Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)  (Gelesen 2395 mal)

Offline Suse

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Hier ist Platz für eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein. Auch die Meinung der Autorin zur Leserunde ist hier sehr willkommen.

Bitte vermeidet Spoiler in den Rezensionen und verratet nichts Handlungsrelevantes.

   
« Letzte Änderung: 07. Oktober 2010, 09:51:26 von apassionata »
*** Bitte keine PNs ***

Offline Sille

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So, dann fang ich mal an ..

Nick lebt in London und ist eigentlich ein ganz normaler Jugendlicher. Er macht Sport, hat Freunde und absolviert an der Schule gerade sein letztes Jahr. Alles ist ganz normal, so lange, bis ein mysteriöses Spiel auftaucht, dass alle in ihren Bann zieht. Oder zumindest fast alle.
Das Spiel bleibt mysteriös. Es beeinflusst das Handeln seiner Spieler im echten Leben, bis Spiel und Realität zu verschwimmen scheinen. So wird aus Spiel plötzlich eine reelle Gefahr - und Nick ist mittendrin!

Zur Leserunde:
Dank an Ursula, die immer dabei war und uns so schnell geantwortet hat! Das hat wirklich Spaß gemacht mit Dir!
Dank auch an Euch anderen, für Ideen und Gedanken - auf manche wäre ich nicht gekommen  :D
Ansonsten war es insgesamt eine Leserunde bei der man weniger über die Charaktere spekuliert hat, sondern mehr im Spiel gefangen war  ;)
Liebe Grüße, Sille

Offline Cola

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Rezension

Inhalt:
An einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht, das die Schüler beeinflusst. Es heisst Erebos. Dieses Spiel greift in die Realität der Spieler ein bishin zu Mordbefehlen. Die Jugendlichen werden davon süchtig, und wer sich dem Spiel entzieht oder nicht gehorcht, muss mit drastischen Strafen rechnen. Das Spiel benutzt die Spieler gegeneinander. Das geht bishin zu Mordbefehlen. Auch Nick gerät in den Sog von Erebos. Er verändert sich zunehmend, distanziert sich von seinen Freunden und seiner Familie und verändert seine moralischen Grundsätze. Erst spät erkennt er, wie gefährlich Erebos ist und beginnt mit einigen anderen, die Hintergründe von Erebos zu erforschen. Wer oder was ist Erebos? Von wem und zu welchem Zweck wurde es erschaffen?

Mein Eindruck:
Das Buch ist sehr spannend. In der ersten Hälfte wird sehr viel das Spiel und die Kämpfe beschrieben, was für mich ein bisschen langatmig war. Wer sich für Computerspiele begeistert, wird das anders sehen.
In der zweiten Hälfte greift dann aber Erebos wirklich sehr in die Realität ein, und ab da konnte ich das Buch nicht mehr weglegen.
Es ist erschreckend, wie schnell sich die jungen Menschen verändern. Und was ich sehr bedenklich fand: ausser dem Lehrer ist wohl niemandem wirklich aufgefallen, dass etwas nicht stimmt. Nicks Eltern jedenfalls haben nicht gemerkt, dass ihr Sohn in Schwierigkeiten steckt.
Teilweise fand ich Nick naiv. Er hat lang gebraucht, zu merken, dass Erebos kein harmloses Spiel ist.
Das Ende war dann sehr emotional. Allerdings fand ich es eher unrealistisch, dass das Spiel sich so "hereinlegen" lässt, wo es doch sonst quasi die Gedanken der Spieler erraten hat.

Fazit:
Das Buch hat mir viel Lesefreude bereitet. Ich finde es für Jugendliche empfehlenswert, es ist auch eine gute Schullektüre.



« Letzte Änderung: 19. September 2010, 07:25:43 von Cola »

Offline starone

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Mein persönliches  Leserundenfazit

Zum Inhalt:

Es geht hier um ein PC-Spiel, dass Erebos heißt .Mit diesem Spiel verändern sich alle , die es spielen ..angefangen von unserem Helden "Nick" , eigentlich ein ganz normaler Junge und Schüler bis hin zu eigentlich Unbeteiligten, die in diesen Strudel ...von Geheimhaltung  um jeden Preis ....Hass...Angst vor Strafen ...und Spielsucht hineingezogen werden.

Mehr oder weniger zeigen sich die Folgen, des Tuens, der Einzelpersonen und man fragt sich, wo es noch hinführen wird oder soll ....
Was Nick langsam auch sich fragt und handelt !!



Mein Eindruck:

Ich habe lange nicht mehr so ein tolles Buch gelesen , auch wenn es mit 485 Seiten schon sehr viel ist , für meinen Geschmack .Aber es hat sich gelohnt .Das PC-Spiel als solches ist gut erklärt worden ...seine Aufgaben und Figuren ...mit auch mit kleinen lustigen Einlagen  zum Schmunzeln Auch für mich , der ich jetzt persönlich kein Fan von PC-Spielen ist es gut zu verfolgen und man versteht auch gut dadurch wieso es so interssant
erscheint es  zu Spielen oder zu Spielen müssen.

Gefallen hat mir auch sehr gut,  die durch das plötzliche Spielen ... veränderte Gefühlswelt und die Einstellung zum Leben überhaupt.Diese ganzen
Auseinandersetzungen , die das Spiel bewirkt hat ..plötzliches infragestellen z.B. wer ist Freund , wer Feind !!
Und das ein Spiel in die Realität so hinein kommt .Das keiner mehr die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit kennt und respektiert .

Völliges Aufgehen in diesem Spiel und keiner merkt , dass da was nicht stimmt mit den Kids ...bis auf den Lehrer Mister Watson z.B. .
Schlimm und erschreckend, aber mitlerweile wohl nichts unnormales, wenn man Nachrichten und Zeitung liest ...

Der Schluß ist überraschend , für mich ...aber es fügt sich alles zusammen und man erkennt gut am Ende wieso ..das und das passiert ist , so und nicht anderster geschehen ist . Ein guter Abschluß des Buches .



Fazit:

Klasse Buch !!Was auch wiederum zum Nachdenken anregt über dieses Thema .

Offline starone

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Hallo liebe Leute und liebe Ursula ,

die Leserunde hat mir sehr gut gefallen, besonders da auch die Autorin...hallo liebe Ursula :) :)...dabei war und auch entsprechend Einblick in ihre Bücher-Welt  ermöglich hat  :)Das Buch empfehle ich gerne weiter  ;)

Leider fand ich persönlich, die Beteiligung etwas mager ;D und ich denke mir , man sollte doch einen Anfang und ein entsprechendes Ende setzten.

Ich schaue, jetzt immer gerne mal vorbei und hoffe auf neue Meldungen ..... ;)

In diesem Sinne ...LG und bis bald dann...starone...

Offline Twiceybaby

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Nachdem sich das Buch ein wenig gesetzt hat, versuche ich mal meine Gedanken festzuhalten.  ;)

Zum Buch:

Schon der Umschlag ist beunruhigend und weckt das Interesse. Das Auge passt einfach herrlich zum Buch und dem Inhalt zwischen den Buchdeckeln.  :buchtipp:

Zum Inhalt:

Erebos ist ein Spiel, aber nicht irgendeins. Es ist ein Spiel das über die Grenzen der virtuellen Welt schwemmt.
In einer Londoner Schule wird eine ominöse DVD unter den Schülern verteilt. Es handelt sich nicht um irgendeine DVD. Es handelt sich um Erebos.Spannend und nervenaufreibend ist Erebos. Es macht süchtig. Schüler sitzen mit dicken Augen die Schulstunden ab, unterhalten sich nur noch mit anderen Spielern und isolieren sich total. Und auch Nick kommt in den zweifelhaften Genuss dieses Spiels....
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Der potenzielle Leser soll sich unvoreingenommen in den Sog von Erebos ziehen lassen. Denn eines ist sicher: Dieses Buch hat Suchtpotenzial!

Mit fantasievollen Schilderungen wird der Leser in die fantastische Welt von Erebos entführt. Die Handlung des Romans wird durch das ständige hin und her zwischen Virtualität und Realität auf keiner Seite langweilig und führt den Leser am Ende zu einer wirklich überraschenden Auflösung. Gerade wer selbst am Computer spielt, wird sich besonders gut in Nick hineinversetzen können.
Die Idee hinter der Geschichte ist einzigartig und ihre Umsetzung extrem gut gelungen. Ein hochspannender und mitreißender Thriller, der nicht nur jugendliche Leser sondern auch Erwachsene von der ersten bis zur letzten Seite fesseln wird.

Zur Leserunde:

Es hat mir wahnsinnig viel Freude bereitet mit Euch zu spekulieren.Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich manche Aspekte aufgenommen werden.
Vielen Dank Euch allen, besonders Ursula für die liebe Begleitung.  :-*

Liebe Grüße
Yvonne

Offline kaluma

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Inhalt (laut Klappentext):

Nick ist süchtig nach Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die Regeln sind äußerst streng. Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer allein sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos erteilt Aufträge, die nicht in der virtuellen Welt, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Fiktion und Realität verschwimmen auf irritierende Weise. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen...

Meine Meinung:

Obwohl meine Vorschreiber eigentlich schon genug zum Inhalt des Buches geschrieben haben, habe ich die Inhaltsangabe auf dem Klappentext hier mal vollständig zitiert, weil ich den Text sehr gelungen finde. Er verrät nicht zuviel und nicht zuwenig über das Buch, macht neugierig, aber nimmt nicht zuviel Wesentliches vorweg.

In der ersten Hälfte bewegt die Handlung des Buches sich vorwiegend in der Welt der Computerspiele, bzw. eines bestimmten, nämlich des Rollenspieles Erebos. Für mich ist das eine fremde Welt, daher empfand ich hier beim Lesen deutliche Längen. Trotzdem ist auch für den Nicht-Spieler nachvollziehbar beschrieben, was das Faszinierende an Erebos ist, und wie es dazu kommt, daß die Jugendlichen regelrecht abhängig und süchtig nach diesem Spiel werden.

In der zweiten Buchhälfte verlagert sich die Handlung mehr in die Realität, es wird spannender, und die düstere und bedrückende Atmosphäre des Anfangs beginnt sich zu lichten. Diese Wendung habe ich sehr begrüßt.

Am Ende gibt es einen regelrechten Showdown, bei dem alles Rätselhafte sich aufklärt. Die Auflösung geht zwar sehr in Richtung SF, aber ist in sich schlüssig und paßt zum Buch.

Die jugendlichen Hauptpersonen (Nick und seine Freunde) sind treffend beschrieben und verhalten sich sehr jugendgemäß - obwohl sie an vielen Stellen kindlicher agieren, als man es dem Alter nach erwarten würde (Nick ist 16, wirkte auf mich aber eher wie 14/15, auch aufgrund seiner eher einfachen Interessen). Erwachsene tauchen hier nur am Rande auf, Nicks Eltern z.B. spielen nur eine Nebenrolle. Sehr gut fand ich, daß die Jugendlichen selber einen Ausweg aus ihren Verstrickungen finden (nicht alle, aber jedenfalls Nick und ein paar andere).

Fazit:

Ein spannendes Buch für Jugendliche ab ca. 12/13 Jahren, wahrscheinlich insbesondere interessant für Jungen und für Computerspiel-Fans, das man aber auch als Erwachsener gut in kürzester Zeit (da wirklich sehr spannend) weglesen kann.

Wir haben das Buch jetzt auf meine Anregung in der Bücherei angeschafft und was soll ich sagen: kaum ins Regal gestellt, wurde es auch sofort ausgeliehen.

Leserundenfazit:

Ich habe festgestellt, daß der September ein schlechter Monat für Leserunden für mich persönlich ist: Schuljahresbeginn, da gibt es für mich immer jede Menge unvorhergesehene Termine. (Das ahnte ich zwar schon vorher, aber ich wollte unbedingt mal ein Buch von Ursula Poznanski lesen, nachdem "Buchstabendschungel" und "Tintenklex" damals irgendwie an mir vorbeigerutscht sind.)

Deshalb hinkte ich leider ein wenig hinter den meisten schnelleren Lesern der Leserunde hinterher.

Trotzdem hat mir die Leserunde Spaß gemacht, ich habe gern mitgemacht, und auch von den Sichtweisen der anderen Leser (insbesondere derer mit Computerspiel-Erfahrung) profitiert. Sehr aufschlußreich waren auch Ursulas Beiträge, die doch einen etwas tieferen Einblick gewährten.

Vielen Dank euch allen und besonders Ursula  :winken:

Grüße, kaluma
« Letzte Änderung: 07. Oktober 2010, 12:25:21 von kaluma »

Offline Bianca M.

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Inhalt
Nick ist ein ganz normaler Jugendlicher. Er ist beliebt, macht Sport und auch sonst scheint sein Leben völlig OK zu sein. Zwar arbeitet seine Mutter sehr viel und ist danach auch meist ziemlich fertig und auch sein Vater hat wenig Zeit für ihn. Das alles scheint Nick aber nicht weiter zu stören. Doch dann taucht in seiner Schule eine ominöse CD auf, um die jeder ein riesen Geheimnis macht. Nick will wissen was dahinter steckt, denn plötzlich benehmen sich alle äußerst komisch. Colin, einer seiner besten Freunde wendet sich mehr und mehr von ihm ab. Doch dann kommt er ebenfalls an die CD und stellt fest das es ein Spiel ist. EREBOS. Zuhause angekommen beginnt er sofort mit der Installation, doch als diese fertig ist, bleibt der Bildschirm schwarz. Nick ist am verzweifeln. Als er schon aufgeben wollte erscheint plötzliche eine rote pulsierende Schrift auf dem schwarzen Bildschirm "EREBOS". Das Spiel beginnt. Zuerst muss er sich einen Charakter erstellen und anschließend steht sein "Namenloser" mitten im Wald. Sehr schnell ist Nick mit der Spielbedienung vertraut und findet auch einen Mann, der ihm sagt was er nun tun muss. Auch stellt er ihm die Frage, ob er weiter machen will, oder hier aufhören. Klar das Nick weiter macht. Von nun an gibt es jede Menge Aufgaben zu lösen, jede Menge Kämpfe zu bestehen. Anfangs ist es schwer für Nick und immer wieder kommt der Bote und hilft ihm. Allerdings sind diese Hilfen nicht umsonst. Diese sind mit Aufträgen in der realen Welt verbunden. Anfangs denkt sich Nick nichts dabei, doch die Aufträge werden immer skuriller. Auch seine Mitspieler sind nicht unbedingt die Freundlickeit in Person. Immer wieder frägt sich Nick wer wohl von seinen Schulfreunden hinter welchem Charakter steckt. Dies ist nämlich eine der Regeln von Erebos. Dann verlangt Erebos von ihm seinen Englischlehrer zu vergiften. Nick bringt es nicht fertig und fliegt anschließend raus. Völlig Verzweifelt versucht er wieder rein zu kommen, aber man hat nur eine Chance Erebos zu spielen. Plötzlich hat sein bester Freund Jamie einen schweren Unfall und Nick weiß das es etwas mit Erebos zu tun hat. Schnell wird ihm klar das das Spiel nicht einfach ein Spiel ist, sondern Virtuelle Welt und Reale Welt miteinander vermischt. Er lernt Victor kennen, einen Computerfreak und zusammen versuchen sie das Rätsel von Erebos  zu lösen. Auch Emily, für die Nick mehr als Freundschaft empfindet ist dabei und die beiden kommen sich auch näher. Werden die 3 hinter das Geheimnis kommen?

Meine Meinung
 
Erebos ist ein Spiel.
Es beobachtet dich,
es spricht mit dir,
es belohnt dich,
es prüft dich,
es droht dir.

Erebos hat ein Ziel:
Es will töten.


Eigentlich ist dieses Genre nicht so mein Geschmack. Da ich selber aber gerne Onlinerollenspiele spiele kam ich einfach nicht drumherum. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ursula Poznanski hat mit Erebos ein sehr heikles Thema beschrieben. Und zwar die Spielesucht. Wenn man heute sieht zu was einem solch Spielsucht treiben kann. Es gibt soviele Menschen die ihr reales Leben total aufgeben um nur noch in der virtuellen Welt zu leben. Sie geben ihre Arbeit auf und oft auch ihre Familien. Ähnlich wird es auch in Erebos beschrieben. Freunde wenden sich voneinander ab und die Linie zwischen real und virtuell vermischt erschreckend schnell.

Ich konnte mich von Beginn an in Nick versetzten. Die Anziehungkraft dieses Spieles und das Weiterkommen wollen. Zum Teil hab ich mich selbst dabei ertappt wie ich darüber nachgedachte habe, wie ich das jetzt gelöst habe. Ich wahr voll mit dabei, bin richtig mit eingetaucht und war genauso sauer wie Nick als er aus dem Spiel geflogen ist. Zwar hätte ich viele Sachen wahrscheinlich anders gelöst, aber ich denke das ist auch Sinn eines solchen Spieles.

Die Geschichte ist super gut durchdacht und ausgearbeitet. Die Geheimnistuerei, die Zwiestichkeiten unter den Freunden und eine nie enden wollende Spannung fesselt einen so sehr, das man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Bis zum Schluß weiß man nicht, wer hinter wem steckt und was eigentlich der Plan des Spieles ist. Zwar wird schnell klar das Erebos ein Ziel in der realen Welt verfolgt, aber auch das sind immer Spekulationen. Genau aus diesem Grund lässt es sich flüssig und zügig lesen. Man will ständig wissen wie es weiter geht. Frau Poznanski´s Schreibstil einfach super.

Das Cover ist ja mal der Hammer. Ein Auge auf rotem Hintergrund. Man fühlt sich regelrecht beobachten, genauso wie im Spiel. Es könnte nicht passender sein für dieses Buch.

Fazit
Ein spannungsgeladenes Buch mit Suchtfaktor. Nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene sehr zu empfehlen.

Offline Aurian

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Erebos ist eine Geschichte, die aufzeigt, wie sich die Sucht nach einem Computerspiel und damit verbundenem Schlafmangel auf die Vernunft von Jugendlichen auswirkt. Doch die Autorin geht noch einen Schritt weiter und verleiht Erebos einen besonderen Kick, indem das Spiel den Jugendlichen Aufträge erteilt, die sie ausführen müssen, wenn sie im Spiel bleiben wollen. Es ist erschreckend und leider auch nicht unrealistisch, wie wenig die Kids über ihr Handeln nachdenken und nur noch von ihrer Sucht beherrscht werden. Allerdings an manchen Stellen hat mich das naive Verhalten der Spieler doch erstaunt.

Die Autorin beschreibt sehr ausführlich, wie ein Abenteuerspiel aufgebaut ist, von der Auswahl der Figur, bis hin zur Ausführung von Aufträgen und der Jagd nach dem nächsten Level. Das war so realistisch, dass ich voller Faszination die Entwicklung von Nicks Spielfigur und deren Abenteuer verfolgt habe. Doch egal ob die Handlung in der virtuellen Welt spielt, oder in der Realität, von dem Zeitpunkt an, als Nick in das Spiel einsteigt, ist das Buch so fesselnd, dass die Seiten nur so dahin geflogen sind.

Es wird deutlich, welche Auswirkungen das Spiel auf das tägliche Leben der Teenager hat. Doch ich hätte mir gewünscht, das dieser Punkt noch etwas deutlicher herausgearbeitet wird. Allerdings ist dies der Wunsch einer erwachsenen Leserin, der Jugendliche sicher nicht so sehr interessiert.  ;D

Fazit: Ein fesselnder Jugendthriller für Leser, die gerne tiefer in die Welt der Abteuerspiele abtauchen.

Leserunde:
Es hat mir viel Spaß gemacht mit euch zusammen das Buch zu lesen! Vielen Dank auch an Ursula, die geduldig auf unsere Fragen geantwortet hat und die Leserunde auf eine Weise begleitete, die ich einfach toll fand!



 

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