Autor Thema: Aktivität und Qualität der Beiträge in einer Leserunde  (Gelesen 7979 mal)

Offline Rhea

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Mir geht es auch so, dass ich die ganz langen Beiträge meist nur überfliege, da nach meiner Erfahrung dann der größte Anteil die Zusammenfassung des Inhalts ist. Ich scanne dann nach den vom Schreibenden eigenen Gedanken. Wenn ich nicht viel Zeit habe, gehe ich dann meist nur auf kürzere  Beiträge ein.

Offline SABO

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Ja, genau, kürzere Beiträge sind deswegen auch effektiver - sie werden lieber gelesen.
Wenn ich einen Beitrag mache, habe ich ja den ganzen Abschnitt noch nicht gelesen,
kann auch sein, das ich mal falsch spekuliere, aber das ja macht nichts.
Miteinander kommt man doch zu einiger Einsicht..Ich mag die LRs hier sehr!
 :)

Offline Suse

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Eben. Lieber kürzere Beiträge, davon dann mehr und schon haben wir eine lebendige Diskussion  ;D
*** Bitte keine PNs ***

Offline tigi86

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Kürzere Beiträge sind auch für die Schlusslichter wie mich günstig, denn so muss ich mich nicht durch viele lange Beiträge lesen, wenn ich mal wieder als Letzter ins Ziel komme  ;)

Ich dachte mir aber gerade, dass es manchmal in dem einen oder anderen Abschnitt gar nicht viel zu sagen und schreiben gibt, weil entweder nicht viel passiert oder nichts erwähnenswertes passiert, an diesen Stellen neigt man sicher eher, reine Inhaltsangaben wiederzugeben. Wobei ich sicher auch einer Schuldigen bin, die oft mehr Inhalt als konstruktive Argumente niederschreibt.
Den neuen würde ich es aber eher verzeihen, als den erfahrenen LR-Teilnehmern.

wenn da eine halbe Seite steht, habe ich echt Widerwillen es zu lesen.

Ja, dass stimmt, so schreibt ja jeder nur das Gleiche, aber hinten kommt nix raus.

Offline Skyline

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Mir geht es auch so, dass ich die ganz langen Beiträge meist nur überfliege, da nach meiner Erfahrung dann der größte Anteil die Zusammenfassung des Inhalts ist. Ich scanne dann nach den vom Schreibenden eigenen Gedanken. Wenn ich nicht viel Zeit habe, gehe ich dann meist nur auf kürzere  Beiträge ein.
Aber ganz lange Beiträge müssen doch nicht immer nur Inhaltsangabe sein? Ich z.B. schreibe auch immer sehr viel, wobei das meist dann immer meine Gedanken sind und meine Anmerkungen und kaum Inhaltsangabe.
Ist es dann nicht irgendwie unfair den Verfassern der "langen" Beiträge gegenüber, wenn man diese nur überfliegt? :)
Ich lese in den Leserunden immer jeden Beitrag, egal wie lang oder kurz :) Aber vielleicht hatte ich bisher auch einfach nur das "Glück", dass alle Teilnehmer (egal wie lang ihre Beiträge waren) keine/kaum Inhaltsangaben gegeben haben :)
Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)

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Offline nicigirl85

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@Skyline: Mach dir keine Sorgen über deine langen Beiträge. Ich finde sie immer sehr informativ und du hast immer die tollsten Vermutungen und spekulierst schön. Da lese ich gern auch ein par Sätze mehr.  :bussi:

Es geht sicherlich mehr nur allgemein darum, dass wir uns alle ans Näschen fassen und überprüfen, ob bei unseren Beiträgen auch eigene Gedanken dabei sind und das Inhaltliche nicht zu viel wird.

Ich mache es ja auch so, dass ich meine Gedanken nicht einfach so ohne Zusammenhang raus haue, sondern Bezug nehme zum Inhalt und da bleibt es nun mal nicht aus sich auf den Inhalt zu beziehen, denn sonst könnte man ja nur etwas zum Schreibstil schreiben oder wie einen die Protagonisten gefallen und so etwas...
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Offline JanaBabsi

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Ich lese auch alle Beiträge, egal wie lange/kurz.
Viele Grüße
Babsi

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Offline Heimfinderin

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Ich mache es ja auch so, dass ich meine Gedanken nicht einfach so ohne Zusammenhang raus haue, sondern Bezug nehme zum Inhalt und da bleibt es nun mal nicht aus sich auf den Inhalt zu beziehen, denn sonst könnte man ja nur etwas zum Schreibstil schreiben oder wie einen die Protagonisten gefallen und so etwas...

Natürlich sollte man kurz schreiben, auf welche inhaltliche Stelle man sich bei seinen Gedanken und Spekulationen bezieht. Aber dafür reicht meist ein Satz in der Art : "Als X das Versteck des Briefes entdeckte, dachte ich.... " oder "Als Y mit Z über das Geld stritt, war er mir derart unsympathisch, dass ich befürchte, er wird...."

Das reicht doch, damit jeder weiß, von welcher Szene gerade die Rede ist. Ich finde es dabei völlig überflüssig, in langen Absätzen erst die ganze Szene zu wiederholen oder  sogar noch den Inhalt wiederzugeben, wie es zu der Szene gekommen war, bevor ich dann schreibe, was ich davon halte. Und wenn ich dann sogar noch zehn Sätze Inhaltsbeschreibung lese, wer wann was getan hat (und das gerade erst selbst im Buch gelesen habe), um dann am Ende nur noch einen Satz darüber zu lesen, dass man das z. B. mutig fand und mehr nicht, dann ist das Verhältnis zwischen Inhalt und Meinung etwas ungünstig.  ;)

Es macht mir einfach nicht so viel Spaß, mir absatzweise nur Inhaltsangaben durchzulesen (und stellt euch vor, alle Teilnehmer würden den Inhalt erst wiederholen). Und das ist doch eigentlich nur notwendig, wenn ich jemandem von einem Buch erzähle, der es noch nicht kennt. Ich käme ja auch nicht auf die Idee, jemandem, mit dem ich gerade gemeinsam einen Film anschaue, erst den Inhalt zu erzählen, bevor ich zu einer Szene meine Meinung ausrufe.  ;D

Mich persönlich interessiert, was die Teilnehmer von den Charakteren, der Handlung und vom Schreibstil halten, also wie das alles auf den anderen wirkt, wie es berührt, welche Gedanken und Ideen dazu aufkommen..... etc. Und auch die Spekulationen, was wohl weiter passieren könnte, sind immer wieder spannend zu lesen. Den Inhalt muss mir keiner mehr nacherzählen, den kenne ich selbst.  ;)

Und die Länge eines Beitrags sagt überhaupt nichts über die Art des Beitrags aus. Ich habe schon kurze Beiträge gelesen, die aus wenigen Sätzen reiner Inhaltsangabe ohne Meinungsäußerung bestanden und lange Beiträge, die nur aus Meinung und Spekulation bestanden. Schade, wenn man gerade solche informativen Beiträge dann gar nicht erst liest.
Liebe Grüße
Barbara

Offline Rhea

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Mir geht es auch so, dass ich die ganz langen Beiträge meist nur überfliege, da nach meiner Erfahrung dann der größte Anteil die Zusammenfassung des Inhalts ist. Ich scanne dann nach den vom Schreibenden eigenen Gedanken. Wenn ich nicht viel Zeit habe, gehe ich dann meist nur auf kürzere  Beiträge ein.
Aber ganz lange Beiträge müssen doch nicht immer nur Inhaltsangabe sein? Ich z.B. schreibe auch immer sehr viel, wobei das meist dann immer meine Gedanken sind und meine Anmerkungen und kaum Inhaltsangabe.
Ist es dann nicht irgendwie unfair den Verfassern der "langen" Beiträge gegenüber, wenn man diese nur überfliegt? :)
Ich lese in den Leserunden immer jeden Beitrag, egal wie lang oder kurz :) Aber vielleicht hatte ich bisher auch einfach nur das "Glück", dass alle Teilnehmer (egal wie lang ihre Beiträge waren) keine/kaum Inhaltsangaben gegeben haben :)
Wenn ich einen Beitrag nach eigener Meinung scanne, dann lese ich die, auch wenn sie lang ist. Außerdem kenne ich nun schon einige, bei denen mindestens der erste Beitrag Inhaltsangabe ist.

Offline Skyline

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@Skyline: Mach dir keine Sorgen über deine langen Beiträge. Ich finde sie immer sehr informativ und du hast immer die tollsten Vermutungen und spekulierst schön. Da lese ich gern auch ein par Sätze mehr.  :bussi:
Danke!  :-[  :bussi: Ich hatte wirklich schon Angst, ich würde zu viel und zu lang schreiben...Aber manchmal sprudelt es einfach so aus mir raus, da kann ich mich nicht bremsen  ;D Es freut mich, dass du meine langen Beiträge liest :)  :bussi: Das beruhigt mich wirklich ungemein. Und ich kann dir sagen: ich lese deine Beiträge auch immer sehr gerne ;) Um richtig diskutieren zu können, muss man ja schon ein wenig auf den Inhalt eingehen. Und auf dein Inhalt eingehen ist ja nicht gleichzusetzen mit Inhaltsangaben geben (weil ja immer noch die eigenen Gedanken hinzukommen).

Außerdem kenne ich nun schon einige, bei denen mindestens der erste Beitrag Inhaltsangabe ist.
Wirklich? Alle mit denen ich bisher eine Leserunde hatte, hatten immer tolle Gedanken und Ansätze, ich hätte gar nicht gedacht, dass jemand wirklich nur Inhaltsangaben gibt.. Das ist dann natürlich schade und wahrscheinlich auch anstrengend zu lesen.
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Offline SABO

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Manchmal habe ich auch gleich 1000 Gedanken dazu und mein Hirn spekuliert im Turbotempo,
ich muß mich dann auch schon mal zurückhalten, damit das "Gedankenpotential" in einem Leseabschnitt,
der anderen Leserundler auch noch Früchte tragen kann..
 :lesen:
Aber, ich denke, da wir alle die gleiche große Leidenschaft besitzen, werden wir uns schon einig!
 :herz:

Offline Dani

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Ich möchte wieder einmal auf diesen Punkt hinweisen.

Und das gilt nicht nur für die Beiträge in der Leserunde, sondern auch für die Rezensionen. In jedem unserer Rezensionsthreads steht, "bitte ohne Spoiler".
Bitte erzählt also nicht den kompletten Buchinhalt in der Rezension nach oder verratet das Ende, ihr nehmt so anderen Lesern die Spannung und Freude. Fragt euch doch einfach selbst beim Schreiben: würde ich das alles vorher wissen wollen, wenn ich das Buch noch nicht gelesen habe?

Das sind nicht nur unsere Regeln, auf lovelybooks gibts es ebenfalls einen Rezensionsleitfaden, der es gut zusammenfasst:
https://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

- Kurze Inhaltszusammenfassung in eigenen Worten, ohne zu viel zu verraten
- Ausführlicher wertender Teil, aus dem klar hervorgeht, was euch an dem Buch gefallen oder nicht gefallen hat
- kurzes Fazit
Das ist der Aufbau einer Rezension, die für andere Leser hilfreich ist und sie auf das Buch neugierig machen kann  :winken: :winken:
Liebe Grüße
Dani

Offline Dani

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Das sind nicht nur unsere Regeln, auf lovelybooks gibts es ebenfalls einen Rezensionsleitfaden, der es gut zusammenfasst:
https://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

- Kurze Inhaltszusammenfassung in eigenen Worten, ohne zu viel zu verraten
- Ausführlicher wertender Teil, aus dem klar hervorgeht, was euch an dem Buch gefallen oder nicht gefallen hat
- kurzes Fazit
Das ist der Aufbau einer Rezension, die für andere Leser hilfreich ist und sie auf das Buch neugierig machen kann  :winken: :winken:

Ich weiß, dass über die Art und Weise von Rezensionen viel diskutiert werden kann, möchte euch aber dennoch mal wieder ans Herz legen, euch dabei an ein paar Richtlinien zu halten  :winken:
Liebe Grüße
Dani

Offline Dani

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Ich erinnere mal wieder dezent an den Rezensionsleitfaden, der natürlich nicht zwingend genau einzuhalten ist, aber schon ein paar gute Anregungen gibt.
Rezensionen sollten nicht zu viel vom Inhalt verraten, sie sollten aber auch nicht so kurz sein, dass eigentlich nichts aussagen und beliebig auf viele Bücher passen  ;)

Wer Anregungen und Feedback zu den eigenen Rezensionen möchte, darf gerne drüben im großen Forum im Thread Rezensionen rezensieren vorbeischauen  :winken:
Liebe Grüße
Dani

Offline Dani

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Jedesmal, wenn wir Freiexemplare für eine Leserunde vergeben, steht dieser Text dabei:

Zitat
Ein kleiner allgemeiner Hinweis: wir werten jede Leserunde aus, was die Teilnahme (Aktivität und Qualität der Beiträge, zeitnaher Einstieg, zeitnahe Rezensionen, etc) angeht und vergeben dementsprechend die Freiexemplare.

Bitte achtet daher darauf, dass ihr euch nur zu so vielen Runden anmeldet, wie ihr auch schafft und denkt daran, dass unsere Runden auf einen Zeitraum von ca. 2 Wochen ab Startdatum ausgelegt sind und auch die Rezensionen nicht wochenlang auf sich warten lassen sollten!

Da wir viele neue Mitglieder haben (und auch als Erinnerung für manche, die schon länger dabei sind  :zwinker: ), hier eine kleine Erklärung, was wir damit meinen:

- Aktivität
Wer glaubt, mit einem Beitrag pro Abschnitt sein "Soll" erfüllt zu haben, muss eigentlich nicht an einer Leserunde teilnehmen. Es geht hier doch um die Diskussion mit anderen. Dementsprechend erwarten wir schon mehrere Beiträge pro Abschnitt sowie ein Eingehen auf die Beiträge der anderen. Nur so kann eine Diskussion und eine lebhafte Leserunde entstehen.
Außerdem habt ihr hier ja immer die Gelegenheit, die AutorInnen mit einzubeziehen, Fragen zu stellen und in den Dialog zu treten.

- Qualität
Inhaltsnacherzählungen sind in einer Leserunde ziemlich witzlos. Alle lesen das gleiche Buch.
Geht auf eure Eindrücke und Gedanken beim Lesen ein, spekuliert, wie es weitergehen könnte, etc. 1-Satz-Postings, die nicht viel mehr aussagen als "sehe ich auch so" entsprechen nicht unseren Erwartungen an eine interessante Diskussion.
Full-quotes (das Zitieren kompletter Beiträge) blähen eine Diskussion oft sehr auf. Löscht doch einfach raus, worauf ihr euch nicht bezieht. Und wenn ihr direkt auf den Vorgängerbeitrag antwortet, ist ein Zitat sowieso meist nicht nötig.

- Zeitnaher Einstieg
Unsere Runden starten immer Freitags. Es ist kein Problem, wenn ihr euch erst im Laufe des Wochenendes zu Wort melden könnt. Wenn es später wird, ist eine kurze Info im Teilnehmer-Thread nett.

- Rezension
Rezensionen sind wichtig für Autoren und Verlage. Lasst sie und uns also bitte nicht zu lange auf die Rezensionen warten.
Bitte erzählt auch in der Rezension nicht den kompletten Buchinhalt nach oder verratet gar das Ende! Schaut doch mal in diesen Rezensionsleitfaden, der es gut zusammenfasst:
- Kurze Inhaltszusammenfassung in eigenen Worten, ohne zu viel zu verraten. Wenn ihr Klappentexte oder amazon-Beschreibungen kopiert, macht das am besten kenntlich.
- Ausführlicher wertender Teil, aus dem klar hervorgeht, was euch an dem Buch gefallen oder nicht gefallen hat
- kurzes Fazit
Liebe Grüße
Dani

 

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