Autor Thema: 05 - Die Zeremonie bis Im Gasthaus (S.241 bis 296)  (Gelesen 1785 mal)

Offline Suse

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Hier könnt Ihr den Kapiteln Die Zeremonie bis Im Gasthaus (Seite 241 bis einschl. Seite 296) schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
*** Bitte keine PNs ***

Offline Methexchen

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Also, dann mache ich hier noch mal den Anfang.  :)
Das Buch hat durch den Tod des Königs an Spannung gewonnen und es ist gar nicht mehr so harmlos wie zu Beginn. Hier gefällt mir, dass die Bewohner um ihren König trauern - sogar die Kinder fragen ja, was nun aus ihnen wird - und dass Tulurin ihm seine letzte Ehre erweist auf dem Boot.
Harino und Lukar sind irgendwie sehr sympathisch. Ohne Angst und ebenfalls ein wenig naiv, aber immer Unfug im Kopf und gut gelaunt.  8)
Es ist schon komisch, dass die Bewohner von Sugarlon auf der Versammlung zum Teil sehr kritisch sind und statt Tulurin zu danken, sich dem neuen König unterwerfen wollen. Aber wahrscheinlich sind das zum einen Bequemlichkeit und zum anderen Mißtrauen Tulurin gegenüber. Und ein Teil der Bewohner möchte eben sein Dorf einfach nicht verlassen. Nun ja, das verspricht noch weitere Spannung und Action.
Hm, Tulurin denkt über seine Eltern nach. Ob sie nicht nur angeblich tot sind und eigentlich noch leben??
Leider sind mir in diesem Abschnitt die vielen Rechtschreibfehler aufgefallen. So als kleine Bemerkung am Rande...
Insgesamt gefällt mir die Entwicklung der Geschichte aber sehr gut. Durch die Reise gewinnt das Buch an Abwechslung und als Leser war ich gedanklich in schönen Landschaften und einer interessanten Stadt unterwegs. Ich könnte mir gut vorstellen, jetzt im Gasthof "Zum kugelnden Elf" zu sitzen und aus sicherer Entfernung von dort das Treiben zu beobachten.

Offline Kara

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Das Buch hat durch den Tod des Königs an Spannung gewonnen und es ist gar nicht mehr so harmlos wie zu Beginn. Hier gefällt mir, dass die Bewohner um ihren König trauern - sogar die Kinder fragen ja, was nun aus ihnen wird - und dass Tulurin ihm seine letzte Ehre erweist auf dem Boot.
Freut mich, dass der Tod des Königs das Buch spannender macht. So war es geplant.

Harino und Lukar sind irgendwie sehr sympathisch. Ohne Angst und ebenfalls ein wenig naiv, aber immer Unfug im Kopf und gut gelaunt.  8)
Die beiden haben mir auch verdammt viel Spaß gemacht. Beim Schreiben habe ich sie mir immer wie kleine Kobolde vorgestellt. Nur Unfug im Kopf.

Es ist schon komisch, dass die Bewohner von Sugarlon auf der Versammlung zum Teil sehr kritisch sind und statt Tulurin zu danken, sich dem neuen König unterwerfen wollen. Aber wahrscheinlich sind das zum einen Bequemlichkeit und zum anderen Mißtrauen Tulurin gegenüber. Und ein Teil der Bewohner möchte eben sein Dorf einfach nicht verlassen. Nun ja, das verspricht noch weitere Spannung und Action.
Ist das nicht immer so? Viele Menschen könnten Wechsel in der Weltgeschichte herbeiführen, aber aufgrund der Bequemlichkeit macht keiner den ersten Schritt. Viele sagen sich, na gut, dann haben wir halt einen Tyrannen als Herrscher. Solange ich in meinem Haus bleiben kann, ist doch alles toll.

Leider sind mir in diesem Abschnitt die vielen Rechtschreibfehler aufgefallen. So als kleine Bemerkung am Rande...
Oh, das tut mir leid. Dafür kann ich mich wirklich nur entschuldigen.

Insgesamt gefällt mir die Entwicklung der Geschichte aber sehr gut. Durch die Reise gewinnt das Buch an Abwechslung und als Leser war ich gedanklich in schönen Landschaften und einer interessanten Stadt unterwegs. Ich könnte mir gut vorstellen, jetzt im Gasthof "Zum kugelnden Elf" zu sitzen und aus sicherer Entfernung von dort das Treiben zu beobachten.
Sei dir mal nicht zu sicher in dem Gasthof. Wer weiß, was alles noch mit der Stadt passiert...
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Offline dreamdancegirl76

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Sooo... nun bin ich auch mit dem fünften Abschnitt durch...

Also erstmal vorweg: ich finde es gut, dass die Geschichte nicht im klassischen Schema abläuft (Junge, auserwählt, wird binnen weniger Tage zum Krieger und Held und rettet König und Land)... Überraschend dass sie nicht rechtzeitig kamen, um den König zu retten. Aber wie Methexchen erwähnt hat - es steigert die Spannung.
Also obwohl ich ja eine Verfechterin von Happy Endings bin - ich finde diese Wendung gut... Und wir sind ja noch nicht am Ende mit der Geschichte...  ;)

Erûven:
Jaaa... an seiner Figur hänge ich irgendwie - über ihn denke ich am meisten nach, will unbedingt sein Geheimnis erfahren...  :wahrsager:
Was ist nur mit ihm? Warum reagiert Tamina so? Was weiß sie von ihm? Hmm... Fragen über Fragen...
Außerdem denkt er "guter Junge" wenn vom alten Ischtek aus Kienshecken die Rede ist (S. 291) - wie alt muss dann Erûven sein?!
Ich warte wirklich auf den Augenblick wenn er endlich seine Kapuze nach hinten zieht und der Welt zeigt wer er ist...  :verrueckt:

Zu Vilandra und den Frauen aus Sugarlon: Warum müssen Frauen IMMER kreischen und spitz schreien??? (S.247) *seufz*

Vilandra:
Was ist nur mit ihren Augen? Oder mit ihr selbst?
Im letzten Abschnitt ließ Tulurin ein Blick in ihre Augen die Welt vergessen und unterbrach sogar kurz den Kontakt zu Tamina... Und nun weicht Erûven vor ihrem Blick überrascht zurück?! (S.248) *überleg*
Was ist mit ihr? Wer ist sie? Wiedergeboren? Hexe?  :wahrsager:
Aber mir ist noch was aufgefallen... Müsste Vilandra nicht das Pferd von Erûven wiedererkennen??? Es ist doch aus dem Stall ihrer Eltern...  ???

Tulurin:
Wow, er ist ja wie ausgewechselt!!! Er plant, überlegt und fragt sogar Erûven um Rat... *respekt*
Aber ein Tulurin und große Reden halten? Das passt für mich nach einer so kurzen Zeit nicht zusammen... Dieser Wechsel ist irgendwie zu krass... vom kleinen Naivling zum großen Redner und Krieger?! Hmmm....
Fallen Tulurins leuchtend rote Haare nicht auf? Oder ist es eine "normale" rote Haarfarbe?

Den Einwand eines Bewohners von Sugarlon (nach dem Kampf gegen die Uroks) fand ich ja süß!!!  :D
Sie könnten Shin Du sagen, dass es ein Versehen war!!! (S. 257) Zu köstlich... Mir fällt spontan folgendes dazu ein: Joah, also Shin Du... sorry, aber es war nicht so gemeint... Weißte, wir haben ganz aus Versehen Deine 20 Uroks niedergemetzelt und den König mit allen Ehren bestattet... War eigentlich anders gedacht und voll das Versehen, verstehste doch... *rofl*
Wie naiv kann man sein???!!!

Ich kann mir nicht helfen... Die Karawane der Bewohner von Sugarlon vor Augen, muss ich direkt an ein Abenteuer aus der DSA Reihe denken...  (Falls es jemand kennt: Phileasson Saga, Band 3 der Drachenhals Tetralogie - Wie der Wind der Wüste... dort die Bettlerkarawane des Ben Aram...)

Nashuk:
Hass in seinen Augen? Ist er ein Spion von Shin Du? (S.271)
Ich mag ihn jedenfalls nicht...

"...eigentlich kann einem auch nichts passieren, wenn man Stühle ausliefert..."?! Tamina ist klasse... *schmunzel*

Der fünfte Abschnitt war leider ein wenig zäher im Lesefluß wie ich finde... Aber er wirft viele interessante Fragen auf und endet nun mit einem "bösen" Cliffhanger... welchen Plan hat Tulurin?!  :nachdenk:

Wohlan, dann bis zum 6. Abschnitt!  8)
« Letzte Änderung: 12. Juli 2011, 17:03:34 von dreamdancegirl76 »

Offline Seychella

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Juhu, Erûven ist wieder da - also bei Tulurin! ;D Dieser schien darüber ja nicht sonderlich überrascht, zumindest hat er sich mehr "innerlich" gefreut. Jedenfalls gibt es reichlich Stoff für Diskussionen, es ist ja auch einiges passiert. Dass der prophezeite "Retter" ein Feuerritter werden würde, war ebenfalls Teil der Prophezeiung. Und dann gibt es da noch etwas, das Erûven nicht verrät, weil es Tulurin wohl (noch?) zuviel Angst machen würde. "Nur" der Kampf gegen den Dunkelelfen? Oder die Art des Kampfes? Oder der Preis, den er für einen Sieg zahlen muss?

Die Bestattung des Königs hat mir sehr gefallen, sie war würdevoll und zeigte eine ganz andere Seite an Tulurin. Ich mochte die Atmosphäre, wehmütig aber doch nicht hoffnungslos. Und mir gefällt, dass Tulurin nach dem Scheitern des ursprünglichen Plans nicht aufgibt sondern weiter denkt. An das Land und seine Bewohner...
Die Rede vor den Bewohnern Sugarlons konnte ich gut nachvollziehen. Sie war kurz, da er darin ja ungeübt ist - aber man spürt einfach das, was ihn antreibt. Als er von der Entscheidung der Bewohner so geknickt war, hätte ich ihn ja am liebsten getröstet. Aber sie ist authentisch: Es gibt diejenigen, denen gewisse Werte und Ziele wichtig genug sind, um ihr bisheriges Leben zurückzulassen und ein Wagnis einzugehen. Und diejenigen, denen das "gewohnte" und die Bequemlichkeit wichtiger sind - mag das auch noch so naiv sein.

Nashuk ist ja ein Ekelpaket! >:( Den würde ich ja am liebsten an einen Glutlanddrachen verfüttern... Er meint, er hat Vorrechte - und sieht sich wohl ganz oben. Und untergräbt Tulurin - ob mit oder ohne "Auftrag".
Und wieder Vilandras Augen... Was ist mit ihnen?
Harino und Lukar sind auch dort - sie haben tatsächlich nach Tulurin gesucht! Ich freue mich, dass er die beiden wieder bei sich hat. Sie sind einfach so eine Art Familie für ihn, die - für mich - nun durch Tamina ergänzt wurde. Sie sorgt sich um ihn, ist manchmal aber auch frech und nimmt kein Blatt vor den Mund - mit den beiden Jungs wird sie sich sicher gut verstehen. :)

Und diese Stelle fand ich sooo schön:
Zitat
"Ich kenne die beiden dort zwar nicht, aber ich finde es gut, dass du dein Lächeln nicht verloren hast. Behalte es dir bei, egal wie aussichtslos das Leben aussehen mag. Solange du lächeln kannst, wird die Welt dich nicht aufgeben", raunte Erûven ihm ins Ohr.

Tulurin will die frühere Wache gern befreien und überzeugt sogar Erûven von seinem Plan. Was genau er plant, bleibt noch im Dunkeln. Aber anstatt zu grübeln, was er vorhaben könnte, mache ich mir mal wieder Gedanken über Erûven... :-[ Und die Macht des Dunkelelfen. Die Vorstellung, dass er auch neue Dunkelelfen - Abbilder von sich selbst - erschaffen haben könnte, finde ich echt gruselig. Aber es würde erklären, wie er soviele Uroks kontrollieren kann. Und irgendwie hören sich Erûvens Gedanken dazu so an, als ob er dabei war, damals. Vor über 1000 Jahren? Einerseits passt das zu meiner Feuerritter-Theorie, aber andererseits... Können Halbelfen dort so alt werden? Wie alt wurden Elfen, die ein Leben als Feuerritter gewählt hatten, normalerweise? :nachdenk:
Verzauberte Grüße,
Seychella

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Offline Kara

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Und dann gibt es da noch etwas, das Erûven nicht verrät, weil es Tulurin wohl (noch?) zuviel Angst machen würde. "Nur" der Kampf gegen den Dunkelelfen? Oder die Art des Kampfes? Oder der Preis, den er für einen Sieg zahlen muss?
Auf Tulurin lastet eine Menge Verantwortung. Da wird noch eine Menge auf ihn zukommen.

Die Rede vor den Bewohnern Sugarlons konnte ich gut nachvollziehen. Sie war kurz, da er darin ja ungeübt ist - aber man spürt einfach das, was ihn antreibt. Als er von der Entscheidung der Bewohner so geknickt war, hätte ich ihn ja am liebsten getröstet. Aber sie ist authentisch: Es gibt diejenigen, denen gewisse Werte und Ziele wichtig genug sind, um ihr bisheriges Leben zurückzulassen und ein Wagnis einzugehen. Und diejenigen, denen das "gewohnte" und die Bequemlichkeit wichtiger sind - mag das auch noch so naiv sein.
Eben, das wollte ich auch ganz klar darstellen. Es gibt viele Mitläufer, die sich aus Bequemlichkeit mit der Situation abfinden. Und es wäre utopisch, wenn in einer Fantasywelt die Menschen sooo anders wären.

Nashuk ist ja ein Ekelpaket! >:( Den würde ich ja am liebsten an einen Glutlanddrachen verfüttern... Er meint, er hat Vorrechte - und sieht sich wohl ganz oben. Und untergräbt Tulurin - ob mit oder ohne "Auftrag".
Nashuk ist tatsächlich einfach nur ein Arschloch. Einer von diesen Mitläufern, die einfach nur die Nase in die Richtung hängen, die gerade angesagt sind.

Harino und Lukar sind auch dort - sie haben tatsächlich nach Tulurin gesucht! Ich freue mich, dass er die beiden wieder bei sich hat. Sie sind einfach so eine Art Familie für ihn, die - für mich - nun durch Tamina ergänzt wurde. Sie sorgt sich um ihn, ist manchmal aber auch frech und nimmt kein Blatt vor den Mund - mit den beiden Jungs wird sie sich sicher gut verstehen. :)
Ich mochte die beiden total gerne beim Schreiben. Die sind einfach nur spaßig und lebensfroh.

Tulurin will die frühere Wache gern befreien und überzeugt sogar Erûven von seinem Plan. Was genau er plant, bleibt noch im Dunkeln. Aber anstatt zu grübeln, was er vorhaben könnte, mache ich mir mal wieder Gedanken über Erûven... :-[ Und die Macht des Dunkelelfen. Die Vorstellung, dass er auch neue Dunkelelfen - Abbilder von sich selbst - erschaffen haben könnte, finde ich echt gruselig. Aber es würde erklären, wie er soviele Uroks kontrollieren kann. Und irgendwie hören sich Erûvens Gedanken dazu so an, als ob er dabei war, damals. Vor über 1000 Jahren? Einerseits passt das zu meiner Feuerritter-Theorie, aber andererseits... Können Halbelfen dort so alt werden? Wie alt wurden Elfen, die ein Leben als Feuerritter gewählt hatten, normalerweise? :nachdenk:
Elfen haben ihr langlebiges Leben aufgegeben und können ähnlich wie Menschen 150 Jahre mit ihrem Ignisha'avor zusammenleben. In seltenen Fällen haben Elfen länger mit ihren Ignisha'avor zusammengelebt. Aber maximal 300 Jahre. Also, die Lösung kann es also nicht sein.  ;)
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Offline dreamdancegirl76

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Elfen haben ihr langlebiges Leben aufgegeben und können ähnlich wie Menschen 150 Jahre mit ihrem Ignisha'avor zusammenleben. In seltenen Fällen haben Elfen länger mit ihren Ignisha'avor zusammengelebt. Aber maximal 300 Jahre. Also, die Lösung kann es also nicht sein.  ;)

Ohhh... Hmmm... Dann wäre ja somit meine ganze schöne Überlegung dahin, dass Erûven der Elf aus der großen Schlacht war?!  :-\
Aber dennoch denke ich weiterhin dass er ein Feuerritter war und ob der roten Haare die Kapuze trägt... Vielleicht wollte er damals kein Feuerritter sein und lehnte ab? Lief so vor seiner Verantwortung weg? *grübel*

Offline Kara

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Ohhh... Hmmm... Dann wäre ja somit meine ganze schöne Überlegung dahin, dass Erûven der Elf aus der großen Schlacht war?!  :-\
Aber dennoch denke ich weiterhin dass er ein Feuerritter war und ob der roten Haare die Kapuze trägt... Vielleicht wollte er damals kein Feuerritter sein und lehnte ab? Lief so vor seiner Verantwortung weg? *grübel*
Ich sag dazu nur:  :P Ihr werdet es herausfinden. Aber es ist so herrlich euch beim Raten zuzuschauen.  8) Was man mit einer einfachen Kapuze über dem Kopf alles bewirken kann. :elf:
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Offline Kathi

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Ich sollte echt schneller lesen, ihr rast mir langsam alle davon. *schluck*

Tulurins Kehrtwendung vom naiven Halbwüchsigen zu einem ziemlich vernünftig handelnden (fast) Erwachsenen finde ich einerseits gut, aber andererseits kommt mir dieser Wandel sehr abrupt. Er wirkt beinahe wie ausgetauscht. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich den vernünftigen Tulurin viel lieber lese, als den "alten".

Bei Eruven komme ich langsam zu der Überzeugung, dass er zu soetwas wie einer "Wächterfamilie" gehört. Und ja, er müsste wohl auch ein Dunkelelf sein. ;D
Wobei ich den Verdacht, er könnte ebenfalls ein Feuerritter sein, nun gänzlich begrabe. Das geht sich vom Alter her nicht aus ... dass Tamina ihn (bzw. ich nehme an "Eruvens Volk/Art") kennt, passt da durchaus auch ins Bild. *weiter rumrat*

Um noch eine ganz wilde Vermutung in den Raum zu werfen: Vilandras Augen könnten ein Erbe ihrer Vorfahren sein. Und die Augen passen für mich ziemlich gut zu dem Volk der Dunkelelfen. (Ohne jetzt wirklich zu wissen, wie sie tatsächlich aussehen. *hüstel*)

Kath

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Ich sollte echt schneller lesen, ihr rast mir langsam alle davon. *schluck*

Dickes Dito! *seufz*

Es ist so einiges passiert. Tulurin ist ja auf ganzer Linie gescheitert, lässt sich davon aber nur kurz beirren. Diese Einstellung gefällt mir. Insgesamt wirkt Tulurin auf mich ruhiger, zwar noch immer voller Eifer, aber eben ... Kathi sagte "vernünftig" und "fast Erwachsen" und dem möchte ich mich einfach mal anschließen. Ob dieser Sinneswandel etwas mit der Beerdigung des Königs zu tun hat? Der Tod bewirkt schließlich immer einen Wandel, sowohl der äußeren Umstände, als auch des Charakters eines jeden Beteiligten.

Was Nashuk angeht, schließe ich mich der hier vorherrschenden Meinung an. Der Typ ist einfach ein unsympathischer Widerling. Wenn selbst du das so siehst, Kara, kann ich wohl eher nicht auf eine Wandlung zum Guten hoffen, oder? ;)

Offline Kara

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Was Nashuk angeht, schließe ich mich der hier vorherrschenden Meinung an. Der Typ ist einfach ein unsympathischer Widerling. Wenn selbst du das so siehst, Kara, kann ich wohl eher nicht auf eine Wandlung zum Guten hoffen, oder? ;)
Tendenziell nicht. Aber warte mal ab, was mit ihm alles noch passiert.  ;)
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Offline Aileen

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    • Offizielle Hompepage der Fantasy- und Pferderomanautorin Aileen P. Roberts
Sorry, Leute hatte irgendwie echt keine Zeit zu schreiben was aber nicht heisst, dass ich nicht weitergelesen habe  8)

Das Buch hat durch den Tod des Königs an Spannung gewonnen und es ist gar nicht mehr so harmlos wie zu Beginn. Hier gefällt mir, dass die Bewohner um ihren König trauern - sogar die Kinder fragen ja, was nun aus ihnen wird - und dass Tulurin ihm seine letzte Ehre erweist auf dem Boot.
Freut mich, dass der Tod des Königs das Buch spannender macht. So war es geplant.

Das fand ich auch recht überraschend und auch recht spannend.

Tulurins Entwicklung ging recht flott, aber ich denke in so einer Situation MUSS man sich auch einfach schnell entwickeln und wird quasi ins kalte Wasser geworfen, aber ich finde ihn gut so wie er ist.

Nashuk - bäääh  den mag ich auch nicht, der wird sicher noch Ärger machen :nudelholz:

Offline IlleEnchantee

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So, nach langer Pause poste ich auch weiter *meaculpa*

Die Story spitzt sich zu. Der Tod des Königs war ein harter Schlag für den Leser, aber dass Tulurin so für ihn und sein Andenken einsteht ist für einen Jungen seines Alters bemerkenswert!
Wobei ich hier auch das Reden halten ein wenig zu schnell empfand, wie bereits weiter oben erwähnt. Manches was er sagt passt eher zu einem erfahrenen Mann und das passt wiederum nicht zu der Tatsache, dass er jetzt wirklich auch mal Erûven um Rat fragt.
Was wirklich positiv ist: seine Handlungen werden überlegter^^ *freu*

Von vorne weg:
ich hatte ja schon befürchtet, dass die beiden Jungs wieder auftauchen....
Ich komme mit Harino und Lukar in diesem Setting überhaupt nicht klar. Sie stören mich seit dem ersten Auftauchen... Ein wenig Unfug innerhalb der Flüchtlingskarawane und ein freudiges, wenn auch kurzes Wiedersehen der drei wäre meines Erachtens auch ok gewesen :-)
Und dass die beiden einfach so aus dem Waisenhaus weglaufen und sich nach Surgalon durchschlagen und es tatsächlich auch schaffen ist, nun ja.... Unrealistisch? Hätten sie nicht, wie Vilandra auch, ein Opfer der Uroks werden müssen???
Ich mag die beiden nicht... Ganz ehrlich.... Werde mich aber wohl oder übel mit den beiden abfinden müssen ;-)

Der Streit zwischen den Parteien der Stadt war gut. Es ist irgendwie nachvollziehbar, dass sich einige weigern, einem noch nichtmal volljährigen Jungen nach zu folgen und womöglich ins Verderben zu rennen. Dass die Bewohner allesamt ohne zu Murren Tulurin folgen, wäre auch zu einfach gewesen ;-)

seite 260:
Nun, sollte Shin-Du uns wirklich hinrichten, so ist der Beweis erbracht, dass er wirklich kein guter Mensch ist [...].
Öh, joah.... das ist wahrlich treffend formuliert, Bengar....^^ Aber ich mag ihn. Ihm würde ich auch meine Stadt anvertrauen... Er hat etwas vertrauenserweckendes... Wahrscheinlich wird er sterben ;-)

Nashuk... Ja, Ekel hoch drei....
Aber Tulurin geht sehr gut mit um... Hätte man ihm vor ein paar Kapiteln noch nnciht zugetraut. Meinen Respekt, Tulurin! Wobei auch hier, das Gespräch zwischen Tulurin und Tamina: Was denkt der sich dabei? - Ich fürchte nicht viel.... Zu gut. Ich mag die Kombi Tamina und Tulurin. Seht gut gelungen!

Apropos Tamina und Tulurin!
Er hat flammend rotes Haar und reitet auf einem strahlend weißen Pferd - ohne Sattel und Zaumzeug???? Müsste das nicht irgendwem mal auffallen???

Tulurin zu den Erlassen in Morothril:
das ist doch nett. Nach diesen Erlässen müssten sie uns töten, ind Gefängns stecken und dann dem König vorführen. Färbt da etwas Tamina ab? ^^

So, gespannt, wie es dann weitergeht.....  :lesen:
Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?

Georg Christoph Lichtenberg

 

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