Autor Thema: 04 - Kapitel 19 bis 25 (Seite 211 bis 280)  (Gelesen 2725 mal)

Offline SteffiR

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Aber mal im Ernst: hast du mal daran gedacht, Drehbücher zu schreiben? Nachdem ich nun doch einige   filmmäßige Assoziationen hatte, würde ich mir das an deiner Stelle mal überlegen. Keine Ahnung, ob das einfach ist oder was da handwerklich (anderes) zu lernen wäre oder so, aber es gibt ja einige Autoren, die auch Drehbücher schreiben oder geschrieben haben.

Stimmt; das könnte Steffi bestimmt gut!  ;D
Die Filme würde ich mir auf jeden Fall ansehen!

Ich fürchte, das Drehbücher eine ganz andere Nummer sind. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man da das Schreiben neu lernen muss. Also ich bleibe dann lieber bei meinen Büchern mit Action-Szenen und warte auf den Anruf von ... Spielberg? Und der kann sich dann um alles weitere kümmern  ;D


edit Heimfinderin: ich habe das mit dem Beitrag verschachtelte Zitat repariert
« Letzte Änderung: 12. September 2012, 22:15:33 von Heimfinderin »
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Offline Roland Spranger

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Ja, da bin ich wohl etwas spät dran. Eigentlich ist schon alles gesagt zu diesem Abschnitt: Er nimmt deutlich Geschwindigkeit auf, ist ziemlich bleihaltig und actionlastig. Das lese ich gern und funktioniert gut - vor allem im gespenstisch wirkenden Computer-Terminal. Dass die amerikanischen Navy-Seals so super drauf sind, hat sicher unmittelbar mit unseren Seh- und Lesegewohnheiten in entsprechenden Büchern und Filmen zu tun. Sicher sind die Seals auch in Echt ein entschlossener, gut ausgebildeter Haufen, mit dem härtesten Training der Welt - auch wenn es in der Wirklichkeit schon mal vorkommt, dass eine Geisel mit einer Handgranate getötet wird. Gottseidank, ist das Dirk erspart geblieben.

Zur Genre-Diskussion "Regionalkrimi vs. Thriller":
"Fatale Bilanz" ist ja erst im Nachhinein aus Vermarktungsgründen vom Verlag zum Regionalkrimi erklärt worden. Tatsächlich sind wichtige Genre-Merkmale eines Thrillers vorhanden: Am Ende steht eben nicht die Aufklärung des Falls (das Meiste ist ja schon lange klar), sondern der Sieg über das Böse. Außerdem ist der Spannungsaufbau mit ständigem Wechsel zwischen Anspannung und Erleichterung typisch. Aber was soll's? Wofür sollen diese streng eingehaltenen Genre-Grenzen gut sein? Definition "Regionalkrimi" (Vorsicht! Provozierende These): Es wird gemütlich und mit landestypischen Humor unter Einbeziehung vieler Straßennamen ein Mordfall gelöst. Dazwischen werden Semmelknödel gegessen (oder eine andere regionalspezifische Spezialität). Wofür braucht es diese strenge Abgrenzung, außer um dem Kunden die größte mögliche Sicherheit beim Erwerb eines Produkts zu bieten? Ich persönlich habe schon immer gerne Bücher gelesen, die die Genre-Grenzen ausweiten oder sich einfach darüber hinwegsetzen. Ich finde Überraschungen gut. Und in der Literatur erwarte ich sie mir unbedingt.

Offline Heimfinderin

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Definition "Regionalkrimi" (Vorsicht! Provozierende These): Es wird gemütlich und mit landestypischen Humor unter Einbeziehung vieler Straßennamen ein Mordfall gelöst. Dazwischen werden Semmelknödel gegessen (oder eine andere regionalspezifische Spezialität).

 ;D Naja, ganz so schlimm ist es wirklich nicht. Die meisten Regionalkrimis, die ich gelesen habe, haben sich nicht nur durch Essen oder Straßen definiert, sondern mit anderen Mitteln ihre Atmosphäre mehr oder weniger gut rübergebracht und waren auch gar nicht gemütlich. Du denkst hier wohl eher an einige  Alpenkrimis, denen man vielleicht sogar fast eine gesonderte Kategorie geben kann und selbst die sind nicht alle gemütlich. Dafür sind dann die Cosy-Krimis da.   ;) 

Wofür braucht es diese strenge Abgrenzung, außer um dem Kunden die größte mögliche Sicherheit beim Erwerb eines Produkts zu bieten? Ich persönlich habe schon immer gerne Bücher gelesen, die die Genre-Grenzen ausweiten oder sich einfach darüber hinwegsetzen. Ich finde Überraschungen gut. Und in der Literatur erwarte ich sie mir unbedingt.

Es gibt Zeiten, da will man je nach Stimmung einigermaßen verlässlich etwas ganz Bestimmtes lesen, so wie es beim Essen auch das altbewährte Lieblingsgericht sein muss. Dafür finde ich eine grobe Einteilung gut. Aber ich persönlich mag auch sehr gerne Geschichten, die auch mal überraschen und genreübergreifend sind. Ein überraschender Mix oder eben eine Geschichte, die keinen Klischees entspricht, das gefällt mir auch und ich finde es auch toll, wenn Autoren da mal experimentieren und/oder Verlage den Mut haben, dies zu veröffentlichen, auch wenn es in keine Schublade passt und das typische Argument im Raum steht: "das wollen die Leser nicht lesen"  ::) .  Nur wie sollte man dies dann sicher finden? Eigentlich bräuchte man dafür dann wieder eine Genreeinteilung, nämlich das Genre "Überraschungsmix", damit man genau diesen Wunsch sich einigermaßen sicher erfüllen kann. 
Liebe Grüße
Barbara

Offline SteffiR

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Sicher sind die Seals auch in Echt ein entschlossener, gut ausgebildeter Haufen, mit dem härtesten Training der Welt - auch wenn es in der Wirklichkeit schon mal vorkommt, dass eine Geisel mit einer Handgranate getötet wird. Gottseidank, ist das Dirk erspart geblieben.

Stimmt :-), das hätte Dirk mir hier nie verziehen, wenn Mark Blend- und Handgranate verwechselt hätte  ;). Auch wenn es in den Actionteilen vielleicht aussieht, dass die Amis unfehlbar sind. Keine Angst, sie bekommen noch ihr Fett weg und werden "zurechtgestutzt". Natürlich wohldosiert. Ich bin schon sehr gespannt, ob/wie ich es in Band 2 durchbekomme, dass ich da wieder ziemlich politisch werde. In Band 1 halten sich die Seitenhiebe ja doch in Grenzen....


Zur Genre-Diskussion "Regionalkrimi vs. Thriller":
"Fatale Bilanz" ist ja erst im Nachhinein aus Vermarktungsgründen vom Verlag zum Regionalkrimi erklärt worden. Tatsächlich sind wichtige Genre-Merkmale eines Thrillers vorhanden: Am Ende steht eben nicht die Aufklärung des Falls (das Meiste ist ja schon lange klar), sondern der Sieg über das Böse. Außerdem ist der Spannungsaufbau mit ständigem Wechsel zwischen Anspannung und Erleichterung typisch. Aber was soll's? Wofür sollen diese streng eingehaltenen Genre-Grenzen gut sein? Definition "Regionalkrimi" (Vorsicht! Provozierende These): Es wird gemütlich und mit landestypischen Humor unter Einbeziehung vieler Straßennamen ein Mordfall gelöst. Dazwischen werden Semmelknödel gegessen (oder eine andere regionalspezifische Spezialität). Wofür braucht es diese strenge Abgrenzung, außer um dem Kunden die größte mögliche Sicherheit beim Erwerb eines Produkts zu bieten? Ich persönlich habe schon immer gerne Bücher gelesen, die die Genre-Grenzen ausweiten oder sich einfach darüber hinwegsetzen. Ich finde Überraschungen gut. Und in der Literatur erwarte ich sie mir unbedingt.

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The only easy day was yesterday!

Offline Rosenprinzessin

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Ich finde Überraschungen gut. Und in der Literatur erwarte ich sie mir unbedingt.

Ich mag es auch sehr, wenn ein Buch (egal welches Genre) mich überraschen kann! Gerade bei Krimis/Thrillern sind Überraschungen gut, finde ich. Da denkt man, jetzt weiß man endlich Bescheid und kennt den Täter, und zack... alles anders! Das liebe ich!  ;D
Lesen aus Leidenschaft

Offline ChrischiD

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Dieser Abschnitt ist wirklich mehr als rasant und absolut spannend!!
Man merkt schon beim Lesen der Kommentare, dass oft dieselben Meinungen vertreten werden.
Auch ich empfinde das Genre als schwierig zuzuorden.. es ist eben auch nicht immer eindeutig, aber ich hätte dem Verlag doch geraten, es als Thriller zu verkaufen. Meiner Meinung nach wäre die Bezeichnung angebrachter. Aber gut, sie werden wissen, warum sie das nicht wollten... ;)

Was Dirk alles einstecken muss, da ist mir ganz anders bei geworden.. ich wäre wahrscheinlich schon nach dem ersten Treffer nicht mehr aufgestanden. Respekt an ihn, dass er doch noch einen mehr oder weniger klaren Kopf behält und so reagieren kann. Sicherlich spielt auch das Adrenalin eine große Rolle, aber ein wenig Selbstbeherrschung ist da auch bei!

Dass Britta und ihr Kleiner als Druckmittel gegen Sven entführt werden ist wirklich unter alles Kanone.. Immerhin gut, dass die Entführer die beiden zumindest scheinbar "vernünftig" behandeln. Macht die Geste ansich natürlich nicht besser...

 

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