Autor Thema: 02 - Kapitel 06 bis 12 (Seite 67 bis 143)  (Gelesen 4037 mal)

Offline Melanie_J

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fang ich mit Alex echt wilder und gefährlicher Aktion an: OMG! Ist sie lebensmüde einfach auf der Autobahn voll abzubremsen?

Nun ja, wenn ich direkt neben mir ein Auto fahren sehe, und vom Beifahrersitz aus wird auf mich gezielt mit einem Gewehr, dann würde ich vermutlich auch total geschockt entweder auf die Bremsen treten oder auf das Gaspedal. Da direkt vor Alex der LKW fuhr, hat sie stark gebremst. Nachvollziehen kann ich das schon. In dem Moment war ihr wohl vollkommen egal, dass ihr jemand auffährt. Ich vermute sogar, dass ihr solche Gedanken gerade nicht durch den Kopf gingen. Sie wollte nur nicht erschossen werden...

Ja, das denke ich auch. Wenn eine Flucht nach vorne nicht möglich ist, wie hier im Stau, und auch ausweichen nicht zur Auswahl steht, würde ich wohl auch erstmal stark bremsen, ohne mir Gedanken darüber zu machen, ob mir jemand auffahren könnte.
Aber so oder so sind Alex' Aktionen wirklich nicht von schlechten Eltern. Soviel wie sie im Alleingang unternimmt, reagiert Dirk ja noch geradezu ruhig. Ich wäre, glaube ich, schon längst um einiges mehr ausgerastet. Ich denke, sie weiß schon in welche Gefahr sie sich bringt, aber sie will unbedingt helfen und sieht eben nur so ihre Möglichkeiten.. wäre vielleicht dennoch gut, das vorher mit jemandem durchzusprechen, damit zumindest jemand in der Nähe ist oder wenigstens weiß wo sie sich aufhält.


Jetzt wo ihr das alle so sagt, kann ich es auch etwas nachvollziehen, aber ich wäre auf die Idee wahrscheinlich nicht gekommen und hätte die eher gerammt oder so xD Naja, sie hatte auf jeden Fall Glück, dass es bei einer Baustelle war und die da höchstens 80km/h oder noch weniger gefahren sind, da passiert dann nicht so viel, als wenn sie über 100 Sachen draufgehabt hätten ;)

Offline Rosenprinzessin

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Ursprünglich war das Buch mal wesentlich dicker, aber es galt dann eine bestimmte Seitenzahl einzuhalten. Die Handlung war zu komplex, um dort viel zu streichen, also musste ich teilweise bei der Figurenentwicklung und bei dieser Beziehung Abstriche machen  >:(.

Ach so, das erklärt dann natürlich schon einiges!
Aber schade eigentlich; warum musste denn eine bestimmte Seitenzahl eingehalten werden? Das ist doch schade, wenn das zu Lasten der Geschichte bzw. der Figuren geht...  :(

In diesem Abschnitt? Oder kommt das noch?
Denn hier wird das ja nur auf S. 141 angesprochen, er war in Afghanistan, dann hat er angefangnen, Nachforschungen anzustellen und stieß dann auf den Vornamen Shara, bei dem in ihm irgendwas geklingelt hat.

In diesem Abschnitt habe ich da auch noch nichts weiter entdecken können. Ich denke mal, dass da noch was kommen wird...?
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sternchen28

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@Melanie
Mach bitte ein bisschen langsam, damit wir anderen auch hinterherkommen  ;)
Die Faustregel hier im Forum lautet, nicht mehr als einen Abschnitt pro Tag. Danke!

Achte mal auf die Uhrzeiten. Die Regel hat Melanie exakt eingehalten  ;) Einen Abschnitt gestern, einen heute  :totlach:

Sorry fürs Klugsch ..., aber da kam bei mir der Zahlenmensch durch.  :unschuldig:

 :-* Danke Steffi!

Ja, ich weiß, aber ist gar nicht so leicht, das Buch wegzulegen ;) Ich werde mich jetzt zusammenreißen, Ehrenwort und warten, bis die anderen auch was schreiben, ich bin nur sooo neugierig xD Mist, Steffi, da haste mich jetzt in was reingeritten! :D

Hi Melanie :-)
Aus dem Grund hab ich mich aus der leserunde selbst rausgekickt --- ich wollte nur mal reinschnüffeln, bin dann in den Sog des Buches geraten und hatte es im Nu durch. In der Runde hätte ich mich nicht beherrschen können

Offline Melanie_J

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@Melanie
Mach bitte ein bisschen langsam, damit wir anderen auch hinterherkommen  ;)
Die Faustregel hier im Forum lautet, nicht mehr als einen Abschnitt pro Tag. Danke!

Achte mal auf die Uhrzeiten. Die Regel hat Melanie exakt eingehalten  ;) Einen Abschnitt gestern, einen heute  :totlach:

Sorry fürs Klugsch ..., aber da kam bei mir der Zahlenmensch durch.  :unschuldig:

 :-* Danke Steffi!

Ja, ich weiß, aber ist gar nicht so leicht, das Buch wegzulegen ;) Ich werde mich jetzt zusammenreißen, Ehrenwort und warten, bis die anderen auch was schreiben, ich bin nur sooo neugierig xD Mist, Steffi, da haste mich jetzt in was reingeritten! :D

Hi Melanie :-)
Aus dem Grund hab ich mich aus der leserunde selbst rausgekickt --- ich wollte nur mal reinschnüffeln, bin dann in den Sog des Buches geraten und hatte es im Nu durch. In der Runde hätte ich mich nicht beherrschen können

^^
Ist auch gar nicht so leicht ... ich bin jetzt auch schon mit dem dritten Teil fertig, werde aber warten bis morgen (irgendwann nach 0:00Uhr xD) bis ich das dann hier poste, habe es mir sofort aufgeschrieben, als ich fertig war, falls ich wieder einmal schneller bin und schon mit dem vierten Teil anfange ;D Aber die Abschnitte sind auch irgendwie so gewählt, dass man unbedingt weiterlesen will ... es ist immer so ein spannender Cut dann
« Letzte Änderung: 09. September 2012, 20:08:54 von Melanie_J »

Offline Roland Spranger

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Zitat
Ursprünglich war das Buch mal wesentlich dicker, aber es galt dann eine bestimmte Seitenzahl einzuhalten. Die Handlung war zu komplex, um dort viel zu streichen, also musste ich teilweise bei der Figurenentwicklung und bei dieser Beziehung Abstriche machen

War die Seitenzahl eine Vorgabe des Verlags?
Ich finde zwar, dass Reduktion durchaus eine gute Übung für einen Autor/eine Autorin sein kann, im vorliegenden Fall sind die Auswirkungen aber doch ein wenig bedauerlich. Tatsächlich ist die Figurenentwicklung an verschiedenen Stellen zu überhastet, wodurch gerade intime Momente (insbesondere zwischen Sven und Britta) etwas oberflächlich wirken. Schade, denn man merkt durchaus, dass Steffi gute Figuren zeichnen kann, z. B. an einigen gut skizzierten Nebencharakteren und natürlich an der sehr starken Alex.
Ich persönlich kann leider ausgerechnet mit Sven am wenigsten anfangen - obwohl der als Ermittler die Geschichte ja hauptsächlich trägt, bleibt er im Vergleich zu anderen Protagonisten für meinen Geschmack doch erstaunlich blass. Vielleicht, weil Steffi auf den eigentlich durchaus erfolgsversprechenden literarischen Kniff zurückgegreift, gerade wichtige Hauptfiguren kaum zu beschreiben und in der Fantasie des Lesers entstehen zu lassen. Durchaus möglich, dass Sven deshalb bei weiblichen Lesern besser ankommt, die ihn in ihrem Kopfkino mit ihrem Lieblingsschauspieler oder ihrem Traumprinzen besetzen können. Ich habe da meine Schwierigkeiten. Wow, wie oft hat Sven sich durch die Haare gefahren? Und überhaupt kommt er mir vor, als wäre er ein Typ, wie ihn sich Schwiegermütter wünschen (prompt steht er der Schwiegermutter in spe ja auch in Boxershorts gegenüber).
So, und jetzt will ich natürlich auch noch würdigen, was mir im 2. Teil besonders positiv aufgefallen ist:
Wie der Prolog im zweiten Teil so allmählich mit der Handlung in der Gegenwart kollidiert, das ist schon sehr geschickt gemacht. Mit sichtlicher Freude deckt Steffi ein verdecktes Kärtchen nach dem nächsten auf. Und die Puzzle-Teile fügen sich wunderbar ineinander. Immer wieder wird der Leser mit einer neuen Info gefüttert, die ihn das Buch nicht aus der Hand legen lässt (wie ganz am Ende von Abschnitt 2).
Besonders gern gelesen: Die Action-Sequenz auf der Autobahn samt Schießerei auf dem Autobahnparkplatz und tatkräftiger Unterstützung eines Brummi-Fahrers. Cool geschrieben.

Offline SteffiR

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Ach so, das erklärt dann natürlich schon einiges!
Aber schade eigentlich; warum musste denn eine bestimmte Seitenzahl eingehalten werden? Das ist doch schade, wenn das zu Lasten der

Geschichte bzw. der Figuren geht...  :(

Das ist leider einfach eine Frage der Kalkulation. Große Verlage können sich höhere Auflagen leisten und damit mehr Seiten zu einem vernünftigen Preis anbieten. Das können kleinere Verlage leider nicht, wenn sie genug zum Überleben verdienen wollen. Da steckt also keine böse Absicht dahinter  :). Aber schade ist es auf jeden Fall.  :(

In diesem Abschnitt? Oder kommt das noch?
Denn hier wird das ja nur auf S. 141 angesprochen, er war in Afghanistan, dann hat er angefangnen, Nachforschungen anzustellen und stieß dann auf den Vornamen Shara, bei dem in ihm irgendwas geklingelt hat.

In diesem Abschnitt habe ich da auch noch nichts weiter entdecken können. Ich denke mal, dass da noch was kommen wird...?
[/quote]

 :-[ Gegenüber Em begründet Mark das tatsächlich nicht sooooo ausführlich, sondern eher allgemein. Ich habe da dann doch zwei Szenen durcheinander gewürfelt. Sorry ...   ::). Die Szene, die ich meinte, müsste dann im nächsten Abschnitt kommen. Da er seinen Namen (Vor- und Nachnamen) und den Ort der Explosion kannte, hatte er im Zeitalter der Computer natürlich gute Voraussetzungen. Soweit war man "damals", als der Zwischenfall geschah, noch nicht.
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Offline SteffiR

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^^
Ist auch gar nicht so leicht ... ich bin jetzt auch schon mit dem dritten Teil fertig, werde aber warten bis morgen (irgendwann nach 0:00Uhr xD) bis ich das dann hier poste, habe es mir sofort aufgeschrieben, als ich fertig war, falls ich wieder einmal schneller bin und schon mit dem vierten Teil anfange ;D Aber die Abschnitte sind auch irgendwie so gewählt, dass man unbedingt weiterlesen will ... es ist immer so ein spannender Cut dann

Also das höre ich sowas von gerne  ;D
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Offline SteffiR

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War die Seitenzahl eine Vorgabe des Verlags?

Ja. Da ich wusste, dass kleinere Verlage mit meinen üblichen knapp 500 (Word)seiten nichts anfangen können (Stichwort Kalkulation, das ich in der anderen Antwort schon nannte), hatte ich schon einige Szenen rausgeschmissen. Im Lektorat ging es dann nochmals hochher. Da prallten zwei Ansichten bezüglich Platz für Figuren und Beziehungen aufeinander (wer auf welcher Seite stand, überlass ich eurer Fantasie  ;D) und es hat gedauert, bis wir einen Mittelweg gefunden haben, mit dem wir beide zufrieden waren. Daher ist gerade dieser (Kritik-)Punkt extrem  interessant für mich und wird auch Einfluss auf den nächsten Band haben, der eigentlich fertig ist, aber mit aktuell 450 Seiten ... lassen wir das Thema  ;)

Ich persönlich kann leider ausgerechnet mit Sven am wenigsten anfangen - obwohl der als Ermittler die Geschichte ja hauptsächlich trägt, bleibt er im Vergleich zu anderen Protagonisten für meinen Geschmack doch erstaunlich blass. Vielleicht, weil Steffi auf den eigentlich durchaus erfolgsversprechenden literarischen Kniff zurückgegreift, gerade wichtige Hauptfiguren kaum zu beschreiben und in der Fantasie des Lesers entstehen zu lassen.

Stimmt, das mache ich bewusst, damit jeder sein eigenes Bild entwickeln kann und ich nicht mein eigenes Bild mit dem Holzhammer vertrete  ;)

Durchaus möglich, dass Sven deshalb bei weiblichen Lesern besser ankommt, die ihn in ihrem Kopfkino mit ihrem Lieblingsschauspieler oder ihrem Traumprinzen besetzen können. Ich habe da meine Schwierigkeiten. Wow, wie oft hat Sven sich durch die Haare gefahren? Und überhaupt kommt er mir vor, als wäre er ein Typ, wie ihn sich Schwiegermütter wünschen (prompt steht er der Schwiegermutter in spe ja auch in Boxershorts gegenüber).

Also, das ist nun wirklich hochinteressant.   :ernst: Ich persönlich hätte Sven nie als idealen Schwiegersohn gesehen, eher im Gegenteil. Diese Eigenheit, sich mit der hand durch die Haare zu fahren und entsprechend zerzaust durch die Gegend zulaufen ist allerdings keine Wiederholung, sondern eher sein Markenzeichen  ;D

So, und jetzt will ich natürlich auch noch würdigen, was mir im 2. Teil besonders positiv aufgefallen ist:

Danke  ;)


Besonders gern gelesen: Die Action-Sequenz auf der Autobahn samt Schießerei auf dem Autobahnparkplatz und tatkräftiger Unterstützung eines Brummi-Fahrers. Cool geschrieben.

Noch ein Danke  :). Ich hatte das einmalige Erlebnis, dass diese Szene von einem richtigen Schauspieler vorgetragen wurde, dazu noch die Reaktion des Publikums ... Das war Gänsehaut pur und einfach genial.
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Offline Heimfinderin

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HA, ich hatte recht mit meiner Überlegung, der Schütze könnte Shari oder ein Angehöriger von ihr sein, der sie rächen will.  :jakka:    ;D  Es ist ihr Bruder, der nun gekommen ist, um Gerechtigkeit zu fordern  für das, was Kranz seiner Schwester angetan hat. Überraschend war dann, dass Mark dieser Bruder ist. Allerdings war mir das in dem Moment klar, als dieser mit dem Motorrad bei der Grillparty auftauchte. Es sind einfach auffällig viele Motorradfahrer unterwegs.  ;)  Jetzt bin ich nur mal gespannt, was Em ihm am Ende des Abschnitts noch nach ihrer Andeutung erzählt hat. Man könnte fast glauben , Shari lebt noch, auch weil sie in der Gegenwartsform von ihr redet.

In dem Zusammenhang musste ich dann gleich an die regelmäßigen Barabhebungen von den 15.000 Euro denken, die von Kranz Konto abgehen. Ob Shari das Geld jeden Monat abhebt, sie dies von ihm erpresst hat für ihr Schweigen und Untertauchen? Und vielleicht hat sie auch erpresst, dass sie nur weiter schweigt, wenn Kranz ihre Tochter adoptiert und ihr ein gutes Leben ermöglicht? Denn vielleicht hat sie ja etwas von seinen üblen Geschäften herausgefunden und ihn damit konfrontiert.  Und vielleicht hat er umgekehrt ein Druckmittel gegen sie (Familie betreffend o. ä.) , was in ihrer Vergangenheit liegt und es ihr unmöglich macht, an die Öffentlichkeit oder zur Polizei zu gehen, sondern sie sogar zwingt, unterzutauchen. So dass sie in einer Pattsituation sind, aber Shari zumindest das Beste für ihre Tochter daraus gemacht hat (und das Geld vielleicht für Familie o. ä. in Afghanistan braucht?). Hach, ich könnte ewig weiterspekulieren.  ;D

Mir ist nun aber eingefallen, wie ich meine Probleme mit den Ortsnamen erklären kann, denn wie gesagt, lese ich auch andere Regionalkrimis aus Regionen, die ich selber nicht kenne und viele davon gefallen mir, in denen werden die Orte dann aber mehr beschrieben, so dass auch ein Ortsunkundiger sich seinen Teil vorstellen kann.

Ja, so sehe ich das auch. Es sind oft nur Aufzählungen, die eher nichtssagend sind und für jeden Ort gelten können. Weniger Straßennamen, dafür mehr Beschreibungen der Umgebung, dann können "Fremde" sich besser in die Örtlichkeit einfinden, ohne sich zu langweilen, und alle Ortskundigen erkennen die Stellen ja auch so.  ;)

Was die Beziehung zwischen Sven und Britta angeht, muss ich leider sagen, dass mir das auch viel zu schnell und unglaubwürdig rüberkommt, zumindest in Verbindung mit ihren jeweiligen Hintergründen und dann auch noch mitten in schwierigen Ermittlungen, wenn Sven z. B. sowieso seine Konzentration woanders haben sollte und glaubwürdigerweise meiner Meinung nach auch hätte.  Ich finde die geschilderten Szenen sehr süß und lese sie grundsätzlich sehr gerne, auch weil mir die Protagonisten auch schon sympathischer werden, aber ich würde das lieber lesen und dabei eher glauben, wenn sie sich unbeschwert und "frei" getroffen hätten, meinetwegen im Urlaub, aber jedenfalls nicht mitten im Stress. Das passt für mich einfach nicht und "ärgert" mich dann irgendwie auch, weil ich es ihnen einfach nicht wirklich abnehmen kann.  Ich weiß nicht, wie ich meine Empfindungen dazu besser erklären kann.

Ein kleines Problem hatte ich auch mit den Emotionsschwankungen zwischen Sven, Dirk und Mark während der Grillparty. Ich habe das nicht so gut nachvollziehen können, warum und wie diese Wechsel zwischen heftiger Abneigung und "schmunzelndem" Zusammensitzen zu erklären sind. In der Küche bin ich fast erschrocken über Svens und Dirks Zusammenstoß und später sitzen sie nett zusammen, allerdings auch nicht durchgängig. Also mit diesen emotionalen 180 Grad Drehungen kam ich nicht so ganz mit.  ???

Ganz super fand ich die Verfolgungsjagd von Alex. Da habe ich echt die Luft angehalten, denn das war richtig spannend und filmreif erzählt. Um bei der von dir selbst hier genannten Serie NCIS zu bleiben: ich hatte in diesem Abschnitt öfter mal eine Serienfeeling! Nicht nur die Autobahnszene, sondern auch die Szene mit Dirk und Mark, als sie ihre Aktion mit dem Foto von Springers Bildschirm durchzogen, wirkten auf mich von der Action und den Dialogen her wie eine Serien-Szene. Und ich liebe solche Krimiserien!  8) Schaust du die auch gerne und hattest beim Schreiben daher  auch so ein bisschen ein Serienfeeling?

So, und nun bin ich gespannt, was Em im nächsten Abschnitt Mark erzählen wird....  :lesen:

Liebe Grüße
Barbara

sternchen28

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Mist, Steffi, da haste mich jetzt in was reingeritten! :D

Wer? Ich?  :unschuldig:  :unschuldig:  :unschuldig:  ;) Na gut, ich nehme jede Schuld auf mich und freu mich ...

Das reinreiten beherrscht Steffi .... zwei Bücher hab ich von ihr gelesen bisher (mehr hat sie ja leider noch nicht) und beide male schlaflose bzw. sehr kurze Nächte weil ich nicht aufhören konnte .....

sternchen28

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Zur Entwicklung der Beziehung von Sven und Britta. Ja, es geht schnell. Solche Dinge passieren in der Wirklichkeit zwar auch  8), aber hier gibt es eine ziemlich einfache Erklärung, warum einige Dinge sehr schnell passieren (müssen).

Ich hatte das Thema schon mit nimue / Suse diskutiert und würde den Punkt hier gern wiederholen: Ursprünglich war das Buch mal wesentlich dicker, aber es galt dann eine bestimmte Seitenzahl einzuhalten. Die Handlung war zu komplex, um dort viel zu streichen, also musste ich teilweise bei der Figurenentwicklung und bei dieser Beziehung Abstriche machen  >:(. Das nur als Erklärung – keineswegs als Entschuldigung - , denn da halte ich es wie Gibbs beim NCIS und stehe zu den Streichungen und dem Endergebnis. Zum Glück gibt’s ja auch einige, die damit leben können  ;). Aber auch hier gilt: Botschaft angekommen  :winken:.

Für mich war es eigentlich von vornherein klar, dass die Beziehung langsamer gereift ist. Da aber das Hauptaugenmerk auf dem Fall liegt, musste Steffi sich für die ein oder andere Variante entscheiden.

Für mich war das stimmig so wie es passiert ist - zumal es durchaus auch in der realen Welt vorkommt, das eine Liebesbeziehung (auch bei einer so dramatischen Vorgeschichte) recht schnell geht.


sternchen28

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Mir ist nun aber eingefallen, wie ich meine Probleme mit den Ortsnamen erklären kann, denn wie gesagt, lese ich auch andere Regionalkrimis aus Regionen, die ich selber nicht kenne und viele davon gefallen mir, in denen werden die Orte dann aber mehr beschrieben, so dass auch ein Ortsunkundiger sich seinen Teil vorstellen kann.

Ja, so sehe ich das auch. Es sind oft nur Aufzählungen, die eher nichtssagend sind und für jeden Ort gelten können. Weniger Straßennamen, dafür mehr Beschreibungen der Umgebung, dann können "Fremde" sich besser in die Örtlichkeit einfinden, ohne sich zu langweilen, und alle Ortskundigen erkennen die Stellen ja auch so.  ;)

Auch hier eine kurze Anmerkung von mir ...
Für einen Regionalkrimi muss ich sagen hätte ich mir sogar noch ein bißchen "mehr" gewünscht. Und ich finde Steffi hat den Spagat recht gut hinbekommen. Ich hab eine zeitlang sehr gern Regionalkrimis gelesen - auch welche die in Dresden spielen.
Bei dem einen hätte es in jeder x-beliebigen Stadt spielen können da so gut wie keine Straßennamen / Ortsbezeichnungen vorgekommen sind. Ein anderes war zu vollgepackt davon - ich finde hier gibt es ein gutes Mittelmaß. Und Regionalkrimis sind für "Außenstehende" meistens etwas schwerer zu lesen, weil diese sich da eben nicht auskennen. Aber vielleicht reizt es ja den Leser mal, das Stadt irgendwann selber zu erkunden.
Wahrscheinlich sehe ich das auch ein bißchen anders weil ich vor dem Lesen des Buches in Hamburg war und daher eine andere "Bezeihung" dazu habe

Offline SteffiR

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HA, ich hatte recht mit meiner Überlegung, der Schütze könnte Shari oder ein Angehöriger von ihr sein, der sie rächen will.  :jakka:    ;D  Es ist ihr Bruder, der nun gekommen ist, um Gerechtigkeit zu fordern  für das, was Kranz seiner Schwester angetan hat. Überraschend war dann, dass Mark dieser Bruder ist. Allerdings war mir das in dem Moment klar, als dieser mit dem Motorrad bei der Grillparty auftauchte. Es sind einfach auffällig viele Motorradfahrer unterwegs.  ;)  Jetzt bin ich nur mal gespannt, was Em ihm am Ende des Abschnitts noch nach ihrer Andeutung erzählt hat. Man könnte fast glauben , Shari lebt noch, auch weil sie in der Gegenwartsform von ihr redet.

Glückwunsch zur Überlegung mit Sharas Familie und der Identifikation des Schützens. Es war natürlich kein Zufall, dass praktisch jeder Motorrad fährt, sondern sollte etwas Verwirrung stiften und außerdem brauche ich die Motorräder noch für die weitere Handlung ... Den Rest deiner Spekualtionen nehme ich schweigend und Popcorn essend zur Kenntns  ;D

Ja, so sehe ich das auch. Es sind oft nur Aufzählungen, die eher nichtssagend sind und für jeden Ort gelten können. Weniger Straßennamen, dafür mehr Beschreibungen der Umgebung, dann können "Fremde" sich besser in die Örtlichkeit einfinden, ohne sich zu langweilen, und alle Ortskundigen erkennen die Stellen ja auch so.  ;)

Ich sehe mir die Stellen nochmal an. Gefühlt sind es mehr Beschreibungen und wenige Aufzählungen, aber trotzdem ... muss nachher mal  :lesen:

Was die Beziehung zwischen Sven und Britta angeht, muss ich leider sagen, dass mir das auch viel zu schnell und unglaubwürdig rüberkommt, zumindest in Verbindung mit ihren jeweiligen Hintergründen und dann auch noch mitten in schwierigen Ermittlungen, wenn Sven z. B. sowieso seine Konzentration woanders haben sollte und glaubwürdigerweise meiner Meinung nach auch hätte.  Ich finde die geschilderten Szenen sehr süß und lese sie grundsätzlich sehr gerne, auch weil mir die Protagonisten auch schon sympathischer werden, aber ich würde das lieber lesen und dabei eher glauben, wenn sie sich unbeschwert und "frei" getroffen hätten, meinetwegen im Urlaub, aber jedenfalls nicht mitten im Stress. Das passt für mich einfach nicht und "ärgert" mich dann irgendwie auch, weil ich es ihnen einfach nicht wirklich abnehmen kann.  Ich weiß nicht, wie ich meine Empfindungen dazu besser erklären kann.

Nu muss ich ihn aber mal verteidigen  :) Er hat ja im Moment noch mehr Zeit, als er eigentlich will, weil er noch so im Dunklen herum tappst. Super gestresst oder beschäftigt sollte er zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch nicht rüberkommen. Nun ja, von seinem kurzen Tiefflug über die Autobahn mal abgesehen. Und Britta selbst hat den Kopf eigentlich frei und wäre bereit für eine neue Beziehung. Allerdings gebe ich dir recht, dass da nirgends steht  ;)


Ein kleines Problem hatte ich auch mit den Emotionsschwankungen zwischen Sven, Dirk und Mark während der Grillparty. Ich habe das nicht so gut nachvollziehen können, warum und wie diese Wechsel zwischen heftiger Abneigung und "schmunzelndem" Zusammensitzen zu erklären sind. In der Küche bin ich fast erschrocken über Svens und Dirks Zusammenstoß und später sitzen sie nett zusammen, allerdings auch nicht durchgängig. Also mit diesen emotionalen 180 Grad Drehungen kam ich nicht so ganz mit.  ???

Du hast das gleiche Problem damit wie später noch mal Alex. So sind Männer eben  ;). Eben blaffen sie sich noch an und dann plötzlich die besten Freunde. Aber ernsthaft: Ich finde es sehr interessant, wie diese Szene auf dich wirkt, denn für mich waren das keine 180-Grad Drehungen. Klar, Sven ist erst extrem misstrauisch und reagiert über, was Dirk aber gut wegsteckt und entschärft. Aber dann ist es nur ein ganz normales, nettes Miteinander und Svens Misstrauen konzentriert sich auf Mark.

Ganz super fand ich die Verfolgungsjagd von Alex. Da habe ich echt die Luft angehalten, denn das war richtig spannend und filmreif erzählt. Um bei der von dir selbst hier genannten Serie NCIS zu bleiben: ich hatte in diesem Abschnitt öfter mal eine Serienfeeling! Nicht nur die Autobahnszene, sondern auch die Szene mit Dirk und Mark, als sie ihre Aktion mit dem Foto von Springers Bildschirm durchzogen, wirkten auf mich von der Action und den Dialogen her wie eine Serien-Szene. Und ich liebe solche Krimiserien!  8) Schaust du die auch gerne und hattest beim Schreiben daher  auch so ein bisschen ein Serienfeeling?

Hatte ich mich echt hier als NCIS-Fan geoutet oder weißt du das von der Diskussion mit Suse auf Facebook? Es stimmt jedenfalls ;-). Ich gestehe: Ich liebe Gibbs und auch NCIS LA. Und ich liebe ansonsten auch actionreiche Thriller, z.B. von Matthew Reilly. Da man immer irgendwie das schreibt, was man gerne liest, fordern so die Action-Szenen ihren Anteil am Geschehen. Alledings lasse ich hinterher immer Leute rübergucken, die sich mit dem Kram in der Wirklichkeit auskennen und diese entschärfen dann die Szenen häufig mit Sprüchen wie: "Du bist nicht bei NCIS," sondern es soll doch realistisch sein. " Herrlich war auch ein Kommentar: "Glückwunsch, spätestens hier müsste ich deinen Sven festnehmen ..." Pfff....

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Offline Heimfinderin

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Wahrscheinlich sehe ich das auch ein bißchen anders weil ich vor dem Lesen des Buches in Hamburg war und daher eine andere "Bezeihung" dazu habe

Das wird sicher ein Grund sein. Wie gesagt, ich habe auch schon viele Regionalkrimis gelesen aus Regionen, die ich nicht kenne, und es fällt mir hier eben mehr auf als bei anderen, dass es mir zu viele Aufzählungen von Namen sind. Hier in zweiten Abschnitt ist es nach meinem Gefühl ja schon weniger geworden (@Steffi  :winken:  ) und gerade Alex Beschreibungen der Kanäle gaben ein schönes Bild, aber mich stören die vielen reinen Straßennamen und welche Autobahn nun die günstigere ist, etc. denn Straßen sehen überall gleich aus und ich kenne ja noch nicht mal alle in meiner Region beim Namen.  ;) Das interessiert mich einfach nicht und mir sind dann andere Beschreibungen, z. B. hier ein Weinberg, dort eine Mühle, da hinten ein Biergarten  mit Minigolfanlage, dort ein Ententeich mit Tretbootverleih,  etc. wirkungsvoller für die Umgebung und für Ortskundige ist das auch ein Wiedererkennungseffekt. Aber ich denke, wir haben das nun genug diskutiert. Jeder empfindet das anders und für Steffi sollte es ja nur ein Feedback sein, wie es eben auch ankommen kann.   :)

Nu muss ich ihn aber mal verteidigen  :) Er hat ja im Moment noch mehr Zeit, als er eigentlich will, weil er noch so im Dunklen herum tappst. Super gestresst oder beschäftigt sollte er zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch nicht rüberkommen. Nun ja, von seinem kurzen Tiefflug über die Autobahn mal abgesehen. Und Britta selbst hat den Kopf eigentlich frei und wäre bereit für eine neue Beziehung. Allerdings gebe ich dir recht, dass da nirgends steht  ;)

Da du ja was kürzen musstest, hattest du natürlich nicht mehr viel Spielraum und die längere Version passt, was den Beziehungskram betrifft, sicher besser. Ja, Stress vielleicht nicht, aber eben mitten in den Ermittlungen und Befragungen. Da fühlt sich für mich diese plötzlich und so schnell entstandene Intimität etwas seltsam an. Nicht, dass es bei einem Krimi keine Liebesgeschichte geben kann/soll/darf   ;) , aber für mich ist es hier insgesamt nicht so stimmig.  :-\   Aber das ist ja nur mein persönliches Gefühl dazu und schön beschrieben sind die Plänkeleien ja schon. Dein anderes Buch werde ich mir sicher auch mal vornehmen.  ;D

Du hast das gleiche Problem damit wie später noch mal Alex. So sind Männer eben  ;). Eben blaffen sie sich noch an und dann plötzlich die besten Freunde. Aber ernsthaft: Ich finde es sehr interessant, wie diese Szene auf dich wirkt, denn für mich waren das keine 180-Grad Drehungen. Klar, Sven ist erst extrem misstrauisch und reagiert über, was Dirk aber gut wegsteckt und entschärft. Aber dann ist es nur ein ganz normales, nettes Miteinander und Svens Misstrauen konzentriert sich auf Mark.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass die erste Szene zwischen Sven und Dirk so heftig war. Auf mich wirkte sie jedenfalls sehr heftig und ich dachte dabei wunder was zwischen den beiden wohl mal vorgefallen war, dass sie so aggressive Stimmung austauschten. Für mich fühlte es sich nicht einfach nach Misstrauen an, sondern nach etwas Gravierenderem. So eine ausgestrahlte Abneigung dann kurz darauf zu verlieren, konnte ich nicht nachvollziehen. Wenn die erste Szene nicht so viel Aggressivität ausgestrahlt hätte (zumindest auf mich) dann hätte ich das vielleicht auch für "Rumgezicke" interpretieren können. So stand ich den Abend über etwas sprachlos im Zimmer.  ;)

Hatte ich mich echt hier als NCIS-Fan geoutet oder weißt du das von der Diskussion mit Suse auf Facebook?

Du hast gerade hier im Thread weiter vorne Gibbs als Beispiel genannt, dazu zu stehen, was alles gestrichen wurde. Daher habe ich NCIS einfach als ein Serien-Beispiel aufgenommen.  :winken: 


Liebe Grüße
Barbara

Offline SteffiR

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[Wahrscheinlich liegt es daran, dass die erste Szene zwischen Sven und Dirk so heftig war. Auf mich wirkte sie jedenfalls sehr heftig und ich dachte dabei wunder was zwischen den beiden wohl mal vorgefallen war, dass sie so aggressive Stimmung austauschten. Für mich fühlte es sich nicht einfach nach Misstrauen an, sondern nach etwas Gravierenderem. So eine ausgestrahlte Abneigung dann kurz darauf zu verlieren, konnte ich nicht nachvollziehen. Wenn die erste Szene nicht so viel Aggressivität ausgestrahlt hätte (zumindest auf mich) dann hätte ich das vielleicht auch für "Rumgezicke" interpretieren können. So stand ich den Abend über etwas sprachlos im Zimmer.  ;)

Sven war da auch sehr heftig. Egal, wie oft ich ihn ermahne, gelassener zu werden: Er ist leider so und schießt sehr häufig übers Ziel hinaus. Freunde macht er sich so nicht. Das wird sich leider auch nicht ändern - ich habe es jedenfalls aufgegeben, an seine Vernunft zu appellieren ;-)


Du hast gerade hier im Thread weiter vorne Gibbs als Beispiel genannt, dazu zu stehen, was alles gestrichen wurde. Daher habe ich NCIS einfach als ein Serien-Beispiel aufgenommen.  :winken:

Ach ja, stimmt. Danke fürs Erinnern :-).
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