Autor Thema: 01 - Der erste und zweite von zwölf Rythmen (Anfang bis einschl. Seite 58)  (Gelesen 3372 mal)

Offline Loomis

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Bei dem Dialog zwischen Karen und Laurie musste ich manchmal schon schmunzeln. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Frauen sich über Vor- und Nachteile von AAD-Aufnahmen unterhalten. Ich hoffe ich tappe nicht in ein Rollenklischee, aber das ist doch eher eine typisch männliche Verhaltensweise oder nicht?  ;)
Ich habe mit einer Band mal eine CD aufgenommen, die war glaube ich auch AAD oder ADD, so genau weiß ich das heute auch nicht mehr. Die Aufnahme war jedenfalls auf einem Analogband (24 Spur).

Aber zurück zum Buch: MBMI stelle ich mir als krachigen Indierock vor. Utah bringt dann noch Blues und R&B-Einflüsse rein, das steht ja direkt so dran. Metal wird jedoch eher nicht sein, da Floyd ja mit den 80er-Gitarrenhelden nicht so viel anfangen kann.

Ich finde es sehr interessant, dass wir nun schon so viel über Floyd erfahren haben, ohne dass er wirklich selbst in Erscheinung trat. Breña hat ja schon überlegt, ob er das überhaupt noch tut. Nun ja, bei Tobias weiß man nie, was einen erwartet.  ;D

Übrigens ist bei mir im Buch auf manchen Seiten ein weißes Pulver, als ich mit dem Finger drüber strich ging es ganz leicht ab, aber mein Finger war dann ganz weiß. Habt ihr da etwa Koks reingetan, damit man zu Hause ein wenig am Rock'n'Roll-Zirkus teilhaben kann? :D

Offline Suse

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Guten Morgen,

Nun habe ich extra abgewartet, bis ich den ersten Lesebaschnitt beendet habe, und ihr tummelt euch schon fleißig hier. ;)

So ist das bei den Runden mit Tobias ;D

Momentan bin ich etwas hin und her gerissen, denn manches an dem Buch gefällt mir ausgesprochen gut, anderes deutlich weniger. Ich hoffe, letzteres löst sich schnell in Wohlgefallen auf.

Ich bin für mich persönlich auch sehr gespannt, ob Tobias mir eine ganz andere Welt zugänglich machen kann mit diesem doch recht dünnen Buch und einem Plot, der mich ansonsten niemals reizen würde. Ganz habe ich den ersten Leseabschnitt noch nicht beendet, und bisher kann ich noch nicht so recht mit der Geschichte warm werden. Karen, Laurie und die beiden Sams sind mir noch etwas suspekt und das Bezeichnen des männlichen Geschlechtsteils mit "Dick" fand ich ... nunja  ;D Ist das in Musikerkreisen so?

Zuerst zur Aufmachung des Buches, die finde ich nämlich rundum gelungen. In das Cover habe ich mich sofort verliebt und diese Rorschach-Grafiken sind auch toll. Außerdem zieht man mich mit kleinen Details sofort auf seine Seite, wie etwa hiermit: "Für diese Pressung nach den Masters neu abgemischt." ;D

Für mich auch eher mysteriös. Was sind Masters?  ???
Und: Das Bild  vor und nach dem Impressum erinnert mich an John Lennon  ;D

Bei dem Dialog zwischen Karen und Laurie musste ich manchmal schon schmunzeln. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Frauen sich über Vor- und Nachteile von AAD-Aufnahmen unterhalten. Ich hoffe ich tappe nicht in ein Rollenklischee, aber das ist doch eher eine typisch männliche Verhaltensweise oder nicht?  ;)

Ich weiß nicht mal, was AAD-Aufnahmen sein sollen  ;D

Übrigens ist bei mir im Buch auf manchen Seiten ein weißes Pulver, als ich mit dem Finger drüber strich ging es ganz leicht ab, aber mein Finger war dann ganz weiß. Habt ihr da etwa Koks reingetan, damit man zu Hause ein wenig am Rock'n'Roll-Zirkus teilhaben kann? :D

Bei mir haben die das aber wohlweislich weggelassen  :D

Liebe Grüße
nimue, Musik-DAU
« Letzte Änderung: 03. Januar 2011, 08:16:12 von nimue »
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Offline Loomis

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Bei dem Dialog zwischen Karen und Laurie musste ich manchmal schon schmunzeln. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Frauen sich über Vor- und Nachteile von AAD-Aufnahmen unterhalten. Ich hoffe ich tappe nicht in ein Rollenklischee, aber das ist doch eher eine typisch männliche Verhaltensweise oder nicht?  ;)

Ich weiß nicht mal, was AAD-Aufnahmen sein sollen  ;D
Das sagt aus, ob bei der Aufnahme, beim Mischen und beim Mastering Analog oder Digital gearbeitet wurde:
http://de.wikipedia.org/wiki/SPARS_Code
So ein Code steht auf den meisten (allen?) CDs irgendwo drauf.

Das Mastering ist wenn ich nichts verwechsle praktisch die Herstellung der "Schablone" die man benutzt um die CDs zu pressen:
"Beim nächsten Produktionsschritt, dem Mastering, werden mit Hilfe eines starken Laserstrahles die Daten vom Premastering auf eine photoresistente Schicht übertragen, ausgewaschen und versilbert. Das Negativ einer CD-ROM, ein so genannter Glasmaster, entsteht. (Wikipedia)"

Offline Tobias O. Meißner

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Aus Kostengründen (Golkonda hat nicht ganz soviel Geld wie Bertelsmann und andere) haben wir uns dazu durchgerungen, nur in jedes zehnte Exemplar Koks einzubacken ...   :lesen:

sagte doch: erst die Experience, dann die Explanations: Tobias

Offline bella*

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Hahahahahaha...ich habe von dem Koks leider auch nichts abbekommen! :P

Offline Suse

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Hahahahahaha...ich habe von dem Koks leider auch nichts abbekommen! :P

Leider?  :D Koks müsste ich nicht haben.... Gras wäre mir da lieber ;D
(aber ich rauche ja nicht mal)  :vogelzeigen:
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Offline bella*

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Hahahahahaha...ich habe von dem Koks leider auch nichts abbekommen! :P

Leider?  :D Koks müsste ich nicht haben.... Gras wäre mir da lieber ;D
(aber ich rauche ja nicht mal)  :vogelzeigen:

hmmm...ja, stimmt eigentlich ;)

Offline Yklamyley

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Aber ich verspreche Euch hiermit: Am Ende dieser Leserunde lasse ich die Katze aus dem Sack.

Na dann! So lange kann ich auch noch warten.  :)

Nur soviel schon mal als Vorgeschmack: Tom Waits habe ich live gesehen, was für einen Europäer, glaube ich, nicht leicht zu bewerkstelligen ist, denn der Mann macht sich live ausgesprochen rar.

 8) Ziemlich cool!

Ansonsten sehe ich, dass Floyd seinem Spitznamen "Nobodys Floyd" - zumindest bei Yklamyley - schon schnell gerecht geworden ist ...  ;D

Oh ja, und das nach 14 Seiten. Mittlerweile habe ich die ersten zwei Rhythmen beendet und mag ihn immer noch nicht / noch weniger.  :D

Und das Jahrzehnt kann ich ruhig aufklären: Es sind nicht die 70er, sondern viel näher dran: Die 90er, als tatsächlich noch beinahe niemand ein Handy besaß und auch "Internet" nur ein ruckeliges Gerücht war. (Und das Wort "Internet-Leserunde" noch überhaupt nicht erfunden, oder, Nimue?)

Nach dem ich an beide Jahrzehnte kaum bewusste Erinnerungen habe (bei den 70ern wäre das gar nicht möglich, in den 90ern war ich noch ein Kind), ist für mich das eine wie das andere  :P


Ich will gar nicht erst anfangen, Bands aufzuzählen, aber reicht das als Orientierung, Yklamyley? ;)

Aber klar doch!  8) Aber mal ehrlich, es hätte ja auch jemand aus einer ganz ganz anderen Richtung dabei sein können, bei der Leserunde mein ich, das wäre beinahe noch einen Tick interessanter geworden.  ;D


Das Cover und auch das innere Design des Buches gefallen mir sehr gut. Interessant finde ich auch den "Klappentext" bzw. das Gedicht, das mir irgendwie auch gut gefällt.
Das Gedicht am Anfang irritiert mich noch etwas und bis jetzt kann ich damit, genauso wie mit den kleinen Zeilen zu Anfang der Kapitel noch nicht viel anfangen.

Mag mich mal jemand einweihen? Meine Ausgabe ist von 1999 aus dem Rotbuch Verlag, und ich finde kein Gedicht am Anfang. Ist das erst in der Neuauflage hinzugefügt worden?
Und mein Cover verrät mir nur: "Ich glaube nicht an Noten. Ich glaube an den Rausch in mir."
Mir gefällt (zumindest auf dem amazon-Bildchen), das alte Cover aber auch viel besser als das neue:

Viel rockiger, nicht so gothic. Denn damit kann ich leider gar nichts anfangen.  :-[


Ich könnte jetzt schon wieder Seiten füllen darüber, wie wichtig mir Musik ist. Wie sie meinem Leben einen Rhythmus gibt. Wie die Begegnung mit einem ganz bestimmten Musiker, der jetzt schon leider nicht mehr unter den Lebenden weilt, mich ganz speziell zu HalbEngel inspiriert hat.

Floyd sieht in meinem Kopf aus wie Ian Curtis (Joy Division). Aber den meinst du vermutlich nicht!  ;)


Und wie ich mich trotzdem bewusst dagegen entschieden habe, ein Instrument zu lernen, um mein Wahrnehmungsspektrum nicht auf dieses eine einzige Instrument einzuengen.

Wow, das merk' ich mir für die Zukunft. In Wahrheit beiße ich mich ständig in den Hintern, drehe mich in Kreisen und würde mein 6-jähriges Selbst am liebsten in die Musikschule treten, damit es verdammt nochmal Gitarre spielen lernt.
Natürlich könnte ich jetzt noch Gitarre lernen, nur fehlt mir für Stunden das Geld und fürs selber beibringen das Talent.  :-\  (Ausreden, Ausreden, alles Ausreden!)


Schon wieder so viel geschrieben, und noch kaum eine Zeile zum Buch selbst...  ;D

Ich finde es ja befremdlich, wenn deutsche Autoren Romane in Amerika ansiedeln und die Protagonisten dann englische Namen haben, man aber die ganze Zeit merkt, dass man keine Übersetzung liest. Das hat mich schon als Kind in Jugendbüchern gestört.
Tobias, hat das einen Grund? Hat für dich die Geschichte in diesem Umfeld besser funktioniert, oder ist das der Einfluss des noch unbekannten Vorbildes?

Laurie und Karen haben auch schon Antipathiepunkte bei mir gesammelt, etwa mit solchen Dialogen:
Zitat
"Hast du den neuen Chronicle gelesen? Der Kritiker da hat geschrieben, Sleep sei "das furchtbarste, herzzereißendste Geschrei seit Auschwitz"."
"Harter Vergleich. Aber trifft ziemlich gut."

 :( Sorry, aber was für blöden Kühe sind das denn? Ich weiß schon, dass die Amis es nicht ganz so mit Pietät haben, trotzdem wirft das kein gutes Licht auf unsere beiden Groupie-Tussis. Aber als die Hellsten sind Groupies ja ohnehin nicht bekannt...  ;)
Und es geht weiter, diesmal mit Musik:

Zitat
Laurie grinste Karen an und zuckte die Schultern: "Was hast du erwartet? Sam steht auf Meat Loaf und Bob Seger und solche Sachen."
>:(

Im zweiten Rhythmus treffen wir auf Floyd als kleinen Jungen, und oh Wunder, ich finde den als Kind schon scheiße.  ;D Natürlich ist er hochbegabt, interessiert sich nicht für die Schule (obwohl er ganz leicht alles könnte), rebelliert und tritt völlig unverständlicherweise gegen einen Lehrer, der ihm einfach egal sein könnte, für irgendwelche Ideale ein, etwas unmotiviert meiner Meinung nach.

Er stürmt und drängt und wir versuchen wieder einmal verzweifelt, hinter die Geheimnisse eines Genies zu kommen! Musiker dürfen nicht üben, sie können alles immer gleich, Schriftsteller schreiben von der Muse geküsst in einem Inspirationsschub, nichts wird redigiert, alles kommt perfekt und Luft schnappend ist der Künstler selbst beeindruckt von seiner Genialität.  ::)
Mir ist das alles ein bisschen zu fadenscheinig, und für wirklich genial oder begabt halte ich Floyd noch nicht. Nur für überheblich, von sich selbst eingenommen, ein stilisiertes Produkt der Eigen- und Fremdvermarktung. Bisher, es bleibt also spannend!


Auch dieses Posting beende ich wieder mit einem Link:
Huddie "Leadbelly" Ledbetter - "Good Night, Irene", einem der Einflüsse nämlich, die Floyd in seiner Jugend verpasst hat, und die ihm erst sein "Meister" zeigt.

PS: Ich bezweifle übrigens, dass Keith Richards der beste Gitarrist aller Zeiten ist!  ;D

Man ruft einen Namen am Halbengelsee: / "Yklamyley! Yklamyley!
Sie ist die Mächtigste von uns allen!
Ihr Zauber muss selbst den Sternen gefallen!"
"Weshalb? Hat denn eines Gedichts sie entbunden?"
"Nein, besser: Sie hat ihren Namen erfunden!" (Tobias O. Naheanrilke, 7. 1. 2011)

Offline Yklamyley

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Fast hätte ich es vergessen:
Ich habe mir natürlich noch Gedanken gemacht über die Einteilung des Buches in Rhythmen.

- Natürlich könnte dies einfach eine Anlehnung an den Inhalt des Buches sein. Statt "Kapitel" einfach "Rhythmus", schon ist das ganze kreativer. Allerdings warum dann "Der erste von zwölf Rhythmen" und nicht einfach "Der erste Rhythmus"? Das weist doch auf etwas anderes hin. Außerdem wird einem so die Kürze des Buches gleich so richtig unter die Nase gerieben, man braucht nicht mehr das Buch zuklappen und nachsehen, wie viel noch auf der Haben und Soll - Seite vorhanden ist, sondern bekommt das Vergehen der Einheiten direkt vorgesetzt.

- Im Flamenco zum Beispiel gibt es Rhythmen mit 12er Takt, wobei der 3, 6, 8, 10 und 12 Schlag betont werden. Allerdings gehen wir natürlich von mehreren Rhythmen und nicht von Takten aus (obwohl ich mir selbst natürlich nun eingeredet habe, noch einen Tick gespannter auf den 3 Rhythmus zu sein, vielleicht ist er ja betont!)

- Bei Kindern findet der größte Schritt in der Entwicklung zur Unterscheidung von Rhythmen mit ca. 12 Jahren statt. Wahnsinnig interessant, leider nur wenig hilfreich. Aber die Zahl 12 scheint eine gewisse Bedeutung für die Musik zu haben, in jedweder Hinsicht.

- Das Blues - Standardschema ist der 12-bar blues. Hm, also wieder Takte, keine Rhythmen. Beim Blues wäre natürlich dann auch eine Gegenüberstellung der Songtexte mit dem Buchtext interessant...  ;D

- Die Zwölftontechnik?


Wahrscheinlich ist alles ganz einfach und logisch, und nur ich habe ein Brett vorm Kopf und sehe vor lauter Holz die Noten nicht!  ;)
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Offline Breña

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Ich hoffe ich tappe nicht in ein Rollenklischee, aber das ist doch eher eine typisch männliche Verhaltensweise oder nicht?  ;)

Das werden wir Dir schon austreiben! ;D

Mag mich mal jemand einweihen? Meine Ausgabe ist von 1999 aus dem Rotbuch Verlag, und ich finde kein Gedicht am Anfang. Ist das erst in der Neuauflage hinzugefügt worden?
Und mein Cover verrät mir nur: "Ich glaube nicht an Noten. Ich glaube an den Rausch in mir."

Schau mal in die Leseprobe, die der Golconda-Verlag bereit stellt, dort findest Du auch Zuerst die Echos. Nun interessiert mich, worin sich die beiden Ausgaben abgesehen vom Äußeren noch unterscheiden.

Im zweiten Rhythmus treffen wir auf Floyd als kleinen Jungen, und oh Wunder, ich finde den als Kind schon scheiße.  ;D Natürlich ist er hochbegabt, interessiert sich nicht für die Schule (obwohl er ganz leicht alles könnte), rebelliert und tritt völlig unverständlicherweise gegen einen Lehrer, der ihm einfach egal sein könnte, für irgendwelche Ideale ein, etwas unmotiviert meiner Meinung nach.

Das hat mich gar nicht mal so gestört, denn den Stempel "hochbegabt" hat er von seiner Großmutter bekommen, das heißt noch nicht, dass er das auch ist. ;) Und die jugendliche Rebellion finde ich auch gut eingefangen (obwohl seine Äußerungen für einen Dreizehnjährigen vielleicht etwas frühreif sind).

Viele Grüße
Breña
"It is not true that we have only one life to live; if we can read, we can live as many more lives and as many kinds of lives as we wish."  S.I. Hayakawa

Offline Tobias O. Meißner

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Zitat
Aber klar doch!  8) Aber mal ehrlich, es hätte ja auch jemand aus einer ganz ganz anderen Richtung dabei sein können, bei der Leserunde mein ich, das wäre beinahe noch einen Tick interessanter geworden.  ;D

Unbedingt! Jemand, für den die Kastelruther Spatzen das heißeste Ding seit Elvis sind!

Zitat

Floyd sieht in meinem Kopf aus wie Ian Curtis (Joy Division). Aber den meinst du vermutlich nicht!  ;)

Nein. Zu kurze Haare.

Zitat
Ich finde es ja befremdlich, wenn deutsche Autoren Romane in Amerika ansiedeln und die Protagonisten dann englische Namen haben, man aber die ganze Zeit merkt, dass man keine Übersetzung liest. Das hat mich schon als Kind in Jugendbüchern gestört.
Tobias, hat das einen Grund? Hat für dich die Geschichte in diesem Umfeld besser funktioniert, oder ist das der Einfluss des noch unbekannten Vorbildes?

Dieses Buch konnte nicht in Deutschland spielen. Oder sind die Scorpions etwa Led Zeppelin? Ist Udo Lindenberg Neil Young? Siehste.

Zitat
PS: Ich bezweifle übrigens, dass Keith Richards der beste Gitarrist aller Zeiten ist!  ;D

Neulich, im Zusammenhang mit seiner gerade erschienenen Biographie, habe ich gelesen, dass er selbst sich überhaupt nicht als Gitarristen bezeichnen würde, weil seine Fähigkeiten einfach zu beschränkt sind. Und genau wegen sowas finde ich, dass er irgendwie unschlagbar ist!

Das Gedicht hatte ich in meinem ursprünglichen Manuskript an den Anfang gestellt, der ROTBUCH-Verlag hat es allerdings rausgenommen, weil es so seltsam schien, einen Roman mit einem kryptischen Gedicht zu beginnen.
Dem GOLKONDA-Verlag ist es nun zu verdanken, dass HalbEngel erstmals in einer ungekürzten Version (also der Albumfassung im Gegensatz zum Radio-Edit) lesbar ist!

uncut: Tobias




Offline Suse

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Huhu,

ich habe vorhin auch noch Rythmus Nr. 2 fertig gelesen und wollte schon mal ein großes Lob aussprechen: Auch, wenn es sowieso zur Geschichte des Halbengels passt (wunderschöne Idee übrigens).... ich liebe Ludwig Bechstein. Schon als Kind habe ich seine Märchen am allerliebsten gelesen und danach kam ganz lange nichts. Die sieben Schwäne ist so ein wunderbares Märchen :herz:
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Offline Yklamyley

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Schau mal in die Leseprobe, die der Golconda-Verlag bereit stellt, dort findest Du auch Zuerst die Echos. Nun interessiert mich, worin sich die beiden Ausgaben abgesehen vom Äußeren noch unterscheiden.

Super, danke Breña!  :-*

Das hat mich gar nicht mal so gestört, denn den Stempel "hochbegabt" hat er von seiner Großmutter bekommen, das heißt noch nicht, dass er das auch ist. ;) Und die jugendliche Rebellion finde ich auch gut eingefangen (obwohl seine Äußerungen für einen Dreizehnjährigen vielleicht etwas frühreif sind).

Nachdem ich Rhythmus 3 und 4 als Vergleich habe, kann ich jetzt sagen, dass sich bei mir ein stimmiges Bild ergibt, auch wenn ich die ersten beiden nicht so mochte! Aber so ist das nunmal, wenn man in Abständen liest!  :)

Das Gedicht hatte ich in meinem ursprünglichen Manuskript an den Anfang gestellt, der ROTBUCH-Verlag hat es allerdings rausgenommen, weil es so seltsam schien, einen Roman mit einem kryptischen Gedicht zu beginnen.
Dem GOLKONDA-Verlag ist es nun zu verdanken, dass HalbEngel erstmals in einer ungekürzten Version (also der Albumfassung im Gegensatz zum Radio-Edit) lesbar ist!

Gut zu wissen! Muss ich denn noch auf etwas achten? Gibt es mehr Teile, die fehlen?
Man ruft einen Namen am Halbengelsee: / "Yklamyley! Yklamyley!
Sie ist die Mächtigste von uns allen!
Ihr Zauber muss selbst den Sternen gefallen!"
"Weshalb? Hat denn eines Gedichts sie entbunden?"
"Nein, besser: Sie hat ihren Namen erfunden!" (Tobias O. Naheanrilke, 7. 1. 2011)

Offline Tobias O. Meißner

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Nein, bis auf das Gedicht war alles komplett.
Das Märchen, das der Vater dem kleinen Floyd vorliest, sollte gekürzt werden, aber das konnte ich abwenden, denn es musste ja so vollständig wie möglich wiedergegeben werden.

ein versierter Märchenkürzungsabwender: Tobias

 

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