Autor Thema: 02: Seite 70 - Seite 136 (Kap. 7 - einschl. Kap. 10)  (Gelesen 3049 mal)

Offline smyrill

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Wenn man sie zum Feind hat sind es aber wohl wirklich nur graduelle Unterschiede...

Offline odenwaldcollies

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Wenn man sie zum Feind hat sind es aber wohl wirklich nur graduelle Unterschiede...

Ja, bei den Feinden im Doppelpack kannst du das vernachlässigen  :aaa:
Liebe Grüße
Karin

Offline bookstars

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Nee, danke, nach einem Date mit ihm fehlen einem sicher mindestens ein paar "Häppchen"  :wegrenn:

 :totlach: ... oder sogar noch mehr!

Offline Aileen

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Ja, ich weiß was Du meinst, Spatzi.
Und "etwas berechenbarer" bedeutet ja noch nicht "berechenbar".

Nee, danke, nach einem Date mit ihm fehlen einem sicher mindestens ein paar "Häppchen"  :wegrenn:

 :totlach:  :totlach: Feines Ghul-Mammamm wie Mara so schön sagen würde  ;)

Offline Rhea

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Ich bin also doch noch mit den Halblingen weiter gelaufen, auch wenn es eine Weile dauert, aber um das Buch zu genießen brauche ich einfach ein wenig Ruhe. die hatte ich heute.

Nachdem ich durch Robert Corvus, was Bösewichte betrifft etwas abgehärtet wurde, finde ich die Erinyen einfach spannend. Die Frage, warum sie herrschen wollen und warum sie sich ausbreiten wollen habe ich mir nicht gestellt, weil das eigentlich in der Geschichte der Menschheit immer der Drang war und es dazu eigentlich keines Grundes bedurfte.
Etwas haben sie zumindest schon gesagt, sie waren schwach und nun wollen sie die Stärke stabilisieren und dazu gehört, dass man die Feide dezimiert und Stärke demonstriert, damit man sich nehmen kann was man braucht.

Die Ghule gefallen mir sehr gut, aber nicht als Gestalten, sondern die Art, wie sie hier dargestellt werden. Das ist mal eine wirklich andere Art mit diesen Aasfressern umzugehen. Der Herrscher ist auch noch intelligent. Klasse! Hier haben wir zwei, die sich absolut ebenbürtig sind. Auf dieses Duell bin ich gespannt. Jeder will den anderen austricksen - spannend.

Zitat
Unsere kleine Reisegemeinschaft gefällt mir weiterhin gut, so langsam kristallisieren sich die Charaktere heraus. Enna und Jorim hatten wir ja schon am Anfang etwas kennengelernt, aber nun treten auch die anderen deutlicher hervor. Nespur, der Fährtenleser, ohne den sie gar nicht erst hätten losgehen müssen, denn er ist der Einzige, der den Weg und die Richtung kennt. Jul, der begnadete Koch, in dem aber noch mehr steckt, man sieht es in der Szene, als er sich spontan und furchtlos an den Abgrund stürzt, um Elvor zu retten. Dieser wiederum ist gar nicht so eingebildet, wie es anfangs wirkte, sondern leidet eher unter dem legendären Ruf seines berühmten Großvaters.
Ja, das finde ich auch so. Die Halblinge schälen sich auch immer mehr aus der Anonymität. Sie bekommen ihre persönlichen Stärken und Schwächen. Elvor hat wohl an dem Namen wirklich schon lange zu tragen. Der Enkel eines Helden zu sein und selbst nichts geleistet zu haben ist nicht so einfach.
Bei Elgor bin ich ja der Meinung, dass er Bronn ist und sich aber schämt, weil er sich selbst nicht als Helden sieht.

Ich will auf keinen Fall vergessen, die Geschichte mit dem Irrlicht vergessen, die wirklich so niedlich geschrieben wurde und die Irrlichter aus der Verleumdung erlöst, dass sie immer in die Irre führen. :) Schön fand ich die Darstellung, dass sie eine Stelle haben, wo sie wohnen und dass sie im Sonnenlicht kaum zu sehen sind.

So und da ich hinterher hinke, kann ich gleich weiter lesen, ätsch!
« Letzte Änderung: 08. Januar 2014, 22:48:52 von Rhea »

Offline Aileen

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Zitat
Die Ghule gefallen mir sehr gut, aber nicht als Gestalten, sondern die Art, wie sie hier dargestellt werden. Das ist mal eine wirklich andere Art mit diesen Aasfressern umzugehen. Der Herrscher ist auch noch intelligent. Klasse! Hier haben wir zwei, die sich absolut ebenbürtig sind. Auf dieses Duell bin ich gespannt. Jeder will den anderen austricksen - spannend.


Zum einen Zervana, die Anführerin der Erinyen. Das ist ja mal eine reizende Person. Dieses Volk ist wirklich wunderbar böse gelungen, bei den Szenen mit ihr schüttelt es mich beim Lesen regelrecht.
Die Ghule sind nicht viel besser, aber dennoch wirkt deren König Hanafehl noch einen Tick sympathischer (sofern man bei Ghulen von sympathisch sprechen kann) als Zervana. Vielleicht wegen der leisen Hoffnung, dass er ihr gewachsen ist und nicht alles mitmacht, was sie von ihm verlangt. Andererseits sind die beiden zusammen eine wirklich unheilvolle Kombination für alle anderen Völker!

Ah, da mag jemand die Bösen  >:D da hat der werte Kollege Corvus wohl gute Vorarbeit geleistet  :D


Zitat
Ich will auf keinen Fall vergessen, die Geschichte mit dem Irrlicht vergessen, die wirklich so niedlich geschrieben wurde und die Irrlichter aus der Verleumdung erlöst, dass sie immer in die Irre führen. :) Schön fand ich die Darstellung, dass sie eine Stelle haben, wo sie wohnen und dass sie im Sonnenlicht kaum zu sehen sind.


Irrlichter sind toll  :bussi: habe sogar noch eine Art "Irrlichtbuch" im Hinterkopf.

Zitat
So und da ich hinterher hinke, kann ich gleich weiter lesen, ätsch!

Genau, immer positiv denken  8)

Offline Rhea

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Ich habe gerade gemerkt, dass ein Teil des Zitates nicht von mir ist. Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücke, da habe ich einfach zu wenig gelöscht. Ich finde die Ghule nicht sympatischer, schon weil sie nicht so hübsch sind ;D

Offline smyrill

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*grins* Rhea, wenn man zur Vorbereitung Dark Fantasy (?? ... bin ja nicht so "genresicher") liest, sind die Erinya möglicherweise sogar ganz niedlich.
Ich mag mir gar keine Geschichten vorstellen, an denen gemessen sie gar nicht mehr groß auffallen.  :o :o  *weicheiflaggehochhalt*

Offline Rhea

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OT, aber wem die Erinyen gefallen, der sollte auch mal in die Schattenherren reinschauen!

Ich bin zur "Darkfantasy" gekommen wie die Jungfrau und so....
Ich habe Bernd alias Robert Corvus das erst  Mal aus seinem Vampirbuch lesen gehört und war sofort begeistert. War dann mein erstes Vampirbuch, das ich durchgelesen habe. Nun lese ich alles, was ich von ihm in die Hände bekomme und bin auch durch ihn zu DSA gekommen. Naja, inzwischen lese ich die Schattenherren (übrigens auch hier in der Leserunde, der dritte Teil kommt demnächst) und bin fanziniert von der Schönheit des Bösen! ;D

Ich weiß ja nicht wie das wäre, wenn die wie bei Tintenherz aus dem Buch könnten.....
« Letzte Änderung: 09. Januar 2014, 18:18:42 von Rhea »

Offline S.West

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    • Stephan Lössl
*grins* Rhea, wenn man zur Vorbereitung Dark Fantasy (?? ... bin ja nicht so "genresicher") liest, sind die Erinya möglicherweise sogar ganz niedlich.
Ich mag mir gar keine Geschichten vorstellen, an denen gemessen sie gar nicht mehr groß auffallen.  :o :o  *weicheiflaggehochhalt*

Och, also ich hätte da schon noch Steigerungspotenzial für die Erinyen ;D.
Viele Grüße
Stephan Lössl

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Offline Rhea

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*grins* Rhea, wenn man zur Vorbereitung Dark Fantasy (?? ... bin ja nicht so "genresicher") liest, sind die Erinya möglicherweise sogar ganz niedlich.
Ich mag mir gar keine Geschichten vorstellen, an denen gemessen sie gar nicht mehr groß auffallen.  :o :o  *weicheiflaggehochhalt*

Och, also ich hätte da schon noch Steigerungspotenzial für die Erinyen ;D.

Na da bin ich mal gespannt, was wir am Kamin hören werden, ob ich mich dann noch ins Bett traue...?

Offline smyrill

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Das sind ja tolle Aussichten...  :wegrenn:

Also, ich nehme die Bösen halt in Kauf, aber ich brauche sie nur "gerade ausreichend Böse", alles weitere ist "an mich völlig verschwendet" ;)
Mittlerweile bin ich da auch zum querlesen übergegangen  :-[  (nicht immer, aber immer öfter...)

Offline odenwaldcollies

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Och, also ich hätte da schon noch Steigerungspotenzial für die Erinyen ;D.

 :D
Liebe Grüße
Karin

Offline Rhea

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Also, ich nehme die Bösen halt in Kauf, aber ich brauche sie nur "gerade ausreichend Böse", alles weitere ist "an mich völlig verschwendet" ;)
Mittlerweile bin ich da auch zum querlesen übergegangen  :-[  (nicht immer, aber immer öfter...)
Solange nicht die Taten beschrieben werden ist es für mich faszinierend, wenn das Böse eine Schönheitskomponente hat. (so etwa wie die böse Königin bei Schneewittchen, die ja die schönste Frau war) So blutige Schlachten und grausame Torturen überlese ich prinzipiell, aber hier ist es doch auch toll, weil sich zwei böse intelligente Gegner gegenüber stehen und auf allzu ausladende Beschreibungen der Grausamkeiten wird ja (den Autoren sei Dank) verzichtet. Das Gute schön zu beschreiben ist einfach, aber das Böse so zu beschreiben, dass man "wow" sagt und staunt, das finde ich schon bemerkenswert.

 

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