Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen (bitte ohne Spoiler)  (Gelesen 2446 mal)

Offline Annabas

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Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines von der Autorin) ist immer interessant.

Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen.

Besonders freut es uns (und auch die Autorin), wenn ihr eure Rezensionen auch auf anderen Seiten veröffentlicht. Danke!  :)
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Offline odenwaldcollies

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Inhalt:
In Lautringen gibt es eine Serie mit aufgestemmten Kanaldeckel – wie vor ein paar Jahren in Ludwigshafen, an deren Ende eine lang vermisste Leiche in einem unter dem Gullideckel liegenden Kanalschacht gefunden wurde. Als in Lautringen dann ebenfalls eine weibliche Leiche in einem der Kanalschächte steckt, wird die Ludwigshafener Kriminalbeamtin Bettina Boll und ihr Kollege Ackermann ausgeliehen. Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem damaligen und jetzigen Kanaldeckelmörder? Wie passt der junge Mann, der damals die Leiche entdeckt hat, diesmal ins Bild – oder gar nicht?
Als ob Bettina nicht schon genug mit dem neuen Fall zu tun hätte, kommen auch noch private Sorgen dazu: ihre Tante Elfriede wird völlig verwahrlost ins Krankenhaus gebracht und kann zukünftig nicht mehr alleine in ihrem Haus leben. Dazu gibt es noch persönliche Verwicklungen mit Bettinas Kollegen Ackermann, die sie eigentlich gar nicht brauchen kann.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich zwar bereits um den sechsten Fall von Bettina Boll, aber für mich war es das erste Zusammentreffen mit ihr, welches mir so gut gefallen hat, daß ich die Vorgängerbände in jedem Fall noch lesen möchte. Für das Verständnis ist es nicht notwendig, die früheren Bücher zu kennen, vieles erschließt sich aus dem Zusammenhang. Die Autorin schafft es, einen spannende Handlung zu liefern, ohne dabei auf viel Blut oder eklige Szenen zurückgreifen zu müssen. Im Gegenteil, der Krimi selbst kommt eher ruhig daher und lebt von den zahlreichen Spuren, die die Autorin geschickt auslegt und zum Spekulieren anregen. Ich war mir bis zum Schluß nicht im Klaren darüber, wer der oder die Täter sein könnten und hatte keine Ahnung, wo das Motiv liegen könnte. Mit manchen Spekulationen lag ich zwar gar nicht so falsch, aber Monika Geier hat mich so an der Nase herumgeführt, daß ich mir nie sicher war, welche meiner Überlegungen wirklich die Richtige sein konnte.

Außerdem lebt das Buch von seinen tollen Figuren, die etwas skurril, aber menschlich und normal rüberkommen und dadurch einfach nur spannend in ihrer Vielfalt sind. Bettina Boll mußte ich einfach gerne haben mit ihrem lockeren Outfit und ihren für sie typischen Cowboy-Stiefeln, die mit einem uralten und leicht vermüllten Ford Taunus unterwegs ist, bei dem immer im falschen Moment die Beifahrertür klemmt. Wegen ihrer Kinder arbeitet sie nur halbtags, was nicht so einfach ist, wenn man in einem aktuellen Mordfall ermittelt. Zugegeben, sie handelt vielleicht nicht immer ganz korrekt und ist ab und zu auch etwas chaotisch, aber ich mag sie dennoch sehr gerne.
Ihr Kollege Ackermann ist nicht nur optisch eine ziemlich imposante Erscheinung, sondern ist ihr beruflich auch eine Stütze. Allerdings ergeben sich mit ihm privat einige Verwicklungen, die das Verhältnis der Beiden etwas verkomplizieren.

Aber auch die Kollegen von Bettina und Ackermann sind vielschichtig und nicht nur schwarz-weiß dargestellt; die Autorin hat es dadurch geschafft, daß ich mich richtig gefreut habe, wenn neue Charaktere die Bildfläche betreten haben. Auch wenn mir nicht jede Figur sympathisch war, haben sie doch auch ihre positiven Seiten, ob nun zwischenmenschlich oder fachlich. Besonders gut gefallen hat mir der Pathologe Dr. Lee, der den leitenden Beamten Schwartz regelmäßig zur Weißglut bringt, weil er sich vor einer genauen Untersuchung seiner Leichen nicht zu irgendwelchen Mutmaßungen herablassen will; da Bettina es mit dem Doktor besonders gut kann, wird sie gerne vorausgeschickt, um ihm ein paar Infos aus der Nase zu ziehen.

Ich bin in jedem Fall froh, diesen Regionalkrimi gelesen zu haben und hoffe, daß es auch zukünftig weitere Fälle für Bettina Boll geben wird.

Zur Leserunde:
Wir waren zwar eine kleine, aber feine Leserunde und das gemeinsame Spekulieren und Diskutieren hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Liebe Monika, herzlichen Dank für deine tolle Unterstützung und ich würde mich freuen, wenn wir uns, vielleicht bei Bettinas nächsten Fall, hier wieder lesen würden  :winken:

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Liebe Grüße
Karin

Offline Annabas

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Inhaltsangabe:

In einem geöffneten Kanalschacht wird eine Leiche gefunden – ein Fall für Kommissarin Bettina Boll. Ihre Ermittlungen sind zunächst wenig von Erfolg gekrönt, denn vielversprechende Zeugen sind plötzlich wie vom Erdboden verschluckt, schweigen hartnäckig oder scheinen selbst in den Fall verwickelt zu sein. Eine Spur führt auch in die Vergangenheit zurück, denn schon einmal wurde eine tote Frau in einem Kanalschacht gefunden – ist vielleicht der gleiche Mörder wieder unterwegs? Dann wird eine weitere Leiche gefunden, wieder eine Frau, wieder in einem Kanalschacht, und die Ermittlertruppe um Bettina Boll und ihren Chef gerät unter den Druck der Presse und der Öffentlichkeit. Für Bettina wird die Situation immer schwieriger, denn sie muss sich auch um ihre beiden Adoptivkinder kümmern, schließlich erkrankt auch noch ihre Tante Elfriede und muss versorgt werden – keine einfache Situation, auch wenn man „nur“ halbtags arbeiten geht und der laufende Fall schon mehr Zeit einfordert als man geben kann. Und dann stellt sich für Bettina noch die Frage, ob sie mit ihrem Kollegen Ackermann mehr als nur eine berufliche Beziehung eingehen will ...

Das Buch ist der sechste Teil der Krimireihe um Bettina Boll:
1. Wie könnt ihr schlafen
2. Neapel sehen
3. Stein sei ewig
4. Schwarzwild
5. Die Herzen aller Mädchen
6. Die Hex ist tot

Der erste Satz:

„Was meinst du, was der wiegt?“

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe lange Zeit auf eine Fortsetzung der Reihe um Bettina Boll warten müssen, doch es hat sich gelohnt – auch der neue Fall ist spannend, witzig und ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

Bettina Boll ist eine sympathische Hauptfigur. Sie erscheint mir sehr realistisch, denn sie schlägt sich mit den „üblichen“ Problemen einer berufstätigen Frau und Mutter herum: Da ist auf der einen Seite ihre Familie, um die sie sich kümmern muss, und auf der anderen Seite ihr Beruf, den sie liebt und der immer mehr Zeit von ihr fordert, als sie hat. Und schließlich ist da auch noch ihr kleines bisschen eigenes Privatleben, das leider genauso kompliziert ist wie ihr aktueller Ermittlungsfall. Alles zusammen führt dazu, dass sie von schlechtem Gewissen geplagt ist, weil scheinbar immer jemand oder etwas zu kurz kommen muss. Mir kommt das sehr lebensnah vor und auch wenn Bettina hin und wieder nicht ganz fair spielt bzw. spielen muss, kann ich immer gut verstehen, warum sie so ist, wie sie ist bzw. warum sie etwas so macht, wie sie es macht.

Aber nicht nur Bettina ist eine interessante Person, auch die vielen anderen Figuren sind sehr genau gezeichnet. Zum Beispiel die Zeugin Frau Schröck, die auf den ersten Blick einem esoterischen Farbwirbel gleicht, aber dann handfest und wie eine Löwin um etwas kämpfen kann. Oder Bettinas Kollege Radduz, der jedem Computer sein Geheimnis entlocken kann und in einem chaotischen Büro haust – weil er festgestellt hat, dass man ihn nicht beruflich einfach nicht ernst nimmt, wenn er es aufräumt. Oder Julia Schöne, ehemaliges Mitglied einer Diätgruppe, die ihre eigene Methode hat, Gewicht zu verlieren. Und das sind noch lange nicht alle Personen der Geschichte, an die ich mich noch gut erinnern kann, weil jede von ihnen sehr individuell beschrieben ist.

Der Fall selbst ist verzwickt angelegt, ich bin bis zum Schluss nicht darauf gekommen, wer der Täter ist. Spuren und Hinweise, auch solche, die in die Irre führen, gibt es viele und für den Leser ist es so schwierig wie für Bettina Boll, die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber auch das kommt mir realistisch vor, denn die Polizeiarbeit besteht darin, mühsam kleine Puzzlestückchen zusammenzusetzen, bis sich endlich ein klares Bild ergibt. Und dann fragt man sich, warum man es nicht schon früher gesehen hat.    ;)

Die Geschichte liest sich angenehm und leicht, die eingestreuten witzigen Bemerkungen und Seitenhiebe brachten mich zum Lachen und ich warte gerne auf Band sieben der Reihe um Bettina Boll. Hoffentlich muss ich das nicht so lange.    :)

Mein Fazit:               :buchtipp:

Zur Leserunde:

Mir hat das gemeinsame Spekulieren um Motiv und Täter wieder sehr viel Spaß gemacht. Danke an meine Mitleserinnen!

Danke auch an Monika Geier, die uns wieder so nett durch die Leserunde begleitet hat. Ich hoffe, wir können eines deiner nächsten Bücher hier wieder gemeinsam lesen.

Viele Grüße von Annabas  :winken:

Die Rezension erscheint auch bei:
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Offline Bine1970

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Monika Geier – Die Hex ist tot

Klappentext

Eine Serie aufgestemmter Gullideckel, das ist doch wohl kein Fall für die Kriminalpolizei!
Es sei denn, im  darunterliegenden Kanalschacht steckt eine Leiche.
Kommissarin Bettina Boll, in diesem Fall „ ausgeliehen“ an die Lautringer Kripo, stößt zunächst auf kollektives Mauern,  dann auf merkwürdige Märchen-Motive.
Sogar in ihrer Familie taucht eine Hexe auf.
Und das Morden geht weiter.



Obwohl es schon  mehrere Fälle mit Kommissarin Boll gibt, war dies das erste Buch welches ich von Monika Geier gelesen habe.
Zu unrecht muss ich sagen, denn Bettina gefiel mir von Anfang an sehr gut. Sie ist meiner Meinung nach eine ganz normale junge Frau, die ihren alten klapprigen Taunus liebt und sonst wohl keinen Wert auf Schickimicki legt.
Bettina Boll, eine  sehr sympathische,junge Kommissarin, mit privaten als auch dienstlichen Problemen, ermittelt mit dem Kollegen Ackermann „leihweise“ bei der Lautringer Kripo;
Ackermann ist mir im Nachhinein, doch eher unsympathisch, denn obwohl er Interesse an Bettina zeigt, scheint er nicht zu wissen was er will.Was auch widerum Probleme mit Kolleginnen und Vorgesetzten bringt.
Die Protagonisten ansonsten waren sehr realitätsnah beschrieben und ich konnte mir von so manchem ein Bild machen, wie z.B. Nessa, der Härting, der EHK Schwartz, der junge Schröck und seine Mutter.


Monika Geier versteht es ausgezeichnet ihre Leser spannend an der Nase herum zu führen und immer wieder auf falsche Fährten zu locken,  bis zum Schluß wäre ich niemals darauf gekommen, wer der/die Täter/in ist und welches Motiv er/sie hat.
Mehr als ein mal lag ich mit meiner Vermutung daneben.
So muß ein Krimi geschrieben sein.
Ich kann mit Sicherheit sagen das ich defintiv Bettina Boll-Nachholbedarf habe und die ersten Bände ebenfalls noch lesen werde.
Für  mich besonders schön, das der Krimi in meiner näheren Umgebung spielt.
Ludwigshafen, Grünstadt und Lautringen sind Orte der Handlung.
Ich muß ja doch noch lachen, wenn ich an Lautringen denke,  denn mein Mann und ich lagen abends im Bett und haben  bei Google Maps geguckt wo Lautringen liegt.
Bei Google eingegeben kam immer wieder Kaiserslautern zum Vorschein.
Ich fragte Monika Geier(Autorenbegeleitete Leserunde) ob das sein kann und siehe da.
Lautringen ist Kaiserslautern!

Vielen Dank das ich an der Leserunde teilnehmen durfte und vielen Dank für das Freiexemplar.
Vielen Dank für den Ausflug in eine neue Pfalzkrimi- Serie



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« Letzte Änderung: 22. März 2014, 21:22:50 von Bine1970 »

Offline MG

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Hallo ihr Lieben,

vielen Dank fürs interessierte Lesen. Es hat mir große Freude gemacht, euch dabei zuzusehen. Solche Leserunden sind unglaublich erhellend für mich. Niemals kommt man den LeserInnen so nahe, niemals kann man so direkte Kommentare erhalten. Das ist sehr wertvoll als Kritik und für die weitere Arbeit. Es freut mich sehr, dass euch die "Hex" gefallen hat, und ich werde so schnell wie möglich für Nachschub sorgen.
Hoffentlich bis bald,

Monika

Offline Annabas

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Hallo Monika,

wir haben zu danken, und zwar für die nette Begleitung unserer Runde!
Ich fand es wieder sehr schön und hoffentlich kommt der Nachschub bald.  ;)

Liebe Grüße von Annabas  :winken:
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Offline odenwaldcollies

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Ich freue mich auch auf den Nachschub  ;)
Liebe Grüße
Karin

Offline Dani

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Rezension von Rhea
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Ein spannendes spritziges Lesevergnügen

Bettina Boll, Kriminalkommissarin, soll mit einem Kollegen den alten Fall der geöffneten Kanaldeckel untersuchen und das ist eine mühselige und unattraktive Aufgabe. Aber sie kennen nicht alle Fakten und daher auch nicht die Brisanz dieses Auftrages. Trotzdem gehen sie mit einiger Professionalität an die Untersuchung. Erst als sie nach einigen Stunden Befragungen und Besichtigung alter Tatorte sie wieder ins Revier kommen, erfahren sie, dass es einen aktuellen Grund gibt, diesen Fall wieder aufzunehmen. In der Nachbarstadt wurden ebenfalls Kanaldeckel geöffnet und man hat auch dort, wie damals, eine Leiche gefunden. Sie erhalten den Auftrag bei der Untersuchung dieses neuen Mordes ihre Kollegen in der Nachbarstadt  zu unterstützen.

Der Kriminalfall entwickelt sich rasant und bringt ständig neue Verdächtige hervor.
Hat da jemand was gegen dicke Frauen? Wo ist der Zusammenhang zwischen dem damaligen  Mord und dem jetzigen? Die nächsten Morde lassen nicht lange auf sich warten und immer wieder sucht man als Leser nach dem Motiv.
Mir war das Motiv bis zum Ende nicht klar, vermutlich, weil es für mich eigentlich ein undenkbares ist. Es war aber auch nicht so, dass ich eine bestimmte verdächtige Person im Blick hatte. Keiner dieser Personen traute ich die Morde zu und den Zusammenhang konnte ich nicht herstellen. Deshalb blieb das Buch bis zum Schluss für mich spannend.
Im Hintergrund agieren zwei Polizeireviere und die Kommissarin.
Bettina Boll ist eine sehr selbstbewusste, emotionale und kluge Frau. Sie lebt allein und zieht die Kinder ihrer verstorbenen Schwester groß. Eigentlich arbeitet sie deshalb nur halbtags, was allerdings schwierig ist in einer Morduntersuchung. Der Leser erlebt ein wenig mit, wie der Stress zwischen Beruf und Kinderbetreuung von ihr irgendwie gemeistert werden muss und wird. Weitere Verwandte hat sie nicht, zumindest niemanden, der sie unterstützen würde. Auch Freundinnen hat sie scheinbar nicht. Sie ist keine putzende Hausfau und auch keine gestylte Grazie, sondern wirkt ziemlich normal. Sie fährt ein altes Auto und nutzt es als Transportfahrzeug, somit wird auch da nicht gewienert und es klemmt ab und zu. Mir gefällt das. Es hat etwas sehr Normales, wenn eine Polizeibeamte nicht in der Schickeria angesiedelt ist. Dabei wird aber auch nicht in das andere Extrem verfallen. Sie ist trotzdem eine saubere und hübsche Person (zumindest stelle ich sie mir so vor). Einige negative Eigenschaften machen sie sehr menschlich, so hört sie bei wichtigen Vorträgen einfach nicht hin, weil es ihr langweilig ist und sie ist auch in ihren Maßnahmen ziemlich impulsiv. Trotzdem ist sie kein Ermittler, der wie Miss Marple alle Fälle allein löst, aber sie hört nicht auf zu denken, wenn jemand anderes die Verantwortung trägt und das macht sie wohl zu etwas Besonderem.
Die Geschichte mit ihrem Kollegen Ackermann fängt sehr romanisch an und hört ziemlich realistisch auf.
Da Bettina mit etwas ungesetzlichen Mitteln ihren Arbeitsplatz erhalten hat, nehme ich an, wir werden das Leben von Bettina Boll noch weiter verfolgen können. Denn so spannend wie die Mordaufklärung war ist natürlich auch- wird sie denn nun in das Hexenhaus ziehen?

Fazit:
Ein spannender Krimi mit interessanten Charakteren und einer liebenswerten Ermittlerin, der sehr zu empfehlen ist.
Liebe Grüße
Dani

 

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