Autor Thema: 04: Kapitel 18 bis einschl. 24 (Seite 168 - 218)  (Gelesen 1959 mal)

Offline Annabas

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:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

Offline lesegrete

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Hallo am sonnigen Ostersonntag,

Ich habe mich beim Lesen öfter gefragt, ob wir den Täter überhaupt schon kennen, dennoch
wähnte ich  mich ermittlungstechnisch bereits auf der Zielgeraden -  und nun diese überraschende Wende.  :o

Michael Durian, Ex-Mann Irinas, ist in seinen ehrgeizigen Lebensplänen gescheitert.
Im Gefängnis erliegt er den religiösen Wahn-Einflüsterungen seines Zellengenossen und ist nun auf Rachefeldzug. Für einen Neuanfang sieht er keine Perspektive. Er plant seinen Suizid, nachdem er Rache an all denen genommen hat, denen er für sein Scheitern die Schuld gibt oder die ihn menschlich enttäuscht haben.

Alexander Gerlach steht auf der Todesliste. Ja, er ist der einzige noch lebende Kandidat.  „Willkommen am Styx“ ist Durians Gruß an ihn. Er wähnt Gerlach am Fluss Styx, nach alter Sage die Grenze zwischen Welt und Totenreich.
Dieser Satz lässt auf ein baldiges Handeln schließen. Eigentlich hat der Täter alle Zeit der Welt. Er brauchte nur abzuwarten: irgendwann würde die Bewachung Gerlachs weniger, der gewohnte Lebensalltag wieder einkehren, Gerlach selbst unvorsichtiger. Aber Durian scheint seines Lebens wirklich endgültig  überdrüssig  - und auch des Versteckspiels, das von nun an für ihn notwendig wird.
Natürlich wird Gerlach überleben. Wir brauchen ihn schließlich noch für weitere Folgen.
So viel ist schon mal sicher, puuh. ;)

Wenn ich Durian wäre, würde ich versuchen, eine der Personen in meine Gewalt zu bringen, die Gerlach nahe stehen: Theresa oder eines der Zwillingsmädchen. So könnte er Gerlach zu sich locken, natürlich ohne „Bewachungspersonal“- und dass Gerlach sich dem durchaus entziehen kann, hat er uns schon bewiesen. Auf ein Treffen mit Theresa wollte er einfach nicht verzichten. So sehr ich das verstehen kann, ich halte es für einen Fehler! >:(

Gerlach beweist wirklich pädagogisches Geschick. Er bringt seine Mädchen sogar ins Opernhaus, aber dass Louise verliebt ist, ahnten wohl sämtliche Leser vor ihm… ;)

So, ich setze mich nun weiter in die Sonne, mit Buch natürlich.
Bis später
lesegrete :winken:

 



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Chinesisches Sprichwort

Offline SheRaven

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  • Ich bin als Kind in die Buchstabensuppe gefallen!
Nun wissen wir also schon, wer die Morde verübt hat und es sind noch einige Seiten zu lesen.

Irgendwie bin ich mit Alexander Gerlach in eine seltsam angespannte Lethargie verfallen und denke, dass es das doch jetzt noch nicht gewesen sein kann.
Irgendwann schlägt Durian zu, Gerlach entkommt nur knapp und Ende?
Oder Durian nimmt tatsächlich die Zwillinge als Geisel, Gerlach rettet sie im Alleingang, entkommt nur knapp und Ende?

Irgendwie will mir keine dieser Lösungen so richtig gefallen.
Steht nach Gerlach noch jemand in Durians "Buch der Kränkungen?"


Die frisch verheiratete Mitarbeiterin Klara Vangelis (btw: Die Musik von Vangelis habe ich früher mal sehr gerne gehört) scheint schon länger mit Gerlach zusammenzuarbeiten, über sie wüssten wir sicherlich mehr, wenn wir die vorhergehenden Bücher kennen würden. Aber mit dem Fall hat das bestimmt nichts zu tun.

Und nun setze ich mich wieder in die Sonne und  :lesen:.

 :winken:
Liebe Grüße
SheRaven

Offline starone

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Hallo liebe Mitleser und lieber Wolfgang,

auch ich tappe im Dunkeln, diese Durian mit seinem regliösen Vorstellungen, ob das etwas mit der ersten Toten zu tun an ..dieser Anja..die hatte , doch auch Heiligenbilder bei sich oder?

LG..starone...

Offline Annabas

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Hallo miteinander,

heute habe ich einen tollen Ausflug gemacht, aber für einen Leseabschnitt hat es doch gereicht.

Dass Gerlach seine Zwillinge in die Oper mitnimmt, finde ich toll - das sollten Eltern viel öfter tun. Und schließlich gefällt es den beiden sogar. Turandot ist aber auch super, das passt als Einstieg in die Opernwelt prima.

Dass der Täter jetzt schon bekannt ist, hat mich überrascht, ich hätte gedacht, dass wir da noch etwas länger warten müssen. Aber - kriegen müssen sie ihn ja auch noch.

Gerlach findet seinen eigenen Namen auf Durians Todesliste - hu, das wird jetzt aber richtig spannend.  :o

Wenn ich Durian wäre, würde ich versuchen, eine der Personen in meine Gewalt zu bringen, die Gerlach nahe stehen: Theresa oder eines der Zwillingsmädchen.
An Gerlachs Stelle hätte ich am meisten Angst um die Zwillinge - ob Durian die Affäre mit Theresa herausbekommen kann? Andererseits reicht es ja, Gerlach mal ein paar Tage zu beschatten, um das zu wissen. Die Anwältin hatte ja auch eigentlich ein Verbot zu Joggen - trotzdem geht sie raus und der Täter konnte zuschlagen. Er muss also schon irgendwo an seinem Opfer auf der Lauer liegen.

Was mir im Moment noch fehlt, ist die Verbindung zwischen Durian und den Postkarten - ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass Durian sehr religiös ist, aber vielleicht wurde er im Gefängnis "erweckt".

Spannend ist es jedenfalls immer noch.  :lesen:

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Offline irismaria

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Dass der Täter jetzt schon bekannt ist, hat mich überrascht, ich hätte gedacht, dass wir da noch etwas länger warten müssen. Aber - kriegen müssen sie ihn ja auch noch.

Gerlach findet seinen eigenen Namen auf Durians Todesliste - hu, das wird jetzt aber richtig spannend.  :o

Spannend ist es jedenfalls immer noch.  :lesen:


Ich hatte ja auf einen völlig unbekannten unbescholtenen Täter getippt, nun hat der Mörder doch schon kriminelle Vergangenheit... Wobei er ja sowohl ein enttäuschter Ehepartner als auch ein von der Finanzfirma um sein Haus gebrachter Kunde ist - immerhin hierbei richtig vermutet...
Aber dass nun Gerlach auf der Todesliste steht, das macht die Geschichte nochmal besonders spannend.

Auch für diesen Abschnitt gibt es von mir ein großes Lob an den Autor - sehr spannend.


Offline Annabas

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Dass Gerlach seine Zwillinge in die Oper mitnimmt, finde ich toll - das sollten Eltern viel öfter tun. Und schließlich gefällt es den beiden sogar. Turandot ist aber auch super, das passt als Einstieg in die Opernwelt prima.

Da habe ich gestern eine Frage an Wolfgang vergessen:
Warum gerade Turandot? Ich finde das zwar total passend, aber vielleicht gibt es auch noch einen anderen Grund dafür?

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Offline Papyrus

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O.K. jetzt kennen wir also den Täter und sein nächstes geplantes Opfer.
In diesem Zusammenhang finde ich Gerlachs Gefühle und Gedankengänge wirklich toll beschrieben. Ein großes Kompliment an den Autor  :)

Was aber irgendwie gar nicht ins Schema passt sind die Postkarten an Gerlach. Irgendwie erinnert mich das an einen schlechten Fernsehkrimi.

Jetzt mag ich aber gar nicht spekulieren, sondern einfach weiter lesen   :winken:
Lesende Grüße
Papyrus

Offline Wolfgang Burger

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Ihr Lieben da draußen,

ich komme ja richtig ins Schwitzen, wie das hier vorangeht.

Eine Frage an mich habe ich eben entdeckt: Warum Turandot? Weil mir selbst die Oper wahnsinnig gut gefällt. Mehr steckt eigentlich nicht dahinter :).

Herzliche Grüße und weiterhin viel Spaß an die, die noch nicht durch sind,
Wolfgang

Offline foenig

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Hey,
ich versuche mal in meinem Gedächnis zu kramen und zu den einzelnen Abschnitte meine Notizen in vollständige Sätze zu bringen.

Gerlachs Schock darüber, dass er auf Durians Todesliste steht, konnte ich zunächst kaum nachvollziehen. Schließlich war das doch zu erwarten, jedenfalls für mich als Leser! ;) Durch die Postkarten war mir schon länger klar, dass Gerlach mit den Mordfällen noch anders in Verbindung gebracht wird und ich musste mir erst bewusst machen, dass für Gerlach diese Todesgefahr jetzt erst aktuell geworden ist.

Momentan stelle ich mir als Showdown irgendeine lebensgefährliche Situation für Gerlach vor und Klara Vangelis retten ihn. Klara taucht immer mal wieder eher nebenbei auf, so dass ich mir gut vorstellen könnte, dass sie noch mal wichtig wird.

Turandot war übrigens auch meine erste Oper, die ich gesehen habe und da war ich auch im Teenageralter! Die Oper scheint sich wohl als Einsteigeroper für Teenies zu eignen. ;D

Viele Grüße
foenig

 

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