Autor Thema: 01 - Anfang bis Seite 70  (Gelesen 2509 mal)

Offline Miramis

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Hallo und herzlich willkommen!

Ich darf euch alle ganz herzlich zu unserer Leserunde zu dem Roman "Das Tahiti-Projekt" begrüßen, und besonders freue ich mich darüber, dass uns der Autor Dirk C. Fleck bei der Lektüre begleitet. Dirk, schön dass du dabei bist!

Bitte lest euch unsere Leserunden-FAQs zum Ablauf der Leserunden nochmal durch; wenn darüber hinaus Fragen bestehen, bin ich jederzeit für euch da.

Bei der Einteilung beachtet bitte immer auch den Thread-Text, denn dort steht genau, an welcher Textstelle der jeweilige Abschnitt endet.

Und jetzt wünsche ich uns allen eine spannende, informative und lehrreiche Lektüre, und natürlich heiße Diskussionen zu einem top-aktuellen Thema.

Viele liebe Grüße
Miramis


Hier könnt ihr eure Leseeindrücke bis Seite 70 (bis einschliesslich "... ein paar entspannte Wochen.") schildern.

Offline dirkc.fleck

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Guten Morgen Miramis!

Ich freue mich auf die Runde.
Alles Liebe
Dirk

Offline Sille

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Hallo!
So, ich habe mit ein paar Seiten angefangen ... (ich mach mal langsam, damit ich nicht wieder alleine vorpresche  :-[)
Der Einstieg hat mir gut gefallen. Wer ist das? Wer sollte da ermordet werden - und von wem?

Dann der Journalist. Dirk, hast Du Dir den ein wenig auf den Leib geschrieben? So mit dem Alter und aus Hamburg?  ;)
Noch blieb offen, wann das Ganze spielt. Man erfährt nur, dass 1990 irgendwas war. Aber wann ist "jetzt"?
Ich geb zum ich hab hinten auf die U4 geschaut und mir die Frage selbst beantwortet ...  :lesen:

Das Umweltszenario ist bisher sehr glaubhaft. Klar, dass sie alles abgeholzt haben. Das kann ich mir leider sehr gut vorstellen.
Liebe Grüße, Sille

Offline dirkc.fleck

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Liebe Sille,

natürlich hat die Figur des Cording autobiographische Züge, aber so etwas ist legitim, man fühlt sich dann einfach auf der sicheren Seite.
Alles Liebe
Dirk

Offline Sille

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Liebe Sille,

natürlich hat die Figur des Cording autobiographische Züge, aber so etwas ist legitim, man fühlt sich dann einfach auf der sicheren Seite.
Alles Liebe
Dirk

Klar ist das legitim! Das war auch nur neugierig gefragt, gar nicht als Kritik gemeint  :winken:

Als ersten Eindruck kann ich schon sagen, dass das Buch mich neugierig macht und ich mich aufs Weiterlesen freue!
Ich les mal weiter ...  :lesen:
Liebe Grüße, Sille

Aldawen

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Hallo in die Runde und besonders an Dirk  :winken: , schön, daß Du uns hier begleitest.

Sicherheitshalber muß ich gleich noch mal vorwegschicken, daß ich bestimmt ein dankbares Opfer für alle Verwicklungen und wissenschaftlichen Theorien darstelle, weil ich erstens kein Naturwissenschaftler bin und zweitens Thriller im Schnitt nur alle fünf Jahre mal einen lese, mich also gerade quasi in ein „Fremdgenre“ begebe  ;D

Dafür hat mich der Anfang aber auch schon gleich gepackt! Natürlich habe ich mich auch sofort gefragt, wer da wohl die Killer mobilisiert hat, aber das kommt ja dann auch schnell heraus. Daß es für manche (viele?) Gründe gibt, Rasmussen zu beseitigen, unterstelle ich einfach mal, schließlich soll das hier ja kein Liebesroman werden  ;)  Noch habe ich zwar keine Vorstellung, was für brisante Forschung Rasmussen betrieben haben könnte, aber ich schätze, das erfahren wir noch.

Cording ist mir sympathisch, aus mehreren Gründen. Zum einen kommt er mir mit seinem Berufsethos fast ein bißchen altmodisch vor, was ich aber ausdrücklich als Kompliment verstanden wissen möchte! Wenn ich manchmal die Zeitung aufschlage, frage ich mich, ob wir nicht mehr solcher Leute bräuchten ... Zum zweiten hat er zwar durchaus Sympathien für die Umweltaktivisten, ist aber immer noch in der Lage kritische Distanz zu wahren. Jedenfalls machte er mir nicht den Eindruck, alles gutzuheißen, was die Aktivisten da in Kalifornien treiben, aber es geht ihm, das merkt man bei der Besprechung mit seinem Chef Mike, auch nicht nur um eine „Story“. BTW: Warum hatte ich bloß ein bekanntes Magazin mit gelbgerahmten Umschlag vor Augen, wenn Emergency! auftauchte?

Da ich, wie gesagt, kein Naturwissenschaftler bin, mich aber auch in der Öko-Szene nicht besonders auskenne, habe ich natürlich all diese Namen und Texte gesucht, die Du Cording (hat der eigentlich auch einen Vornamen? *grübel* ich kann mich nicht erinnern, einen gelesen zu haben) Mike und damit dem Leser an den Kopf werfen läßt und war schwer beeindruckt, daß ich fast alle gefunden habe (ein paar erfundene sind aber dabei, oder?). Das wird mir wohl noch mal einiges an Zusatzlektüre bescheren, aber so etwas mag ich.

Überhaupt noch nicht einschätzen kann ich, was Helge und das gepanschte Essen mit dem Rest zu tun haben werden, aber ich muß ja auch nicht alles sofort wissen. Insgesamt fand ich das Szenario, das Du hier von Hamburg – man soll und kann sich das ja sicher analog für andere Städte auch denken – entworfen hast, ziemlich bedrückend und erschreckend, besonders, weil ich es tatsächlich für kein unrealistisches Szenario halte, sonst würde es ja auch nicht so funktionieren. Die Vorstellung, in einer solchen Gesellschaft so zu leben, hat für mich jedenfalls Gruselfaktor.

Und nun bekommen wir erst einmal den idyllischen Gegenentwurf auf Tahiti präsentiert. Die ersten Eindrücke, die Cording bekommt, haben mit seinen Erinnerungen nicht mehr viel gemein, und ich vermute, wenn er erst einmal seinen alten Freund Omai wiedertrifft, wird er noch viel mehr Überraschungen erleben.

Schönen Gruß
Aldawen

Offline apassionata

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  • die, die als Kind nie lesen konnte...

Hallo liebe Leserunde,
hallo Dirk, toll, dass du uns bei dieser Leserunde begleitest.

Öko-Thriller interessieren mich sehr, zumal ich über dieses Werk gehört habe, dass es durchaus auch positive Sichtweisen zu präsentieren weiß.
Dies stimmt mich natürlich mächtig neugierig und so bin ich auch sehr gespannt.

Schon die ersten beiden Seiten ließen mich kurz inne halten. So eindringlich und authentisch kam die von beiden Seiten beschriebene Situation zu mir herüber, ohne auch nur ein Wort zuviel zu verlieren. Erzählkunst schon hier grandios proportioniert.

Gleich darauf ging es aber auch schon weiter… Schlag auf Schlag. Wobei mich all die beschriebenen Szenarien jeweils entsetzt den Kopf schütteln ließen, sowie mir vor Augen führte, dass es genau so passieren wird bzw. könnte…
Dabei hat es Dirk, als Autor für mich geschafft, sachlich argumentativ wie auch perspektivisch nahe am aktuellen Protagonisten und seiner Zweifel zu bleiben. Diese Zweifel an sich selbst als untätig zusehender Feigling, als auch an seiner eigenen Spezies, dem zerstörerischen Homo Sapiens schlechthin, konnte ich stets folgen und fühlte mich dadurch ungemein geschickt ans Plot gebunden. Übrigens finde ich Cording selbst sehr gut gezeichnet. Ein Protagonist, dem ich gerne weiter folgen möchte…

Hier in diesem ersten Abschnitt bekommen wir aber auch bereits einen Einblick in die Gesellschaftsstruktur zwischen arbeitender Bevölkerung und derer, die arbeitslos und somit chancenlos abgeschottet werden.  :o Das Beispiel der Arbeitslosen, welche als staatliche Versuchskaninchen in Gettos ruhig gestellt werden ist hier wohl schockierend wie realistisch zu gleich.
 Auch die Darstellung der perversen Imagepolitur der Multis über Medien wie EMERGENCY fand ich richtig gut fokussiert dargestellt.

Aotearoa. Im Flughallenwartebereich konnte ich dann auch so richtig mit Cording mitfühlen. Dieserart Schikanen hatten wir auch einst bei der Einreise in die Dominikanische Republik. Dieser Formularterror war schon der reinste Nervenkrieg.  ;D  Ach, und so eine tolle Massage zwischen An- und Abflug würde ich mir auch schon Mal gefallen lassen.  ;D

Während all dieser Dichte an Informationen verläuft fast schon ganz leise aber nichts desto Trotz sehr brisant ein weiterer Handlungsstrang um den überlebenden Professor Thornwald Rasmussen. Es herrscht also Spannung und Dramatik vor, gleich neben brisanten Informationen, gemixt mit historischen Sachverhalten. Trotzdem kommt eine gelungene Portion Humor nie zu kurz. Zum Beispiel S.63 „Ist sie jung?“ „Ja“ „Ist sie hübsch?“ „Ja“ …  ;D

Erwähnen möchte ich noch folgende Sätze, die mir ausgesprochen erwähnenswert erscheinen: „Irgendwann wirst du begreifen, dass es neben der virtuellen Welt noch eine andere gibt – eine die man anfassen und riechen kann. Tahiti ist nicht London, mein Lieber, diese Insel öffnet die Sinne. Sofern man noch welche besitzt. Wäre schade, wenn du das verpasst.“ Passt. Vor allem da es immer mehr Menschen gibt, die auf Wetter.de & Co mal eben nachsehen wie draußen das Wetter ist.  ;D

Ein sehr gelungener Anfang, der viel verspricht…
Liebe Grüssle
                 Marion  :winken:
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

Offline dirkc.fleck

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Guten Morgen, ihr fleißigen sympathischen Leser!

Ich möchte zunächst darauf aufmerksam machen, dass es die Möglichkeit gibt, sich im Internet einige Informationen über das Tahiti-Projekt zu holen, die über den eigentlichen Text des Buches weit hinaus gehen. Das Buch ist ja nur ein erster Schritt, um das darin vorgestellte sozio-ökologische Gesellschaftsmodell in die Tat umzusetzen. Als eine Art Ökolabor, in der wir beweisen wollen, dass der Mensch wieder in die Natur eingebunden werden kann und nicht zwangsläufig als ihr Feind agieren muß. Hier einige Links, die euch vielleicht weiterhelfen können:

www.equilibrismus.org
www.tahiti-project.org
www.tahiti-projekt-film.org
www.tahiti-virus.org
www.tahiti-virus.blogspot.com

Zu den Bemerkungen von Aldawen (danke für die Komplimente) an dieser Stelle vorerst nur dies: Es freut mich, dass Dir aufgefallen ist, dass Cording durchgehend ohne Vornamen bleibt. Es gibt nur wenige Namen die man ohne Vornamen benutzen kann, Cording ist so einer. Das hat mich gereizt. Aber natürlich besitzt auch er einen Vornamen. Ihr werdet ihn später erfahren, aber nur einmal ...
Und Marion möchte ich sagen, dass sich der negative Gesellschaftsentwurf des ersten Buches auf Tahiti total ins Gegenteil verkehrt. Es war aber wichtig, derart düster anzufangen, mit einer gesellschaftspolitischen Hochrechnung sozusagen. Auf diese Weise wird der Unterschied zwischen den beiden Welten dramatisch deutlich.
Wer sich daran stören sollte, dass die Handlungsstränge nicht immer sofort aufgelöst werden: ich schreibe meine Romane wie Drehbücher. Ich mag es, mehrere Ebenen gleichzeitig voranzutreiben und sich überschneiden zu lassen bis sie sich schließlich zu einem erkennbaren Ganzen fügen. Deshalb sind die einzelnen Kapitel selten länger als drei Seiten. Wenn ihr so wollt ist dies meine ganz persönliche Schnitttechnik.
Ich freue mich auf die weitere Diskussion mit euch.
Alles Liebe
Dirk


Aldawen

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Wer sich daran stören sollte, dass die Handlungsstränge nicht immer sofort aufgelöst werden: ich schreibe meine Romane wie Drehbücher. Ich mag es, mehrere Ebenen gleichzeitig voranzutreiben und sich überschneiden zu lassen bis sie sich schließlich zu einem erkennbaren Ganzen fügen. Deshalb sind die einzelnen Kapitel selten länger als drei Seiten. Wenn ihr so wollt ist dies meine ganz persönliche Schnitttechnik.

Nein, das stört mich überhaupt nicht. Wenn ich alles schon sofort wüßte, bräuchte ich ja das Buch nicht mehr zu lesen  ;)  Solange ganz am Ende alles zusammenpaßt, ist das früh genug.

Offline apassionata

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  • die, die als Kind nie lesen konnte...

Cording ist mir sympathisch, aus mehreren Gründen. Zum einen kommt er mir mit seinem Berufsethos fast ein bißchen altmodisch vor, was ich aber ausdrücklich als Kompliment verstanden wissen möchte! Wenn ich manchmal die Zeitung aufschlage, frage ich mich, ob wir nicht mehr solcher Leute bräuchten ... Zum zweiten hat er zwar durchaus Sympathien für die Umweltaktivisten, ist aber immer noch in der Lage kritische Distanz zu wahren. Jedenfalls machte er mir nicht den Eindruck, alles gutzuheißen, was die Aktivisten da in Kalifornien treiben, aber es geht ihm, das merkt man bei der Besprechung mit seinem Chef Mike, auch nicht nur um eine „Story“.

Ja, da kann ich mich dir anschließen. Cording hinterfragt, ist stets kritisch und hat noch eine gute Portion von Ethik, die man sich bei so manchen Journalisten heute wünschen würde. Auch menschlich betrachtet eine Person mit Ecken und Kanten, die sich auch eben mal gerne selbst in Zweifel zieht.
Einen Vornamen habe ich bisher auch noch nicht entdeckt.

Insgesamt fand ich das Szenario, das Du hier von Hamburg – man soll und kann sich das ja sicher analog für andere Städte auch denken – entworfen hast, ziemlich bedrückend und erschreckend, besonders, weil ich es tatsächlich für kein unrealistisches Szenario halte, sonst würde es ja auch nicht so funktionieren. Die Vorstellung, in einer solchen Gesellschaft so zu leben, hat für mich jedenfalls Gruselfaktor.

Das Wort Gruselfaktor passt hier für mich richtig gut. Nicht auszumalen wenn wir tatsächlich in eben solch einer Gesellschaft landen... realistisch sicher trotzdem auf jeden Fall.

Es gibt nur wenige Namen die man ohne Vornamen benutzen kann, Cording ist so einer. Das hat mich gereizt. Aber natürlich besitzt auch er einen Vornamen. Ihr werdet ihn später erfahren, aber nur einmal ...

Wo möglich noch als Knalleffekt.  ;D

Und Marion möchte ich sagen, dass sich der negative Gesellschaftsentwurf des ersten Buches auf Tahiti total ins Gegenteil verkehrt. Es war aber wichtig, derart düster anzufangen, mit einer gesellschaftspolitischen Hochrechnung sozusagen. Auf diese Weise wird der Unterschied zwischen den beiden Welten dramatisch deutlich.

Ich kann mir sehr gut vorstellen was du meinst, Dirk, und es ist ja auch schon richtig gut zu erspüren was du uns damit aufzeigen möchtest. Trotzdem liegt noch nicht alles klar auf der Hand (was zu diesem Zeitpunkt des Buches ja ganz normal ist), so dass ich als Leser bereits gleichzeitig mutmaßen kann, dass du hier noch einiges an Überraschungen für uns vorbereitet hast.
Dass die Handlungsstränge so nach und nach zusammen laufen werden gefällt mir übrigens gut. So bleibt es denn auch spannend.  ;)

Und so werde ich mir jetzt erst einmal wieder die Lektüre zur Hand nehmen und weiter lesen.  :lesen:
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Offline Miramis

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Hallo ihr Lieben, hallo Dirk,

auch ich bin mit diesem Abschnitt durch und bin schon im Sog der Ereignisse gefangen.

Gleich von Anfang an wird der Leser in die Story hineinkatapultiert, ohne lange Vorrede - das hat mir sehr gut gefallen. Ein schockierendes Szenario, die Auslöschung einer ganzen Familie, und die eigentliche Zielperson kommt mit dem Leben davon. Später erfahren wir, welch mächtige Gruppierungen hinter diesem Anschlag stecken; ich bin jedenfalls sehr gespannt, welches Geheimnis Professor Rasmussen mit sich herumträgt und ob er irgendwann Gelegenheit haben wird, es Cording zu erzählen und öffentlich zu machen.

Cording, die Hauptfigur, ist mir ebenfalls sehr sympathisch. Das Fehlen eines Vornamens ist mir auch sofort aufgefallen, das passt aber sehr gut zu dieser Figur. Seine Fähigkeit, jenseits des abgebrühten Reportertums noch etwas für die Menschen und Tiere zu empfinden, über die er berichtet, hat ihn mir sofort ans Herz wachsen lassen. Interessant fand ich es hier zu lesen, dass Cording durchaus autobiographische Züge trägt, Dirk. Wäre eine Ich-Perspektive auch eine Möglichkeit für dich gewesen, diese Geschichte zu erzählen, oder war dir doch eine gewissen Distanz in Form einer handlungstragenden Hauptfigur wichtig?

Durch Cordings Augen sehen wir eine absolut zerrüttete Welt - allerdings nicht so apokalyptisch verfremdet, dass man das Ganze als Hirngespinst abtun könnte. Nein, die Szenerien haben alle eine realistische Note, und wenn sie auch noch nicht so existieren, so ist doch so einiges vorstellbar bzw. befindet sich die Menschheit durchaus auf dem möglichen Weg dahin. Dabei gefällt mir sehr gut, dass sich die Schilderung nicht rein auf Natur und Umwelt beschränken, wie ich das in einem Öko-Thriller erwartet hätte, sondern dass auch die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Mechanismen mit in das Gesamtbild eingefügt werden. Das ergibt ein rundes Bild, auch im negativen Sinne....  Besonders hervorheben möchte ich die Ghettoisierung der Arbeitslosen, die dazu noch mit Drogen durch den Staat gefügig gemacht werden, was von den Medien toleriert und verschwiegen wird - diese Szenen haben mir eine extra-gruslige Gänsehaut verursacht. 

Aber - soviel hab ich auf den ersten 70 Seiten schon mitbekommen - wir befinden uns in einem temporeichen Roman, und daher taucht auch bereits jetzt ein Gegenentwurf zu diesem ganzen menschengemachten Chaos auf - Tahiti unter seinem offenbar sehr fähigen Präsidenten. Sehr interessant, wie dieses Land auf Cording wirkt, der offenbar mit den letzten Zigaretten auch den Balast des Berufes auf dem europäischen Kontinent lässt, der ihm ganz offensichtlich seine ganze Lebensenergie raubt. Cording lebt angesichts dieser stillen, sauberen und lebensfrohen Inselwelt förmlich auf, und erwähnenswert finde ich, dass es sich dabei nicht um ein unberührtes Paradies handelt, sondern um eine Gesellschaft, die ursprünglich die gleichen Probleme hatte wie alle anderen Staaten auch, diese aber in den Griff bekamen. Ich bin schon sehr gespannt, was wir in dieser Richtung noch alles lesen werden.

So, und dann muss ich noch ein großes Lob loswerden: es gibt ein wunderbar ausführliches Glossar am Ende des Buches. Nun haben Glossare bei mir meistens deswegen schlechte Karten, weil ich sie erst entdecke, wenn das Buch durchgelesen ist und ich mich während der Lektüre mühsam durch unbekannte Begriffe googeln musste, wenn ich dazu überhaupt Lust hatte... Nicht so hier; denn zum einen wird das Glossar bereits auf einer der ersten Seiten angekündigt, und außerdem wird durch die Sternchen im Text immer auf einen entsprechenden Glossar-Beitrag hingewiesen. Danke, Dirk, das ist eine großartige Sache!  :anbet:

Über das Glossar bin ich auch auf den Begriff "Equilibrismus" gestossen, den ich zuvor noch nie gehört hatte; das ist eine Sache, die bei mir direkt den Nerv trifft und mich brennend interessiert. Soviel ist sicher, wenn ich mit der Lektüre des Buches fertig bin, werde ich mich sicherlich noch weiter mit diesem Konzept befassen und bestimmt auch weiterführende Lektüre dazu angehen. Passend dazu gab es heute in unserer Tageszeitung die Meldung, dass in der Nähe von Crailsheim (in Baden-Württemberg) eine Gruppe von Menschen ein ganzes verlassenes Dorf gekauft hat, um dort ein öko-soziales Lebensmodell zu schaffen, auf genossenschaftlicher Basis. Das scheint ja ganz in die Richtung zu gehen...

Also ihr merkt schon, ich bin hier im richtigen Buch und ich bin überzeugt, die Lektüre wird mir und uns allen so viele Denkanstöße bringen, wie schon lange kein Buch mehr.

Viele liebe Grüße
Miramis

Offline Sille

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Über das Glossar bin ich auch auf den Begriff "Equilibrismus" gestossen, den ich zuvor noch nie gehört hatte; das ist eine Sache, die bei mir direkt den Nerv trifft und mich brennend interessiert. Soviel ist sicher, wenn ich mit der Lektüre des Buches fertig bin, werde ich mich sicherlich noch weiter mit diesem Konzept befassen und bestimmt auch weiterführende Lektüre dazu angehen. Passend dazu gab es heute in unserer Tageszeitung die Meldung, dass in der Nähe von Crailsheim (in Baden-Württemberg) eine Gruppe von Menschen ein ganzes verlassenes Dorf gekauft hat, um dort ein öko-soziales Lebensmodell zu schaffen, auf genossenschaftlicher Basis. Das scheint ja ganz in die Richtung zu gehen...


Oh, das ist sehr spannend. Das habe ich gleich mal gegoogelt, aber nichts richtiges gefunden. Kannst Du mir mehr dazu sagen?

Und nun zum Buch.
Ein paar Schlagworte hab ich ja oben schon geschrieben. Nun habe ich ein wenig Luft, um ein paar Details anzumerken.

@Dirk:
Ein paar Sachen finde ich unklar ... Cordings Höhenangst. Die ist doch nicht weg beim Bergabfahren? Ich kenne nur Leute, die Bergab fast noch mehr Probleme haben?
Und dass Cordung verlassen wurde - das ist irgendwie das Schicksal sämtlicher mittelalter Romanhelden, oder? Aber vielleicht ist es auch einfach nur wie im echten Leben  ;D

Apropos Leben: "lebenslang Treibhaus" für das Urteil über die Menschheit, den Begriff finde ich super gelungen!!  :winken:

Generell finde ich Cording auch sehr sympatisch und muss bei der Beschreibung seines Magazins und seiner Chefs deutlich grinsen. Ach ja, ich erkenne die Branche deutlich wieder  8)
Ist das überhaupt ein Science Fiction oder spielt das vielleicht doch heute? Passen würde es ...

Bei der Szene im Wald bei den Ökokriegern geht es ganz shcön zur Sache. Man merkt, dass es wirklich um Leben und Tod geht, es wird nicht gefackelt, den Gegner geht es im Zweifel auch ans nackte Leben ... Puh.

Trotzdem musste ich einmal breit grinsen: "Und als ob die Untergangssinfonie noch eines buslesken Tupfers bedurft hätte, schleuderte ein Ambulanzwagen den zum Tode verurteilten Bäumen seinen Sirenengesang um die Stämme."  ;D

Grinsen muss ich eh immer wieder über sehr gelungene Formulierungen (die oben ist mir fast zu bunt, aber die nächsten beiden sind klasse!!):

Gott in Kalifornien: "Damit wäre er wohl der Einzige, der alle Voraussetzungen mitbrachte, die vom Menschen verursachte Klimakatastrophe zu überleben."

Und ebenfalls in Kalifornien: "Die Temperaturen erreichten 55 Grad im Schatten, aber wo war schon Schatten?"

Es gibt noch mehrere solcher Stellen, die ich klasse finde!

Aber nun zur Handlung ...
Ich finde das Aussperren der Arbeitslosen heftig, aber sehr gut auf den Punkt gebracht. Wer braucht denn schon die störenden "Subjekte" in der Stadt. Schön, dass sie eine Möglichkeit gefunden haben, die "Nutzlosen" auch noch ruhig zu stellen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es auch in unserer Gesellschaft Teile gäbe, die dem zustimmen würden ...  >:(

Bei den Massenmorden in den Flüchtlingscamps (Senegal) ging es mir ähnlich. Wie weit weg ist das von unserer Wirklichkeit? Unterlassene Hilfeleistung ist ja so weit weg auch nicht von Mord, oder?  :(

So, nun bin ich gespannt, welche Rolle Steve Parker so spielen wird und lese mal weiter ...  :lesen:
Liebe Grüße, Sille

Offline Myriel

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Hallo zusammen,

ich habe den ersten Abschnitt jetzt auch komplett gelesen und bin etwas zwiegespalten.

Die erste Szene mit Rasmussen wirkte am Anfang so komplett losgelöst von Cordings Handlungsstrang, dass ich mich gefragt habe, was das denn eigentlich soll. Nur ein reisserischer Auftakt um den Leser gefangen zu nehmen? Fände ich nicht besonders gelungen. Zum Glück deutet sich jedoch an, dass es doch eine Verknüpfung der beiden Handlungsstränge geben könnte, da Rasmussen bei EMERGENCY angerufen hat und andeutet, dass er brisante Daten hätte. Kein Wunder also, dass man versucht in zum Schweigen zu bringen - und zwar endgültig.

Die nächsten Szenen, in denen man als Leser Cording, die Hauptfigur, kennen lernt, wirkten auf mich viel zu hastig: hier der Kampf um die letzten Mammutbäume, dort die sterbenden Wale, die Androhung vom Senegal ... Das empfand ich als zu viel und vor allem zu plakativ. Eine subtilere Darstellung der Zustände in der Welt hätte mir besser gefallen, erst recht, wenn dazu nicht solche sowieso schon medial geprägten Ereignisse wie gestrandete Wale oder die Abholzung von bedrohten Wäldern (bei uns sind es "noch" die Tropen) genutzt worden wären.

Die Darstellung von Hamburg hat mir da schon erheblich besser gefallen, da es hier nicht nur um das große Ganze ging, sondern auch eine menschliche Komponente enthalten war. Die Zwei-Klassen-Gesellschaft, die geschildert wird, wirkte dadurch umso intensiver, zumal die Entwicklung dorthin keinesfalls undenkbar wäre.

Ab dem Punkt habe ich Cording langsam als Mensch empfunden und nicht nur als Statist vor der Kulisse einer zerstörten Welt. Vorher war er für mich nicht richtig fassbar und zudem auch noch unsympathisch. Als besonders negativ empfand ich es, dass er nach dem Angriff auf die "Godzillas" erleichtert reagierte, dass ein anderer daran Schuld war, dass die Soldaten sie entdeckt hatten. Für mich wirkte das in dem Moment völlig unpassend. Im Übrigen widerspricht sich, dass Cording mit seiner Angst vor Tunnel mal so eben die unterirdischen Höhlen und Gänge erkundet und damit sich und Ed in Sicherheit bringt. Extremsituation hin oder her, hier wäre ein Hinweis darauf, dass er sich unbehaglich fühlt o.ä. meiner Meinung nach angebracht gewesen.

Ab seiner Rückkehr nach Hamburg und der Unterredung mit seinem Chef wurde er mir jedoch sympathischer, besonders dass er noch nicht so kaltblütig bzw. abgestumpft ist wie andere Journalisten sondern noch die Menschen hinter der Story sieht. Mike selbst hat anfangs auch noch keinen schlechten Eindruck hinterlassen, da er seine schützende Hand über Cording hält. Doch nachdem herauskommt, dass das Essen in den Arbeitslosengettos gedopt ist und er von Anfang an Bescheid wusste, war er für mich abgeschrieben. Das Whiskeyglas, dass Cordinger aus der Hand fällt, ist an der Stelle ein gelungenes Bild.

Die Reise nach Tahiti und wie sie für Cordinger der Ausweg aus seinem zu dem Zeitpunkt ziemlich verfahrenen Leben darstellt, war geschildert. Die Zigaretten, die er im Aschenbecher zurücklässt, könnte man symbolisch für seine ganzen Sorgen deuten, die unter anderem auch dank der angenehmen Massage vor dem letzten Teilflug nach Tahiti zurückbleiben. Die von apassionata zitierten Sätze, über Tahitis Wirkung auf die Sinne, haben mich dann ganz für ihn eingenommen.

Dass Cordinger übrigens keinen Vornamen hat, ist mir überhaupt nicht aufgefallen. Wie Dirk geschrieben hat, braucht jemand mit diesem Nachnamen nicht unbedingt einen, er steht auch ganz gut für sich alleine.

Ein komplett unbeschriebenes Blatt ist bisher Cordingers Anhängsel Steve. Außer, dass er ständig vor seinem Laptop hockt, hat man noch nichts über ihn erfahren. Hoffentlich taut er noch etwas auf und nimmt eine etwas aktivere Rolle ein. Ich kann mir gut vorstellen, dass hinter dem verschlossenen Jungen ein ganz interessanter Charakter steckt.

LG Myriel

Offline Myriel

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Über das Glossar bin ich auch auf den Begriff "Equilibrismus" gestossen, den ich zuvor noch nie gehört hatte; das ist eine Sache, die bei mir direkt den Nerv trifft und mich brennend interessiert. Soviel ist sicher, wenn ich mit der Lektüre des Buches fertig bin, werde ich mich sicherlich noch weiter mit diesem Konzept befassen und bestimmt auch weiterführende Lektüre dazu angehen. Passend dazu gab es heute in unserer Tageszeitung die Meldung, dass in der Nähe von Crailsheim (in Baden-Württemberg) eine Gruppe von Menschen ein ganzes verlassenes Dorf gekauft hat, um dort ein öko-soziales Lebensmodell zu schaffen, auf genossenschaftlicher Basis. Das scheint ja ganz in die Richtung zu gehen...


Oh, das ist sehr spannend. Das habe ich gleich mal gegoogelt, aber nichts richtiges gefunden. Kannst Du mir mehr dazu sagen?

Was dazu im Glossar zum Buch stand (übrigens großartig in den Roman eingebaut mit den *) bzw. im laufenden Text gesagt wurde, klang für mich reichlich nach Wunschdenken und Utopie, zumal kein konkretes Vorgehen genannt wird. Ich hoffe, dass das ganze Konzept im Buch - anhand des Beispiels Tahiti - noch ausführlicher erläutert wird. Es ist nicht so, dass ich zu faul zum Googeln wäre, aber falls das nach der Lektüre immer noch notwendig wäre, um den "Equilibrismus" zu verstehen, hätte das Buch für mich zumindest in der Hinsicht versagt. Da aber noch genug Seiten übrig sind, warte ich erstmal ab, was Dirk uns noch präsentiert, bevor ich Google & Co. bemühe.

Offline apassionata

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So, und dann muss ich noch ein großes Lob loswerden: es gibt ein wunderbar ausführliches Glossar am Ende des Buches. Nun haben Glossare bei mir meistens deswegen schlechte Karten, weil ich sie erst entdecke, wenn das Buch durchgelesen ist und ich mich während der Lektüre mühsam durch unbekannte Begriffe googeln musste, wenn ich dazu überhaupt Lust hatte... Nicht so hier; denn zum einen wird das Glossar bereits auf einer der ersten Seiten angekündigt, und außerdem wird durch die Sternchen im Text immer auf einen entsprechenden Glossar-Beitrag hingewiesen. Danke, Dirk, das ist eine großartige Sache!  :anbet:

Jepp. Dies fand ich auch sehr positiv, da auch ich meistens erst nach Beendigung des Buches auf eben solche Glossars stoße.

Über das Glossar bin ich auch auf den Begriff "Equilibrismus" gestossen, den ich zuvor noch nie gehört hatte; das ist eine Sache, die bei mir direkt den Nerv trifft und mich brennend interessiert. Soviel ist sicher, wenn ich mit der Lektüre des Buches fertig bin, werde ich mich sicherlich noch weiter mit diesem Konzept befassen und bestimmt auch weiterführende Lektüre dazu angehen.

Das Wort lies mich auch gleich aufhorchen. Equilibre - ausgewogen, ein Wort welches sich die Menschheit wahrlich viel mehr auf ihre Fahnen schreiben könnte.
Equilibrismus, als Gesellschafts- bzw. Weltmodell wird mich sicher auch noch nach dieser Lektüre weiter interessieren. Danke Dirk für die eingebrachten Links. Hier werde ich später sicher noch gerne stöbern gehen.  ;)

Apropos Leben: "lebenslang Treibhaus" für das Urteil über die Menschheit, den Begriff finde ich super gelungen!!  :winken:

Stimmt. Dieser Ausdruck hat mir auch wie so viele gut gefallen.

Ich finde das Aussperren der Arbeitslosen heftig, aber sehr gut auf den Punkt gebracht. Wer braucht denn schon die störenden "Subjekte" in der Stadt. Schön, dass sie eine Möglichkeit gefunden haben, die "Nutzlosen" auch noch ruhig zu stellen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es auch in unserer Gesellschaft Teile gäbe, die dem zustimmen würden ...  >:( 

Ja, zum Glück steht so etwas nicht zur Wahl… *schock*
Das Ergebnis bei einer solchen wollte ich da nicht wirklich sehen.

Die erste Szene mit Rasmussen wirkte am Anfang so komplett losgelöst von Cordings Handlungsstrang, dass ich mich gefragt habe, was das denn eigentlich soll. Nur ein reisserischer Auftakt um den Leser gefangen zu nehmen? Fände ich nicht besonders gelungen. Zum Glück deutet sich jedoch an, dass es doch eine Verknüpfung der beiden Handlungsstränge geben könnte, da Rasmussen bei EMERGENCY angerufen hat und andeutet, dass er brisante Daten hätte.

Da können die Geschmäcker wohl sehr unterschiedlich sein. Ich persönlich liebe es, verschiedene, scheinbar völlig unabhängige Handlungsstränge zunächst einfach auch parallel zu lesen um dann zu beobachten wann und wo sie aufeinander treffen.  ;)
Es soll auch Autoren geben, die dies erst weit nach über 700 Seiten tun.   ;D

Als besonders negativ empfand ich es, dass er nach dem Angriff auf die "Godzillas" erleichtert reagierte, dass ein anderer daran Schuld war, dass die Soldaten sie entdeckt hatten. Für mich wirkte das in dem Moment völlig unpassend.

Gestutzt habe ich bei dieser Szene zwar auch kurz, doch habe ich genau mit dieser Reaktion Cordings menschliche oder sagen wir unperfekte Seite unterstrichen gesehen. Er war unter extremen Bedingungen und dachte bereits die schrecklichen Verluste auf seiner Seite verantworten zu müssen. Er klammerte sich da dann wohl an den ersten klitzekleinen Trost, den sein Bewusstsein finden konnte. Nachträglich betrachtet würde er seine Reaktion wohl sicher auch nicht als ok empfinden. Doch wir beobachteten ihn ja schließlich unmittelbar.

Im Übrigen widerspricht sich, dass Cording mit seiner Angst vor Tunnel mal so eben die unterirdischen Höhlen und Gänge erkundet und damit sich und Ed in Sicherheit bringt. Extremsituation hin oder her, hier wäre ein Hinweis darauf, dass er sich unbehaglich fühlt o.ä. meiner Meinung nach angebracht gewesen.

Stimmt. So betrachtet muss ich dir natürlich Recht geben. Aber es war gerade so viel los und so spannend, dass ich seine Phobie darüber ganz vergas.  ;)

Das Whiskeyglas, dass Cordinger aus der Hand fällt, ist an der Stelle ein gelungenes Bild.

Jepp. Sehr passend. Schön dass du es hier noch einmal erwähnst. Ich sah es richtig gehend zu Boden fallen.
Eine (heile) Weltvorstellung glitt ihm aus den Händen... und diese landete prompt auch noch pervers unbehelligt intakt bzw. unbeschädigt auf dem "Boden".

« Letzte Änderung: 28. August 2010, 20:27:21 von apassionata »
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

 

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