Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)  (Gelesen 1351 mal)

Aldawen

  • Gast
Hier ist Platz für die Rezensionen und Meinungen (zur Leserunde allgemein), die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt – ein Dankeschön an die Verlage, den Autor und die Organisation. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen – zumindest ein Fazit zur Leserunde (natürlich auch gerne eines von Markus) ist immer interessant.

Bitte vermeidet Spoiler in den Rezensionen und verratet nichts Handlungsrelevantes.

Offline Papyrus

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 864
    • Alles nicht so wichtig
Ich schaffe leider nur ein Fazit zur Leserunde da ich gerade meine Koffer packe und morgen um 7.00 Uhr im Flieger sitze.

Das Buch, wie auch die Leserunde haben mir viel Spaß gemacht, da es genügend Dinge zum Spekulieren gab und die Lektüre absolut spannend war. Inhaltlich war es wirklich keine leichte Kost. Auch wenn es in naher Zukunft spielt, einiges war schon erschreckend real. Der erste Band liegt mittlerweile auch zum Lesen bereit

Ich sage danke an die Runde und an Markus und wünsche Dir noch Gute Besserung.

@ Vielleicht erzählst Du uns ja noch etwas über die (manipulierende) Macht der Medien, wie es in Kapitel 4 angefragt wurde. Dankeschön.

 :winken:
Lesende Grüße
Papyrus

Offline Dani

  • Administrator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 12056
Zum Buch:
Eine Inhaltsbeschreibung fällt mir bei diesem Buch sehr schwer, es passiert so unglaublich viel.
Paul Selig, Kommissar in Berlin, hat hier nach den Ereignissen des ersten Bandes „Zwillingsspiel“ seinen zweiten Auftritt. Nach dem Anschlag auf ein Mietshaus, bei dem mehrere Menschen sterben, werden ihm die Ermittlungen übertragen, schließlich ist er als erfolgreicher Sonderermittler bekannt, seit er damals die Anschläge auf die Berliner S-Bahn aufgeklärt hat. Eigentlich soll sein Einsatz nur die Öffentlichkeit beruhigen, doch da haben die Verantwortlichen die Rechnung ohne Selig gemacht, denn der hängt sich natürlich sofort richtig in die Ermittlungen rein.
Während Zwillingsspiel noch durchaus in unserer heutigen Gegenwart hätte spielen können, greift Feuertaufe einige Jahre vor und zeichnet ein erschreckendes mögliches Bild unserer Zukunft. Einschränkung der Persönlichkeitsrechte zugunsten der inneren Sicherheit – ist das ein akzeptabler Preis? In dem Maße, wie es hier im Buch dargestellt wird, sicher nicht. Doch wie weit sind wir davon überhaupt noch entfernt? Ein Thema, bei dem man durchaus nachdenklich werden sollte!
Den ersten Band muss man nicht zwingend vorher gelesen haben, es schadet allerdings auch nicht. Ich hatte ihn kurz davor gelesen und habe mich gefreut zu erfahren, wie es mit Selig, Maria und anderen Personen weiterging.

Zur Leserunde:

Bei diesem Buch war ich richtig froh, es gemeinsam mit euch gelesen zu haben, mir wären sonst wahrscheinlich diverse Details entgangen. Das gemeinsame Spekulieren und Rätselraten hat mal wieder großen Spaß gemacht! Vielleicht lesen wir ja irgendwann den nächsten Selig-Fall auch zusammen?
Liebe Grüße
Dani

Offline irismaria

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 837
Feuertaufe von Markus Stromiedel
Inhaltsangabe:
Spannender Polit-Krimi und packendes Psychodrama: der zweite Fall für Kommissar Paul Selig In Kreuzberg wird ein Anschlag auf ein vierstöckiges Mietshaus verübt, nur ein neunjähriger Junge überlebt. Kommissar Paul Selig soll die Wogen in der Öffentlichkeit glätten. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf verschwörerische Machenschaften im Innenministerium. Doch die Drahtzieher schlagen zurück: Durch Datenmanipulation im System der Terrorabwehr wird Selig vom Jäger zum Gejagten. Ein fast aussichtsloser Kampf beginnt...

Für mich war der Einstieg in das Buch mit dem scheinbar rechtsradikal begründeten Brandanschlag topaktuell, da zeitgleich mit meinem Lesebeginn die Neonazi-Terrorserie aufgeklärt wurde, ein aktueller Bezug also. Da ich Band 1 nicht gelesen habe, musste ich mich neu in die Personen eindenken, was aber nicht schwierig war. Die Polizisten Maria und Paul Selig fand ich gleich sympathische Hauptpersonen! In der Geschichte geht es um Kräfte, die in Deutschland einen Überwachungsstaat etablieren wollen, dazu ist ihnen jedes Mittel recht und die Legalität bleibt z.T. auf der Strecke - eine beängstigende Vision. Die Handlung war spannend, vielschichtig und für mich plausibel.
Ein klasse Krimi mit bedenkenswertem politischem Hintergrund - kann ich nur empfehlen!

Durch die Leserunde sind mir auch viele Dinge aufgefallen, die ich sonst überlesen hätte, danke daher an alle Mitleserinnen und natürlich an den Autor! Beim nächsten "Seligfall" bin ich gerne wieder dabei!

Offline Markus Stromiedel

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 18
    • www.markus-stromiedel.de

@ Vielleicht erzählst Du uns ja noch etwas über die (manipulierende) Macht der Medien, wie es in Kapitel 4 angefragt wurde. Dankeschön.


Erstmal danke für diese kleine, aber feine Leserunde. Es hat viel Spaß gemacht, euch durch das Buch zu begleiten, und natürlich ist es schön, so viele gute Rückmeldungen zu bekommen. Mich würde es freuen, wenn ihr - falls ihr das möchtet - anderen von dem Buch erzählt: Das Thema ist (mir) wichtig, und ich fände es schön, wenn sich möglichst viele damit auseinandersetzen würden. Wie ihr wisst, habe ich mich bemüht, dass es unterhaltsam ist ...  :)

Jetzt noch einmal zu der Frage nach der manipulierenden Macht der Medien. Das ist ein großes Thema, über das ich jetzt lange schreiben könnte. Aber an dieser Stelle vielleicht nur so viel: Die Medien haben nur dann Macht, wenn sie auf Unwissen stoßen. Wer die Mechanismen durchschaut und nicht "gedruckt/gesendet = wahr" denkt, der lässt sich auch nicht mehr so leicht manipulieren. Das gilt letztlich für alle Dinge im politischen Geschäft: Manipulation braucht Dummheit oder zumindest Unwissen. Wir müssen schlauer sein als die, die uns steuern wollen, denn dann haben sie keine Chance.  Das klingt sehr simpel, aber ich denke, dass es wirklich so einfach ist. Ich hoffe, mit meiner Arbeit meinen Teil dazu beitragen zu können

Herzliche Grüße
Markus

Offline Heimfinderin

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5778
Erstmal danke für diese kleine, aber feine Leserunde. Es hat viel Spaß gemacht, euch durch das Buch zu begleiten, und natürlich ist es schön, so viele gute Rückmeldungen zu bekommen. Mich würde es freuen, wenn ihr - falls ihr das möchtet - anderen von dem Buch erzählt: Das Thema ist (mir) wichtig, und ich fände es schön, wenn sich möglichst viele damit auseinandersetzen würden. Wie ihr wisst, habe ich mich bemüht, dass es unterhaltsam ist ...  :)

Schön, dass du auch Spaß mit der Runde hattest. Ich würde mich ja sehr freuen, wenn wir uns mal wieder mit einem deiner kommenden Bücher hier lesen.  :)

Das Buch empfehle ich auf jeden Fall weiter, mein Vater hat es mittlerweile auch schon verschlungen.  ;D
Und ein Fazit schreibe ich hier natürlich innerhalb der nächsten Tage auch noch.

Die Medien haben nur dann Macht, wenn sie auf Unwissen stoßen. Wer die Mechanismen durchschaut und nicht "gedruckt/gesendet = wahr" denkt, der lässt sich auch nicht mehr so leicht manipulieren.

Das stimmt. Allerdings ist es bei der Flut an Informationen, die man mittlerweile von überall erhält,  auch immer sehr schwierig, noch durchzublicken. Aber ich bin mittlerweile grundsätzlich schon erst mal vorsichtig.
Liebe Grüße
Barbara

Offline Dani

  • Administrator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 12056
Das gilt letztlich für alle Dinge im politischen Geschäft: Manipulation braucht Dummheit oder zumindest Unwissen.

Meiner Meinung nach gehört in deine Aufzählung noch die Bequemlichkeit - und ich denke gerade diese wird uns in unserer Wohlstandswelt am gefährlichsten.

Denn sind wir doch mal ehrlich, es braucht mittlerweile schon ziemlich viel, um uns Bürger (in der breiten Masse, einzelne engagieren sich immer für oder gegen bestimmte Dinge) überhaupt in Bewegung zu setzen... meist setzt doch erst das Gejammer ein, wenn es dann zu spät ist.
Liebe Grüße
Dani

Offline Heimfinderin

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5778
So, hier kommt endlich auch mein Fazit:

Inhalt
Wir befinden uns ein paar Jahre voraus. Überwachungskameras an allen möglichen Stellen, in vielen Einrichtungen und den meisten Straßen gehören zur Normalität. Der Öffentlichkeit dabei verborgen, sind Mitarbeiter der Terrorabwehr damit beschäftigt, Terroristen und andere potenzielle Verbrecher damit zu beobachten und zu finden, denn Deutschland soll ein Sicherheitsstaat werden. Gegen diesen Zustand kämpfen mit regelmäßigen Demonstrationen die Gegner der Überwachung, die aus gutem Grund um die Privatsphäre jedes Einzelnen fürchten.

Wie weit die Machenschaften im Innenministerium zur Umsetzung  der Sicherheitsüberwachung gehen und wie brutal die Möglichkeiten der Überwachung und Datenmanipulation dafür genutzt werden und wie mithilfe der Sicherheits-Technik ins Leben Einzelner eingegriffen werden kann, muss Kommissar Paul Selig, der eigentlich nur einen Brandanschlag in einem Mehrfamilienhaus öffentlichkeitswirksam untersuchen sollte, bald am eigenen Leib erfahren. Denn Selig lässt sich nicht einfach als Marionette hinstellen, sondern untersucht gewissenhaft den ihm zugetragenen Fall. Und was er mithilfe seiner Kollegin Maria dabei entdeckt macht ihn schnell vom Jäger zum Gejagten.


Meine Meinung
Den Vorgängerband „Zwillingsspiel“ habe ich vorher nicht gelesen, was aber kein Problem war, denn es handelt sich hier um einen eigenständigen Fall, für den Vorwissen nicht notwendig ist. Trotzdem ist es sicher schön, die Reihenfolge einzuhalten, wenn man Kommissar Paul Selig von Anfang an richtig kennenlernen möchte. Ich werde auf jeden Fall das erste Buch nachträglich noch lesen.

Aber auch so habe ich mich schnell mit Selig anfreunden können, denn er war mir gleich sehr sympathisch und die kleinen Andeutungen über vorhergehende Geschehnisse in seiner Familie, haben mich nur noch neugieriger auf seinen Hintergrund gemacht. Seine Kollegin Maria habe ich auch gleich gemocht und das momentane Verhältnis, das Selig zu ihr hat, verspricht auch noch interessante Entwicklungen für den nächsten Teil.

Der Fall strahlt ein beängstigendes Realitätsgefühl aus und erinnert einen beim Lesen daran, wie weit die Überwachung und Datenmanipulation sich entwickeln könnte und wie schnell man dabei seine Privatsphäre, sein Leben, verlieren kann. Zu „Big Brother“ sind die Leute noch freiwillig gegangen, aber wie sieht es wohl in der Zukunft aus, wenn vielleicht jeder Einzelne nach Bedarf beim kleinsten Verdacht oder, weil jemand ein persönliches Interesse an ihm hat, bei jedem Schritt verfolgt werden kann? Was passiert mit den gespeicherten persönlichen Daten und mit dem Menschen dahinter, wenn man sie einfach verändert? Wer überwacht die Leute, die andere Leute überwachen?  Hervorgerufen durch die  Lektüre hatte ich teilweise in meinem Alltag schon das Gefühl, es würde mich jemand durch eine Kamera beobachten. Und das war keine schöne Vorstellung!

Der Thriller war für mich durchweg spannend zu lesen und bot durch die detailreichen Beschreibungen von Handlung und Umgebung sehr viele filmreife Szenen, die bei mir für tolles Kopfkino sorgten. Sehr gut kann ich mir das Buch als Film vorstellen, was aber bei einem Autor, der auch Drehbuchautor ist, sicher nicht verwunderlich ist.  ;) Erzählt wird im Wechsel aus verschiedenen Perspektiven, ohne dabei die Hintergründe, bzw. die Täter deshalb gleich zu erkennen. Im Gegenteil: die Einblicke in die verschiedenen Charaktere verstärken eher noch das Unbehagen darüber, wem man denn nun überhaupt trauen kann. Es entstand bei mir zwar ein allgemeiner Verdacht, aber es gab immer wieder Ungereimtheiten. Und diese Ungewissheit über die Zusammenhänge und die beteiligten Personen blieb lange bestehen, was die Geschehnisse bis zum Schluss spannend machte, um dann mit einer immer noch überraschenden Aufklärung zu enden. Dabei blieben so gut wie keine Fragen offen und die meisten Puzzleteile fanden ihren Platz.

Wer also ein hochaktuelles und nachdenkenswertes Thema in einer temporeichen und spannenden Handlung verpackt lesen möchte, dem kann ich den Thriller sehr empfehlen!

 :buchtipp:

Zur Leserunde
Die Leserunde fand ich sehr spannend und hat mir sehr gut gefallen. Es gab ja einiges zu Spekulieren und das macht natürlich in so einer Runde immer viel Spaß.  :)
Ganz besonders danke ich dir, Markus, für deine nette Begleitung und die Beantwortung unserer Fragen. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall und die anderen Bücher von dir und vielleicht lesen wir uns ja hier wieder in einer Runde. Das wäre toll!  :)


Rezi auch hier verlinkt:

Literaturschock-Hauptseite
Literaturschock-Forum
Amazon
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2011, 17:31:35 von Heimfinderin »
Liebe Grüße
Barbara

Aldawen

  • Gast
Wie es immer so geht: Erst wollte ich die Eindrücke noch ein wenig sacken lassen und dann hat mich das alltägliche Chaos wieder überholt. Aber hier auch endlich mein Fazit:

Bekanntermaßen verirre ich mich ja selten in dieses Genre, aber nachdem ich Markus Stromiedel auf einer Lesung mit Ausschnitten aus Feuertaufe erlebt hatte, stand für mich fest, daß ich diesen Roman unbedingt lesen will. Die Ereignisse sind zwar ein paar Jahre in der Zukunft angesiedelt, aber die Themen sind gleichwohl heute schon mehr als aktuell. Im Gegensatz zu eher abstrakten Diskussionen zwischen Fachleuten und den Bedenken der Datenschützer, die kaum öffentlichkeitswirksam werden, wird hier sehr plastisch gezeigt, wozu ein umfassend aufgebautes Kontroll- und Sicherheitssystem in der Lage ist. Auch wenn man um viele dieser Möglichkeiten theoretisch weiß, so ist es doch beeindruckend und beklemmend zu verfolgen, wie schnell hier Datenmanipulation zu Verdächtigungen führt, gegen die sich der Betroffene nicht einmal mehr wehren kann. Der unbedingte Glauben an gespeicherte Information und ein krankhaft übersteigertes Sicherheitsbedürfnis, das bürgerliche Freiheitsrechte aushebelt, ohne tatsächlich ein Mehr an Sicherheit einzubringen, führen hier in einen Überwachungsstaat, der dem in Orwells 1984 kaum nachsteht. Nicht umsonst ist dem Roman Artikel 1, Absatz 1 des Grundgesetzes vorangestellt: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Mit dieser Würde ist es nämlich in dem Szenario, das Roman aufspannt, nicht mehr weit her, wie der ein oder andere auch sehr eindrücklich erfährt.

Überhaupt ist das Bild, das Markus Stromiedel hier von Deutschland in der nahen Zukunft zeichnet, kein sehr erfreuliches. Es gibt Stadtteile, die völlig aufgegeben sind und eher an das erinnern, was man aus der Berichterstattung über viele Länder der südlichen Hemisphäre kennt. Selig selbst wohnt in seinem Elternhaus, das sich mittlerweile in einer gated community befindet und entsprechend abgeschottet ist. Die Medien werden in hohem Maße manipuliert und Demonstrationen von den Sicherheitsdiensten mit Schlägern unterwandert, weil es den eigenen Zwecken und der Selbstrechtfertigung für die Härten des Einsatzes dient. Wie weit unter solchen Bedingungen tatsächlich noch von Information zur Meinungsbildung die Rede sein kann, mag jeder selbst entscheiden.

Die wechselnden Perspektiven, aus denen die Ereignisse geschildert werden, vermitteln einerseits spannende Einblicke in die zugrundeliegenden Mechanismen, und führten bei mir andererseits mit fortschreitender Dauer zu fast paranoiden Vorstellungen davon, wer wen warum und wie weit überwacht, bespitzelt, manipuliert. Am Ende waren nicht mehr allzu viele Personen übrig, denen ich nicht mit Mißtrauen begegnet bin. Über die Zusammenhänge ließ sich trefflich spekulieren, manch kleiner Hinweis war am Wege aufzusammeln, mancher erwies sich als falsche Fährte, aber erfreulicherweise fügte sich das Bild am Ende recht rund und vor allem nicht erst auf den zehn letzten Seiten zusammen. Der ein oder andere Punkt blieb für mich ein wenig offen und ohne ein paar Zufälle und auch Fehler der Gegner wäre Selig und seinen Leuten der Erfolg versagt geblieben, aber im großen und ganzen ging auch das für mich noch in Ordnung.

Fazit: Ein rasant erzählter Roman, dem schon allein auf Grund seines wichtigen und aktuellen Themas viele nachdenklich zurückbleibende Leser zu wünschen sind.


Zur Leserunde: Wie so oft hat es sich ausgezahlt, in einer Leserunde zu lesen, denn so bekommt man mehr Hinweise mit und auf manche Querverbindung käme man selbst gar nicht, das gemeinsame Spekulieren reichert die Lektüre eben immer wieder an. Ein besonderes Dankeschön geht an Markus, der sich unseren Fragen hier gestellt hat. Ich hoffe, Du hattest nicht nur Spaß an unseren Spekulationen, sondern konntest auch selbst die ein oder andere Anregung mitnehmen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den nächsten Fall mit Paul Selig, bis zu dem ich dann sicher auch Zwillingsspiel gelesen haben werde  ;)

Schönen Gruß
Aldawen

 

Weblinks

Literaturschock Facebook Twitter

Internes

Mediadaten & Presse Impressum & Kontakt Datenschutzerklärung