Autor Thema: 05 - Kapitel 26 bis Ende (Seite 281 bis Ende)  (Gelesen 1979 mal)

Offline Roland Spranger

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Wie immer: Die Action passt!  8)
Wobei der Spannungshöhepunkt schon bei Geiselbefreiung (Dirk, Britta und das erstaunlich zurückhaltende Baby) erreicht war. Beim Angriff auf die Villa ist die Luft zwar ebenfalls bleihaltig und man zieht den Kopf ein, aber die Bedrohung war doch während der Folter, die Dirk über sich ergehen lassen musste, am deutlichsten. Körperlich spürbar. So ein Stress-Moment, in dem sich der Leser (also ich) wirklich Sorgen um eine Figur macht. Bei dem Angriff auf die Villa passt zwar auch das Timing in Steffis Schreibe, aber die SEALs und die sie begleitenden hochmotivierten Zivilisten ziehen ihr Ding durch, ohne dass man noch Angst um sie haben müsste.
Noch was zum Thema Spannungsbogen:
Nach hinten raus dauert es mir zu lang. Plötzlich kriegen noch Sandra und Natascha ihren großen Auftritt. Mal abgesehen davon, dass Sandra eigentlich den Stern in den Staub schmeißen müsste, nachdem sie und ihre Werte komplett verarscht wurden, fand ich das ganze Kapitel (ehrlich gesagt) überflüssig.

« Letzte Änderung: 14. September 2012, 00:53:38 von Roland Spranger »

Offline Delena

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Auch ich bin durch.
Wieder viel Action und Tempo im letzten Abschnitt.

Alex kommt mir hier als perfekte Retterin und Rächerin in allen Lebenslagen vor. Zuerst entdeckt sie den sich verkrümeln wollenden Sayeed und hält ihn auf, um ihn dann anschließend noch mit einem gezielten Schuss zu bestrafen. Für meinen Geschmack etwas überzogen.

Sandra tat auch mir wirklich leid, alle ihre Indizien wurden abgeschmettert, obwohl das vom Ergebnis natürlich schlüssig war, es gab eben keine konkreten Beweise. Gewundert hatte mich nur diese sehr formelle Befragung, warum waren da alle Mitwirkenden anwesend?

Ist es wirklich machbar? Die SEALS erwähnen Guantanamo und Sayeed wird einfach ausgeflogen, er hat immerhin im deutschen Rechtsbereich schwere Verbrechen begangen  ???

Insgesamt ein spannender Krimi, (egal ob Regional oder Thriller) in einem sehr gut zu lesenden Schreibstil, der einen immer weiterlesen lässt.
Liebe Grüße
Claudia

Offline Rosenprinzessin

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Sehr spektakulär, wie die SEALs + Sven + Andi die Villa stürmen und Alex wieder einmal ihr Lara-Croft-Können unter Beweis stellt und den Übeltäter bemerkt und am Verschwinden hindert! Respekt und das kurz nachdem ihr Mann und ihre beste Freundin entführt wurden. Alex ist wirklich eine taffe Frau.

Also, mir persönlich ist Alex ja ein bisschen zu taff. Ich kann mich gar nicht in sie hineinversetzen und ihre Handlungen auch nicht nachvollziehen.  :(

Für Sandra musste das alles schon sehr komisch anmuten. Und dann werden Ihre Beweise so abgeschmettert - das war schon heftig für die junge Polizistin.

Ja, Sandra tat mir hier auch richtig Leid. Sie hat es ja  nicht böse gemeint...

Der Showdown bei der Villa hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich habe mich zwar immer noch nicht so ganz mit der Beteiligung der Zivilisten angefreundet, aber da sie ja nun schon die ganze Zeit dabeiwaren, für Dirk auch noch eine psychologische Wirkung dahintersteckte und Alex sich ja sowieso nie heimschicken lässt, hat es schon gepasst  ;)
Dass Sven als "normaler" LKA Beamter sich so gut in das SEAL Team einfügt und Mark ihn da anstandslos mitmachen lässt - da gilt für mich dasselbe.

Geht mir auch so, muss ich sagen. Mit den vielen Zivilisten in so einer Aktion kann ich mich auch nicht wirklich anfreunden.

So gerne ich Alex mag, war es mir hier am Ende etwas zu viel, dass sie schon wieder alleine loslegte und dabei sogar einen gefährlichen Verbrecher konfrontierte, während die dafür Ausgebildeten nicht gleich zum Zug kamen. Und dass sie dann auch noch ohne Schießausbildung NICHT den Kopf trifft, sondern ein paar Zentimeter zur Abschreckung daneben, das kann ich kaum glauben. Also, das war  mir ein bisschen zu dick aufgetragen, so spannend und vor allem befriedigend es auch war.  ;)

Die Szene habe ich auch so empfunden. Das war für mich wenig glaubhaft.  :(

Sorry wieder einmal, wenn ich zu viel am Meckern bin.  :-[
Für mich hat sich dieser letzte Abschnitt etwas gezogen und mein Interesse hat teilweise nachgelassen. Die Szene mit der Villa war zwar sehr temporeich und voller Action, aber irgendwie konnte sie mich nicht mehr packen. Ich kann jetzt gar nicht sagen, warum das so ist, aber ich fühlte mich von so viel Aktion irgendwie übersättigt.

Aber mal von dem letzten Abschnitt abgesehen, habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und freue mich auch auf den Nachfolger!  :)
Lesen aus Leidenschaft

Offline ChrischiD

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In dem Zusammenhang finde ich es auch etwas merkwürdig, dass Sven Mark einfach so, ohne offizielle Untersuchung o. ä.,  den Verbrecher überlassen konnte, damit Mark ihn ausfliegen kann, und das dann insgesamt so unter den Tisch fällt. Ist so viel Mauschelei, wie sie es hier insgesamt betreiben, noch machbar? Würde der Krimi in Amerika spielen, würde sich das für mich nicht so falsch anfühlen, wie hier in Hamburg.  ;)

Das war für mich auch eine Szene, wo ich mir Gedanken gemacht habe, ob das tatsächlich (heutzutage) immer noch so "einfach" zu bewerkstelligen ist. Es ist ja im Grunde nichts anderes, als sich über geltende Gesetze hinwegzusetzen...

An sich hat mir auch der letzte Abschnitt sehr gut gefallen, allerdings muss ich Roland Recht geben, es wird ein bißchen zu lang nach hinten. Sicherlich sind viele, auch kleine, Szenen wichtig, es wirkte für mich aber ein bißchen so, als müsste auf Teufel komm raus noch das u das u das abgehandelt werden. :/

Die Figuren wurden über den kompletten Zeitraum wirklich schön herausgearbeitet, so dass man auf jeden Fall schnell eine Bindung aufbauen konnte und sich nun auf den nächsten Band freut. Denn auch wenn es kleinere Meckereien gibt, heißt das ja nicht, dass man nicht wissen möchte, was die Personen noch miteinander (oder auch alleine) erleben.

Aber mal was anderes: sind noch jemandem die enorm vielen Rechtschreibfehler aufgefallen?? Auch wenn du, Steffi, da absolut nichts für kannst, empfinde ich so etwas immer als sehr störend. Jedes Mal, wenn wieder was auftaucht, werde ich quasi "aus der Geschichte gerissen" und das ist nicht schön. Leider ist es inzwischen bei vielen Verlagen so, dass scheinbar auf Fehler nicht mehr so stark geachtet wird... was eigentlich nicht sein sollte.
« Letzte Änderung: 16. September 2012, 22:14:44 von ChrischiD »

Offline Heimfinderin

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Aber mal was anderes: sind noch jemandem die enorm vielen Rechtschreibfehler aufgefallen??

Gegen Ende des Buches sind mir einige aufgefallen. Ich lese da ja gerne drüber weg, aber in der zweiten Buchhälfte haben sie sich evtl. gehäuft?
Liebe Grüße
Barbara

Offline SteffiR

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Verflixt, das ist wirklich ärgerlich :(. Mir sind auch schon 2 oder 3 am Anfang aufgefallen, die bei einer nächsten Auflagen verbessert werden. Und nein, das sollte wirklich nicht sein ...
The only easy day was yesterday!

Offline SteffiR

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Das war für mich auch eine Szene, wo ich mir Gedanken gemacht habe, ob das tatsächlich (heutzutage) immer noch so "einfach" zu bewerkstelligen ist. Es ist ja im Grunde nichts anderes, als sich über geltende Gesetze hinwegzusetzen...

Sven handelt in dem Fall ja eher egoistisch, als offiziell. Ich waren an dem Punkt eigentlich zwei Sachen wichtig: Zum einen, dass es manchmal tatsächlich kaum möglich ist, den eigentlichen Drahtziehern etwas nachzuweisen. Sven befürchtet hier ja, dass der Kerl freikommt und sich dann tatsächlich rächen könnte. Und ich fürchte, die Amerikaner halten immer noch gerne an dieser Praxis fest, auch wenn sie natürlich Schlagzeilen wie in früheren Fällen vermeiden wollen. Die bekanntesten Fälle sind die hier:http://de.wikipedia.org/wiki/Khaled_al-Masri und http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/urteil-entfuehrung-abu-omar-cia

Mit der Szene am Ende habt ihr nicht ganz unrecht, die  ist eher für folgende Bände wichtig. Allerdings wollte ich Mark auch gern einen Warnschuss verpassen ...

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