Autor Thema: 01 - Anfang bis Kapitel 05 (Anfang bis Seite 66)  (Gelesen 2956 mal)

Offline Roland Spranger

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Zitat
Matthias wird ja schnell klar (durch die Schäden am anderen Fahrzeug), dass ihr Streifenwagen keine Deckung ist. Damit liegt er auch richtig: Kugeln vom Kaliber 7,62 würden mühelos den Streifenwagen durchschlagen und die beiden treffen.

Ja, da ist Matthias zu recht nicht so optimistisch wie eine ganze Reihe Hollywood-Filmhelden. So eine Kugel kann sogar mehrere hintereinander stehende Autos durchschlagen.

Offline Delena

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Und Mark ist hochgradig verdächtig. Er ist gut ausgebildet, gut ausgerüstet, ein Profi. Warum sollte er nicht geschossen haben? Vermutlich hat er die Möglichkeiten. Ich glaube, der ist kein Guter.

Aber Mark ist doch Wirtschaftsprüfer beim US-Schatzamt, glaubst du wirklich ? Obwohl.. zuerst lehnt er die Einladung zum Grillen bei Matthias ab und dann sagt er auf einmal doch zu. Na wer weiss  ???
Liebe Grüße
Claudia

Offline SteffiR

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Die anfangs entführte Ärztin stammt, vom Namen her, anscheinend aus dem arabischen Raum, ich tippe auf Afghanistan oder den Iran. Auch der Vorname ihrer Tochter kommt aus diesem Kulturkreis, obwohl Rami eigentlich ein Jungenname ist. Ich hatte ganz kurz überlegt, ob die Bedeutung des Namens "Der Schütze" irgendetwas mit der Geschichte zu tun hat, aber das wäre wohl zu weit hergeholt, eine 11-jährige wird wohl kaum vom Michel aus mit einem Scharfschützengewehr umgehen können  ;)

Interessante Idee, dass das Kind geschossen  hat ... Stimmt, Rami ist eigentlich ein Jungenname. Ich hoffe, ich verrate hier nicht schon zuviel, wenn ich schreibe, dass "Rami" hier die Abkürzung eines Mädchennamens ist und die Herkunft der Namen stimmt auch exakt :-).


Es werden sehr viele Strassennamen benannt, irgendwie hat mir das nicht so gut gefallen.

Ich persönlich würde dir sogar zustimmen, aber 'leider' gehört das zu einem Regionalkrimi dazu und ich habe bei den Lesungen gemerkt, dass der Verlag mit der Anforderung absolut richtig liegt, denn da gab es nur begeisterte Zustimmung für die Nennung der genauen Orte.

Dass die beiden Frauen Matthias so schnell duzen, fand ich befremdlich, auch wenn die drei sich in einer besonderen Situation befinden. Immerhin ist er Polizist, also ich hätte das nicht getan (bin aber auch eine unterkühlte Hanseatin  ;)).

Hihi, ich ja eigentlich auch. Da sie ja aber schon eine gemeinsame Freundin haben (Natascha) geht das i.O. und Alex ist eh nicht so typisch unterkühlt ;-) Du meintest aber Sven, oder?

Dirk arbeitet "undercover" bei der Reederei. Ist er grundsätzlich ein "normaler" Wirtschaftsprüfer oder ist er regelmäßig verdeckt unterwegs?

Dazu nur allgemein: Solche Aufträge für Behörden oder auch Muttergesellschaften gibt es für WPs tatsächlich.

Viiieeeele offene Fragen mit noch mehr Raum für Spekulationen, die Geschichte macht richtig Spass  ;D.

Das ist schön  :)
The only easy day was yesterday!

Offline Dani

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So, ich habe nun auch den ersten Abschnitt gelesen und muss zugeben, dass es mich noch nicht so richtig "gepackt" hat.

Einerseits stolpere ich über die schon erwähnten vielen Ortsbezeichnungen. Das liegt aber bei mir wohl daran, dass ich ganz am anderen Ende der Republik wohne.
Wenn ich Regionalkrimis aus "meinen" Gegenden lese, wo mir die Orte dann auch bekannt vorkommen oder ich sie tatsächlich kenne, finde ich das auch immer toll. Hier habe ich keine Ahnung, worum es geht (gut, den Michel hab sogar ich schon mal gesehen) und es ist nicht so meins.

Zum anderen kann ich mich bisher mit dem Verhalten der Polizisten, inbesondere Svens nicht so recht anfreunden. Die Art und Weise, wie er sich so schnell mit den beiden aufs Du einigt und sich dann als Brittas nächtlicher Bewacher einteilen lässt, ging mir zu schnell.
Wenn ich es nicht überlesen habe, hat er sich Britta eigentlich nicht einmal vorgestellt, oder?
Diese ganze Kennenlern-Szene vor Kranz' Haus habe ich dreimal lesen müssen, aber der erwähnte Funke ist bei mir da leider nicht übergesprungen.
Bisher wissen wir ja nicht, was in Svens Vergangenheit passiert ist, aber dass Matthias ihn dermaßen verkuppeln will, hat mich irgendwie verwundert.

Auch erstaunt hat mich, dass Dirk erst so spät auf die Idee kommt, sich mit seiner Frau abzustimmen - das hätte doch eigentlich auf der Hand liegen müssen, wo die Spur aus der Reederei in "ihre" Bank führt? Klar ist das nicht der Dienstweg, aber so eine Möglichkeit würde doch keiner ungenutzt lassen?
Liebe Grüße
Dani

Offline SteffiR

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Einerseits stolpere ich über die schon erwähnten vielen Ortsbezeichnungen. Das liegt aber bei mir wohl daran, dass ich ganz am anderen Ende der Republik wohne.
Wenn ich Regionalkrimis aus "meinen" Gegenden lese, wo mir die Orte dann auch bekannt vorkommen oder ich sie tatsächlich kenne, finde ich das auch immer toll. Hier habe ich keine Ahnung, worum es geht (gut, den Michel hab sogar ich schon mal gesehen) und es ist nicht so meins.

Das kann ich gut nachvollziehen, ich mag Regionalkrimis aus Regionen, die ich nicht kenne, auch nicht gerne lesen - eben aus diesem Grund. Aber Fatale Bilanz ist ein Hamburg-Krimi, da ist genau dieser Wiedererkennungseffekt die Erwartung der (regionalen) Leser. Nach Möglichkeit habe ich versucht, die Atmosphäre widerzugeben, aber wie schon bei Roland erwähnt, geht das nur in gewissem Maße und die Reaktion der (norddeutschen) Leser  bestätigt ja auch, dass das so in Ordnung ist. Ich war da selbst am Zweifeln ... Ich verstehe, dass dich das stört, und kann das auch akzeptieren.  :winken: Ich habe mir ja auch schon anhören müssen, dass in Luc (ein Romantic Thrill) frecherweise eine Liebesgeschichte vorkommt  ;)

Auch erstaunt hat mich, dass Dirk erst so spät auf die Idee kommt, sich mit seiner Frau abzustimmen - das hätte doch eigentlich auf der Hand liegen müssen, wo die Spur aus der Reederei in "ihre" Bank führt? Klar ist das nicht der Dienstweg, aber so eine Möglichkeit würde doch keiner ungenutzt lassen?

Doch, schon. Dirk ist zwar ein Mann  ;), aber darauf wäre er sonst früher gekommen  :). Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie feststellen, dass ein internes Konto der Bank betroffen ist, hätte Alex ihnen nicht helfen können. Sie sagt an einer Stelle, dass sie selbst an keine Kundendaten  herankommt und dafür die Hilfe eiens Kollegen braucht. Vorher ging's nur um die Reederei, die Kunde bei der Bank ist (Girokonto) dann rückt plötzlich die Bank selbst (internes Konto) in den Mittelpunkt. Und damit ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo er sie fragen kann. Aber deine Frage zeigt mir, dass da eine bessere Erklärung nicht schlecht gewesen wäre ...  :winken:
The only easy day was yesterday!

Offline Dani

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Klar, die norddeutschen Leser und Hamburg-Kenner werden sich hier bestens zurechtfinden, aber mir war ja vorher schon bewusst, dass es hier um einen Hamburg-Krimi geht
Ich lese recht viele Regionalkrimis aus ganz Deutschland, auch welche die im Norden spielen, bei denen ich weniger "stolpere".
Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, vielleicht an den doch recht häufigen Aufzählungen und dem sich daraus ergebenden Gefühl, ich müsste mir nun einen Hamburger Stadtplan suchen und die Route nachvollziehen  ;)

Danke für die Erklärung mit Dirk! Das macht es etwas klarer für mich.
Liebe Grüße
Dani

Offline Heimfinderin

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Hallo zusammen,

der Prolog hat mir gut gefallen, ich habe gleich eine emotionale Bindung zu Shari herstellen können, leider gibt es dann den Bruch und sie kommt gar nicht mehr vor. Ich hätte gerne weiter von ihr gelesen und wie es mit dem Überfall weiterging. Aber so bleibt der Prolog natürlich auch gut im Hinterkopf und man rätselt, was er mit dem Rest zu tun hat, das stimmt.

An die anderen Protagonisten habe ich dann leider bisher keinen so guten Bezug gefunden. Allein Alex finde ich bisher klasse, aber gerade Sven ist mir eher suspekt bisher. Ich schließe mich da Spatzi an, denn sein Verhalten konnte ich so gar nicht nachempfinden. Die ganze Situation mit seiner Schwärmerei von Britta und alles was damit zusammenhängt, ging mir zu schnell, um es selbst auch spüren zu können, irgendwie wirkte das auf mich ein bisschen unglaubwürdig und so, als würde ich einen Romantic Thrill lesen.   ;) Da würde es nach natürlich prima passen und ich es auch erwarten.  ;D  Aber hier wirkt es, auf mich zumindest, etwas aufgesetzt. Aber vielleicht werde ich mit ihm noch warm. 

Die von euch genannten häufigen Straßen- und Gebäudenennungen gingen mir auch etwas auf die Nerven. Ich weiß, dass das bei Regionalkrimis gerne gemacht wird, aber ich muss auch sagen, dass mir das bei anderen Regionalkrimis, die ich gelesen habe, bisher nicht so gehäuft aufgefallen ist. Ich denke, man müsste da ein Mittelmaß finden, damit auch nicht-Regionalleser nicht frustriert werden, denn die Bücher sollen sich ja schon bundesweit verkaufen.  ;)  (Pertros Markaris hat mich mit einem Athen-Krimi dabei fast zum Wahnsinn getrieben. Der hat noch mehr Straßennamen genannt, griechische!  :nudelholz:  ;D ) Überhaupt finde ich es immer nicht so interessant, auch in "normalen Büchern", wenn ganze Wege beschrieben werden, und das auch noch so "stadtplanmäßg" da lese ich meist einfach quer.

Was den Schützen betrifft, musste ich an Shari denken, besonders, nach der Mail, die Kranz erhalten hatte. Hier besteht ja wohl eine Verbindung. Entweder war es Shari selbst, die sich rächen will, weil ihrer Tochter etwas bei dem Überfall zugestoßen ist, und Kranz etwas damit zu tun hat. Oder, falls sie diesen selbst nicht überlebt hat, ein Angehöriger oder Freund oder sonstwie mit ihr in Verbindung stehender, der sich der Sache nun annimmt, vielleicht jetzt erst die Gelegenheit dazu ergreifen konnte oder jetzt herausgefunden hat, dass Kranz dahintersteckte (das Kind selbst schließe ich jetzt mal aus  ;) ). Wenn man den Zeitraum von 11 Jahren betrachtet, kann ich mir aber schon vorstellen, dass es Shari es auch selbst ist, die vielleicht erst mal ins Ausland zurück ist, dort vielleicht sich hat erst mal ausbilden lassen (von einer Terrorgruppe oder einer militärischen Einheit vielleicht. Vielleicht hat sie ja Verbindungen, vielleicht auch Verbindungen, denen sie ursprünglich mal entfliehen wollte, was der Grund für ihr Leben in Deutschland war und was sie nun nach dem Überfall für ihre Zwecke nutzen konnte.)

Alles ist noch sehr rätselhaft, auch die Sache mit der Reederei und ich bin gespannt auf weitere Puzzleteile. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Dialoge, die das Bankengeschehen, Geldtransfers, Kontengedöns etc. betreffen, doch oft nicht so genau lese, wenn es mehr ins Detail geht, da ich damit so gar nichts am Hut habe und ich dann eher ungeduldig werde.  :-[

Eins habe ich nicht verstanden (Seite 59 unten bis 60 oben). Es ist zwar nicht wichtig, weil es nur um den Grillabend geht, aber wieso ärgert sich Holger, dass er zu dem Termin bei seinem Schwiegereltern sitzt, wenn er sich doch vorher selbst zum Grillen eingeladen hatte.  ??? Ich habe das jetzt viermal gelesen und verstehe es nicht. Wo ist da  mein Denkfehler?
Liebe Grüße
Barbara

Offline Delena

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Hihi, ich ja eigentlich auch. Da sie ja aber schon eine gemeinsame Freundin haben (Natascha) geht das i.O. und Alex ist eh nicht so typisch unterkühlt ;-) Du meintest aber Sven, oder?

Ja ich meinte Sven, da war ich beim Schreiben etwas zu schnell  :-[ (aber ich musste ja schnell das Buch wieder zur Hand nehmen und weiterlesen  ;).

Allerdings muss ich sagen, dass ich die Dialoge, die das Bankengeschehen, Geldtransfers, Kontengedöns etc. betreffen, doch oft nicht so genau lese, wenn es mehr ins Detail geht, da ich damit so gar nichts am Hut habe und ich dann eher ungeduldig werde.  :-[

Das ging mir genauso, wenn sich in diesem Bankengeschehen wichtige Puzzleteilchen verbergen, gehen mir die bestimmt durch die Lappen.
Liebe Grüße
Claudia

Offline SteffiR

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Die von euch genannten häufigen Straßen- und Gebäudenennungen gingen mir auch etwas auf die Nerven. Ich weiß, dass das bei Regionalkrimis gerne gemacht wird, aber ich muss auch sagen, dass mir das bei anderen Regionalkrimis, die ich gelesen habe, bisher nicht so gehäuft aufgefallen ist. Ich denke, man müsste da ein Mittelmaß finden, damit auch nicht-Regionalleser nicht frustriert werden, denn die Bücher sollen sich ja schon bundesweit verkaufen.  ;)  (Pertros Markaris hat mich mit einem Athen-Krimi dabei fast zum Wahnsinn getrieben. Der hat noch mehr Straßennamen genannt, griechische!  :nudelholz:  ;D ) Überhaupt finde ich es immer nicht so interessant, auch in "normalen Büchern", wenn ganze Wege beschrieben werden, und das auch noch so "stadtplanmäßg" da lese ich meist einfach quer.

Genau aus diesem Grund finde ich Leserunden so spannend  :) : Auf jeden wirkt das, was da steht, irgendwie anders. Allen wird man es zwar nie recht machen können, aber auf dem Weg zu einem vernünftigen Mittel sind solche Anmerkungen ideal :-* Außerdem ist der Zeitpunkt perfekt gewählt, weil ich den 2. Band gerade 'regionalisiere' ...

Eins habe ich nicht verstanden (Seite 59 unten bis 60 oben). Es ist zwar nicht wichtig, weil es nur um den Grillabend geht, aber wieso ärgert sich Holger, dass er zu dem Termin bei seinem Schwiegereltern sitzt, wenn er sich doch vorher selbst zum Grillen eingeladen hatte.  ??? Ich habe das jetzt viermal gelesen und verstehe es nicht. Wo ist da  mein Denkfehler?

Zu deinen Überlegungen, die ich sehr interessant finde  ;D, sage ich nix, aber das kann ich aufklären. Holger hatte sich vorher quasi selbst eingeladen, als er mitbekommen hatte, dass ein Grillabend stattfinden soll, dabei aber vergessen, dass er schon bei seinen Schwiegereltern eingeladen war und gar keine Zeit hatte ... Um ehrlich zu sein *vorsichtig umblickend* Habe ich mal eine sehr, sehr ähnliche Situation erlebt: Da wurde sich selbst eingeladen "Ach, ihr grillt?" und am nächsten Tag abgesagt, weil man ja schon bei Schwiegereltern zugesagt hatte *augenroll*)
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Offline SteffiR

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Das ging mir genauso, wenn sich in diesem Bankengeschehen wichtige Puzzleteilchen verbergen, gehen mir die bestimmt durch die Lappen.

Keine Angst, wird es nicht, und das Beste  ;): Das war's auch schon mit dem Bankenkram. Wenn noch was vorkommt, dann nicht so speziell.
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Offline ChrischiD

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Ich konnte auch beginnen und fand den Einstieg eigentlich gar nicht so schwer.
Klar sind die Straßennamen u ähnliches schon etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man aus einer anderen Region kommt, aber mir hilft es manchmal, wenn ich mir vorstelle, dass es eben keine reale Stadt ist, die man nicht so genau kennt. Hat man das Gefühl, dass es sich um eine fiktive Region handelt, fällt es meines Erachtens viel leichter, sich zurechtzufinden. *g

Also, mein Gefühl kann mich natürlich täuschen, aber kann es sein, dass Sven etwas mit dem Prolog zu tun hat?? Es scheint ja etwas gravierendes in seiner Vergangenheit vorgefallen zu sein, bei dem man ihm seine Tochter genommen hat.... (so habe ich es verstanden)... und deshalb schloss ich irgendwie sofort auf den Prolog. Da eben auch die Szene mit Britta vor Alex' Haus ihn so aufgescheucht (und vielleicht erinnert) hat.

Ansonsten hab ich noch keinen allzu großen Plan was es mit Kranz und allem anderen auf sich hat. Da scheint es ja Zusammenhänge zu geben, die sich viel weiter erstrecken, als wir uns bisher vorstellen können.

Offline Heimfinderin

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Also, mein Gefühl kann mich natürlich täuschen, aber kann es sein, dass Sven etwas mit dem Prolog zu tun hat?? Es scheint ja etwas gravierendes in seiner Vergangenheit vorgefallen zu sein, bei dem man ihm seine Tochter genommen hat.... (so habe ich es verstanden)... und deshalb schloss ich irgendwie sofort auf den Prolog. Da eben auch die Szene mit Britta vor Alex' Haus ihn so aufgescheucht (und vielleicht erinnert) hat.

Das ist ein interessanter Gedanke, aber ich finde dabei nicht so passend, dass der Vater von Sharis Kind damals ja wohl zur Zahlung von Unterhalt genötigt werden musste und wohl auch gar nicht mehr mit ihr zusammenlebte. Ich hatte nicht den Eindruck, dass dieser Vater zu dem Kind eine Bindung hatte oder auch zu Shari. Das würde meines Erachtens nicht gerade mit einer Trauer oder Verlustgefühl, wie Sven es hier wohl erlebt hat, zusammenpassen. Es sei denn, er hat erst gemerkt, was ihm an dem Kind (und Shari) liegt, nachdem es zu spät war. Hmmmm.... könnte natürlich sein, fühlt sich für mich aber momentan seltsam an. Vielleicht war er ein Freund von Shari (allerdings wirkte sie eher alleinstehend, da ja ihr Kollege, mit dem sie zusammenstieß,  sich Hoffnung auf ein Date machte) oder er hat den Überfall damals schon als Polizist am Tatort miterlebt?

Holger hatte sich vorher quasi selbst eingeladen, als er mitbekommen hatte, dass ein Grillabend stattfinden soll, dabei aber vergessen, dass er schon bei seinen Schwiegereltern eingeladen war und gar keine Zeit hatte ...

Ah, ok. Danke schön, dann ist das klar.  :winken:  (das ist ja nun wirklich nicht soooo wichtig, aber manchmal bekommt man sowas einfach nicht mehr aus dem Kopf und grübelt dauernd drüber nach, wie bei einem Wort, das einem ewig auf der Zunge liegt. Und das kann einen ja wahnsinnig machen.  ;) )
« Letzte Änderung: 08. September 2012, 19:04:15 von Heimfinderin »
Liebe Grüße
Barbara

Offline Rosenprinzessin

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Hallo zusammen!  :winken:

Puh, Ihr ward ja schon richtig fleissig! Da habe ich ja einiges aufzuholen!  ;)

Den ersten Teil habe ich auch gelesen und finde das Buch bisher gut und spannend.
Etwas verwirrend und irritierend finde ich allerdings die beiden Polizisten Sven und Matthias. Sie stimmen so gar nicht mit dem Bild, das ich von Polizeibeamten habe, überein.

Die Szene vor Kranz´ Haus war für mich etwas befremdlich. Diese Blickkontakte und das Gezwinkere... Das kam mir irgendwie unrealistisch vor.
Und kann man sich wirklich so schnell verlieben? Ein Blick - und man ist verliebt?
Immerhin schläft Sven schon bald darauf in Brittas Haus auf dem Sofa, obwohl die beiden sich noch überhaupt nicht kennen...
Das kam mir ehrlich gesagt auch unrealistisch vor. Ich an Brittas Stelle hätte doch lieber bei meiner Freundin übernachtet, als einen fremden Mann - auch wenn er Polizist ist - zu mir nach Hause einzuladen über Nacht... ?

Ansonsten lädt die Geschichte aber zum Rätseln ein. Was ist vor 11 Jahren passiert, und wie gehören Shari und Kranz zusammen? Das es da eine Verbindung gibt, denke ich schon.
Und wer mag Kranz diese Mail mit ihrem Namen geschickt haben? Und warum? Er scheint ja recht geschockt darüber gewesen zu sein...
Das ist für mich noch alles sehr unklar, macht es daher spannend und ich möchte darüber schnell mehr erfahren!

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Offline Rosenprinzessin

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:totlach: Die Idee, dass nen Teenager schießen könnte, find ich irgendwie genial xD Aber habe ich auch nicht geglaubt, obwohl es irgendwie .. keine Ahnung, lustig wäre

Also, ich weiß nicht...
Lustig hätte ich das nun überhaupt nicht gefunden, eher ziemlich erschreckend  :o
Aber da das Kind von damals jetzt erst 11 oder 12 Jahre alt ist (oder wäre?), ist es wohl (hoffentlich) eher unrealistisch...
Lesen aus Leidenschaft

Offline Rosenprinzessin

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Also, hier muss ich gestehen, dass mich die vielen Orts- und Straßennamen nun nicht so sehr gestört haben.
Für mich war das noch im Rahmen und fiel mir nicht negativ auf.

Also, mein Gefühl kann mich natürlich täuschen, aber kann es sein, dass Sven etwas mit dem Prolog zu tun hat?? Es scheint ja etwas gravierendes in seiner Vergangenheit vorgefallen zu sein, bei dem man ihm seine Tochter genommen hat.... (so habe ich es verstanden)... und deshalb schloss ich irgendwie sofort auf den Prolog. Da eben auch die Szene mit Britta vor Alex' Haus ihn so aufgescheucht (und vielleicht erinnert) hat.

Das ist ein interessanter Gedanke, aber ich finde dabei nicht so passend, dass der Vater von Sharis Kind damals ja wohl zur Zahlung von Unterhalt genötigt werden musste und wohl auch gar nicht mehr mit ihr zusammenlebte. Ich hatte nicht den Eindruck, dass dieser Vater zu dem Kind eine Bindung hatte oder auch zu Shari.

Stimmt, der Gedanke ist wirklich interessant! Ist mir gar nicht gekommen...  :-[
Aber ich glaube auch, dass Heimfinderin hier Recht hat. Der Vater von Rami scheint keine Bindung zum Kind gehabt zu haben - im Gegenteil. Und Sven dagegen scheint noch sehr unter seinem Verlust (?) zu leiden.
Das paßt für mich dann doch nicht so ganz zusammen...
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