudonym ist und die Gauklerin keineswegs ein Erstling. Daher haben mich diese unaufgelösten Situationen ziemlich geärgert.

Zum Ausstieg der Autorin durch die Hintertür im abgedunkelten Raum kann ich auch nur den Kopf schütteln. Allerdings möchte ich auch nicht unterstellen, dass da nicht doch Zeit für zwei kurze Sätze ans Forum gewesen wären. Auf jeden Fall wäre es nett den Lesern gegenüber gewesen. So haben wir das Buch auch zu Ende gelesen. Der bittere Beigeschmack dabei war meiner Meinung nach aber unnötig. Vermutlich steckt da doch mehr hinter, als zu viele Termine.

Offline Suse

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Zum Buch hatte ich im letzten Abschnitt schon meine Meinung geschrieben. Daher hier nur noch mal als Anmerkung, dass Julia Freidank ein Pseudonym ist und die Gauklerin keineswegs ein Erstling. Daher haben mich diese unaufgelösten Situationen ziemlich geärgert.

Wasss?? Das wusste ich nicht. Magst Du verraten, unter welchem Namen sie noch veröffentlicht?
Das lässt das Buch nochmal in einem anderen, nicht gerade vorteilhafteren, Licht erscheinen  :(

Vielen Dank für Dein Lob bezüglich meiner Rezension  :-*
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Offline Erendis

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Zum Buch hatte ich im letzten Abschnitt schon meine Meinung geschrieben. Daher hier nur noch mal als Anmerkung, dass Julia Freidank ein Pseudonym ist und die Gauklerin keineswegs ein Erstling. Daher haben mich diese unaufgelösten Situationen ziemlich geärgert.

Ups, das wusste ich allerdings auch nicht.
Wenn ich das gewusst hätte, wäre meine Beurteilung längst nicht so mild ausgefallen (bei Erstlingen bin ich geneigt, etwas gnädiger zu sein).
Dann frage ich mich natürlich auch, ob hinter dem Rückzug der Autorin wirklich nur der PR-Stress steckt - das müsste sie dann doch schon gewohnt sein (anders, als wenn es wirklich das allererste Buch gewesen wäre, dann hätte ich noch ein wenig Verständnis gehabt, denn dann ist ja alles neu, ungewohnt und aufregend).

Das mit den unaufgelösten Fragen wäre mir so direkt nach dem Lesen gar nicht aufgefallen (mein Gehirn läuft momentan irgendwie auf Sparflamme  :-[). Aber jetzt, wo ihr es erwähnt - ihr habt natürlich recht, das ist wirklich ärgerlich! Insbesondere wäre natürlich wichtig gewesen, zu wissen, wie Raoul Anna aus dem Wasser retten konnte. Das allein auf Zufall zu schieben wäre dann doch etwas weit hergeholt.

@nimue: Deine Rezi ist wirklich toll, da musste ich auch schmunzeln.  :D
LG,
Erendis

Offline Büchersally

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...
Wasss?? Das wusste ich nicht. Magst Du verraten, unter welchem Namen sie noch veröffentlicht?
...

Jetzt möchte ich das noch nicht outen, aber warten wir's mal ab, ob die Autorin vielleicht in anderen Leserunden irgendwas preisgibt. Es wird ja auch seinen Grund haben, warum der Verlag das nicht offen schreibt. Wobei man mit etwas rumgoogeln auf verschiedenen Homepages und Verlagsseiten auch Fotos von derselben Frau vorfindet. ;)

Offline nerolaan

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Ich glaube, in dem Fall bin ich zu doof fürs Googeln  ::)
Egal, nur wenn es stimmt, was Büchersally sagt, sehe ich auch ein paar Szenen in einem anderen Licht...
Naja, ein paar nette Lesestunden hatte ich dennoch  :)

Offline Kruems

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 :) Hallo Mitleser!

Auch ich melde mich nach der Lektüre des Buches wieder - und möchte auch noch mal feststellen, das ich es Schade fand, das die Autorin keine Zeit mehr für uns hatte. Das war für mich ein Aspekt, den ich besonders interessant gefunden hätte.
Nichts desto trotz: Ich bin froh, das ich auf diesem Weg an das Buch hernagekommen bin (vielen Dank noch mal an Nimue  :-*  ) und habe es regelrecht verschlungen!
Die Handlung finde ich sehr gut recherchiert, ich konnte mir das Geschehen richtig Bildlich vorstellen, und auch die Story fand ich abwechslungsreich und spannend. Gerade die sehr autentischen Szenen mit Schwertkämpfen aber auch der Alltag auf einer Burg zur damaligen Zeit fand ich super beschrieben!
Ich habe für mich das Fazit aus der Lektüre gezogen, das ich auf jeden Fall auch ein weteres Buch der Autorin gern lesen würde. Vielleicht klappt es ja dann mal mit einer Autoren-Leserunde, das würde mich sehr freuen!
So aber erst noch mal einen lieben Gruß!  :winken:  Ich freue mich,d as ich Leserunden.de kennengelernt habe und hoffe mal auf eine weiter Leserunde mit Autor!
 :lesen:  Jetzt vertiefe ich mich in meine neue Lektüre und wünsche Euch allen noch eine sonnige Woche!
Gruß
Kruems

 

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